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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (4. Adventssontag, Lesejahr C)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Liebe Leserinnen und Leser,

nur noch eine kurze Zeit, dann feiern die Christen auf der ganzen Welt das Fest der Menschwerdung Gottes. Weihnachten ist für viele Menschen der emotionale Höhepunkt des Jahres. Liturgisch bildet jedoch das österliche Triuum paschale den Zenit das Jahreskreises: Tod und Auferstehung Jesu Christi sind die innere Mitte des christlichen Glaubens. Nicht umsonst finden sich deshalb auf vielen - vor allen mittelalterlichen - Krippendarstellungen Hinweise auf das Schicksal des neugeborenen Kindes: Durch ein Fenster kann man den Hügel Golgata sehen, an einem Balken im Stall hängt ein Kreuz oder die Windel des Christuskindes sind in Kreuzform gewickelt. Weihnachten ohne Ostern ist undenkbar. Warum sollte man die Geburt Jesu feiern, wenn Gott uns nicht durch seinen Kreuzestod und seine Auferstehung gezeigt hätte, dass jeder Lebensweg zu ihm führt, selbst der Weg eines Sünders.

Das zeigt auch die zweite Lesung des 4. Adventssonntages im Lesejahr C. Im Hebräerbrief heißt es dort:

Darum spricht Christus bei seinem Eintritt in die Welt: Schlacht- und Speiseopfer hast du nicht gefordert, doch einen Leib hast du mir geschaffen; an Brand- und Sündopfern hast du kein Gefallen. (Hebräerbrief 10,5f)

Gott muss nicht mehr durch Opfer oder Leistungen besänftigt werden. Der Leib des Menschen ist nichts Schäbiges, sondern von Gott durch seine Menschwerdung selbst gewürdigt worden. Der Mensch soll sich an einem Leben in diesem Leib in der Gewissheit freuen, dass sein Weg immer zu Gott führen wird.

Jetzt könnte man einwänden: Dann ist doch alles erlaubt, dann braucht man doch keine Regeln mehr. Das stimmt und doch wieder nicht. So heißt es im Hebräerbrief:

Dann aber hat er gesagt: Ja, ich komme, um deinen Willen zu tun. (Hebräer 10,9)

Auch wenn jeder Lebensweg zu Gott führt, ist es doch nicht egal, wie wir leben. Gott ist gerecht. Um der Gerechtigkeit willen, liebt Gott vor allem die Schwachen. Was sollen wir Gott sagen, wenn durch unsere Lebensführung andere zu Schaden gekommen oder ins Unglück gestürzt wurden. Wer den Willen Gottes tut (und nicht bloß darüber redet), wird sich an der Seite der Schwachen wieder finden - so wie der menschgewordene Gott selbst, der seine Gottheit nicht wie einen Raub festhielt, sondern sich entäußerte und Mensch wurde.

Die Menschlichkeit Gottes sollte uns davor bewahren, unsere eigene Menschlichkeit zu unterschätzen: Mensch, freu dich, dass du Mensch bist!

Ich wünsche Ihnen ein gesegneten vierten Advent und frohe Weihnachten,
Ihr

Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Zum 4. Advent: Herbergssuche

Einer alten Tradition folgend werden die vier Adventssonntag mit vier vorweihnachtlichen Szene aus den Evangelien verbunden. Der 4. Adventssonntag führt die Herbergssuche vor Augen, wie sie im Lukasevangelium geschildert wird (Lukas 2,6).
Von dem Weg, den Maria und Joseph nach Bethlehem gehen, erzählt auch ein altes engliches Weihnachtslied - das "Cherry Tree Carol". Es geht zurück auf eine Geschichte, die im aus dem 6. Jahrhundert stammenden apokryphen Pseud-Evangelium des Matthäus überliefert und auch im Koran zu finden ist: Auf dem Weg nach Bethlehem bekommt Maria Hunger. Sie bitte Joseph, ihr von einem nahe gelegenenen Kirschbaum (bei Pseudo-Matthäus ist es eine Dattelpalme) Kirschen zu holen. Joseph verweist ärgerlich darauf, dass der Vater des Kindes ihr gefälligst die Kirschen zu holen habe. Als sich der Kirschbaum daraufhin von selbst zur Erde neigt, erkennt Joseph, dass Gott selbst der Vater des Kindes ist.

Zum Video "Cherry Tree Carol"

Die Krippenszenen zum Advent:
1. Advent - Verkündigung an Maria
2. Advent - Der Traum des Josef
3. Advent - Maria bei Elisabeth
4. Advent - Die Herbergssuche

Adventskrippen in Wuppertal

Nächste Aktion an der Graffiti-Krippe


Arbeiten an der dritten Wand (Foto: Christoph Schönbach)

Am Montag, dem 24.12.2012 wird die Graffiti-Krippe auf dem Laurentiusplatz fertiggestellt. Gegen 11.00 Uhr wird dann das Christkuskind vervollständigt. Wir bedanken uns sehr Martin "Megx" Heuwold, Dominik "Birne" Hebestreit und Norman Schlegel für die vierte Graffiti-Krippe, di noch bis Mitte Januar 2013 auf dem Laurentiusplatz zu sehen sein wird.

Fotos und mehr zur Graffiti-Krippe 2012

Bilder zur Entstehung der 4. Wuppertaler Graffiti-Krippe 2012


Fast fertig - Die vierte Graffiti-Krippe auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld

Katholische Weihnachtsgottesdienste in Wuppertal


Alle katholischen Gottesdienste am Heiligen Abend und den Weihnachtsfeiertagen in Wuppertal sind auf unserer Homepage veröffentlicht. Eine Übersicht finden Sie hier:

Übersicht über die katholischen Weihnachtsgottesdienste in Wuppertal



Vorweihnacht im Kaffeehaus - ein Rückblick


Roland Dopfer und Dr. Werner Kleine bei der Vorweihnacht im Kaffeehaus (Foto: Christoph Schönbach)

Das Kaffeehaus am Laurentiusplatz war bis auf den letzten Platz besetzt, als Roland Dopfer (Kantor an St. Laurentius) und Dr. Werner Kleine (Pastoralreferent der Katholischen Citykirche Wuppertal) den Raum betraten. Es begann ein vorweihnachtlicher Abend an einem Ort, an dem nicht unbedingt zu erwarten ist, dass christliche Adventslieder gesungen werden und Bibeltexte zu hören sind. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine führte die Zuhörer durch Geschichten und Texte, die nicht nur in der Bibel, sondern vor allem auch in den sogenannten Apokryphen zu finden sind.

Video, Bilder und mehr ...

Heilig Abend in Wuppertal gemeinsam statt einsam feiern


Heilig Abend für Alleinstehende in der Historischen Stadthalle Wuppertal

Der Caritasverband Wuppertal/Solingen e.V. lädt zusammen mit der Diakonie Wuppertal einsame und alleinstehende Wuppertalerinnen und Wuppertal am Heiligen Abend 2012 wieder zu einer gmeeinsamen Feier in die Historische Stadthalle am Johannisberg ein. Die Feier beginnt am 24. Dezember 2012 um 19.00 Uhr (Ende gegen 23.00 Uhr). Der Kartenverkauf beginnt am 6. Dezember 2012.

Es gibt wie immer ein buntes Programm, unterbrochen von vielen Weihnachtsliedern. Alle Mitwirkenden treten ehrenamtlich auf. Ihnen schon jetzt ein herzliches Dankeschön.

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Aktion Dreikönigssingen 2013: "Segen bringen, Segen sein"


In der ersten Januarwoche findet auch in Wuppertal wieder die schon traditionelle Sternsingeraktion statt. Zahlreiche Mädchen und Jungen werden dann gekleidet als Heilige Drei Könige durch die Straßen der Gemein-den ziehen und in den Häusern die Weihnachtsbotschaft vom menschgewordenen Gottessohn verkünden so-wie den traditionellen Dreikönigssegen „20*C+M+B+13“ (Christus Mansionem Benedicat – Christus segnet dieses Haus) bringen. Gleichzeitig sammeln die Sternsinger bei dieser Aktion Geld für Kinder in armen Ländern. Beispielland der Dreikönigsaktion 2013, die unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein“ steht, ist Tansania. Vor allem Gesundheitsprojekte für Kinder stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt.

Wer den Besuch der Sternsinger wünscht, kann sich in seinem zuständigen Pfarramt melden. Eine Liste der Wuppertaler Pfarrämter stehen hier zur Verfügung:

Kontaktdaten der katholischen Pfarrämter in Wuppertal

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Linktipp: Krippen in Wuppertal


In Zusammenarbeit mit den katholischen Pfarrgemeinden der Stadt hat die Katholische Citykirche Wuppertla die Homepage www.wuppertaler-krippen.de veröffentlicht. Dort erhalten Sie zahlreiche Informationen zu den Krippen in den katholischen Kirchen der Stadt. Es ist nicht nur ein alter Brauch, an den Weihnachtstagen die Krippe einer Kirche zu besuchen. Auch heute noch lohnt sich der Besuch der liebevoll gestalteten Krippen. So wird sinnfällig erfahrbar: Gott kommt zur Welt - auch in unserer Stadt.

Mo, 26. September 2022 - So, 09. Oktober 2022

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Gott macht sich klein

Er nimmt es auf sich, dass er allen jenen zum Ärgernis wird, die Gott nicht die Freiheit lassen wollen, uns so zu lieben, wie er will, uns mit einer wahren Liebe zu lieben: mit einer unvorhersehbaren, erfinderischen, glühenden, zärtlichen, eifersüchtigen, zündenden Liebe; mit einer Liebe, die kein anderer kontrollieren kann, weil sie das Geheimnis des Liebenden ist.
(C. M. Martini)

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