Live: Bei Euch • Folge 85 • Grauenland

"Bei Euch" • Aktuelles Video und Audio • Folge 84: "Body Count"

Die nächste Live-Sendung von "Bei Euch" wird voraussichtlich am 24.7.2021 gegen 20.00 Uhr gesendet. Hier die Sendung vom 10. Juli 2021

Die Audioversion bei Soundcloud:

"Bei Euch" - die Homepage: www.kck42.de/beieuch (hier gibt es auch die Shownotes)

"Bei Euch" - der Audiopodcast: www.kck42.de/beieuchpodcast

"Bei Euch" - die YouTube-Playlist

Das Wort zur Woche (20. Juni 2021 - 12. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Katharina Nowak

Stürmische Zeiten

Liebe Leserinnen und Leser,

man könnte meinen, Klimawandel und Starkregenereignisse seien das Tagesgespräch der Zeitgenossen Jesu und des Alten Testaments:

„er machte aus dem Sturm ein Säuseln“  (Ps 107,29)

berichtet der Psalmist;

„Der Herr antwortete dem Ijob aus dem Wettersturm“ (Ijob 38,1)
„Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm“ (Mk 4,37)

Windig offenbar, in biblischer Zeit. Fast könnte man meinen, dahinter stecke eine geheime Regie, die die Texte der Lesungen nicht nur aufeinander, sondern auch auf die Gegenwart bezögen. Was wäre dann wohl gemeint mit dieser sonderbaren Erzählung von der Stillung des Sturms, die Jesus offenbar mühelos auf Anforderung seiner Jünger bewerkstelligt:

„Die Wellen schlugen in das Boot, …., er aber …schlief.“ (Mk 4,37f.)

Jesus stand auf, drohte Wind und See und

„es trat völlige Stille ein.“ (Mk 4,39)

Aber vielleicht, tolle lege, ist das wirklich auf uns gemünzt, hier und jetzt: vielleicht soll uns das eine Antwort auf gelungene Kirchenleitung geben: seht Ihr? So hat es der Herr gemacht mit seiner Kirche da in dem wellenumtosten Bötchen auf dem nicht ungefährlichen See: er hat keine Angst und furchtlos, voll vertrauend auf seines Vaters Hut, bestimmt er alle Anfeindungen, einfach still zu sein und dies dauernde Gekeife und Geblöke sein zu lassen. „Schweig, sei still.“ Aber dazu muss man eindeutig sein. Wie hätte man es sich zu denken, wenn der Herr zunächst juristische Gutachten eingeholt hätte? Was hat er denn mit dem Sturm zu tun? Garantenstellung? Woraus? Geschäftsherrenhaftung? Nie gehört. Umdrehen, weiterschlafen.

Weiterlesen ...

Nachgesehen: Was in der Bibel alles so zwischen den Zeilen steht ... eine heitere und erkenntnisreiche Spurensuche (Glaubensinformation)

Gerade viel gehörte Bibeltexte erscheinen oft so vertraut, dass der Sinn des Textes schon fest zu stehen scheint. Bei näherem Hinsehen und Hinhören eröffnen sich aber überraschende Perspektiven, die nicht nur manches in einem neuen Licht erscheinen lassen, sondern das bisher Geglaubte auch in Frage stellen. Dabei spielt oft das Nichtgesagte, das, was eben zwischen den Zeilen steht, eine ganz zentrale Rolle. Die biblischen Autoren sind bisweilen wahre Meister darin, bestimmte Dinge nicht zu sagen, und so die Leserinnen und Hörer herausfordern, selbst Antworten zu geben: Wenn etwa von zwei Brüdern einer das Erbe verprasst und der andere zu Hause bleibt, scheint die Frage, wer verloren gegangen ist auf den ersten Blick eindeutig – aber eben nur auf den ersten Blick. Was ist von einem Hirten zu halten, dem ein Schaf abhandenkommt? Und warum wird ein Festteilnehmer nur weil er falsch angezogen ist, vom Fest verbannt? Der Vortrag nimmt diese und andere Fragen mit einem ernsthaft-zwinkernden Auge unter die Lupe. Es zeigt sich, dass es sich lohnt, die Bibel selbst in die Hand zu nehmen und nachzusehen.

Mitschnitt des Webinars mit Dr. Werner Kleine vom 23. Juni 2021

Alle bisher gesendeten und aufgezeichneten Glaubensinformationen können in einer Youtube-Playlist nachgesehen werden:

Youtube-Playlist "Glaubensinformation"

Die Glaubensinformation gibt es auch als Audio-Podcast, der unter http://podcast.pr-werner-kleine.de/feed/podcast/glaubensinformation - auch in jedem Podcast-Catcher - abonniert werden kann.

Katholische Kirche in Wuppertal begeht Johann-Gregor-Breuer-Jahr

Die katholischen Kirche in Wuppertal feiert den 200. Geburtstag von Johann Gregor Breuer.

Ein Jahr vor dem denkwürdigen Datum vom 26.11.2021 beginnt das Jubiläumsjahr zu seinen Ehren. Dabei geht es darum, ihn – den Christen, Pädagogen, Netzwerker und Visionär – in Erinnerung zu bringen. Diese Erinnerung ermutigt, selbst ein sinnstiftendes und engagiertes Leben aus dem Glauben zu führen.
 
Zu Beginn des Jubiläumsjahres findet am 26.11.2020 um 19.00 Uhr ein Auftakt-Ereignis statt - wegen der coronbedingten Schutzmaßnahmen als Online-Veranstaltung, die live via Youtube gestreamt wird.

Zum Youtube-Livestream (26.11.2020 ab 19 Uhr)
 
Auftakt zum Jubiläumsjahr „200 Jahre Johann Gregor Breuer"
Moderation: Melanie Wielens
Mitwirkende: Prof. Dr. Lambert T. Koch, Bergische Universität Wuppertal; Elke Brychta, Historikerin; Prof. Dr. Norbert Brieden, Bergische Universität Wuppertal; Martin Rose, Vorstand Kolping-Diözesanverband Köln; Stadtdechant Dr. Bruno Kurth u.a.
Musik: Philine Berger, Schülerin der Bergischen Musikschule Wuppertal, Preisträgerin
Veranstalter: Katholisches Stadtdekanat Wuppertal in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk.
 
Weitere Informationen zum Jubiläumsjahr finden sich unter: www.johann-gregor-breuer.de.

In eigener Sache • Seelsorge in Corona-Zeiten

Die Corona-Pandemie währt nun fast ein Jahr. Die notwendigen Mapnahmen für den Hygiene- und Infektionsschutz betreffen auch die Arbeit der Katholischen Citykirche Wuppertal. Nicht alle Verantstaltungen - inbesondere diejenigen, die in der Öffentlichkeit stattfinden - können in der gewohnten Weise durchgeführt werden. Auch Seelsorge und Katechese, wie die Vorbereitung Erwachsener auf den Eintritt in die katholische Kirche durch Taufe, Konversion oder Wiedereintritt, bedürfen in diesen Zeiten besonderer Rahmenbedingungen. Sie sind aber möglich. Zwar verzichten wir gegenwärtig weitesgehend auf Präsenzgespräche, wir versuchen aber kreative Wege zu finden. Sie können uns deshalb weiterin unter 0202-42969674 oder per Mail an info(at)katholische-citykirche-wuppertal.de erreichen. Auch stehen wir für Videogespräch via Zoom, Skype oder andere Möglichkeiten zur Verfügung. Melden Sie sich gerne bei uns.

Die Kroatische Katholische Mission in Wuppertal informiert

Die Kroatische Katholische Mission feiert die heilige Messe in der St. Johannes Kirche jeden Dienstag und Donnerstag um 19.00 Uhr. (10 - 15 Teilnehmer) und sonntags in der St. Bonifatius Kirche um 11.00 und 12.15 Uhr.

Bei Euch - Das Video-Journal der katholischen Citykirche Wuppertal

Wöchentlich Sendung auf „Bei Euch“

Die Corona-Pandemie stellt die Gesellschaft vor eine Herausforderung, für die es zumindest in den jüngeren Generationen keine Vorerfahrungen gibt. Solidarität ist gefragt, um die Krise zu bewältigen. In Zeiten der Krise hat die Kirche den besonderen Auftrag, Halt zu geben. Das Video-Journal "Bei Euch" der Katholischen Citykirche Wuppertal stellt sich dieser Aufgabe. Es präsentiert nicht nur bei allen schlechten Nachrichten frohe Botschaften. Angesichts der medizinischen Notwendigkeit des Abstandhaltens bietet es auch die Möglichkeit trotz aller Widrigkeiten in Kontakt zu bleiben.

Bei Euch - das geht auf die Verheißung Jesu zurück: „Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Matthäus 28,20). Wir versuchen, dieser Verheißung in der Krise Gestalt zu geben.

Bleiben Sie gesund und helfen sie anderen, gesund zu bleiben! Glück auf!

"Bei Euch" - die Homepage: www.kck42.de/beieuch

"Bei Euch" - der Audiopodcast: www.kck42.de/beieuchpodcast

"Bei Euch" - die YouTube-Playlist

Wöchtenlich live (meist gegen 19 Uhr) bei www.kck42.de/facebook

Behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen in Wuppertal

Vielfach wurden wir nach einer Übersicht über behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen Wuppertals gefragt. Wir freuen uns, eine solche Übersicht veröffentlichen zu können. Die Übersicht enthält Angaben über Induktionsschleifen für Schwerhörige oder Hörgeschädigte sowie die Möglichkeit barrierefreier Zugänge und deren Erreichbarkeit. Die Übersicht kann als pdf-Datei heruntergeladen werden und wird regelmäßig aktualisiert.

 Übersicht über die behindertengerechten Einrichtungen katholischer Kirchen in Wuppertal

Kirche im Radio

Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 7. August 2021 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Podcast der Sendung "Himmel und Erde" noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

Webcam der Katholischen Citykirche Wuppertal - Blick auf den Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld

Was glauben Sie denn? - Die neue Kolumne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine

Ilsebills Lehren

Sophrosyne – so bezeichneten die alten Griechen jene Tugend der Besonnenheit und inneren Gelassenheit, die sich in gesundem Gebrauch des Verstandes und Mäßigung der Begierden ausdrückt. Es scheint allerdings, als seien diese Tugenden aus der Mode gekommen. In Zeiten, wo das einfache Tragen einer Maske zum Schutz anderer manchen schon als massive Einschränkung der Grundrechte erscheint und – Corona hin, Delta her – das Bedürfnis, alles endlich einmal hinter sich zu lassen und mal so richtig Urlaub zu machen, als Ausdruck der Höchstform der Sinnfindung erscheint, steht wohl eher die Pflege eigener Befindlichkeiten im Vordergrund als der Verzicht zum Gelingen des großen Ganzen. Auch wenn schon viele geimpft sind, fordert die Delta-Variante doch ihren Tribut. Und doch erscheint es manchen als unzumutbare Belastung, wenn man aus einem ausländischen Risikogebiet einreist, speziellen Nachweis- und Quarantänepflichten unterliegt. Was glauben Sie denn?

In Zeiten, in denen Emotionen vor Informationen gehen und subjektive Befindlichkeiten objektiven Befunden vorgezogen werden, haben Besonnenheit und Gelassenheit, hat Sophrosyne keine Konjunktur. Konjunktur hingegen ist heutzutage das Maß aller Dinge. Es kann kein Zweifel bestehen, dass eine gesunde Wirtschaft die Basis für Freiheit und Wohlstand sind. Allerdings ist die Frage, ob die Konjunktur grenzenlos sein kann. Die Unwetter der letzten Tage, die Überschwemmungen und Flutwellen, der Stromausfall, die Evakuierung von Alten- und Pflegeheimen, weil die Wasserfluten sich ihren Weg suchten – all das zeigt dem Menschen ebenso die Grenzen auf wie die Hitzesommer der vergangenen Jahre. Der Klimawandel ist längst Realität. Seiner technisch Herr werden zu wollen, wie es manche fordern, wird sicher möglich sein – schafft aber neue Probleme. Jetzt schon stellt der aktuelle Wirtschaftsminister Peter Altmaier fest, dass der Stromverbrauch bis 2035 um mindestens 15% steigen wird. Wenn gleichzeitig der Ausstieg aus einer carbonorientierten und auf Verbrennung basierenden Energiegewinnung bewältigt werden soll, heißt das aber auch, dass Wälder für mehr Windkraftanlage oder – sofern diese im Meer stehen – für Stromtrassen gerodet oder Flächen für Solaranlagen benötigt werden. Jetzt schon verschlingt die Gewinnung von Materialien, die moderne Technik benötigt werden, wie seltene Erden, Lithium und andere Metalle enorme Ressourcen und führt andernorts zu Umweltschäden – die uns, weil fern der Heimat, nur nicht so in den eigenen Befindlichkeiten stören wie eine Windkraftanlage nah beim Haus. Verzicht ist keine Tugend des modernen Menschen. Verzicht aber wäre vonnöten, um die Zukunft lebbar zu halten.

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Tote Punkte

Neutestamentliche Einwürfe zu einem ambivalenten Phänomen

Ein Erzbischof bietet seinen Rücktritt an, weil er die Kirche an einem "toten Punkt" sieht. Er erhofft darin eine Wende. Das aber ist trügerisch, sind tote Punkte nicht immer schon die tiefsten Punkte. Der Abstieg kann sogar noch schneller voranschreiten. Die Botschaft der Bibel aber lehrt, dass  selbst die Pforten der Unterwelt durch den Auferstandenen erst dann erschüttert werden, wenn vorher ganz und gar gestorben wurde. Eine Kirche, die auferstehen will, hat da noch einiges mehr vor sich als Rücktrittsangebote ...

Zum Beitrag "Tote Punkte" von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Nachgesehen: Dei Verbum direkt • Kirche vor Ort - Gemeindekonzepte im Neuen Testament

Die Kirche ist nicht vom Himmel gefallen, sie ist geworden! Nach Kreuzestod und Auferstehung Jesu Christi und der Neusammlung seiner Jünger beginnt die Verkündigung der Auferstehung des Gekreuzigten. Sie führt zur Gründung erster Gemeinden und Gemeinschaften derer, die sich zu diesem Glauben bekennen. Schon in den ersten Gemeinden wird deutlich, dass die äußere Gestalt immer auch Ausdruck der inneren Botschaft ist. In neutestamentlichen Zeiten entstehen so immer neue Gemeindekonzepte, die teilweise nebeneinander existieren. Allen gemeinsam ist die Idee, dass Gemeinde nie Selbstzweck, sondern Mittel der Verkündigung ist. Auch wenn sich im Laufe der Zeit eine zunehmende Institutionalisierung einsetzt, die schon im Neuen Testament zu beobachten ist, lohnt sich ein Blick zurück nach vorne, um den Wesenskern dessen zu entdecken, was Kirche und Gemeinde ausmacht: Der Auftrag, dem Evangelium in der Welt immer neu Gestalt zu geben. Darüber diskutierten Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine am 8.6.2021.

Missbrauch: Katholische Kirche in Wuppertal sucht Opfer

In jüngster Zeit ist bekannt geworden, dass vier Priester, die auch in Wuppertal tätig waren, des sexuellen Missbrauchs und der Ausübung sexualisierter Gewalt verdächtig sind. Das Erzbistum Köln ermutigt Betroffene und Zeugen, sich an externe Bezugspersonen zu wenden. Folgende Kontaktpersonen stehen hier bereit: Petra Dropmann (Tel.: 01525-2825703, Mail: petra.dropmann@erzbistum-koeln.de) sowie Hans-Werner Hein (Tel.: 01520-1642394, Mail: hans-werner.hein@erzbistu-koeln.de). In der medialen Öffentlichkeit wurden hier (in Abkürzung) die Pfarrer E., M., U. und W. genannt.

An St. Laurentius weht die Regenbogenfahne

Foto: PGR St. Laurentius

An St. Laurentius weht auf Initiative des Pfarrgemeinderates die Regenbogenfahne. Hierzu schreibt der Pfarrgemeinderat in einer Stellungnahme:

"Am 15. März hat die römische Glaubenskongregation eine Erklärung veröffentlicht, die festhält, dass in der katholischen Kirche „Segnungen homosexueller Partnerschaften“ grundsätzlich nicht möglich sind.  Dieses Schreiben wird von vielen so gedeutet, dass die katholische Kirche homosexuelle Menschen ablehnen würde. Menschen – auch in unseren Gemeinden – fühlen sich vor den Kopf gestoßen.

Der Pfarrgemeinderat von St. Laurentius hat daher mit großer Mehrheit entschieden, das Beispiel anderer Kirchengemeinden und Organisationen in unserem Bistum und anderen Diözesen aufzugreifen und an unserer Basilika die Regenbogenflagge zu hissen. Der Regenbogen ist ein Symbol des Friedens und der Verständigung. Er ist ein Symbol derjenigen, die sich für die Rechte nicht-heterosexueller Menschen einsetzen. Und für Christen und Juden ist er das Symbol für Gottes Bund mit uns Menschen."

 Die gesamte Stellungnahme des Pfarrgemeinderates von St. Laurentius im Wortlaut (pdf)

Auch St. Elisabeth (Heckinghausen) hisst die Regenbogenfahne

Foto: Roland Penk

Auch in St. Elisabeth in Wuppertal-Heckinghausen weht mittlerweile die Regenbogenfahne.

42287 - Der Podcast zur Entstehung der Gemeinde arabisch-sprachiger Christen in Wuppertal

Episode 7 der ersten Staffel ist online!

Spätsommer und Herbst des Jahres 2016 waren durch große Flüchtlingsbewegungen aus den Krisengebieten des Nahen Ostens auch nach Deutschland geprägt. Auch nach Wuppertal kamen zahlreiche Menschen, die vor dem Krieg in Syrien geflohen waren. Etwa 20% von ihnen sind Christen – Christen aus einem Land, in dem es noch viele Kirchen und Gemeinschaften gibt, die auf die frühe Kirche zurückgehen. Viele der arabisch-sprachigen Christinnen und Christen kamen seinerzeit in Kontakt mit der Katholischen Citykirche Wuppertal. So entstand schon früh die Idee einer eigenen Gemeinde der arabisch-sprachigen Christen, die ihnen nicht nur Seelsorge und das Feiern von Gottesdiensten in der Muttersprache ermöglichte, sondern auch das Feiern der vertrauten Riten. Auch wenn viele der arabisch-sprachigen Christen Kirchen angehören, die mit der römisch-katholischen Kirche uniert sind, folgt ihre Liturgie byzantinischen Wurzeln. So konnte mit Abouna Mayas ein melkitischer Priester gewonnen werden, der im Frühjahr 2016 begann in St. Petrus in Wuppertal-Laaken Got-tesdienste mit der Gemeinde arabisch-sprachiger Christen zu feiern. Mittlerweile finden die Gottesdienste in St Bonifatius in Wuppertal-Varresbeck statt.

Viele Katholikinnen und Katholiken haben das Projekt der Gemeindegründung von Beginn an unterstützt – so auch die Stiftung Seelsorge, durch deren Hilfe etwa Ikonen geschrieben werden konnten, die für die byzantinische Liturgie von hoher Bedeutung sind. Erste Taufen und Hochzeiten wurden in der Gemeinde gefeiert. Mittlerweile ist die Gemeinde arabisch-sprachiger Christen ein wichtiger Bestandteil der römisch-katholischen Kirche in Wuppertal.

Die Entstehung und Gründung einer Gemeinde ist etwas Außergewöhnliches – so außergewöhnlich, dass auch das Zentralkomitee der Katholiken Deutschlands (ZDK) oder theologische Fakultäten auf das Wuppertaler Projekt aufmerksam wurden und es forschend begleiten (so etwa die ev. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum). Die Katholische Citykirche Wuppertal hat dieses seltene Ereignis ebenfalls von Beginn an mit dem Weblog „Der Ölbaum“ (www.der-oelbaum.de) begleitet und dokumentiert. Außerdem konnte der Wuppertaler Journalist Øle Schmidt gewonnen werden, einen Podcast über das Projekt zu produzieren, der die Anfänge der Gemeinde lebensnah und authentisch mit O-Tönen, Interviews und Audioeindrücken dokumentiert. Die erste Staffel des Podcasts, der den Titel „42287“ trägt – nach der Postleitzahl der St. Petrus-Kirche in Wuppertal-Laaken, wo die Gemeinde ihre erste Heimat gefunden hatte – ist nun öffentlich verfügbar - und zwar unter www.der-oelbaum.de (Rubrik "Podcast"), per RSS-Feed für den Podastplayer (https://der-oelbaum.de/feed/podcast), bei Soundcloud, iTunes oder Spotify.

Die nächsten Folgen werden etwa im Wochentakt veröffentlicht. Eine weitere Staffel befindet sich in der Produktion, Staffel 3 in der Planung. Es ist in jedem Fall ein bemerkenwertes und einmaliges Projekt, das die Gründung dieser besonderen Gemeinde hautnah miterleben lässt.

Glaubensinformation als Podcast

Die beliebte Reihe "Glaubensinformation in Wuppertal" gibt es jetzt auch als Podcast. Immer wieder werden die Glaubensinformationen live ins Netz übertragen. Die Mitschnitte können dann auch bei Youtube angesehen werden. Ab sofort gibt es die Audios auch als Podcast "zum Mitnehmen" bei iTunes oder Spotify. Sie können auch in jedem guten Podcast-Player direkt unter folgendem Link abonniert werden:

http://podcast.pr-werner-kleine.de/feed/podcast/glaubensinformation

Dei Verbum - jetzt auch als Podcast bei Spotify

Die Audiodateien des biblischen Weblogs der Katholischen Citykirche Wuppertal "Dei Verbum" gibt es jetzt auch als Podcast bei Spotify und iTunes. Jeden Dienstag veröffentlichen der Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Neutestamentler Dr. Werner Kleine unter www.dei-verbum.de aktuelle Beiträge, die zeigen, dass die Bibel auch heute noch relevant ist. Die Beiträge gibt es eben jetzt auch als Audio zum Anhören bei iTunes und können dort abonniert werden:

Zum iTunes-Podcast "Dei Verbum"

Neu: "Dei Verbum" bei Spotify

Vespern in St. Laurentius

Auch im Jahr 2021 wird jeden Donnerstag die Vesper der Katholischen Citykirche Wuppertal in St. Laurentius gefeiert. Sie finden wie gewohnt um 18.30 Uhr in der Laurentiusbasilika (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt. Allerdings sind weiterhin die notwendigen Abstände zu beachten. Die Mitfeiernden werden deshalb gebeten, sich der entsprechend positionierten Bestuhlungen zu bedienen. Außerdem werden zur möglichen Nachverfolgung die Kontaktdaten (Name und Telefon oder E-Mail-Adresse) erhoben. Bei der Vesper ist außerdem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes notwendig.

Man kann an den Vespergebeten auf unterschiedliche Weise teilnehmen: einfach hörend oder mitbetend (Singen ist wegen der Corona-Pandemie leider nicht möglich). Die Vespern werden in der traditionellen Weise des katholischen Stundengebetes gesungen. Schon nach kurzer Zeit kann man die traditionellen Psalmengesänge mitsingen.

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logisch! Zeitung der Katholischen Citykirche Wuppertal