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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (30. Januar 2022 - 4. Sonntag nach Weihnachten, Lesejahr C)

Dr. Werner Kleine
Katharina Nowak

Springen muss jeder selbst

Liebe Leserinnen und Leser,

Dieser Tage gerät manches arg aneinander: die Münchner Missbrauchsstudie, Benedikt/Gänsweins-Einwendungen, Stellungnahmen verschiedener Kreise oder Tische, Journalisten, Politiker und Kirchenführer, alles liegt in Unstand. Wie verhält es sich mit dem Krieg in Europa - Ukraine, Putin, Schröder, Gazprom? Oder wie wäre es mit „Anfänge“ von David Graeber und David Wengrow: eine neue Geschichte der Menschheit oder Unfug? Wie empfinden Sie die Auseinandersetzung zwischen reellen und realen Zahlen? Ist unsere Welt kompliziert oder komplex?

Eigentlich können Sie machen, was Sie wollen, welche Tür Sie auch nur ein Stückchen öffnen, es bricht das Chaos hervor. Allerdings: lesen Sie nicht das Sonntagsevangelium. Das haut Sie um, wenn Sie es genau lesen:

„Alle stimmten ihm zu; sie staunten über die Worte der Gnade, die aus seinem Mund hervorgingen.“ (Lk 4,22)

Jesus erläutert, was er meint und dann:

„Als die Leute in der Synagoge das hörten, gerieten sie alle in Wut.“ (Lk 4,28)

Da sind vier Verse dazwischen und die Leute, die eben noch über die Gnadenworte staunen, geraten in Wut und wollen ihn vom Abhang hinabstürzen.
Und was tut der Herr?

„Er aber schritt mitten durch sie hindurch und ging weg.“ (Lk 4,30)

Wissen Sie was? Das einzige, was Welt und Bibel Ihnen bieten können, ist Unordnung, Chaos und Zweifel, ob da ein Gott sein kann. Es gibt keine einfachen Antworten, es passt sich nix. Sie, also Sie persönlich, Sie müssen springen. Ungewissheit und Wagnis, etwas anderes bietet Ihnen auch das Evangelium nicht.  Natürlich gibt es keinen schöneren Text über die Liebe als unsere heutige Lesung.

„Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.“ (1 Kor 13,1)

Aber, ob Sie springen wollen, ob sie wagen wollen, das müssen Sie ganz allein entscheiden. Auch wenn Sie noch so sehr auf die Institutionen vertrauen, Sie müssen entscheiden, ob Sie denen vertrauen wollen. Sapere aude: kein Naturrecht, kein Dogmatismus entlastet Sie von der Verantwortung für Ihr eigenes Leben.

Viel verlangt? Ja, vielleicht zu viel. Aber es geht nicht billiger:

„Jetzt schauen wir in einen Spiegel…, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht.“ (1 Kor 13,12)

Aber erst dann, jetzt müssen wir wagen. Man kann es üben, wie es Paulus so unüberbietbar empfiehlt:

„Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. (…)
Sie erträgt alles,
Glaubt alles,
Hofft alles,
Hält allem stand.“ (1 Kor 13,3ff.)

Aber auch mit Übung: gesprungen muss werden.

Ihre
Katharina Nowak

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Nachgesehen: Jesus Christus, wahrer Mensch und wahrer Gott (Glaubensinformation)


Die Erfahrung, dass der am Kreuz hingerichtete Jesus von Nazareth von den Toten auferstanden ist, weckte unmittelbar die Frage danach, wer dieser Mann ist. Bereit im Neuen Testament reift die Erkenntnis, dass Gott selbst in Jesus Christus wirksam war. Die theologische Reflexion der ersten Jahrhunderte führt dann schließ-lich zu dem Bekenntnis, dass Jesus Christus wahrer Gott und wahrer Mensch ist - ein Bekenntnis, dass ohne die Auferstehung vom Kreuzestod undenkbar, für das Christentum gleichzeitig aber fundamental ist. Aus diesem Bekenntnis ergeben sich weitere Fragen: Was kann über den historischen Jesus gesagt werden? Wenn der Glaube an ihn fundamental ist, welche Bedeutung hat er für Israel und die Juden, deren Erwählung von Gott nie zurückgenommen wurde?

Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 26. Januar 2022 als Webinar stattfand.

 Materialblatt zur Glaubensinformation

Weiterführende Hinweise zur aktuellen Folge

 

Alle bisher gesendeten und aufgezeichneten Glaubensinformationen können in einer Youtube-Playlist nachgesehen werden:

Youtube-Playlist "Glaubensinformation"

Die Glaubensinformation gibt es auch als Audio-Podcast, der unter http://podcast.pr-werner-kleine.de/feed/podcast/glaubensinformation - auch in jedem Podcast-Catcher - abonniert werden kann.

Was glauben sie denn? - Die Kolumne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Günter, bitte für uns

Am Sonntag, dem 23. Januar 2022 war es wieder so weit: Im Stadion an der Hafenstraße wurde wieder ein Hochfest des Fußballs zelebriert. Derby, Topspiel, Traditionsduell: Der Wuppertaler SV traf auf Rot-Weiss Essen. Ich muss gestehen, dass auch mich dieses Spiel nicht kalt lässt, schlagen doch zwei Herzen in meiner Brust: Als gebürtiger Essener habe ich die Hafenstraße schon in Kindertagen kennengelernt und als jemand, der aus Überzeugung in Wuppertal seine Wahlheimat gefunden hat, lässt mich auch der WSV nicht kalt. Zwei Vereine, die sich nichts schenken; Spiele, in denen jedes Tor umkämpft und bejubelt wird; Fans, die an der Grenze zur Totalidentifikation mit dem eigenen Verein manchmal vergessen, dass alles eigentlich nur ein Spiel ist – im besten Fall voller Spannung und Leidenschaft. Ohne sie verkommt das Spiel zum müden und langweiligen Gekicke, ohne Fairness und Respekt vor dem Gegner aber wird es einfach nur schäbig, unsportlich und unansehnlich. Als Fans genießen wir doch die sportlichen Siege, in denen die Gegner an die Wand gespielt und nicht umgeholzt wurden. Die andere Mannschaft ist kein Feind, sondern ein Gegner. Was glauben Sie denn?

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Vigilfeier zum Fest Darstellung des Herrn • 1.2.2022 • 20.30 Uhr • St. Laurentius


Wie geht beten? – Das Vaterunser • Glaubensinformation in Wuppertal


Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt am Mittwoch, dem 2. Februar 2022 um 19.00 Uhr zu einem weiteren Webinar der Reihe „Glaubensinformation in Wuppertal“ ein. Das Thema lautet: „Wie geht beten? – Das Vaterunser“.

Das Vaterunser ist das zentrale Gebet, das Christen aller Konfessionen vereint. Die Bibel überliefert es in zwei Versionen im Matthäus- und im Lukasevangelium. Die liturgische Fassung, die als Gebet bekannt ist, bildet eine Zusammenfassung beider Versionen.

Vor gut vier Jahren ist durch eine Äußerung Papst Franziskus‘ vor allem die sogenannte sechste Bitte („Und führe uns nicht in Versuchung“) in den Fokus der Diskussionen geraten. Ausgangspunkt ist die Frage, ob Gott überhaupt in Versuchung führen kann. Tatsächlich spricht die Bibel verschiedentlich davon, dass Menschen von Gott auf die Probe gestellt werden. Trotzdem spricht der Papst davon, dass er lieber beten würde „und führe uns durch die Versuchung“. Kann man aber das Vater unser, das ja das Gebet Jesu ist, einfach ändern? Geht es da nicht um mehr als um bloße Übersetzungsfragen?

Der Abend geht diesen mehr als aktuellen Fragen nach und beleuchtet vor allem die inhaltliche Bedeutung dieses Grundgebetes der Christenheit. Es spricht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine.

Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich am Mittwoch, dem 2. Februar 2022 ab etwa 18.50 Uhr unter folgendem Link zum Webinar zuschalten: www.kck42.de/webinar.

Eine Teilnahme ist sowohl via PC als auch Smartphone oder Tablet möglich. Eine gesonderte Software wird nicht benötigt. Für die Teilnahme ist u.U. die Angabe eines Namens und einer E-Mail-Adresse erforderlich. Auf Wunsch können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Webinar nur als Zuschauende teilnehmen, werden also nicht eingeblendet.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Die Reihe Glaubensinformation gibt es jetzt auch als Podcast bei iTunes, Spotify oder direkt als Feed für den Podcastplayer.

Video-Mitschnitte vergangener Glaubensinformationen gibt es als Playlist bei YouTube.

Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am Donnerstag, dem 3. Februar 2022 um 19 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Hygienemaßnahmen können maximal fünf Personen an der Führung teilnehmen. Aus diesem Grudn ist eine vorherige Anmeldung bis spätestens Dienstag, dem 1. Februar 2022, per E-Mail an sekretariat(at)katholische-citykirche-wuppertal.de oder telefonisch unter 0202-42969674 ist zwinged erforderlich.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Kirche im Radio


Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 6. Februar 2022 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Podcast der Sendung "Himmel und Erde" noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"


Di, 27. September 2022 - Di, 27. Dezember 2022

September
39. Woche
Di, 27. September 2022 19:00 - 20:30 Berliner Plätzchen
Berliner Straße 173
42277 Wuppertal
Mi, 28. September 2022 11:00 - 15:00 Von-der-Heydt-Platz

42103 Wuppertal
Mi, 28. September 2022 12:45 St. Marien (Elberfeld)
Hardtstr. 1
42107 Wuppertal
Mi, 28. September 2022 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Do, 29. September 2022 12:30 - 13:30 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal
Oktober
So, 02. Oktober 2022 12:00 Berliner Plätzchen
Berliner Straße 173
42277 Wuppertal
So, 02. Oktober 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

40. Woche
Di, 04. Oktober 2022 17:00 Laurentiusplatz

42103 Wuppertal-Elberfeld
Mi, 05. Oktober 2022 13:00 Cafe Engel
Friedrich-Ebert-Straße 14
42103 Wuppertal
Do, 06. Oktober 2022 12:15 - 13:15 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal
Sa, 08. Oktober 2022 15:00 - 17:15 Treffpunkt: Alte Reformierte Kirche
Kirchplatz 1
42103 Wuppertal
So, 09. Oktober 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

41. Woche
Mi, 12. Oktober 2022 11:00 - 15:00 Johannes-Rau-Platz

42275 Wuppertal-Barmen
Mi, 12. Oktober 2022 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Mi, 12. Oktober 2022 19:30 St. Suitbertus
Kölner Straße/Ecke Chlodwigstraße
42119 Wuppertal
Sa, 15. Oktober 2022 15:00 St. Ludger
Ludgerweg 11
42329 Wuppertal
So, 16. Oktober 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

42. Woche
So, 23. Oktober 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

43. Woche
Mi, 26. Oktober 2022 11:00 - 15:00 Herzogstraße/Ecke Kasinostraße

Mi, 26. Oktober 2022 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Fr, 28. Oktober 2022 12:45 St. Marien (Elberfeld)
Hardtstr. 1
42107 Wuppertal
So, 30. Oktober 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

November
44. Woche
Mi, 02. November 2022 13:00 Cafe Engel
Friedrich-Ebert-Straße 14
42103 Wuppertal
Mi, 02. November 2022 16:00 Treffpunkt Kath. Friedhof, Hochstraße 11, Wuppertal Elberfeld

Do, 03. November 2022 12:15 - 13:15 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal

Unbequem

Die frohe Botschaft Jesu ist keine bequeme Botschaft, sie war es nie. Das Evangelium ist nicht von dieser Welt; es ist Gottes Wort an die Welt und fordert ihren Widerspruch heraus. – „Lehren, mein lieber junger Mann, das ist kein Spaß. Gottes Wort, das ist glühendes Eisen. Und du willst es lehren, indem du es mit der Zange anfasst, um dir die Finger nicht zu verbrennen! Du willst nicht mit beiden Händen danach greifen? Dass ich nicht lache.“
(Georges Bernanos)

Katholische Citykirche Wuppertal Katholische Citykirche Wuppertal,
Laurentiusstr. 7
42103 Wuppertal
Tel.: +49 (0)202-42 96 96 74
Fax: +49 (0)202-42 96 96 77
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