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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (27. März 2022 - Vierter Fastensonntag, Lesejahr C)

Dr. Werner Kleine
Katharina Nowak

So oder so – unsere Hände sind nicht in Unschuld

Liebe Leserinnen und Leser,

manche Philosophen gehen davon aus, dass es sich bei der Religion um ein Mittel handelt, mit der der Mensch versucht, Kontingenz zu bewältigen, also Unwägbarkeiten, unglückliche Zufälle, Unglücke und derlei Misshelligkeiten. Denn der Mensch liebt eine gewisse, kontinuierliche Aufwärtsbewegung, aber vor allem Stabilität. Angela Merkel hat so manche Wahl gewonnen: „Sie kennen mich“. Konrad Adenauer hatte es vorgemacht: „Keine Experimente“, die SPD hat es 1965 auch so versucht: „Sicher ist sicher - SPD“.

Hätten Sie gedacht, dass wir uns einmal nach Nikita Chruschtschow sehnen? Was ist das nur für eine Welt geworden? Der Gründer der Zisterzienser, der Hl. Bernhard von Clairvaux sah die Dinge eindeutig: „Im Tod des Heiden sucht der Christ seinen Ruhm“. Der Zisterzienser-Prior von Langwaden vermisst im Ukraine-Konflikt die Stimme der Völkerverständigung und der Mediation. Willy Brandt verhandelte die Entspannungspolitik und hatte dabei zu seiner Unterstützung eine funktionstüchtige Bundeswehr von 500.000 Soldaten, die rund 3 % der Wirtschaftsleistung kosteten. Der heutige Fraktionsvorsitzende der SPD, Herr Mützenich, glaubt, dass nukleare Abschreckung nicht funktioniert, während er gerade selbst durch die Drohung mit Atombomben davor abgeschreckt wird, den unschuldigen Mitmenschen in der Ukraine, denen man gerade ihr Dach über dem Kopf wegbombt, so zu Hilfe zu kommen, wie es notwendig wäre. Wie soll man mit solch einem Durcheinander nur fertig werden, das wirklich nur der große Durcheinanderwerfer, der „Diabolus“ selbst, fertigbringen kann? Da wirkt ja die Religion auch nicht gerade hilfreich, wenn der orthodoxe Metropolit Kyrill seinem KGB-Kumpan Ikonen segnet und der Papst so undeutlich nuschelt, dass selbst das kirchliche Nachrichtenportal „katholisch.de“ seine Initiativen nicht hilfreich findet.

Trotzdem glaube ich, dass wir die schreckliche Gegenwart besser ertragen können, wenn wir im Evangelium des heutigen Sonntags das Gleichnis vom verlorenen Sohn als Bild unserer menschlichen Unbehaustheit nehmen. Vielleicht ist die Welt ja so eingerichtet, warum, um Gottes Willen, auch immer, dass es so unklar sein muss? Für uns, für unsere Freiheit, für das wirklich „entscheidende“ in unserem Leben muss es vielleicht die Unklarheit, die Unzufriedenheit mit den Umständen, das Ausbrechen aus dem gewohnten geben. Wer immer im Schoß der sicheren Umstände bleibt, für den ist kein Mastkalb zu schlachten, der bekommt nicht einmal eine Ziege geschenkt. Für uns ist der Platz hinterm Ofen nicht vorgesehen, wir müssen uns mit der rauhen Wirklichkeit auseinandersetzen.

Sicher wirkt dieser Gedanke auch nur wie das Pfeifen im Wald, aber was bleibt uns? Wir dürfen nicht den Kopf in den Sand stecken, wir müssen handeln, damit die Welt für unsere Enkel lebenswert bleibt. Dabei werden wir uns die Hände schmutzig machen müssen und zu Zöllnern und Sündern werden. Wir müssen Steuern zahlen für unvorstellbare Waffensysteme, wir müssen Gas von menschenverachtenden Despoten kaufen und wir werden dazu helfen müssen, dass unschuldige junge russische Soldaten, die nichts verbrochen haben, außer sich nicht getraut zu haben, sich für den Frieden in ein Gefängnis werfen zu lassen, umgebracht werden. Schauerlich. Aber solange die Welt so ist, wie sie ist, ist es uns nicht erlaubt, im Krieg nach Mediation und Völkerverständigung zu rufen und selbst die Hände in Unschuld zu waschen. Das sind sie nämlich ohnedies nicht.

Wenn Sie an diesem Sonntag Laetare beten können:

„Freue Dich, Stadt Jerusalem! Seid fröhlich zusammen mit ihr, die Ihr traurig wart“ (Jes 66,10)

dann freut mich das für Sie. Mir ist die Zeit nicht danach.

Ihre
Katharina Nowak

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Was glauben sie denn? - Die Kolumne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Fürchtet euch nicht!

Der Krieg ist monströs. Jeder Krieg ist eine Verachtung des Lebens. In der Ukraine wird die Sinnlosigkeit des Krieges mit Wucht vor Augen geführt, wenn Städte, die gestern noch vor Leben strotzten und pulsierten, dem Erdboden gleich gemacht werden. Wofür? Warum? Fragen, die keine Antwort finden und die Ohnmacht nur noch größer erscheinen lassen. Die Folgen des Krieges, den Putin entfesselt hat, sind auch hier spürbar – zumindest scheint es so. Die Mehl- und Sonnenblumenölregale sind leer. Sind das schon Kriegsfolgen? Wohl kaum. Was glauben Sie denn?

Sicher ist die Ukraine ein Hauptexporteur für Weizen und Sonnenblumenkerne – aber die ausbleibende Ernte, die zu spürbaren Einbußen führen würde, findet erst dieses Jahr statt. Die Krise kommt erst noch. Das gilt auch für die Preise für Energieträger, deren Erhöhung nahezu alle betrifft. Noch sind die Lager voll. Noch ist Zeit zu handeln. Und trotzdem ist die existentielle Angst in der Gesellschaft mit Händen greifbar. Hamsterkäufe haben wieder Konjunktur – und verstärken die sich anbahnende Hysterie noch. Der moderne Mensch westlicher Prägung kann mit leeren Regalen kaum leben.

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Ride& Pray • Ökumenische Fahrradsternfahrt • 27.3.2022


Nachgesehen: Der offene Himmel - Eine Einführung in die Dramaturgie und die Zeichen der Eucharistiefeier(Glaubensinformation)


Die Eucharistiefeier bildet - so lehrt das Zweite Vatikanische Konzil - Quelle, Mitte und Höhepunkt des kirchlichen Lebens. Sie ist die zentrale Versammlung des Volkes Gottes, das von hier aus in den Alltag gesandt wird und aus dem Alltag wieder zusammenkommt, um das Sakrament der Eucharistie zu feiern. Die Feier selbst folgt einer Dramaturgie, die nicht nur über die Jahrhunderte gewachsen ist und dabei von jüdische, römischen und auch germanischen Quellen beeinflusst wurde. Dabei ist dies Prägung ein dynamischer, auch gegenwärtig noch nicht abgeschlossener Prozess.

Die Dramaturgie der Eucharistiefeier selbst ist geprägt von Zeichen, Riten und Symbolen, in denen sich ihr Wesen ereignet: Die Feier der Gemeinschaft der Menschen mit Gott, die die Gemeinschaft der Menschen untereinander begründet.

Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 23.3.2022 als Webinar stattfand.

Weiterführende Links:

Alle bisher gesendeten und aufgezeichneten Glaubensinformationen können in einer Youtube-Playlist nachgesehen werden:

Youtube-Playlist "Glaubensinformation"

Die Glaubensinformation gibt es auch als Audio-Podcast, der unter http://podcast.pr-werner-kleine.de/feed/podcast/glaubensinformation - auch in jedem Podcast-Catcher - abonniert werden kann.

Friedens- und Benefizkonzert • 1. April 2022 • Historische Stadthalle Wuppertal


Friedens- und Benefizkonzert am 1. April in der Historischen Stadthalle Wuppertal
Panflötistin Hannah Schlubeck und befreundete Musiker*innen und Ensembles musizieren für die lokale Flüchtlingshilfe Ukraine


In Kooperation mit der Katholischen Citykirche Wuppertal hat die aus Wuppertal stammende Panflötistin Hannah Schlubeck für den 1. April 2022 um 19 Uhr ein Friedens- und Benefizkonzert im großen Saal der Stadthalle organisiert. Spontan haben viele befreundete Musiker*innen, Künstler*innen und Ensembles zugesagt, so daß ein buntes Programm entstanden ist, welches für viele Menschen interessant ist. Neben Mezzosporanistin Julia Nikolajczyk, dem Pianisten Thorsten Schäffer und dem Organisten Hans Küblbeck werden auch das Vokalensemble Vox Vallis der Wuppertaler Kurrende sowie der Frauenchor St. Laurentius einen musikalischen Beitrag leisten. Einen besonderen Farbtupfer wird La Cati Flamenco mit Tanzeinlagen an dem Abend setzen.
Besonders freut sich Hannah Schlubeck über die Zusage der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg unter der Leitung von Juri Gilbo. Seit vielen Jahren besteht eine Zusammenarbeit mit dem international besetzten Ensemble, dessen Mitglieder am Konservatorium St. Petersburg studiert haben, aber vorwiegend in Deutschland leben. Die meisten Musiker*innen der Kammerphilhamonie stammen aus Russland und der Ukraine. Ein starkes Zeichen für Frieden und Versöhnung!
Einige Menschen werden Hannah Schlubeck noch als Matthias Schlubeck kennen. Sie hat während der Corona-Zeit den Schritt in ein neues Leben gewagt und die Metamorphose von Matthias zu Hannah begonnen. Das Konzert wird der erste Auftritt in Wuppertal als Hannah sein.
Durch die breite Unterstützung der Stadthalle Wuppertal, der Katholischen Citykirche und des Evangelischen Kirchenkreises Wuppertal, den Wuppertaler Stadtwerken WSW, der Sparkasse Wuppertal und Wuppertal-Live, können ALLE Einnahmen des Abends ohne Abzüge an die lokale Flüchtlingshilfe der Caritas Wuppertal-Solingen und der Diakonie Wuppertal gehen. Alle Mitwirkenden verzichten auf Honorare und Kostenerstattungen.
Der Basiseintritt beträgt im Vorverkauf 15,- Euro normal und 10,- Euro ermäßigt, an der Abendkasse 20,- Euro und 15,- Euro. Wer mag, kann am Abend noch einmal - je nach Möglichkeiten - spenden.
Karten sind bei allen bekannten Vorverkaufsstellen der Region erhältlich oder online unter: https://www.wuppertal-live.de/?408955

Außerdem kann die Initiative über das Stichwort „Spende Benefizkonzert Hannah Schlubeck“ unterstützt werden. Unter diesem Stichwort eingegangene Spenden gehen direkt an die Flüchtlingshilfe Ukraine im Tal und Umgebung. Wer nicht zum Konzert kommen kann oder möchte, kann so direkt über die gemeinsame Stiftung von Caritas und Diakonie etwas beitragen:

Kontoinhaber: Gemeinschaftsstiftung für Wuppertal
IBAN: DE77 3305 0000 0000 1414 81
BIC/SW IFT Code: WUPSDE33XXX
oder über die Internetseite.
 www.gemeinschaftsstiftung-wuppertal.de

Berliner Plätzchen – „Mein Wort“ – Prominente lesen aus der Bibel


In der österlichen Bußzeit (Fastenzeit) lesen an jedem Mittwoch bekannten Persönlichkeiten Wuppertal in der Zeit von 12.00-12.30 Uhr im Berliner Plätzchen (Berliner Str. 173/Ecke Langobardenstr. in Wuppertal-Oberbarmen) unter dem Motto „Mein Wort“ aus der Bibel. Die Lesungen werden musikalisch umrahmt. Außerdem besteht im Anschluss an die Lesungen Gelegenheit für einen kurzen Austausch.

Bereits am 9.3. las der Wuppertaler Oberbürgermeister Uwe Schneidewind aus der Heiligen Schrift.

Weitere Termine sind:

16.3. Dietmar Bell, MdL (Musik: Guido Tumbrink/Piano, Elisa Diummarresi/Sopran)
23.3. Burkhard Rücker, Bezirksbürgermeister (Musik: Thomas Grunwald/Piano, Angelika Kozinowksi-Erler/Violoncello)
30.3. Dörte Bald, Schauspielerin (Musik: Guido Tumbrink/Piano)
6.4. Dr. Bruno Kurth, Stadtdechant (Musik: Thomas Grunwald/Piano, Tomasz Kwiatkowski/Tenor)
13.4. Bruder Dirk, Mönch (Musik: Thomas Grunwald/Piano)

Die Teilnahme ist kostenlos.

 Plakat mit allen Daten und Terminen

Grüssauer Kreuzweg in Wuppertal


Kreuzigungsszene vom Grüssauer Kreuzweg

Die niederschlesische Stadt Legnica (Liegnitz) ist seit 1993 Partnerstadt Wuppertals, nachdem die Stadt Wup-pertal bereits 1952 eine Patenschaft für die ehemaligen Einwohner des früher deutschen Liegnitz übernommen hatte. Legnica (Liegnitz) ist Bischofsstadt. Kirchlicherseits bestehen zwischen der Katholischen Kirche in Wup-pertal und dem Bistum Liegnitz schon seit vielen Jahren enge Beziehungen. Zum Bistum Liegnitz gehört das Kloster Grüssau (polnisch: Krzeszowie), einer ehemaligen Zisterzienserabtei, in dessen Nähe sich seit dem Ende des 17. Jahrhunderts ein Kalvarienberg mit 32 Kreuzwegstationen und einer abschließenden Skulptur zur Wiederkunft Christi befindet. Sie wurden unter Abt Bernhard Rosa geschaffen, der von der Verabschiedung Jesu von seiner Mutter über mehrere Ereignisse hinweg bis zur Grablegung die Passion Jesu darstellt. Die Bil-der und Texte des „Großen Grüssauer Kreuzweges“ verlassen die klassische Anzahl der vierzehn Stationen, die in vielen römisch-katholischen Kirchen zu finden sind. Man hatte schon im Mittelalter versucht, den genauen Weg der Passion Jesu zu rekonstruieren und dabei so eng wie möglich den Texten der Evangelien zu folgen. Das versucht auch der Grüssauer Kreuzweg mit seinen 33 Stationen, wobei sich die Anzahl der Bilder hier an den Lebensjahren Jesu orientiert: Für jedes Jahr ein Bild.

Auf Initiative von Pfr. Dr. Michael Grütering zeigt die Katholische Citykirche in der diesjährigen österlichen Bußzeit, der sogenannten Fastenzeit, großformatige Repliken des Grüssauer Kreuzweges auf dem Laurentius-platz (in den Baumreihen vor dem Pfarrhaus von St. Laurentius). Ein Flyer, der in der Laurentiusbasilika ausliegt, informiert über die Darstellungen der einzelnen Stationen. Weitere Informationen sind über einen QR-Code, der auf den einzelnen Stationen zu finden ist, im Internet abrufbar (www.kck42.de/gruessauer-kreuzweg).  

Neben Kreuzwegandachten und Führungen zum Kreuzweg ist der Besuch des Bischofs der Diözese Legnica (Liegnitz) ein herausragendes Ereignis. Bischof Andreas Simieniewski wird am 9. März 2022 um 17 Uhr nach Wuppertal auf den Laurentiusplatz kommen, um dort eine Kreuzwegandacht zu leiten.

Der Grüssauer Kreuzweg wird bis Ostern 2022 auf dem Laurentiusplatz zu sehen sein.

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Helfer in schwierigen Lebenslagen am 28.3.2022


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Fürsprecher und Helfer in schwierigen Lebenslagen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden, hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst an der Judas-Thaddäus-Statue (12.45 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Imbiss ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Montag, dem 28. März 2022  in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Auch weiterhin kann die Wallfahrt nur unter den coronabedingten Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen stattfinden. Das traditionelle Mittagessen muss leider ausfallen. Die Wallfahrt findet um 12.45 Uhr Uhr bei der Judas-Thaddäus-Statue in der Marienkirche mit einer Kurzandacht statt. Anschließend gibt es einen Imbiss zur Mitnahme. Bei entsprechenden Witterungsbedingungen besteht vor der Kirche im Freien außerdem die Möglichkeit zum Gespräch. Während der Andacht muss ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Wir bitten dringend darum, die notwendigen Abstände einzuhalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am Donnerstag, dem 31. März 2022 um 19 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Hygienemaßnahmen können maximal fünf Personen an der Führung teilnehmen. Aus diesem Grund ist eine vorherige Anmeldung bis spätestens Dienstag, dem 29. März 2022, per E-Mail an sekretariat(at)katholische-citykirche-wuppertal.de oder telefonisch unter 0202-42969674 ist zwingend erforderlich.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Passionskonzert in St. Laurentius • 2./3. April 2022


Wie es die Weltlage derzeit erfordert, haben wir ja - leider - einen doppelten Grund, die "Klagelieder des Jeremias" und die sehr selten aufgeführte „Choralpassion" von Hugo Distler zu präsentieren. Als Herr Küblbeck die „Choralpassion“ ausgewählt hat, war freilich noch nicht zu ahnen, in welch bedrückender Weise der Komponist Hugo Distler und sein Werk zum Aufführungszeitpunkt aktuell sein würde.

In seiner letzten - nicht mehr vollendeten - Komposition vor seinem Freitod unter den Zwängen des Nationalsozialismus hat Hugo  Distler Fragmente aus Novalis in seinen Text übernommen: „Es wird so lange Blut über Europa strömen, bis die Nationen ihren fürchterlichen Wahnsinn gewahr werden….“  Ein Zitat, dass 1942 auch Eingang fand in den Text des 4. Flugblattes der „Weißen Rose“.

Unter diesen Vorzeichen werden es also ganz besondere Konzerte werden!

Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche auf der Alten Freiheit (Foto: W. Kleine)

Am Mittwoch, dem 6. April 2022 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12-13 Uhr auf dem Alten Markt in Wuppertal-Barmen stehen.


Der König am Kreuz - Die Passion nach Lukas • Glaubensinformation in Wuppertal


Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ der Katholischen Citykirche Wuppertal spricht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine am Mittwoch, dem 6. April 2022 um 19.00 Uhr im Rahmen eines Webinars über das Thema „Der König am Kreuz - Die Passion nach Lukas“.

Neben dem Evangelium verdankt sich auch die Apostelgeschichte der Feder des Evangelisten Lukas. Sein Doppelwerk ist von einer gegenläufigen Bewegung geprägt: Während in seinem Evangelium alles auf Jerusalem zuläuft, geht die Botschaft von der Auferstehung des Gekreuzigten in der Apostelgeschichte von Jerusalem bis an die Enden der Welt. Das Kreuz stellt dabei eine wichtige Zäsur dar: Jesus, der in seinem irdischen Leben das Reich Gottes in Wort und Tat verkündet hat, vermacht vor seinem Leiden und Sterben dieses Reich seinen Aposteln. Die gemeinsame Zeit ist eine Zeit der Zurüstung, in der die Jünger die Besonderheit des "Königtums" Jesu erkennen sollen, der eben kein politischer Agitator ist. Mehrfach betont die lukanische Passionserzählung deshalb die Unschuld Jesu. Für die Jünger aber wird nach der Auferstehung eine neue Herausforderung anstehen: Die Verkündigung der Botschaft von der Auferstehung des Gekreuzigten - eine Aufgabe, die sich nach Lukas gerade nicht bruchlos an die öffentliche Verkündigung Jesu anschließt, sondern neues und eigene Antworten erfordert.

Der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine erschließt an diesem Abend den lukanischen Passionsbericht.

Die Glaubensinformation, die sonst immer als Präsenzveranstaltung im Katholischen Stadthaus in Wuppertal stattfindet, wird aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Beschränkungen als Webinar durchgeführt.

Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich am Mittwoch, dem 6. April 2022 ab etwa 18.50 Uhr unter folgendem Link zum Webinar zuschalten: www.kck42.de/webinar.

Eine Teilnahme ist sowohl via PC als auch Smartphone oder Tablet möglich. Eine gesonderte Software wird nicht benötigt. Für die Teilnahme ist u.U. die Angabe eines Namens und einer E-Mail-Adresse erforderlich. Auf Wunsch können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Webinar nur als Zuschauende teilnehmen, werden also nicht eingeblendet.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Die Reihe Glaubensinformation gibt es jetzt auch als Podcast bei iTunes, Spotify oder direkt als Feed für den Podcastplayer.

Video-Mitschnitte vergangener Glaubensinformationen gibt es als Playlist bei YouTube.

Trauerspaziergang


Kirche im Radio


Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 3. April 2022 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Podcast der Sendung "Himmel und Erde" noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"


Di, 27. September 2022 - Di, 27. Dezember 2022

September
39. Woche
Di, 27. September 2022 19:00 - 20:30 Berliner Plätzchen
Berliner Straße 173
42277 Wuppertal
Mi, 28. September 2022 11:00 - 15:00 Von-der-Heydt-Platz

42103 Wuppertal
Mi, 28. September 2022 12:45 St. Marien (Elberfeld)
Hardtstr. 1
42107 Wuppertal
Mi, 28. September 2022 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Do, 29. September 2022 12:30 - 13:30 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal
Oktober
So, 02. Oktober 2022 12:00 Berliner Plätzchen
Berliner Straße 173
42277 Wuppertal
So, 02. Oktober 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

40. Woche
Di, 04. Oktober 2022 17:00 Laurentiusplatz

42103 Wuppertal-Elberfeld
Mi, 05. Oktober 2022 13:00 Cafe Engel
Friedrich-Ebert-Straße 14
42103 Wuppertal
Do, 06. Oktober 2022 12:15 - 13:15 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal
Sa, 08. Oktober 2022 15:00 - 17:15 Treffpunkt: Alte Reformierte Kirche
Kirchplatz 1
42103 Wuppertal
So, 09. Oktober 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

41. Woche
Mi, 12. Oktober 2022 11:00 - 15:00 Johannes-Rau-Platz

42275 Wuppertal-Barmen
Mi, 12. Oktober 2022 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Mi, 12. Oktober 2022 19:30 St. Suitbertus
Kölner Straße/Ecke Chlodwigstraße
42119 Wuppertal
Sa, 15. Oktober 2022 15:00 St. Ludger
Ludgerweg 11
42329 Wuppertal
So, 16. Oktober 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

42. Woche
So, 23. Oktober 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

43. Woche
Mi, 26. Oktober 2022 11:00 - 15:00 Herzogstraße/Ecke Kasinostraße

Mi, 26. Oktober 2022 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Fr, 28. Oktober 2022 12:45 St. Marien (Elberfeld)
Hardtstr. 1
42107 Wuppertal
So, 30. Oktober 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

November
44. Woche
Mi, 02. November 2022 13:00 Cafe Engel
Friedrich-Ebert-Straße 14
42103 Wuppertal
Mi, 02. November 2022 16:00 Treffpunkt Kath. Friedhof, Hochstraße 11, Wuppertal Elberfeld

Do, 03. November 2022 12:15 - 13:15 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal

„Darum bitte ich dich
Lass uns nicht allein,
wenn wir
von deinem Wege abweichen,
und lass das Gute,
das du
durch deine Propheten
an uns getan hast,
groß werden,
damit wir
zu dir umkehren.
Ich hebe meine Augen zum Himmel
und bete zu dir,
erhöre uns
und erbarme dich unser.
Wir sind
ohne deine Barmherzigkeit
verloren“

(Diplom-Ingenieur - Ägypten/BRD).

Katholische Citykirche Wuppertal Katholische Citykirche Wuppertal,
Laurentiusstr. 7
42103 Wuppertal
Tel.: +49 (0)202-42 96 96 74
Fax: +49 (0)202-42 96 96 77
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