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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (27. September 2020 - 26. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Wendekreise

Liebe Leserinnen und Leser,

viel ist in diesen Tagen von Umkehr die Rede – und das nicht nur, weil die Kleruskongregation des Vatikan am 20. Juli 2020 die Instruktion „Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche“ veröffentlicht hat. Zur Umkehr wird auch gerne aufgerufen, wenn die Diskussionen in der Kirche zu Stellungskämpfen geronnen sind, die keinen schöpferischen Fortschritt mehr erhoffen lassen. Gefangen in den je eigenen Schützengräben werden zwar immer schwerere Geschütze aufgefahren, die die Gegenseite zur Kapitulation zwingen sollen; in der Kirchensprache wird dann auch gerne die Forderung zur Umkehr ausgesprochen, die selbstverständlich immer der Gegenseite gilt. Die anderen sollen umkehren und gefälligst ihre Positionen räumen, die wahlweise als antiquiert, verstaubt, nicht mehr katholisch oder modernistisch bezeichnet werden. Wie in Stellungskämpfen übrig, wird es so freilich keine Sieger, dafür viele Verlierer geben, Verwundete und Verletzte auf allen Seiten. Eine verheerende Verwüstung ist das, was übrig bleibt. Das Leben flieht solchen Situationen, in denen immer nur die anderen umkehren sollen. Man selbst möchte schließlich bleiben, wie man ist. Fatalerweise wähnen sich alle auf allen Seiten im Besitz einer Wahrheit, die sich aus dem Schlachtfeld ohrenbetäubender Argumente längst ins Niemandsland zurückgezogen hat. Die Wahrheit ist halt ein verschwebender Hauch. Wer sie zu besitzen glaubt, hat sie wohl schon längst verloren. Wahrheit kann man nicht haben, nur hören, ahnen, sich ihr nähern. Die Gerechten wussten das zu allen Zeiten, verloren sie ihre Unschuld doch immer dann, wenn sie der Wahrheit Recht verschaffen wollten und ihre Autorität in dem Moment zur Gewalt wurde, wo sie die Größe der Wahrheit auf das Format zu kleiner Herzen schrumpften. Das ist wohl der Moment, in dem Gott, der Herr, in der ersten Lesung vom 26. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres A durch seinen Propheten Ezechiel gegen sein eigenes Volk aufbegehrt:

Ihr sagt: Der Weg des Herrn ist nicht richtig. Hört doch, ihr vom Haus Israel: Mein Weg soll nicht richtig sein? Sind es nicht eure Wege, die nicht richtig sind? Wenn ein Gerechter sich abkehrt von seiner Gerechtigkeit und Unrecht tut, muss er dafür sterben. Wegen des Unrechts, das er getan hat, wird er sterben. Ezechiel 18,25f

Das Wähnen des Besitzes der Wahrheit wird also offenkundig schnell zum Wahn – vor allem dann, wenn man den Höchsten und Ewigen zähmen und dem eigenen Denken gefügig machen will. Wie oft hört man auch heute noch in Verlautbarungen und Predigten, was Gott vermeintlich so alles will – als hätten die Prediger – und in diesem Fall sind es in der römisch-katholischen Tradition dann tatsächlich nur Männer – morgens zum Frühstück noch persönlich mit dem Schöpfer einen Plausch gehalten. Dabei liegt auf dem Frühstückstisch die alles entscheidende Frage in der Regel offen vor Augen: Was war früher? Das Ei oder das Huhn? – Und daraus folgend: Ist die innere Stimme der eigene Vogel oder tatsächlich geistreiche Inspiration. Die Situation bleibt eben ambivalent, denn so wendig die Wahrheit als Ganzes sich dem menschlichen Besitzstreben verweigert, so macht sich auch der Schöpfer seinem Geschöpf nicht gefügt ... selbst wenn heilig gesprochene Priester, wie der Pfarrer von Ars, glauben, Gott würde auf ihres Wortes Geheiß die Substanz des Brotes in den eucharistischen Leib Christi verwandeln. Auch da sind Ursache und Wirkung in eine so mächtige Verwechslung geraten, so dass man schon fragen muss, ob einer, der solches denkt, nicht manches durcheinander bringt. Der Durcheinanderbringer aber wird auf griechisch als rechter διάβολος (gesprochen: diábolos) bezeichnet – eben ein Durcheinanderwerfer.

Sich gerecht zu wähnen ist also zuerst einmal immer ein Ausweis von Selbstgerechtigkeit. Ob man in dieser Selbstgerechtigkeit tatsächlich gerecht ist, steht auf einem anderen Blatt Papier. Kritisch wird es dann, wenn die Wege Gottes so offensichtlich in eine andere Richtung weisen, als man selbst zu gehen gewillt ist; wenn man denn überhaupt gehen und nicht bloß den eigenen Standpunkt verteidigen möchte. Dabei sollte man freilich nie vergessen, dass ein Standpunkt sich per Definition als äußerst beschränkt erweist. Standpunkte haben, wie alle Punkte, ja keine Ausdehnung. Ihr Aktionsradius tendiert gegen Null. Liegt hier der Grund, dass die kirchlichen Stellungskriege nunmehr seit Jahrzehnten keinerlei Fortschritt erkennen lassen? Auch in den Kirchen des Westens gibt es nichts Neues.

Die Frage des Höchsten aus des Propheten Mund sollte deshalb zu denken geben:

Sind es nicht eure Wege, die nicht richtig sind? Ezechiel 18,25d

Es ist bemerkenswert, dass hier keine einzelnen Adressaten im Blick sind. Das ganze Volk Israel wird so angesprochen. Man sollte sich also davor hüten, die göttliche Frage vorschnell einzelnen Protagonisten vor die Füße zu werfen. Ganz im Gegenteil: Der Fortgang der Gottesrede im Mund des Propheten weist den Ausweg aus der verfahrenen Situation:

Wenn ein Schuldiger von dem Unrecht umkehrt, das er begangen hat, und nach Recht und Gerechtigkeit handelt, wird er sein Leben bewahren. Wenn er alle seine Vergehen, die er verübt hat, einsieht und umkehrt,

wird er bestimmt am Leben bleiben. Er wird nicht sterben. Ezechiel 18,27f

Grabenkämpfe und Stellungsschlachten sind tödlich. Es gibt keine Sieger, nur Verwundete auf allen Seiten. Umkehr ist tatsächlich vonnöten. Der wahre Gerechte fordert die Umkehr aber nicht vom anderen. Er beginnt bei sich selbst. Die Umkehr beginnt mit der um Selbsterkenntnis bemühten Frage, was an der eigenen Sicht auf die Wahrheit wohl falsch sein könnte. Sie beginnt damit, sich dem Segen des Zweifels über den eigenen Standpunkt zu ergeben. Es ist jene Gnade der Falsifikation, von der lange vor Karl Popper bereits 1868 August Weismann sagt, dass

„sich eine wissenschaftliche Hypothese zwar niemals erweisen [lässt], wohl aber, wenn sie falsch ist, widerlegen, und es fragt sich deshalb, ob nicht Tatsachen beigebracht werden können, welche mit einer der beiden Hypothesen in unauflöslichem Widerspruch stehen und somit dieselbe zu Fall bringen.“ (August Weismann Über die Berechtigung der Darwin’schen Theorie. Leipzig 1868, S. 14f)

Der alleinige Verweis darauf, etwas sei geschrieben – und sei es im kanonischen Recht, dem Katechismus oder einer vatikanischen Instruktion – reicht alleine eben nicht, wenn das so Behauptete sich der Möglichkeit der Falsifizierung entzieht. Selbst der Hinweis darauf, dieser oder jener Papst habe etwas mit hoher Lehrautorität gesagt, sagt zuerst immer nur, dass dieser oder jener Papst etwas gesagt hat. Bei aller Autorität, die päpstlichen Äußerungen selbstredend zukommen, müssen aber auch sich der Möglichkeit der Falsifizierung unterziehen, wenn sie nicht in den Verdacht geraten wollen, sich selbst über die Wege Gottes zu stellen. Wenn dem so wäre, so mahnt der Prophet, wäre das eben eine Abkehr von der Gerechtigkeit und würde Unrecht wirken. Da sei Gott vor!

Die Suche nach der Wahrheit ist eben nie Sache einzelner. Auch besitzen lässt sich die Wahrheit nie von einzelnen. Besser ist es, sich der Frage nach dem eigenen Irrtum auszusetzen und – wenn man zur Erkenntnis des eigenen Irrtums gelangt – umzukehren und den eigenen Standpunkt zu räumen ...

Wie schön wäre es, wenn aus solcher Umkehr aller ein neuer Weg entstehen würde, keine Fluchtbewegung, sondern ein gemeinsamer Weg, ein echter σύνοδος (gesprochen: synodos), ein Miteinandergehen, das entstehen kann, wenn alle ihre Standpunkte verlassen würden – und sei es, um nur einmal auszuprobieren, wie Kirche und Welt so vom Standpunkt des oder der anderen aussehen. Wer weiß: Vielleicht würde man die eigenen blinden Flecken und gedanklichen Degenerationen erkennen, die den Blick auf die Wahrheit eintrüben. Also:

Schafft euch ein neues Herz und einen neuen Geist! Warum wollt ihr denn sterben, ihr vom Haus Israel? 32 Ich habe doch kein Gefallen am Tod dessen, der sterben muss - Spruch GOTTES, des Herrn. Kehrt um, damit ihr am Leben bleibt! Ezechiel 18,31b.32

So spricht Gott, der Herr, durch seinen Propheten. Es war noch nie einfach, ein wahrer Prophet zu sein. Kann man seine Worte heute noch hören und danach handeln? Gott ist doch ein Gott des Lebens. Er lässt sich nicht mit schwarzen Strichen auf weißem Grund zähmen. Er ist groß! Versucht doch wenigstens nach einem Zipfel seines Gewandes zu jagen. Aber dafür müsstet ihr euren Standpunkt verlassen – wo auch immer der ist ...

Ich wünsche Ihnen gesegnete Woche!
Bleiben Sie gesund und helfen Sie anderen, gesund zu bleiben!

Glück auf,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

42287 - Der Podcast zur Entstehung der Gemeinde arabisch-sprachiger Christen in Wuppertal


Episode 7 der ersten Staffel ist online!

Spätsommer und Herbst des Jahres 2016 waren durch große Flüchtlingsbewegungen aus den Krisengebieten des Nahen Ostens auch nach Deutschland geprägt. Auch nach Wuppertal kamen zahlreiche Menschen, die vor dem Krieg in Syrien geflohen waren. Etwa 20% von ihnen sind Christen – Christen aus einem Land, in dem es noch viele Kirchen und Gemeinschaften gibt, die auf die frühe Kirche zurückgehen. Viele der arabisch-sprachigen Christinnen und Christen kamen seinerzeit in Kontakt mit der Katholischen Citykirche Wuppertal. So entstand schon früh die Idee einer eigenen Gemeinde der arabisch-sprachigen Christen, die ihnen nicht nur Seelsorge und das Feiern von Gottesdiensten in der Muttersprache ermöglichte, sondern auch das Feiern der vertrauten Riten. Auch wenn viele der arabisch-sprachigen Christen Kirchen angehören, die mit der römisch-katholischen Kirche uniert sind, folgt ihre Liturgie byzantinischen Wurzeln. So konnte mit Abouna Mayas ein melkitischer Priester gewonnen werden, der im Frühjahr 2016 begann in St. Petrus in Wuppertal-Laaken Got-tesdienste mit der Gemeinde arabisch-sprachiger Christen zu feiern. Mittlerweile finden die Gottesdienste in St Bonifatius in Wuppertal-Varresbeck statt.

Viele Katholikinnen und Katholiken haben das Projekt der Gemeindegründung von Beginn an unterstützt – so auch die Stiftung Seelsorge, durch deren Hilfe etwa Ikonen geschrieben werden konnten, die für die byzantinische Liturgie von hoher Bedeutung sind. Erste Taufen und Hochzeiten wurden in der Gemeinde gefeiert. Mittlerweile ist die Gemeinde arabisch-sprachiger Christen ein wichtiger Bestandteil der römisch-katholischen Kirche in Wuppertal.

Die Entstehung und Gründung einer Gemeinde ist etwas Außergewöhnliches – so außergewöhnlich, dass auch das Zentralkomitee der Katholiken Deutschlands (ZDK) oder theologische Fakultäten auf das Wuppertaler Projekt aufmerksam wurden und es forschend begleiten (so etwa die ev. Fakultät der Ruhr-Universität Bochum). Die Katholische Citykirche Wuppertal hat dieses seltene Ereignis ebenfalls von Beginn an mit dem Weblog „Der Ölbaum“ (www.der-oelbaum.de) begleitet und dokumentiert. Außerdem konnte der Wuppertaler Journalist Øle Schmidt gewonnen werden, einen Podcast über das Projekt zu produzieren, der die Anfänge der Gemeinde lebensnah und authentisch mit O-Tönen, Interviews und Audioeindrücken dokumentiert. Die erste Staffel des Podcasts, der den Titel „42287“ trägt – nach der Postleitzahl der St. Petrus-Kirche in Wuppertal-Laaken, wo die Gemeinde ihre erste Heimat gefunden hatte – ist nun öffentlich verfügbar - und zwar unter www.der-oelbaum.de (Rubrik "Podcast"), per RSS-Feed für den Podastplayer (https://der-oelbaum.de/feed/podcast), bei Soundcloud, iTunes oder Spotify.

Die nächsten Folgen werden etwa im Wochentakt veröffentlicht. Eine weitere Staffel befindet sich in der Produktion, Staffel 3 in der Planung. Es ist in jedem Fall ein bemerkenwertes und einmaliges Projekt, das die Gründung dieser besonderen Gemeinde hautnah miterleben lässt.

Den Fernen so nah


Ein Blick zurück ins Neues Testament auf die Dialektik missionarischer Pastoral der Gegenwart und Zukunft

Die Kirche ist stetigen Veränderungen unterworfen. Jede Veränderung bedeutet Herausforderungen. Die Herausforderungen der Gegenwart liegen auf der Hand: Die Zahl hauptamtlicher Seelsorgerinnen und Seelsorger geht zurück, Kirchenaustritte steigen - die Aufgabe, das Evangelium in aller Welt alles Geschöpfen zu verkünden (vgl. Markus 16.15) bleibt. Eine Lösung liegt darin, Verwaltung zu zentralisieren, Pastoral aber zu dezentralisieren. Ein Modell, das sich schon zu neutestamentlichen Zeiten bewährt hat.

Zum Beitrag "Den Fernen so nah" von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Was glauben Sie denn? - Die neue Kolumne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine

Die Zeit der Entscheidung

Es ist Gerichtstag. Zeit der Entscheidung. Kein Zahltag und kein Wahltag, wohl ein Tag, an dem abgewogen wird, ob ein Mensch dem Anspruch gerecht wurde, Mensch zu sein. Am heutigen Abend mit dem Sonnenuntergang beginnt im Judentum Rosch ha-Schana, der jüdische Neujahrstag. Dann beginnt im Judentum das Jahr 5781 nach der Erschaffung der Welt. Rosch ha-Schana ist das „Haupt des Jahres“ - ein Festtag, der auch in Zeiten der Corona-Pandemie nicht ausfällt, aber doch wie vieles andere auch anders gefeiert wird, als es den gewohnten Traditionen entspricht. Es ist Zeit, voranzuschreiten, in dem man zurückblickt. Was glauben Sie denn?

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Nachgesehen: Dei Verbum direkt • Alte und neue Schöpfung - Ein neutestamentliches Denkmodell mit aktueller Relevanz


Wie kann man das Geschehen von Kreuzestod und Auferstehung begreifen? Im Neuen Testament gibt es zahlreiche Deutungsversuche des für den christlichen Glauben zentralen Ereignisses. Eines ist in dem Reden von der „neuen Schöpfung“ zusammengefasst. Die Auferstehung wird als Neuerschaffung verstanden. Dabei schwingt gerade in der Gegenwart, in der die Bewahrung der Schöpfung immer drängender wird, noch ein ganz eigener Aspekt mit: Wenn Paulus spricht, dass das Alte vergangen und Neues geworden ist (vgl. 2 Kor 5,17), was muss heute vergehen, damit nachhaltig Neues werden kann? Es zeigt sich, dass der Glaube an die Auferstehung mehr ist als Vertröstung auf ein Jenseits. Er ist vor allem ein Auftrag, im Hier und Jetzt Leben in Fülle zu ermöglichen. Darüber diskutierten Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine am 1.9.2020.


Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche auf der Alten Freiheit (Foto: W. Kleine)

Am Dienstag, dem 29. September 2020 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12-13 Uhr auf dem Geschwister-Scholl-Platz in Wuppertal-Barmen stehen.

Tiersegnung • 4. Oktober 2020 (Fest des Hl. Franz von Assisi) • Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld


Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt am Tag des Hl. Franz von Assisi, dem 4. Oktober, alle Besitzer gro-ßer und kleiner Tiere bereits zum sechzehnten Mal zu einer Tiersegnung ein. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine wird am Sonntag, dem 4.10.2020 um 17.00 Uhr vor der Laurentiuskirche am Laurentiusplatz in Wupper-tal-Elberfeld Tiere und ihre Besitzer segnen.

Wegen der Corona-Pandemie sind einige Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen zu beachten. Die Teilnehmerin-nen und Teilnehmer dürfen nur auf den gekennzeichneten Plätzen teilnehmen, weil so die Mindestabstände von 1,5m gewahrt bleiben. Auch ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Da Bläsercorps wird in gebührendem Ab-stand musizieren und dabei die Instrumente mit entsprechenden Schutzmaßnahmen versehen.

Sakramente im Leben der Kirche I: Taufe, Firmung, Eucharistie • Glaubensinformation als Webinar


 

Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ der Katholischen Citykirche Wuppertal spricht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine am Mittwoch, dem 14. Oktober um 19.00 Uhr über das Thema „Sakramente im Leben der Kirche I - Taufe, Firmung, Eucharistie“.

Sakramente sind besondere Zeichen der Nähe Gottes im Leben der Menschen. Gerade weil die alltägliche Gegenwart Gottes gewissermaßen zur Gewohnheit wird, bringt der sakramentale Ritus diese Gegenwart in besonderer Weise zu Bewusstsein. Dabei waren die Riten in früheren Zeiten selbst exsistentiell und dramatisch. Sie ergriffen den Menschen mit Leib und Seele. Das gilt insbesondere auch für das Sakrament der Taufe, das als Mitsterben und Mitauferstehen mit Christus verstanden und auch symbolisch vollzogen wurde.

Der Abend führt zuerst allgemein in das Verständnis der Sakramente ein. Danach werden im besonderen die sogenannten Initiationssakramente (Taufe, Firmung und Eucharistie) betrachtet. Wer diese drei Sakramente empfangen hat, ist nach römisch-katholischem Verständnis mit allen Recht und Pflichten in die Kirche eingegliedert.

Die Glaubensinformation, die sonst immer als Präsenzveranstaltung im Katholischen Stadthaus in Wuppertal stattfindet, wird aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Beschränkungen als Webinar durchgeführt.

Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich am Mittwoch, dem 23. September 2020 ab etwa 18.50 Uhr unter folgendem Link zum Webinar zuschalten: www.kck42.de/webinar.

Eine Teilnahme ist sowohl via PC also auch Smartphone oder Tablet möglich. Eine gesonderte Software wird nicht benötigt. Für die Teilnahme ist die u.U. die Angabe eines Namens und einer E-Mail-Adresse erforderlich. Auf Wunsch können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Webinar nur als Zuschauende teilnehmen, werden also nicht eingeblendet.

Die nächste Glaubensinformation findet schon am Dienstag, dem 20. Oktober 2020 - wieder als Webinar - zum Thema "Allmächtig ohnmächtig - Gott, einer und Vater" statt.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Die Reihe Glaubensinformation gibt es jetzt auch als Podcast bei iTunes, Spotify oder direkt als Feed für den Podcastplayer.

Video-Mitschnitte vergangener Glaubensinformationen gibt es als Playlist bei YouTube.

Feierabendkonzerte in St. Suitbertus (Wuppertal-Elberfeld)


Madonna del Ghisallo (Schutzpatronin der Radfahrer) • Fahrradwallfahrt nach St. Ludger (Wuppertal-Vohwinkel) - • 17.10.2020


Bei Euch - Das Video-Journal der katholischen Citykirche Wuppertal


Wöchentlich Sendung auf „Bei Euch“

Die Corona-Pandemie stellt die Gesellschaft vor eine Herausforderung, für die es zumindest in den jüngeren Generationen keine Vorerfahrungen gibt. Solidarität ist gefragt, um die Krise zu bewältigen. In Zeiten der Krise hat die Kirche den besonderen Auftrag, Halt zu geben. Das Video-Journal "Bei Euch" der Katholischen Citykirche Wuppertal stellt sich dieser Aufgabe. Es präsentiert nicht nur bei allen schlechten Nachrichten frohe Botschaften. Angesichts der medizinischen Notwendigkeit des Abstandhaltens bietet es auch die Möglichkeit trotz aller Widrigkeiten in Kontakt zu bleiben.

Bei Euch - das geht auf die Verheißung Jesu zurück: „Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Matthäus 28,20). Wir versuchen, dieser Verheißung in der Krise Gestalt zu geben.

Bleiben Sie gesund und helfen sie anderen, gesund zu bleiben! Glück auf!

"Bei Euch" - die Homepage: www.kck42.de/beieuch

"Bei Euch" - der Audiopodcast: www.kck42.de/beieuchpodcast

"Bei Euch" - die YouTube-Playlist

Wöchtenlich live (meist gegen 19 Uhr) bei www.kck42.de/facebook

Kirche im Radio


Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 4. Oktober 2020 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Podcast der Sendung "Himmel und Erde" noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"


Di, 27. Oktober 2020 - Mi, 27. Januar 2021

Oktober
44. Woche
Di, 27. Oktober 2020 11:00 - 15:00 Geschwister-Scholl-Platz
Barmen
Di, 27. Oktober 2020 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Di, 27. Oktober 2020 18:00 St. Antonius
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Di, 27. Oktober 2020 19:00 Berliner Plätzchen
Berliner Straße 173
42277 Wuppertal
Mi, 28. Oktober 2020 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Do, 29. Oktober 2020 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Sa, 31. Oktober 2020 20:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
November
So, 01. November 2020 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 01. November 2020 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

45. Woche
Di, 03. November 2020 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Mi, 04. November 2020 13:00 - 14:00 Cafe Engel
Friedrich-Ebert-Straße 14
42103 Wuppertal
Do, 05. November 2020 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 08. November 2020 10:30 St. Antonius, Pfarrzentrum
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 08. November 2020 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 08. November 2020 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

46. Woche
Di, 10. November 2020 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Mi, 11. November 2020 ganztägig
Mi, 11. November 2020 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Mi, 11. November 2020 19:30 St. Suitbertus
Kölner Straße/Ecke Chlodwigstraße
42119 Wuppertal
Do, 12. November 2020 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 15. November 2020 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 15. November 2020 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

47. Woche
Di, 17. November 2020 11:00 - 15:00 Laurentiusplatz

42103 Wuppertal-Elberfeld
Di, 17. November 2020 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Do, 19. November 2020 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal

Die Umkehr tun

Die große Schuld des Menschen
sind nicht die Sünden, die er begeht –
die Versuchung ist mächtig und seine Kraft gering.
Die große Schuld des Menschen ist,
dass er in jedem Augenblick
die Umkehr tun kann und nicht tut.
(Rabbi Bunam)

Katholische Citykirche Wuppertal Katholische Citykirche Wuppertal,
Laurentiusstr. 7
42103 Wuppertal
Tel.: +49 (0)202-42 96 96 74
Fax: +49 (0)202-42 96 96 77
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