Das Wort zur Woche (28. Februar 2021 - Zweiter Fastensonntag, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Katharina Nowak

Glaube in Spannung

Liebe Leserinnen und Leser,

Manchmal begegnet einem im Internet beim Besuch etwas besonderer Seiten ein freundlich dreinblickender, ersichtlich mit sich im Reinen befindlicher älterer Herr, der ein wenig skeptisch aus seinem Biedermeier-Ohrensessel blickt. Man sollte meinen, er könne nicht bis drei zählen, aber liest man dann sein „Hirtenwort“ „Lasst Euch nicht so schnell aus der Fassung bringen“, merkt man, da ist man einem Geistesheroen begegnet, der es faustdick hinter den Ohren hat.

Denn er kennt sich nicht nur in der Kirchengeschichte aus: Er weiß, dass der Aufschwung der Orden im 19. Jahrhundert nicht mit dem Rückgang der Kindersterblichkeit bei noch mangelhafter Versorgungssituation für die vielen Kinder auf den Höfen zu tun hatte, sondern mit dem Blut der Märtyrer in der französischen Revolution, das der Samen für neue Christen sei.

Er ist auch Exeget erster Expertise, der weiß, dass eine Predigt über Migration und Sozialkonflikte nur „Gott-“ los genannt werden kann, da doch nirgendwo in der Bibel von diesen Themen die Rede ist. Jesus greift die Fragen von Besatzung, Armut und Nächstenliebe ja nirgendwo auf.  Und er ist auch Pastoraltheologe reinsten Wassers, der uns erläutert, dass die Kirchen durch diese heutigen selbstgemachten Liturgen und gottlosen Regenwaldprediger sich leeren müssen und die Menschen stattdessen in Scharen zu den der Tradition verbundenen Gemeinschaften wechseln. Schließlich: wer erkennt eine Kirche Jesu Christi schon in katholischen Akademien, Sekretariaten von Bischofskonferenzen oder Zentralkomiteen von Katholiken. Da muss man sich doch schaudernd zu den Piusbrüdern wenden, die sicher durch die Schaffung eines „Generalsekretärs“ der Bischofskonferenz und auch noch der Beförderung einer Frau, horribile dictu, auf diesen Posten demnächst aus allen Nähten platzen werden.

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Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler • 3.3.2021

Die KGI-Fides-Stelle Wuppertal lädt am Mittwoch, dem 3. März 2021 um 11.30 Uhr wieder zum Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler ein. Wegen der zur Eindämmung der Corona-Pandemie notwendigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen findet die Sprechstunde online statt. Interessierte Personen können sich um 11.30 Uhr bei Zoom einwählen und an der Sprechstunde teilnehmen. Der Link funktioniert auch ohne Zoom-Account. Interessierte werden in einen Wartebereich geleitet und von dort aus zugeschaltet, so dass Einzelgespräche in vertraulicher Atmosphäre möglich sind.

Einwahl bei Zoom (3.3.2021, 11.30 Uhr) oder unter www.kck42.de/dialog

Glaubst Du noch oder vertraust Du schon? - Heilungserzählungen im Neuen Testament • Glaubensinformation in Wuppertal

Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ der Katholischen Citykirche Wuppertal spricht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine am Mittwoch, dem 3. März 2021 um 19.00 Uhr im Rahmen eines Webinars über das The-ma „Glaubst Du noch oder vertraust Du schon? - Heilungserzählungen im Neuen Testament“.

Jesu Lehre geschieht nicht nur im Wort, sondern auch in der Tat. Die wirkliche Begegnung mit ihm ist nach dem Zeugnis der Evangelien für viele heilsam. Dabei fällt auf, dass die vermeintlichen Wunder in sich vieldeutig sind. Nicht jeder sieht in ihnen die Wirksamkeit der Macht Gottes; im Gegenteil: manche werfen Jesus vor, mit finsteren Mächten in Verbindung zu stehen. Dabei stehen die Wunder und Heilungen Jesu nicht für sich. Sie müssen im Zusammenhang mit seiner Botschaft vom anbrechenden Reich Gottes gesehen werden. Sie sind tatkräftige Verkündigung, die dann wirksam wird, wenn der Mensch sich im Glauben auf sie einlässt. Und das Neue Testament weiß zu berichten, dass diese Art der Verkündigung auch in der frühen Kirche üblich war.

Auf der Basis der in den Evangelien überlieferten Heilungs- und Wundererzählungen geht der Kurs der Frage nach, was Wunder überhaupt sind und welche Rolle sie in der Verkündigung Jesu und der frühen Kirche spie-len. Dabei wird auch ein Blick auf den zeitgenössischen Kontext nötig sein, wie er sich etwa in mancher apokryphen Schrift widerspiegelt. Schließlich kommt auch in den Blick, wie man sich heute – in aufgeklärten Zeiten – den Wundern Jesu nähern kann.

Pastoralreferent Dr. Werner Kleine wird an dem Abend die neutestamentlichen Heilungserzählungen erschließen und deuten.

Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich am Mittwoch, dem 3. März 2021 ab etwa 18.50 Uhr unter folgendem Link zum Webinar zuschalten: www.kck42.de/webinar.

Eine Teilnahme ist sowohl via PC als auch Smartphone oder Tablet möglich. Eine gesonderte Software wird nicht benötigt. Für die Teilnahme ist u.U. die Angabe eines Namens und einer E-Mail-Adresse erforderlich. Auf Wunsch können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Webinar nur als Zuschauende teilnehmen, werden also nicht eingeblendet.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Die Reihe Glaubensinformation gibt es jetzt auch als Podcast bei iTunes, Spotify oder direkt als Feed für den Podcastplayer.

Video-Mitschnitte vergangener Glaubensinformationen gibt es als Playlist bei YouTube.

Nachgeschaut: Aschermittwoch – Gottesdienst für Corona-Tote auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld

Die Corona-Pandemie fordert Menschenleben. Dabei ist es letztlich unerheblich, ob jemand an, mit oder durch das Corona-Virus stirbt: Das Leben endet zu früh. Hinter jeder und jedem Toten stehen Menschen, die trauern. Dabei sterben viele hinter verschlossenen Türen auf den Intensivstationen – oft ohne den letzten Beistand durch ihnen nahestehende Menschen.
 
Mittlerweile ist auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld eine Gedenkstätte für Corona-Tote entstanden. Weitere Gedenkorte sind im Innenhof von St. Antonius (Wuppertal-Barmen), an der evangelischen Citykirche Elberfeld (Wuppertal-Elberfeld) sowie an St. Mariä Empfängnis (Wuppertal-Vohwinkel). Eine weitere Gedenkstätte entsteht möglicherweise an der Utopiastadt am Mirker Bahnhof (entsprechende Gespräch laufen noch).

Am Aschermittwoch, dem 17. Februar 2021 wird um 17 Uhr an der Gedenkstätte auf dem Laurentiusplatz ein Gottesdienst stattfinden, der in besonderer Weise der Corona-Toten gedenkt. Der Aschermittwoch ist in der christlichen Tradition nicht nur der Beginn der österlichen Bußzeit (im Volksmund auch als Fastenzeit bekannt). Er ist neben dem Karfreitag ein Fast- und Abstinenztag, der in besonderer Weise das Gedenken der eigenen Sterblichkeit, aber auch der Umkehr in den Mittelpunkt stellt. Üblicherweise ist hiermit auch das Zeichen des Aschenkreuzes verbunden, das wegen der geltenden Hygienebedingungen nicht in der traditionellen Weise ausgeteilt werden kann.
 
Das Gedenken an die eigene Sterblichkeit und der Ruf zu Umkehr bilden den Anlass für diesen besonderen Aschermittwochsgottesdienst im Zeichen der Pandemie. Die an, mit oder durch das Corona-Virus Verstorbenen mahnen die Lebenden. Ihnen die Ehre zu geben und gleichzeitig immer wieder zu einem solidarischen Handeln umzukehren, ist der Anlass für diesen besonderen Gottesdienst auf dem Laurentiusplatz.
 
Es wird darauf hingewiesen, dass an den Gedenkorten die notwendigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen (Mund-Nasen-Schutz, Abstand halten) zu beachten sind.

Der Gottesdienst wird auch live bei Facebook übertragen:

Zum Facebook-Livestream am 17.2.2021 (live ab etwa 16.45 Uhr)

In eigener Sache • Seelsorge in Corona-Zeiten

Die Corona-Pandemie währt nun fast ein Jahr. Die notwendigen Mapnahmen für den Hygiene- und Infektionsschutz betreffen auch die Arbeit der Katholischen Citykirche Wuppertal. Nicht alle Verantstaltungen - inbesondere diejenigen, die in der Öffentlichkeit stattfinden - können in der gewohnten Weise durchgeführt werden. Auch Seelsorge und Katechese, wie die Vorbereitung Erwachsener auf den Eintritt in die katholische Kirche durch Taufe, Konversion oder Wiedereintritt, bedürfen in diesen Zeiten besonderer Rahmenbedingungen. Sie sind aber möglich. Zwar verzichten wir gegenwärtig weitesgehend auf Präsenzgespräche, wir versuchen aber kreative Wege zu finden. Sie können uns deshalb weiterin unter 0202-42969674 oder per Mail an info(at)katholische-citykirche-wuppertal.de erreichen. Auch stehen wir für Videogespräch via Zoom, Skype oder andere Möglichkeiten zur Verfügung. Melden Sie sich gerne bei uns.

Corona-Tote sichtbar machen – Orte des Gedenkens in Wuppertal

Die Corona-Pandemie fordert Menschenleben. Dabei ist es letztlich unerheblich, ob jemand an, mit oder durch das Corona-Virus stirbt: Das Leben endet zu früh. Hinter jeder und jedem Toten stehen Menschen, die trauern. Dabei sterben viele hinter verschlossenen Türen auf den Intensivstationen – oft ohne den letzten Beistand durch ihnen nahestehende Menschen.
 
Es wird Zeit, die Corona-Toten sichtbar zu machen. Deshalb schließt sich die Katholische Citykirche Wuppertal in Zusammenarbeit mit Wolfang Rosenbaum, der die Idee hatte, der Initiative „Corona-Tote sichtbar machen“ des Berliner Künstlers Christian Y. Schmidt an. In Berlin hat man begonnen, am Stierbrunnen am Prenzlauer Berg öffentlich Kerzen für die Corona-Toten aufzustellen. Diese Möglichkeit soll es ab kommenden Sonntag (31.1.2021) auch in Wuppertal geben. Es werden vier Gedenkorte sein: Am Laurentiusplatz (am Ort der Künstler-Krippe), an der evangelischen Citykirche Elberfeld, im Innenhof von St. Antonius in Barmen und voraussichtlich auch an der Utopia-Stadt am Mirker Bahnhof. Außerdem gibt es Überlegungen für einen fünften Gedenkort an St. Mariä Empfängnis in Vohwinkel. Die Gedenkorte sind durch ein Plakat mit der Aufschrift „Gedenken für die Coronatoten“ kenntlich gemacht.
 
Eine Stadt macht die Corona-Toten sichtbar. Sie sind weiter bei uns. Es sind Menschen, die ein Leben hatten. An den Gedenkorten besteht die Möglichkeit, eine mitgebrachte Kerze zu entzünden, zu verweilen und der Corona-Toten zu gedenken. Auch andere Möglichkeiten des Gedenkens sind erwünscht.
 
Es wird darauf hingewiesen, dass an den Gedenkorten die notwendigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen (Mund-Nasen-Schutz, Abstand halten) zu beachten sind.
 
Die Katholische Citykirche Wuppertal bedankt sich bei den Kooperationspartnern – der Utopiastadt, St. Antonius, der ev. Citykirche Elberfeld, St. Maria Empfängnis und der Stadt Wuppertal, die für den Laurentiusplatz die entsprechenden Genehmigungen erteilt hat.

Vespern in St. Laurentius

Auch im Jahr 2021 wird jeden Donnerstag die Vesper der Katholischen Citykirche Wuppertal in St. Laurentius gefeiert. Sie finden wie gewohnt um 18.30 Uhr in der Laurentiusbasilika (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt. Allerdings sind weiterhin die notwendigen Abstände zu beachten. Die Mitfeiernden werden deshalb gebeten, sich der entsprechend positionierten Bestuhlungen zu bedienen. Außerdem werden zur möglichen Nachverfolgung die Kontaktdaten (Name und Telefon oder E-Mail-Adresse) erhoben. Bei der Vesper ist außerdem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes notwendig.

Man kann an den Vespergebeten auf unterschiedliche Weise teilnehmen: einfach hörend oder mitbetend (Singen ist wegen der Corona-Pandemie leider nicht möglich). Die Vespern werden in der traditionellen Weise des katholischen Stundengebetes gesungen. Schon nach kurzer Zeit kann man die traditionellen Psalmengesänge mitsingen.

Die Kroatische Katholische Mission in Wuppertal informiert

Die Kroatische Katholische Mission feiert die heilige Messe in der St. Johannes Kirche jeden Dienstag und Donnerstag um 19.00 Uhr. (10 - 15 Teilnehmer) und sonntags in der St. Bonifatius Kirche um 11.00 und 12.15 Uhr.

Katholische Kirche in Wuppertal begeht Johann-Gregor-Breuer-Jahr

Die katholischen Kirche in Wuppertal feiert den 200. Geburtstag von Johann Gregor Breuer.

Ein Jahr vor dem denkwürdigen Datum vom 26.11.2021 beginnt das Jubiläumsjahr zu seinen Ehren. Dabei geht es darum, ihn – den Christen, Pädagogen, Netzwerker und Visionär – in Erinnerung zu bringen. Diese Erinnerung ermutigt, selbst ein sinnstiftendes und engagiertes Leben aus dem Glauben zu führen.
 
Zu Beginn des Jubiläumsjahres findet am 26.11.2020 um 19.00 Uhr ein Auftakt-Ereignis statt - wegen der coronbedingten Schutzmaßnahmen als Online-Veranstaltung, die live via Youtube gestreamt wird.

Zum Youtube-Livestream (26.11.2020 ab 19 Uhr)
 
Auftakt zum Jubiläumsjahr „200 Jahre Johann Gregor Breuer"
Moderation: Melanie Wielens
Mitwirkende: Prof. Dr. Lambert T. Koch, Bergische Universität Wuppertal; Elke Brychta, Historikerin; Prof. Dr. Norbert Brieden, Bergische Universität Wuppertal; Martin Rose, Vorstand Kolping-Diözesanverband Köln; Stadtdechant Dr. Bruno Kurth u.a.
Musik: Philine Berger, Schülerin der Bergischen Musikschule Wuppertal, Preisträgerin
Veranstalter: Katholisches Stadtdekanat Wuppertal in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk.
 
Weitere Informationen zum Jubiläumsjahr finden sich unter: www.johann-gregor-breuer.de.

Kirche im Radio

Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 7. März 2021 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Podcast der Sendung "Himmel und Erde" noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

Webcam der Katholischen Citykirche Wuppertal - Blick auf den Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld

"Bei Euch" • Aktuelles Video und Audio • Folge 70: "Zero!"

Die nächste Live-Sendung von "Bei Euch" wird voraussichtlich am 6.3.2021 gegen 19 Uhr gesendet. Hier die Sendung vom 25. Februar 2021:

"Bei Euch" - die Homepage: www.kck42.de/beieuch (hier gibt es auch die Shownotes)

"Bei Euch" - der Audiopodcast: www.kck42.de/beieuchpodcast

"Bei Euch" - die YouTube-Playlist

Täglich live (meist gegen 19 Uhr) bei www.kck42.de/facebook

Die große Schwester der Geduld

Reflexionen über die Notwendigkeit der Hoffnung

Krisen sind Herausforderungen. Wer sie bestehen will, braucht Geduld und eine Hoffnung, die aufrichtet. Hoffnung aber ist nicht das schnell beschworene Licht am Ende des Tunnels, das auch ein entgegenkommender Zug sein könnte. Hoffnung aber beruht auf einem grundständigen Vertrauen, Krisen bewältigen zu können, wie es schon früher gelungen ist. So kann man auch mitten in der Krise das Leben als Herausforderung feiern.

Zum Beitrag "Die große Schwester der Geduld" von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Nachgesehen: Sakramente im Leben der Kirche II - Buße und Krankensalbung (Glaubensinformation)

Sakramente sind symbolische Handlungen, die in existentiellen Situationen das Heilshandeln Gottes vergegenwärtigen. Die katholische Kirche kennt sieben Sakramente, die im biblisch belegten Willen Gottes begründet sind. In den sakramentalen Zeichenhandlungen erfährt der Mensch auf unmittelbare und symbolische Weise die Zusage der Nähe Gottes.

Buße (auch „Sakrament der Versöhnung“ genannt) und Krankensalbung werden in diesem Zusammenhang auch als Sakramente der Heilung und Tröstung bezeichnet. Gerade in krisenhaften Lebenssituationen, die von Schuld oder einer das Leben bedrohenden Krankheit gezeichnet sind, sprechen die beiden Sakramente die Nähe Gottes in Wort und Tat zu. Es sind intensive Sakramente, die die gebrochene Existenz des Menschen ernst nehmen und gerade darin ein Hoffnungszeichen aufrichten.

Pastoralreferent Dr. Werner Kleine erschliet die allgemeine Bedeutung der Sakramente und nimmt von hierher die Sakramente der Versöhnung (Buße) und der Krankensalbung in den Blick.

Mitschnitt der Glaubensinformation vom 17.2.2021. Die Bildqualität ist leider nicht ganz optimal. Wir bitten, das zu entschuldigen.

Alle bisher gesendeten und aufgezeichneten Glaubensinformationen können in einer Youtube-Playlist nachgesehen werden:

Youtube-Playlist "Glaubensinformation"

Die Glaubensinformation gibt es auch als Audio-Podcast, der unter http://podcast.pr-werner-kleine.de/feed/podcast/glaubensinformation - auch in jedem Podcast-Catcher - abonniert werden kann.

Was glauben Sie denn? - Die neue Kolumne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine

Kann man fasten, wenn der Verzicht zur Normalität geworden ist? Die Corona-Pandemie hält weiter an. Das Land befindet sich im zweiten Lockdown. Gastronomie und Einzelhandel – alles geschlossen. Kultur und Schulen – alles dicht. Die Fastenangebote der letzten Jahre erscheinen da als reiner Luxus. Erinnern Sie sich noch, wie da zu Heilfasten, Autofasten und Digitalfasten aufgerufen wurde? Das alles erscheint in Zeiten, in denen die Restaurants geschlossen haben, Fernreisen virusbedingt nicht angesagt sind und die digitale Kommunikation das Gebot der Stunde ist, unwirklich. Im Überfluss lässt es sich leicht fasten. Aber wenn der Verzicht nicht mehr freiwillig, sondern allgemein verordnet ist, dann kann man mit Fasten niemanden beeindrucken. Es ist ja nichts Besonderes mehr. Ist dieser Verzicht womöglich die neue Normalität, von der so viel gesprochen wird? Was glauben Sie denn?

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Nachgesehen: Dei Verbum direkt • Von Hirten und Herden im Alten Testament und heute

Das Gleichnis vom guten Hirten gehört zu den sicher bekanntesten im Neuen Testament. Als Jesus es erzählte, gehörten Hirten und Herden zum realen Lebensumwelt. Heutzutage kommen sie im Alltag der Menschen nur selten vor. Die Rede von Hirten und Herden spielt aber schon im Alten Testament eine bedeutende und weitreichende Rolle, kommt in ihm doch nicht nur die Fürsorge Gottes für sein Volk zum Ausdruck; es wird auch zur Mahnung für die, die das Volk Israel führen und leiten. Dabei ist die reale Lebensweise der Hirten in der damaligen Zeit weit entfernt von romantischen Idealisierungen. Die Herden gehören nicht den Hirten; diese sind vielmehr, nicht selten als Tagelöhner, ihren Herren Rechenschaft schuldig. Hirten tragen Verantwortung ohne Macht zu besitzen. Wer auch immer sich heute als Hirte bezeichnet, muss sich an den biblischen Vorbildern messen lassen – und das gilt insbesondere für die Rede von Hirten und Herden im Alten Testament, das vor allem ein altehrwürdiges Testament ist! Darüber diskutierten Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine am 3.3.2021.

KHG Wuppertal sucht Sekretär/in (m/w/d)

Die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) Wuppertal sucht eine/n neue/n Sekretär/in (m/w/d). Alle wichtigen Informationen finden sich in der Ausschreibung:

 Ausschreibung Sekretär/in (m/w/d) KHG Wuppertal

Ikea spendet Möbel für neuen Dienstraum der Ökumenischen TelefonSeelsorge Wuppertal

Rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr sind  über 80 ehrenamtlich Mitarbeitende der Ökumenischen TelefonSeelsorge Wuppertal ganz Ohr für die Anrufenden aus der Region. Sie versuchen zu verstehen, hören zu, geben Resonanz auf das Gehörte und nehmen Anteil. Oft sind sie die einzigen Ansprechpersonen für einsame Menschen, die niemanden haben, mit dem sie ein Gespräch führen können. Die Anrufenden vertrauen ihnen viele Nöte an, aber es werden auch Alltagsgespräche geführt.

Diese Gespräche können die Telefonseelsorger*innen seit kurzem in einem schönen großen Dienstraum führen. Die Firma Ikea unterstützt diese wichtige Arbeit nun mit einer großzügigen Möbelspende. Die Leiterin Pfarrerin Jula Heckel-Korsten konnte sie persönlich bei der Local Managerin von Ikea Katja Heye entgegennehmen. Die Möbel werden von den Mitarbeitenden und der Leiterin persönlich aufgebaut und alle freuen sich schon auf die schöne Einrichtung.

42287 - Der Podcast zur Entstehung der Gemeinde arabisch-sprachiger Christen in Wuppertal

Episode 7 der ersten Staffel ist online!

Spätsommer und Herbst des Jahres 2016 waren durch große Flüchtlingsbewegungen aus den Krisengebieten des Nahen Ostens auch nach Deutschland geprägt. Auch nach Wuppertal kamen zahlreiche Menschen, die vor dem Krieg in Syrien geflohen waren. Etwa 20% von ihnen sind Christen – Christen aus einem Land, in dem es noch viele Kirchen und Gemeinschaften gibt, die auf die frühe Kirche zurückgehen. Viele der arabisch-sprachigen Christinnen und Christen kamen seinerzeit in Kontakt mit der Katholischen Citykirche Wuppertal. So entstand schon früh die Idee einer eigenen Gemeinde der arabisch-sprachigen Christen, die ihnen nicht nur Seelsorge und das Feiern von Gottesdiensten in der Muttersprache ermöglichte, sondern auch das Feiern der vertrauten Riten. Auch wenn viele der arabisch-sprachigen Christen Kirchen angehören, die mit der römisch-katholischen Kirche uniert sind, folgt ihre Liturgie byzantinischen Wurzeln. So konnte mit Abouna Mayas ein melkitischer Priester gewonnen werden, der im Frühjahr 2016 begann in St. Petrus in Wuppertal-Laaken Got-tesdienste mit der Gemeinde arabisch-sprachiger Christen zu feiern. Mittlerweile finden die Gottesdienste in St Bonifatius in Wuppertal-Varresbeck statt.

Viele Katholikinnen und Katholiken haben das Projekt der Gemeindegründung von Beginn an unterstützt – so auch die Stiftung Seelsorge, durch deren Hilfe etwa Ikonen geschrieben werden konnten, die für die byzantinische Liturgie von hoher Bedeutung sind. Erste Taufen und Hochzeiten wurden in der Gemeinde gefeiert. Mittlerweile ist die Gemeinde arabisch-sprachiger Christen ein wichtiger Bestandteil der römisch-katholischen Kirche in Wuppertal.

Die Entstehung und Gründung einer Gemeinde ist etwas Außergewöhnliches – so außergewöhnlich, dass auch das Zentralkomitee der Katholiken Deutschlands (ZDK) oder theologische Fakultäten auf das Wuppertaler Projekt aufmerksam wurden und es forschend begleiten (so etwa die ev. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum). Die Katholische Citykirche Wuppertal hat dieses seltene Ereignis ebenfalls von Beginn an mit dem Weblog „Der Ölbaum“ (www.der-oelbaum.de) begleitet und dokumentiert. Außerdem konnte der Wuppertaler Journalist Øle Schmidt gewonnen werden, einen Podcast über das Projekt zu produzieren, der die Anfänge der Gemeinde lebensnah und authentisch mit O-Tönen, Interviews und Audioeindrücken dokumentiert. Die erste Staffel des Podcasts, der den Titel „42287“ trägt – nach der Postleitzahl der St. Petrus-Kirche in Wuppertal-Laaken, wo die Gemeinde ihre erste Heimat gefunden hatte – ist nun öffentlich verfügbar - und zwar unter www.der-oelbaum.de (Rubrik "Podcast"), per RSS-Feed für den Podastplayer (https://der-oelbaum.de/feed/podcast), bei Soundcloud, iTunes oder Spotify.

Die nächsten Folgen werden etwa im Wochentakt veröffentlicht. Eine weitere Staffel befindet sich in der Produktion, Staffel 3 in der Planung. Es ist in jedem Fall ein bemerkenwertes und einmaliges Projekt, das die Gründung dieser besonderen Gemeinde hautnah miterleben lässt.

Glaubensinformation als Podcast

Die beliebte Reihe "Glaubensinformation in Wuppertal" gibt es jetzt auch als Podcast. Immer wieder werden die Glaubensinformationen live ins Netz übertragen. Die Mitschnitte können dann auch bei Youtube angesehen werden. Ab sofort gibt es die Audios auch als Podcast "zum Mitnehmen" bei iTunes oder Spotify. Sie können auch in jedem guten Podcast-Player direkt unter folgendem Link abonniert werden:

http://podcast.pr-werner-kleine.de/feed/podcast/glaubensinformation

Dei Verbum - jetzt auch als Podcast bei Spotify

Die Audiodateien des biblischen Weblogs der Katholischen Citykirche Wuppertal "Dei Verbum" gibt es jetzt auch als Podcast bei Spotify und iTunes. Jeden Dienstag veröffentlichen der Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Neutestamentler Dr. Werner Kleine unter www.dei-verbum.de aktuelle Beiträge, die zeigen, dass die Bibel auch heute noch relevant ist. Die Beiträge gibt es eben jetzt auch als Audio zum Anhören bei iTunes und können dort abonniert werden:

Zum iTunes-Podcast "Dei Verbum"

Neu: "Dei Verbum" bei Spotify

Bei Euch - Das Video-Journal der katholischen Citykirche Wuppertal

Wöchentlich Sendung auf „Bei Euch“

Die Corona-Pandemie stellt die Gesellschaft vor eine Herausforderung, für die es zumindest in den jüngeren Generationen keine Vorerfahrungen gibt. Solidarität ist gefragt, um die Krise zu bewältigen. In Zeiten der Krise hat die Kirche den besonderen Auftrag, Halt zu geben. Das Video-Journal "Bei Euch" der Katholischen Citykirche Wuppertal stellt sich dieser Aufgabe. Es präsentiert nicht nur bei allen schlechten Nachrichten frohe Botschaften. Angesichts der medizinischen Notwendigkeit des Abstandhaltens bietet es auch die Möglichkeit trotz aller Widrigkeiten in Kontakt zu bleiben.

Bei Euch - das geht auf die Verheißung Jesu zurück: „Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Matthäus 28,20). Wir versuchen, dieser Verheißung in der Krise Gestalt zu geben.

Bleiben Sie gesund und helfen sie anderen, gesund zu bleiben! Glück auf!

"Bei Euch" - die Homepage: www.kck42.de/beieuch

"Bei Euch" - der Audiopodcast: www.kck42.de/beieuchpodcast

"Bei Euch" - die YouTube-Playlist

Wöchtenlich live (meist gegen 19 Uhr) bei www.kck42.de/facebook

Behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen in Wuppertal

Vielfach wurden wir nach einer Übersicht über behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen Wuppertals gefragt. Wir freuen uns, eine solche Übersicht veröffentlichen zu können. Die Übersicht enthält Angaben über Induktionsschleifen für Schwerhörige oder Hörgeschädigte sowie die Möglichkeit barrierefreier Zugänge und deren Erreichbarkeit. Die Übersicht kann als pdf-Datei heruntergeladen werden und wird regelmäßig aktualisiert.

 Übersicht über die behindertengerechten Einrichtungen katholischer Kirchen in Wuppertal

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logisch! Zeitung der Katholischen Citykirche Wuppertal