Fahrradkreuzweg auf der Wuppertaler Nordbahntrasse • 23.3.2019

Auch in diesem Jahr lädt die Katholische Citykirche Wuppertal gemeinsam mit dem Medienkompetenzzentrum im Katholisch-Sozialen Institut (KSI) und der Aktion AUTOFASTEN im Erzbistum Köln wieder zu einem besonderen Kreuzweg ein: Am Samstag, dem 23. März 2019 findet bereits der fünfte Wuppertaler Fahrradkreuzweg auf der Nordbahntrasse statt. Der Fahrradkreuzweg beginnt um 11.00 Uhr an der Fahrradkapelle am Bahnhof Wichlinghausen und endet gegen 13.30 Uhr an der Fahrradkirche St. Ludger (Ludgerweg in Wuppertal-Vohwinkel). Dort befindet sich eine Ikone der Madonna del Ghisallo, der Schutzpatronin der Radfahrer.

An insgesamt sechs Stationen werden die Radfahrer Halt machen und den Kreuzweg Jesu auf eigene Weise betrachten. Das Beten des Kreuzweges spielt in der Tradition der römisch-katholischen Kirche eine wichtige Rolle. Es bedeutet das Betrachten und Mitvollziehen des Leidensweges Jesu. Tod und Auferstehung Jesus sind die Basis des christlichen Glaubens. Gerade im Kreuzweg wird die Solidarität des Sohnes Gottes mit den Leidenden intensiv erlebt. Dieses intensive Erleben prägt auch den Fahrradkreuzweg. Die einzelnen Stationen des Fahrradkreuzweges auf der Nordbahntrasse stehen in Verbindung mit den „vergessenen Orten aus der Nazi-Zeit“. An vielen Orten entlang der Nordbahntrasse wird an dieses dunkle Kapitel der jüngeren Vergangenheit, das vielen Menschen Not, Leid und Tod gebracht hat, erinnert. Der Kreuzweg ist ein Weg, den verfolgte Menschen auch heute noch gehen.

Am Mirker Bahnhof werden die Pilger eine kurze Rast einlegen.

Alle Teilnehmer erhalten am Schluss des Kreuzweges St. Ludger eine Pilgerurkunde.

Für die kostenlose Teilnahme ist eine Anmeldung bis zum 20. März 2019 bei der Katholischen Citykirche Wuppertal erforderlich (Tel.: 0202-42969674 oder Mail: fahrradkreuzweg@katholische-citykirche-wuppertal.de).

Die Teilnahme geschieht auf eigene Gefahr und Verantwortung. Das Fahrrad des Teilnehmers muss verkehrssichersein. Die Straßenverkehrsordnung ist einzuhalten.

Der Wuppertaler Fahrradkreuzweg ist Teil des Projektes „Pfarr-Rad“ (www.pfarr-rad.de).

In diesem Jahr findet außerdem eine Kooperation mit der Aktion AUTOFASTEN im Erzbistum Köln statt. In der Aktion AUTOFASTEN nimmt Wuppertal in einen besonderen Blick, ist die Stadt durch ihre Lage als Verkehrsknoten im Bergischen Land ein charakteristischer Ort im Erzbistum Köln. Pfarrgemeinden aber auch alle an nachhaltiger Mobilität Interessierte sollen in Dialog treten und erfahren, was es braucht, um einen nachhaltigeren Mobilitäts-Mix zu realisieren. Alle Mitmenschen in Wuppertal, aber auch im gesamten Erzbistum Köln, sind eingeladen, ihre Beiträge und Erfahrungen zu AUTOFASTEN interaktiv auf der Bistumskarte mitzuteilen.

Vigilfeier zum Hochfest Verkündigung des Herrn • 24.3.2019 • 20.30 Uhr • St. Laurentius

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Helfer in schwierigen Lebenslagen am 28.3.2019

Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Fürsprecher und Helfer in schwierigen Lebenslagen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden, hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (12.45 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Donnerstag, dem 28. März 2019 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 12.45 Uhr Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue in der Marienkirche eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Das Wort zur Woche (10. März 2019- 1. Fastensonntag, Lesejahr C)

Dr. Werner Kleine
Katharina Nowak

Versuchungen – gestern, heute und morgen

Auch wenn die Fastenzeit gerade begonnen hat und eine gänzlich andere Prägung hat als die Karnevalszeit und ihr Höhepunkt am Rosenmontag, so sollte doch ein Düsseldorfer Karnevalswagen in Erinnerung bleiben, auf dem ein wohlbeleibter, unschwer am Ornat als Bischof erkennbarer Herr in einer Hängematte mit der Aufschrift „schonungslose Aufarbeitung des Missbrauchsskandals“ schläft, die zwischen zwei Kreuzen aufgehängt ist, die bereits bedenkliche Risse aufweisen. 

Das Evangelium des heutigen Sonntags spricht von drei Versuchungen, denen der Herr durch den Teufel in der Wüste ausgesetzt wird: Die Güter des Leibes werden in Aussicht gestellt, die dem nach vierzig Tage Fasten sicher gewaltig Hungernden doch sehr attraktiv erscheinen müssen; die Macht der Welt kann errungen werden und schließlich der Beweis göttlicher Herkunft durch die herbeieilenden Engel, die doch ein für allemal diesem Versucher das Maul stopfen müssten und die Bestätigung göttlicher, also geistlicher Macht wären. Nach dem angesprochenen Karnevalswagen könnte man sich auch eine Versuchung der Ruhe und des ungestörten Dösens im Frieden der Trägheit vorstellen, die sicher auch den Herrn berühren, aber wohl auch nicht überwältigen würde. 

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Trauermette • 29.4.2019 • 20.30 Uhr • St. Laurentius

Webcam der Katholischen Citykirche Wuppertal - Blick auf die Basilika St. Laurentius am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld

KGI Fides Wuppertal • 12 Erwachsene bereiten sich auf die Taufe vor

Kardinal Woelki sprach in Anwesenheit von Pfr. Michael Knab und Katechet Reinhard Bornefeld den Taufbewerberinnen aus Wermelskirchen die Zulassung zur Taufe aus. (Foto: Werner Kleine)

In diesem Jahr bereiten sich 12 erwachsene Taufbewerberinnen und -bewerber in der KGI Fides-Stelle auf die Taufe vor. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine, Leiter der KGI Fides-Stelle Wuppertal, und Katharina Nowak begleiten die Bewerberinnen und Bewerber auf dem Weg zur Taufe in verschiedenen Gruppen. Die Taufbewerberinnen und -bewerber kommen aus Wermelskirchen, Remscheid und Wuppertal. Sechs von ihnen werden in der Osternacht am 20. April 2019 in Wuppertal, zwei im Kölner Dom durch Kardinal Woelki die Initiationssakrament der Taufe, Firmung und Eucharistie empfangen. Vier Taufbewerberinnen werden die Eingliederungssakramente am Sonntag vor Pfingsten in Wermelskirchen zusammen mit ihren insgeamt zehn Kindern empfangen. Alle Taufbewerberinnen und -bewerber wurden am Samstag, dem 9. März 2019 im Rahmen der Taufzulassungsfeier in St. Aposteln in Köln durch Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki zugelassen. Wir wünschen allen Bewerberinnen und Bewerbern auf dem Weg zur Aufnahme in die Kirche Gottes Segen.

Aktion Autofasten

Katharina Nowak von der Katholischen Citykirche Wuppertal stellt die Aktion Autofasten vor, die die Katholische Citykirche Wuppertal in der Fastenzeit 2019 in Zusammenarbeit mit dem Erzbistum Köln, dem Freien Netzwerk Kultur, den Mirka Schrauban, den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) und anderen durchführt.

Weiterer Informationen unter www.autofasten-wuppertal.de.

Der Narr von Nazareth

Über notwendige Korrekturen eines harmlos gewordenen Jesusbildes

Die Zeit der Karnevaliade sei vorbei, soll Jorge Maria Bergoglio nach seiner Wahl zum Papst gesagt haben. Auch wer sich auf Jesus von Nazareth beruft, muss die falschen Masken ablegen. Das Neue Testament zeigt ihn als lauten Heiland, der schon zu seiner Zeit die, die etwas zu sein scheinen, schonungslos entlarvt. Wer diesem Jesus nachfolgen will, kann das wohl kaum still auf Knien tun.

Zum Beitrag "Der Narr von Nazareth" von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Was glauben Sie denn? - Die neue Kolummne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Maskenfall

Wenn die Maske fällt, zeigt sich das wahre Gesicht. Allerdings ist nicht ganz klar, ob das der Wahlspruch für die gestrige Weiberfastnacht oder den nächsten Aschermittwoch ist. Eingefleischte Karnevalisten behaupten ja, dass sie an den tollen fünf Tagen endlich so sein können, wie sie eigentlich sind. Dann würden die Masken tatsächlich an Weiberfastnacht fallen und das wahre Gesicht käme zum Vorschein. Andere hingegen, wie der Autor dieser kleinen Kolumne, halten es hingegen für ein wenig neurotisch, wenn man sich 360 Tage im Jahr verstellen muss, um das wahre Ich dann bloß an fünf Tagen in der Scharade maskierter Existenz offenbaren zu können. Nichts gegen den Karneval – aber wäre es nicht besser, wenn man immer so lebte, wie man eigentlich ist? Wann fallen die Masken wirklich? Was glauben Sie denn?

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Nachgesehen: Dei Verbum direkt - Das Fest der Faulenzer ist nun vorbei

Die prophetische Sozialkritik des Amos

Amos ist ein sozialkritischer Prophet. Seine Schrift befindet sich im Alten Testament. Mit seiner Kritik an den damals herrschenden Verhältnissen hat er Maßstäbe gesetzt, die auch für die Gegenwart noch von Bedeutung sind. Die sozialkritischen Weisungen des Amos können so auch heute noch Wege für ein sozial gelingendes Miteinander in der Gesellschaft von heute sein.

Am Dienstag, dem 19.2.2019 diskutierten Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine im Berliner Plätzchen in Wuppertal-Oberbarmen über diese ganz besondere Schrift des Alten Testamentes. Dr. Steiner wurde aus Jerusalem zugeschaltet. Wir präsentieren hier den Mitschnitt der Diskussion.

Fahrradkirche St. Ludger (Wuppertal-Vohwinkel) ist jetzt Wallfahrtsstätte der „Madonna del Ghisallo“

Am Samstag, dem 2. Februar 2019, übergab Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal die Ikone der „Madonna del Ghisallo“ in der Kirche St. Ludger (Wuppertal-Vohwinkel) an Pfarrer Dirk Baumhof. St. Ludger wurde damit offiziell zur Fahrradkirche und Wallfahrtsstätte der Madonna del Ghisallo, der Schutzpatronin der Radfahrer. Sie wird am westlichen Eingang präsentiert. Dort entsteht eine kleine Kapelle, die in Kürze ganztätig geöffnet sein wird und nicht nur, vor allem aber Radfahrerinnen und Radfahrern Gelegenheit zu Einkehr und Gebet geben wird. Geplant ist außerdem, dass während der Sommermonate an den Wochenenden mit Hilfe von Ehrenamtlichen auch die Kirche geöffnet sein wird. Radfahrerinnen und Radfahrer haben dann außerdem Gelegenheit, sich in den Räumlichkeiten von St. Ludger auch leiblich zu erfrischen. Eine E-Bike-Ladestation und weitere Sitzgelegenheiten im Außenbereich werden dann das Ensemble vervollständigen, so dass St. Ludger mit der Wallfahrtsstätte der Madonna del Ghisallo zu einem Ort der Einkehr und Erfrischung für Seele und Leib werden wird.

Über 50 Menschen, darunter auch Klaus Lang, der Vorsitzende des ADFC Wuppertal/Solingen, und Tobias Freitag von den Mirka Schrauban, wohnten der Übergabe der Ikone der Madonna del Ghisallo bei. Anwesend war auch als Ehrengast Laurențiu Țuțuruga, der die Ikone geschrieben hatte.

Die Ikone zeigt die Gottesgebärerin als Milchgebende mit dem Jesuskind auf dem Arm. Im Hintergrund sowie zu Füßen der Gottesgebärerin sind zwei Radreifen zu sehen, die Nimben (Heiligenscheine) sind durch Kettenglieder umrahmt und geben so den Hinweis auf die „Madonna del Ghisallo“ als Schutzpatronin der Radfahrer.

Fotogalerie (flickr) zur Übertragung der Ikone "Madonna del Ghisallo"

Weitere Informationen ...

Dei Verbum - jetzt auch als Podcast bei iTunes

Die Audiodateien des biblischen Weblogs der Katholischen Citykirche Wuppertal "Dei Verbum" gibt es jetzt auch als Podcast bei iTunes. Jeden Dienstag veröffentlichen der Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Neutestamentler Dr. Werner Kleine unter www.dei-verbum.de aktuelle Beitrag, die zeigen, dass die Bibel auch heute noch relevant ist. Die Beiträge gibt es eben jetzt auch als Audio zum Anhören bei iTunes und können dort abonniert werden:

Zum iTunes-Podcast "Dei Verbum"

Behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen in Wuppertal

Vielfach wurden wir nach einer Übersicht über behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen Wuppertals gefragt. Wir freuen uns, eine solche Übersicht veröffentlichen zu können. Die Übersicht enthält Angaben über Induktionsschleifen für Schwerhörige oder Hörgeschädigte sowie die Möglichkeit barrierefreier Zugänge und deren Erreichbarkeit. Die Übersicht kann als pdf-Datei heruntergeladen werden und wird regelmäßig aktualisiert.

 Übersicht über die behindertengerechten Einrichtungen katholischer Kirchen in Wuppertal

Kirche im Radio

Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 3. März 2019 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Soundcloud-Account der Katholischen Citykirche Wuppertal (oder hier auf der Homepage) noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

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logisch! Zeitung der Katholischen Citykirche Wuppertal