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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (23. September 2018 - 25. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Katharina Nowak

„Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf.“ (Mk 9,37)

Liebe Leserinnen und Leser,

weit über 3500 bekannt gewordene Opfer (die Dunkelziffer wird vermutlich noch deutlich höher liegen) sexuellen Kindesmissbrauchs durch Priester der Katholischen Kirche, die offizielle Vorstellung der Zahlen und Inhalte der Studie ist für übermorgen anberaumt.

Wie – im wahrsten Sinne des Wortes – um Gottes Willen, kann das sein. Wie können, durch ihre Aufgabe als Priester und Seelsorger, herausgehobene Vertreter dieser Kirche, die Botschaft Jesu nur so unfassbar pervertieren? Und warum haben die Verantwortlichen in den Bistümern nicht in jedem einzelnen Fall umgehend und sofort reagiert, um solche Verbrechen bekannt zu machen und zu unterbinden, stattdessen an vielen Stellen, wobei jede einzelne schon zu viel wäre, den Mantel des Schweigens darübergelegt und eine Versetzung irgendwohin, wo keiner etwas wusste, veranlasst, anstatt sofort zu suspendieren. Das damit angerichtete Leid ist unvorstellbar. So benennt es auch der Theologe und Psychiater Dr. Manfred Lütz in seinem Interview mit der Rheinischen Post am vergangenen Donnerstag

„Dass ausgerechnet Priester, die immer wieder von der Liebe Gottes geredet haben, junge Menschen missbraucht haben, ist ein himmelschreiender Skandal. Da ist nichts kleinzureden.“

Hier ist eigentlich kein Platz für persönliche Bemerkungen, aber in diesem Fall muss es sein: Ich bin sprachlos darüber, dass mancherorts offensichtlich oftmals Täterschutz über Opferschutz stand und steht! Und ich hoffe, dass aus der Studie jetzt Konsequenzen gezogen werden. Erschütterungsbekundungen von führenden Kirchenvertretern in den verschiedenen Bistümern sind gut und wenn sie authentisch sind, auch sehr wichtig, noch wichtiger wäre aber, die Zusicherung, dass für jeden Täter, der ermittelt worden ist durch die Studie, und dessen Schuld feststeht, auch Konsequenzen folgen, die ihm ein solches Verbrechen an den Schutzbedürftigsten unserer Gesellschaft, nicht mehr ermöglichen. Die Zerstörung dieser Kinderseelen verjährt nie. In einer Parallelstelle zum heutigen Text aus dem Markusevangeliums, heißt es im weiteren Verlauf bei Matthäus:

„Wenn dich deine Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg!“ (Mt 18,8)

 – vielleicht zu übersetzen in: wenn die Möglichkeiten und der Kontakt mit Kindern, den die Aufgaben eines Seelsorgers mit sich bringen, dich zum Bösen verführen, dann begib dich nicht mehr in diese Gefahr und schütze somit dich und andere vor dir, (und wenn derjenige selbst diesen Schritt nicht gehen kann, z.B. wegen mangelnder Einsicht, dann müssen andere eben die entsprechenden Dinge veranlassen) - und weiter

„Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten“ (Mt 18,10).

Die Empfehlung im Verlauf der zitierten Bibelstelle, dass ein solcher Mensch besser mit einem Mühlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt würde, ist wohl nicht wörtlich zu verstehen, gibt aber einen Hinweis darauf, wie Jesus dieses Übel bewertet. 

„Wir“ als Kirche müssen lernen, die Tatsachen klar zu benennen, ohne `verschwurbelte` Sprache, den Opfern alle mögliche Hilfe anzubieten und ihnen zumindest insofern zu ihrem Recht verhelfen, dass dafür gesorgt wird, dass die Täter nie wieder erneut zu Tätern werden können, jedenfalls soweit dies in der Macht der Verantwortlichen in der Kirche steht. 

Kindesmissbrauch ist eine schwere Straftat und kein Kavaliersdelikt, kein „ach, das hat der Herr Pfarrer bestimmt nicht so gemeint“, sondern zusätzlich dazu noch ein nicht wiedergutzumachender Vertrauensmissbrauch, der oftmals auch das Vertrauen in Gott, dessen Kirche wir alle sind, aber eben auch die Täter, zerstört, denn durch unsere hohen moralischen Ansprüche, werden wir auch an diesen gemessen. Wir haben jetzt die Chance Vertrauen zurück zu gewinnen, aber nur mit lückenloser Aufklärung und Rausschmiss aller, die dieses Vertrauen missbraucht haben. Das größte Problem der Kirche von heute sind nicht wiederverheiratet geschiedene oder evangelische Christen, die die Kommunion empfangen möchten, sondern Priester, die trotz schwerer persönlicher Verfehlung der Eucharistie vorstehen, Verantwortung für Gemeinden tragen und denen potentielle Opfer schutzlos ausgeliefert sind. Diesem Vertrauensverlust muss unbedingt entgegengewirkt werden.

Nur wenn diese Wunden zunächst einmal erkannt und dann – wenn auch sicherlich nicht narbenfrei – geheilt wurden, kann Gottes Botschaft wieder durchdringen, die alles Leid und alles Böse dieser Welt überstrahlen kann, die Weisheit Gottes, von der es im Jakobusbrief heißt:

„Doch die Weisheit von oben ist erstens heilig, sodann friedlich, freundlich, gehorsam, voll Erbarmen und reich an guten Früchten, sie ist unparteiisch, sie heuchelt nicht.“ (Jak 3,17)

Ich wünsche Ihnen und uns allen den Mut, Missstände zu benennen, Konsequenzen zu ziehen, Hilfe zu leisten und so dann auch Gottes Botschaft wieder strahlen lassen zu können. Das entstandene Leid ist nicht wieder gut zu machen, aber wir – die Kirche – können daran mitwirken, dass es nicht noch größer wird.

Ihre Katharina Nowak

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Die Regensburger Domspatzen kommen nach Wuppertal


Kontrollverlust


Wider die kirchlichen Behäbigkeiten im Umgang mit sexuellem Missbrauch durch Priester und Ordensleute

Die Kirche sitzt auf der Anklagebank der Welt. 3677 Missbrauchsfälle begangen von zwischen 1946 und 2014 von 1670 Klerikern. Dabei hat die Kirche die Kontrolle über die Deutungshoheit längst verloren. Jetzt helfen nicht mehr nur Buße, Beten oder Beratungstelefone. Will die Kirche glaubwürdig bleiben, muss sie den Worten konkrete Taten folgen lassen - wie es das Wort Gottes selbst fordert. Das heißt vor allem auch, die Täter endlich zur Rechenschaft zu ziehen.

Zum Beitrag "Kontrollverlust" von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Exaltation • Konzert mit Yaniv d'Or


Nach dem Erfolg von Yaniv d’Or und Ensemble NAYA mit ihrem ersten Album Liquefacta Est („Top Ten Album 2013“ Gramophone Magazine) und ihrem hochgelobten zweiten Album Latino Ladino („Bestes Album 2016“ BBC Magazine), bereitet sich das Ensemble nun auf die Aufnahmen ihres nächsten Albums vor: Exaltation.
In dem spannenden und neuen Projekt Exaltation vermischen sich hypnotische Stimmen mit den Klängen klassischer, orientalischer und sogar archaischer Instrumente. In dieser außergewöhnlichen Kombination prallen die musikalischen – zum Teil verwandten – Welten und Traditionen der drei monotheistischen Religionen aufeinander und verschmelzen zu einer hörbaren Einheit.
Der Charme, die Seele und die ausdrucksstarken Klangfarben von Duduk, Ney, Viola da Gamba und Didgeridoo treten in einen Dialog mit der seidigen Countertenorstimme von Yaniv d’Or. Die spannungsvolle und zuweilen provozierende musikalische Kulisse für diesen besonderen Dialog kreieren Instrumente wie Theorbe, Perkussion, Vihuela sowie Barock- und Flamencogitarre. Exaltation ist ein bezauberndes und mitreißendes Erlebnis für Musikliebhaber aller Genres.
Aufgenommen wurde das Album in France Warret (Belgien) vom international renommierten Toningenieur Manuel Mohino. Produziert und international vertrieben wird das Album vom Label Naxos.

Am 18. Oktober 2018 findet die Premiere von Exaltation in der Historischen Stadthalle Wuppertal statt - mit der herzlichen Unterstützung und dem Segen der Katholischen Citykirche Wuppertal.

Die Stadthalle ist für ihre herausragende Akustik und Architektur weltweit bekannt und bietet einen wunderbaren Rahmen.
Dieses spannende Projekt, das brillante Musiker verschiedenster Traditionen und kultureller Hintergründe zusammenbringt, schafft eine Brücke, die Menschen allen Glaubens und aller Religionen verbindet und ihre Unterschiede überwinden lässt.
Wir sind zutiefst davon überzeugt, dass es in einer angespannten Zeit und in einer aufgewühlten Welt, Raum gibt für eine innere Stimme, die uns ermutigt einander zu vertrauen und eine friedliche Atmosphäre zu schaffen durch die Kraft von Stimmen und Musikinstrumenten.

Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Karten gibt es bei Wuppertal-Live.

Platzreden! • 26.9.2018 • 12 Uhr • Berliner Platz


Verkündigung mit Leidenschaft! - Dr. Werner Kleine bei der Platzrede im Oktober 2017. Diskussion ausdrücklich erwünscht! (Foto: Christoph Schönbach)

Von Beginn an ereignete sich die Verkündigung der frohen Botschaft in der Öffentlichkeit. Die situative Rahmenbedingung Bergpredigt oder die Feldrede Jesu, die im Matthäus- bzw. Lukasevangelium einen wesentlichen Teil der Verkündigung Jesu überliefern belegen dies ebenso wie die Pfingstrede des Petrus oder die Rede des Paulus auf dem Athener Areopag in der Apostelgeschichte. Dabei lässt schon die biblische Tradition eine enge Verbindung der Verkündigung der frohen Botschaft mit dem aktuellen Alltag der Zuhörerinnen und Zuhörer erkennen. 

Die Katholische Citykirche Wuppertal nimmt diese biblische Tradition mit einem neuen Projekt, den „Platzreden“ wieder auf. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine wird am Mittwoch, dem 26. September 2018 um 12 Uhr die zweite Platzrede in diesem Jahr auf dem Berliner Platz in Wuppertal-Oberbarmen halten. Dabei wird er ebenso auf theologische wie auf tagesaktuelle und lokalrelevante Inhalte eingehen. Der konstruktive Zwischenruf seitens des Publikums ist ausdrücklich erwünscht. 

Die Platzreden verstehen sich als ernsthafte Unterhaltung an einem besonderen öffentlichen Ort. Gerade der Berliner Platz, der jüngst als „gefährlicher Ort“ eingestuft wurde, wurde zum Auftakt gewählt. Wo sonst in der Stadt könnte die biblische Zusage des „Fürchtet euch nicht“ deutlicher zur Sprache kommen.

Die Platzreden werden in Kooperation mit dem „Berliner Plätzchen“, einer Einrichtung der kath. Pfarrgemeinde St. Johann Baptist gegenüber des Berliner Platzes, veranstaltet.

Gott, der Vater - Allmächtig ohnmächtig • Glaubensinformation in Wuppertal


Am Mittwoch, dem 26. September 2018 lädt die Katholische Citykirche Wuppertal wieder zur „Glaubensinformation in Wuppertal“. Das Thema des Abends lautet: „Gott, der Vater - Allmächtig ohnmächtig“.

Christen glauben an die Dreifaltigkeit Gottes: Der eine Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. Der Vater ist der Schöpfer. Dabei löst in der Diskussion nicht nur der Vater-Begriff immer wieder Nachfragen aus. Auch der Glaube an Gott als Schöpfer führt zu weiteren theologischen Fragen – etwa nach dem Ursprung des Bö-sen.

Der Abend stellt sich diesen Fragen und gibt auf der Grundlage der biblischen Botschaft Antworten. Dabei steht sowohl die Entstehung der Vateranrede eine wichtige Rolle wie auch die Frage nach der Herkunft des Bösen. Es wird deutlich werden, dass der christliche Gott nur in paradoxer Form gedacht werden. Nur dann, wenn Gott auch ohnmächtig sein kann, ist er wirklich allmächtig. Und das hat Konsequenzen für das Christsein selbst.

 

Der Abend beginnt um 19.00 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage). Es referiert Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal.

Voraussichtlich wird die Veranstaltung per Facebook-Livestream in der Facebookseite der Katholischen Citykirche Wuppertal übertragen. Die Seite ist unter www.kck42.de/facebook öffentlich zugänglich.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Helfer in schwierigen Lebenslagen am 28.9.2018


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Fürsprecher und Helfer in schwierigen Lebenslagen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden, hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Freitag, dem 28. Septembert 2018 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue in der Marienkirche eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

"Wir sind mehr"-Konzert in St. Antonius (Wuppertal-Barmen) • 30.9.2018


Unter dem Titel „Wir sind mehr“ lädt die Antonius-Kirche am So, 30.9.18 um 17 Uhr zu einem besonderen Konzert in die Antoniuskirche ein. Nach den für uns Deutsche sehr bedrückenden Ereignissen in Chemnitz und Köthen wollen wir zeigen, daß unsere Antonius- Gemeinde für ein friedliches Miteinander steht, in dem Ausgrenzung und Gewalt keinen Platz haben.

Die Kinderchorgruppen und der Erwachsenenchor der Antoniusmusik lassen fröhliche Gesänge in verschiedenen Sprachen erklingen. Herzliche Einladung!

Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche auf der Alten Freiheit (Foto: W. Kleine)

Am Mittwoch, dem 2. Oktober 2018 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12.00-14.00 Uhr auf der Kerstenplatz in Wuppertal-Elberfeld stehen.

15. Tiersegnung auf dem Laurentiusplatz • 4.10.2018 • 17 Uhr


Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt am Tag des Hl. Franz von Assisi, dem 4. Oktober, alle Besitzer großer und kleiner Tiere bereits zum vierzehnten Mal zu einer Tiersegnung ein. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine wird am Donnerstag, dem 4.10.2018 um 17.00 Uhr vor der Laurentiuskirche am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld Tiere und ihre Besitzer segnen. Die Segensfeier wird durch das Bläsercorps der DTK Gruppe Wuppertal-Elberfeld e.V. musikalisch unterstützt, das im Anschluss an die Segensfeier ein kurzes Platzkonzert geben wird.

Franz von Assisi (1181-1226) ist der Gründer des Franziskanerordens. Er lebte in der mittelitalienischen Stadt Assisi. Von ihm wird unter anderem berichtet, dass er den Vögeln predigte. Der Legende nach zähmte er außerdem den Wolf von Gubbio, der das Dorf bedrohte. Franz von Assisi gilt bis heute als Vorbild der Bewahrung der Schöpfung. Seine Nähe zur Natur spiegelt sich schließlich in dem berühmten Sonnengesang wider, mit dem er – am Ende seines Lebens erblindet – die Schöpfung Gottes besingt. Für Franz von Assisi sind die Tiere wie der Mensch Geschöpfe Gottes, die dem Menschen anvertraut sind.

Mit der Tiersegnung wird dieser Aspekt deutlich gemacht. Der Mensch übernimmt eine besondere Verantwortung für die Schöpfung und seine Mitgeschöpfe. Die Segnung richtet sich an die Menschen, denen es wichtig ist, dieser Verantwortung vor Gott einen zeichenhaften Ausdruck zu verleihen.

Runder Tisch der Religionen • Was Scharia und katholische Soziallehre gemeinsam haben


Wenige religiöse Begriffe bergen so viel politischen Sprengstoff wie das Wort »Scharia«. Das Verhältnis von Religion und Politik ist aber auch christlicherseits immer wieder umstritten. Die Katholische Soziallehre jedenfalls erhebt den Anspruch, Kriterien für politisches Handeln zu kennen. Können Christen und Muslime Dialogpartner sein, wenn es um politische Teilhabe geht? Welches Verständnis von Scharia und christlicher Gesellschaftslehre wäre dazu nötig? Und wie lässt es sich erreichen?

Lukas Wiesenhütter, geb. 1989, studierte Katholische Theologie und Near and Middle Eastern Studies in Freiburg, Jerusalem und London. Seit 2016 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Katholische Theologie der Universität Paderborn. 2017 gewann er den Publikumspreis der Salzburger Hochschulwochen.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit des Runden Tisches der Religionen mit dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid.

Dienstag | 9. Oktober 2018 | 19.30 Uhr | Eintritt frei

Katholisches Stadthaus | Laurentiusstraße 7 | 42103 Wuppertal

 Flyer zum Download

Ausstellung "Jesus im Koran/Wege zum Dialog" in St. Antonius (Wuppertal-Barmen)


Der Maler Mohamed Aziz El Khiar zeigt vom 07.10.2018 bis 17.02.2019 in St. Antonius seine Ausstel-lung "Jesus im Koran/Wege zum Dialog". Der muslimische Künstler, der mit einer evangelischen Religionspä-dagogin verheiratet ist und seit 1996 im Ruhrgebiet lebt, beschäftigt sich intensiv mit der Rolle Jesu im Koran im Vergleich zur Bibel. Neben diesen Werken sind auch Bilder und Skulpturen anderer zentraler Figuren, die in Bibel und Koran vorkommen, zu sehen. Die Ausstellung und die daran angeschlossenen Veranstaltungen und Vorträge möchten einen Beitrag zum Dialog der Religionen leisten und gleichzeitig als ein Statement gegen Islamphobie und Rassismus verstanden werden.

Vernissage: 07.10.2018 um 13.30 Uhr

Offene Abende: 17.11.2018 und 19.01.2019 jeweils um 19.00 Uhr 

6. Dezember 2018, um 19.00 in St. Antonius, Autorenlesung mit anschließendem Austausch mit Professor Dr. Mouhanad  Korchide, von der Uni Münster, aus seinem gleichnamigen Buch „ Der andere Prophet. Jesus im Koran“.

In seinem Vortrag zeigt Mouhanad Khorchide, dass Muslime und Christen sehr oft aneinander vorbeireden, wenn sie von Jesus sprechen, denn der Koran beinhaltet keineswegs eine pauschale Apologetik gegen das Christentum, wie viele meinen, im Gegenteil, er öffnet Räume für christliche Interpretationen des Wirkens Jesu.  Der Vortrag lädt zu einem gemeinsamen Blick auf Jesus von islamischer und christlicher Seite, um das Verständnis der Muslime und der Christen von Jesus und seiner Botschaft zu erweitern. Das soll zu einem produktiven Miteinander von Christen und Muslimen heute beitragen. Khorchide will Perspektiven aufzeigen, wie auch Christen ihren Glauben an Jesus als den Christus durch eine Auseinandersetzung mit dem Koran vertiefen können. So eröffnen sich viele neue und überraschende Perspektiven – auf den Islam, aber auch auf das Christentum.

Finissage: 17.02.2019 um 13.30 Uhr

Besichtigungstermine für Schulklassen und Gruppen können über Frau Gotzhein abgesprochen werden (Mail an Frau Gotzhein).

Weitere Veranstaltungstermine folgen.

Kirche im Radio


Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 6. Oktober 2018 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Soundcloud-Account der Katholischen Citykirche Wuppertal (oder hier auf der Homepage) noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

Was glauben Sie denn? - Die neue Kolummne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Kreuzweise

„Jeder nur ein Kreuz!“ – Kenner des Monty Python-Films „Das Leben des Brian“ wissen dieses Filmzitat treffsicher und mit Heidenspaß kichernd zu beantworten: „Linke Reihe anstellen!“. Die Sandale, das bei einer Steinigung anwesende Weibsvolk, ein Pontius-Pilatus mit logopädisch behandlungsbedürftigem P-Sprachfehler, der selbst dem härtesten Legionär Lachkrämpfe verursacht, der Konflikt zwischen der judäischen Volksfront und der Volksfront von Judäa – die satirische Persiflage ist längst ein Klassiker der Filmgeschichte. Vordergründig teilt der naive Brian das Schicksal eines gewissen Jesus von Nazareth. Brian und Jesus könnten ziemlich beste Freunde sein. Ihr Schicksal geht dann aber doch so auseinander, dass die Provokation des Films sich weniger gegen Jesus als vielmehr gegen einen unkritischen Dogmatismus wendet. Wer hier nur mit religiösen Gefühlen reagiert, mag schnell verletzt sein. Wer aber mit Verstand die Botschaft des Kreuzes anschaut, der kann auch als Glaubender herzlich über die satirischen Weisheiten dieses Filmes mitlachen. Was glauben Sie denn?

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Mo, 17. Juni 2019 - Di, 17. September 2019

Juni
25. Woche
Di, 18. Juni 2019 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Mi, 19. Juni 2019 11:00 - 15:00 Alte Freiheit
Alte Freiheit
42103 Wuppertal
Do, 20. Juni 2019 10:00 Herz Jesu Elberfeld
Ludwigstraße 56
Wuppertal-Elberfeld
Do, 20. Juni 2019 11:00 Johannes-Rau-Platz

42275 Wuppertal-Barmen
Do, 20. Juni 2019 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 23. Juni 2019 10:30 St. Antonius, Pfarrzentrum
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 23. Juni 2019 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 23. Juni 2019 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

26. Woche
Di, 25. Juni 2019 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Di, 25. Juni 2019 19:00 Berliner Plätzchen
Berliner Straße 173
42277 Wuppertal
Mi, 26. Juni 2019 12:00 Berliner Platz

42277 Wuppertal - Barmen
Do, 27. Juni 2019 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 27. Juni 2019 18:30 - 19:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Fr, 28. Juni 2019 12:00 - 14:00 Pfarrzentrum St. Marien
Hardtstraße 18
42107 Wuppertal
So, 30. Juni 2019 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 30. Juni 2019 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

Juli
27. Woche
Di, 02. Juli 2019 11:00 - 15:00 Alter Markt

42275 Wuppertal-Barmen
Di, 02. Juli 2019 16:00 - 18:00 Treff
Auer Schulstr. 1
42103 Wuppertal-Elberfeld
Di, 02. Juli 2019 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Mi, 03. Juli 2019 13:00 - 14:00 Cafe Engel
Friedrich-Ebert-Straße 14
42103 Wuppertal
Mi, 03. Juli 2019 19:00 - 20:30 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal
Mi, 03. Juli 2019 19:00 St. Antonius, Pfarrzentrum
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Mi, 03. Juli 2019 19:00 - 20:30 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal
Do, 04. Juli 2019 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 04. Juli 2019 18:30 - 19:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal

Jesus  ist einer von uns, einer neben uns, er steht in der Reihe der Vielen. Aber er vermag wahrhaftig für uns und für die Welt zu stehen. Er ist gekommen, wirklich gekommen, aufgebrochen aus dem Herzen Gottes selbst, her zu uns. Er hat sein Menschsein angenommen, und indem er es annahm, Mensch zu sein, nahm er uns an, so wie wir sind, und nahm zugleich an unserer Stelle und für uns Gott an, die ganze, alles fordernde Wucht seines heiligen Willens.
(Klaus Hemmerle)

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