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Katholische Citykirche Wuppertal

Wir wünschen allen Abonnentinnen und Abonnenten unseres Newsletters frohe Weihnachten und ein gesegnetes Neues Jahr 2020.

Das Wort zur Woche (29. Dezember 2019 - Fest der Heiligen Familie/Sonntag in der Weihnachtsoktav, Lesejahr A)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Die Großeltern der Zukunft

Liebe Leserinnen und Leser,

als Gottes Wort die Welt ins Dasein brachte, schuf er als erstes die Zeit. Noch bevor Gewölbe, Himmel und Erde, Pflanzen, Sonne, Mond und Sterne entstehen, schafft er zuerst das Licht, das er von der Finsternis scheidet. Die Finsternis nennt er Nacht, das Licht Tag. So kann es Abend und Morgen werden – der erste Tag. Noch bevor irgendetwas anderes entsteht, Materie oder Raum, ist die Zeit da. Die Zeit ist vor allem anderen da:

Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. Gott sah, dass das Licht gut war. Und Gott schied das Licht von der Finsternis. Und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag. Genesis 1,3-5

Der Wechsel von Dunkelheit und Licht, von Nacht und Tag, bildet einen Rhythmus, aus dem Zeit entsteht. Eine wahrlich meisterhafte Schöpfungstat, denn die Zeit trennt uns Vergängliche von der unvergänglichen Ewigkeit. Die Zeit ist Werden und Vergehen, die Ewigkeit pures Sein in reinster, unvergänglicher und doch hochdynamischer Gegenwart. Die Zeit ist so gewissermaßen die Schwelle, die alles zeitliche Sein von der Ewigkeit trennt. In der Tat: Niemand kann die Zeit zurückdrehen. Sie ist ein stetiges Fortschreiten, ein Werden und Vergehen, irreversibel, aus der Ewigkeit kommend und in die Ewigkeit führend. Niemand, dessen Existenz zeitlich bestimmt ist, kann die Zeit verlassen, um in die Ewigkeit zu schauen. Es mag einige Mystikerinnen und Mystiker geben, denen eine solche Schau wenigstens schemenhaft vergönnt war. Was auch immer sie erfahren haben: Auch den mystisch begabten Zeitlichen ist es nicht gegeben, die richtigen Worte für das zu finden, was ihnen widerfahren ist. So sagt schon Paulus – wahrscheinlich über sich selbst:

Ich kenne einen Menschen in Christus, der vor vierzehn Jahren bis in den dritten Himmel entrückt wurde; ich weiß allerdings nicht, ob es mit dem Leib oder ohne den Leib geschah, nur Gott weiß es. Und ich weiß, dass dieser Mensch in das Paradies entrückt wurde; ob es mit dem Leib oder ohne den Leib geschah, weiß ich nicht, nur Gott weiß es. Er hörte unsagbare Worte, die ein Mensch nicht aussprechen darf. 2 Korinther 12,2-4

Die Zeit scheint das verschlossene Tor zum Garten Eden zu sein, zu jenem Paradies, das die ersten Menschen verlassen haben, nachdem sie die Erkenntnis von Gut und Böse erlangt haben und so mündig geworden sind. Nun stehen die Kerubim und das lodernde Flammenschwert davor (vgl. Genesis 3,24) und machen eine Rückkehr unmöglich. Der Mensch ist in die Zeit geworfen, ihrem Werden und Vergehen. Wer eben noch ein Kind war, ist morgen schon jugendlich, wird bald selbst Kinder bekommen und hoffentlich noch die Kinder der Kinder sehen, bevor das Zeitliche Segen empfängt und sich das Tor zur Ewigkeit öffnet, was immer bedeutet, dass es keine Zeit mehr gibt. Tote haben keine Zeit mehr.

Nichts führt dem Menschen seine Geschöpflichkeit so vor Augen wie seine existentielle Zeitlichkeit. Nichts offenbart mehr über Gottes schöpferischen Humor als die Erschaffung der Zeit, geht doch mit ihr die werdende Vergänglichkeit einher. Es hat Gott jedenfalls gefallen, den Menschen so zu schaffen, dass er in jungen Jahren auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft ist, während er im Alter nicht nur auf das eigene Lebenswerk zurückschauen kann, sondern auch auf das sehen darf (oder muss), was die Enkel nun selbst erschaffen. Selten werden da Lebenshäuser einfach so weitergebaut. Die Enkel haben halt ihre eigenen Ideen und müssen mit dem Umgehen, was ihnen die Ahnen so hinterlassen haben. Oft nehmen die Enkel nicht wahr, dass die Ahnen ihnen auch den Grund bereitet haben, auf denen sie überhaupt bauen können. Sie finden es ja einfach so vor. Sie können nur mit dem umgehen, was schon da war. Selbst Adam und Eva bedürfen ja einer Grundausstattung, mit der sie dann weiterarbeiten können – deshalb machen nicht sie sich Gewänder aus Fell, sondern Gott bereitet ihnen diese Möglichkeit des Anfangs. Der Mensch an sich fängt nie bei Null an. Er findet vor, woraus er Neues schaffen kann. Er muss sich mit dem auseinandersetzen im Guten wie im Schlechten was ihm die Ahnen bereitet haben. Und die Ahnen dürfen nun zuschauen, was die Enkel – jene kleinen Ahnen – aus ihren Hinterlassenschaften machen. Daraus könnte eigentlich in gegenseitigem Respekt eine von Verantwortung getragene Symbiose entstehen, wie sie im Antwortpsalm vom Fest der Heiligen Familie, dem Sonntag in der Weihnachtsoktav im Lesejahr A, gepriesen wird:

Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt und der auf seinen Wegen geht!  Was deine Hände erwarben, kannst du genießen; wohl dir, es wird dir gut ergehen. Wie ein fruchtbarer Weinstock ist deine Frau drinnen in deinem Haus. Wie junge Ölbäume sind deine Kinder rings um deinen Tisch. So wird der Mann gesegnet, der den Herrn fürchtet und ehrt. Es segne dich der Herr vom Zion her. Du sollst dein Leben lang das Glück Jerusalems schauen. Du sollst schauen die Kinder deiner Kinder. Friede über Israel! Psalm 128

Zugegeben – der Psalm entspricht nicht ganz modernen soziologischen Anforderung. Er ist den zeitgenössischen Umständen doch sehr patriarchal geprägt. Aber er zeigt den Stolz der Ahnen auf die nachfolgenden Generationen, in denen die Frucht des eigenen Lebens in jeder Hinsicht aufgehen soll.

Dass es in der Realität schon damals anders aussah, lässt sich aus den Mahnungen des Buches Jesus Sirach erkennen, dass die jungen Generationen zu Respekt den Eltern gegenüber mahnt. Aus ihm wird in der ersten Lesung am Fest der Heiligen Familie im Lesejahr A verkündet:

Denn der Herr hat den Kindern befohlen, ihren Vater zu ehren, und die Söhne verpflichtet, das Recht ihrer Mutter zu achten. Wer den Vater ehrt, erlangt Verzeihung der Sünden, und wer seine Mutter achtet, gleicht einem Menschen, der Schätze sammelt. Wer den Vater ehrt, wird Freude haben an den eigenen Kindern, und wenn er betet, wird er Erhörung finden. Wer den Vater achtet, wird lange leben, und wer seiner Mutter Ehre erweist, der erweist sie dem Herrn. Jesus Sirach 3,2-6

Und:

Mein Sohn, wenn dein Vater alt ist, nimm dich seiner an, und betrübe ihn nicht, solange er lebt. Wenn sein Verstand abnimmt, sieh es ihm nach, und beschäme ihn nicht in deiner Vollkraft! Jesus. Sirach 3,12f

Solche Mahnungen sind wohl nur notwendig, wenn die so Ermahnten es an dem angemahnten Respekt den Alten gegenüber mangeln ließen. Der Aufstand der Jungen gegen die Alten ist also keine Erfindung der Neuzeit. Wohl zu allen Zeiten ist der Konflikt zwischen den Generationen wirksam gewesen. Das kann kaum verwundern, profitieren die Jungen doch zu allen Zeiten von den Fortschritten, die die Alten, als sie selbst jung waren, begonnen hatten, bevor sie jetzt, selbst alte geworden, von den Fortschritten derer, die ihnen im Jungsein nachgefolgt sind, überfordert werden, weil, ja weil halt der Verstand manchmal abnimmt, die geistige Spannkraft nachlässt und die Aufnahmefähigkeiten eben nicht mehr die eines jungen Menschen sind. Wer als junger Mensch junge Reben auf neue Weinberge gepflanzt hat, möchte halt im Alter die Frucht des Weins genießen und sich nicht beschimpfen lassen, dass es jetzt bessere Rebsorten gibt ...

Und doch kann der Respekt der Generationen keine Einbahnstraße sein. Jesus Sirach jedenfalls könnte in den Verdacht kommen, bloß die Jugend an den Respekt zu erinnern. Das freilich dürfte nur zu neuen Konflikten führen, hinterlassen die Ahnen ja nicht nur fruchtbaren Boden, sondern auch die Kollateralschäden der eigenen Fortschrittsarbeit. Ein ausgelaugter Weinberg muss erst aufwändig wieder fruchtbar gemacht werden. Was haben die Alten da bloß getan? Warum sträuben sie sich jetzt gegen den Fortschritt?

Ein gedanklicher Fortschritt ist jedenfalls, wenn auch nicht auf den ersten Blick, in der zweiten Lesung vom Fest der Heiligen Familie im Lesejahr A zu erkennen.  In einer sogenannten „Haustafel“ wird dort das Verhältnis der Generationen „geregelt“:

Ihr Frauen, ordnet euch den Männern unter, wie es sich im Herrn geziemt! Ihr Männer, liebt die Frauen und seid nicht erbittert gegen sie! Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern in allem, denn das ist dem Herrn wohlgefällig! Ihr Väter, schüchtert eure Kinder nicht ein, damit sie nicht mutlos werden! Kolosser 3,18-21

Auch hier fragt man – aus heutiger Perspektive zu Recht – ob „Gehorsam“ und „Unterordnung“ die richtigen Kategorien sind, mit denen das Verhältnis der Geschlechter und Generationen beschrieben werden sollte. Auch hier darf man nicht vergessen, dass der Brief an die Gemeinde in Kolossä in Zeiten geschrieben wurde, die durch und durch patriarchal geprägt waren. Und hier durchbricht der Text damals gängige Denkmuster geradezu revolutionär, weil er ein Prinzip der Wechselseitigkeit, der Reziprozität einführt. Hier wird nicht nur von Frauen Unterordnung gefordert, sondern von Männern ihnen gegenüber Liebe und Verzicht auf Erbitterung – wodurch die gängige absolute Unterordnung deutlich relativiert wird. Dem Gehorsam der Kinder wird der Verzicht auf Einschüchterung entgegengehalten. Für damalige Zeiten ein einschneidender Fortschritt – der nicht enden darf und – Gott sei. Dank! – nicht geendet hat. Das Verhältnis der Generationen ist durch die Zeiten immer wieder neu justiert werden. Gegenwärtig scheint eine solche Neujustierung offenkundig wieder dringen geboten – von allen Seiten!

Die von Jugendlichen getragene Bewegung „Fridays for Future“ hält den Ahnen zu Recht einen Spiegel vor. Der Klimawandel ist – ob er nun menschengemacht ist oder nicht ist (aus Sicht des Autors ist er zweifellos menschengemacht!) – Fakt. Er wird das Leben auf dem Planeten Erde für Generationen verändern. CO2-Emissionen haben nicht erst seit wenigen Jahren zu einer dauerhaften Erwärmung der Erde beigetragen. Bohrkernmessungen zeigen, dass dieser Prozess mindestens mit der industriellen Revolution – also seit gut zwei Jahrhunderten – im Gang ist. Ohne Zweifel beschleunigt er sich aber seit wenigen Jahrzehnten. Niemand, der heute in der Zeit existiert, kann sich der Verantwortung entledigen. Wohlstand für viele, die weiter notwendige Bekämpfung von Hunger und Armut in der Welt, der technische Fortschritt an sich, hinter den wohl kaum jemand zurück will, all das war und ist nicht ohne Nebenwirkungen zu haben. Dass die Jugend von heute es in aller Regel besser hat, als ihre Großelterngeneration, war erklärtes Ziel eben jener Ahnen als sie selbst noch jung waren. Das haben sie geschafft – und nun bezahlt die Jugend in ihrem Leben den Preis für den mit dem Wohlstand verbundenen Klimawandel. Sie vernetzen sich dazu über jenes Internet, das sie als Digital Natives vorgefunden haben, weil ihre Ahnen es erfunden, erschaffen und weiterentwickelt haben.

Nun aber ruft die Jugend voller Protest aus, man wolle ihnen die Zukunft klauen – eine Zukunft, die die Großeltern nicht mehr hätten. Manch eine Aktivistin beklagt gar den Raub der eigenen Kindheit, die wohl nur aus Angst vor der Erderwärmung bestanden hat, während mancher Aktivist den Großeltern den Spiegel der immer näher kommenden Sterblichkeit vor Augen hält. So wird sich freilich nicht nur der Klimawandel kaum aufhalten lassen; auch kennen die Großeltern solche jugendlichen Panikattacken. Es ist noch nicht allzu lange her, dass die jetzige Großelterngeneration ihre Jugend im kalten Krieg zwischen Ost und West in der Angst eines atomaren Overkills verbringen musste oder als Kinder im Deutschen Herbst 1977 die allgegenwärtige Präsenz schwerbewaffneter Polizisten als Zeichen einer ständigen Bedrohung durch RAF-Terroristen wahrnahm. Wahrlich: Die Angst vor der Zukunft ist den Ahnen vertrauter, als die Enkel es je erahnen können. Deshalb verstehen die Großeltern wohl nur zu gut, was in ihren Nachkommen so vor sich geht. Sie haben ihnen eine wohlständige Welt hinterlassen, die nicht umsonst zu haben war. Der Mensch ist offenkundig nur begrenzt in der Lage, die Folgen seines Handelns umfassend abzuschätzen. Und jetzt ist mal wieder der Generationenschlamassel da. Helfen da gegenseitige Vorwürfe weiter? Löst es ein Problem, den Großeltern nur ihre Fehler unter die Nase zu reiben? Baut es Zukunft auf, wenn die so Gescholtenen in langen Widerreden zeigen, dass sie früher viel nachhaltiger gelebt hätten als die heutige Jugend? Hätte sie es wirklich, stünde die Welt nicht da, wo sie heute steht.

Vielleicht hilft die Aufforderung des Briefes an die Gemeinde in Kolossä aus der zweiten Lesung vom Fest der Heiligen Familie, die Basis für einen Neuanfang zu finden – und ein solcher Neuanfang ist nötig, wenn es echte Lösungen für die Fragen der Zukunft geben soll:

Ertragt euch gegenseitig, und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr. Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht. Kolosser 3,13f

Kein Geschrei auf Demonstrationen, das ruft, man seit laut, weil jemand die Zukunft klaut, beinhaltet eine Lösung, weil es bloß Anklage ist. Kein demonstratives Beleidigtsein Älterer, weil die Jugend im Überschwang neu entdeckter Kräfte bisweilen über das rhetorische Ziel hinausschießt, baut Zukunft auf. Nur die gemeinsame, von gegenseitigem Respekt und gemeinsamer Verantwortung getragene Suche nach echten Lösungen bietet die Chance, dass die Kinder von heute eine Zukunft haben, in der man sich gerne an die Ahnen erinnern wird. Wie wäre es, wenn die Jugend nicht nur klagt, sondern mit den Alten ins Gespräch kommt, um zu erfahren, mit welchen Strategien sie die Probleme ihrer Jugend bewältig haben. Erfahrungen sind eben auch ein Wissensschatz, den es zu heben gilt. Und die Älteren sollten sich nicht nur satt zurückziehen, sondern die Verantwortung für ihr Werk übernehmen, bei dem sie vieles gut gemacht, vieles aber eben auch nur gut gemeint haben. Vielleicht kann die Jugend von heute an diesem Beispiel für die Zeiten lernen, wenn sie selbst zu Großeltern geworden sind und sie sich von den Kindern der Kinder anhören müssen, warum die Welt so geworden ist, wie sie dann geworden sein wird. Das Paradies – soviel ist klar – ist dieser Zeit enthoben. Das Reich Gottes aber ist nah. Deshalb kann sich niemand, wirklich niemand der Verantwortung entziehen – die Alten nicht für die über die Zukunft ihrer Enkel und die Enkel nicht für die Zukunft, die sie ihren Enkeln hinterlassen werden. Werdet weise, wissend dass ihr mit der Erkenntnis von Gut und Böse Lösungen finden könnt. Also: Brecht auf und sucht Lösungen! Bezahlt gemeinsam den Preis um der Generationen willen, die noch in der Ewigkeit sind und auf ihre Zeit warten!

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Was glauben Sie denn? - Die neue Kolummne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine

Die Frauen von Bethlehem

Bald ist Weihnachten – dieses Fest, an dem selbst in erfahrenen Frauen und gestandenen Männern Erinnerungen aus Kindertagen wach werden. Damals war die Welt für die meisten doch in Ordnung;  Lichterglanz und Glockenklang verhießen Festlichkeit und das Kind in der Krippe rief selbst bei jenen Empathien wach, denen man sonst den Vorwurf gefühlsduseliger Säuseligkeit kaum machen konnte. Weihnachten war, ist und wird immer ein besonderes Fest sein. Man kann es schon mittags an Heilig Abend spüren, wie die Stadt den Atem anhält. Die Gesellschaft synchronisiert sich. Arm und Reich, Jung und Alt, Menschen, welcher Herkunft auch immer tun zur selben Zeit das Gleiche: Sie feiern selbst dann Weihnachten, wenn sie keine Christen sind. Oder ist da etwa ein Atheist, der den Seinen an Weihnachten nichts schenkt? Was glauben Sie denn?

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Bethlehem


Ein weihnachtlicher Essay über die Bedeutung des historischen Kontextes für die Verkündigung des Glaubens

Weihnachten ist kein Märchen. Weihnachten ist Geschichte. Auch wenn die Evangelien in erster Linie Zeugnisse des Glaubens sind, fusst ihre Überlieferung doch auf historischen Grundlagen. Allen Entmythologisierungstendenzen zum Trotz ist in ihren Geschichten doch reale Geschichte enthalten - eine Geschichte freilich, die interpretiert wird und werden muss. Gottes Wort ereignet sich jedenfalls immer unter konkreten Rahmenbedingungen. Nur so kann und muss es immer neu Gestalt werden.

Zum Beitrag "Bethlehem" von Dr. Werner Kleine

Der Beitrag zum Anhören bei Soundcloud

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Glaubensinformation als Podcast


Die beliebte Reihe "Glaubensinformation in Wuppertal" gibt es jetzt auch als Podcast. Immer wieder werden die Glaubensinformationen live ins Netz übertragen. Die Mitschnitte können dann auch bei Youtube angesehen werden. Ab sofort gibt es die Audios auch als Podcast "zum Mitnehmen" bei iTunes oder Spotify. Sie können auch in jedem guten Podcast-Player direkt unter folgendem Link abonniert werden:

http://podcast.pr-werner-kleine.de/feed/podcast/glaubensinformation

Die Könige kommen zur Künstler-Krippe • Festankündigung 2020


Am 6. Januar werden die Sterndeuter dem neugeborenen Jesus-Kind in der Künstler-Krippe ihre Aufwartung machen. (Foto: Christoph Schönbach)

Am Montag, dem 6. Januar 2020, dem Dreikönigstag, kommen die Könige in Gestalt der Krippenfiguren der Laurentiusbasilika um 12.00 Uhr zur Künstler-Krippe. Sie werden dort feierlich empfangen, wenn sie Gold, Weihrauch und Myrrhe zum Jesuskind, das nach der Zerstörung am Ende des Jahres wieder repariert wurde,  bringen werden. Es werden auch die Sternsinger von St. Laurentius erwartet.

Traditionell werden am Dreikönigstag die Daten der beweglichen Feiertage des Kirchenjahres (Ostern, Pfingsten, Christi Himmelfahrt, Fronleichnam) verkündet. Dieser Tradition folgend wird Pastoralreferent Dr. Wer-ner Kleine nach der Ankunft der Drei Könige die Festankündigung in der alt überlieferten Weise als Gesang vortragen. Die Dreikönigsfeier an der Künstler-Krippe wird mit dem Segen für das kommende Jahr beschlossen, der in besonderer Weise auch den Anwesenden zugesprochen wird.

Zum flickr-Album über die Entstehung der Künstler-Krippe 2019

Was wir von Jesus wissen können - Biblisches und Außerbiblisches zum historischen Jesus • Glaubensinformation in Wuppertal


Hat Jesus von Nazareth überhaupt gelebt oder ist die Bibel bloß ein Märchenbuch? Zweifellos sind die Schriften des Neuen Testamentes und vor allem die Evangelien Tendenzschriften, die aus der Sicht derer geschrieben sind, die an die Auferstehung des Gekreuzigten glauben. Sie sind aber keine bloße Vertröstung auf ein Jenseits, sondern Aufforderung, bereits im  Diesseits daran mitzuarbeiten, das nahe Reich Gottes, das Jesus Christus verkündet ahtte, zu verkünden und zu verwirklichen. Das kann nur gehen, wenn Jesus selbst keine schöne Illusion, sondern seine Worte und Taten historische Ereignisse sind. In der Tat lassen die Evangelien mehr Aussagen über den historischen Jesus zu als auf den ersten Blick zu vermuten ist. Vor allem aber sind es die außerbiblischen, nicht-christlichen Zeugnisse, die belegen, dass Jesus von Nazareth nicht nur tatsächlich gelebt hat und am Kreuz gestorben ist; sie zeigen auch seine enorme Wirkung über den Kreuzestod hinaus.
 
Der Abend skizziert anhand der biblischen und außerbiblischen Zeugnisse ein Bild dessen, was wir über den historischen Jesus wissen können. Er findet am Mittwoch, 8. Januar 2020 von 19.00-20.30 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7 – am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld – 1. Etage) statt. Es referiert der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Die Reihe Glaubensinformation gibt es jetzt auch als Podcast bei iTunes, Spotify oder direkt als Feed für den Podcastplayer.

Video-Mitschnitte vergangener Glaubensinformationen gibt es als Playlist bei YouTube.

Voraussichtlich wird die Veranstaltung per Facebook-Livestream in der Facebookseite der Katholischen Citykirche Wuppertal übertragen. Die Seite ist unter

www.kck42.de/facebook

öffentlich zugänglich.

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am Donnerstag, dem 23. Januar 2020 um 19 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Kirche im Radio


Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 5. Januar 2020 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Soundcloud-Account der Katholischen Citykirche Wuppertal (oder hier auf der Homepage) noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

Mo, 06. Juli 2020 - Di, 06. Oktober 2020

Juli
28. Woche
Di, 07. Juli 2020 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Mi, 08. Juli 2020 19:30 St. Suitbertus
Kölner Straße/Ecke Chlodwigstraße
42119 Wuppertal
Do, 09. Juli 2020 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 12. Juli 2020 10:30 St. Antonius, Pfarrzentrum
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 12. Juli 2020 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 12. Juli 2020 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

29. Woche
Di, 14. Juli 2020 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Do, 16. Juli 2020 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 19. Juli 2020 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 19. Juli 2020 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

30. Woche
Di, 21. Juli 2020 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Do, 23. Juli 2020 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 26. Juli 2020 10:30 St. Antonius, Pfarrzentrum
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 26. Juli 2020 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 26. Juli 2020 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

31. Woche
Di, 28. Juli 2020 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Do, 30. Juli 2020 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
August
So, 02. August 2020 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 02. August 2020 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

32. Woche
Di, 04. August 2020 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Mi, 05. August 2020 13:00 - 14:00 Cafe Engel
Friedrich-Ebert-Straße 14
42103 Wuppertal
Do, 06. August 2020 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 09. August 2020 10:30 St. Antonius, Pfarrzentrum
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 09. August 2020 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 09. August 2020 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

Der Sinn

„Du hast dir für den Anfang deines Lebens eine harte Zeit ausgesucht. Aber das macht nichts ... Du hast gute Eltern, die werden dich schon lehren, wie man die Dinge anpackt und meistert. Und ich möchte, dass du das verstehst, was ich gewollt habe: die Rühmung und Anbetung Gottes vermehren; helfen, dass die Menschen nach Gottes Ordnung und in Gottes Freiheit leben und Menschen sein können. Nur der Anbetende, der Liebende, der nach Gottes Ordnung Lebende ist Mensch und ist frei und lebensfähig.“
(Alfred Delp, Brief vom 23. Januar 1945)

Katholische Citykirche Wuppertal Katholische Citykirche Wuppertal,
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42103 Wuppertal
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