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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (4. November 2018 - 31. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Einer!

Liebe Leserinnen und Leser,

der Glaube des Volkes Israel war eine Herausforderung für die anderen Völker. Wo man viele Götter kannte, die man in menschlicher, teilweise in tierischer Gestalt figurativ darstellen und die Götterfiguren selbst sogar verehren konnte, bedeutet die Verehrung eines Gottes, der sich eine bildhafte Darstellung geradezu verbittet, der nicht sichtbar ist, dem man sich mit Verstand und Intellekt nähern kann und der von denen, die sein Volk sind, als geschichtlich wirksam erfahren wird, geradezu einen Affront – aber auch eine Verheißung! Gerade in neutestamentlicher Zeit scheint das Bekenntnis zu dem einen Gott auf Teile der polytheistisch geprägten Umwelt großen Eindruck gemacht zu haben. Sogenannte „Gottesfürchtige“, Nichtjuden – also Heiden – die mit dem jüdischen Monotheismus sympathisierten, gerade weil er intellektuell anspruchsvoll war, fanden sich wohl im Umfeld vieler jüdischer Synagogen. Wären die Anforderungen für den Übertritt ins Judentum nicht so hoch – immerhin mussten die Konvertiten sich der Beschneidung unterziehen und die 613 Gebote der Thora befolgen – und wäre man auch als Proselyt soziologisch nicht immer ein „Hinzugekommener“ geblieben, es hätte wohl viele aus den Heiden gegeben, die sich ins Volk Israel hätten eingliedern lassen. Diese Gemengelage bildete den Kontext, in dem Paulus das Evangelium der Auferstehung des Gekreuzigten verkündete. Er predigte häufig zuerst in den Synagogen – und traf dort vor allem die Herzen jener Gottesfürchtigen, die offen für den jüdischen Monotheismus waren, den konsequenten Übertritt aber scheuten. Nun bot sich ihnen mit der paulinischen Verkündigung die Möglichkeit, in jenen neuen Bund einzutreten, der in Kreuzestod und Auferstehung Jesu begründet ist und der das „neue“ Israel hervorbringt. Die frühen Christen verstanden sich dabei nicht als neue Religion, noch weniger als eigenständige Kirche. Vielmehr empfand man sich, geprägt durch das Jesusereignis, als konsequente Erweiterung dessen, was im Alten Bund seinen Anfang nahm und nun in einem Neuen Bund weitergeführt wird. Auch das wurde wohl nicht als wirklich revolutionär empfunden, kennt doch bereits die Thora insgesamt drei Bundesschlüsse, die aufeinander aufbauen und die jeweils vorherigen erweitern: den noachitischen Bund (vgl. Genesis 9,9-17), den abrahamitischen Bund (vgl. Genesis 17,7-14) und schließlich den mosaischen Bund oder auch Sinaibund (vgl. Exodus 24). Im Bewusstsein der frühen Christen, speziell in der antiochenischen Theologie, die auch Paulus geprägt hat, ereignet sich in Kreuzestod und Auferstehung ein weiterer Bundesschluss, der im Vergleich zu den drei anderen Bundesschlüssen als „Neuer Bund“ bezeichnet wird, weil sich hier in der Tat radikal Neues ereignet: Gott schließt den Bund jetzt nicht mehr nur mit dem einen Volk Israel; der Bund wird erweitert auf die Völker: das neue Israel aus den Völkern entsteht.

Die Erkenntnis dieser radikalen Neuheit bildet den Hintergrund der zweiten Lesung vom 31. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres B. Das Schreiben an die Hebräer spielt in vielfältiger Weise mit der Bundestheologie, um die Neuheit des in Kreuzestod und Auferstehung Jesu Christi begründeten Bundes herauszustellen. Deshalb heißt es:

Im Alten Bund folgten viele Priester aufeinander, weil der Tod sie hinderte zu bleiben; er aber hat, weil er auf ewig bleibt, ein unvergängliches Priestertum. Darum kann er auch die, die durch ihn vor Gott hintreten, für immer retten; denn er lebt allezeit, um für sie einzutreten. Hebräer 7,23-25

Der „Alte Bund“ war gewissermaßen zeitlich und deshalb von einem ständigen Werden und Vergehen geprägt, das sich in einem Kommen und Gehen der Priester zeigt. Der Tod machte es unmöglich, dass auch nur einer der Priester des Alten Bundes ewig wirken konnte. Das ist nun anders. Durch die Auferstehung vom Kreuzestod wurde Jesus Christus selbst zum ewigen Hohenpriester, der am Kreuz das eine und ultimative Opfer, das die Verbindung der Menschen mit Gott bewirkt, getan hat. Jetzt braucht es keine Priester mehr, denn es gibt den einen Hohenpriester, der auf ewig Priester bleibt. Weil aber sein Kreuzestod in nach der Thora (vgl. Deuteronomium 21,23) als Verfluchten, also als Gottverlassenen ausweist, die Auferstehung aber nur durch Gotteswirksamkeit möglich ist; weil also deshalb die gottgewirkte Rettung des Gottverlassenen ein Paradox ist, dessen Lösung nur möglich ist, wenn die Auferstehung des Gekreuzigten als göttlicher Hinweis die weniger als Überwindung denn als Erfüllung der Thora verstanden wird, durch die das Zeitalter beginnt, in dem die prophetische Verheißung eintritt, dass sich nun die Völker zu dem einen Gott bekennen. Es ist der Beginn der messianischen Zeit, in der sich die Christenheit bis auf den heutigen Tag befindet, die Zeit des neuen Israel, in dem das Volk Israel aufgehoben ist, mit dem Gott zuerst den Bund schloss, nun aber eben auch die Völker in den in Kreuzestod und Auferstehung begründeten erweiterten Bund eintreten.

Wie eng dieser erweiterte Bund mit den ersten Bundesschlüssen Gottes mit Israel zusammenhängt, wird an der Korrelation der ersten Lesung mit dem Evangelium vom 31. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres B deutlich. Die erste Lesung enthält das Glaubensbekenntnis, das das jüdische Volk im Herzen, in der Seele und mit ganzer Kraft bis heute prägt, das שְׁמַע יִשְׂרָאֵל Schma Jisrael:

Höre, Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Deuteronomium 6,4f

Auf dieses Bekenntnis zu dem einen Gott im Ersten Bund sind auch die Christen als neues Israel bis heute verpflichtet. Nicht ohne Grund beginnt deshalb das große Glaubensbekenntnis mit den Worten:

Wir glauben an den einen Gott!

Auch Jesus selbst erinnert den Schriftgelehrten im Evangelium an dieses Bekenntnis, als jener ihn nach dem wichtigsten Gebot fragt:

In jener Zeit ging ein Schriftgelehrter zu Jesus hin und fragte ihn: Welches Gebot ist das erste von allen? Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Markus 12,28b-30

Jesus freilich fügt ein zweites wichtiges Gebot hinzu:

Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden. Markus 12,31

Auch dieses Gebot ist den Juden nicht fremd, ist es doch Teil der Thora:

An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der HERR. Leviticus 19,18

Während bei Leviticus der enge Zusammenhang der Nächstenliebe mit den Angehörigen des eigenen Volkes im Vordergrund steht, fehlt dieser in der jesuanischen Variante. Es scheint so, als entgrenze Jesus die Nächstenliebe geradezu, weil der erweiterte Bund selbst entgrenzt ist und nun alle Völker mit hineinnimmt: Der eine Gott ist nun nicht mehr nur Gott Israels, sondern Gott für die Vielen!

Das ist das eigentlich Neue am christlichen Glauben, das mit dem Alten nicht bricht, sondern es weiterführt. Die Rede vom Alten und vom Neuen Bund an sich ist nicht falsch. Sie findet sich ja schon bei Paulus (vgl. 2 Korinther 5,17 sowie die Erwähnung des „Neuen Bundes“ im Einsetzungsbericht in 1 Korinther 11,25). Und doch ist sie missverständlich in dem Sinne, dass es einen Gegensatz insinuiert. Dieser Gegensatz wird sicher durch den Satz des Paulus

Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 2 Korinther 5,17

scheinbar verstärkt. Aber eben nur scheinbar! Das Neue, das aus dem Alten geworden ist, macht das Alte nicht per se ungültig. Es führt es weiter. Deshalb sagt Jesus selbst:

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. Matthäus 5,17-19

Die Christenheit hat im Laufe ihrer Geschichte nur allzu oft und immer wieder vergessen, dass sie ihre Wurzeln im Judentum liegen. Es ist der Glaube des Volkes Israel, sein Bekenntnis zu dem einen Gott, der das eigentlich Neue in der damaligen Welt war. Für Christen bedeutet das Christusereignis von Kreuzestod und Auferstehung, dass die Exklusivität der Erwählung Israels nun auf die Völker hin geweitet wird. Darüber mögen sich Juden und Christen streiten. Das Bekenntnis zu dem vom Kreuzestod Auferstandenen hingegen rechtfertigt nicht nur nicht die Aufhebung des Alten Bundes; im Gegenteil: Erst aus dem Ersten Bund heraus wird der Neue Bund möglich und empfängt seine Bedeutung und Klärung. Vielleicht ist es an der Zeit, die missverständliche Rede vom Alten und Neuen Bund, die einen Gegensatz assoziiert, der so nicht da ist, zu überwinden und vom einem (ersten) Bund Gottes mit Israel zu sprechen, der in Christus erweitert wurde – so, wie man ein Testament erweitert, wenn zu den älteren Brüdern und Schwestern noch neue Adoptivkinder hinzukommen, die die gleichen Rechte und Pflichten haben, wie die leiblichen Kinder. Das geht schon im wahren Leben nicht ohne Konflikte und Reibungen ab. Der Erblasser aber, der das Testament erlässt und den Bund schließt, liebt wohl alle Kinder gleich. Die müssen sich jetzt wohl oder übel damit arrangieren. Hört deshalb ihr Völker: Gott, unser Gott, ist einer!

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Wie Hefe und Esel


Biblische Hinweise für ein kirchliches Krisenmanagement

Die Kirche der Gegenwart verändert sich. Vertraute Formen lösen sich auf. Die Kirche verliert - auch selbstverschuldet durch eigene Skandale - an Relevanz in der Gesellschaft. Die ihr anvertraute Botschaft aber ist bleibend aktuell. Wie können Christinnen und Christen diesen Herausforderungen der Gegenwart begegnen. Ein Blick zurück auf die Anfänge der Kirche öffnet Perspektiven für die Gegenwart.

Zum Beitrag "Wie Hefe und Esel" von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Was glauben Sie denn? - Die neue Kolummne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Zwei Königskinder

501 – das ist eine Zahl, die keine Kompromisse duldet. Mit einem einfachen Wurf beginnt das Spiel, einem Single-In. Die Entscheidung aber kann nur in einem Doppelfeld fallen – ein Double-Out. Wer es mit je drei Würfen am schnellsten schafft, von 501 auf 0 zu kommen, gewinnt das pfeilschnelle Spiel auf die Dartscheibe – er muss nur auf den Punkt kommt, exakt, ohne Kompromisse. Es gibt kein Zuviel oder Zuwenig. Es gibt nur die 501.

Single-In und Double-Out – das ökumenische Spiel zwischen evangelischen und römisch-katholischen Christen ist auch 501 Jahre nach dem legendarischen Thesenanschlag Martin Luthers in der Schwebe. Allen Rufen nach Einheit zum Trotz warten die lutherische, reformierte, unierte und römisch-katholische Christen immer noch etwa auf das gemeinsame Abendmahl so wie Estragon und Waldimir: „Komm, wir gehen!“ – „Wir können nicht.“ – „Warum nicht?“ – „Wir warten auf Godot.“  „Ah.“ Und so geben sich auch in diesem Jahr der evangelische Reformationstag am 31.10. und das römisch-katholische Allerheiligenfest am 1.11. bei Sonnenuntergang die Klinke in die Hand, ohne dass sie zueinanderkommen können. Wie zwei Königskinder sitzen sie seit 501 Jahren da, sind einander liebender Abgrenzung verbunden und kommen doch nie zueinander. Ist das Wasser wirklich so tief? Was glauben Sie denn?

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Fackelträger und Ordner für den Wuppertaler Martinszug gesucht


Die Katholische Citykirche Wuppertal sucht für den Wuppertaler Martinszug, der am Samstag, dem 10.11.2018 um 17 Uhr auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld startet, wieder Fackelträger und Zugordner, die den Zug begleiten. Interessenten können sich ab sofort unter 0202-42969674 oder per Mail an martinszug(at)katholische-citykirche-wuppertal.de melden.

Die Ordner und Fackelträger erhalten am 10.11.2018 um 16.30 Uhr eine entsprechende Einweisung.

Wuppertaler Martinszug • Samstag, 10.11.2018 • 17 Uhr


Zehnter Wuppertaler Martinszug der Katholischen Citykirche Wuppertal startet am 10. November 2018

Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt in Zusammenarbeit mit der IG Friedrich-Ebert-Straße, dem ambulanten Kinderhospizdienst des Caritasverbandes Wuppertal/Solingen e.V. und der Wuppertal Marketing GmbH zum mittlerweile zehnten Wuppertaler Martinszug ein. Der Zug beginnt am Samstag, dem 10. November 2018 um 17 Uhr auf dem Wuppertaler Laurentiusplatz und zieht dann über die Friedrich-Ebert-Str., die Sophienstraße, die Luisenstraße, die Erholungstraße, die Herzogstraße und den Kasinokreisel wieder zum Laurentiusplatz. Dort findet dann ein Martinsspiel am Martinsfeuer statt. Zum Abschluss erhalten alle Kinder einen Weckmann, die von den Bäckern der IG Friedrich-Ebert-Str.  (Bäckerei Oebel, Policks Bäckerei, Bäckerei Scharrenberg und Bäckerei Steinbrink) gestiftet werden. Insgesamt stiften die Bäcker über 1.000 Weckmänner, die Kinder verteilt werden. Der ambulante Kinderhospizdienst des Caritasverbandes wird gegen eine Spende heiße Getränke ausgeben.

Der Wuppertaler Martinszug der Katholischen Citykirche Wuppertal versteht sich ausdrücklich als Stadt-Martinszug. Er ist offen für alle Interessierten. Die Terminierung auf den Vorabend des eigentlichen Martinstages wurde bewusst gewählt: Es ist Tradition, dass die Kinder am Vorabend des Martinsfestes in Häusern und Geschäften Martinslieder singen und Süßigkeiten geschenkt bekommen (Mätensingen).

Am Wuppertaler Martinszug im Jahr 2017 nahmen weit über 4.500 Personen teil.

 Übersicht über alle Martinszüge in den katholischen Gemeinden Wuppertals

ansprechBAR - die offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal • 7.11.2018 • Kaffee Engel


Die nächste offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal findet am Mittwoch, dem 7. November 2018, von 13.00-14.00 Uhr Uhr im Kaffee Engel (Friedrich-Ebert-Str. 13 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Als Mitarbeiter der Katholischen Citykirche Wuppertal steht dann Katharina Nowak von der Katholischen Citykirche Wuppertal zum Gespräch über Gott und die Welt, aber auch für kritische Fragen zur Verfügung.

Himmel, Hölle, Fegefeuer? - Was die Bibel über die letzten Dinge lehrt • Glaubensinformation in Wuppertal


Am Mittwoch, dem 7. November 2018 lädt die Katholische Citykirche Wuppertal wieder zur „Glaubensinformation in Wuppertal“. Das Thema des Abends lautet: „Himmel, Hölle, Fegefeuer? - Was die Bibel über die letzten Dinge lehrt“. 

Die Frage nach dem Ziel des Lebens und nach dem, was nach dem Tod kommt, gehört zu den zentralen Fra-gen, denen sich jeder Mensch ausgesetzt sieht. In den heutigen Vorstellungen spielen dabei die mittelalterlich geprägten Bilder von Himmel und Hölle nach wie vor eine zentrale Rolle. Der Abend geht der Frage nach, was sich aus Sicht der modernen Theologie hinter Himmel, Hölle und Fegefeuer verbirgt und welche – biblisch begründeten – Antworten heute gegeben werden können. Es geht letztlich um nicht weniger als um die Frage einer letzten Gerechtigkeit.

Der Abend beginnt um 19.00 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage). Es referiert Dipl. theol. Katharina Nowak von der Katholischen Citykirche Wuppertal.

Im Videopodcast der Katholischen Citykirche Wuppertal „Kath 2:30“ ist ein Video zum Thema „Himmel, Höl-le, Fegefeuer“ veröffentlicht. Der Videopodcast ist unter www.kath-2-30.de zu erreichen.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Ecclesia quo vadis? Gemeinde auf dem Weg in die Zukunft • Dei Verbum direkt (Diskussion zu Bibel)


Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine im Streitgespräch (Foto: Christoph Schönbach)

Seit März 2015 betreibt die Katholische Citykirche Wuppertal den biblischen Weblog "Dei Verbum" (www.dei-verbum.de). In wöchentlichen Beiträgen zeigen der in Jerusalem lebende Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine, dass die Bibel auch für heutige Fragen in Kirche und Gesellschaft relevant ist.

Begleitend zum Weblog gibt es regelmäßig Live-Diskussionen (Dei Verbum direkt). Das nächste offene Ge-spräch findet am Dienstag, dem 13. November 2018 um 19.00 Uhr im Berliner Plätzchen (Berliner Str. 173/Ecke Langobardenstr. in Wuppertal-Oberbarmen) zum Thema „Ecclesia quo vadis? Gemeinde auf dem Weg in die Zukunft“ statt.

Die Kirche verändert sich und sie muss sich verändern. Die klassische Gemeinde mit Pfarrer oder Pfarrerin und Pfarrfamilie gibt es so nicht mehr. Heutzutage werden viele Gemeinde in Pfarrverbünden o.ä. zusammengeschlossen. Hinzu kommen zahlreiche Skandale, ausgelöst durch Missbrauch oder fragwürdigem Umgang mit Finanzen, die kritische Nachfragen auslösen. Wohin also geht die Kirche? Wie muss sie sich in diesen Zeiten neu aufstellen? Ein Blick zurück in die Anfänge der Kirche, als das Christentum gewissermaßen aus dem Nichts schließlich zu einer weltweiten Bewegung wurde, kann Antworten für die Zukunft finden.

Voraussichtlich wird die Diskussion per Facebook-Livestream (erreichbar unter www.kck42.de/live) in Echtzeit ins Internet übertragen.

Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche auf der Alten Freiheit (Foto: W. Kleine)

Am Mittwoch, dem 14. November 2018 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12.00-14.00 Uhr auf der Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld stehen.

Leben aus dem Tod - eine mystagogische Friedhofsführung


Das Kreuz ist auch auf dem kath. Friedhof Hochstr. ein Zeichen des Sieges des Lebens über den Tod. (Foto: Werner Kleine)

Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt wieder zu einer "mystagogischen Friedhofsführung" auf den Kath. Friedhof Hochstr. in Wuppertal-Elberfeld ein. Diese Friedhofsführung der besonderen Art beginnt am Mittwoch, dem 14. November 2018 um 16.00 Uhr am Eingang des Kath. Friedhofs (an der Friedhofskapelle – Hochstr. 11, Wuppertal-Elberfeld). Die Führung wird von Pastoralreferent Dr. Werner Kleine geleitet.

Der Tod ist wie die Geburt ein Teil des Lebens. Für Christen kommt das Leben im Tod zu sich selbst. Friedhöfe sind deshalb nicht bloß Ruhestätten. Grab- und Gedenksteine legen Zeugnis vom Leben derer ab, die hier bestattet sind – und es sind bei weitem nicht nur die Geburts- und Todesdaten, die hiervon zeugen. Die mystagogische Führung auf dem Friedhof Hochstr. erschließt die Begegnung von Leben und Tod auf eine ganz besondere Weise. Es wird deutlich: Der Tod ist kein Ende, sondern Vollendung.

Reflexionstag "Katholisch Wuppertal" • Neue und alte (Migrations-)Gemeinden


Datum: 24. November 2018
Uhrzeit: 09:30 Uhr – 13:30 Uhr
Ort: Internationales Begegnungszentrum (IBZ)
Hünefeldstraße 54a
42285 Wuppertal

Veranstalter: Katholisches Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid
Eintritt: gebührenfrei

Eine Veranstaltung des Katholischen Bildungswerks Wuppertal/Solingen/Remscheid in Kooperation mit der Katholischen Kirche Wuppertal und Aktion Neue Nachbarn

Durch Migration sind Christen aus Europa, aus dem Nahen und Mittleren Osten und aus Übersee nach Deutschland gekommen. Sie haben sich auf der Basis gemeinsamer sprachlicher, ethnischer oder nationaler Identitäten zu neuen Gemeinden (Migrationsgemeinden) zusammengefunden oder wurden Mitglied bestehender Gemeinden. 

Die Zuwanderung durch Flucht seit dem Herbst 2015 und das damit einhergehende ehrenamtliche Engagement in den Gemeinden hat Gemeinde verändert und den Blick für das Thema Gemeinde und Migration sensibilisiert. Die Begegnung mit und Begleitung von Geflüchteten unterschiedlicher Glaubensrichtungen führt zu einer Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben und dem Gemeindeleben vor Ort. 

Wenn die Vielfalt christlichen Lebens als Bereicherung wahrgenommen wird, welche Wege zeichnen sich ab, diese zur Geltung zu bringen? Wo wurden mit welchem Weg welche Erfahrungen gemacht, die wegweisend sein könnten? Über welche Erfahrungen verfügen alte Migrationsgemeinden? Welche Hindernisse zeigen oder zeigten sich? Wie könnten diese Hindernisse beseitigt werden? Wie können Christenmenschen aus einheimischen Kirchen mit christlichen Migrantinnen und Migranten ihr Christsein gemeinsam leben?

Moderation: Melanie Wielens

Information und Anmeldung: Katholisches Bildungswerk Wuppertal / Solingen / Remscheid, Telefon 0202 495830, E-Mailanmeldung@bildungswerk-wuppertal.de 

Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Katja Schettler, Mitarbeiterin des Katholischen Bildungswerks Wuppertal/Solingen/Remscheid, zur Verfügung: Tel: 0202 49583-17, E-Mail: schettler@bildungswerk-wuppertal.de 

Kirche im Radio


Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 4. November 2018 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Soundcloud-Account der Katholischen Citykirche Wuppertal (oder hier auf der Homepage) noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

Mi, 20. Februar 2019 - Mo, 20. Mai 2019

Februar
8. Woche
Do, 21. Februar 2019 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 21. Februar 2019 18:30 - 19:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 24. Februar 2019 10:30 St. Antonius, Pfarrzentrum
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 24. Februar 2019 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 24. Februar 2019 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

9. Woche
Di, 26. Februar 2019 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Mi, 27. Februar 2019 19:00 - 20:30 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal
Do, 28. Februar 2019 12:00 - 14:00 Pfarrzentrum St. Marien
Hardtstraße 18
42107 Wuppertal
Do, 28. Februar 2019 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 28. Februar 2019 18:30 - 19:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 28. Februar 2019 19:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
März
So, 03. März 2019 10:30 St. Antonius
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 03. März 2019 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 03. März 2019 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

10. Woche
Di, 05. März 2019 16:00 - 18:00 Treff
Auer Schulstr. 1
42103 Wuppertal-Elberfeld
Di, 05. März 2019 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Mi, 06. März 2019 12:00 Berliner Platz

42277 Wuppertal - Barmen
Mi, 06. März 2019 13:30 - 14:30 Cafe Engel
Friedrich-Ebert-Straße 14
42103 Wuppertal
Mi, 06. März 2019 19:00 - 20:30 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal
Do, 07. März 2019 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 07. März 2019 14:30 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal
Do, 07. März 2019 18:30 - 19:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 10. März 2019 10:30 St. Antonius, Pfarrzentrum
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 10. März 2019 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 10. März 2019 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

Zur Liebe kann man niemand zwingen. Nur Liebe selbst weckt Gegenliebe. Auf solche Weise wollte Gott den Menschen erobern. Daran denken, wie Gott uns liebte, ist der beste Weg, um Gott zu lieben.
(Maximilian Kolbe) 

Katholische Citykirche Wuppertal Katholische Citykirche Wuppertal,
Laurentiusstr. 7
42103 Wuppertal
Tel.: +49 (0)202-42 96 96 74
Fax: +49 (0)202-42 96 96 77
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