Online-Magazin für Flüchtlinge in Wuppertal

Das Team von "Radio Refugee Wuppertal" (Foto: Radio Wuppertal)

Radio Wuppertal 107,4 startet „Refugee FM in drei Sprachen"

Themen, Nachrichten und Service eigens für Flüchtlinge, die in Wuppertal leben: Dieses neue Angebot hat der Lokalsender Radio Wuppertal 107.4 heute gestartet. Unter dem Titel „Refugee FM“ wird das Magazin jeden zweiten Donnerstag online gestellt. Es gibt drei Versionen – Deutsch, Englisch und Arabisch. „Wir wollen als

Lokalradio Dienstleister sein für alle Menschen hier in Wuppertal,“ sagt Chefredakteur Georg Rose. „Unsere neuen Nachbarn sprechen aber oft kein Deutsch – oder zumindest noch nicht sehr gut. Mit den Angeboten auf Englisch und Arabisch erreichen wir aber nahezu alle.“

Für das Projekt hat Radio Wuppertal 107.4 zwei neue Mitarbeiter engagiert: Delchad Heji (24) und Ahmad Idriss (24) sind beide vor dem Bürgerkrieg in Syrien nach Deutschland geflohen. Beide haben bereits in ihrer Heimat erste journalistische Erfahrungen gesammelt und leben nun seit einiger Zeit in Wuppertal. Sie wissen genau, worüber Flüchtlinge reden und welche Informationen für sie wichtig sind.

In der ersten Ausgabe geht es um kostenlose Sportangebote, mit deren Hilfe sich Flüchtlinge leichter in Wuppertal integrieren können. Es geht aber auch um dubiose Methoden, mit denen Flüchtlinge hier abgezockt werden. Und es gibt Tipps, mit welchen Mobilfunktarifen Flüchtlinge am besten beraten sind, um günstig in ihre jeweiligen Heimatländer telefonieren zu können.

Radio Wuppertal 107.4 ist bundesweit das erste Lokalradio, das einen solchen Service anbietet. „Refugee FM“ wird jeden zweiten Donnerstag auf www.radiowuppertal.de abrufbar sein. Den direkten Link, um die Sendung anzuhören, finden Sie hier: www.radiowuppertal.de/aktuell/info/infos_3249.html

Radio Vatikan berichtet über die Katholische Citykirche Wuppertal

Am 14. Juni 2016 war Pater Hagenkord SJ von Radio Vatikan nicht nur zu Gast bei der Katholischen Citykirche Wuppertal, sondern begleitete die Mitarbeiter auch auf bei ihrem Einsatz auf dem Von-der-Heydt-Platz in Wuppertal Elberfeld. Am 6. Juli 2016 wurde sein Bericht gesendet. Hier sein Fazit:

"Die Idee der City Kirche ist gewissermaßen in Mode, seit einiger Zeit schon. Kirchen werden für Kultur geöffnet, es finden neue Formen von Seelsorge statt, man probiert in den urbanen Teilen der Welt etwas aus. In Wuppertal ist das anders. In Wuppertal zeichnet sich die Kirche erst einmal dadurch aus, dass es keine Kirche ist. Sondern ein Tisch und ein Auto und ein Banner in der Fußgängerzone der Stadt. Ein Gazebo drüber, eine Schale mit Streichhölzern mit den Kontaktdaten, eine Bibel und eine Kerze, und natürlich Katharinia Nowak und Werner Kleine. Die beiden sind das Herz dieses Projektes und gehen auf die Straßen, also ganz wortwörtlich in die City.

Ein Gespräch über die häufig gestellten Fragen, über das Missionar-Sein und über Jugendliche, die sich gegenseitig das Vaterunser beibringen.

(rv 06.07.2016 ord)"

Quelle: http://de.radiovaticana.va/news/1241837

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Patron der Hoffnungslosen am 28.7.2016

Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Donnerstag, dem 28. Juli 2016 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen in Wuppertal

Vielfach wurden wir nach einer Übersicht über behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen Wuppertals gefragt. Wir freuen uns, eine solche Übersicht veröffentlichen zu können. Die Übersicht enthält Angaben über Induktionsschleifen für Schwerhörige oder Hörgeschädigte sowie die Möglichkeit barrierefreier Zugänge und deren Erreichbarkeit. Die Übersicht kann als pdf-Datei heruntergeladen werden und wird regelmäßig aktualisiert.

 Übersicht über die behindertengerechten Einrichtungen katholischer Kirchen in Wuppertal

Kirche im Radio

Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 7. August 2016 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Soundcloud-Account der Katholischen Citykirche Wuppertal (oder hier auf der Homepage) noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

Wenn es im Land des Abends dämmert

Über die gefährliche Macht des Aberglaubens und den Ausweg der Erinnerung

Populisten rufen häufig nach Volksbefragungen. Doch dort wird allzu oft weniger auf der Basis von Informationen, sondern von Emotionen entschieden. Manch ein Versprechen entpuppt sich aber schnell als Versprecher. Wie schon in neutestamentlichen Zeiten stellt sich daher die Frage, auf welchen Fundamenten die Völker heute das Haus Europa errichten.

Zum Beitrag von Dr. Werner Kleine

Dei Verbum - Audio: Wenn es im Land des Abends dämmert

Die Texte, die in unserem neuen Weblog "Dei Verbum" veröffentlicht werden, gibt es jetzt auch als Audiodatei - eingesprochen in Zusammenarbeit mit der kirchlichen Lokalfunkwerstatt Wuppertal von Jana Turek und Marvin Dillmann.

Alle bisher auch als Audio veröffentlichten Beiträge finden Sie hier.

Nachgesehen: Dei Verbum direkt - Gott sei Dank! Ein Sündenfall

Dr. Till Magnus Steiner, der per Video aus Jerusalem zugeschaltet wird, und Dr. Werner Kleine diskutieren im "Berliner Plätzchen" über die sogenannten Mythos vom "Sündenfall" (Genesis 3), die sich bei näherem Hinsehen doch als Erzählung von der Notwendigkeit des menschlichen Mündigwerdens erweist.

Nachlese: Wie die Bibel wurde, was sie ist - Kanonbildung

Am 15. Juni 2016 stand die Entstehung des biblischen Kanon im Mittelpunkt der Glaubensinformation. Aufgrund zahlreicher Nachfragen stellen wir die dort verwendeten Prezi-Präsentationen zu Verfügung. Sie können unter www.relipaed.de angesehen werden.

Blutökumene - In Wuppertal entsteht eine arabisch-sprachige christliche Gemeinde

Die Fluchtbewegungen aus dem Nahen Osten haben vielfältige Konsequenzen. Unter den Flüchtlingen befinden sich schätzungsweise 20% Christen. Die meisten von ihnen stehen sind mit der römisch-katholischen Kirche uniert oder stehen mit ihr in Kirchengemeinschaft. Sie bringen allerdings eigene Gebetsweisen, Riten und Liturgien mit in die neue Heimat, die sie in eigenen Gottesdiensten weiter feiern möchten. 

Mit der Entstehung einer neuen christlichen Gemeinde, die sich nicht als Absonderung der Tradition gegenüber versteht, sondern gerade auf dem Boden der Tradition steht, kann man in Wuppertal etwas von den Anfängen des Christentums vor rund 2000 Jahren miterleben. Für die Katholische Kirche in Wuppertal begleitet die Katholische Citykirche Wuppertal die Gründung der Gemeinde, die voraussichtlich in St. Petrus in Wuppertal-Laaken ansässig sein wird – einem Kirchenraum, der kurz vor der Schließung stand. Wenn Gemeinden gegründet werden, wächst die Kirche. Die orientalischen Christen aus dem Nahen Osten sind in vielerlei Hinsicht ein Gewinn für Wuppertal.

Die Entstehung der Gemeinde wird durch den Weblog „Ölbaum“ (www.oelbaum.de) begleitet, der in Kürze online geht.

Katholische Angebote in der Flüchtlingshilfe

Mit der "Aktion Neue Nachbarn" engagiert sich die Katholische Kirche auch in Wuppertal intensive in der Flüchtlingshilfe. Zahlreiche Ehrenamtliche kümmern sich um die aus ihrer Heimat durch Krieg und Verfolgung Vertriebenen. Die Katholische Citykirche Wuppertal informiert in einem Flyer über die vielfältigen Hilfs- und Beratungsangebote. Der Flyer kann im Büro der Katholischen Citykirche auch in höherer Stückzahl angefordert (Tel.: 0202-42969674) oder hier als pdf-Datei heruntergeladen werden:

 Katholische Flüchtlingshilfe in Wuppertal

Himmel und Erde lokal - Die Sendung der Kirchen bei Radio Wuppertal

Jahr der Barmherzigkeit in Wuppertal

Die Wuppertaler Barmherzigkeitskerze trägt das Logo des Jahres der Barmherzigkeit. (Foto: Werner Kleine)

Am 8. Dezember 2015 hatte Papst Franziskus in Rom das “Jahr der Barmherzigkeit” eröffnet. In der Verkündigungsbulle des Außerordentlichen Jahres der Barmherzigkeit “Misericordiae vultus” schreibt Papst Franziskus: Es gibt Augenblicke, in denen wir aufgerufen sind, in ganz besonderer Weise den Blick auf die Barmherzigkeit zu richten […].“ Die Barmherzigkeit soll gerade während des Heiligen Jahres in besonderer Weise und neu in das Bewusstsein der Menschen gerückt werden.

Auch die Katholische Kirche in Wuppertal begeht deshalb das Jahr der Barmherzigkeit. Am Mittwoch, dem 17. Februar 2016 wurde im Rahmen einer feierlichen Vesper in der Basilika St. Laurentius die Barmherzigkeitskerze gesegnet und feierlich entzündet. Sie wird im Laufe des Jahres an verschiedenen Orten in Wuppertal brennen. Die Kerze trägt das Symbol des Heiligen Jahres. Insbesondere in den sieben katholischen Seelsorgebereichen und Pfarrverbänden wird die Kerze Station machen. Dort werden dann besondere Gottesdienste zum Jahr der Barmherzigkeit gefeiert. Aber auch an anderen öffentlichen Orten oder Anlässen wird die Barmherzigkeitskerze entzündet – so etwa bei der Motorradsegnung der Katholischen Citykirche Wuppertal am 29. April 2016 auf dem Laurentiusplatz.

Webcam der Katholischen Citykirche Wuppertal - Blick auf die Basilika St. Laurentius am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld

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logisch! Zeitung der Katholischen Citykirche Wuppertal