Das Wort zur Woche (24. März 2019 - Dritter Fastensonntag, Lesejahr C)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Saure Böden

Liebe Leserinnen und Leser,

Frommsein muss sich lohnen. Die Schadenfreude über das Unglück derer, die in den Augen der Frommen nicht bestehen können, wird zur Bestätigung der eigenen Opfer. Wo aber Frömmigkeit zum Opfer wird, hat sich die befreiende Kraft der frohen Botschaft wohl schon längst von dannen gemacht.

Gerne schaut der Fromme freilich hinab in die Niederungen der Welt. Er weiß sich ja schließlich auf der sicheren Seite. Dafür betet er, dafür geht er in den Gottesdienst. Dadurch hat er sich schließlich einen Anspruch auf das Heil erworben. In dieser eitlen Frömmigkeit entwickeln viele Gläubige eine arrogante Herablassung, in der man an Weihnachten gerne von U-Boot-Christen spricht, die einmal jährlich auftauchen, oder sich über Familien von Erstkommunionkindern empört, die doch nur am schönen Schein des Festes interessiert seien und am Sonntag nach dem großen Fest schon nicht mehr gesehen sind. Niemand stellt dann die Frage, warum man sich selbst und seine Frömmigkeit offenkundig nicht so ansteckend vermitteln konnte, dass es eine Lust ist, Teil der eitelfrommen Gemeinschaft zu werden. Glaubt man wirklich, dass derart larmoyante Selbstgerechtigkeit werbend wirkt?

Im Gegenteil: Die fromme Lust am Unglück anderer spricht für eine innere Verbitterung. Sind sich die Eitelfrommen ihrer Erwählung möglicherweise gar nicht so sicher, wie sie es vorgeben? Sie brauchen offenkundig handfeste Beweise, dass sich ihre Investition auch lohnt. Nun gehört freilich das Wissen zu den Erfahrungen der Lebenskundigen, dass das Scheitern Teil der menschlichen Existenz ist. Oder, um es einfach zu sagen: Hinter jeder Tür gärt Misthaufen vor sich hin. Keine Lebensgeschichte ohne Brüche, keine Beziehung ohne Krisen, keine Familie ohne Sorgen. So ist das Leben. Freilich neigt der Mensch aus jahrtausendealter, ins kollektiv Unbewusste geprägter Erfahrung, dass Gefahren existentiell bedeutsamer sind, als entspannte Fröhlichkeit: Ein Säbelzahntiger ist eben kein Kuscheltier; da hilft nur Flucht! Wenn sich unsere Vorfahren ohne Wachsamkeit ausruhten, konnte es schnell das letzte Nickerchen gewesen sein, in das man sich sorglos fallen ließ; der Bär im Dunkel der Höhle hatte halt auch bloß Hunger ...

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Vigilfeier zum Hochfest Verkündigung des Herrn • 24.3.2019 • 20.30 Uhr • St. Laurentius

Katholische Citykirche vor Ort

Kath. Citykirche auf der Alten Freiheit (Foto: W. Kleine)

Am Mittwoch, dem 26. März 2019 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 11.30-13.00 Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz in Wuppertal-Barmen stehen.

Es geht wieder los: Platzreden! • 27.3.2019 • 12 Uhr • Berliner Platz

Verkündigung mit Leidenschaft! - Dr. Werner Kleine bei der Platzrede im Oktober 2017. Diskussion ausdrücklich erwünscht! (Foto: Christoph Schönbach)

Von Beginn an ereignete sich die Verkündigung der frohen Botschaft in der Öffentlichkeit. Die situative Rahmenbedingung Bergpredigt oder die Feldrede Jesu, die im Matthäus- bzw. Lukasevangelium einen wesentlichen Teil der Verkündigung Jesu überliefern belegen dies ebenso wie die Pfingstrede des Petrus oder die Rede des Paulus auf dem Athener Areopag in der Apostelgeschichte. Dabei lässt schon die biblische Tradition eine enge Verbindung der Verkündigung der frohen Botschaft mit dem aktuellen Alltag der Zuhörerinnen und Zuhörer erkennen. 

Die Katholische Citykirche Wuppertal nimmt diese biblische Tradition mit einem neuen Projekt, den „Platzreden“ wieder auf. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine wird am Mittwoch, dem 27. März 2019 um 12 Uhr die letzte Platzrede in diesem Jahr auf dem Berliner Platz in Wuppertal-Oberbarmen halten. Dabei wird er ebenso auf theologische wie auf tagesaktuelle und lokalrelevante Inhalte eingehen. Der konstruktive Zwischenruf seitens des Publikums ist ausdrücklich erwünscht. 

Die Platzreden verstehen sich als ernsthafte Unterhaltung an einem besonderen öffentlichen Ort. Gerade der Berliner Platz, der jüngst als „gefährlicher Ort“ eingestuft wurde, wurde zum Auftakt gewählt. Wo sonst in der Stadt könnte die biblische Zusage des „Fürchtet euch nicht“ deutlicher zur Sprache kommen.

Die Platzreden werden in Kooperation mit dem „Berliner Plätzchen“, einer Einrichtung der kath. Pfarrgemeinde St. Johann Baptist gegenüber des Berliner Platzes, veranstaltet.

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Helfer in schwierigen Lebenslagen am 28.3.2019

Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Fürsprecher und Helfer in schwierigen Lebenslagen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden, hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (12.45 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Donnerstag, dem 28. März 2019 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 12.45 Uhr Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue in der Marienkirche eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal

Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am Donnerstag, dem 28. März 2019 um 19 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Neuer Leiter der Krankenhausseelsorge in Wuppertal

Pfr. Dr. Rainer Nieswandt wird neuer Leiter der Krankenhausseelsorge in Wuppertal

Einführung des Herrn Pfarrer Dr. Reiner Nieswandt als Leitender Pfarrer in der Katholischen Krankenhausseelsorge

Am Sonntag, dem 31.3.2019, wird Herr Pfarrer Dr. Reiner Nieswandt als Leitender Pfarrer in der Katholischen Krankenhausseelsorge durch den Stadtdechanten, Herrn Pfarrer Dr. Bruno Kurth, mit einem Gottesdienst in der Kapelle des Petrus-Krankenhauses, Carnaper Str. 48, 42283 Wuppertal, um 10.45 Uhr eingeführt.

ansprechBAR - die offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal • 3.4.2019 • Kaffee Engel

Die nächste offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal findet am Mittwoch, dem 3. April 2019, von 13.00-14.00 Uhr Uhr im Kaffee Engel (Friedrich-Ebert-Str. 13 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Als Mitarbeiter der Katholischen Citykirche Wuppertal steht dann Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal zum Gespräch über Gott und die Welt, aber auch für kritische Fragen zur Verfügung.

"Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist" (Lk 23,46) - Die Passionstgeschichte nach Lukas • Glaubensinformation in Wuppertal

Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt am Mittwoch, dem 3. April 2019 um 19.00 Uhr in das Katholische Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) zur Das Thema lautet: „'Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist' (Lk 23,46) - die Passionsgeschichte nach Lukas“.

Ostern ist das höchste christliche Fest. Von Gründonnerstag bis zur Osternacht vergegenwärtigen Christen das Leiden, Sterben und die Auferstehung Jesu Christi. Die Auferstehung vom Kreuzestod bilden nicht nur den inneren Kern des christlichen Glaubens; ohne die Auferstehung vom Kreuzestod wäre  - das schreibt schon der Apostel Paulus an die Korinther - die Verkündigung leer und der Glaube sinnlos. Es sind die Zeugen der Auferstehung - und Paulus benennt über 513 -, deren Zeugnis auch heute noch bedeutsam ist, so dass schon Paulus schreiben kann, niemand dürfe den Glauben unüberlegt übernehmen.

Insbesondere die Evangelien thematisieren Kreuzestod und Auferstehung als inneren Kern der Jesusüberlieferung. In jedem Evangelium nehmen die Schilderungen der Ereignisse über ein Drittel des Textes ein, so dass man die Evangelien auch als "Passionsgeschichten mit ausführlicher Einleitung" bezeichnet hat. Während in der römisch-katholischen Tradition am Karfreitag immer die Johannespassion verkündet wird, ist der Palmsonntag von den Passionserzählungen der jeweiligen das Lesejahr bestimmenden Evangelisten geprägt. Im derzeitigen Lesejahr C ist das die Lukaspassion.

Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal wird an diesem Abend in die in die Besonderheiten der lukanischen Passionserzählung einführen und dabei auch auf die historischen Kontexte verweisen. Insbesondere Lukas ist dabei wichtig, dass er sich stets auf das Zeugnis von Augen- und Ohrenzeugen beruft.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Voraussichtlich wird die Veranstaltung per Facebook-Livestream in der Facebookseite der Katholischen Citykirche Wuppertal übertragen. Die Seite ist unter www.kck42.de/facebook öffentlich zugänglich.

Gedenkgottesdienst für Verstorbene im Petrus-Krankenhaus

Am Donnerstag, dem 4. April 2019, laden die Seelsorger des Petrus-Krankenhauses zu einem Gedenkgottesdienst für die dort Verstorbenen ein. Eingeladen sind Angehörige und Freunde, die den Verstorbenen nahe standen. Der Gottesdienst beginnt um 18.00 Uhr in der Kapelle des Petrus-Krankenhauses (Carnaper Straße 48, Wuppertal-Barmen) in der 4. Etage. Anschließend besteht die Möglichkeit, den Abend gemeinsam mit den Seelsorgern ausklingen zu lassen.

LaurentiusVokalensemble singt Matthäus-Passion von Heinrich Schütz

Das LaurentiusVokalensemble singt 6. April 2019 um 19.30 Uhr in der Laurentiusbasilika unter Leitung von Kantor Hans Küblbeck die Matthäus-Passion von Heinrich Schütz. Das LaurentiusVokalensemble wird diese bedeutende Passion in seiner Originalfassung a-capella vortragen.

Leben aus dem Tod - eine mystagogische Friedhofsführung

Das Kreuz ist auch auf dem kath. Friedhof Hochstr. ein Zeichen des Sieges des Lebens über den Tod. (Foto: Werner Kleine)

Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt wieder zu einer "mystagogischen Friedhofsführung" auf den Kath. Friedhof Hochstr. in Wuppertal-Elberfeld ein. Diese Friedhofsführung der besonderen Art beginnt am Mittwoch, dem 10. April 2019 um 16.00 Uhr am Eingang des Kath. Friedhofs (an der Friedhofskapelle – Hochstr. 11, Wuppertal-Elberfeld). Die Führung wird von Pastoralreferent Dr. Werner Kleine geleitet.

Der Tod ist wie die Geburt ein Teil des Lebens. Für Christen kommt das Leben im Tod zu sich selbst. Friedhöfe sind deshalb nicht bloß Ruhestätten. Grab- und Gedenksteine legen Zeugnis vom Leben derer ab, die hier bestattet sind – und es sind bei weitem nicht nur die Geburts- und Todesdaten, die hiervon zeugen. Die mystagogische Führung auf dem Friedhof Hochstr. erschließt die Begegnung von Leben und Tod auf eine ganz besondere Weise. Es wird deutlich: Der Tod ist kein Ende, sondern Vollendung.

Trauermette • 19.4.2019 • 20.30 Uhr • St. Laurentius

Webcam der Katholischen Citykirche Wuppertal - Blick auf die Basilika St. Laurentius am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld

Was glauben Sie denn? - Die neue Kolummne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Bruno Kurth

Lasst die Kirche auf dem Platz - als Kirche

Eine Zeit lang konnten Zeitungsleser mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu den hohen christlichen Festen von Umfragen lesen, die vor allem das eine vermittelten:  Viele Zeitgenossen, selbst Christen wissen nicht mehr, was denn an welchem Fest gefeiert wird. Ostern ist so ein Fall. Viele Menschen freuen sich an arbeits- und schulfreien Tagen, an Frühlingsgefühlen und Schokoladenhasen etc. und begnügen sich damit.  Für gläubige Christen gibt es unendlich mehr zu feiern. Ostern ist  das Fest des neuen  Lebens und der Hoffnung  schlechthin. Wir gedenken des Leidens und Sterbens Jesu Christi  und feiern seine Auferstehung.

Dass in einer Kirche, in diesem Falle der Laurentiusbasilika, Ostern tatsächlich als Fest des Glaubens gefeiert wird, hat aktuell  für Verwunderung gesorgt, bis in die Stadtverwaltung hinein. Diese jüngste Folge in der Quiz-show   „Was Sie vom christlichen Glauben (noch) wissen “  hätte auch vor einer evangelischen Kirche spielen können. Die Konfession spielte weniger eine Rolle als der schöne und begehrte Platz.  Die Frage in Gestalt einer Platz-Reservierungsanfrage an die Stadt lautete: Was tun, wenn zu Ostern vor der Kirche ein nicht christliches Frühlingsfest gefeiert werden soll? Dass die Verantwortlichen einer muslimischen Gemeinschaft, die diese Anfrage stellten,  nicht genau Bescheid wissen müssen, was und wie Christen Ostern feiern, sei zugestanden. Dass sie unmittelbar ihre Anfrage zurückzogen, als sie es erfuhren, verdient  Respekt. Hut ab. 

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Subito!

Eine Widerrede gegen den fatalen Drang der Entscheidungsvermeidung

Das Volk erfreut sich wieder der Aufmerksamkeit der Mächtigen. Bürgerbefragungen und synodale Prozesse suggerieren eine breite Beteiligung. Auf den zweiten Blick aber offenbart sich eine Unfähigkeit der Mächtigen, Verantwortung vorzunehmen und Entscheidungen zu treffen. Dabei ist es längst Zeit zu handeln - und zwar jetzt!

Zum Beitrag "Subito" von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Nacherlebt: 5. Fahrradkreuzweg vom 23.3.2019

5. Fahrradkreuzweg (23.3.2019)

Am 23. März 2019 fand der 5. Fahrradkreuzweg auf der Wuppertaler Nordbahntrasse von der Wichernkapelle zur Fahrradkirche St. Ludger statt. Der Fahrradkreuzweg wurde von der Katholischen Citykirche Wuppertal in Zusammenarbeit mit pfarr-rad.de veranstaltet. Ziel war die Schutzpatronin der Radfahrer, die Madonna del Ghisallo, in St. Ludger.

Zur Fotogalerie (flickr.de) zum 5. Fahrradkreuzweg

Eiscafé Giannone unterstützt mit alter italienischer Tradition die Katholische Citykirche Wuppertal

Giorgio Giannone und Dr. Werner Kleine präsentieren den Hauptgewinn. (Foto: Christoph Schönbach)

Die Katholische Citykirche Wuppertal steht für einen besonderen pastoralen Ansatz. Sie geht bewusst auf die Menschen zu und macht Kirche auf den Straßen und Plätzen der Stadt, aber auch in Kaffeehäusern und anderen öffentlichen Plätzen ansprechbar. Das Eiscafé Giannone in Wuppertal-Vohwinkel (Kaiserstr. 122) unterstützt nun mit einer alten italienischen Tradition die Arbeit der Katholischen Citykirche Wuppertal: Am Mittwoch vor Ostern (Mittwoch, 17. April 2019) werden im Eiscafé Giannone Ostereier aus Schokolade verlost. Es gibt insgesamt zehn Preise (6 Schokoladeneier zu 550 Gramm, 3 Schokoladeneier zu 3,5 Kilogramm und ein Schokoladenei zu 7,5 Kilogramm - alle Schokoladeneier enthalten innen außerdem eine Überraschung). Die Lose zu je 2 EUR können ab sofort im Eiscafé Giannone (Kaiserstr. 122, 42329 Wuppertal-Vohwinkel) erworben werden.

Giorgio Giannone, der Inhaber des Eiscafés, stellt den Reinerlös der Verlosungsaktion als Spende für die seelsorgliche Arbeit der Katholischen Citykirche Wuppertal zur Verfügung.

Wuppertaler Kindergartenkinder helfen Kindern weltweit

Wuppertaler Kindergartenkinder helfen Kindern weltweit - in zehn Kindertagesstätten begann mit dem Aschermittwoch die große MISEREOR-Fastenaktion "Solibrot". Hunderte Kinder werden so in der sechswöchigen Vorbereitungszeit auf das Osterfest, der Fastenzeit, für das Leid von Kindern weltweit sensibilisiert. Speziell wird ihnen das Zentrum "Butterflies" in Delhi der Hauptstadt Indiens vorgestellt.

„Unterricht, Gesundheitsversorgung, Schlafplätze, eine bessere Ernährung: Das und vieles mehr bietet das Projekt den Straßenkindern. Das Leben auf der Straße ist ein täglicher Überlebenskampf und bitterer Alltag. Die Organisation ‚Butterflies‘ - seit vielen Jahren Partner von MISEREOR - unterstützt die Kinder und bietet ihnen die Chance auf ein besseres Leben“,

so die Motivation der Hilfsorganisation.

Dafür werden von den teilnehmenden Wuppertaler Einrichtungen Spendengelder gesammelt. So von vielen am dritten Fastenwochenende, 23. und 24. März, wenn nach den Gottesdiensten in den teilnehmenden katholischen Gemeinden selbstgebackene Brote und Kuchen gegen Spenden von den Kindern angeboten werden.

Für das Engagement der Kids bedankt sich MISEREOR mit einer ‚Trommelreise‘ von und mit Theologe und Theaterpädagoge Markus Hoffmeister. So werden am Freitag, 05. April, mehr als 200 Kinder in der Sporthalle Buschenburg, Langerfeld, gemeinsam trommeln und singen. Durch die ‚Trommelreise‘ erfahren die Kinder neben dem Spaß am Trommeln auch, dass miteinander Teilen wichtig ist. Die Lieder für die ‚Reise‘ werden in den Kitas auf selbstgebastelten Instrumenten schon fleißig geübt.

Wer die Initiative der Kinder unterstützen möchte, kann dies jederzeit in den teilnehmenden Kitas tun. Spenden werden angenommen von:

  • katholische Kita Don Bosco – Langerfeld
  • katholische Kita St. Maria Magdalena – Beyenburg
  • katholische Kita St. Johann Baptist – Oberbarmen
  • katholische Kita St. Konrad – Hatzfeld
  • katholische Kita St. Mariä Empfängnis, Vohwinkel (Gustavstr.)
  • katholische Kita St. Hedwig – Cronenberg
  • katholische Kita Hl. Ewalde – Cronenberg
  • katholische Kita St. Laurentius – Elberfeld
  • DRK-Kita „Wühlmäuse“ – Beyenburg
  • evangelische Elterninitiative – Eschensiepen/Laaken

Weitere Informationen zur Misereor-Aktion "Solibrot"

Nachgesehen: Raumgreifend! - Die Eucharistiefeier und die Entwicklung des Kirchenraumes

Mitschnitt der Glaubensinformation vom 20. März 2019 mit Pastoralreferent Dr. Werner Kleine.

Aktion Autofasten

Katharina Nowak von der Katholischen Citykirche Wuppertal stellt die Aktion Autofasten vor, die die Katholische Citykirche Wuppertal in der Fastenzeit 2019 in Zusammenarbeit mit dem Erzbistum Köln, dem Freien Netzwerk Kultur, den Mirka Schrauban, den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) und anderen durchführt.

Weiterer Informationen unter www.autofasten-wuppertal.de.

KGI Fides Wuppertal • 12 Erwachsene bereiten sich auf die Taufe vor

Kardinal Woelki sprach in Anwesenheit von Pfr. Michael Knab und Katechet Reinhard Bornefeld den Taufbewerberinnen aus Wermelskirchen die Zulassung zur Taufe aus. (Foto: Werner Kleine)

In diesem Jahr bereiten sich 12 erwachsene Taufbewerberinnen und -bewerber in der KGI Fides-Stelle auf die Taufe vor. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine, Leiter der KGI Fides-Stelle Wuppertal, und Katharina Nowak begleiten die Bewerberinnen und Bewerber auf dem Weg zur Taufe in verschiedenen Gruppen. Die Taufbewerberinnen und -bewerber kommen aus Wermelskirchen, Remscheid und Wuppertal. Sechs von ihnen werden in der Osternacht am 20. April 2019 in Wuppertal, zwei im Kölner Dom durch Kardinal Woelki die Initiationssakrament der Taufe, Firmung und Eucharistie empfangen. Vier Taufbewerberinnen werden die Eingliederungssakramente am Sonntag vor Pfingsten in Wermelskirchen zusammen mit ihren insgeamt zehn Kindern empfangen. Alle Taufbewerberinnen und -bewerber wurden am Samstag, dem 9. März 2019 im Rahmen der Taufzulassungsfeier in St. Aposteln in Köln durch Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki zugelassen. Wir wünschen allen Bewerberinnen und Bewerbern auf dem Weg zur Aufnahme in die Kirche Gottes Segen.

Nachgesehen: Dei Verbum direkt - Das Fest der Faulenzer ist nun vorbei

Die prophetische Sozialkritik des Amos

Amos ist ein sozialkritischer Prophet. Seine Schrift befindet sich im Alten Testament. Mit seiner Kritik an den damals herrschenden Verhältnissen hat er Maßstäbe gesetzt, die auch für die Gegenwart noch von Bedeutung sind. Die sozialkritischen Weisungen des Amos können so auch heute noch Wege für ein sozial gelingendes Miteinander in der Gesellschaft von heute sein.

Am Dienstag, dem 19.2.2019 diskutierten Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine im Berliner Plätzchen in Wuppertal-Oberbarmen über diese ganz besondere Schrift des Alten Testamentes. Dr. Steiner wurde aus Jerusalem zugeschaltet. Wir präsentieren hier den Mitschnitt der Diskussion.

Fahrradkirche St. Ludger (Wuppertal-Vohwinkel) ist jetzt Wallfahrtsstätte der „Madonna del Ghisallo“

Am Samstag, dem 2. Februar 2019, übergab Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal die Ikone der „Madonna del Ghisallo“ in der Kirche St. Ludger (Wuppertal-Vohwinkel) an Pfarrer Dirk Baumhof. St. Ludger wurde damit offiziell zur Fahrradkirche und Wallfahrtsstätte der Madonna del Ghisallo, der Schutzpatronin der Radfahrer. Sie wird am westlichen Eingang präsentiert. Dort entsteht eine kleine Kapelle, die in Kürze ganztätig geöffnet sein wird und nicht nur, vor allem aber Radfahrerinnen und Radfahrern Gelegenheit zu Einkehr und Gebet geben wird. Geplant ist außerdem, dass während der Sommermonate an den Wochenenden mit Hilfe von Ehrenamtlichen auch die Kirche geöffnet sein wird. Radfahrerinnen und Radfahrer haben dann außerdem Gelegenheit, sich in den Räumlichkeiten von St. Ludger auch leiblich zu erfrischen. Eine E-Bike-Ladestation und weitere Sitzgelegenheiten im Außenbereich werden dann das Ensemble vervollständigen, so dass St. Ludger mit der Wallfahrtsstätte der Madonna del Ghisallo zu einem Ort der Einkehr und Erfrischung für Seele und Leib werden wird.

Über 50 Menschen, darunter auch Klaus Lang, der Vorsitzende des ADFC Wuppertal/Solingen, und Tobias Freitag von den Mirka Schrauban, wohnten der Übergabe der Ikone der Madonna del Ghisallo bei. Anwesend war auch als Ehrengast Laurențiu Țuțuruga, der die Ikone geschrieben hatte.

Die Ikone zeigt die Gottesgebärerin als Milchgebende mit dem Jesuskind auf dem Arm. Im Hintergrund sowie zu Füßen der Gottesgebärerin sind zwei Radreifen zu sehen, die Nimben (Heiligenscheine) sind durch Kettenglieder umrahmt und geben so den Hinweis auf die „Madonna del Ghisallo“ als Schutzpatronin der Radfahrer.

Fotogalerie (flickr) zur Übertragung der Ikone "Madonna del Ghisallo"

Weitere Informationen ...

Dei Verbum - jetzt auch als Podcast bei iTunes

Die Audiodateien des biblischen Weblogs der Katholischen Citykirche Wuppertal "Dei Verbum" gibt es jetzt auch als Podcast bei iTunes. Jeden Dienstag veröffentlichen der Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Neutestamentler Dr. Werner Kleine unter www.dei-verbum.de aktuelle Beitrag, die zeigen, dass die Bibel auch heute noch relevant ist. Die Beiträge gibt es eben jetzt auch als Audio zum Anhören bei iTunes und können dort abonniert werden:

Zum iTunes-Podcast "Dei Verbum"

Behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen in Wuppertal

Vielfach wurden wir nach einer Übersicht über behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen Wuppertals gefragt. Wir freuen uns, eine solche Übersicht veröffentlichen zu können. Die Übersicht enthält Angaben über Induktionsschleifen für Schwerhörige oder Hörgeschädigte sowie die Möglichkeit barrierefreier Zugänge und deren Erreichbarkeit. Die Übersicht kann als pdf-Datei heruntergeladen werden und wird regelmäßig aktualisiert.

 Übersicht über die behindertengerechten Einrichtungen katholischer Kirchen in Wuppertal

Kirche im Radio

Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 3. März 2019 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Soundcloud-Account der Katholischen Citykirche Wuppertal (oder hier auf der Homepage) noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

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