Gottesdienst für Corona-Tote auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld • Mittwoch, 21.4.2021, 17 Uhr

Die Corona-Pandemie fordert Menschenleben. Dabei ist es letztlich unerheblich, ob jemand an, mit oder durch das Corona-Virus stirbt: Das Leben endet zu früh. Hinter jeder und jedem Toten stehen Menschen, die trauern. Dabei sterben viele hinter verschlossenen Türen auf den Intensivstationen – oft ohne den letzten Beistand durch ihnen nahestehende Menschen.
 
Mittlerweile ist auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld eine Gedenkstätte für Corona-Tote entstanden. Weitere Gedenkorte sind im Innenhof von St. Antonius (Wuppertal-Barmen), an der evangelischen Citykirche Elberfeld (Wuppertal-Elberfeld) sowie an St. Mariä Empfängnis (Wuppertal-Vohwinkel). Eine weitere Gedenkstätte entsteht möglicherweise an der Utopiastadt am Mirker Bahnhof (entsprechende Gespräch laufen noch).

Am Mittwoch, dem 21. April 2021 wird um 17 Uhr an der Gedenkstätte auf dem Laurentiusplatz ein zweiter Gottesdienst stattfinden, der in besonderer Weise der Corona-Toten gedenkt.

Es wird darauf hingewiesen, dass an den Gedenkorten die notwendigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen (Mund-Nasen-Schutz, Abstand halten) zu beachten sind.

Der Gottesdienst wird auch live bei Facebook übertragen (www.kck42.de/gottesdienst).

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal

Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am Dienstag, dem 27. April 2021 um 18 Uhr in St. Antonius (Unterdörnen 137/Nähe Alter Markt in Wuppertal-Barmen) statt. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Hygienemaßnahmen können maximal fünf Personen an der Führung teilnehmen. Eine vorherige Anmeldung bis spätestens Montag, dem 26. April 2021, per E-Mail an sekretariat(at)katholische-citykirche-wuppertal.de oder telefonisch unter 0202-42969674 ist zwinged erforderlich.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Helfer in schwierigen Lebenslagen am 28.4.2021

Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Fürsprecher und Helfer in schwierigen Lebenslagen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden, hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst an der Judas-Thaddhäus-Statue (12.45 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Imbiss ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet - nach langer durch die Corona-Pandemie bedingter Unterbrechung - am Mittwoch, dem 28. April 2021  in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Auch weiterhin kann die Wallfahrt nur unter den coronabedingten Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen stattfinden. Das traditionelle Mittagessen muss leider ausfallen. Die Wallfahrt findet um 12.45 Uhr Uhr bei der Judas-Thaddäus-Statue in der Marienkirche mit einer Kurzandacht statt. Anschließend gibt es einen Imbiss zur Mitnahme. Bei entsprechenden Witterungsbedingungen besteht vor der Kirche im Freien außerdem die Möglichkeit zum Gespräch. Während der Andacht muss ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Wir bitten dringend darum, die notwendigen Abstände einzuhalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

"Blessing of Bikes and Biker" • Motorradsegnung in Wuppertal

Unter dem Motto „Blessing of Bikes and Bikers“ lädt die Katholische Citykirche Wuppertal zum Beginn der Biker-Saison bereits zum zehnten Mal zu einer offenen Segensfeier für Motorradfahrer und ihre Fahrzeuge ein. Die Motorradsegnung findet am Freitag, dem 30. April 2021 um 17.00 Uhr vor der St. Laurentius-Basilika auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld statt. Die Segnung nimmt Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal vor.

Die Segensfeier findet in Kooperation mit der Polizei Wuppertal (Kommissariat Vorbeugung/Verkehrssicherheitsberatung) statt. Die Mitarbeiter der Polizei Wuppertal stehen nach der Segensfeier für Fragen und Informationen bereit.

Während der Segensfeier sind die durch die Corona-Pandemie bedingten Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen zu beachten. Vor allem ist darauf zu achten, dass die notwendigen Abstände (mindestens 2 Meter zwischen den Personen aus unterschiedlichen Haushalten) einzuhalten sind. Auch ist eine Maske (FFP2 oder medizinische Schutzmaske) zu tragen.

Die Segnung von Menschen, aber auch von Gegenständen hat in der katholischen Kirche eine lange Tradition. Während die Segnung eines Menschen den besonderen Schutz Gottes deutlich machen will, verweist die Segnung von Gegenständen auf die Verantwortung des Menschen im Umgang mit ihnen. Die Segnung von Motorrädern verweist deshalb auf den verantwortungsvollen Gebrauch der Maschinen im Straßenverkehr. Sie erinnert an die Partnerschaftlichkeit der Verkehrsteilnehmer. Der Segen selbst besteht aus einem Zuspruch und einem äußeren Zeichen, mit dem die Verantwortung des Menschen für Welt und Umwelt im Wortsinn „begreifbar“ gemacht wird.

Das Wort zur Woche (11. April 2021 - Zweiter Sonntag der Osterzeit/Weißer Sonntag, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Das Ideal

Liebe Leserinnen und Leser,

die Kirche der Gegenwart hat jeden moralischen Anspruch verloren. Wie will sie angesichts des bigotten Umgangs mit Missbrauchten anderen ins Gewissen reden? Zweifellos hat sie sich selbst den moralischen Zeigefinger, den sie so gerne erhob, amputiert – weil sie mehr um den eigenen Ruf und den Schein makelloser Reinheit bemüht war als um das Mitleiden mit Betroffenen. Der großen Selbsterbarmung steht die noch größere Ungerechtigkeit gegenüber, die man den Missbrauchten gegenüber walten ließ. Darf man dabei allerdings von „der Kirche“ sprechen? Das ist bei näherer Betrachtung zu undifferenziert, denn es würde die Kirche mit denen identifizieren, die in der Kirche als Kleriker, als Auserwählte erscheinen. Zweifellos ist die Kirche als Gemeinschaft der Heiligen die Gemeinschaft derer, die am Heiligen partizipieren – und das dürften nicht nur Kleriker sein; schon gar nicht, wenn es sich um Kleriker handelt, die Missbrauchstäter sind. Es ist unverständlich und moralisch verwerflich, dass solche Männer im Priestergewand sich noch hinter die Altäre des Brotes und des Wortes stellten, das Brot in ihre unehrwürdigen Hände nahmen und den Menschen ins Gewissen predigten. Es ist unehrenhaft, wenn selbst hochrangige Bischöfe den Selbstentehrten Gnade und Schutz angedeihen ließen, gleichzeitig aber über alles, jede und jeden den Stab brachen, der der reinen Lehre des Katechismus nicht entsprachen: Homosexuelle, die in Partnerschaften leben, wiederverheiratet Geschiedene und vor allem Frauen in Konfliktsituationen wurden schnell als Sünderinnen und Sünder beurteilt und gescholten, die sich der Sakramente während die ehrlosen Missbrauchstäter weiterhin fröhlich Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi wandelten.

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Nachgesehen: Das ist doch apokryph! Außerbiblische Auferstehungsberichte (Glaubensinformation)

Kreuzestod und Auferstehung bilden die innere Mitte des christlichen Glaubens. Schon das älteste Glaubensbekenntnis, das im 1. Korintherbrief überliefert ist, formuliert dieses Fundament der Christenheit. Die Auferstehungsberichte in den Evangelien entfalten in merkwürdig vorsichtiger Erzählweise dieses zentrale Bekenntnis. Schon hier wird deutlich, dass die Erfahrung und Begegnung mit dem Auferstandenen selbst für die unmittelbaren Zeugen nicht einfach zu fassen und doch von solcher Realität ist, dass sie für sie zu einer Lebenswende wird. Es kann daher nicht verwundern, dass auch außerbiblisch viele Texte entstehen, die versuchen, die Aufer-stehung zu begreifen. Innerhalb der christlichen Überlieferung finden sich so zahlreiche apokryphe Auferstehungsevangelien (apokryph ist griechisch und heißt „verborgen“). Sie weisen auf eine lebendige und streitbare Überlieferung hin, in der immer wieder die Figuren Maria von Magdala und Petrus konkurrieren. Andererseits finden sich auch Texte, die von der Befreiung der Toten aus der Unterwelt durch den Auferstandenen erzäh-len. Es war eine lebendige Zeit, deren Echo bis heute nachwirkt. Der Abend stellt eine Auswahl dieser Texte vor, führt in ihr Verständnis ein und zeigt auf, wie sehr diese Schriften die christliche Vorstellungswelt bis heute beeinflussen.

Pastoralreferent Dr. Werner Kleine hat am 14. April 2021 im Rahmen der Reihe "Glaubensinformation" eine besonderen Blick auf die außerbiblische Überlieferung der Auferstehung Jesu geworfen.

Alle bisher gesendeten und aufgezeichneten Glaubensinformationen können in einer Youtube-Playlist nachgesehen werden:

Youtube-Playlist "Glaubensinformation"

Die Glaubensinformation gibt es auch als Audio-Podcast, der unter http://podcast.pr-werner-kleine.de/feed/podcast/glaubensinformation - auch in jedem Podcast-Catcher - abonniert werden kann.

In eigener Sache • Seelsorge in Corona-Zeiten

Die Corona-Pandemie währt nun fast ein Jahr. Die notwendigen Mapnahmen für den Hygiene- und Infektionsschutz betreffen auch die Arbeit der Katholischen Citykirche Wuppertal. Nicht alle Verantstaltungen - inbesondere diejenigen, die in der Öffentlichkeit stattfinden - können in der gewohnten Weise durchgeführt werden. Auch Seelsorge und Katechese, wie die Vorbereitung Erwachsener auf den Eintritt in die katholische Kirche durch Taufe, Konversion oder Wiedereintritt, bedürfen in diesen Zeiten besonderer Rahmenbedingungen. Sie sind aber möglich. Zwar verzichten wir gegenwärtig weitesgehend auf Präsenzgespräche, wir versuchen aber kreative Wege zu finden. Sie können uns deshalb weiterin unter 0202-42969674 oder per Mail an info(at)katholische-citykirche-wuppertal.de erreichen. Auch stehen wir für Videogespräch via Zoom, Skype oder andere Möglichkeiten zur Verfügung. Melden Sie sich gerne bei uns.

Corona-Tote sichtbar machen – Orte des Gedenkens in Wuppertal

Die Corona-Pandemie fordert Menschenleben. Dabei ist es letztlich unerheblich, ob jemand an, mit oder durch das Corona-Virus stirbt: Das Leben endet zu früh. Hinter jeder und jedem Toten stehen Menschen, die trauern. Dabei sterben viele hinter verschlossenen Türen auf den Intensivstationen – oft ohne den letzten Beistand durch ihnen nahestehende Menschen.
 
Es wird Zeit, die Corona-Toten sichtbar zu machen. Deshalb schließt sich die Katholische Citykirche Wuppertal in Zusammenarbeit mit Wolfang Rosenbaum, der die Idee hatte, der Initiative „Corona-Tote sichtbar machen“ des Berliner Künstlers Christian Y. Schmidt an. In Berlin hat man begonnen, am Stierbrunnen am Prenzlauer Berg öffentlich Kerzen für die Corona-Toten aufzustellen. Diese Möglichkeit soll es ab kommenden Sonntag (31.1.2021) auch in Wuppertal geben. Es werden vier Gedenkorte sein: Am Laurentiusplatz (am Ort der Künstler-Krippe), an der evangelischen Citykirche Elberfeld, im Innenhof von St. Antonius in Barmen und voraussichtlich auch an der Utopia-Stadt am Mirker Bahnhof. Außerdem gibt es Überlegungen für einen fünften Gedenkort an St. Mariä Empfängnis in Vohwinkel. Die Gedenkorte sind durch ein Plakat mit der Aufschrift „Gedenken für die Coronatoten“ kenntlich gemacht.
 
Eine Stadt macht die Corona-Toten sichtbar. Sie sind weiter bei uns. Es sind Menschen, die ein Leben hatten. An den Gedenkorten besteht die Möglichkeit, eine mitgebrachte Kerze zu entzünden, zu verweilen und der Corona-Toten zu gedenken. Auch andere Möglichkeiten des Gedenkens sind erwünscht.
 
Es wird darauf hingewiesen, dass an den Gedenkorten die notwendigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen (Mund-Nasen-Schutz, Abstand halten) zu beachten sind.
 
Die Katholische Citykirche Wuppertal bedankt sich bei den Kooperationspartnern – der Utopiastadt, St. Antonius, der ev. Citykirche Elberfeld, St. Maria Empfängnis und der Stadt Wuppertal, die für den Laurentiusplatz die entsprechenden Genehmigungen erteilt hat.

Missbrauch: Katholische Kirche in Wuppertal sucht Opfer

In jüngster Zeit ist bekannt geworden, dass vier Priester, die auch in Wuppertal tätig waren, des sexuellen Missbrauchs und der Ausübung sexualisierter Gewalt verdächtig sind. Das Erzbistum Köln ermutigt Betroffene und Zeugen, sich an externe Bezugspersonen zu wenden. Folgende Kontaktpersonen stehen hier bereit: Petra Dropmann (Tel.: 01525-2825703, Mail: petra.dropmann@erzbistum-koeln.de) sowie Hans-Werner Hein (Tel.: 01520-1642394, Mail: hans-werner.hein@erzbistu-koeln.de). In der medialen Öffentlichkeit wurden hier (in Abkürzung) die Pfarrer E., M., U. und W. genannt.

Die Kroatische Katholische Mission in Wuppertal informiert

Die Kroatische Katholische Mission feiert die heilige Messe in der St. Johannes Kirche jeden Dienstag und Donnerstag um 19.00 Uhr. (10 - 15 Teilnehmer) und sonntags in der St. Bonifatius Kirche um 11.00 und 12.15 Uhr.

Bei Euch - Das Video-Journal der katholischen Citykirche Wuppertal

Wöchentlich Sendung auf „Bei Euch“

Die Corona-Pandemie stellt die Gesellschaft vor eine Herausforderung, für die es zumindest in den jüngeren Generationen keine Vorerfahrungen gibt. Solidarität ist gefragt, um die Krise zu bewältigen. In Zeiten der Krise hat die Kirche den besonderen Auftrag, Halt zu geben. Das Video-Journal "Bei Euch" der Katholischen Citykirche Wuppertal stellt sich dieser Aufgabe. Es präsentiert nicht nur bei allen schlechten Nachrichten frohe Botschaften. Angesichts der medizinischen Notwendigkeit des Abstandhaltens bietet es auch die Möglichkeit trotz aller Widrigkeiten in Kontakt zu bleiben.

Bei Euch - das geht auf die Verheißung Jesu zurück: „Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Matthäus 28,20). Wir versuchen, dieser Verheißung in der Krise Gestalt zu geben.

Bleiben Sie gesund und helfen sie anderen, gesund zu bleiben! Glück auf!

"Bei Euch" - die Homepage: www.kck42.de/beieuch

"Bei Euch" - der Audiopodcast: www.kck42.de/beieuchpodcast

"Bei Euch" - die YouTube-Playlist

Wöchtenlich live (meist gegen 19 Uhr) bei www.kck42.de/facebook

Behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen in Wuppertal

Vielfach wurden wir nach einer Übersicht über behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen Wuppertals gefragt. Wir freuen uns, eine solche Übersicht veröffentlichen zu können. Die Übersicht enthält Angaben über Induktionsschleifen für Schwerhörige oder Hörgeschädigte sowie die Möglichkeit barrierefreier Zugänge und deren Erreichbarkeit. Die Übersicht kann als pdf-Datei heruntergeladen werden und wird regelmäßig aktualisiert.

 Übersicht über die behindertengerechten Einrichtungen katholischer Kirchen in Wuppertal

Webcam der Katholischen Citykirche Wuppertal - Blick auf den Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld

"Bei Euch" • Aktuelles Video und Audio • Folge 76: "Die drei Wege"

Die nächste Live-Sendung von "Bei Euch" wird voraussichtlich am 24.4.2021 gegen 20.00 Uhr gesendet. Hier die Sendung vom 17. April 2021

Die Audioversion bei Soundcloud:

"Bei Euch" - die Homepage: www.kck42.de/beieuch (hier gibt es auch die Shownotes)

"Bei Euch" - der Audiopodcast: www.kck42.de/beieuchpodcast

"Bei Euch" - die YouTube-Playlist

Nachgesehen: Dei Verbum direkt • Tod und Auferstehung im Alten Testament

Kreuzestod und Auferstehung Jesu Christi sind das Fundament des christlichen Glaubens. Auch die Texte des Neuen Testamentes haben hier ihren inneren Kern. Allerdings entstehen sie nicht in einem luftleeren Raum. Bereits im vorchristlichen Judentum findet eine intensive Auseinandersetzung mit dem Tod und der Frage, was danach kommt statt. Es bilden sich zentrale Denkschulen, von denen manche die Auferstehung der Toten ab-lehnen, manche aber glauben. Es sind Denkschulen, die auch im Neuen Testament in den Gruppen der Schriftgelehrten und Sadduzäer auf der einen und der Pharisäer auf der anderen Seite begegnen. Die Auseinandersetzung um die Frage des Todes und dem, was danach kommt, reicht deshalb weit ins Alte Testament. Darüber diskutierten Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine am 13.4.2021.

Einstürzende Altbauten

Österliche Betrachtungen eines Neutestamentlers

Eine Tradition, die danach strebt, dass alles so bleibt, wie es ist, ist ein Diätprogramm. Wer aber auf Diät ist, will weniger weniger, nicht mehr. Österlich ist das nicht. Ostern ist mehr als Aufbruch, es ist ein Bruch mit Althergebrachtem. Ostern ist, wenn Gott den zur Sünde gemachten rettet, auf dass Gerechtigkeit für alle wird. Wahrhaftig: Ostern ist ein Segen!

Zum Beitrag "Einstürzende Altbauten" von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Was glauben Sie denn? - Die neue Kolumne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine

Jetzt ist Schabbat!

Es ist Schabbat, Samstag, der siebte Tag, Zwischenzeit. Die europäische Kultur hat es verlernt, am siebten Tag zu ruhen. Der Sonntag ist zum Wochenende geworden. Dabei ist er eigentlich der Wochenbeginn, der erste Tag, der Tag der Schöpfung, der Tag, an dem alles begann. Es war wohl Kaiser Konstantin, der den Tag der Sonne zum freien Tag erklärte. Schließlich wurde am ersten Tag der Woche nach christlicher Überlieferung die Auferstehung Jesu offenbar. Am Karfreitag sah alles noch anders aus. Der große Aufbruch, die Erneuerung, die Botschaft vom nahen Reich Gottes – all das schien gescheitert. Der Rabbi aus Nazareth endete am Kreuz – verflucht und gottverlassen. Kein Wunder, dass seine Leute das Weite suchten. Was glauben Sie denn?

Nach der Überlieferung stirbt er an einem Rüsttag, also dem Tag vor dem Schabbat – wohl in der neunten Stunde, also etwa um 15. Als sicher kann gelten, dass sein Tod im Umfeld des Pesachfestes eintritt. Es ist Frühjahr. Das Äquinoktium, die Tag- und Nachgleiche ist nicht fern. Die Sonne wird also etwa gegen 18 Uhr untergehen. Es wird der Beginn eines neuen Tages sein, heißt es doch in der ersten Schöpfungserzählen: „Es ward Abend, es ward Morgen, ein Tag“. Mit dem Sonnenuntergang also wird der Schabbat beginnen, der Tag der Ruhe.

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An St. Laurentius weht die Regenbogenfahne

Foto: PGR St. Laurentius

An St. Laurentius weht auf Initiative des Pfarrgemeinderates die Regenbogenfahne. Hierzu schreibt der Pfarrgemeinderat in einer Stellungnahme:

"Am 15. März hat die römische Glaubenskongregation eine Erklärung veröffentlicht, die festhält, dass in der katholischen Kirche „Segnungen homosexueller Partnerschaften“ grundsätzlich nicht möglich sind.  Dieses Schreiben wird von vielen so gedeutet, dass die katholische Kirche homosexuelle Menschen ablehnen würde. Menschen – auch in unseren Gemeinden – fühlen sich vor den Kopf gestoßen.

Der Pfarrgemeinderat von St. Laurentius hat daher mit großer Mehrheit entschieden, das Beispiel anderer Kirchengemeinden und Organisationen in unserem Bistum und anderen Diözesen aufzugreifen und an unserer Basilika die Regenbogenflagge zu hissen. Der Regenbogen ist ein Symbol des Friedens und der Verständigung. Er ist ein Symbol derjenigen, die sich für die Rechte nicht-heterosexueller Menschen einsetzen. Und für Christen und Juden ist er das Symbol für Gottes Bund mit uns Menschen."

 Die gesamte Stellungnahme des Pfarrgemeinderates von St. Laurentius im Wortlaut (pdf)

Hoschana! Jeschua! - ein Song zu Ostern in Corona-Zeiten

Nachgesehen: Andacht für Corona-Tote • 24.3.2021 • 17 Uhr

KHG Wuppertal sucht Sekretär/in (m/w/d)

Die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) Wuppertal sucht eine/n neue/n Sekretär/in (m/w/d). Alle wichtigen Informationen finden sich in der Ausschreibung:

 Ausschreibung Sekretär/in (m/w/d) KHG Wuppertal

Ikea spendet Möbel für neuen Dienstraum der Ökumenischen TelefonSeelsorge Wuppertal

Rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr sind  über 80 ehrenamtlich Mitarbeitende der Ökumenischen TelefonSeelsorge Wuppertal ganz Ohr für die Anrufenden aus der Region. Sie versuchen zu verstehen, hören zu, geben Resonanz auf das Gehörte und nehmen Anteil. Oft sind sie die einzigen Ansprechpersonen für einsame Menschen, die niemanden haben, mit dem sie ein Gespräch führen können. Die Anrufenden vertrauen ihnen viele Nöte an, aber es werden auch Alltagsgespräche geführt.

Diese Gespräche können die Telefonseelsorger*innen seit kurzem in einem schönen großen Dienstraum führen. Die Firma Ikea unterstützt diese wichtige Arbeit nun mit einer großzügigen Möbelspende. Die Leiterin Pfarrerin Jula Heckel-Korsten konnte sie persönlich bei der Local Managerin von Ikea Katja Heye entgegennehmen. Die Möbel werden von den Mitarbeitenden und der Leiterin persönlich aufgebaut und alle freuen sich schon auf die schöne Einrichtung.

Neue Kurse für erwachsene Tauf- und Firmbewerber beginnen in Wuppertal

Neue Kurse für erwachsene Tauf- und Firmbewerber beginnen

Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (kath. Wiedereintrittsstelle) bereitet unter anderem Erwachsene, die getauft oder gefirmt werden möchten, auf den Empfang dieser Sakramente vor.

Der Firmkurs für Erwachsene beginnt am Mittwoch, dem 31. März 2021 um 19 Uhr – voraussichtlich im Onlineformat als Webkonferenz. Die weiteren Kurstreffen sind unter auf der Homepage der KGI Fides-Stelle Wuppertal unter "Firmvorbereitung 1. Halbjahr" einzusehen. Die Erwachsenenfirmung für das gesamte Erz-bistum Köln findet in diesem Jahr voraussichtlich am Samstag, dem 22. Mai 2021 um 18.30 Uhr Kölner Dom statt.

Außerdem können sich erwachsene Taufbewerber zur Vorbereitung auf die Taufe am Osterfest 2022 (!) an-melden. Weitere Einzelheiten sind der Homepage der KGI Fides-Stelle Wuppertal "Taufvorbereitung" zu entnehmen.

Erwachsene, die an einer Tauf- bzw. Firmvorbereitung interessiert sind, können sich ab sofort bei Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (KGI Fides-Stelle Wuppertal – Tel.: 0202-42969674 – Mail: werner.kleine@kgi-wuppertal.de) melden. In einem ersten Gespräch werden dann weitere Einzelheiten geklärt.

Weitere Informationen unter www.kgi-wuppertal.de.

42287 - Der Podcast zur Entstehung der Gemeinde arabisch-sprachiger Christen in Wuppertal

Episode 7 der ersten Staffel ist online!

Spätsommer und Herbst des Jahres 2016 waren durch große Flüchtlingsbewegungen aus den Krisengebieten des Nahen Ostens auch nach Deutschland geprägt. Auch nach Wuppertal kamen zahlreiche Menschen, die vor dem Krieg in Syrien geflohen waren. Etwa 20% von ihnen sind Christen – Christen aus einem Land, in dem es noch viele Kirchen und Gemeinschaften gibt, die auf die frühe Kirche zurückgehen. Viele der arabisch-sprachigen Christinnen und Christen kamen seinerzeit in Kontakt mit der Katholischen Citykirche Wuppertal. So entstand schon früh die Idee einer eigenen Gemeinde der arabisch-sprachigen Christen, die ihnen nicht nur Seelsorge und das Feiern von Gottesdiensten in der Muttersprache ermöglichte, sondern auch das Feiern der vertrauten Riten. Auch wenn viele der arabisch-sprachigen Christen Kirchen angehören, die mit der römisch-katholischen Kirche uniert sind, folgt ihre Liturgie byzantinischen Wurzeln. So konnte mit Abouna Mayas ein melkitischer Priester gewonnen werden, der im Frühjahr 2016 begann in St. Petrus in Wuppertal-Laaken Got-tesdienste mit der Gemeinde arabisch-sprachiger Christen zu feiern. Mittlerweile finden die Gottesdienste in St Bonifatius in Wuppertal-Varresbeck statt.

Viele Katholikinnen und Katholiken haben das Projekt der Gemeindegründung von Beginn an unterstützt – so auch die Stiftung Seelsorge, durch deren Hilfe etwa Ikonen geschrieben werden konnten, die für die byzantinische Liturgie von hoher Bedeutung sind. Erste Taufen und Hochzeiten wurden in der Gemeinde gefeiert. Mittlerweile ist die Gemeinde arabisch-sprachiger Christen ein wichtiger Bestandteil der römisch-katholischen Kirche in Wuppertal.

Die Entstehung und Gründung einer Gemeinde ist etwas Außergewöhnliches – so außergewöhnlich, dass auch das Zentralkomitee der Katholiken Deutschlands (ZDK) oder theologische Fakultäten auf das Wuppertaler Projekt aufmerksam wurden und es forschend begleiten (so etwa die ev. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum). Die Katholische Citykirche Wuppertal hat dieses seltene Ereignis ebenfalls von Beginn an mit dem Weblog „Der Ölbaum“ (www.der-oelbaum.de) begleitet und dokumentiert. Außerdem konnte der Wuppertaler Journalist Øle Schmidt gewonnen werden, einen Podcast über das Projekt zu produzieren, der die Anfänge der Gemeinde lebensnah und authentisch mit O-Tönen, Interviews und Audioeindrücken dokumentiert. Die erste Staffel des Podcasts, der den Titel „42287“ trägt – nach der Postleitzahl der St. Petrus-Kirche in Wuppertal-Laaken, wo die Gemeinde ihre erste Heimat gefunden hatte – ist nun öffentlich verfügbar - und zwar unter www.der-oelbaum.de (Rubrik "Podcast"), per RSS-Feed für den Podastplayer (https://der-oelbaum.de/feed/podcast), bei Soundcloud, iTunes oder Spotify.

Die nächsten Folgen werden etwa im Wochentakt veröffentlicht. Eine weitere Staffel befindet sich in der Produktion, Staffel 3 in der Planung. Es ist in jedem Fall ein bemerkenwertes und einmaliges Projekt, das die Gründung dieser besonderen Gemeinde hautnah miterleben lässt.

Glaubensinformation als Podcast

Die beliebte Reihe "Glaubensinformation in Wuppertal" gibt es jetzt auch als Podcast. Immer wieder werden die Glaubensinformationen live ins Netz übertragen. Die Mitschnitte können dann auch bei Youtube angesehen werden. Ab sofort gibt es die Audios auch als Podcast "zum Mitnehmen" bei iTunes oder Spotify. Sie können auch in jedem guten Podcast-Player direkt unter folgendem Link abonniert werden:

http://podcast.pr-werner-kleine.de/feed/podcast/glaubensinformation

Dei Verbum - jetzt auch als Podcast bei Spotify

Die Audiodateien des biblischen Weblogs der Katholischen Citykirche Wuppertal "Dei Verbum" gibt es jetzt auch als Podcast bei Spotify und iTunes. Jeden Dienstag veröffentlichen der Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Neutestamentler Dr. Werner Kleine unter www.dei-verbum.de aktuelle Beiträge, die zeigen, dass die Bibel auch heute noch relevant ist. Die Beiträge gibt es eben jetzt auch als Audio zum Anhören bei iTunes und können dort abonniert werden:

Zum iTunes-Podcast "Dei Verbum"

Neu: "Dei Verbum" bei Spotify

Katholische Kirche in Wuppertal begeht Johann-Gregor-Breuer-Jahr

Die katholischen Kirche in Wuppertal feiert den 200. Geburtstag von Johann Gregor Breuer.

Ein Jahr vor dem denkwürdigen Datum vom 26.11.2021 beginnt das Jubiläumsjahr zu seinen Ehren. Dabei geht es darum, ihn – den Christen, Pädagogen, Netzwerker und Visionär – in Erinnerung zu bringen. Diese Erinnerung ermutigt, selbst ein sinnstiftendes und engagiertes Leben aus dem Glauben zu führen.
 
Zu Beginn des Jubiläumsjahres findet am 26.11.2020 um 19.00 Uhr ein Auftakt-Ereignis statt - wegen der coronbedingten Schutzmaßnahmen als Online-Veranstaltung, die live via Youtube gestreamt wird.

Zum Youtube-Livestream (26.11.2020 ab 19 Uhr)
 
Auftakt zum Jubiläumsjahr „200 Jahre Johann Gregor Breuer"
Moderation: Melanie Wielens
Mitwirkende: Prof. Dr. Lambert T. Koch, Bergische Universität Wuppertal; Elke Brychta, Historikerin; Prof. Dr. Norbert Brieden, Bergische Universität Wuppertal; Martin Rose, Vorstand Kolping-Diözesanverband Köln; Stadtdechant Dr. Bruno Kurth u.a.
Musik: Philine Berger, Schülerin der Bergischen Musikschule Wuppertal, Preisträgerin
Veranstalter: Katholisches Stadtdekanat Wuppertal in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk.
 
Weitere Informationen zum Jubiläumsjahr finden sich unter: www.johann-gregor-breuer.de.

Vespern in St. Laurentius

Auch im Jahr 2021 wird jeden Donnerstag die Vesper der Katholischen Citykirche Wuppertal in St. Laurentius gefeiert. Sie finden wie gewohnt um 18.30 Uhr in der Laurentiusbasilika (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt. Allerdings sind weiterhin die notwendigen Abstände zu beachten. Die Mitfeiernden werden deshalb gebeten, sich der entsprechend positionierten Bestuhlungen zu bedienen. Außerdem werden zur möglichen Nachverfolgung die Kontaktdaten (Name und Telefon oder E-Mail-Adresse) erhoben. Bei der Vesper ist außerdem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes notwendig.

Man kann an den Vespergebeten auf unterschiedliche Weise teilnehmen: einfach hörend oder mitbetend (Singen ist wegen der Corona-Pandemie leider nicht möglich). Die Vespern werden in der traditionellen Weise des katholischen Stundengebetes gesungen. Schon nach kurzer Zeit kann man die traditionellen Psalmengesänge mitsingen.

Kirche im Radio

Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 2. Mai 2021 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Podcast der Sendung "Himmel und Erde" noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

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logisch! Zeitung der Katholischen Citykirche Wuppertal