Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Patron der Hoffnungslosen am 28.7.2017

Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Freitag, dem 28. Juli 2017 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue in der Marienkirche eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Laurentius-Sing-Woche

Nachgesehen: Von Quastenfassern und Wasserläufern - Zeichen und Wunder im Neuen Testament • Glaubensinformation in Wuppertal

Am Mittwoch, dem 12. Juli 2017 sprach Dr. Werner Kleine in der letzten „Glaubensinformation in Wuppertal“ vor den Sommerferien über das Thema „Von Quastenfassern und Wasserläufern - Zeichen und Wunder im Neuen Testament“.

Goethes Faust zitierend werden Wunder oft als des Glaubens liebstes Kind dargestellt. Im Wunder soll sicher werden, was sonst nur geglaubt werden kann. Die Außergewöhnlichkeit und Unerklärbarkeit eines Wunders wird dann als Beweis für göttliches Wirken gewertet. Tatsächlich aber wird schon im Neuen Testament eine eher wunderkritische Tendenz sichtbar. Wunder erscheinen als ambivalente Ereignisse, die nicht zwingend zum Glauben führen, sondern mitunter sogar Protest und Ablehnung hervorrufen.

Tatsächlich zeigt sich unter der Oberfläche der neutestamentlichen Wundererzählung eine viel tiefere Dimension, die mit dem Alltag der Menschen und ihren Beziehungen in Verbindung steht. Wer sich über das vermeintliche Wunder hinaus auf diese Dimension einlässt, erkennt eine Dynamik des Erzählten, die für das Leben viel relevanter als das Warten auf ein Wunder ist. In diesem Sinn sind tatsächlich Wunder möglich.

Wir präsentieren hier den Mitschnitt der Facebook-Live-Übertragung.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Nachgehört: Die dritte Platzrede auf dem Berliner Platz

Dr. Werner Kleine bei der dritten Platzrede auf dem Berliner Platz (Foto: Christoph Schönbach)

Am Mittwoch, dem 28. Juni 2017 hielt Pastoralreferent Dr. Werner Kleine um Punkt 12 Uhr die dritte Platzrede auf dem Berliner Platz in Wuppertal-Oberbarmen - jenem Platz der kürzlich erst auf der Liste der 25 Gefahrenorte in Nordrhein-Westfalen genannt wurde. Diesmal ging es zwischen Angelus und Seewetterbericht unter anderem um den Prunz - dem Primarkbau am Döppersberg, dem Übergang eines Dezernenten, der seinem Namen alle Ehre macht, der Vertreibung der Heiligen Geister in Elberfeld und der Frage, ob ein Exorzismus wirklich hilft.

Hören Sie hier die dritte Platzrede:

Die nächste Platzrede gibt es am Mittwoch, dem 30. August 2017 um 12 Uhr auf dem Berliner Platz in Wuppertal-Oberbarmen.

Fotostrecke zur dritten Platzrede (flickr)

Sommerliche Orgelkonzerte

Neue Kurse für erwachsene Firm- und Taufbewerber

KGI Fides-Stelle Wuppertal

Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (kath. Wiedereintrittsstelle) bereitet unter anderem Erwachsene, die getauft oder gefirmt werden möchten, auf den Empfang dieser Sakramente vor.

Der nächste Firmkurs für Erwachsene beginnt am Mittwoch, dem 12. April 2017 um 19.00 Uhr im Kath. Stadthaus (Laurentiusstr. 7 in Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage). Weitere Termine finden Sie hier. Die Erwachsenenfirmung für das gesamte Erzbistum Köln findet in diesem Jahr am Sonntag, dem 18. Dezember 2016 um 12 Uhr im St. Maximilian in Düsseldorf statt.

Erwachsene, die an der Firmvorbereitung interessiert sind, können sich ab sofort bei Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (KGI Fides-Stelle Wuppertal – Tel.: 0202-42969674 – Mail: werner.kleine@kgi-wuppertal.de) melden. 

Auch Erwachsene, die getauft werden möchten, erhalten unter der genannten Adresse weitere Informationen.

Weitere Informationen unter www.kgi-wuppertal.de.

Bibelarbeit im Roncallizentrum

Die interkonfessionelle Bibelarbeit im Roncalli-Zentrum hat schon eine lange Tradition. In den Jahren 2017 und 2018 wird das lukanische Doppelwerk (Lukasevangelium und Apostelgeschichte) im Mittelpunkt der vierwöchentlich stattfindenden Treffen im Roncallizentrum der Elberfelder Herz-Jesu-Pfarrei (Am Deckershäuschen 94, Wuppertal-Uellendahl) stehen. Alle Termine und weitere Informationen sind einem Flyer zu entnehmen, der hier als pdf-Datei heruntergeladen werden kann:

 Flyer "Bibelarbeit im Roncallizentrum"

Behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen in Wuppertal

Vielfach wurden wir nach einer Übersicht über behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen Wuppertals gefragt. Wir freuen uns, eine solche Übersicht veröffentlichen zu können. Die Übersicht enthält Angaben über Induktionsschleifen für Schwerhörige oder Hörgeschädigte sowie die Möglichkeit barrierefreier Zugänge und deren Erreichbarkeit. Die Übersicht kann als pdf-Datei heruntergeladen werden und wird regelmäßig aktualisiert.

 Übersicht über die behindertengerechten Einrichtungen katholischer Kirchen in Wuppertal

Webcam der Katholischen Citykirche Wuppertal - Blick auf die Graffiti-Krippe und die Basilika St. Laurentius am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld

Kunst an der Basilika - Lilien für Laurentius (Anke Büttner)

Die Wuppertaler Künstlerin Anke Büttner hat im Auftrag der Katholischen Citykirche Wuppertal eine großformatige Plane erstellt, die zurzeit an der Laurentiusbasilika in Wuppertal-Elberfeld gezeigt wird.

Anlass ist die Laurentiusoktav, die die Laurentiusbruder-schaft vom 9. – 17. August 2017 begehen wird. Die Laurentiusbruderschaft hat sich vor einigen Jahren an St. Laurentius gegründet. Ihr Ziel ist es, die Verehrung des Hl. Laurentius im Bewusstsein zu halten. Aus diesem Grund veranstaltet die Laurentiusbruderschaft um den 10. August die sog. „Laurentiusoktav“. Am Gedenktag selbst, der in diesem Jahr auf einen Donnerstag fällt, werden dann auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld Laurentiusbrote gegen eine Spende abgegeben, die einem sozialen Zweck zugutekommt.

Am 10. August 2017 begeht die Katholische Kirche den Gedenktag des Hl. Laurentius. Der Hl. Laurentius ist Stadtpatron Wuppertals. Das Wuppertaler Stadtwappen erinnert daran, wenn der Bergische Löwe auf der Barmer Bleicherrolle stehend den Rost in Händen hält, auf dem der Legende nach der Hl. Laurentius den Märtyrertod gestorben ist. In Wuppertal wird deshalb der Gedenktag des Hl. Laurentius als Hochfest begangen.

Zu Ehren des Hl. Laurentius und zur kooperativen Unterstützung der Laurentiusbruderschaft hat die Katholische Citykirche Wuppertal die Künstlerin Anke Büttner beauftragt, eine großformatige Plane (Maße 3x5 Meter) zu erstellen, die seit dem 13. Juli 2017 am Ostturm der Laurentiuskirche gezeigt wird. Die Plane zeigt ein Meer von Lilien. Die Lilie steht als Symbol nicht nur für die Auferstehung von den Toten: So wie sich der Duft der Lilie unwiderstehlich und nicht fassbar verbreitet, so wird auch der Mensch nach seinem Tod in ein neues Sein verwandelt.

Genau diese Symbolik wurde in späteren Zeiten mit der Legende des Hl. Laurentius verbunden. In Huesca (Spanien) geboren wurde er in der Mitte des dritten Jahrhunderts einer der sieben Diakone der Christengemeinde in Rom. Dort war er für die Verwaltung der Gemeindefinanzen und die Sozialarbeit der Gemeinde zuständig. Dieser innere Zusammenhang war in der damaligen Kirche von Bedeutung. Die Verwaltung der Gelder geschah zum einen für den Unterhalt der für die Gemeinde notwendigen Tätigkeiten, vor allem aber für die Versorgung der Armen.

Die Christen sahen sich immer wieder der Verfolgung durch den römischen Staat ausgesetzt. Als Kaiser Valerian den römischen Bischof Sixtus II festnehmen und enthaupten ließ, erhob der Kaiser Anspruch auf die Kirchengüter. Um Laurentius zur Herausgabe der Kirchengüter zu zwingen, wurde er gefoltert. Laurentius hingegen erbat sich drei Tage Bedenkzeit, verteilte aber während dieser Frist die Güter der Kirche an die Armen. Diese präsentierte er dann dem Kaiser als „die wahren Schätze der Kirche“. Daraufhin ließ der Kaiser Laurentius auf einem glühenden Rost hinrichten.

In einer Ausfaltung der Laurentiuslegende wird später berichtet, dass die Kohlen unter dem Rost, auf dem man den Hl. Laurentius hingerichtet hat, wie weiße Lilien glühten. In dieser Ausfaltung kommt zum Ausdruck, dass für die Glaubenden der Tod letztlich nur ein Durchgang in ein neues Sein ist. Die Auferstehung wird bereits im Tod wirksam.

Das Bild von Anke Büttner zeigt diese weißen Lilien. Sie strahlen bereits das Licht der Auferstehung aus. Der Blütenstempel erinnert noch an die glühenden Kohlen, deren Schmerz aber in das helle Licht des neuen Lebens hinein aufgehoben wird.

Laurentius steht nicht nur für Glaubensmut, sondern vor allem auch für das Engagement an den Armen. Die Wuppertaler Laurentiusbruderschaft macht sich das zu eigen, wenn sie am 10. August auf dem Laurentiusplatz die Laurentiusbrote gegen eine Spende, die sozialen Projekten in Wuppertal zugutekommt, abgibt.

Mehr zur Laurentiusoktav finden Sie unter www.kck42.de/oktav.

Weitere Informationen zum Hl. Laurentius, dem Stadtpatron Wuppertals, gibt es unter www.stadtpatron-wuppertal.de.

 Textblatt zum Download

(Kl)

logisch - Ausgabe 18 ist erschienen

Die 18. Ausgabe (Mai 2017) von logisch! - der Zeitung der Katholischen Citykirche Wuppertal ist erschienen. Sie liegt an vielen öffentlichen Stellen und in den katholischen Kirchen in Wuppertal zur kostenlosen Mitnahme aus. Einzelexemplare können per Mail angefordert werden. Online können Sie logisch auch hier lesen:

Gärungen

Oder: der Weg von der Folklore zu wahrhaft tolerantem Miteinander ist eng und weit

Liberale Musliminnen und Muslime hatten am 17. Juni 2017 unter dem Motto #Nichtmituns zu einer Demonstration gegen den islamistischen Terror aufgerufen. Es sollte ein starkes Zeichen der islamischen Community sein. Auch wenn viel weniger dem Aufruf gefolgt sind als erhofft, gibt das keinen Anlass zu Häme - wohl aber einen Impuls zu einem längst überfälligen offensiv-kritischen Dialog, denn der Islam ist keine Folklore, sondern - wie alle Religionen und Weltanschauung - eine lebens-, kultur- und identitätstiftende Kraft.

Zum Beitrag von Dr. Werner Kleine

Der Beitrag zum Anhören bei SoundCloud:

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Verwaltungsfachkraft gesucht • Beratungsstelle für Ehe-, Familie- und Lebensfragen

Die Katholische Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen muss zum 1.12.2017 die Stelle in unserem Sekretariat neu besetzen. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15.7.2017. Alle weiteren Informationen finden Interessentinnen bzw. Interessenten hier:

 Ausschreibung Verwaltungsfachkraft kath. EFL-Stelle Wuppertal

Dei Verbum - jetzt auch als Podcast bei iTunes

Die Audiodateien des biblischen Weblogs der Katholischen Citykirche Wuppertal "Dei Verbum" gibt es jetzt auch als Podcast bei iTunes. Jeden Dienstag veröffentlichen der Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Neutestamentler Dr. Werner Kleine unter www.dei-verbum.de aktuelle Beitrag, die zeigen, dass die Bibel auch heute noch relevant ist. Die Beiträge gibt es eben jetzt auch als Audio zum Anhören bei iTunes und können dort abonniert werden:

Zum iTunes-Podcast "Dei Verbum"

Katholische Angebote in der Flüchtlingshilfe

Mit der "Aktion Neue Nachbarn" engagiert sich die Katholische Kirche auch in Wuppertal intensive in der Flüchtlingshilfe. Zahlreiche Ehrenamtliche kümmern sich um die aus ihrer Heimat durch Krieg und Verfolgung Vertriebenen. Die Katholische Citykirche Wuppertal informiert in einem Flyer über die vielfältigen Hilfs- und Beratungsangebote. Der Flyer kann im Büro der Katholischen Citykirche auch in höherer Stückzahl angefordert (Tel.: 0202-42969674) oder hier als pdf-Datei heruntergeladen werden:

 Katholische Flüchtlingshilfe in Wuppertal

Kirche im Radio

Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 6. August 2017 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Soundcloud-Account der Katholischen Citykirche Wuppertal (oder hier auf der Homepage) noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

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logisch! Zeitung der Katholischen Citykirche Wuppertal