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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (3. November 2019- 31. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C)

Dr. Werner Kleine
Katharina Nowak

Fakenews

Kein neues Thema, sondern schon Paulus kannte dieses Phänomen, wie dem heutigen Lesungstext zu entnehmen ist:

„Lasst euch nicht so schnell aus der Fassung bringen und in Schrecken jagen, wenn in einem prophetischen Wort oder einer Rede oder in einem Brief, wie wir ihn geschrieben haben sollen, behauptet wird, der Tag des Herrn sei schon da!“ (2 Thess 2,2)

Offensichtlich waren also auch die Menschen damals schon mit Nachrichten konfrontiert, die keinen Wahrheitsgehalt hatten, aber dennoch in Angst und Schrecken versetzt haben. Dennoch haben die heutigen Fakenews wohl eine neue Qualität, da die Menschen damals – vermutlich - nur aus Unwissenheit und eigener Unsicherheit Unwahres verbreitet haben, dies aber heute oftmals gezielt eingesetzt wird, um Menschen zu manipulieren und die eigenen Interessen voranbringen zu können. Erschreckenderweise – dies fiel mir bei der Vorbereitung für diesen Text auf – ist der erste Treffer, wenn man in eine große Suchmaschine „fakenews“ eingibt „fake news erstellen“. Offenbar ist es inzwischen eine Art Volkssport, andere Menschen in die Irre zu führen.

Vorsicht sollte hier geboten sein, denn – auch darum geht es in einem der heutigen Texte, Gott liebt zwar alles an und in seiner Schöpfung, aber er möchte doch alles nach und nach wieder ins rechte Lot bringen, das auf einem Irrweg gelandet ist:

„Darum bestrafst du die Sünder nur nach und nach; du mahnst sie und erinnerst sie an ihre Sünden, damit sie sich von der Schlechtigkeit abwenden und an dich glauben, Herr.“ (Weish 12,2)

Andere vorsätzlich in die Irre führen, um ihn oder der Gesellschaft zu schaden oder eigene Interessen zu verfolgen darf wohl mit Fug und Recht als Schlechtigkeit angesehen werden.

Welche gefährlichen Ausmaße die Folgen von Fakenews annehmen können – dafür benötigen wir nicht mal den Blick über den Ozean, dafür reicht ein Blick aktuell nach Thüringen mit seinen katastrophalen Wahlergebnissen. Jeder vierte Wähler dieses Bundeslandes hat sich dafür entschieden seine Stimme jemandem zu geben, der mit gezielt eingesetzter Stimmungsmache auf der Grundlage von Fehlinformationen Bürgerinnen und Bürger getäuscht hat. Einem Mann wurden hier in großer Menge Stimmen gegeben, der nach einem Gerichtsurteil als „Faschist“ bezeichnet werden darf und den eine große britische Zeitung, der Telegraph am 27.10.2019, als „new Hitler“ beschreibt. Noch ein paar Tage vor der Landtagswahl verbreitet Höcke ein erfundenes, also erlogenes, Zitat von Bundesaußenminister Heiko Maas, nachdem er zuvor bereits gerichtlich untersagt bekommen hat, Herbert Grönemeyer mit Falschaussagen zu verunglimpfen. Andere Mitglieder seiner Partei sind nicht dazu in der Lage, Zitate danach zu unterscheiden, ob sie von Björn Höcke oder Adolf Hitler stammen, von dem Höcke wiederum sagt, dass es ein großes Problem sei, dass Hitler immer als absolut böse dargestellt würde. Einem Mann, der schon 2015 auf einer Veranstaltung sagte: „Christentum und Judentum stellen einen Antagonismus dar. Darum kann ich mit dem Begriff des christlich-jüdischen Abendlands nichts anfangen.“ Das ist vier Jahre her, an seiner Haltung dürfte sich nichts geändert haben. Er versucht öffentlich, einen Keil zwischen uns Christen und unsere älteren Geschwister, die Juden, zu treiben und bekommt dafür von fast jedem vierten Thüringer Wähler seine Stimme – schlimmer noch, es gibt Glaubensgeschwister, die sich mit Kreuz und Fisch im Logo als „Christen in der AFD“ bezeichnen. Warum gibt es dazu keinen Aufschrei der Gesellschaft, mindestens der Christen? Warum wiederholen wir gebetsmühlenartig, beispielsweise nach dem Anschlag in Halle vor einigen Tagen, ein „nie wieder“ (was selbstverständlich richtig ist, nie wieder dürfen die unvorstellbaren Grausamkeiten des Nationalsozialismus wiederholt werden) aber stehen nicht auf dagegen. Auch wenn knapp 25% bei der Wahl am letzten Sonntag für die AFD, sogar den rechten Rand der AFD, gestimmt haben, haben 75% es eben nicht getan. Wir müssen uns über Partei- und Religionsgrenzen hinweg zusammenschließen und alles verhindern, was Menschen in unserem Land in Unsicherheit leben lässt. Solange nur eine einzige Synagoge, jüdische Schule oder ein jüdisches Altenheim polizeilich bewacht werden muss, dürfen wir nicht aufhören zu kämpfen für ein demokratisches und friedliches Miteinander. Genauso wenig dürfen wir tolerieren, dass andere Menschen wegen ihrer Religion, Hautfarbe, sexueller Orientierung, ihrem Finanz- oder Bildungsstand bedroht werden. An vielen Stellen entwickeln sich solche Zusammenschlüsse des gemeinsamen Aufstehens gegen Rechts und das ist gut so. Auch Hitler hat seinen Weg nicht mit dem Bau von Konzentrationslagern begonnen, sondern mit Fakenews. Lassen wir uns davon nicht beirren, seien wir wachsam, wenn der Außenblick uns schon warnt (siehe die bereits zitierte Formulierung des Telegraph) und vor allem seien wir mutig, denn der Hashtag unter dem sich viele versammeln, stimmt ja. #wirsindmehr

Und vor allem sind wir nicht nur mehr, sondern auch nicht allein. Gott ist an unserer Seite, er stärkt uns und deshalb dürfen wir auch in schweren und dunklen Stunden gewiss sein, wie es im Psalm dieses Sonntags heißt:

„Der Herr ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Gnade. Der Herr ist gütig zu allen, sein Erbarmen waltet über all seine Werke.“ (Ps 145, 8f.)

Wenn man die Psalmen liest und das große jüdische Erbe betrachtet – wie man da auf die absurde Idee kommen kann, die Rede vom christlich-jüdischen Abendland sei nicht nachvollziehbar – das wird wohl ein Rätsel bleiben. Eines das Herr Höcke allerdings gerne für sich behalten kann.

Ich wünsche uns eine mutige Woche, wir haben das Allerheiligenfest gerade gefeiert, die meisten dieser Menschen, vermutlich fast alle, derer wir da gedacht haben, haben nicht den Weg des geringsten Widerstandes gewählt, sondern haben für ihre tiefsten Überzeugungen eingestanden. Tun wir dies auch und halten uns an die Worte, die uns Konstantin Wecker mit seinem Lied „Sage nein“ gibt:

„Ob als Penner oder Sänger,
Banker oder Müßiggänger,
Ob als Priester oder Lehrer,
Hausfrau oder Straßenkehrer,
Ob du sechs bist oder hundert,
Sei nicht nur erschreckt, verwundert,
Tobe, zürne, misch dich ein
Sage nein!“
(Quelle: LyricFind, Songwriter: Konstantin Wecker, Songtext von Sage nein © BMG Rights Management)

Ihre Katharina Nowak

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Wuppertaler Martinszug • 10.11.2019 • ab 17 Uhr (Laurentiusplatz, Wuppertal-Elberfeld)


Wuppertaler Martinszug – Fackelträger und Ordner gesucht


Auch in diesem Jahr werden wieder Helfer für den Martinszug gesucht (Foto: Christoph Schönbach)

Die Katholische Citykirche Wuppertal sucht für den Wuppertaler Martinszug, der am Sonntag, dem 10.11.2019 um 17 Uhr auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld startet, wieder Fackelträger und Zugordner, die den Zug begleiten. Interessenten können sich ab sofort unter 0202-42969674 oder per Mail an martinszug@katholische-citykirche-wuppertal.de melden.

Die Ordner und Fackelträger erhalten am 10.11.2019 um 16.30 Uhr eine entsprechende Einweisung.

Hat man je einen Papst übers Wasser laufen sehen?


Wenn große Hoffnungen auf kleinen Glauben treffen

Wieder einmal steht die Kirche auch in der Gegenwart vor großen Herausforderungen. Zwischen Furcht und Hoffnung schwankend erscheint manches schon als Quantensprung, was in den Augen der Welt er einem Tippelschritt gleichkommt. Die alles entscheidende Aufgabe, das Wort Gottes in alle Welt zu verkünden, braucht aber zu allen Zeiten Mutige, die bereit sind, zu entscheiden und zu verkünden. Ist da jemand, der heute den Sprung wagt?

Zum Beitrag "Hat man je einen Papst übers Wasser laufen sehen?" von Dr. Werner Kleine

Der Beitrag zum Anhören bei Soundcloud

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Was glauben Sie denn? - Die neue Kolummne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine

Die Cloud

Selten kommen sich die Traditionen der aus der Reformation hervorgegangenen Kirchen und die römisch-katholische Kirche im Jahr so nah wie in diesen Tagen, wenn auf den Reformationstag am 31.10. das römisch-katholische Hochfest Allerheiligen folgt. Wenn die Abendsonne den Horizont küsst, findet der Wechsel der Feste, die in so besonderer Weise auch für die jeweiligen Identitäten der Konfessionen stehen, statt. Ist es wirklich Zufall, dass die immer noch getrennten Konfessionen hier auf natürliche Weise einander nahe kommen? Was glauben Sie denn?

Die Anfänge des Allerheiligenfestes reichen bis ins 4. Jahrhundert zurück, als man noch lange nicht von Konfessionen sprach. Man unterschied noch nicht zwischen orthodox oder römisch-katholisch. Auch die Reformation war noch Jahrhunderte entfernt. Die Kirche war im wahrsten Sinn „katholisch“. Das Wort geht auf das griechisch „katholon“ zurück, das soviel wie „universell“ oder „umfassend“ bedeutet. Die später entstehende Konfessionsbezeichnung „römisch-katholisch“ geht primär auf den römischen Ritus, der in der westlateinischen Kirche gefeiert wurde, zurück. Die umgangssprachlich verwendete Konfessionsbezeichnung „katholisch“ ist also streng genommen eine Verkürzung.

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Platzrede! • 6.11.2019 (geänderter Termin!) • 12 Uhr • Berliner Platz


Verkündigung mit Leidenschaft! - Dr. Werner Kleine bei der Platzrede im Oktober 2017. Diskussion ausdrücklich erwünscht! (Foto: Christoph Schönbach)

Von Beginn an ereignete sich die Verkündigung der frohen Botschaft in der Öffentlichkeit. Die situative Rahmenbedingung Bergpredigt oder die Feldrede Jesu, die im Matthäus- bzw. Lukasevangelium einen wesentlichen Teil der Verkündigung Jesu überliefern belegen dies ebenso wie die Pfingstrede des Petrus oder die Rede des Paulus auf dem Athener Areopag in der Apostelgeschichte. Dabei lässt schon die biblische Tradition eine enge Verbindung der Verkündigung der frohen Botschaft mit dem aktuellen Alltag der Zuhörerinnen und Zuhörer erkennen. 

Die Katholische Citykirche Wuppertal nimmt diese biblische Tradition mit einem neuen Projekt, den „Platzreden“ wieder auf. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine wird am Mittwoch, dem 6.11.2019 um 12 Uhr die vierte Platzrede in diesem Jahr auf dem Berliner Platz in Wuppertal-Oberbarmen halten. Dabei wird er ebenso auf theologische wie auf tagesaktuelle und lokalrelevante Inhalte eingehen. Der konstruktive Zwischenruf seitens des Publikums ist ausdrücklich erwünscht. 

Die Platzreden verstehen sich als ernsthafte Unterhaltung an einem besonderen öffentlichen Ort. Gerade der Berliner Platz, der jüngst als „gefährlicher Ort“ eingestuft wurde, wurde zum Auftakt gewählt. Wo sonst in der Stadt könnte die biblische Zusage des „Fürchtet euch nicht“ deutlicher zur Sprache kommen.

Die Platzreden werden in Kooperation mit dem „Berliner Plätzchen“, einer Einrichtung der kath. Pfarrgemeinde St. Johann Baptist gegenüber des Berliner Platzes, veranstaltet. Sie finden von März bis Oktober jeweils am letzten Mittwoch im Monat statt. Aufgrund terminlicher Abstimmungen findet diese Platzrede ausnahmsweise nicht wie vorgesehen am 30.10.2019, sondern am 6.11.2019 statt.

ansprechBAR - die offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal • 6.11.2019 • Kaffee Engel


Die nächste offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal findet am Mittwoch, dem 6. November 2019, von 13.00-14.00 Uhr Uhr im Kaffee Engel (Friedrich-Ebert-Str. 13 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Als Mitarbeiter der Katholischen Citykirche Wuppertal steht dann Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal zum Gespräch über Gott und die Welt, aber auch für kritische Fragen zur Verfügung.

Himmel, Hölle, Fegefeuer - Was die Bibel über die letzten Dinge lehrt • Glaubensinformation in Wuppertal


Am Mittwoch, dem 6. November 2019 lädt die Katholische Citykirche Wuppertal wieder zur „Glaubensinformation in Wuppertal“. Das Thema des Abends lautet: „Himmel, Hölle, Fegefeuer - Was die Bibel über die letzten Dinge lehrt“.
 
Die Frage nach dem Ziel des Lebens und nach dem, was nach dem Tod kommt, gehört zu den zentralen Fragen, denen sich jeder Mensch ausgesetzt sieht. In den heutigen Vorstellungen spielen dabei die mittelalterlich geprägten Bilder von Himmel und Hölle nach wie vor eine zentrale Rolle. Der Abend geht der Frage nach, was sich aus Sicht der modernen Theologie hinter Himmel, Hölle und Fegefeuer verbirgt und welche – biblisch begründeten – Antworten heute gegeben werden können. Es geht letztlich um nicht weniger als um die Frage einer letzten Gerechtigkeit.
 
Der Abend beginnt um 19.00 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage). Es referiert Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal..

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Voraussichtlich wird die Veranstaltung per Facebook-Livestream in der Facebookseite der Katholischen Citykirche Wuppertal übertragen. Die Seite ist unter www.kck42.de/facebook öffentlich zugänglich.

Beschnitten!? • Dei Verbum direkt (Diskussion zu Bibel)


Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine im Streitgespräch (Foto: Christoph Schönbach)

Seit März 2015 betreibt die Katholische Citykirche Wuppertal den biblischen Weblog "Dei Verbum" (www.dei-verbum.de). In wöchentlichen Beiträgen zeigen der in Jerusalem lebende Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine, dass die Bibel auch für heutige Fragen in Kirche und Gesellschaft relevant ist.

Begleitend zum Weblog gibt es regelmäßig Live-Diskussionen (Dei Verbum direkt). Das nächste offene Gespräch findet am Dienstag, dem 12. November 2019 um 19.00 Uhr im Berliner Plätzchen (Berliner Str. 173/Ecke Langobardenstr. in Wuppertal-Oberbarmen) zum Thema „Beschnitten!““ statt.

Die Beschneidung ist umstritten. Immer wieder kommen in der Gegenwart auf, die religiöse Beschneidung, die für Juden und Muslime zur religiösen Praxis gehört, zu verbieten. Dabei ist die Beschneidung nicht erst heute ein umstrittenes Thema. Bereits in neutestamentlicher Zeit wurde die Frage der Beschnittenheit und der Unbeschnittenheit diskutiert. Waren die ersten Christen noch Juden, wurde schon nach kurzer Zeit das Evangelium des vom Kreuzestod Auferstandenen unter Nichtjuden, den Heiden verkündet. Man begann – zuerst in Antiochien – Heiden ohne vorherige Konversion zum Judentum zu taufen. Die Beschneidung als äußeres Zeichen der Zugehörigkeit zum Judentum wurde hier nicht mehr vollzogen. Gleichwohl war genau das Bestandteil des ersten großen innerchristlichen Konfliktes: Muss der Christ nicht zuerst zum Judentum konvertieren? Muss der Taufe nicht die Beschneidung vorausgehen?

Dieser Konflikt prägte die theologische Debatte der ersten Christen. Sie führte schließlich zum sogenannten Apostelkonzil, auf dem die Heidentaufe ohne vorherige Beschneidung anerkannt wurde. Gleichwohl bliebt die Situation auch nach diesem Beschluss konfliktiv, wie viele Texte des Neuen Testamentes, die die Taufe Unbeschnittener verteidigen. Das alleine zeigt, welche Bedeutung die Beschneidung auch und gerade für das Judentum hatte und hat. Worin sich diese Bedeutung begründet und warum Christen trotzdem auf die Beschneidung verzichten, das ist Gegenstand der Diskussion zwischen dem Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und dem Neutestamentler Dr. Werner Kleine.

Voraussichtlich wird die Diskussion per Facebook-Livestream (erreichbar unter www.kck42.de/live) in Echtzeit ins Internet übertragen.

Leben aus dem Tod - eine mystagogische Friedhofsführung


Das Kreuz ist auch auf dem kath. Friedhof Hochstr. ein Zeichen des Sieges des Lebens über den Tod. (Foto: Werner Kleine)

Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt wieder zu einer "mystagogischen Friedhofsführung" auf den Kath. Friedhof Hochstr. in Wuppertal-Elberfeld ein. Diese Friedhofsführung der besonderen Art beginnt am Mittwoch, dem 13. November 2019 um 16.00 Uhr am Eingang des Kath. Friedhofs (an der Friedhofskapelle – Hochstr. 11, Wuppertal-Elberfeld). Die Führung wird von Pastoralreferent Dr. Werner Kleine geleitet.

Der Tod ist wie die Geburt ein Teil des Lebens. Für Christen kommt das Leben im Tod zu sich selbst. Friedhöfe sind deshalb nicht bloß Ruhestätten. Grab- und Gedenksteine legen Zeugnis vom Leben derer ab, die hier bestattet sind – und es sind bei weitem nicht nur die Geburts- und Todesdaten, die hiervon zeugen. Die mystagogische Führung auf dem Friedhof Hochstr. erschließt die Begegnung von Leben und Tod auf eine ganz besondere Weise. Es wird deutlich: Der Tod ist kein Ende, sondern Vollendung.

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am Donnerstag, dem 14. November 2019 um 19 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Gedenkgottesdienst St. Josef Krankenhaus


Am Freitag, dem 15. November 2019, laden die Seelsorger des St. Josef Krankenhauses zu einem Gedenkgottesdienst für die dort Verstorbenen ein. Eingeladen sind Angehörige und Freunde, die den Verstorbenen nahe standen. Der Gottesdienst beginnt um 16.00 Uhr in der Kapelle des St. Josef Krankenhauses (Bergstr. 6-12, 42105 Wuppertal). Anschließend besteht die Möglichkeit, den Abend gemeinsam mit den Seelsorgern ausklingen zu lassen.

Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche auf der Alten Freiheit (Foto: W. Kleine)

Am Mittwoch, dem 23. Oktober 2019 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12-14 Uhr auf der Alten Freiheit in Wuppertal-Elberfeld stehen.

Kirche im Radio


Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 3. November 2019 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Soundcloud-Account der Katholischen Citykirche Wuppertal (oder hier auf der Homepage) noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

So, 08. Dezember 2019 - So, 08. März 2020

Dezember
49. Woche
So, 08. Dezember 2019 ganztägig
So, 08. Dezember 2019 10:30 St. Antonius, Pfarrzentrum
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 08. Dezember 2019 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 08. Dezember 2019 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

So, 08. Dezember 2019 17:00 St. Raphael
Windthorststraße 6
42389 Wuppertal
50. Woche
Mo, 09. Dezember 2019 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Di, 10. Dezember 2019 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Di, 10. Dezember 2019 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Mi, 11. Dezember 2019 11:00 - 15:30 Johannes-Rau-Platz

42275 Wuppertal-Barmen
Mi, 11. Dezember 2019 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Mi, 11. Dezember 2019 19:00 - 19:30 Ehe-, Lebens- und Familienberatung
Alte Freiheit 1
42103 Wuppertal
Mi, 11. Dezember 2019 19:30 St. Suitbertus
Kölner Straße/Ecke Chlodwigstraße
42119 Wuppertal
Do, 12. Dezember 2019 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 12. Dezember 2019 19:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Fr, 13. Dezember 2019 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Sa, 14. Dezember 2019 18:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 15. Dezember 2019 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 15. Dezember 2019 12:00 St. Antonius
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 15. Dezember 2019 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

So, 15. Dezember 2019 19:00 Laurentiusplatz

42103 Wuppertal-Elberfeld
51. Woche
Mo, 16. Dezember 2019 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Mo, 16. Dezember 2019 15:00 - 17:00 Eiscafé Giannone
Kaiserstraße 122
42329 Wuppertal
Di, 17. Dezember 2019 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Di, 17. Dezember 2019 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Di, 17. Dezember 2019 19:00 Berliner Plätzchen
Berliner Straße 173
42277 Wuppertal

Begegnung

Das Du begegnet mir von Gnaden; alles Wirkliche im Leben ist Begegnung: Ich werde am Du; Ich-werdend spreche ich Du.
Jeder wird, der er sein soll, jeweils erst durch den Andern: Mein Ich entsteht im Du.
Was ist Erlösung denn sonst als die Vollendung der Schöpfung Gottes zum Reiche Gottes.
(Martin Buber und Franz Rosenzweig)

Katholische Citykirche Wuppertal Katholische Citykirche Wuppertal,
Laurentiusstr. 7
42103 Wuppertal
Tel.: +49 (0)202-42 96 96 74
Fax: +49 (0)202-42 96 96 77
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Katholische Citykirche Wuppertal, 2012
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