„Komm! ins Offene, Freund“ - Lyrik und Prosa von Hölderlin bis in die Gegenwart • Mit An Kuohn und Thomas Zieler

An Kuohn und Thomas Zieler (Foto: Jens Wolf)

Am Donnerstag, dem 11.4.2024 findet um 19 Uhr in St. Laurentius im Rahmen der Ausstellung "Maria Magdalena" eine Lesung mit An Kuohn und Thomas Zieler statt.

Der Stadtmensch, gefangen in der Eile der Termine, sein Blick stundenlang auf den Monitor des Computers gerichtet, in der Hektik des Verkehrs, der Telefonate, der Geschäfte, der Erledigungen, der Flut von Informationen, immer beschäftigt und zugleich abgelenkt, daher auch zunehmend vereinzelt und bisweilen in der Depression. Die Welt ist nicht mehr zu fassen, das Wissen zu groß, die Informationen sind kaum zu verarbeiten. – Friedrich Hölderlin, deutscher Dichter zwischen Klassik und Romantik, spricht von einer „bleiernen Zeit“ und ruft: „Komm! ins Offene“. Hinaus also aus „der Straßen quetschender Enge“, wie es bei Goethe heißt: Die Weite der Landschaft spüren, die uns umgebende Natur. Wer schauen kann, dem weiten sich dort die Gedanken, der wird empfänglich für Gefühle und Stimmungen. Im Entdecken des Außen vermag der sich öffnende Mensch ein anderes Innenleben zu bemerken. Das wiederum könnte ihn befähigen, die Menschen, die ihm begegnen, anders zu sehen und darüber hinaus einen Schritt in Richtung Spiritualität zu wagen. Immer wieder prallt jedoch die Sehnsucht nach dem „Ungebundenen“ auch in dieser Lesung auf Widersprüche und soziale Gegensätze, gespiegelt in den Werken der Dichter aus verschiedenen Zeiten.

Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende gebeten.

Galiläa oder Jerusalem - die Ambivalenz biblischer Auferstehungstraditionen • Glaubensinformation in Wuppertal (Webinar)

Der Stream startet gegen 18.50 Uhr, die Glaubensinformation beginnt um 19.00 Uhr.

Direkte Teilnahme am Webinar unter www.kck42.de/webinar.

Judas Ischarioth – Held, Verräter, Heilswerkzeug – ein Blick auf eine vielschichtige Persön-lichkeit der Ostererzählung • Dei Verbum direkt

Der Stream startet gegen 18.50 Uhr, die Diskusstion beginnt um 19.00 Uhr.

Direkte Teilnahme am Webinar unter www.kck42.de/deiverbum.

Kunst in St. Laurentius • Maria Magdalena - Apostolin der Apostel

Maria Magdalena - Ausschnitt aus dem Triptychon von Anke Büttner

Maria Magdalena ist nach dem Zeugnis der Evangelien die erste Zeugin der Auferstehung. Sie begegnet als erste dem vom Kreuzestod Auferstandenen - und zieht damit den Neid der Apostel auf sich. Die sprechen nicht nur von "Weibergeschwätz"; auch in der frühen Kirche entsteht eine konkurrierende Tradition, die Petrus als ersten Zeugen sieht. Biblische und außerbiblische Texte lassen erkennen, wie lebendig die Auseinandersetzung dieser konkurrierenden Traditionen war und damit auch, welche Bedeutung das Zeugnis der Maria Magdalena in der frühen Kirche hatte. Es bestand kein Zweifel, dass sie eine besondere Nähe zu Jesus hatte. Konnte man das dulden?

Die kirchliche Tradition hat versucht, die unbequeme Frau zu zähmen. Erst in der jüngeren Vergangenheit wurde sie durch Papst Franziskus als Apostolin der Apostel geehrt. Aber auch solche Ehrungen können zähmen.

Die historische Maria Magdalena ließ sich wohl schwer zähmen. Sie ist mutig genug, nicht nur unter dem Kreuz auszuharren, als die Apostel längst das Weite gesucht haben; sie ist auch die Erste, die das Grab des Gekreuzigten aufsucht und dort die Erfahrung der Begegnung mit dem Auferstandenen macht.

Die Besonderheit dieser Frau hat die Wuppertaler Künstlerin Anke Büttner im Auftrag der Katholischen Citykirche Wuppertla in einem Triptychon künstlerisch zum Ausdruck gebracht. Drei Bilder zeigen Maria Magdalenaam Grab, in der Begegnung mit dem Auferstandenen und in ihrer Bedeutung für heute. Das Triptychon wird vom 8. April bis zum 16. Mai 2024 in der Basilika St. Laurentius zu sehen sein. Die Ausstellung beginnt am Montag, dem 8. April 2024 um 13 Uhr mit einer Vernissage. Bereits jetzt stehen verschiedene begleitende Veranstaltungen fest:

  • 8.4.2024 - 13 Uhr - Vernissage
  • 11.4.2024 - 19 Uhr - Lesung mit An Kuohn und Thomas Zieler
  • 25.4.2024 - 20 Uhr - Tanzperformance mit Sophia Otto (Tanz) und Tanja Kreiskott (Musik)
  • 2.5.2024 - 20 Uhr - Kleine ermittelt: Cold Case Maria Magdalena
  • 14.5.2024 - 19 Uhr - „Schwarz bin ich, doch schön“ (Hld 1,5) Jüdische Lieder mit Hagit Noam
  • 16.5.2024 - 19 Uhr - Finissage

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist jeweils frei. Es wird um eine Spende gebeten.

 Flyer zur Ausstellung

8. Spaziergang für Demokratie

Die Solidargemeinschaft lädt an den Montagen wieder um 17 Uhr zu "Spaziergängen für die Demokratie" als Ausdruck unserer Haltung zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ein. Die Spaziergänge finden im Wechsel in Elberfeld und Barmen statt.

Der siebte Spaziergang beginnt am Montag, dem 15. April 2024 um 17 Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz in Wuppertal-Barmen. Der Weg führt dann von dort über den Werth, den Alten Markt, die Schuchardstr., die Lindenstr., den Werth zum Geschwister-Scholl-Platz.

An den bisherigen Spaziergängen in Elberfeld und Barmen nahmen insgesamt weit über 1400 Personen teil.

Die Spaziergänge sollen auch nach der Fastenzeit weitergeführt werden.

Leben aus dem Tod - eine mystagogische Friedhofsführung

Das Kreuz ist auch auf dem kath. Friedhof Hochstr. ein Zeichen des Sieges des Lebens über den Tod. (Foto: Werner Kleine)

Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt wieder zu einer "mystagogischen Friedhofsführung" auf den Kath. Friedhof Hochstr. in Wuppertal-Elberfeld ein. Diese Friedhofsführung der besonderen Art beginnt am Mittwoch, dem 17. April 2024 um 16.00 Uhr am Eingang des Kath. Friedhofs (an der Friedhofskapelle – Hochstr. 11, Wuppertal-Elberfeld). Die Führung wird von Pastoralreferent Dr. Werner Kleine geleitet.

Der Tod ist wie die Geburt ein Teil des Lebens. Für Christen kommt das Leben im Tod zu sich selbst. Friedhöfe sind deshalb nicht bloß Ruhestätten. Grab- und Gedenksteine legen Zeugnis vom Leben derer ab, die hier bestattet sind – und es sind bei weitem nicht nur die Geburts- und Todesdaten, die hiervon zeugen. Die mystagogische Führung auf dem Friedhof Hochstr. erschließt die Begegnung von Leben und Tod auf eine ganz besondere Weise. Es wird deutlich: Der Tod ist kein Ende, sondern Vollendung.

Für die Teilnahme an der mystagogischen Friedhofsführung ist eine verbindliche Anmeldung per Mail an sekretariat@katholische-citykirche-wuppertal.de oder telefonisch unter 0202-42969674 bis spätestens 15. April 2024 erforderlich.

Blessing of Bikes and Bikers • Segensfeier für Biker und ihre Fahrzeuge • 26.4.2024 • 18 Uhr • Laurentiusplatz

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Helfer in schwierigen Lebenslagen am 28.4.2024

Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Fürsprecher und Helfer in schwierigen Lebenslagen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden, hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst an der Judas-Thaddhäus-Statue (12.45 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Sonntag, dem 28. April 2024 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 12.45 Uhr Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue in der Marienkirche eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Das Wort zur Woche (7. April 2024, Zweiter Sonntag der Osterzeit - Weißer Sonntag, Lesejahr B)

Katharina Nowak
Katharina Nowak

Gott will uns menschlich – auch zweifelnd und humorvoll, vor allem aber frei!

Liebe Leserinnen und Leser,

Bischof Oster, der nicht als Modernist verschrieene Passauer Bischof, hat bei YouTube einen Lauf: er lacht sich über einen zwecks Hervorrufens des risus paschalis, des Osterlachens, von ihm selbst erzählten Witz dermaßen kaputt, dass er damit die ganze Gemeinde und Hundertausende von Internetusern ansteckt. Der Witz selbst kann nicht ausschlaggebend sein, er ist wohl eher etwas schlicht. Es geht um die nicht ganz naheliegende Verwechslung eines WCs mit einem Waldcapellchen. Aber sein umwerfender Vortrag macht den Bischof sympathisch und zum Internetstar. Mir gefällt ja besser die Geschichte von dem Mann, der ein seit Jahrzehnten überwuchertes und verwildertes Grundstück am Dorfrand erbt und es in monatelanger Arbeit wieder auf Vordermann bringt. Als der Pfarrer vorbeikommt, spricht der ihn an: „Na, da haben Sie ja mit Gottes Hilfe einen schönen Garten hergerichtet.“ Worauf der Mann erwidert: „Also, Herr Pfarrer, da hätten sie das Gelände mal sehen sollen, als der Herr es noch alleine bewirtschaftet hat.“

Darf man das? Darf man, wenn auch im Gewand der Ironie, sich über Gottes Schöpfung lustig machen? Darf man überhaupt mit Gott auf Augenhöhe verkehren? Hanns Dieter Hüsch hat in einem wunderbaren Gedicht den lieben Gott mit Kurt Tucholsky an einem Tisch sitzen lassen: „Der liebe Gott sitzt mit ihm zusammen und macht ein faltenreiches Gesicht, der Mann gegenüber sagt: „Reiss Dich zusammen, komm, wir spielen Mensch ärgere Dich nicht.“ Ist das dem erhabenen Gott und Schöpfer gegenüber der richtige Ton?

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Mein Wort - Prominente aus Wuppertal lesen und legen Bibel aus

Chanukka 2023 - ein Rückblick

Am 14. Dezember 2023 wurde in Wuppertal auf dem Geschwister-Scholl-Platz anlässlich des Chanukka-Festes die achte Kerze entzündet. Die Solidargemeinschaft Wuppertal hatte gemeinsam mit der jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal zum dritten Mal zu dieser öffentlichen Feier eingeladen.

Fotos von der Feier gibt es in unserem flickr-Account:

Auch das Medienprojekt Wuppertal war vor Ort und hat die - nicht nur die Wuppertaler Feier - dokumentiert:

Kurs für Hospizbegleiter/-innen 2024

Jüdische Kultusgemeinde verleiht Dr. Werner Kleine die goldene Menorah

Dr. Werner Kleine bei der Dankesrede nach der Verleihung der goldenen Menorah in der Neuen Synagoge Wuppertal. (Foto: Katharina Nowak)

Im Rahmen des traditionellen Empfangs der jüdischen Kultusgemeinde in Wuppertal anlässlich des Rosh-HaShanah-Festes wurde Dr. Werner Kleine am 20. September 2023 durch Leonid Goldberg, den Vorsitzenden der jüdischen Kultusgemeinde, mit der goldenen Menorah für besondere Verdienste um die jüdische Gemeinde ausgezeichnet. In seiner Dankesrede betonte Dr. Werner Kleine, dass es ihm eine Ehre und gleichzeitig eine Verpflichtung sei, die goldene Menorah zu tragen. Dabei zitierte er aus dem Talmud: "Rabban Jochanan, Sohn des Zakkai, war ein Schüler Hillels und Schammais; er pflegte zu sagen: Hast du deine Pflicht erfüllt, so rühm dich dessen nicht! Denn dazu bist du geschaffen." (Avot 2,8) Er fügte hinzu, dass ein anderer Rabbi, dem die Christen folgen, nämlich Rabbi Jeschua bar Yussuf aus Nazareth außerdem sagte: "Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zu tun, um von ihnen gesehen zu werden; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten." (Mt 6,1) Gerade in diesen Zeiten dürfe man sich nicht ausruhen und müsse kraftvoll für eine offene Gesellschaft eintreten. "Ich fürchte, dass es für 'Wehret den Anfängen' schon zu spät ist. Umso wichtiger ist es, nicht zu schweigen, wo Antisemitismus, Rassismus und Sexismus immer sagbarer werden. Deshalb trage ich die goldene Menorah gerne und mache weiter! Sie ist ja ein Auftrag - auch ein Auftrag, die Gemeinschaft von Juden und Christen zu stärken. Ohne den Juden Jesus, ohne die jüdischen Apostel und ohne den Pharisäer Saulus Paulus, der das Jüdische zu uns Gojim, zu uns Heiden brachte, gäbe es uns als Kirche gar nicht. Nicht wir tragen die Wurzel, die Wurzel trägt uns!"

Menschen ansehen, gibt Menschen Ansehen – Stop SleepStops

Die soziale Frage war im Tal der Wupper immer schon bedeutsam. Friedrich Engels, Johann Gregor Breuer, Adolph Kolping oder Helene Stöcker hatten gerade die im Blick, die sonst am Rand der Gesellschaft stehen. In dieser Tradition sollte Wuppertal auch heute stehen und eine Stadt sein, in der alle Menschen einen Platz haben. Wie passt dazu, dass sogenannte „SleepStop-Bänke“ in der Elberfelder und Barmer Innenstadt verhindern sollen, dass Menschen ohne Obdach rasten können. Sind Mina Knallenfalls, der Zuckerfritz und Husch Husch nur noch zu Bronze erstarrt. Wo wäre ihr Platz heute unter den Lebenden?

Den Menschen ansehen, gibt Menschen Ansehen. Wir wünschen uns ein Wuppertal, in dem alle leben und sein können!

Mit einer besonderen Aktion macht die Katholische Citykirche Wuppertal am Mittwoch, dem 28. September 2022 zwischen 12 und 14 Uhr auf dem Von-der-Heydt-Platz auf die Problematik der SleepStop-Bänke aufmerksam. Die in Wuppertal lebende Künstlerin Carmen Meiswinkel, die immer wieder Obdachlose in Holzdrucken portraitiert, wird dort live Portraits anfertigen, um auf die Würde obdachloser Bürgerinnen und Bürger der Stadt aufmerksam zu machen. Indem man die Menschen ansieht, gewinnen sie Ansehen. Dazu gehört auch, die Diskriminierung, die mit den SleepStop-Bänken in Elberfeld und Barmen einhergeht, zu beenden.

Weitere Informationen gibt es unter www.kck42.de/stopsleepstops.

Unterstützten Sie auch die Petition gegen die Sleepstops unter www.openpetition.de/!stopsleepstops.

Missbrauch: Erzbistum Köln bittet um Unterstützung

Auch die Katholische Kirche in Wuppertal sucht Betroffene

In jüngster Zeit ist bekannt geworden, dass vier Priester, die auch in Wuppertal tätig waren, des sexuellen Missbrauchs und der Ausübung sexualisierter Gewalt verdächtig sind. Das Erzbistum Köln ermutigt Betroffene und Zeugen, sich an externe Bezugspersonen zu wenden. Folgende Kontaktpersonen stehen hier bereit: Psychologin Tatjana Siepe (Tel.: 0172-2901248) und Kriminalkommissar a.D. Peter Binot (Tel.: 0172-2901534). In der medialen Öffentlichkeit wurden hier (in Abkürzung) die Pfarrer E., M., U. und W. genannt.

Weitere Informationen zur Sache durch das Erzbistum Köln

Die Kroatische Katholische Mission in Wuppertal informiert

Die Kroatische Katholische Mission feiert die heilige Messe in der St. Johannes Kirche jeden Dienstag und Donnerstag um 19.00 Uhr. (10 - 15 Teilnehmer) und sonntags in der St. Bonifatius Kirche um 11.00 und 12.15 Uhr.

Kirche im Radio

Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 7. April 2024 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Podcast der Sendung "Himmel und Erde" noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

Schalom al Jisrael - Frieden über Israel

Ziv Berman (26) - Doppelstaatler mit deutscher und israelischer Staatsbürgerschaft - seit dem 7. Oktober 2023 als Geisel in Gaza

Seit 187 Tagen als Geisel in Gaza.

Am 7. April vor einem halben Jahr ereignete sich der sadistische und unmenschliche Terrorangriff der Hamas auf Kibbuzim und ein Festival im Süden Israels. 1.200 Juden und Gastarbeiter in Israel verloren ihr Leben. 250 Geiseln wurden nach Gaza entführt. Der Terrorangriff ist die Ursache für den Krieg in Gaza der ebenfalls großes Leid und Tod über die Zivilbevölkerung bringt. Der Krieg wäre sofort beendet, wenn die Hamas die Geiseln freiließe. Die Hamas verachtet offenkundig das eigene Volk.

Wir erinnern anlässlich der mittlerweile sechsmonatigen Geiselhaft an dieser Stelle an die Frauen und Männer, die noch in Gaza gefangen gehalten werden - und, so lassen Berichte bereits freigelassener Geiseln ahnen, weiter gefoltert, vergewaltigt und gedemütigt werden.

Frieden über Israel - das gilt allen Menschen im Nahen Osten. Wenn Frieden über Israel herrscht, können Araber und Juden, Christen und Muslime leben - in Gaza, der Westbank und in Israel!

Was glauben sie denn? - Die Kolumne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Verliert die Hoffnung nicht!

Die Bewegung ist gescheitert. Was so hoffnungsvoll ein gutes Jahr zuvor in Galiläa im Frühling begann, findet sein brutales Ende. Noch einen Abend zuvor hoffte man, das angekündigte Reich Gottes würde nun endlich anbrechen. Man war vorbereitet. Einige waren sogar bereit, mit Waffengewalt für das Reich Gottes zu streiten. Der aber, auf den sie all ihre Hoffnung gesetzt hatten, lies sich widerstandlos festnehmen und kreuzigen, als hätte man ein Opferlamm zur Schlachtbank beführt. Man macht sich heute keinen Begriff davon, wie brutal der Tod am Kreuz war. Geißelung, auch sexuelle Demütigung gehörten zum sadistischen Vorspiel, das manche Delinquenten schon nicht überlebten. Ans Kreuz genagelt konnte sich der Tod über Tage hinziehen, bis sein Eintreten Erlösung bedeutete. Kein Römer durfte am Kreuz sterben; diese entwürdigende Tötungsart war Sklaven und Provinzialen vorbehalten. Die Brutalität, die den Menschen damals vor Augen stand, konnte nur bedeuten, dass die, die so starben, unabhängig von Schuld oder Unschuld, von Gott verlassen, ja verflucht sein mussten. Und so heißt es folgerichtig in der Thora:

„Ein (am Pfahl) Gehenkter ist ein von Gott Verfluchter.“ (Dtn 21,23)

Die Jünger Jesu erlebten den Kreuzestod Jesu als totales Scheitern. Mit seinem Tod war auch ihre Bewegung gescheitert. Da half eben nur rennen, retten, flüchten. Alles war aus. Alles ist aus. Was glauben Sie denn?

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Nachgesehen: "Das ist heute!" - eine Einführung in das Triduum Paschale (Gründonnerstag bis Osternacht) (Glaubensinformation)

Das Triduum Paschale umfasst die Zeit vom Gründonnerstag bis zur Osternacht. Diese Zeit ist in der katholischen Kirche von einer besonderen und einmaligen Liturgie geprägt, die nur an diesen Tagen gefeiert werden. Eigentlich handelt es sich bei dem Triduum Paschale um einen einzigen großen Gottesdienst, der am Gründonnerstag beginnt und in der Osternacht endet. Er fängt mit der Erinnerung an die Einsetzung des Abendmahles am Gründonnerstag an. Am Karfreitag wird die Liturgie vom Leiden und Sterben Christi begangen. Am Karsamstag gedenkt die Kirche der Grabesruhe des Herrn. In der Osternacht schließlich wird in einer breit entfalteten Liturgie die Auferstehung Jesu Christi gefeiert.
 
Der Informationsabend führt in Form in Ablauf, Inhalt und Verständnis der österlichen Liturgie ein.

Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 27. März 2024 als Webinar stattfand.

Links:

Alle bisher gesendeten und aufgezeichneten Glaubensinformationen können in einer Youtube-Playlist nachgesehen werden:

Youtube-Playlist "Glaubensinformation"

Die Glaubensinformation gibt es auch als Audio-Podcast, der unter http://podcast.pr-werner-kleine.de/feed/podcast/glaubensinformation - auch in jedem Podcast-Catcher - abonniert werden kann.

Nachgesehen: Kleine ermittelt - Die Akte Paulus

Paulus zählt zu den herausragenden Persönlichkeiten des Neuen Testamentes. Lehnte er ursprünglich den Glauben an die Auferstehung des Gekreuzigten als Pharisäer leidenschaftlich ab, erkannte er später vor Damas-kus – er selbst spricht von einer Vision – den tieferen Sinn dieses Ereignisses. So wurde er vom Verfolger der Verkündigung des Evangeliums zum verfolgten Verkünder des Evangeliums. Er wurde zum herausragenden Vertreter der sogenannten „Heidenmission“ und so zu einem Protagonisten der frühen innerkirchlichen Aus-einandersetzung. Letztlich verdankt sich das heutige Christentum, das zum weitaus größten Teil aus Heiden-christen besteht, dieser Verkündigung

Der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine begibt in der zweiten Folge „Kleine ermittelt“ im Rah-men der Ausstellung „Kirche in Not“ in der Art eines Detektivs auf eine Spurensuche, die zu überraschenden Erkenntnissen einer vielschichtigen und streitbaren biblischen Persönlichkeit führt. Dabei wird er von dem Klarinettisten Andre Enthöfer unterstützt.

Mitschnitt der Veranstaltung vom 22. Februar 2024.

Nachgesehen: Dei Verbum direkt • "Suche den Frieden und jage ihm nach" (Ps 34,15) - Pazifismus in biblischer Perspektive

Es gibt wohl kaum einen Menschen, der sich nicht nach einem friedlichen Zusammenleben sehnt.  Die Realität aber ist von immer wieder von kriegerischen Auseinandersetzungen geprägt. Ohne Zweifel enthält auch die Bibel immer wieder Schilderungen teils blutiger Konflikte. Gleichwohl markiert Gott die Entscheidung über Leben und Tod exklusiv für sich. Wie also kann die menschliche Aggression gezähmt werden? Dr. Werner Kleine und Dr. Till Magnus Steiner diskutieren ausgewählte biblische Texte zu einem bleibend aktuellen Thema.

Mitschnitt der Diskussion vom 6. Februar 2024.

Kältehotline der Stadt Wuppertal

Gemeinsame Erklärung: Wie wollen wir leben?

Ein breites Bündnis der Wuppertaler Stadtgesellschaft hat die Erkärung "Wie wollen wir leben?" veröffentlicht. Auch die Katholische Citykirche Wuppertal gehört zu den Unterzeichnern. Die Erkärung beginnt mit den folgenden Worten:

"Unser Lebensgefühl ist in den letzten Jahren davon bestimmt, dass eine „Krise“ auf die andere folgt, sie sich oft sogar überlappen. Menschen fühlen sich überfordert, unsicher und zweifeln daran, dass sie selbst etwas tun können. Die einen ziehen sich in ihr Privatleben zurück und hoffen, irgendwie durchzukommen. Andere schlagen um sich, suchen 'Schuldige' und radikalisieren sich. Erst in Gedanken, dann auch in Taten.
Die Nerven liegen bei vielen blank. Der Empörungsgrad in den Diskussionen ist hoch, der Wunsch, einander zu verstehen, scheint abzunehmen. Der Aggressionspegel steigt.
Es scheint, als „spalte“ sich unsere Gesellschaft und zerfiele in viele gegeneinander streitende Einzelteile.
Wir fragen uns:
Wie wollen wir miteinander leben?"

 Lesen Sie hier den ganzen Text der Erkärung "Wie wollen wir leben?"

Verlorene Botschaften: "Du bist Petrus ..."

„Das steht doch so in der Bibel …“ – mit diesem oder ähnlichen Hinweisen werden Diskussionen oft schneller beendet, als sie begonnen haben. Tatsächlich kann man dort schwarz auf weiß nachlesen, was geschrieben steht. Allein: Wie muss das geschriebene Wort betont werden, um den Sinn eines Satzes richtig zu erfassen? In welchem Kontext steht der Satz? In welchem lebendigen Umfeld ist er verortet? Fragen über Fragen, denen sich Auslegerinnen und Ausleger stellen. Gerade weil Gottes Wort sich menschlicher Worte bedient, ist es offen für Interpretationen. Mehr noch: Es muss interpretiert werden. Schon eine markante biblische Szene wie der Verheißung Jesu, Petrus sei der Fels, auf dem er seine Kirche bauen werde, und der anschließenden Leidensankündigung (vgl. Matthäus 16,18-23) – eine Szene, auf die eine Institution wie die römisch-katholische Kirche ihr Selbstverständnis aufbaut – erscheint in völlig anderem Licht, wenn man den Rahmen ändert, in dem sie erzählt wird … eine Spurensuche mit dem nötigen satirischen Ernst!

Rückblick: Kundgebung am 10.10.2023 "Gegen Gewalt und Terror"

Rede von Dr. Werner Kleine während der Kundgebung:

Video-Statement von Helge Lindh MdB zur Kundgebung

Homepage der Stiftung Seelsorge in neuem Gewand

Die Stiftung Seelsorge in Wuppertal hat ihrer Homepage ein neues Gesicht gegeben. Die Stiftung Seelsorge steht für Gutes tun in Wuppertal: Mit ihren Erlösen unterstützt sie Kirchengemeinden und Einrichtungen. Sie ist da für jene in unserer Gesellschaft, die übersehen werden, weil sie keine starke Lobby oder Stimme haben.

Weitere Informationen unter www.stiftung-seelsorge.de.

Aus Deutschland heraus helfen

Die Iranische Befreiungsrevolution und Putins Angriffskrieg werden jeweils begleitet von einer mächtigen nationalen Internetzensur. Facebook, Twitter und Instagram sind bereits blockiert, weitere Dienste werden sehr wahrscheinlich folgen. Da alle kritischen Medien in Russland mittlerweile verboten sind und es diese im Iran nicht gab, sind Internetdienste ein letzter Weg, sich unabhängnig zu informieren, zu organisieren und auch der restlichen Welt von der lokalen Situation zu berichten. Nur so ist eine wirkmächtige Opposition und aktive Zivilgesellschaft überhaupt noch möglich.

Auch wenn die Internetzensur die Direktverbindungen zu Diensten wie Facebook usw. unterdrückt, ist es dennoch möglich, diese Dienste indirekt – also über einen Umweg – zu erreichen. Für diese Umwege braucht es allerdings kleine Zwischenstationen im Internet, mit denen die Dienste quasi „über Bande“ erreicht werden können. Und wenn es sehr viele verschiedene Zwischenstationen gibt, kommt die Internetzensur einfach nicht hinterher.

Mit dem neuen Ansatz – genannt Tor-Schneeflocke, engl. Tor-Snowflake – ist es möglich, einen ganz normalen Webbrowser zu einer solchen Zwischenstation zu machen. Das ist ganz einfach und ungefährlich, aber sehr hilfreich für die Menschen im Iran und in Russland. Du kannst Deinen Browser dabei wie gewohnt weiterbenutzen, während Du die Menschen dort mit einem extrem wichtigen Gut versorgst: freier Informationszugang! Je mehr Menschen hier in Deutschland mithelfen, umso besser funktioniert das Ganze im Iran und in Russland.

Wenn Sie folgendes Plugin hier auf der Website der Katholischen Citykirche Wuppertal aktivieren, stellen Sie Ihren Browser für die Zeit, in der diese Homepage geöffnet ist, der Internetkommunikation in den betroffenen Regionen zur Verfügung. Es werden keine Daten von Ihrem Browser ausgelesen. Sie bleiben anonym.

Weitere Informationen unter https://snowflake.fiff.de.

Shervin Hajipoour hat mit seinem millionenfach verbreiteten Lied "baraye" den Protesten im Iran eine Stimme gegeben. "Baraye" bedeutet "dafür". Der Songtext besteht aus Tweets, in denen Demonstrierende schreiben, wofür sie auf die Straße gehen.

Krisis? What Krisis?

Der vielfache sexuelle Missbrauch durch Kleriker bedeutet für die Betroffenen ein oft lebenslanges Trauma. Die Täter hingegen wollen sich nur allzu oft nicht ihrer Verantwortung stellen. Dem Gericht werden sie damit nicht entgehen.

Wie in jedem ordentlichen Drama geht es auch hier um einen großen Verlust und um die (scheinbare) Unmöglichkeit, an der gegenwärtigen Situation irgendwas ändern zu können. Ein fast übermächtiges Warum steht im Raum - unmittelbar als Anklage nach ganz oben formuliert. In einem inneren Dialog erwächst der Kläger jedoch zu seinem eigenen Anwalt. Er belegt quasi anhand von Bibelfragmenten, dass er von Gott verlassen worden ist. Hörbar unterstrichen wird das durch gegenläufige Soundeffekte, die den Kläger immer klarer und deutlicher werden lassen, während die geflüsterten Bibeltexte zunehmend verwässern. Das abschließende lapidare Mea Culpa verweist auf die Art und Weise, wie aktuell von Seiten der Katholischen Kirche mit den Opfern umgegangen wird.

Text und Vocals: Jörg Degenkolb-Değerli
Produziert von kck42

Krisis? What Krisis? - Das Video

Der vielfache sexuelle Missbrauch durch Kleriker bedeutet für die Betroffenen ein oft lebenslanges Trauma. Die Täter hingegen wollen sich nur allzu oft nicht ihrer Verantwortung stellen. Dem Gericht werden sie damit nicht entgehen.

Wie in jedem ordentlichen Drama geht es auch hier um einen großen Verlust und um die (scheinbare) Unmöglichkeit, an der gegenwärtigen Situation irgendwas ändern zu können. Ein fast übermächtiges Warum steht im Raum - unmittelbar als Anklage nach ganz oben formuliert. In einem inneren Dialog erwächst der Kläger jedoch zu seinem eigenen Anwalt. Er belegt quasi anhand von Bibelfragmenten, dass er von Gott verlassen worden ist. Hörbar unterstrichen wird das durch gegenläufige Soundeffekte, die den Kläger immer klarer und deutlicher werden lassen, während die geflüsterten Bibeltexte zunehmend verwässern. Das abschließende lapidare Mea Culpa verweist auf die Art und Weise, wie aktuell von Seiten der Katholischen Kirche mit den Opfern umgegangen wird.

Glaubensinformation als Podcast

Die beliebte Reihe "Glaubensinformation in Wuppertal" gibt es jetzt auch als Podcast. Immer wieder werden die Glaubensinformationen live ins Netz übertragen. Die Mitschnitte können dann auch bei Youtube angesehen werden. Ab sofort gibt es die Audios auch als Podcast "zum Mitnehmen" bei iTunes oder Spotify. Sie können auch in jedem guten Podcast-Player direkt unter folgendem Link abonniert werden:

http://podcast.pr-werner-kleine.de/feed/podcast/glaubensinformation

„Ich will es mal so sagen …“

Ein Podcast-Projekt zum Thema „Begriffe in der Diskriminierungs-diskussion“

Im Auftrag der Katholischen Citykirche Wuppertal haben sich die Wuppertaler Autoren Christoph Schönbach und Jörg Degenkolb-Degerli auf die Suche nach Begriffen der direkten und versteckten Diskriminierung gemacht. Im Zeitraum vom 16.11.2022 bis zum 31.12.2022 haben sie sechs Episoden für das Podcast-Projekt »Ich will es mal so sagen …« produziert. Entstanden sind insgesamt drei Stunden Audio-Podcasts mit ca. 30 Minuten Spieldauer pro Episode. Acht Expertinnen und Experten kommen in Interviews ausführlich zu Wort, in jeder Folge von den beiden Autoren flankiert, die mit Talk und Moderation unterhaltsam durch die Themen führen. Die Podcastreihe stellt die Frage, wie Menschen in Wuppertal über Themen wie Vorurteile, Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus denken und vor allem sprechen. Zu hören sind Menschen auf den Straßen Wuppertals, aber auch beispielsweise eine Schulsozialarbeiterin an der Gesamtschule Else-Lasker-Schüler oder eine wissenschaftliche Mitarbeiterin der städtischen Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung. In Episoden wie „Bildung und Antisemitismus“, „Kirche und Regenbogen“ oder auch „Medien und Gendern“ trifft man auf bekanntere Namen wie Ulrike Schrader, Leiterin der Begegnungsstätte Alte Synagoge, Pastoralreferent Werner Kleine von der Katholischen Citykirche und Radio-Wuppertal-Chefredakteur Georg Rose.

Alle Episoden sind auf www.kck42.de/iwemss zu hören.

42287 - Der Podcast zur Entstehung der Gemeinde arabisch-sprachiger Christen in Wuppertal

Episode 7 der ersten Staffel ist online!

Spätsommer und Herbst des Jahres 2016 waren durch große Flüchtlingsbewegungen aus den Krisengebieten des Nahen Ostens auch nach Deutschland geprägt. Auch nach Wuppertal kamen zahlreiche Menschen, die vor dem Krieg in Syrien geflohen waren. Etwa 20% von ihnen sind Christen – Christen aus einem Land, in dem es noch viele Kirchen und Gemeinschaften gibt, die auf die frühe Kirche zurückgehen. Viele der arabisch-sprachigen Christinnen und Christen kamen seinerzeit in Kontakt mit der Katholischen Citykirche Wuppertal. So entstand schon früh die Idee einer eigenen Gemeinde der arabisch-sprachigen Christen, die ihnen nicht nur Seelsorge und das Feiern von Gottesdiensten in der Muttersprache ermöglichte, sondern auch das Feiern der vertrauten Riten. Auch wenn viele der arabisch-sprachigen Christen Kirchen angehören, die mit der römisch-katholischen Kirche uniert sind, folgt ihre Liturgie byzantinischen Wurzeln. So konnte mit Abouna Mayas ein melkitischer Priester gewonnen werden, der im Frühjahr 2016 begann in St. Petrus in Wuppertal-Laaken Got-tesdienste mit der Gemeinde arabisch-sprachiger Christen zu feiern. Mittlerweile finden die Gottesdienste in St Bonifatius in Wuppertal-Varresbeck statt.

Viele Katholikinnen und Katholiken haben das Projekt der Gemeindegründung von Beginn an unterstützt – so auch die Stiftung Seelsorge, durch deren Hilfe etwa Ikonen geschrieben werden konnten, die für die byzantinische Liturgie von hoher Bedeutung sind. Erste Taufen und Hochzeiten wurden in der Gemeinde gefeiert. Mittlerweile ist die Gemeinde arabisch-sprachiger Christen ein wichtiger Bestandteil der römisch-katholischen Kirche in Wuppertal.

Die Entstehung und Gründung einer Gemeinde ist etwas Außergewöhnliches – so außergewöhnlich, dass auch das Zentralkomitee der Katholiken Deutschlands (ZDK) oder theologische Fakultäten auf das Wuppertaler Projekt aufmerksam wurden und es forschend begleiten (so etwa die ev. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum). Die Katholische Citykirche Wuppertal hat dieses seltene Ereignis ebenfalls von Beginn an mit dem Weblog „Der Ölbaum“ (www.der-oelbaum.de) begleitet und dokumentiert. Außerdem konnte der Wuppertaler Journalist Øle Schmidt gewonnen werden, einen Podcast über das Projekt zu produzieren, der die Anfänge der Gemeinde lebensnah und authentisch mit O-Tönen, Interviews und Audioeindrücken dokumentiert. Die erste Staffel des Podcasts, der den Titel „42287“ trägt – nach der Postleitzahl der St. Petrus-Kirche in Wuppertal-Laaken, wo die Gemeinde ihre erste Heimat gefunden hatte – ist nun öffentlich verfügbar - und zwar unter www.der-oelbaum.de (Rubrik "Podcast"), per RSS-Feed für den Podastplayer (https://der-oelbaum.de/feed/podcast), bei Soundcloud, iTunes oder Spotify.

Die nächsten Folgen werden etwa im Wochentakt veröffentlicht. Eine weitere Staffel befindet sich in der Produktion, Staffel 3 in der Planung. Es ist in jedem Fall ein bemerkenwertes und einmaliges Projekt, das die Gründung dieser besonderen Gemeinde hautnah miterleben lässt.

Trauerspaziergang

Krieg in der Ukraine - Aufruf der Caritas der Diözese Liegnitz (Legnica)

Liebe Christinnen, Christen und alle Menschen guten Willens,

seit einigen Tagen verfolgen wir die Situation in der Ukraine mit großer Aufmerksamkeit. Wir können vor unseren Augen sehen, wie das Böse geschieht und wie Leid und Tod das ukrainische Volk treffen. Wir sind uns bewusst, dass ein wichtiger Teil der Krisenbewältigung die Einbeziehung und enge Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden sein wird. Wir danken Ihnen für Ihr Engagement und bitten alle Pfarrer und Pfarrgemeinden, den Bedürftigen zu helfen. Unter dem Motto "Wir unterstützen die Ukraine" führt die Caritas Polen zahlreiche Hilfsaktionen durch. Die Caritas der Diözese Legnica hat sich ebenfalls an dieser Hilfe beteiligt. Heute haben wir bereits die ersten 20.000,00 PLN (zwanzigtausend Zloty) für die aktuellen Krisenaktivitäten der ukrainischen Caritas gespendet.

Darüber hinaus erhalten wir Informationen über Orte in unserer Diözese, an denen in der nächsten Woche die Erstaufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine geplant ist. Dies wird zweifellos eine Herausforderung für uns alle sein. Wir sind uns darüber im Klaren, dass eine solche Hilfe lange Zeit in Anspruch nehmen wird und das Engagement bestimmter Personen sowie finanzielle Unterstützung erfordert, um diesen Menschen das Nötigste zum Leben zu geben. Ich danke daher allen Menschen guten Willens, die sich für diese Hilfe öffnen. Am 25. Februar dieses Jahres fand eine außerordentliche Sitzung der Diözesan-Caritasdirektoren aus ganz Polen statt.

Am 25. Februar diesen Jahres fand eine außerordentliche Sitzung der Diözesan-Caritasdirektoren aus ganz Polen statt, deren Beschlüsse uns vor Augen führten, wie wichtig die Logistik ist, wenn man Menschen in Not in so großem Umfang hilft. Ich bin froh, dass die Caritas Polen uns mit ihrer Erfahrung bei dieser Aufgabe hilft. Zu diesem Zweck haben wir eine spezielle E-Mail-Adresse eingerichtet: ukraina@caritaslegnica.pl. Über diese Mailadresse nehmen wir von Montag bis Freitag von 7.00 Uhr bis 15.00 Uhr Bewerbungen für die Bereitschaft an, den vom Krieg in der Ukraine Betroffenen zu helfen. Wir warten auf Informationen über Orte, Personen oder Einrichtungen, die in der Lage wären, Flüchtlinge aufzunehmen. Wir wollen diese Informationen sammeln und systematisieren, um mit Caritas Polen den Bewohnern der Ukraine, in der Krieg herrscht, aber auch denjenigen, die in naher Zukunft bei uns wohnen werden, in Form von Sachleistungen, finanziellen Mitteln und Gebeten helfen zu können.

Bei den Lebensmitteln brauchen wir Produkte mit langer Haltbarkeit und solche, die sich unter einfachen Bedingungen zubereiten lassen. Viele sind ohne ein Dach über dem Kopf und ohne den Besitz ihres Lebens. Als Antwort auf den Aufruf der Caritas Polen und die Botschaft des Bischofs von Legnica über die Hilfe für die Ukraine schließen wir uns an diesem Sonntag, dem 27. Februar, der Opfersammlung zur Unterstützung der Flüchtlinge an, die aus der Ukraine nach Polen kommen. Auch am Aschermittwoch werden wir in jeder Pfarrei Geld für diesen Zweck sammeln und das materielle Opfer durch Fasten und Gebet für den Frieden in der Welt und für alle Ukrainer ergänzen. Wir beteiligen uns auch an der Organisation von Aufenthaltsorten für Kriegsflüchtlinge in unserer Diözese.

Aus den Informationen, die wir erhalten haben, wissen wir, dass nächste Woche in einer der Pfarreien unserer Diözese die erste Gruppe von Familien eintreffen wird, die für einige Zeit bei uns leben werden. Wir möchten den lokalen Behörden für ihr Engagement in dieser Angelegenheit danken. Wir nehmen auch Sachspenden an, aber bitte kontaktieren Sie uns zuerst unter der angegebenen E-Mail-Adresse oder Telefonnummer. Geldspenden können auf das Konto der Caritas Legnica Diocese BNP Paribas S.A. überwiesen werden. PL04 1600 1156 1847 4540 1000 0001 mit der Aufschrift "Ukraine" Ich danke nochmals allen, die sich bereits an der Hilfe für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine beteiligt haben und bitte alle, uns zu unterstützen.

Pater Robert Serafin
Direktor der Caritas Diözese Legnica

Behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen in Wuppertal

Vielfach wurden wir nach einer Übersicht über behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen Wuppertals gefragt. Wir freuen uns, eine solche Übersicht veröffentlichen zu können. Die Übersicht enthält Angaben über Induktionsschleifen für Schwerhörige oder Hörgeschädigte sowie die Möglichkeit barrierefreier Zugänge und deren Erreichbarkeit. Die Übersicht kann als pdf-Datei heruntergeladen werden und wird regelmäßig aktualisiert.

 Übersicht über die behindertengerechten Einrichtungen katholischer Kirchen in Wuppertal

Webcam der Katholischen Citykirche Wuppertal - Blick auf die Basilika St. Laurentius in Wuppertal-Elberfeld