Das Wort zur Woche (25. Oktober 2020 - 30. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Der Zorn Gottes

Liebe Leserinnen und Leser,

Gott ist parteiisch. Er ist eben kein unbewegter Beweger. Ganz im Gegenteil. Er ist ein bewegter Beweger, eine Dynamik in höchster Potenz, die nicht für sich sein kann. Die Existenz der Schöpfung ist deshalb weder Zufall noch Ausfluss eines willkürlichen Aktes des Schöpfers. Sie ist Folge jenes göttlichen Seins, das selbst Päpste gerne mit dem allzu inflationär verwendeten Wort „Liebe“ bezeichnen. Dabei gleiten die in höchst theologischen Sphären formulierten Gedanken leider allzu oft in jene blutleere Sentimentalität ab, die dem Jubel des Hohenliedes fremd zu sein scheint, wenn der Liebende dort der Geliebten bekennt:

Leg mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm, denn stark wie der Tod ist die Liebe, die Leidenschaft ist hart wie die Unterwelt! Ihre Gluten sind Feuergluten, gewaltige Flammen. Mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen, auch Ströme schwemmen sie nicht hinweg. Böte einer für die Liebe den ganzen Reichtum seines Hauses, nur verachten würde man ihn. Hoheslied 8,6f

Eine Leidenschaft, hart wie die Unterwelt, glutvoll wie Feuer, ja wie gewaltige Flammen, stärker als mächtige Wasserströme – diese Liebe ist gewaltig, vielleicht sogar gewaltvoll; wie sonst könnte sie stärker als der Tod sein? Keine Liebe à la Rosamunde Pilcher ist dazu in der Lage. Die ist zu süß und klebrig, zu kitschig und selbstverliebt, schön anzuschauen, etwas zum Träumen, nichts für das wahre Leben.

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Katholische Citykirche vor Ort

Kath. Citykirche auf der Alten Freiheit (Foto: W. Kleine)

Am Dienstag, dem 27. Oktober 2020 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12-13 Uhr auf dem Geschwister-Scholl-Platz in Wuppertal-Barmen stehen.

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal

Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am Dienstag, dem 27. Oktober 2020 um 18 Uhr in St. Antonius (Unterdörnen 137/Nähe Alter Markt in Wuppertal-Barmen) statt. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Hygienemaßnahmen können maximal fünf Personen an der Führung teilnehmen. Eine vorherige Anmeldung bis spätestens Montag, dem 26. Oktober 2020, per E-Mail an sekretariat(at)katholische-citykirche-wuppertal.de oder telefonisch unter 0202-42969674 ist zwinged erforderlich.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

"Maranatha! - Unser Herr, komm!" • Dei Verbum direkt (Diskussion zu Bibel)

Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine im Streitgespräch (Foto: Christoph Schönbach)

Seit März 2015 betreibt die Katholische Citykirche Wuppertal den biblischen Weblog "Dei Verbum" (www.dei-verbum.de). In wöchentlichen Beiträgen zeigen der in Jerusalem lebende Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine, dass die Bibel auch für heutige Fragen in Kirche und Gesellschaft relevant ist.

Begleitend zum Weblog gibt es regelmäßig Live-Diskussionen (Dei Verbum direkt). Das nächste offene Gespräch findet am Dienstag, dem 27. Oktober 2020 um 19.00 Uhr statt. Aufgrund der derzeit geltenden Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie wird das Gespräch zwischen Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine ausschließlich im Internet  zu sehen sein - als Livestream via Facebook (am 27.10.2020 ab 19.00 Uhr unter www.kck42.de/live und später als Aufzeichnung auch auf YouTube).

Die frühen Christen lebten in einem Bewusstsein der baldigen Wiederkunft Christi. Das prägte nicht nur ihr Denken und Handeln. Auch Ehtik und grundlegende Lebensmodelle wurden so beeinflusst. Die paulinischen Gedanken zur Ehe und zur Ehelosigkeit in 1 Korinther 7,1-9 lassen sich eigentlich nur verstehen, wenn man berücksichtigt, dass Paulus die Wiederkunft Christi als unmittelbar bevorstehende erwartete. Diese Haltung ist auch in anderen neutestamentlichen Schriften zu erkennen.
Was aber bedeutet die Erwartung der Wiederkunft Christi im Jahr 2020? Bisher hat sie sich offenkundig nicht ereignet. Vielleicht muss man die für den christlichen Glauben wichtige Verheißung Jesu, er werde wiederkommen, ganz neu denken. Die Bibel enthält hierfür wichtige Hinweise, bei denen es nicht um Daten, sondern um das geht, was schon Paulus eigentlich wichtig war: Haltungen!
 
Dr. Till Magnus Steiner, der aus Jerusalem via Internet zugeschaltet wird, und Dr. Werner Kleine werden verschiedene biblische Texte zum Thema diskutieren.

Direkt zum Facebook-Livestream am 27.10.2020: www.kck42.de/live

Die Säulen der Kirche – oder: Wer sind die Zwölf, die Jesus als Apostel erwählte? • Glaubensinformation als Webinar

Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ der Katholischen Citykirche Wuppertal spricht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine am Mittwoch, dem 28. Oktober 2020 um 19.00 Uhr über das Thema „Die Säulen der Kirche – oder: Wer sind die Zwölf, die Jesus als Apostel erwählte?“.

Mit der Wahl der zwölf Apostel setzt der irdische Jesus ein prophetisches Zeichen: So wie das Volk Israel aus den 12 Stämmen besteht, die auf die 12 Söhne Jakobs zurückgehen, so stehen der von ihm begründete Zwölf-erkreis für die Restitution und Erneuerung Israels. Es ist eine symbolische Tat, die die neue Sammlung Israels begründen soll. Der Zwölferkreis wird in der jesuanischen Bewegung zu einem Kreis der engeren Mitarbeiter Jesu, der auch über seinen Tod hinaus Bedeutung haben wird. Nachdem der Kreuzestod Jesu ein Scheitern der Bewegung bedeutet, zerstreut sich der Zwölferkreis zuerst, wird durch die Erfahrung und Begegnung mit dem Auferstandenen aber zur Basis der nun entstehenden Kirche. Nicht zu Unrecht werden die Apostel daher als „Säulen der Kirche“ verstanden.

Wer aber waren die Apostel? Von einigen Aposteln wird im Neuen Testament mehr berichtet, von anderen erfährt man kaum etwas. Gleichwohl kann man aus der neutestamentlichen Überlieferung tiefgreifende Rück-schlüsse ziehen. So ist die Bewegung in ihren Wurzeln wohl älter als das, was im Neuen Testament überliefert wird. Auch scheinen die Zwölf eine sehr diverse und disparate Gruppe von Männern gewesen zu sein, die wohl weniger fromm als tatkräftig waren. Der Abend geht diesen Spuren nach und wird zu einer Entdeckungsreise in ein äußerst dynamisches Geschehen in der Jesusbewegung, aber auch in der frühen Kirche – eine Dynamik, die auch heute wieder prägend für die Kirche in der Gegenwart sein kann.

Nur nebenbei sei bemerkt, dass der 28. Oktober der Gedenktag des Apostels Judas Thaddäus ist.

Die Glaubensinformation, die sonst immer als Präsenzveranstaltung im Katholischen Stadthaus in Wuppertal stattfindet, wird aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Beschränkungen als Webinar durchgeführt.

Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich am Dienstag, dem 20. Oktober 2020 ab etwa 18.50 Uhr unter folgendem Link zum Webinar zuschalten: www.kck42.de/webinar.

Eine Teilnahme ist sowohl via PC also auch Smartphone oder Tablet möglich. Eine gesonderte Software wird nicht benötigt. Für die Teilnahme ist die u.U. die Angabe eines Namens und einer E-Mail-Adresse erforderlich. Auf Wunsch können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Webinar nur als Zuschauende teilnehmen, werden also nicht eingeblendet.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Die Reihe Glaubensinformation gibt es jetzt auch als Podcast bei iTunes, Spotify oder direkt als Feed für den Podcastplayer.

Video-Mitschnitte vergangener Glaubensinformationen gibt es als Playlist bei YouTube.

Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler • 29.9.2020

Die KGI-Fides-Stelle Wuppertal lädt am Donnerstag, dem 29. Oktober 2020 um 12.30 Uhr wieder zum Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler in das Katholische Stadthaus (Laurentiusstr. 7 in Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) ein.

Allerheiligenvigil • Samstag • 31.10.2020 • 20.30 Uhr • St. Laurentius

In besonderem Format: Die Auktion der Stiftung Seelsorge

Die Auktion der Stiftung Seelsorge gehört alljährlich zu den besonderen Terminen im Kalender vieler Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Es ist in diesem Jahr alles etwas schwieriger. Die Corona-Beschränkungen machen es notwendig, dass die Auktion nicht allein mit einem Print-Katalog beworben werden kann. Deshalb muss man auch zum Mittel der elektronischen Werbung greifen.

Deshalb setzt der Vorisitzende der Stiftung Seelsorge, Dr. Michael Grütering, darauf, dass es viele schriftliche Vorgebote für die Auktion am 7. November ab 14 Uhr im Lichthof des Barmer Rathauses geben wird. Bereits jetzt kann man in Ruhe im Netz die zum Aufruf kommenden Arbeiten anschauen. Ab dem 3. November sind diese dann im Lichthof zu sehen.

Online-Katalog zur Auktion der Stiftung Seelsorge

Bieter können unter Angabe ihres Namens, der Adresse, der Bildnummer und des Betrages, bis zu dessen Höhe sie auf das Bild bieten wollen, eine Mail an:

mail@stiftung-seelsorge.de 

richten. Dr. Grütering wird dann als  Treuhänder der so Mitbietenden bis zu höchstens diesem Betrag bieten.

Der diesjährige mögliche Erlös kommt dem Katholischen Gefängnisverein Bergisch Land zu. Die Gefängnisseelsorge wird damit in ihrer Arbeit unterstützt. Wer also bei uns Kunst kauft, der tut ein gutes Werk und macht sich eine dauerhafte Freude.

Die Stiftung Seelsorge hat für diese Auktion Bilder geschenkt bekommen und sie hat solche in Kommission. Für die letztgenannten darf sie den sogenannten „Galerierabatt“ für den guten Zweck verwenden. Helfen Sie also bitte mit, dass das Angebot eine weite Verbreitung erfährt und es auch ein guter Erlös wird.

Weitere Informationen: www.stiftung-seelsorge.de

Wuppertaler Martinsritt • 10.11.2020 • Tickets • Neue Informationen zur aktuellen Lage!

St. Martin wird am 10.11.2020 durch das Luisenviertel reiten. (Foto: Christoph Schönbach)

→ Direkt zur Ticketbuchung

Aktueller Hinweis aus gegebenem Anlass!!
Die Stadt Wuppertal erlässt in der aktuellen Situation laufend akutalisierte Allgemeinverfügungen. Laut der aktuell gültigen Allgemeinverfügung sind Martinsumzüge nicht erlaubt. Was bedeutet das für den Martinsritt. Ob die Allgemeinverfügung und das Verbot von Martinsumzügen auch am 10.11.2020 gilt, kann derzeit nicht gesagt werden. Wir planen deshalb weiter - in der Hoffnung, dass sich alle an die Regeln halten. Wir haben es selbst in der Hand. Tragt Mund-Nasen-Schutz, haltet Abstand, wascht Euch die Hände und achtet vor allem bei privaten Feiern darauf, dass das Virus nicht an der Tür stehen bleibt. Wir beobachten das also und hoffen, dass der Martinsritt stattfinden kann. Wir stehen diesbzüglich in Kontakt mit dem Krisenstab der Stadt Wuppertal und halten Sie hier auf dem Laufenden. Vorbehaltlich einer endgültigen Entscheidung läuft deshalb die Vergabe von Zugangsberechtigungen weiter.

Aktuelle Überlegungen

Angesichts der unklaren Lage planen wir derzeit eine Alternative zum Martinsritt. Wir haben deshalb dem Krisenstab in Wuppertal ein neues Konzept vorgelegt, das Kindern die Begegnung mit dem Hl. Martin ermöglich und gleichzeitig dem Infektionsschutz höchste Priorität beimisst. Sobald der Krisenstab dem Konzept zugestimmt hat, werden wir Sie hier informieren. Wir hoffen sehr, dass der Hl. Martin am 10.11.2020 ins Luisenviertel kommen kann, auch wenn ein Umzug in Form eines Martinsritts aufgrund der dann vorliegenden Infektionslage nicht möglich sein sollte. Wir arbeiten mit hoher Intensität an der aktuellen Alternative!

Informationen zum Martinsritt (vorbehaltlich der Möglichkeit der Durchführung - abhängig von der dann geltenden Infektionslage)

Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt in Zusammenarbeit mit der IG Friedrich-Ebert-Straße und der Wuppertal Marketing GmbH zum Wuppertaler Martinsritt ein. Es ist das zwölfte Mal, das St. Martin durch das Luisenviertel reitet. Die Corona-Pandemie macht dabei eine besondere Vorgehensweise erforderlich, um die notwendigen Maßnahmen des Hygiene- und Infektionsschutzes zu wahren.

Der Martinsritt beginnt am Dienstag, dem 10. November 2020 um 17 Uhr auf dem Wuppertaler Laurentiusplatz und zieht dann über die Friedrich-Ebert-Str., die Sophienstraße, die Aue, die Laurentiusstr. wieder zum Laurentiusplatz. Aufgrund der Abstandsregeln kann kein Zug stattfinden. Kinder und Erwachsene sind jedoch eingeladen, am Straßenrand mit ihren Laternen zu stehen, um St. Martin auf seinem Pferd zu sehen. Das traditionelle Martinsspiel und das Martinsfeuer müssen in diesem Jahr leider ausfallen.

Das Konzept ist mit dem Krisenstab der Stadt Wuppertal abgesprochen. Es dürfen insgesamt 2.000 Personen am Straßenrand stehen (max. 10 Personen in einer Gruppe, zwischen den Gruppen ein Mindestabstand von 1,5 Metern, ein Mund-Nasen-Schutz ist zu tragen). Aus diesem Grund ist vorab die Buchung von Tickets notwendig, die zum Zugang zum Martinsritt berechtigen. Die Zugänge sind an der Kreuzung Friedrich-Ebert-Str./Laurentiusstr., Friedrich-Ebert-Str./Sophienstr. sowie Sophienstr./Aue möglich. Tickets können ab sofort unter www.kck42.de/martinsritt  oder hier aufer Homepage unter diesem Beitrag gebucht werden. Das Kontingent ist auf 2.000 Tickets begrenzt. Die Tickets sind kostenlos.

Alle Kinder erhalten einen Weckmann, die von den Bäckern der IG Friedrich-Ebert-Str.  (Bäckerei Oebel, Policks Bäckerei, Bäckerei Steinbrink) gestiftet werden. Insgesamt stiften die Bäcker fast 1.000 Weckmänner, die Kinder verteilt werden. Die Weckmänner sind hygienisch verpackt und werden „auf Abstand“ gereicht.

Für den Wuppertaler Martinsritt werden zahlreiche Helfer und Ordner gesucht. Die Ordner und Helfer sind wesentlicher Bestandteil des Hygienekonzeptes. Interessenten können sich ab sofort unter martinsritt@katholische-citykirche-wuppertal.de oder telefonisch unter 0202-42969674 melden.
Die Ordner und Helfer erhalten eine Einweisung in die jeweiligen Tätigkeiten (Einlasskontrol-le, Sicherung des Weges, Gewährleistung der Einhaltung des Hygiene- und Infektionsschutz-konzeptes) und werden deshalb gebeten, sich am 10.11.2020 um 16.15 Uhr auf dem Laurentiusplatz einzufinden. Für Zuschauer ist der Laurentiusplatz in der Zeit des Martinsritts gesperrt.

Die Terminierung auf den Vorabend des eigentlichen Martinstages wurde bewusst gewählt: Es ist Tradition, dass die Kinder am Vorabend des Martinsfestes in Häusern und Geschäften Martinslieder singen und Süßigkei-ten geschenkt bekommen (Mätensingen).

Die Katholische Citykirche Wuppertal arbeitet mit Blick auf den Martinsritt eng mit dem Krisenstab der Stadt Wuppertal zusammen. Änderungen sind mit Blick auf die Entwicklung der Corona-Pandemie jederzeit möglich – bis hin zur kurzfristigen Absage des Martinsritts. Aktuelle Informationen sind auf dieser Homepage verfügbar.

Zugangsberechtigungen Wuppertaler Martinsritt

Feierabendkonzerte in St. Suitbertus (Wuppertal-Elberfeld)

Bei Euch - Das Video-Journal der katholischen Citykirche Wuppertal

Wöchentlich Sendung auf „Bei Euch“

Die Corona-Pandemie stellt die Gesellschaft vor eine Herausforderung, für die es zumindest in den jüngeren Generationen keine Vorerfahrungen gibt. Solidarität ist gefragt, um die Krise zu bewältigen. In Zeiten der Krise hat die Kirche den besonderen Auftrag, Halt zu geben. Das Video-Journal "Bei Euch" der Katholischen Citykirche Wuppertal stellt sich dieser Aufgabe. Es präsentiert nicht nur bei allen schlechten Nachrichten frohe Botschaften. Angesichts der medizinischen Notwendigkeit des Abstandhaltens bietet es auch die Möglichkeit trotz aller Widrigkeiten in Kontakt zu bleiben.

Bei Euch - das geht auf die Verheißung Jesu zurück: „Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Matthäus 28,20). Wir versuchen, dieser Verheißung in der Krise Gestalt zu geben.

Bleiben Sie gesund und helfen sie anderen, gesund zu bleiben! Glück auf!

"Bei Euch" - die Homepage: www.kck42.de/beieuch

"Bei Euch" - der Audiopodcast: www.kck42.de/beieuchpodcast

"Bei Euch" - die YouTube-Playlist

Wöchtenlich live (meist gegen 19 Uhr) bei www.kck42.de/facebook

Vespern in St. Laurentius werden wieder gefeiert

Nach dem die durch die Corona-Pandemie notwendig gewordenen Beschränkungen nach und nach gelockert werden, werden auch die Vespern der Katholischen Citykirche Wuppertal in St. Laurentius wieder aufgenommen. Ab Donnerstag, dem 18. Juni 2020 findet die Vesper wieder wie gewohnt um 18.30 Uhr in der Laurentiusbasilika (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt. Allerdings sind weiterhind die notwendigen Abstände zu beachten. Die Mitfeiernden werden deshalb gebeten, sich der entsprechend positionierten Bestuhlungen zu bedienen. Außerdem werden zu möglichen Nachverfolgung die Kontaktdaten (Name und Telefon oder E-Mail-Adresse) erhoben. Bei der Vesper ist außerdem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes notwendig.

Man kann an den Vespergebeten auf unterschiedliche Weise teilnehmen: einfach hörend oder mitsingend. Die Vespern werden in der traditionellen Weise des katholischen Stundengebetes gesungen. Schon nach kurzer Zeit kann man die traditionellen Psalmengesänge mitsingen.

"Bei Euch" • Aktuelles Video und Audio • Folge 58: "Blinde Flecken"

Die nächste Sendung von "Bei Euch" gibt es voraussichtlich am Samstag, dem 7. November 2020 gegen 19 Uhr live. Hier die Sendung vom 24. Oktober 2020:

"Bei Euch" - die Homepage: www.kck42.de/beieuch (hier gibt es auch die Shownotes)

"Bei Euch" - der Audiopodcast: www.kck42.de/beieuchpodcast

"Bei Euch" - die YouTube-Playlist

Täglich live (meist gegen 19 Uhr) bei www.kck42.de/facebook

Nachgesehen: Allmächtig ohnmächtig - Gott, einer und Vater (Glaubensinformation)



Christen glauben an die Dreifaltigkeit Gottes: Der eine Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. Der Vater ist der Schöpfer. Dabei löst in der Diskussion nicht nur der Vater-Begriff immer wieder Nachfragen aus. Auch der Glaube an Gott als Schöpfer führt zu weiteren theologischen Fragen – etwa nach dem Ursprung des Bösen.

Der Vortrag stellt sich diesen Fragen und gibt auf der Grundlage der biblischen Botschaft Antworten. Dabei steht sowohl die Entstehung der Vater-Anrede eine wichtige Rolle wie auch die Frage nach der Herkunft des Bösen. Es wird deutlich werden, dass der christliche Gott nur in paradoxer Form gedacht werden. Nur dann, wenn Gott auch ohnmächtig sein kann, ist er wirklich allmächtig. Und das hat Konsequenzen für das Christsein selbst.

Mitschnitt des Webinars der Reihe "Glaubensinformation" vom 20. Oktober 2020. Es referiert Pastoralreferent Dr. Werner Kleine.

Alle bisher gesendeten und aufgezeichneten Glaubensinformationen können in einer Youtube-Playlist nachgesehen werden:

Youtube-Playlist "Glaubensinformation"

Worte sind Worte sind Worte

Bekenntnisse eines Neutestamentlers

Worte wirken. Sie lösen Reaktionen aus, die bisweilen aber dem, was gesagt wurde, widersprechen. Das ist auch gut so, denn sonst wäre alles nur Zauberei: Man spricht und das Gesagte wird wirklich. Stattdessen verwandeln sich viele Worte in Windhauch, in heiße Luft, wenn sie nicht durch Taten gedeckt sind. Gerade der Glaube an den, dessen Wort Fleisch wird, ist tatempfindlich. Wenn die Taten für die Worte fehlen oder gar den Worten widersprechen, sind die, die so verkünden, des Glaubens nicht mehr würdig. Liegt hier der eigentliche Kern der gegenwärtigen Kirchenkrise?

Zum Beitrag "Worte sind Worte sind Worte" von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Information des LaurentiusChores zur corona-bedingten Absage des jährlichen Geistlichen Chorkonzertes am 1.11.

Der LaurentiusChor hat um Veröffentlichung der folgenden Mitteilung gebeten. Der Bitte kommen wir gerne nach:

"Aufgrund der besorgniserregenden aktuellen Corona-Entwicklungen - besonders der konkreten schwierigen Situation hier in Wuppertal - hat sich der LaurentiusChor gestern schweren Herzens entschlossen, sein alljährliches Geistliches Chorkonzert am 1. November in der Laurentius-Basilika in diesem Jahr abzusagen.

Allerorten Absagen von Konzerten und anderen lange geplanten kulturellen Veranstaltungen, in den eigenen Chorreihen Ausfälle durch angeordnete Quarantänemaßnahmen und die Unsicherheit durch die rapide steigenden Zahlen der Neuinfektionen lassen für uns nach Wochen der Unsicherheit derzeit keine andere Konsequenz zu.

Wir bedauern dies zutiefst, zumal es erwiesen ist, welch positive Wirkung und Bedeutung die Musik ganz besonders in schwierigen Zeiten wie diese hat.

Nach dem Requiem von Fauré bzw. den Chichester Psalm von Bernstein in 2015, der Schöpfung von Haydn in 2016, dem Lobgesang von Mendelssohn in 2017 und dem Oratorium Jephtha in 2019 wäre es in diesem Beethoven-Jahr 2020 der Plan gewesen, diesem genialen Komponisten mit seiner Messe in C die Ehre zu erweisen.

So bleibt die Hoffnung, dies im kommenden Jahr nachholen zu können, wenn der böse Spuk der Pandemie dies zulässt.

besteht der Plan, an allen vier Adventssonntagen musikalische Angebote in geeigneter Weise zu präsentieren und wir hoffen, dass diese dann  realisierbar sein werden.

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich.

Ihr LaurentiusChor"

Was glauben Sie denn? - Die neue Kolumne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine

Wir gewinnt

Corona bleibt. Diese Binsenweisheit des Bonner Virologen Hendrick Streeck hat nichts Offenbarendes. Das Virus ist da. Natürlich wird man mit ihm leben müssen. Das tun wir in unserer Gesellschaft schon seit dem Frühjahr 2020. Die Frage ist nur, wie man mit diesem Virus leben lernt. Was glauben Sie denn?

Es gibt in diesen Zeiten viele Virologinnen mit Facebook-Diplom und Epidemiologen mit einem Abschluss an der Youtube-Akademie. Viele dieser Fachfrauen und -männer haben sich mittlerweile selbst Teams zugeordnet. Die einen halten zu Drosten, die anderen zu Streeck, manche fühlen sich im Team Bhakdi gut aufgehoben. Eine einfache Nachtwanderung reicht freilich als Beispiel, dass das eine zwar populäre, aber noch nicht mal populärwissenschaftliche Haltung ist. Nur im gemeinsamen Suchen, behutsamen Vortasten und Korrigieren falsch gegangener Fährten wird man den Weg finden. Wissenschaft ist Teamarbeit und kein Mannschaftswettbewerb.

Nun hält uns das Corona-Virus schon über sechs Monate auf Trab. Im Frühjahr 2020 kam das Virus nach Deutschland. In der Rückschau erscheint diese Zeit als Aufwärmphase, in der klar wurde, dass es einen Langstreckenlauf gibt. Im Sommer gab es eine kurze Entspannung. Jetzt beginnt wohl ein Langstreckenlauf, jetzt kommt es auf das Durchhalten an.

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Neue Kurse für erwachsene Tauf- und Firmbewerber beginnen in Wuppertal

Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (kath. Wiedereintrittsstelle) bereitet unter anderem Erwachsene, die getauft oder gefirmt werden möchten, auf den Empfang dieser Sakramente vor.

Der Firmkurs für Erwachsene beginnt am Mittwoch, dem 14. Oktober 2020 um 19.00 Uhr im Kath. Stadthaus (Laurentiusstr. 7 in Wuppertal-Elberfeld, großer Saal im Erdgeschoss). Die weiteren Kurstreffen sind unter www.kgi-wuppertal.de/veranstaltungen/firmkurs-ii-2-halbjahr/ einzusehen und werden wegen der Corona-Pandemie teilweise online durchgeführt; nähere Informationen und Absprachen hierzu gibt es bei dem ersten Treffen, das unter Beachtung der corona-bedingten Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen analog stattfindet.. Die Erwachsenenfirmung für das gesamte Erzbistum Köln findet in diesem Jahr am Freitag, dem 20. November 2020 um 18 Uhr in der Basilika St. Laurentius in Wuppertal-Elberfeld statt. Die Firmung wird der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki spenden.

Außerdem können sich erwachsene Taufbewerber zur Vorbereitung auf die Taufe am Osterfest 2021 anmelden. Weitere Einzelheiten sind der Homepage www.kgi-wuppertal.de/veranstaltungen/taufvor¬berei¬tung/ zu entnehmen.

Erwachsene, die an einer Tauf- bzw. Firmvorbereitung interessiert sind, können sich ab sofort bei Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (KGI Fides-Stelle Wuppertal – Tel.: 0202-42969674 – Mail: werner.kleine@kgi-wuppertal.de) melden. In einem ersten Gespräch werden dann weitere Einzelheiten geklärt.

Weitere Informationen unter www.kgi-wuppertal.de.

42287 - Der Podcast zur Entstehung der Gemeinde arabisch-sprachiger Christen in Wuppertal

Episode 7 der ersten Staffel ist online!

Spätsommer und Herbst des Jahres 2016 waren durch große Flüchtlingsbewegungen aus den Krisengebieten des Nahen Ostens auch nach Deutschland geprägt. Auch nach Wuppertal kamen zahlreiche Menschen, die vor dem Krieg in Syrien geflohen waren. Etwa 20% von ihnen sind Christen – Christen aus einem Land, in dem es noch viele Kirchen und Gemeinschaften gibt, die auf die frühe Kirche zurückgehen. Viele der arabisch-sprachigen Christinnen und Christen kamen seinerzeit in Kontakt mit der Katholischen Citykirche Wuppertal. So entstand schon früh die Idee einer eigenen Gemeinde der arabisch-sprachigen Christen, die ihnen nicht nur Seelsorge und das Feiern von Gottesdiensten in der Muttersprache ermöglichte, sondern auch das Feiern der vertrauten Riten. Auch wenn viele der arabisch-sprachigen Christen Kirchen angehören, die mit der römisch-katholischen Kirche uniert sind, folgt ihre Liturgie byzantinischen Wurzeln. So konnte mit Abouna Mayas ein melkitischer Priester gewonnen werden, der im Frühjahr 2016 begann in St. Petrus in Wuppertal-Laaken Got-tesdienste mit der Gemeinde arabisch-sprachiger Christen zu feiern. Mittlerweile finden die Gottesdienste in St Bonifatius in Wuppertal-Varresbeck statt.

Viele Katholikinnen und Katholiken haben das Projekt der Gemeindegründung von Beginn an unterstützt – so auch die Stiftung Seelsorge, durch deren Hilfe etwa Ikonen geschrieben werden konnten, die für die byzantinische Liturgie von hoher Bedeutung sind. Erste Taufen und Hochzeiten wurden in der Gemeinde gefeiert. Mittlerweile ist die Gemeinde arabisch-sprachiger Christen ein wichtiger Bestandteil der römisch-katholischen Kirche in Wuppertal.

Die Entstehung und Gründung einer Gemeinde ist etwas Außergewöhnliches – so außergewöhnlich, dass auch das Zentralkomitee der Katholiken Deutschlands (ZDK) oder theologische Fakultäten auf das Wuppertaler Projekt aufmerksam wurden und es forschend begleiten (so etwa die ev. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum). Die Katholische Citykirche Wuppertal hat dieses seltene Ereignis ebenfalls von Beginn an mit dem Weblog „Der Ölbaum“ (www.der-oelbaum.de) begleitet und dokumentiert. Außerdem konnte der Wuppertaler Journalist Øle Schmidt gewonnen werden, einen Podcast über das Projekt zu produzieren, der die Anfänge der Gemeinde lebensnah und authentisch mit O-Tönen, Interviews und Audioeindrücken dokumentiert. Die erste Staffel des Podcasts, der den Titel „42287“ trägt – nach der Postleitzahl der St. Petrus-Kirche in Wuppertal-Laaken, wo die Gemeinde ihre erste Heimat gefunden hatte – ist nun öffentlich verfügbar - und zwar unter www.der-oelbaum.de (Rubrik "Podcast"), per RSS-Feed für den Podastplayer (https://der-oelbaum.de/feed/podcast), bei Soundcloud, iTunes oder Spotify.

Die nächsten Folgen werden etwa im Wochentakt veröffentlicht. Eine weitere Staffel befindet sich in der Produktion, Staffel 3 in der Planung. Es ist in jedem Fall ein bemerkenwertes und einmaliges Projekt, das die Gründung dieser besonderen Gemeinde hautnah miterleben lässt.

Glaubensinformation als Podcast

Die beliebte Reihe "Glaubensinformation in Wuppertal" gibt es jetzt auch als Podcast. Immer wieder werden die Glaubensinformationen live ins Netz übertragen. Die Mitschnitte können dann auch bei Youtube angesehen werden. Ab sofort gibt es die Audios auch als Podcast "zum Mitnehmen" bei iTunes oder Spotify. Sie können auch in jedem guten Podcast-Player direkt unter folgendem Link abonniert werden:

http://podcast.pr-werner-kleine.de/feed/podcast/glaubensinformation

Dei Verbum - jetzt auch als Podcast bei Spotify

Die Audiodateien des biblischen Weblogs der Katholischen Citykirche Wuppertal "Dei Verbum" gibt es jetzt auch als Podcast bei Spotify und iTunes. Jeden Dienstag veröffentlichen der Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Neutestamentler Dr. Werner Kleine unter www.dei-verbum.de aktuelle Beiträge, die zeigen, dass die Bibel auch heute noch relevant ist. Die Beiträge gibt es eben jetzt auch als Audio zum Anhören bei iTunes und können dort abonniert werden:

Zum iTunes-Podcast "Dei Verbum"

Neu: "Dei Verbum" bei Spotify

Ab 1. Mai 2020 sind im Erzbistum Köln öffentliche Gottesdienst unter Beachtung von Auflagen möglich

Innerhalb des Erzbistums Köln sind seit dem 1. Mai 2020 in den Gemeinden wieder öffentliche Gottesdienste unter Beachtung bestimmter Auflagen zum Schutz vor Corona-Infektionen möglich. Bitte erkundigen Sie sich in Ihrer Gemeinde, ob und unter welchen Voraussetzungen die Teilnahme an Gottesdienste wieder möglich ist.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Katholische Citykirche Wuppertal unterstützt ausdrücklich alle Bemühungen, die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Gerade mit Blick auf Risikogruppen, für die das Corona-Virus tödlich sein kann, ist jede Solidarität geboten.
 
Bleiben Sie gesund und helfen Sie mit, dass andere gesund bleiben!

Finanzbericht 2019: Erzbistum Köln beschleunigt finanziellen Umbau

2019 noch stabiles Ergebnis – Einbruch der Kirchensteuer – Einnahmen durch Coronakrise – Rahmenplanung bis 2030

Köln. Das Erzbistum Köln hat 2019 ein gutes Jahresergebnis erzielt und das hohe Niveau seiner vielfältigen Leistungen gehalten. So flossen rund 300 Mio. Euro als Zuschüsse in die regionale und zielgruppenbezogene Seelsorge. Kindertagesstätten wurden mit 46,5 Mio. Euro unterstützt, für die Caritas wurden 57,9 Mio. Euro bereitgestellt.

Die gesamten Aufwendungen wuchsen um 1,7 Prozent auf rund 893 Mio. Euro. Weil auch die Erträge aus der Kirchensteuer um zwei Prozent stiegen, verblieb ein Jahresüberschuss von rund 31 Mio. Euro. Dieses positive Ergebnis ermöglicht es, Vorsorge zu treffen.

„Damit wir unseren Aufgaben auch künftig gerecht werden können, ist es notwendig, unser vielfältiges Engagement zu überprüfen und gegebenenfalls neu zu justieren“, sagt Generalvikar Dr. Markus Hofmann. „Dies erscheint umso notwendiger, da die Mitgliederzahl der katholischen Kirche weiter zurückgeht.“

Deutliche Einbußen durch Corona-Pandemie
Die Coronakrise wird bereits im laufenden Jahr zu erheblichen Einbußen für das Erzbistum führen. „Niemand weiß, wie sich die Pandemie weiter entwickeln wird. Im schlimmsten Fall müssen wir mit Ertragseinbußen von 50 Mio. Euro rechnen“, sagt Finanzdirektor Gordon Sobbeck. „Damit trifft uns der seit langem absehbare Ertragsrückgang bereits früher als erwartet. In den vergangenen Jahren hatte die gute Konjunkturentwicklung die Effekte der gegenläufigen Mitgliederentwicklung überdeckt. Noch können wir die Einbußen aus Rücklagen auffangen, aber wir müssen jetzt die Weichen stellen, um langfristig handlungsfähig zu bleiben.“

Hierfür entwickelt das Erzbistum Köln einen langfristigen wirtschaftlichen Rahmenplan, der sicherstellen soll, dass bis zum Jahr 2030 Aufwendungen und Erträge ausgeglichen sind. „Wenn der Ausgleich von Ausgaben und verfügbaren Mitteln nicht gelingt, steuern wir auf eine erhebliche Finanzierungslücke zu“, so Sobbeck. Ziel sei es, Komplexität in der Verwaltung zu verringern, Prozesse zu verbessern und Risiken – insbesondere für die Kirchengemeinden – zu vermindern.

Achtsam miteinander
Zur Transparenz des Erzbistums gehört nicht nur die Berichterstattung über die Finanzen, sondern auch über die Bemühungen auf dem Feld der Prävention gegen sexualisierte Gewalt. Deshalb dokumentiert der Bericht in diesem Jahr auch die Maßnahmen des Erzbistums Köln in diesem Bereich. „Seit zehn Jahren arbeitet im Erzbistum Köln eine große Zahl von Menschen daran, eine Kultur der Achtsamkeit zu schaffen, die den Schutz von Kindern, Jugendlichen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen sicherstellt“, sagt Generalvikar Hofmann. „Daran halten wir fest, und daran lassen wir uns messen.“

Berichterstattung zu allen Rechtsträgern
Der Finanzbericht 2019 legt detailliert das Vermögen und die Verwendung der Mittel dar. Wie in den Vorjahren wurde der zusammengefasste Jahresabschluss des Erzbistums Köln und des Erzbischöflichen Stuhls nach handelsrechtlichen Vorschriften erstellt und von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungs-gesellschaft mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Finanzbericht 2019 enthält darüber hinaus die Abschlüsse der Hohen Domkirche, des Metropolitan-kapitels und des Priesterseminars sowie die Abschlüsse der vom Erzbistum verwalteten selbstständigen Stiftungen.

Zum Finanzbericht 2019 des Erzbistums Köln

Quelle: PEK 24.9.2020

Behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen in Wuppertal

Vielfach wurden wir nach einer Übersicht über behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen Wuppertals gefragt. Wir freuen uns, eine solche Übersicht veröffentlichen zu können. Die Übersicht enthält Angaben über Induktionsschleifen für Schwerhörige oder Hörgeschädigte sowie die Möglichkeit barrierefreier Zugänge und deren Erreichbarkeit. Die Übersicht kann als pdf-Datei heruntergeladen werden und wird regelmäßig aktualisiert.

 Übersicht über die behindertengerechten Einrichtungen katholischer Kirchen in Wuppertal

Kirche im Radio

Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 1. November 2020 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Podcast der Sendung "Himmel und Erde" noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

Webcam der Katholischen Citykirche Wuppertal - Blick auf die Basilika St. Laurentius am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld

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logisch! Zeitung der Katholischen Citykirche Wuppertal