Aus dem Gesicht gefallen

Das vierte Bild wird am 28.5.2020 der Öffentlichkeit übergeben (Foto: Christoph Schönbach)

Eine Ausstellung im öffentlichen Raum mit Bildern von Anke Büttner

VOR 200 JAHREN standen Barmen und Elberfeld im Brennpunkt der Suche nach Lösungen sozialer Missstände. Bedeutende Personen aus dem Tal der Wupper stehen bis heute für das Ringen um Solidarität: Johann Gregor Breuer, Adolph Kolping und nicht zuletzt Friedrich Engels. Aus unterschiedlichen weltanschaulichen Perspektiven ringen sie um Gerechtigkeit und Solidarität. Das nimmt die Ausstellung „Aus dem Gesicht gefallen“ mit Bildern von Anke Büttner auf, die in neuen Kontexten neue Assoziationen wecken und zugleich zeigen, dass sich auch eine globalisierte Gesellschaft heute dieser Herausforderung neu stellen muss: Solidarität ist keine Empfehlung; sie ist die Grundlage für eine Gesellschaft, in der Frieden und Gerechtigkeit möglich sind.

Im Rahmen des Engels-Jahres zum 200. Geburtstag von Friedrich Engels wird die Katholische Citykirche Wuppertal vier großformatige Planen im öffentlichen Raum zeigen. Für die Erstellung der Planen konnte die Wuppertaler Künstlerin Anke Büttner gewonnen werden. Die Planen zeigen auf den ersten Blick die Person Friedrich Engels in malerisch interpretierten Szenen, die gleichzeitig als Vexierspiel fungieren und ebenso Johann Gregor Breuer darstellen. Der Kontext, in dem die Bilder hängen – vor allem der Kontext kirchlicher Gebäude – fordert den Betrachter heraus, auch die andere Perspektive, nämlich die der katholischen Sozialreformer in den Blick zu nehmen. Zu diesem Zweck wird Begleitmaterial bereitgestellt, in dem die katholische Soziallehre als Alternative zur Botschaft Friedrich Engels vorgestellt wird. Außerdem wird es Lesungen und andere Performances an den Bildern geben, die immer wieder den Fokus auf die in der Tradition der römisch-katholischen Kirche stehenden Protagonisten lenken. Bei allem Respekt Friedrich Engels als „Sohn Wuppertals“ gegenüber, wird auf diese Weise eben auch die Aufmerksamkeit wach, gehalten dass von Wuppertal aus mit dem auf Adolph Kolping und Johann Gregor Breuer zurückgehenden Kolpingwerk eine bis heute wirksame Alternative sozialen Handelns höchst bedeutsam war und ist.

Aufgrund der durch die Corona-Pandemie begründeten Beschränkungen konnten die geplanten Hängungen der zweiten und dritten Plane nicht wie vorgesehen erfolgen. Sie sollten am Elberfelder Rathaus zumm Willy-Brandt-Platz hin gezeigt werden. Die Hängung dieser beiden Planen soll zeitnah nachgeholt werden. Eine entsprechende Information folgt.

Am Donnerstag, dem 28.5.2020 wird nun das vierte Bild von Anke Büttner der Öffentlichkeit gezeigt. Es ist die modernste Adaption des Themas „Aus dem Gesicht gefallen“ – zeigt es einen jungen Mann mit zwei jungen Frauen, die Jugendliche oder Influencer von heute sein könnten. Wer wäre Friedrich Engels heute gewesen? Welche Fragen hätten die gesellschaftlichen und kirchlichen Sozialreformer des 19. Jahrhunderts heute aufgeworfen? Das Bild könnte nicht aktueller sein ...

Die Hängung erfolgt um 13.30 Uhr an der Südseite des Turms der ev. Citykirche Elberfeld (zur Calvinstr. hin). Die Vernissage findet dann um 17 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Allerdings ist aufgrund der Corona-Pandemie auf die entsprechenden Vorschriften – insbesondere das Halten von Abstand – zu achten.

Die Hängung der vierten Plane kann voraussichtlich pünktlich erfolgen:

Do., 28. Mai 2020
Enthüllung des vierten Bildes
Citykirche Elberfeld, Kirchplatz 2, 42103 Wuppertal

Die geplanten Performances können aufgrund der aktuell geltenden Beschränkungen leider nicht stattfinden. Es ist uns wichtig, darauf hinzuweisen, dass wir die angefragten Künstlerinnen und Künstler gerade in diesen Zeiten trotzdem unterstützen - ganz im Sinne von Johann Gregor Breuer, Adolph Kolping und sicher auch Friedrich Engels. In diesem Zusammenhang möchten wir deshalb auf den Wuppertaler Solidarfonds für Kulturschaffende "Eintopf Wuppertal" aufmerksam machen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.eintopfwuppertal.de.

 Veranstaltungsflyer (pdf)

 Katalog zum Zyklus "Aus dem Gesicht gefallen" (pdf)

Pfingstvigil • 30. Mai 2020 • 20.30 Uhr • St. Laurentius

Bitte beachten Sie die Zugangshinweise

Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt am Samstag, dem 30. Mai 2020 um 20.30 Uhr zu einer Vigilfeier zum Pfingstfest (Pfingstvigil) mit einem Ritus der Tauferinnerung in der St. Laurentius-Kirche am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld. Es singt die Schola Gregoriana an St. Laurentius unter der Leitung von Hans Küblbeck.

Wegen der Corona-Pandemie sind bestimmte Hygienevorschriften und weitere Vorgaben zu beachten. So dürfen maximal 100 Personen teilnehmen. Die Mitfeiernden müssen sich in Listen eintragen, um ggfls. Nachverfolgungen zu ermöglichen. Außerdem müssen sie in der Laurentiuskirche auf vorgezeichneten Sitzen Platz nehmen, um den Mindestabstand von 2m zu wahren. Es wird keinen Gemeindegesang geben können. Die Schola wird stellvertretend für die Gemeinde singen.

Um auch Risikogruppen die Mitfeier der Pfingstvigil zu ermöglichen, wir sie im Internet übertragen. Der Stream ist unter dem Link www.kck42.de/pfingstvigil zu erreichen. Sollte der Stream gestört sein, wird eine Aufzeich-nung schon kurze Zeit später im Internet auf der Homepage www.katholische-citykirche-wuppertal.de verfügbar sein.

Vigilfeiern sind Nachtgottesdienste, die ihren Ursprung bereits in frühkirchlicher Zeit haben. Noch heute haben die Vigil- bzw. Matutinfeiern in der Liturgie der Klöster einen festen Platz. Sie bestehen aus Lesungen biblischer und kirchlicher Texte und Psalmgesängen. Fast die gesamte Liturgie wird gesungen.

Das Pfingstfest wird am 50. Tag nach dem Osterfest und am 10. Tag nach Christi Himmelfahrt gefeiert. Das Wort "Pfingsten" leitet sich aus dem griechischen pentekosté (heméra) (=der fünfzigste (Tag)) ab. Das Pfingst-fest selbst ist erwachsen aus dem jüdischen Shavuot-Fest (Wochenfest), das sieben Wochen nach dem Pascha-fest als Erntefest begangen wurde.

Pfingsten ist für Christen das Fest des Heiligen Geistes. So geht das Pfingstfest auf die Erzählung in der Apos-telgeschichte zurück, nach der die Apostel am fünfzigsten Tag nach Ostern hinter verschlossenen Türen saßen und dort vom Heiligen Geist, der in der Gestalt von Feuerzungen erschien, erfüllt wurden. Dieses Ereignis motivierte sie zu offenen Verkündigung. In der Bibel heißt es, dass an diesem Tag nach die Predigt der Apostel 3000 Menschen getauft wurden. Von daher gilt das Pfingstfest auch als Geburtsstunde der Kirche. Die Vigilfeier (vigilium=Wache) nimmt das nächtliche Wachen und Warten der Apostel auf die Sendung des Heiligen Geistes auf.

Ökumenischer Gottesdienst zum Pfingstfest im Autokino • 1.6.2020 • 11.00 Uhr

Weitere Informationen - auch zur Kartenreservierung und Voranmeldung gibt es auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen unde Gemeinde (ACKuG) in Wuppertal.

Sakramente im Leben der Kirche III: Ehe und Weihe • Glaubensinformation als Webinar

Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt am Mittwoch, dem 3. Juni 2020 zur „Glaubensinformation in Wup-pertal“ ein. Das Thema lautet „Sakramente im Leben der Kirche III - Ehe und Weihe“.

Sakramente sind in der römisch-katholischen Kirche Symbole und Symbolhandlungen, in denen biblisch be-gründet zum Ausdruck kommt, dass Gott den Menschen nahe ist. Es sind Zeichen des Heils. Die römisch-katholische Tradition kennt sieben Sakramente, wobei Ehe und Weihe als Sakramente der Sendung verstanden werden. Sowohl die Eheleute als auch die Geweihten werden in je eigener Weise in die Welt gesandt, um die Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden.

Der Abend bietet neben einer Einführung in die allgemeine Lehre von den Sakramenten in besonderer Weise in die Bedeutung der Sakramente der Ehe und der Weihe ein. Es referiert Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal. Der Abend beginnt um 19.00 Uhr. Die Glaubensinformation, die sonst immer als Präsenzveranstaltung im Katholischen Stadthaus in Wuppertal stattfindet, wird aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Beschränkungen als Webinar durchgeführt.

Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich am Mittwoch, dem 3. Juni 2020 ab etwa 18.50 Uhr unter folgendem Link zum Webinar zuschalten: www.kck42.de/webinar.

Eine Teilnahme ist sowohl via PC also auch Smartphone oder Tablet möglich. Eine gesonderte Software wird nicht benötigt. Für die Teilnahme ist die u.U. die Angabe eines Namens und einer E-Mail-Adresse erforderlich. Auf Wunsch können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Webinar nur als Zuschauende teilnehmen, werden also nicht eingeblendet.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Die Reihe Glaubensinformation gibt es jetzt auch als Podcast bei iTunes, Spotify oder direkt als Feed für den Podcastplayer.

Video-Mitschnitte vergangener Glaubensinformationen gibt es als Playlist bei YouTube.

Nachgesehen: „Ihr seid ein Tempel Gottes“ - Der Heilige Geist und die Kirche im Neuen Testament (Glaubensinformation)

Christen verehren den einen Gott als Vater, Sohn und Heiligen Geist. Speziell der Heilige Geist ist der Lebendigmacher, der lebenspendende Atem Gottes. So gesehen ist Gott in allem, was atmet gegenwärtig. Nicht ohne Grund heißt es deshalb in Psalm 150: „Alles, was atmet, lobt den Herrn“. Was lehrt das Wort Gottes über Gabe und Aufgabe des Heiligen Geistes?

Mitschnitt des Vortrags, den Dr. Werner Kleine am 20. Mai 2020 im Rahmen der Reihe "Glaubensinformation" als Webinar gehalten hat.

Das Wort zur Woche (17. Mai 2020 - Sechster Sonntag der Osterzeit, Lesejahr A)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Wenn aus Jüngern Zeugen werden

Liebe Leserinnen und Leser,

es sind nur noch wenige Tage, dann wird Jesus Christus endgültig verschwinden – zumindest wenn man der Dramaturgie der Osterzeit folgt, die sich an den Evangelien orientiert. An Christi Himmelfahrt wird der vom Kreuzestod Auferstandene letzte Worte zu den Seinen sprechen und dann vor ihren Augen in den Himmel auffahren. Dann vollzieht sich, was sich in den Abschiedsreden des Johannesevangeliums schon andeutet. Im Evangelium vom sechsten Sonntag der Osterzeit im Lesejahr A wird Jesus wird Jesus mit Blick auf seinen Tod deutlich:

„Nur noch kurze Zeit und die Welt sieht mich nicht mehr.“ (Joh 14,19a)

Für die Seinen aber hat für diese Zeit der Trennung eine tröstende Verheißung:

„Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, ich komme zu euch.“ (Joh 14,18)

und:

„Ihr aber seht mich, weil ich lebe und auch ihr leben werdet.“ (Joh 14,19b)

So wird es geschehen an dem Tag, an dem die Jesu Auferstehung vom Kreuzestod offenbar wird. Mit dem Ostertag beginnt die letzte Phase des Lernens für die Jünger Jesu. Was sie im irdischen Leben Jesu, der als Mensch unter Menschen lebt, noch nicht zu erkennen vermögen, werden sie zunehmend verstehen. Solange sie die Erfahrung des Auferstandenen nicht haben, können sie nur aus ihrem gewöhnlichen Erfahrungsschatz des gesunden Menschenverstandes schöpfen. Und da heißt es: Mit dem Tod ist Schluss!

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Bei Euch - Das Video-Journal in Zeiten der Corona-Pandemie

Täglich Sendung auf „Bei Euch“

Die Corona-Pandemie stellt die Gesellschaft vor eine Herausforderung, für die es zumindest in den jüngeren Generationen keine Vorerfahrungen gibt. Solidarität ist gefragt, um die Krise zu bewältigen. In Zeiten der Krise hat die Kirche den besonderen Auftrag, Halt zu geben. Das Video-Journal "Bei Euch" der Katholischen Citykirche Wuppertal stellt sich dieser Aufgabe. Es präsentiert nicht nur bei allen schlechten Nachrichten frohe Botschaften. Angesichts der medizinischen Notwendigkeit des Abstandhaltens bietet es auch die Möglichkeit trotz aller Widrigkeiten in Kontakt zu bleiben.

Bei Euch - das geht auf die Verheißung Jesu zurück: „Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Matthäus 28,20). Wir versuchen, dieser Verheißung in der Krise Gestalt zu geben.

Bleiben Sie gesund und helfen sie anderen, gesund zu bleiben! Glück auf!

"Bei Euch" - die Homepage: www.kck42.de/beieuch

"Bei Euch" - der Audiopodcast: www.kck42.de/beieuchpodcast

"Bei Euch" - die YouTube-Playlist

Täglich live (meist gegen 19 Uhr) bei www.kck42.de/facebook

Corona-Pandemie • Gottesdienstübertragungen in Wuppertal

Wuppertal Im Stadtdekanat Wuppertal werden auch weiterhin Heilige Messen am Sonntag mit der Gemeinde gefeiert – allerdings ohne Gemeinde. Den Anfang machte am Sonntag, 22. März 2020, die Kirche Sankt Maria Magdalena in Beyenburg.

Jeden Sonntag ab 8 Uhr wird auf der Internetseite http://www.katholisch-in-wuppertal.de Messe aus dem Wuppertaler Stadtgebiet ausgestrahlt. Abwechselnd werden Seelsorger aus dem gesamten Stadtdekanat in ihren Kirchen auf dieser Internetseite online zu sehen sein.

Die Wuppertaler Gemeinden und Pfarrverbände freuen sich über die vielen freiwilligen Helfer, die in der schweren Zeit ihre Unterstützung für Ältere und Kranke anbieten. Das Hilfsangebot wächst stetig und weitere Helfer sind gern gesehen. Wer Hilfe braucht oder aber wer Hilfe anbieten möchte, meldet sich bitte in seinem Pfarrbüro. Eine Übersicht mit Telefonnummern und E-Mail-Adressen der Pfarreien gibt es hier.

Wegen der aktuellen Corona-Pandemie sind die Beichtgelegenheiten und die Möglichkeiten für seelsorgerische Gespräche stark eingeschränkt. Viele Menschen bleiben zum eigenen Schutz und aus Rücksichtnahme ihren Mitmenschen gegenüber in diesen Tagen und Wochen in ihren Wohnungen – und das ist auch gut so. Trotzdem müssen die Gemeindemitglieder nicht auf wertschätzende Zuwendung und liebe Gespräche verzichten. Sie sehen in diesen Tagen nur etwas anders aus. So bieten viele Pfarreien Telefongespräche mit den Seelsorgern vor Ort an. Wer diese Angebote in Anspruch nehmen möchte, meldet sich bitte telefonisch oder per E-Mail im jeweiligen Pfarrbüro.

Die Lehren des Herrn Tur Tur

Eine neutestamentliche Reflexion über das Verhältnis von Stärke des Kleinen und die Schwachheit der Lauten

Es sagt sich so einfach: Die Freiheit eines Menschen endet da, wo die Freiheit eines anderen Menschen beginnt. In Zeiten der Corona-Pandemie hingegen blasen sich manche zu Freiheitskämpfern auf, die ohne Rücksicht auf andere vor allem für ihre eigenen Bedürfnisse eintreten. Kann man so den Weg aus der Krise finden? Es braucht bei aller Unsicherheit wohl eher eine nüchterne Bestandsaufnahme, die die Schwachen nicht vergisst.https://www.dei-verbum.de/die-lehren-des-herrn-tur-tur/

Zum Beitrag "Die Lehren des Herrn Tur Tur " von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

"Bei Euch" • Aktuelles Video und Audio • Folge 36: "Phasenweise"

Die nächste Sendung von "Bei Euch" gibt es voraussichtlich am Freitag, dem 29. Mai 2020 gegen 19 Uhr live. Hier die Sendung vom 22. Mai 2020:



"Bei Euch" - die Homepage: www.kck42.de/beieuch (hier gibt es auch die Shownotes)

"Bei Euch" - der Audiopodcast: www.kck42.de/beieuchpodcast

"Bei Euch" - die YouTube-Playlist

Täglich live (meist gegen 19 Uhr) bei www.kck42.de/facebook

Was glauben Sie denn? - Die neue Kolummne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine

Es ist kompliziert

Ein Toter lebt wieder – und fährt in den Himmel auf. Was soll man von Menschen halten, die so etwas behaupten? Erzählen können die viel, diese elf Männer und ein paar Frauen damals in Galiläa. Unglaublich. Da muss doch etwas dahinter stecken ... Was glauben Sie denn?

Verschwörungstheorien entstehen auf dem Boden komplexer Wirklichkeiten, die sinnlos scheinen. Sinnlosigkeit aber kann der Mensch nicht ertragen. Das menschliche Gehirn will auch in zufälligen Formen Muster zu erkennen. Stellen Sie sich zum Beispiel zwei Punkte vor, durch deren Mittelachse ein senkrechter Strich geht, unter dem sich im rechten Winkel ein weiterer Strich befindet. Was sehen Sie? Sie sehen sofort ein Gesicht, obwohl es nur zwei Punkte und zwei Striche sind. Unser Gehirn nutzt die im Leben gemachten Erfahrungen, um auf dieser Basis Vorurteile auszuprägen, die Zuordnungen und Entscheidungen vereinfachen. Da ist oft von Vorteil. Das Vorurteil, bei einer roten Ampel anhalten oder stehen bleiben zu müssen, kann lebensrettend sein. Andernfalls müsste man immer einen ganzen Entscheidungsprozess durchlaufen. Bis der beendet wäre, hätte manch einer seine persönliche Himmelfahrt angetreten ...

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Nachgesehen: "Brannte uns nicht das Herz?" - Dei Verbum direkt zur Emmausgeschichte

Kreuzestod und Auferstehung Jesu Christi bilden das Zentrum des christlichen Glaubens. Sie stellen aber auch eine Herausforderung an die Vernunft dar, scheint doch die Auferstehung vom Tod den natürlichen Erfahrungen des Menschen zu widersprechen. Das Neue Testament beruft sich aber auf das authentische Zeugnis von Menschen, denen der Auferstandene begegnet ist. Paulus etwa erwähnt im 1. Korintherbrief über 500 solcher Zeugen. Eine besondere Erzählung ist in diesem Zusammenhang die der beiden Emmausjünger. Sie macht unter anderem deutlich, dass die leibliche Auferstehung nicht einfach eine verlängerte Fortsetzung des irdischen Lebens ist. Der Auferstandene wird nicht sofort erkannt, setzt aber erkennbare Zeichen. Offenkundig gibt es eine Diskontinuität bei bleibender Kontinuität. Darüber diskutierten Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine am 14.4.2020.

Das ganze Video gibt es bei Vimeo.

Hoschana! Jeschua! - ein Song zu Ostern in Corona-Zeiten

Ein Segen zum Jubiläum

(Foto: Rosario Giannone).

40 Jahre Eiscafe Giannone

Eigentlich sollte heute ein großes Fest im Eiscafé Giannone anlässlich des 40jährigen Jubiläums stattfinden. Wegen der durch die Corona-Pandemie nötig gewordenen Beschränkungen konnten die Feierlichkeiten aber nicht wie geplant stattfinden. Meinen Segen gab es trotzdem zum großen Festtag - auch, weil Giorgio Giannone (in der Mitte des Bildes, daneben sein Bruder Lilo Giannone) der Katholischen Citykirche Wuppertal seit vielen Jahren verbunden ist. Erwähnt seien nur die mittlerweile stadtbekannten Vorweihnachtsfeiern im Eiscafé oder die Osterei-Verlosung, deren Reinerlös er der Arbeit der Katholischen Citykirche Wuppertal zukommen lässt (mittlerweile wurden übrigens alle Lose verkauft ... drei kleine Schokoostereier warten noch auf die Abholung durch die Gewinner). Der Segen ist natürlich kostenlos, auf keinen Fall aber umsonst!! Herzlichen Glückwunsch einem Freund und noch viele Jahre dem besten Eiscafé in Wuppertal.

Vorübergehende Absage aller Veranstaltungen

Nachdem das Erzbistum Köln am 13. März 2020 via Mail darüber informiert hat, alle kirchlichen Veranstaltungen einer Risikoabwägung zu unterziehen, haben auch wir das für die Veranstaltungen der Katholischen Citykirche Wuppertal getan. Einige Veranstaltungen werden wir aufgrund eben dieser Risikoabwägung vorübergehend aussetzen müssen. Davon betroffen ist die Reihe "Glaubensinformation", die "Katholische Citkyirche vor Ort", die "Judas-Thaddäus-Wallfahrt", die "Mystagogische Kirchenführung" und einige andere Veranstaltungen. Wir versuchen, Sie über diese Homepage über aktuelle und kurzfristige Absagen zu informieren.

In einigen Fällen werden wir auf die Möglichkeiten der Digitalität zurückgreifen. Auch dazu erhalten Sie jeweils aktuelle Informationen über diese Homepage.

Update 15.3.2020: Die Stadt Wuppertal hat ab Dienstag, dem 17. März 2020, 0.00 Uhr alle Veranstaltungen bis auf Weiteres untersagt. Damit fallen auch sämtliche geplante Veranstaltungen der Kahtolischen Citykirche Wuppertal aus. Neben den bereits genannten Veranstaltungen gehört auch die für den 25. März 2020 geplante "Platzrede" auf dem Berliner Platz dazu. Wir halten Sie über diese Homepage weiter auf dem Laufenden.

Update 4.4.2020: Aufgrund der geltenden Ausgangsbeschränkungen sind im Erzbistum Köln bis voraussichtlich 19.4.2020 alle Gottesdienste eingestellt. Damit fällt in diesem Jahr auch der traditionelle Ostergottesdienst am Steingarten von Martin Michels am Loher Bahnhof aus. Er wird, wenn möglich, am Pfingstmontag als Pfingstgottesdienst gefeiert.

Aus dem Gesicht gefallen: Für wen haltet ihr mich? • Engels2020

Aus dem Gesicht gefallen - Bild 1 "Für wen haltet ihr mich?" (Anke Büttner, Fotos: Christoph Schönbach)

Ein Blick – nein, eigentlich zwei Blicke, die einen da ansehen. Zwischen Zweifel und Trauer changierend, die rechte Braue leicht spöttisch hochgezogen über einem geröteten Auge. Ist es von einem Schlag oder vom Weinen geschwollen? Der Blick ist klar und fragend: Für wen haltet ihr mich eigentlich? Bin ich für euch ein Messias? Habe ich euch Heil gebracht? Was habt ihr aus mir gemacht? Ihr seht mich ... und ich sehe euch an, mitten in eure Gesichter. Für wen ich euch halt? Findet es selbst heraus ...

Seit dem 5. März 2020 ist das erste Bild von Anke Büttner des Zyklus "Aus dem Gesicht gefallen" an der Basilika St. Laurentius zu sehen. Weitere Bilder werden folgen.

Die Katholische Citykirche Wuppertal nimmt das Engelsjahr2020 zum Anlass, eine eigene Suche nach dem Gesicht Friedrich Engels‘ zu unternehmen. Sie kommt dabei einem Menschen auf die Spur, der in Wuppertal nicht als einziger nach der Lösung auf die brennenden sozialen Fragen seiner Zeit war. Mit Johann Gregor Breuer und Adolph Kolping gibt es etwa zwei römisch-katholische Protagonisten, die das Tal der Wupper geprägt haben, ohne dass sie hier geboren wären. Sie haben sich ähnlichen Herausforderungen gegenüber gesehen, wie Friedrich Engels – und sie haben in der Stadt Spuren hinterlassen. Das St. Josephs-Hospital, das als „Kapellchen“ bekannt ist, geht auf eine Initiative Johann Gregor Breuers zurück, ebenso die Gründung von Mädchen- und Gesellenvereinen, mit denen man der sozialen Not der Menschen begegnete. Auf sie geht das heute noch existierende, weltweit agierende Kolpingwerk zurück. Ob sich Breuer, Engels und Kolping begegnet sind? Haben Sie sich ins Gesicht gesehen?

 Katalog zum Zyklus "Aus dem Gesicht gefallen"

Glaubensinformation als Podcast

Die beliebte Reihe "Glaubensinformation in Wuppertal" gibt es jetzt auch als Podcast. Immer wieder werden die Glaubensinformationen live ins Netz übertragen. Die Mitschnitte können dann auch bei Youtube angesehen werden. Ab sofort gibt es die Audios auch als Podcast "zum Mitnehmen" bei iTunes oder Spotify. Sie können auch in jedem guten Podcast-Player direkt unter folgendem Link abonniert werden:

http://podcast.pr-werner-kleine.de/feed/podcast/glaubensinformation

Dei Verbum - jetzt auch als Podcast bei Spotify

Die Audiodateien des biblischen Weblogs der Katholischen Citykirche Wuppertal "Dei Verbum" gibt es jetzt auch als Podcast bei Spotify und iTunes. Jeden Dienstag veröffentlichen der Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Neutestamentler Dr. Werner Kleine unter www.dei-verbum.de aktuelle Beiträge, die zeigen, dass die Bibel auch heute noch relevant ist. Die Beiträge gibt es eben jetzt auch als Audio zum Anhören bei iTunes und können dort abonniert werden:

Zum iTunes-Podcast "Dei Verbum"

Neu: "Dei Verbum" bei Spotify

Ab 1. Mai 2020 sind im Erzbistum Köln öffentliche Gottesdienst unter Beachtung von Auflagen möglich

Innerhalb des Erzbistums Köln sind seit dem 1. Mai 2020 in den Gemeinden wieder öffentliche Gottesdienste unter Beachtung bestimmter Auflagen zum Schutz vor Corona-Infektionen möglich. Bitte erkundigen Sie sich in Ihrer Gemeinde, ob und unter welchen Voraussetzungen die Teilnahme an Gottesdienste wieder möglich ist.

Die Katholische Citykirche Wuppertal verzichtet allerdings bis auf Weiteres auf die Feier der wöchentlichen Vespern. Ob die Pfingstvigil stattfinden wird, steht noch nicht fest.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Katholische Citykirche Wuppertal unterstützt ausdrücklich alle Bemühungen, die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Gerade mit Blick auf Risikogruppen, für die das Corona-Virus tödlich sein kann, ist jede Solidarität geboten.
 
Bleiben Sie gesund und helfen Sie mit, dass andere gesund bleiben!

Behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen in Wuppertal

Vielfach wurden wir nach einer Übersicht über behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen Wuppertals gefragt. Wir freuen uns, eine solche Übersicht veröffentlichen zu können. Die Übersicht enthält Angaben über Induktionsschleifen für Schwerhörige oder Hörgeschädigte sowie die Möglichkeit barrierefreier Zugänge und deren Erreichbarkeit. Die Übersicht kann als pdf-Datei heruntergeladen werden und wird regelmäßig aktualisiert.

 Übersicht über die behindertengerechten Einrichtungen katholischer Kirchen in Wuppertal

Kirche im Radio

Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 7. Juni 2020 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Soundcloud-Account der Katholischen Citykirche Wuppertal (oder hier auf der Homepage) noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

Webcam der Katholischen Citykirche Wuppertal - Blick auf die Basilika St. Laurentius am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld

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logisch! Zeitung der Katholischen Citykirche Wuppertal