Exaltation • Konzert mit Yaniv d'Or

Nach dem Erfolg von Yaniv d’Or und Ensemble NAYA mit ihrem ersten Album Liquefacta Est („Top Ten Album 2013“ Gramophone Magazine) und ihrem hochgelobten zweiten Album Latino Ladino („Bestes Album 2016“ BBC Magazine), bereitet sich das Ensemble nun auf die Aufnahmen ihres nächsten Albums vor: Exaltation.
In dem spannenden und neuen Projekt Exaltation vermischen sich hypnotische Stimmen mit den Klängen klassischer, orientalischer und sogar archaischer Instrumente. In dieser außergewöhnlichen Kombination prallen die musikalischen – zum Teil verwandten – Welten und Traditionen der drei monotheistischen Religionen aufeinander und verschmelzen zu einer hörbaren Einheit.
Der Charme, die Seele und die ausdrucksstarken Klangfarben von Duduk, Ney, Viola da Gamba und Didgeridoo treten in einen Dialog mit der seidigen Countertenorstimme von Yaniv d’Or. Die spannungsvolle und zuweilen provozierende musikalische Kulisse für diesen besonderen Dialog kreieren Instrumente wie Theorbe, Perkussion, Vihuela sowie Barock- und Flamencogitarre. Exaltation ist ein bezauberndes und mitreißendes Erlebnis für Musikliebhaber aller Genres.
Aufgenommen wurde das Album in France Warret (Belgien) vom international renommierten Toningenieur Manuel Mohino. Produziert und international vertrieben wird das Album vom Label Naxos.

Am 18. Oktober 2018 findet die Premiere von Exaltation in der Historischen Stadthalle Wuppertal statt - mit der herzlichen Unterstützung und dem Segen der Katholischen Citykirche Wuppertal.
Die Stadthalle ist für ihre herausragende Akustik und Architektur weltweit bekannt und bietet einen wunderbaren Rahmen.
Dieses spannende Projekt, das brillante Musiker verschiedenster Traditionen und kultureller Hintergründe zusammenbringt, schafft eine Brücke, die Menschen allen Glaubens und aller Religionen verbindet und ihre Unterschiede überwinden lässt.
Wir sind zutiefst davon überzeugt, dass es in einer angespannten Zeit und in einer aufgewühlten Welt, Raum gibt für eine innere Stimme, die uns ermutigt einander zu vertrauen und eine friedliche Atmosphäre zu schaffen durch die Kraft von Stimmen und Musikinstrumenten.

Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Karten gibt es bei Wuppertal-Live.

Das Wort zur Woche (8. Juli 2018 - 14. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Die Aufrichtung

Liebe Leserinnen und Leser,

wer auf den Mund gefallen ist, ist immer auch tief gebeugt. Man braucht sich bloß die damit verbundene Körperhaltung vorstellen, um zu erkennen, dass Aufrichtigkeit das Gegenteil einer solch scheinbar demütigen Duldsamkeit ist. Ist es ein Zufall, dass diejenigen, die den Glaubenden immer wieder das betende Knien anempfehlen auch jene sind, die bisweilen lautstark das Lob des Schweigens predigen? Eine hörende Kirche sei immer eine gehorsame Kirche heißt es dann, wobei sich nicht selten die Frage stellt, wem der so geforderte Gehorsam geschuldet wird. Gott selbst kann es offenkundig nicht sein – zumindest nicht, wenn man die Worte der ersten Lesung vom 14. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres B ernst nimmt. Dort widerfährt dem Propheten Ezechiel eine Erscheinung der Herrlichkeit des Herrn. Seine natürliche Reaktion ist die Niederwerfung.

So ist es immer, wenn in den Heiligen Schriften davon die Rede ist, dass die Herrlichkeit Gottes in die alltägliche Gewöhnlichkeit der Menschen hineinbricht. So mit dem Urgrund des Seins konfrontiert werden die Maßstäbe der Welt, ja wird der so herausgeforderte Mensch selbst verrückt. Das muss bereits Mose erkennen, der die Herrlichkeit des Herrn sehen möchte und Gott selbst ihm antwortet:

Ich will meine ganze Güte vor dir vorüberziehen lassen und den Namen des HERRN vor dir ausrufen. Ich bin gnädig, wem ich gnädig bin, und ich bin barmherzig, wem ich barmherzig bin. Weiter sprach er: Du kannst mein Angesicht nicht schauen; denn kein Mensch kann mich schauen und am Leben bleiben. Dann sprach der HERR: Siehe, da ist ein Ort bei mir, stell dich da auf den Felsen! Wenn meine Herrlichkeit vorüberzieht, stelle ich dich in den Felsspalt und halte meine Hand über dich, bis ich vorüber bin. Dann ziehe ich meine Hand zurück und du wirst meinen Rücken sehen. Mein Angesicht kann niemand schauen. (Exodus 33,19-23)

Diese Erfahrung zeigt, warum Gott in den Erzählungen der Heiligen Schrift den Menschen meist nur in vermittelter Weise begegnet. Er verbirgt sich dann hinter Engeln oder offenbart sich in Visionen. Selbst dann ist das Hereinbrechen des Ewigen in die raum-zeitlichen Wirklichkeit der Menschen offenkundig so groß, dass die, denen diese Begegnung zuteil wird, in Furch und Schrecken geraten und dermaßen außer sich sind, dass ein Großteil dieser Begegnung mit der Grußformel „Fürchte dich nicht!“ eröffnet wird. Es besteht kein Zweifel: Furcht und Schrecken sind der Lackmustest, ob eine Begegnung mit Gott echt oder doch nur die autosuggestive Halluzination einer ersehnten Außergewöhnlichkeit des eigenen Selbst ist.

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Katholische Angebote in der Flüchtlingshilfe

Mit der "Aktion Neue Nachbarn" engagiert sich die Katholische Kirche auch in Wuppertal intensive in der Flüchtlingshilfe. Zahlreiche Ehrenamtliche kümmern sich um die aus ihrer Heimat durch Krieg und Verfolgung Vertriebenen. Die Katholische Citykirche Wuppertal informiert in einem Flyer über die vielfältigen Hilfs- und Beratungsangebote. Der Flyer kann im Büro der Katholischen Citykirche auch in höherer Stückzahl angefordert (Tel.: 0202-42969674) oder hier als pdf-Datei heruntergeladen werden:

 Katholische Flüchtlingshilfe in Wuppertal

Webcam der Katholischen Citykirche Wuppertal - Blick auf die Basilika St. Laurentius am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld

Was glauben Sie denn? - Die neue Kolummne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

In der Hitze der Nacht

Die Aufklärung ist gescheitert. Die alljährlichen Sommerlöcher offenbaren die Untiefen menschlichen Strebens. Vor allem in den digitalen Medien verrichten in der Hitze der Nacht Hashtags schneller ihr Werk als der Buchsbaumzünsler die für das katholische Palmsonntagsbrauchtum so bedeutsame Pflanze abnagt. So sollte das Hashtag #ZSMMN die deutsche Nationalmannschaft zwar zum fünften Stern führen, entpuppte sich aber eher als vokalbefreites konsonantisches Konglomerat, das man nicht jubeln, wohl aber mit zusammengebissenen Zähnen zischen kann. Ein sehr bekanntes und wichtiges Hashtag der jüngeren Vergangenheit hingegen war und ist das #MeToo, mit dem in der Folge des Skandals um den ehemaligen Hollywood-Produzenten Harry Weinstein auf das Ausmaß und die Folgen von sexuellen Übergriffen und sexueller Belästigung aufmerksam gemacht wird. In Anlehnung daran hat sich nach dem Rücktritt Mesut Özils aus der deutschen Nationalmannschaft mit #MeTwo ein neuer Internethype entwickelt, mit dem auf rassistisch motivierte Diskriminierung aufmerksam gemacht werden soll. Ein neuer #Aufschrei im Netz? Ja, was glauben Sie denn?

 

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Der Nächste, bitte!

Eine biblische Anleitung zur Nächstenliebe

Die Nächstenliebe ist der Stachel im Fleisch christlicher Wertekultur. Es mangelt daher nicht an Zähmungsversuchen, um die Nächstenliebe den eigenen Bestrebungen zu unterwerfen und das eigene Verhalten zu rechtfertigen. Die Nächstenliebe aber kennt keine falschen Komporomisse. Im Gegenteil: Wer die Konsequenzen der Nächstenliebe leugnet, schadet dem christlichen Glauben im innersten Kern.

Zum Beitrag "Der Nächste, bitte!" von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

logisch - Ausgabe 19 ist erschienen

Die 19. Ausgabe (April 2018) von logisch! - der Zeitung der Katholischen Citykirche Wuppertal ist erschienen. Sie liegt an vielen öffentlichen Stellen und in den katholischen Kirchen in Wuppertal zur kostenlosen Mitnahme aus. Einzelexemplare können per Mail angefordert werden. Online können Sie logisch auch hier lesen:

Ausgabe 19, April 2018

Nachgehört: Die Möglichmacher

Ein WDR 5-Feature über die Gemeinde arabisch-sprachiger Christen in Wuppertal

Zwei Katholiken als gewichtige Möglichmacher. Pastoralreferent Werner Kleine ist vor 51 Jahren im tiefsten Ruhrpott geboren. Und Jiryis Arraf entstammt dem einzigen katholischen Dorf Israels. Als mit der großen Flüchtlingsbewegung im Spätsommer 2015 viele arabisch-sprachige Christen nach Wuppertal kommen initiieren beide die Gründung einer Gemeinde. Autor: Øle Schmidt.

Dei Verbum - jetzt auch als Podcast bei iTunes

Die Audiodateien des biblischen Weblogs der Katholischen Citykirche Wuppertal "Dei Verbum" gibt es jetzt auch als Podcast bei iTunes. Jeden Dienstag veröffentlichen der Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Neutestamentler Dr. Werner Kleine unter www.dei-verbum.de aktuelle Beitrag, die zeigen, dass die Bibel auch heute noch relevant ist. Die Beiträge gibt es eben jetzt auch als Audio zum Anhören bei iTunes und können dort abonniert werden:

Zum iTunes-Podcast "Dei Verbum"

Basiskurs Orgel – Basiskurs Chorleitung • Neustart in diesem Sommer

Regionalkantor Dieter Leibold

Zu Beginn des neuen Schuljahres wird das Erzbistum Köln auch in diesem Jahr wieder die Basiskurse Chorleitung und Orgel anbieten. In Zusammenarbeit mit den dafür beauftragten Kirchenmusikern wird es Interessenten ermöglicht, einen ersten Kontakt zur Kirchenmusik zu finden.

Zwischen September 2018 und Juli 2019 erhalten die Teilnehmer entweder 20 Einzelstunden Orgelunterricht oder lernen in 5 Einzelstunden und 20 Hospitation bei Chören die einfachsten Grundkenntnisse der Chorleitung.

Zum Basiskurs gehören außerdem noch ein Einführungsnachmittag (Samstag) und ein Studienseminar (von Freitagabend bis Samstagabend). Hier stehen neben gemeinsamem Singen und Gottesdienst-Feiern die Einführungen in die Theorie der Kirchenmusik auf dem Programm.

Insbesondere für die Orgelausbildung sind Fertigkeiten im Klavierspiel erforderlich. Bei einem ersten Kontaktgespräch mit Regionalkantor Dieter Leibold, Telefon 02191- 4649511 kann all dies geklärt werden. Die Anmeldung über den Regionalkantor muss bis zum 1. Juli 2018 erfolgt sein. Die Teilnehmer zahlen für den Basiskurs einen pauschalen Kostenbeitrag in Höhe von 250 Euro.

Informationen erhalten Sie auch bei der Stabsstelle Kirchenmusik im Erzbistum Köln (0221/1642-1166, michael.koll@erzbistum-koeln.de) und im Internet (www.kirchenmusik-im-erzbistum-koeln.de).

Behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen in Wuppertal

Vielfach wurden wir nach einer Übersicht über behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen Wuppertals gefragt. Wir freuen uns, eine solche Übersicht veröffentlichen zu können. Die Übersicht enthält Angaben über Induktionsschleifen für Schwerhörige oder Hörgeschädigte sowie die Möglichkeit barrierefreier Zugänge und deren Erreichbarkeit. Die Übersicht kann als pdf-Datei heruntergeladen werden und wird regelmäßig aktualisiert.

 Übersicht über die behindertengerechten Einrichtungen katholischer Kirchen in Wuppertal

Kirche im Radio

Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 7. Juli 2018 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Soundcloud-Account der Katholischen Citykirche Wuppertal (oder hier auf der Homepage) noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

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logisch! Zeitung der Katholischen Citykirche Wuppertal