Pfingstkonzert zugunsten des Kinderhospizes

Das Bundesjuristenorchester widmet sein jährliches großes Benefizkonzert am Pfingstmontag in der Wuppertaler Friedhofskirche dem Bergischen Kinder- und Jugendhospiz Burgholz.

Das Bundesjuristenorchester wurde im Jahr 2002 gegründet. Vom Studenten bis zum Pensionär, vom Richter über den Rechtspfleger bis zum Rechtsanwalt und Notar sind nahezu alle juristischen Berufsgruppen aus ganz Deutschland vertreten. Geleitet wird das Bundesjuristenorchester von Georg Dücker. Schirmherr ist der Bundesjustizminister.
Einmal im Jahr stellen die Musiker ihre Probenarbeit im Rahmen eines großen Wohltätigkeitskonzertes vor. Für dieses Highlight 2018 haben sie Wuppertal auserkoren.
Mit der 3. Sinfonie in Es-Dur von Ludwig van Beethoven und Haydn Variationen in B-Dur von Johannes Brahms lädt das Orchester zusammen mit dem Caritasverband Wuppertal/Solingen und der Diakonie Wuppertal am Pfingstmontag, 21. Mai, in die wunderschöne Friedhofskirche mit ihrer großartigen Akustik an der Hochstraße 15, 42105 Wuppertal, ein. Einlass 10.30 Uhr, Konzert-Beginn 11.00 Uhr.

Der Erlös aus dem Konzert kommt in Gänze dem Bergischen Kinder- und Jugendhospiz Burgholz zu Gute.

Karten zum Preis von 20 Euro kann man unter Tel. 0202 695577110 vorbestellen bzw. im Vorverkauf unter www.wuppertal-live.de erwerben. Vorverkaufsstellen sind in Wuppertal die Ticket-Zentrale und das Musikhaus Landsiedel-Becker, in Solingen das Solinger Tageblatt und in Remscheid Gottl. Schmidt, Papier und Schreibwaren.

Das Bergische Kinder- und Jugendhospiz Burgholz ist vor allem auf Spenden und Zuwendungen angewiesen, um Eltern und Geschwistern zu ermöglichen, mit den lebenszeitverkürzt erkrankten Kindern aufgenommen zu werden.

Katholische Citykirche vor Ort

Kath. Citykirche auf der Alten Freiheit (Foto: W. Kleine)

Am Mittwoch, dem 23. Mai 2018 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12.00-14.00 Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz in Wuppertal-Barmen stehen.

Die Jesusbande - Wer waren die Apostel? • Glaubensinformation in Wuppertal

Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ lädt die Katholische Citykirche Wuppertal am Mittwoch, dem 23. Mai 2018 um 19 Uhr in das Katholische Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) ein. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine spricht dann zum Thema „Die Jesusbande - Wer waren die Apostel?“.

 Die Rekonstruktion des Lebens des historischen Jesu gehört zu den schwierigen Aufgaben der neutestamentlichen Forschung, sind die Evangelien doch zuallererst Zeugnisse derer, die an die Auferstehung des Gekreuzigten glauben. Aber auch als Glaubenszeugnisse spiegeln sie die historischen Umstände wider. So ist unzweifelhaft, dass Jesus bereits in der Anfangszeit seines öffentlichen Wirkens mit der Wahl der zwölf Apostel ein symbolisches Zeichen setzt, die als Zeichen für die Wiederbelebung des israelitischen Zwölf-Stämme-Volkes stehen. Dabei stilisiert die christliche Frömmigkeitsgeschichte die zwölf Apostel zu heroischen Figuren. Bei näherem Hinsehen aber zeigt sich, dass die zwölf Apostel eine illustre Gruppe aus Fischern, Handwerkern, Zöllner und auch Aufständischen waren, die mit Jesus durch die Lande zogen. Die Erwartungen, die sie mit Jesus verbanden waren nicht immer deckungsgleich mit seiner Botschaft. Oft ist von ihrem Unverständnis die Rede. Erst nach der Erfahrung der Auferstehung werden sie zunehmend ihren eigentlichen Auftrag erkennen und werden zu dem, als was sie bis heute eben auch verehrt werden: Zu Säulen und Fundamenten, aus deren Wirken letztlich die Kirche erwächst.

Voraussichtlich wird die Veranstaltung per Facebook-Livestream in der Facebookseite der Katholischen Citykirche Wuppertal übertragen. Die Seite ist unter www.kck42.de/facebook öffentlich zugänglich.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal

Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am Donnerstag, den 24. Mai 2018 um 19.00 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Es wird um eine Anmeldung bis zum 20. April 2018 unter 0202-42969674 oder per Mail an sekretariat@katholische-citykirche-wuppertal.de gebeten. Die Kirchenführung dauert etwa 75 Minuten.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Patron der Hoffnungslosen am 28.5.2018

Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Montag, dem 28. Mai 2018 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue in der Marienkirche eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Das Wort zur Woche (13. Mai 2018 - 7. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Zwischenzeit

Liebe Leserinnen und Leser,

Zeiten des Überganges sind Zeiten der Auferstehung. Das Leben verläuft selten in Bahnen gleichförmiger Mittelmäßigkeit. Zwischen den Höhen und Tiefen ist es eigentlich permanent ein Leben im Übergang. Genau das ist ja das, was Tradition ausmacht, jenen Prozess der Weitergabe von Erfahrungen, Wissen und Gewissheiten im Übergang von einer Generation auf die nächste. Und dieser Übergang muss gestaltet werden. Er bedeutet ein Fortschreiten, ein Entdecken neuer Herausforderungen, einen Neuaufbruch, bisweilen auch eine Auferstehung. Es ist sicher kein Zufall, dass das Aufstehen des Petrus im Kreis der Brüder, von dem die erste Lesung am 7. Sonntag der Osterzeit im Lesejahr B spricht, mit demselben Wortstamm bezeichnet wird, wie die Auferstehung des Gekreuzigten - ἀναστάς (gesprochen: anastás):

In jenen Tagen erhob (ἀναστάς) sich Petrus im Kreis der Brüder - etwa hundertzwanzig waren zusammengekommen. (Apostelgeschichte 1,15)

„In jenen Tagen“ – mit diesen Worten schließt die Lesung an die vorausgehende Erzählung von der Himmelfahrt Jesu an. Das, was hier beschrieben wird, ereignet sich eben zwischen der Himmelfahrt Jesu, die sich nach Apostelgeschichte 1,3 vierzig Tage nach der ersten Auferstehungserfahrung zugetragen hat, und der Sendung des Heiligen Geistes am Schawuot-Fest, also 50 Tage nach Pessach, dem Pfingstfest. Pfingsten wird der große Aufbruch sein, wenn die Apostel in der Kraft des Heiligen Geistes zum ersten Mal öffentlich von der Auferstehung des Gekreuzigten reden werden. Aufgrund dieser Predigt wird die erste Gemeinde entstehen.

Es ist eben diese Zeit des Übergangs, die Zwischenzeit des Schon und Noch nicht, die Zeit zwischen der Gewissheit der Auferstehung des Gekreuzigten und ihrer öffentlichen Bezeugung. Oft wird in Predigten und Katechesen suggeriert, dass die Jüngerinnen und Jünger Jesu in dieser Zeit „aus Angst vor den Juden“ hinter verschlossenen Türen gesessen hätten.

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Platzreden! • 25.5.2018 • 12 Uhr • Berliner Platz

Verkündigung mit Leidenschaft! - Dr. Werner Kleine bei der Platzrede im Oktober 2017. Diskussion ausdrücklich erwünscht! (Foto: Christoph Schönbach)

Von Beginn an ereignete sich die Verkündigung der frohen Botschaft in der Öffentlichkeit. Die situative Rahmenbedingung Bergpredigt oder die Feldrede Jesu, die im Matthäus- bzw. Lukasevangelium einen wesentlichen Teil der Verkündigung Jesu überliefern belegen dies ebenso wie die Pfingstrede des Petrus oder die Rede des Paulus auf dem Athener Areopag in der Apostelgeschichte. Dabei lässt schon die biblische Tradition eine enge Verbindung der Verkündigung der frohen Botschaft mit dem aktuellen Alltag der Zuhörerinnen und Zuhörer erkennen. 

Die Katholische Citykirche Wuppertal nimmt diese biblische Tradition mit einem neuen Projekt, den „Platzreden“ wieder auf. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine wird am Mittwoch, dem 25. Mai 2018 um 12 Uhr die zweite Platzrede in diesem Jahr auf dem Berliner Platz in Wuppertal-Oberbarmen halten. Dabei wird er ebenso auf theologische wie auf tagesaktuelle und lokalrelevante Inhalte eingehen. Der konstruktive Zwischenruf seitens des Publikums ist ausdrücklich erwünscht. 

Die Platzreden verstehen sich als ernsthafte Unterhaltung an einem besonderen öffentlichen Ort. Gerade der Berliner Platz, der jüngst als „gefährlicher Ort“ eingestuft wurde, wurde zum Auftakt gewählt. Wo sonst in der Stadt könnte die biblische Zusage des „Fürchtet euch nicht“ deutlicher zur Sprache kommen.

Die Platzreden werden in Kooperation mit dem „Berliner Plätzchen“, einer Einrichtung der kath. Pfarrgemeinde St. Johann Baptist gegenüber des Berliner Platzes, veranstaltet.

Behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen in Wuppertal

Vielfach wurden wir nach einer Übersicht über behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen Wuppertals gefragt. Wir freuen uns, eine solche Übersicht veröffentlichen zu können. Die Übersicht enthält Angaben über Induktionsschleifen für Schwerhörige oder Hörgeschädigte sowie die Möglichkeit barrierefreier Zugänge und deren Erreichbarkeit. Die Übersicht kann als pdf-Datei heruntergeladen werden und wird regelmäßig aktualisiert.

 Übersicht über die behindertengerechten Einrichtungen katholischer Kirchen in Wuppertal

Kirche im Radio

Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 3. Juni 2018 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Soundcloud-Account der Katholischen Citykirche Wuppertal (oder hier auf der Homepage) noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

logisch - Ausgabe 19 ist erschienen

Die 19. Ausgabe (April 2018) von logisch! - der Zeitung der Katholischen Citykirche Wuppertal ist erschienen. Sie liegt an vielen öffentlichen Stellen und in den katholischen Kirchen in Wuppertal zur kostenlosen Mitnahme aus. Einzelexemplare können per Mail angefordert werden. Online können Sie logisch auch hier lesen:

Ausgabe 19, April 2018

Was glauben Sie denn? - Die neue Kolummne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Himmelfahrts-
kommando im Auftrag des Herrn

Zurückgeblieben stehen sie da: Luftgucker, die das Loch im Himmel suchen, in dem sich das Problem, dass sie jetzt haben, auflöst. So erzählt es die Bibel von den Jüngern nach Christi Himmelfahrt. Zurück bleibt nur ein Auftrag: „Ihr werdet die Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde.“ (Apg 1,8) Nun sind sie allein unterwegs mit diesem Auftrag des Herrn – ein Auftrag, der keinen Raum für Kompromisse lässt. Nun gilt es zu lösen, was zu lösen ist, und zu binden, was zu binden ist. Dazwischen gibt es nichts, keinen Ort der Unangreifbarkeit, keinen Platz zwischen den Stühlen, bei dem man vermeiden könnte, sich festnageln zu lassen. Für Christen gilt besonders, dass nicht dicht ist, wer nach allen Seiten offen ist. Was glauben Sie denn?

Der Sohn des Zimmermanns aus Nazareth hat am Holz des Kreuzes in kompromissloser Konsequenz sein Meistersstück gezeigt. Nach Aussage der Schriften unterweist er als Auferstandener seine Jünger, deren Lehrzeit mit Christi Himmelfahrt zu Ende geht. Der Meister spricht sie los, der Rabbi entlässt seine Schüler, die nun ihre Reife an der Wirklichkeit zeigen müssen. Sie sind keine Lämmer mehr, die schweigen können. Leithammel sollen sie nun sein, die selbst den Weg weisen, Zeugen mit Leib und Seele, handfeste Leute, die keine Löcher in die Luft schauen. Die Lehrzeit ist vorbei. Es ist jetzt an ihnen, die Fragen zu beantworten, die sich ihnen stellen. Aus unmündigen Kindern sollen sie nun selbst zu Erwachsenen werden, die zwischen Gut und Böse zu unterscheiden wissen, die lösen und binden, Halt und Wegweisung geben.

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Der Jude Jesus

Ein neutestamentlicher Zwischenruf angesichts des immer noch existierenden Antisemitismus

Der Antisemitismus wird wieder gesellschaftsfähig. Dazu dürfen Christen nicht schweigen, wurzelt das Christentum doch zutiefst im Judentum. Von der Sehnsucht nach Anerkennung der jungen Kirche durch das Judentum erzählen viele Schriften des Neuen Testamentes ebenso, wie von den Anfängen einer enttäuschten Liebe, die nur allzu schnell und oft in Hass umgeschlagen ist. Wer aber das Judentum verachtet, verfälscht immer auch das Christentum.

Zum Beitrag "Der Jude Jesus" von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Basiskurs Orgel – Basiskurs Chorleitung • Neustart in diesem Sommer

Regionalkantor Dieter Leibold

Zu Beginn des neuen Schuljahres wird das Erzbistum Köln auch in diesem Jahr wieder die Basiskurse Chorleitung und Orgel anbieten. In Zusammenarbeit mit den dafür beauftragten Kirchenmusikern wird es Interessenten ermöglicht, einen ersten Kontakt zur Kirchenmusik zu finden.

Zwischen September 2018 und Juli 2019 erhalten die Teilnehmer entweder 20 Einzelstunden Orgelunterricht oder lernen in 5 Einzelstunden und 20 Hospitation bei Chören die einfachsten Grundkenntnisse der Chorleitung.

Zum Basiskurs gehören außerdem noch ein Einführungsnachmittag (Samstag) und ein Studienseminar (von Freitagabend bis Samstagabend). Hier stehen neben gemeinsamem Singen und Gottesdienst-Feiern die Einführungen in die Theorie der Kirchenmusik auf dem Programm.

Insbesondere für die Orgelausbildung sind Fertigkeiten im Klavierspiel erforderlich. Bei einem ersten Kontaktgespräch mit Regionalkantor Dieter Leibold, Telefon 02191- 4649511 kann all dies geklärt werden. Die Anmeldung über den Regionalkantor muss bis zum 1. Juli 2018 erfolgt sein. Die Teilnehmer zahlen für den Basiskurs einen pauschalen Kostenbeitrag in Höhe von 250 Euro.

Informationen erhalten Sie auch bei der Stabsstelle Kirchenmusik im Erzbistum Köln (0221/1642-1166, michael.koll@erzbistum-koeln.de) und im Internet (www.kirchenmusik-im-erzbistum-koeln.de).

Kunst an St. Laurentius - Himmelsknoten (Annette Marks)

Die Wuppertaler Künstlerin Annette Marks hat im Auftrag der Katholischen Citykirche Wuppertal eine großformatige Plane erstellt, die zur Zeit an der Laurentiusbasilika in Wuppertal-Elberfeld gezeigt wird. Das Bild wurde anlässlich des Osterfestes erstellt. Ostern ist der Höhepunkt des Kirchenjahres – ein drei Tage währendes Fest (Triduum Paschale), mit dem die Kirche jährlich den inneren Grund des christlichen Glaubens feiert: Kreuzestod und Auferstehung Jesu Christi.

In ihrem Bild setzt sich Annette Marks mit dem Paradox, das der Auferstehung des Gekreuzigten zu eigen ist, auseinander. In sich bedeutet der Glaube an die Auferstehung des am Kreuz Gestorbenen schon eine Herausforderung, mit der sich auch die biblischen Autoren auseinandersetzen. Paulus etwa fragt im 1. Korintherbrief nicht ohne Grund:

„Ich erinnere euch, Brüder und Schwestern, an das Evangelium, das ich euch verkündet habe. Ihr habt es angenommen; es ist der Grund, auf dem ihr steht. Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet werden, wenn ihr festhaltet an dem Wort, das ich euch verkündet habe, es sei denn, ihr hättet den Glauben unüberlegt angenommen.“ (1 Korinther 15,1f)

Weil man die Auferstehung eben nicht einfach nur glauben kann, sondern mit Überlegung erkennt, benennt Paulus wenige Verse später über 513 Zeugen.

Kann die Auferstehung des Gekreuzigten so wenigstens plausibel erscheinen, ergibt sich ein neues Paradox, bedeutet der Kreuzestod nach damaligen Maßstäben doch, gottverlassen zu sein. Es heißt ja im Buch Deuteronomium ohne Wenn und Aber:

„Ein Gehenkter ist ein von Gott Verfluchter.“ (Dtn 21,23)

Die Auferstehung freilich ist ein Akt neuer Schöpfung, die allein Gott zukommt. Was für ein Paradox: Der Gottverlassene wird von Gott gerettet. Diesen gedanklichen Knoten aufzulösen ist das Ziel der neutestamentlichen Autoren. Sie erkennen: Die Lösung des garstigen Osterknotens führt zu der Erkenntnis, dass Gott einen ganz anderen Knoten gelöst hat: Es ist der Himmelsknoten, der die Herrlichkeit Gottes vor den Menschen verbirgt, so wie Gott es Mose sagt, als der die Herrlichkeit Gottes schauen möchte:

„Du kannst mein Angesicht nicht schauen; denn kein Mensch kann mich schauen und am Leben bleiben.“ (Ex 33,20)

Deshalb wurde im Jerusalemer Tempel das Allerheiligste mit einem Vorhang verdeckt, um die Herrlichkeit Gottes zu verbergen. Eben jener Vorhang zerreißt im Moment des Todes Jesu (vgl. Mk 15,38parr): Der Knoten zerreißt, die Herrlichkeit Gottes offenbart sich in diesem Moment, jenem Kairos, in dem alles für die Schöpfung anders wird. Das Kreuz wird zum Dreh- und Angelpunkt von Raum und Zeit. Es wird offenbar: Allen Menschen blüht nun das Leben im Moment des Todes. Die Zukunft ist nicht mehr leer – auch nach dem Tod nicht.

Annette Marks setzt das eigentlich Unsagbare, wenn das Göttliche und das Menschliche, das Ewige und das Zeitliche, das Unsterbliche und das Vergängliche sich begegnen, wunderbar und kunstvoll in Szene. Der Auferstandene durchbricht den Himmelsknoten, ohne den Knoten ganz zu lösen. Der Zweifel mag bleiben; das „Schon und noch nicht“ ist Teil der zeitlichen Existenz des Menschen. Ganz offenbar ist die Herrlichkeit Gottes noch nicht – und doch hält der Knoten letztlich alles zusammen. Das Dunkel des Todes – erfahrbar in den Kreuzen am rechten oberen Rand – ist bleibend gegenwärtig, wird aber schon von den Farben von Himmel und Licht angegangen. Es sind die Farben des Auferstandenen, die von oben, vom Himmel kommend überall da leuchten, wo die Gegenwart des Auferstandenen wirkt: In der Gemeinschaft derer, die in seinem Namen versammelt sind, im neuwerdenden Leben, ja selbst im Grab, das auch durch Wächter nicht verschlossen werden kann.

Der Knoten bleibt und er hält zusammen. Er begegnet den Menschen in den Broten des Lebens, die der Auferstandene den Betrachtern entgegenbringt, ebenso wie im Haar der Frau, die als erste den Vorhang für das Kommen Jesu hebt. Auch Maria ist eine Knotenlöserin. Was sie als Erste getan hat, sollen nun die Jüngerinnen und Jünger Jesu tun: Die Knoten in Hirnen und Herzen zu lösen, damit das Licht des vom Kreuzestod Auferstandenen die Welt durchflutet.

Dr. Werner Kleine

Neuer Kurs für erwachsene Firmbewerber

Am Mittwoch, dem 28. März 2018 startete der neue Vorbereitungskurs für erwachsene Firmbewerberinnen und -bewerber. Die Firmung wird im Rahmen einer Eucharistiefeier am Samstag, dem 19. Mai 2018 im Kölner Dom gespendet. Alle weiteren Informationen finden Sie hier:

KGI Fides Wuppertal: Firmkurs 1. Halbjahr

Nachgehört: Die Möglichmacher

Ein WDR 5-Feature über die Gemeinde arabisch-sprachiger Christen in Wuppertal

Zwei Katholiken als gewichtige Möglichmacher. Pastoralreferent Werner Kleine ist vor 51 Jahren im tiefsten Ruhrpott geboren. Und Jiryis Arraf entstammt dem einzigen katholischen Dorf Israels. Als mit der großen Flüchtlingsbewegung im Spätsommer 2015 viele arabisch-sprachige Christen nach Wuppertal kommen initiieren beide die Gründung einer Gemeinde. Autor: Øle Schmidt.

Dei Verbum - jetzt auch als Podcast bei iTunes

Die Audiodateien des biblischen Weblogs der Katholischen Citykirche Wuppertal "Dei Verbum" gibt es jetzt auch als Podcast bei iTunes. Jeden Dienstag veröffentlichen der Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Neutestamentler Dr. Werner Kleine unter www.dei-verbum.de aktuelle Beitrag, die zeigen, dass die Bibel auch heute noch relevant ist. Die Beiträge gibt es eben jetzt auch als Audio zum Anhören bei iTunes und können dort abonniert werden:

Zum iTunes-Podcast "Dei Verbum"

Osterinstallation in St. Raphael (Wuppertal-Langerfeld)

Osterinstallation in St. Raphael (Foto: privat)

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich kann die Zeichen der Oster-Installation in der Kirche St. Raphael, in Wuppertal-Langerfeld, nur beschreiben und sprechen lassen. Und:  Mir fällt ein Lied ein, wenn ich die Installation intensiver betrachte; es heißt  „So ist Versöhnung“.
Und so lande ich in meiner Betrachtung von Kreuz und dem im Steingeröll entspringenden Bachlauf bei menschlichen Erfahrungen von kleinen und größeren Toden mitten im Leben:
Bei Trauer und Trennung, bei nicht gelingenden Gesprächen und dem Leben in der Fremde, bei dem Erleben, in sich gefangen zu sein, und vielfältigen Nöten.
Das alles ist menschliche Realität, macht unser Leben anstrengend, oft mehr als heraus-fordernd. Alles wird durchkreuzt. Ein Menschenleben „ohne Kreuz“, das gibt es nicht!
… Doch die Installation hört nicht beim Kreuz auf! Und auch das Lied erzählt nicht nur die Seite von Nacht und Bedrängnis. Ausgerechnet am Fußende des „toten Holzes“ entspringt ein Bach, fließt Wasser, durch Stein und Geröll hindurch, tränkt Erde am Rand. Es bleibt nicht ein Rinnsal, es speist einen Teich; es ermöglicht Pflanzen zu wachsen und gibt Fischen einen Lebensraum.
Das ist keine Idylle: Es braucht eine gehörige Portion Zeit bis die Erde grünt und Leben einkehrt in das kühle Nass. Es braucht eine Wegstrecke vom Kreuz durch das Steinig-Starre hindurch, bis etwas in Fluss kommt und ein Lebewesen spürt, im eigenen Element zu sein. „Wie ein Brief nach langem Schweigen. Wie unverhoffter Gruß. (…) Wie ein Weg aus der Bedrängnis. Wie ein strahlendes Gesicht“. Ja, das ist Ostern! Im Lied heißt es: „So ist Versöhnung“,- auch eine Auferstehungserfahrung. Nicht ohne Kreuz unser Leben, UND DENNOCH AUCH Sonne, Tanz, … ein Fest! Viele kleine und größere Auferstehungserlebnisse!
… Lange war das Kreuz verhüllt. - Jetzt wird der Blick frei auf dieses anstößige Zeichen. Ich bin überrascht: Das Kreuz erzählt mir auch von Versöhnung mit dem Leben.
- Vielleicht erzählt es Ihnen ganz anderes. Das Kreuz bleibt vielschichtig, ebenso wie die Installationsgestaltung. Ein Gespräch mit anderen ist bestimmt anregend! Probieren Sie es doch einmal!
Herzlich danken möchte ich allen, die diese Oster-Installation mit viel Liebe geschaffen haben, und auf diese Weise unsere biblisch-christliche Hoffnung verkünden!
Ich wünsche Ihnen ein frohes Osterfest!

Nicola Dilger (Gemeindereferentin)

Katholische Angebote in der Flüchtlingshilfe

Mit der "Aktion Neue Nachbarn" engagiert sich die Katholische Kirche auch in Wuppertal intensive in der Flüchtlingshilfe. Zahlreiche Ehrenamtliche kümmern sich um die aus ihrer Heimat durch Krieg und Verfolgung Vertriebenen. Die Katholische Citykirche Wuppertal informiert in einem Flyer über die vielfältigen Hilfs- und Beratungsangebote. Der Flyer kann im Büro der Katholischen Citykirche auch in höherer Stückzahl angefordert (Tel.: 0202-42969674) oder hier als pdf-Datei heruntergeladen werden:

 Katholische Flüchtlingshilfe in Wuppertal

Bibelarbeit im Roncallizentrum

Die interkonfessionelle Bibelarbeit im Roncalli-Zentrum hat schon eine lange Tradition. In den Jahren 2017 und 2018 wird das lukanische Doppelwerk (Lukasevangelium und Apostelgeschichte) im Mittelpunkt der vierwöchentlich stattfindenden Treffen im Roncallizentrum der Elberfelder Herz-Jesu-Pfarrei (Am Deckershäuschen 94, Wuppertal-Uellendahl) stehen. Alle Termine und weitere Informationen sind einem Flyer zu entnehmen, der hier als pdf-Datei heruntergeladen werden kann:

 Flyer "Bibelarbeit im Roncallizentrum"

Webcam der Katholischen Citykirche Wuppertal - Blick auf die Basilika St. Laurentius am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld

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logisch! Zeitung der Katholischen Citykirche Wuppertal