Adventliche Mittagsgebete und Lichtfeiern in St. Laurentius (Wuppertal-Elberfeld)

In St. Laurentius finden in der Adventszeit besondere Gottesdienste statt. (Foto: W. Kleine)

Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt an den Werktagen in der Adventszeit (außer Donnerstags) jeweils um 12.30 Uhr zu adventlichen Mittagsgebeten in die St. Laurentius-Kirche am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld ein. Die Mittagsgebete werden in der Form der traditionellen Sext, einer von sieben sog. „Horen“ des täglichen Stundengebetes, gesungen. Ab dem 19. Dezember 2016 werden sie zusätzlich um die sogenannten O-Antiphonen erweitert. Die O-Antiphonen an sich werden üblicherweise ab dem 17. Dezember in der Vesper gesungen. Die adventlichen Mittagsgebete dauern etwa 10-15 Minuten. Sie stellen eine besondere Möglichkeit des Innehaltens in der Adventszeit dar.

An jedem Donnerstag lädt die Katholische Kirche in Wuppertal um 12.30 Uhr zum sogenannten „Mittagsstopp“ in die Laurentiuskirche ein.

Außerdem werden die jeweils Donnerstags um 18.30 Uhr in St. Laurentius gefeierten Vespern als adventliche Lichtfeiern begangen. Die Lichtfeiern beginnen mit einem Lichtritus (dem sogenannten Lucernar), der neben der feierlichen Entzündung des Lichtes und dessen Weitergabe an die Gottesdienstteilnehmer auch einen Lichthymnus enthält. Daran schließt sich das traditionelle Abendlob (Vesper) an.

Mittagsmusik in St. Laurentius

Das Wort zur Woche (4. Dezember 2016 - Zweiter Adventssonntag, Lesejahr A)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

#gutmensch

Liebe Leserinnen und Leser,

das Gute hat in diesen Zeiten seine Schuldigkeit getan. Gutes tut man nicht mehr, man will es höchsten empfangen. Ein Gutmensch zu sein, ist zu einem Schimpfwort derer geworden, die tolldreist allem Glauben schenken, was sie hören wollen. Der tolle Mensch von heute schmäht den Gutmenschen als naiv. Der tolle Mensch hat ja die Wahrheit für sich gepachtet. Er ist die Mitte seiner Welt, jene Mitte, von der er Oben und Unten definiert, Rückwärts und Vorwärts und Seitwärts. Der tolle Mensch der Gegenwart betreibt ständig jene Selbstapotheose, die ihn über die Dinge erhebt. Er erschafft sich Reiche eigenen Wissens. Einem Gott gleich definiert er sein selbstkonstruiertes Wissen als alleine verbindlich. Die Huldigungen, die ihm die gefilterten Rückmeldungen der sogenannten „sozialen Netzwerke“ offerieren, bestätigen ihn, der in einer Blase sitzend in der eigenen heißen Luft räkelt. Im heißen Stream werberelevant gefilterter Meinungen nimmt er nicht mehr wahr, dass die Welt außerhalb der sogenannten „sozialen Netzwerke“ kälter wird. Dunkel wird es im Land des Abends, dunkel im Land der ehemaligen Dichter und Denker.

Es ist die Angst vor der inneren und äußeren Leere, die den tollen Menschen in die Filterblase treibt. Dort ist er zu Hause. Dort findet er die, die seines Sinnes gleichgeschaltet sind. Die Komplexität des leeren Raumes erträgt er nicht. Der tolle Mensch braucht die Vereinfachung. Er organisiert seine unterkomplexe Welt überschaubar, indem er polarisiert. Wo nur zwei Pole sind, braucht es keine bunte Welt mehr. Auf dem einen Pol sitzt er ja selbst, der tolle Mensch. Und wer auf dem anderen Pol sitzt, ist automatisch gegen ihn. Er ahnt wohl, dass es gut ist, dass da auf dem anderen Pol noch welche sind, die das Gleichgewicht halten. Die Gutmenschen stabilisieren ihn. Weil er in ihnen sein Spiegelbild sieht, erschrickt er aber ständig. Denn was er sieht, gefällt ihm nicht, dem tollen Menschen. Er erkennt in ihnen sein eigenes Nichtverstehen. Er nimmt seine Lüge wahr, will sie aber nicht wahrhaben. Der tolle Mensch mag niemanden, der möglicherweise Recht haben könnte. Denn dann kommt der Zweifel. Und Zweifel mag der tolle Mensch nicht. Er ist der Gott seiner selbsterschaffenen Welt. Was kümmert ihn die Realität. Er ist Gott!

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Vorweihnacht im Eiscafé • eine Benefizaktion für die Christen im Nahen Osten

Bereits in der Adventszeit 2015 beherberte das Eiscafé Giannone einen König der damaligen Aktion "Kings on tour". (Foto: Werner Kleine)

Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt am Montag, dem 19.12.2016 zur "Vorweihnacht im Eiscafé" von 15-18 Uhr in das Eiscafé Giannone (Kaiserstr. 122 in Wuppertal-Vohwinkel) ein. Um 15.30 Uhr wird Pastoralreferent Dr. Werner Kleine im Rahmen einer "Blessingparty" - einer adventlichen Segensfeier - Menschen und Dinge segnen, die den Besitzern am Herzen liegen. Den Segen über Gegenstände zu sprechen, erinnert die Besitzer an ihren verantwortungsvollen Gebrauch.

Um 16.30 Uhr findet dann im Eiscafé Giannone die eigentliche "Vorweihnacht im Eiscafé" statt. Adventliche Lieder, biblische und außerbiblische Texte stimmen in einer ganz besonderen Weise auf das Weihnachtsfest ein.

Die "Vorweihnacht im Eiscafé" ist eine Benefizaktion der Katholischen Citykirche Wuppertal für die Christen im Nahen Osten, insbesondere die Christen in der vom Krieg verwüsteten Stadt Aleppo. Giorgio Giannone, der Inhaber des Eiscafés, hat zugesagt, die Einnahmen des Nachmittags dem Verein „Christen helfen Christen“ zukommen zu lassen, der unter anderem von dem melkitischen Priester Abouna Mayas, der die Gemeinde der arabisch-sprachigen Christen in Wuppertal betreut, unterstützt wird. Der Verein unterstützt gezielt Christen und christliche Familien in den Kriegsgebieten des Nahen Ostens. Weitere Spenden für den Verein "Christen helfen Christen" sind willkommen.

„Der Duft des Himmels“ – Weihrauchausstellung der Katholischen Citykirche Wuppertal

Im Rahmen des Projektes „Katholische Citykirche vor Ort“ zeigt die Katholische Citykirche Wuppertal am  Dienstag, dem 20. Dezember 2016 die Weichrauchausstellung „Der Duft des Himmels“. Das Zelt der Katholischen Citykirche Wuppertal steht dann auf dem Laurentiusplatz (Wuppertal-Elberfeld) (bei schlechtem Wetter in der Laurentiuskirche). Dort werden über 40 verschiedene Weihrauchsorten ausgestellt. Außerdem gibt es Informationen zu Herstellung und liturgischer Verwendung. Alle Weihrauchsorten können auch ausprobiert werden. Darüber hinaus erhalten die Besucher eine Karte mit einer Weihrauchprobe und weiteren Informationen zum Weihrauch.

Weihrauch spielt in der katholischen Liturgie eine wichtige Rolle. Als Duft symbolisiert er die Gegenwart des Göttlichen, die sich – wie der Duft – überall hin verbreitet, gleichzeitig aber nicht „dingfest“ gemacht werden kann. Ein zweiter Aspekt ergibt sich aus dem Hinweis des Psalm 141, dass die Gebete der Gläubigen wie Weihrauch zu Gott emporsteigen. Außerdem ist Weihrauch nach Auskunft der Heiligen Schrift der „Duft des Himmels“, heißt es doch im Propheten Jesaja und im Buch der Offenbarung des Johannes, dass die Engel am Throne Gottes unablässig Rauchopfer darbringen.

Auch am Weihnachtsfest hat Weihrauch eine besondere Bedeutung, heißt es doch in der Bibel, dass die drei Weisen aus dem Morgenland dem neugeborenen Gottessohn Gold, Myrrhe und Weihrauch (als Zeichen seiner Göttlichkeit) schenkten.

Weitere Informationen zur Weihrauchausstellung

Weihnachtsfeier für Flüchtlinge

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Patron der Hoffnungslosen am 28.11.2016

Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Mittwoch, dem 28. Dezember 2016 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Mahnwache für die Christen in Aleppo

Die syrische Stadt Aleppo erlebt in diesen Zeiten unvorstellbares Leid. In der Stadt leben auch zahlreiche Christen. Mit einer Mahnwache, zu der die Katholische Citykirche Wuppertal in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst katholischer Frauen Wuppertal e.V. einlädt, soll auf die Umstände in Aleppo, insbesondere die prekäre Situation der Christen in Aleppo aufmerksam gemacht werden. Die Mahnwache findet am Mittwoch, dem 28.12.2016  – in der römisch-katholischen Tradition wird an diesem Tag das Fest der unschuldigen Kinder, das an den Kindermord Herodes’ des Großen in Bethlehem erinnert, gefeiert – um 18 Uhr an der Wuppertaler Graffiti-Krippe auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld stattfinden.

Im Rahmen der Mahnwache wird außerdem auf den Verein „Christen helfen Christen“ aufmerksam machen, der unter anderem von dem melkitischen Priester Abouna Mayas, der die Gemeinde der arabisch-sprachigen Christen in Wuppertal betreut, unterstützt wird. Der Verein unterstützt gezielt Christen und christliche Familien in den Kriegsgebieten des Nahen Ostens.

Informationen zur Gemeinde der arabisch-sprachigen Christen in Wuppertal

Ökumenische Vesper in St. Laurentius

Die Fakultät 1 - Evangelische Theologie - der Bergischen Universität Wuppertal und die kath. Pfarrgemeinde St. Laurentiusladen anlässlich des 500jährige Reformationsjubiläums an jedem 1. und 3. Freitag im Semester um 19.00 Uhr zu einer ökumenischen Vesper in die Laurentiusbasilika (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) ein.

500 Jahre Reformation - das ist Anlass genug, in den drei Semestern um 2017 an das Abendlob ökumenisch zu feiern. Zu Psalmen und Liedern – viele aus der Zeit der Reformation – tritt jeweils die Betrachtung eines theologischen Werkes. Die ausgewählten Lesetexte stammen aus verschiedenen Zeiten der Kirchengeschichte und aus unterschiedlichen konfessionellen Traditionen; sie bringen zentrale Themen der Theologie und die Grundfragen des christlichen Lebens jeweils auf ihre ganz eigene Weise zur Sprache und sollen Impulse zum Nachdenken und zum Gespräch geben.

Das ganze Programm gibt es als pdf hier zum Download:

 Ökumenische Vespern in St. Laurentius

Veranstaltungsflyer Oktober bis Dezember 2016 ist online

Der neue Veranstaltungsflyer der Katholische Citykirche Wuppertal ist erschienen. Er umfasst den Zeitraum Oktober-Dezember 2016 und liegt in den katholischen Kirchen, aber auch an vielen anderen öffentlichen Stellen in Wuppertal aus. Die Online-Version kann hier heruntergeladne werden:

 Veranstaltungen Oktober bis Dezember 2016

Behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen in Wuppertal

Vielfach wurden wir nach einer Übersicht über behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen Wuppertals gefragt. Wir freuen uns, eine solche Übersicht veröffentlichen zu können. Die Übersicht enthält Angaben über Induktionsschleifen für Schwerhörige oder Hörgeschädigte sowie die Möglichkeit barrierefreier Zugänge und deren Erreichbarkeit. Die Übersicht kann als pdf-Datei heruntergeladen werden und wird regelmäßig aktualisiert.

 Übersicht über die behindertengerechten Einrichtungen katholischer Kirchen in Wuppertal

Kirche im Radio

Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 4. Dezember 2016 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Soundcloud-Account der Katholischen Citykirche Wuppertal (oder hier auf der Homepage) noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

Zum 2. Advent: Der Traum des Josef

Graffiti-Krippe für zu Hause

Die von der Lebenshilfe Wuppertal erstellte Mini-Graffiti-Krippe (Foto:Christoph Schönbach)

Die Graffiti-Krippe, die die Katholische Citykirche Wuppertal seit 2009 in Zusammenarbeit mit dem Graffiti-Künstler Martin "Megx" Heuwold im Advent auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld entstehen lässt, ist längst über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Auch in diesem Jahr wird wieder eine Graffiti-Krippe gestaltet.

Die Graffiti-Krippe aus dem Jahr 2014 war ein besonderes Highlight. Sie bestand aus einem Stall und mehreren Quadern, die die einzelnen Figuren darstellten. Sogenannte "Tags" identifizierten die jeweiligen Figuren.

Diese Krippe hat die Katholische Citykirche Wuppertal nun in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Wuppertal im Miniaturformat bauen lassen. Sie umfasst einen Stall (zerlegbar in vier Elemente) sowie insgesamt neun Holzfiguren mit den Figuren-"Tags" im Graffiti-Style.

Die Mini-Graffiti-Krippe kann über die Katholische Citykirche Wuppertal für 29,50 EUR erworben werden (bei Versand fallen zuzüglich Portokosten in Höhe von 2,50 EUR an). Vorbestellungen sind ab sofort per Mail an graffitikrippe@katholische-citykirche-wuppertal.de möglich.

Die Auflage ist limitiert. Bestellungen werden nach Eingang bearbeitet.

Zur Graffiti-Krippe ist auch ein Buch erschienen, das die Graffiti-Krippen 2009-2013 dokumentiert. Es ist im Theophilus-Verlag erschienen. Weitere Informationen finden Sie hier: Die Graffiti Krippe 2009-2013 (hrsg. von W. Kleine)

Die Überwindung

Ein Plädoyer gegen christlichen Kulturpessimismus und für eine schicksalsfreundliche Verkündigung

Der Kampf um die Hoheit über die adventlichen und weihnachtlichen Symbole hat das inhaltliche Niveau süßer Hohlfiguren und gefällten immergrünen Gehölzes erreicht. Im Eifer des Gefechtes wird übersehen, dass Gottes Wort immer schon in der Welt unwiderstehlich Gestalt annahm, die es vorfand.

Zum Beitrag von Dr. Werner Kleine

Der Beitrag zum Anhören bei Soundcloud:

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Graffiti-Krippe - das erste Bild nimmt Gestalt an

Graffiti-Krippe 2016 - Verkündigung an Maria

Webcam zur Graffiti-Krippe

Webcam der Katholischen Citykirche Wuppertal - Blick auf die Graffiti-Krippe und die Basilika St. Laurentius am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld

Graffiti-Krippe an neuem Platz

Aus organisatorischen Gründen steht die Graffiti-Krippe in diesem Jahr nicht an ihrem gewohnten Platz neben dem Glashaus am Laurentiusplatz, sondern gegenüber des Katholischen Stadthauses auf dem Laurentiusplatz (an der Laurentiusstraße - rote Markierung in der Karte).

Rückschau: Nikolauszug im Luisenviertel

Am 5. Dezember 2016 fand der mittlerweile achte Nikolauszug der Katholischen Citykirche Wuppertal im Elberfelder Luisenvierteel Stadt. Über 100 Kinder und Erwachsene begleiteten Bischof Nikolaus, der auch in diesem Jahr wunderbar von Hans Osterberg verkörpert wurde, und sein Pony Winnieh Puh. An vielen Stellen machte der Zug Station. Dann wurden Adventslieder gesungen und der Adventssegen gesprochen. Auf dem Weihnachtsmarkt vor der Laurentiusbasilike verteilte Bischof Nikolaus dann Geschenke an die Kinder.

Fotogalerie "Nikolauszug 2016" bei flickr.com

O Heiland, reiß die Himmel auf - und schon wieder ist Advent

Mit einem ökumenischen Gottesdienst am Vorabend des 1. Advent in der evangelischen Citykirche Elberfeld (Alte reformierte Kirche) wurde das neue Kirchenjahr durch Pfarrer Erhard Ufermann und Pastoralreferent Dr. Werner Kleine eingeläutet. Wir dokumentieren hier die Predigt von Dr. Werner Kleine über das Adventslied "O Heiland, reiß die Himmel auf" von Friedrich von Spee.

Graffiti-Krippe 2016

So könnte die Graffiti-Krippe 2016 aussehen (Entwurf von Martin Heuwold/Foto: Werner Kleine)

Bereits zum achten Mal entsteht in der Adventszeit 2016 auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld die „Wuppertaler Graffiti-Krippe“. Die Graffiti-Krippe gehört mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Advents- und Weihnachtszeit in Wuppertal und ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Die Wuppertalerinnen und Wuppertaler erwarten bereits mit Spannung, wie sie in diesem Jahr gestaltet wird.

Die Graffiti-Krippe wird auch diesmal von dem Wuppertaler Graffiti-Künstler Martin Heuwold realisiert, der auch die Gestaltung der bisherigen Graffiti-Krippen übernommen hat. Er wird in diesem Jahr von Ognjen Pavic unterstützt.

Die Graffiti-Krippe ist jedes Jahr anders gestaltet. Von eher avantgardistischen Projekten bis hin zu mehr klassischen Darstellungen reicht die Bandbreite. In diesem Jahr spielen die Flüchtlingsbewegungen der letzten anderthalb Jahre eine wichtige Rolle. Unter den in Wuppertal angekommenen Flüchtlingen, vor allem aus dem Nahen Osten, befinden sich auch zahlreiche Christen. Schätzungen zufolge sind etwa 20% der Flüchtlinge Christen. Etwa die Hälfte gehört orthodoxen Kirchen an, die andere Hälfte den mit Rom unierten orientalischen Kirchen. Hier in Wuppertal entsteht aus dieser Gruppe heraus derzeit eine arabisch-sprachige christliche Gemeinde, die mittlerweile weit über 100 Personen umfasst.

Bei den Christen aus dem Nahen Osten spielen – nicht nur in der Liturgie – Ikonen eine wichtige Rolle. Das soll in der diesjährigen Graffiti-Krippe aufgegriffen werden. Sie wird die Stilistik der Ikonen aufgreifen, die mit den Mitteln der Graffiti-Kunst umgesetzt wird. Im Mittelpunkt steht dabei die weihnachtliche Botschaft. Insgesamt soll so – im Stil orthodoxer Kreuzwege, die mit der Verkündigung an Maria einsetzen und den gesamten Lebensweg Jesu als Kreuzweg begreifen – ein Triptychon entstehen, das wesentliche Szenen der Weihnachtsgeschichte darstellt.

Wie in den letzten Jahren wird die Krippe wieder sukzessive im Advent in verschiedenen Live-Aktionen entstehen. Die Arbeiten beginnen in der ersten Adventswoche. Am Heiligen Abend wird dann das Jesus-Kind in die Krippe „gesprüht“.

Dei Verbum - jetzt auch als Podcast bei iTunes

Die Audiodateien des biblischen Weblogs der Katholischen Citykirche Wuppertal "Dei Verbum" gibt es jetzt auch als Podcast bei iTunes. Jeden Dienstag veröffentlichen der Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Neutestamentler Dr. Werner Kleine unter www.dei-verbum.de aktuelle Beitrag, die zeigen, dass die Bibel auch heute noch relevant ist. Die Beiträge gibt es eben jetzt auch als Audio zum Anhören bei iTunes und können dort abonniert werden:

Zum iTunes-Podcast "Dei Verbum"

Syrische Christen in Wuppertal

In Wuppertal entsteht eine arabisch-sprachige Gemeinde syrischer Christen. Ein Beitrag der Lokalzeit Bergisch Land (WDR) vom 21. Oktober 2016 geht der Frage nach, warum es der Integration dienen kann, die kulturellen Eigenheiten zu achten:

Die Entstehung der Gemeinde wird von der Katholischen Citykirche Wuppertal unter anderem mit dem Weblog www.der-oelbaum.de begleitet.

Katholische Angebote in der Flüchtlingshilfe

Mit der "Aktion Neue Nachbarn" engagiert sich die Katholische Kirche auch in Wuppertal intensive in der Flüchtlingshilfe. Zahlreiche Ehrenamtliche kümmern sich um die aus ihrer Heimat durch Krieg und Verfolgung Vertriebenen. Die Katholische Citykirche Wuppertal informiert in einem Flyer über die vielfältigen Hilfs- und Beratungsangebote. Der Flyer kann im Büro der Katholischen Citykirche auch in höherer Stückzahl angefordert (Tel.: 0202-42969674) oder hier als pdf-Datei heruntergeladen werden:

 Katholische Flüchtlingshilfe in Wuppertal

Himmel und Erde lokal - Die Sendung der Kirchen bei Radio Wuppertal

Online-Magazin für Flüchtlinge in Wuppertal

Das Team von "Radio Refugee Wuppertal" (Foto: Radio Wuppertal)

Radio Wuppertal 107,4 startet „Refugee FM in drei Sprachen"

Themen, Nachrichten und Service eigens für Flüchtlinge, die in Wuppertal leben: Dieses neue Angebot hat der Lokalsender Radio Wuppertal 107.4 heute gestartet. Unter dem Titel „Refugee FM“ wird das Magazin jeden zweiten Donnerstag online gestellt. Es gibt drei Versionen – Deutsch, Englisch und Arabisch. „Wir wollen als

Lokalradio Dienstleister sein für alle Menschen hier in Wuppertal,“ sagt Chefredakteur Georg Rose. „Unsere neuen Nachbarn sprechen aber oft kein Deutsch – oder zumindest noch nicht sehr gut. Mit den Angeboten auf Englisch und Arabisch erreichen wir aber nahezu alle.“

Für das Projekt hat Radio Wuppertal 107.4 zwei neue Mitarbeiter engagiert: Delchad Heji (24) und Ahmad Idriss (24) sind beide vor dem Bürgerkrieg in Syrien nach Deutschland geflohen. Beide haben bereits in ihrer Heimat erste journalistische Erfahrungen gesammelt und leben nun seit einiger Zeit in Wuppertal. Sie wissen genau, worüber Flüchtlinge reden und welche Informationen für sie wichtig sind.

In der ersten Ausgabe geht es um kostenlose Sportangebote, mit deren Hilfe sich Flüchtlinge leichter in Wuppertal integrieren können. Es geht aber auch um dubiose Methoden, mit denen Flüchtlinge hier abgezockt werden. Und es gibt Tipps, mit welchen Mobilfunktarifen Flüchtlinge am besten beraten sind, um günstig in ihre jeweiligen Heimatländer telefonieren zu können.

Radio Wuppertal 107.4 ist bundesweit das erste Lokalradio, das einen solchen Service anbietet. „Refugee FM“ wird jeden zweiten Donnerstag auf www.radiowuppertal.de abrufbar sein. Den direkten Link, um die Sendung anzuhören, finden Sie hier: www.radiowuppertal.de/aktuell/info/infos_3249.html