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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (21. Mai 2017 - 6. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr A)

Dr. Werner Kleine
Katharina Nowak

10 Thesen zur menschlichen Leitkultur – Teil 2

Liebe Leserinnen und Leser,

bevor an die Überlegungen der letzten Woche anschließend die nächsten beiden Gebote im Fokus stehen sollen, darf die heutige Lesung aus dem Petrusbrief nicht unbeachtet bleiben, denn 

„Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt; aber antwortet bescheiden und ehrfürchtig“ (1 Petr,16) 

beinhaltet einen zu jeder Zeit, besonders aber heute, sehr wichtigen Aspekt: unser christlicher Glaube ist ein tradierter, ein überlieferter Glaube. Alles was wir von den Ursprüngen und der Kirchengeschichte wissen, wissen wir, weil es immer Menschen gab, die die Geschichte Gottes mit seinem Volk, mit seiner Schöpfung, mit uns Menschen und letztlich damit mit jedem einzelnen von uns, weitererzählt haben. Zu jeder Zeit gab es Menschen, die so erfüllt von der Botschaft waren, dass sie sie auch anderen Menschen nicht vorenthalten wollten. Diesen Ansatz verfolgen auch wir mit unserer täglichen Arbeit: Zeugnis abzulegen, verbal und symbolisch, überzeugt und theologisch fundiert, von dem, was unseren Glauben im Kern ausmacht. Religiöser Dialog wird immer wichtiger, dabei auskunftsfähig zu werden und zu bleiben, ist elementar wichtig, wenn wir mit der wachsenden Zahl von Muslimen in unserer Gesellschaft in einen interreligiösen Dialog treten wollen, aber ebenso, wenn wir uns vor Augen führen, dass es auch interkonfessionell bleibende Unterschiede gibt, denen man alleine mit einem gemeinsamen Christusfest anlässlich des diesjährigen Reformationsjubiläums eher nicht gerecht wird.

Insgesamt müssen wir die Scheu verlieren, von dem zu sprechen, was uns im Innersten bewegt, die frohe Botschaft hat es verdient, immer wieder neu in die Welt getragen zu werden, weil es – zumindest ist dies meine tiefste Überzeugung – nichts Befreienderes gibt, als die Botschaft der gekreuzigten und auferstandenen Liebe, die ich gar nicht für mich be- und damit den anderen vorent-halten kann.

Nun aber zu zwei weiteren Geboten, die auch unser alltägliches Leben als Christ ausmachen.

 „Du sollst den Sabbat heiligen“,

so lautet das dritte Gebot, welches Mose gemeinsam mit den anderen Geboten auf dem Berg Sinai von Gott erhalten hat. Dieses Ereignis ist weit über 2000 Jahre her und dennoch höchst aktuell. Immer wieder lesen wir in der Zeitung oder führen selber Diskussionen zu den Themen: „Ist das Tanzverbot an Karfreitag noch zeitgemäß“, „verkaufsoffener Sonntag“ und ähnliches mehr. Was also kann uns das Gebot den Sabbat, oder übersetzt den Sonntag und den Feiertag, zu heiligen, heute sagen? Zunächst einmal muss festgehalten werden, dass es bei diesem Gebot um zweierlei geht: zum einen darum, dass der Sonntag der Tag des Herrn ist, dem an diesem ersten Tag der Woche, besonders gedacht werden soll. Zum anderen aber, und auch dieser Aspekt darf nicht aus den Augen verloren werden, geht es um die Menschen. Geht es darum, dass jeder Mensch Ruhe und Erholung braucht, dass jede Tätigkeit auch mal ruhen gelassen werden muss, damit der Mensch, der sie ausübt, wieder Kraft tanken kann. Jesus geht auf dieses Gebot in Mk 2,27 näher ein: „Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat“. Natürlich ist es, um beim verkaufsoffenen Sonntag zu bleiben, besonders für Vollzeit-arbeitende Mitbürger, erleichternd, den Einkauf auf den Sonntag und damit den – zumindest meist – eigenen freien Tag verschieben zu können. Dies bedeutet aber im Umkehrschluss, dass die im Einzelhandel arbeitenden Personen keinen freien Tag mehr haben. Selbstverständlich gibt es Tätigkeitsfelder, in denen eine absolute Sonntagsruhe fatal wäre – beispielsweise im Krankenhaus, bei der Feuerwehr oder der Polizei. Und nicht umsonst haben viele Restaurants zwar sonntags geöffnet, da dieser Tag sicher einer der Haupteinnahmetage ist, aber dafür mindestens einen anderen „Ruhetag“. Bei diesen Überlegungen soll es nicht um eine endgültige Klärung der Frage: sollte es verkaufsoffene Sonntage grundsätzlich gar nicht mehr geben, oder in Ausnahmefällen doch – gehen, sondern darum, sich den Kern des Sonntags immer wieder klar zu machen. Eine bewusste Auszeit für mich, für meine Freunde und meine Familie und – auch das ist natürlich für einige Menschen ein wichtiger Bestandteil des Sonntags – für Gott. Im oftmals sehr hektischen und stressigen Alltag inne zu halten und sich auf seinen Kern als individueller Mensch, der weit mehr ist als ein Rädchen im wirtschaftlichen Getriebe unserer Gesellschaft, zu besinnen.

Jesus fügt im nächsten Vers hinzu: „Deshalb ist der Menschensohn Herr, auch über den Sabbat“ (Mk 2,28) und macht damit deutlich, dass das Gesetzesdenken nicht für sich steht, sondern er, die menschgewordene Liebe Gottes, über diesem Gesetz steht. Er kommt zu seinem Ausspruch, weil er seine Jünger verteidigt, die die Sabbatruhe nicht eingehalten haben. Auch aus diesem Grund kommt es immer wieder dazu, dass Jesus am Sabbat heilt, weil es eben wichtiger ist, Hunger zu stillen und Leiden zu lindern, als um jeden Preis kultische Gebote einzuhalten. Aber eine genaue Abwägung ist eben wichtig. Ist das „Tun“ am Sonntag unaufschiebbar, dann muss es getan werden. Ein Haus, das am Sonntag in Brand gerät, erst am Montag zu löschen, ist selbstverständlich keine Option. Aber wenn die Arbeit irgendwann über allem steht, dann haben sich die Prioritäten falsch verschoben und dem muss – auch mit Hilfe der Sonntagsruhe – entgegengewirkt werden.

Und noch ein weiteres Gebot soll heute betrachtet werden, so heißt es im vierten Gebot:

„Du sollst Vater und Mutter ehren“.

Vor allen anderen Überlegungen ist etwas beachtenswert an der Formulierung: du sollst Vater UND Mutter ehren. Das ist zu dieser Zeit, in der es ein uneingeschränktes Patriarchat gab, keineswegs selbstverständlich und zeigt Gottes eigenen Plan mit uns Menschen.

Eins ist sicher, jeder Mensch hat Vater und Mutter, denen er sein Leben verdankt und die ihn – zumindest meistens - auf den ersten Schritten ins Leben begleiten und dann irgendwann in ein eigenständiges und selbstständiges Leben entlassen. Je nachdem in welcher Lebensphase man sich gerade befindet, ist dieses Gebot, das als erstes der Gebote auf das zwischenmenschliche Miteinander eingeht, sicher nicht einfach zu halten und zu verstehen. Besonders in jungen Jahren fällt es vermutlich den meisten schwer, die Eltern zu „ehren“. Man entwickelt nach und nach immer mehr Eigenständigkeit und möchte zu manchen Zeiten auch möglichst wenig von den Eltern „die ja gar keine Ahnung davon haben, wie das Leben heute so läuft“ behelligt werden. Mit zunehmendem Alter und wachsender Lebenserfahrung, vor allem aber der Gründung einer eigenen Familie, verschiebt sich dieser Blick oftmals. Denn dann steht man plötzlich vor den gleichen Herausforderungen, wie die eigenen Eltern. Erlebt am eigenen Leib, dass es schwer sein kann, immer ein ausgewogenes Verhältnis der Erfüllung der Bedürfnisse der ganzen Familie zu schaffen. Und dass man dabei nicht immer „gerecht“ sein kann, in den meisten Fällen dann aber doch versucht, wenigstens den Kindern gerecht zu werden. Und einige Jahre später dann, wenn die eigenen Kinder beginnen selbstständig zu werden, und man sich bei fünfminütiger Verspätung des Kindes schon die schlimmsten Szenarien ausmalt und vor Sorge kaum atmen kann…dann versteht man plötzlich, dass die Reaktion der Eltern „damals“ nicht gegen mich gerichtet war, sondern für mich. Weil sie mich unendlich lieben und sich deshalb ernsthaft und aufrichtig gesorgt haben. Und dann merken wir, dass sie uns nicht vor unseren Freunden bloßstellen wollten, wenn sie uns persönlich von jeder Party abholen wollten, sondern sie nur unser bestes wollten, wie wir jetzt selber für unsere Kinder.

Wenn dieses Bewusstsein einkehrt: sprechen wir es doch aus, sagen wir unseren Eltern doch, dass wir jetzt erkennen können, was sie für uns getan haben. Und nutzen wir die Zeit, die wir mit ihnen haben und schaffen schöne gemeinsame Erinnerungen über die Kindheit hinaus, die uns niemand mehr nehmen kann.

Aber ein wichtiger Aspekt darf dabei nicht aus den Augen verloren werden, denn leider können wir ja nicht nur in der Zeitung, sondern immer wieder auch in unserem alltäglichen Umfeld erleben, dass manchen Eltern nicht klar zu sein scheint, dass dieses Gebot der Achtung der Eltern, ein gegenseitiges ist, denn es beinhaltet auch die Verpflichtung, der Aufgabe Eltern zu sein, die geehrt und geachtet werden können, gerecht zu werden. Vielleicht könnte man die Aufgabe von Eltern so zusammenfassen, wie es Johann Wolfgang von Goethe zutreffend formulierte: „Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“ Wenn diese Geschenke mit Liebe gegeben werden, kann man schon nicht mehr viel falsch machen.

Es bleibt also ein zweifacher „Auftrag“: Zum einen: ehre deine Eltern, vor allem als Auftrag an erwachsene Kinder. Ehre also sowohl verstanden als respektvoller (Rück-) Blick auf die Eltern als auch als liebevolle Fürsorge, wenn die Eltern uns so brauchen, wie wir sie gebraucht haben. Zum anderen aber auch als Hinweis für alle Eltern, die Aufgabe Eltern zu sein, zu ehren und diese Position niemals zu missbrauchen. In den gesellschaftlichen Strukturen vor 2000-3000 Jahren, war der Familienzusammenhalt elementar wichtig für den Zusammenhalt der gesamten Gesellschaft. Heute haben wir immer mehr den Eindruck, dass die Familie nur ein Konstrukt unter vielen ist, aber das entspricht nicht der Realität: die Familie ist und bleibt die Keimzelle der Gesellschaft. Achten wir sie entsprechend.

Ich wünsche uns allen einen schönen und erholsamen Sonn- und Ruhetag, den wir vielleicht sogar mit dem Besuch der Sonntagsmesse und mit unserer Familie verbringen und damit sowohl dem dritten, als auch dem vierten Gebot hervorragend nachkommen. Und – so verspricht es uns Jesus im heutigen Evangelium - die Gebote zu halten, ist durchaus lohnend, denn:

„Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.“ (Joh 14,21)

Ihre Katharina Nowak

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Christusfest


Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche auf der Alten Freiheit (Foto: W. Kleine)

Am Mittwoch, dem 24. Mai 2017 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12.00-14.00 Uhr auf dem Kerstenplatz in Wuppertal-Elberfeld stehen.

Hymnen und Lieder im Neuen Testament • Glaubensinformation in Wuppertal


Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ bietet die Katholische Citykirche Wuppertal einen Abend zu den neutestamentlichen Hymnen und Lieder an. Mit ihnen liegen Texte vor, die ihren Platz im frühchristlichen Gottesdienst hatten. Ihr Ursprung reicht in die früheste Zeit der Kirche zurück. Teilweise dürften sie schon wenige Jahre nach Kreuzestod und Auferstehung Jesu Christi entstanden sein. Sie spiegeln damit nicht nur den Ursprung des Entstehens christlicher Theologie wieder. Sie legen auch Zeugnis für das Denken der ersten Christen und christlichen Gemeinden ab, die die Wurzeln bilden, aus denen die Kirche entstanden ist.

Der Abend findet am Mittwoch, 24. Mai 2017 von 19.00-20.30 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7 – am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld – 1. Etage) statt. Es referiert der Neutestamentler Pastoralreferent Dr. Werner Kleine.

Voraussichtlich wird die Veranstaltung per Facebook-Livestream in der Facebookseite der Katholischen Citykirche Wuppertal übertragen. Die Seite ist unter www.kck42.de/facebook öffentlich zugänglich.

Die nächste Glaubensinformation findet bereits am Mittwoch, dem 31. Mai 2017 statt. Das Thema lautet dann: "Der Schöpfer und seine Schöpfung - eine Verhältnisbestimmung".

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Jesiden in Deutschland - eine Fotoausstellung


Die Fotoausstellung „Jesiden in Deutschland“ des in Deutschland lebenden Jesiden Ferhad Battal präsentiert die religiösen Riten und Symbole des Alltags der in Deutschland lebenden Jesiden und stellt einen Vergleich zur religiösen Alltagspraxis in der Heimat dar. Bei Musik, Vortrag und Diskussion können die Traditionen, Werte, Normen und religiösen Inhalte des alltäglichen Lebens kennengelernt werden. Zum interreligiösen Austausch wird eingeladen.

Die Ausstellung wird am Freitag, dem 12. Mai 2017 um 17 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Sie ist das Ergebnis eines Studienprojekts und kann bis zum 24. Mai 2017 im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstraße 7, 42103 Wuppertal) besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

 Flyer zur Ausstellung

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Patron der Hoffnungslosen am 28.5.2017


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Sonntag, dem 28. Mai 2017 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue in der Marienkirche eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Die Türme sprechen wieder ...


Leben aus dem Tod - eine mystagogische Friedhofsführung


Das Kreuz ist auch auf dem kath. Friedhof Hochstr. ein Zeichen des Sieges des Lebens über den Tod. (Foto: Werner Kleine)

Nach der großen Resonanz auf die ersten mystagogische Friedhofsführung im Februar 2016 lädt die Katholische Citykirche Wuppertal auf Anregung der katholischen Pfarrgemeinde Herz Jesu (Elberfeld) erneut zu einer "mystagogischen Friedhofsführung" auf den Kath. Friedhof Hochstr. in Wuppertal-Elberfeld ein. Diese Friedhofsführung der besonderen Art beginnt am Montag, dem 29. Mai 2017 um 16.00 Uhr am Eingang des Kath. Friedhofs (an der Friedhofskapelle – Hochstr. 11, Wuppertal-Elberfeld). Die Führung wird von Pastoralreferent Dr. Werner Kleine geleitet.

Der Tod ist wie die Geburt ein Teil des Lebens. Für Christen kommt das Leben im Tod zu sich selbst. Friedhöfe sind deshalb nicht bloß Ruhestätten. Grab- und Gedenksteine legen Zeugnis vom Leben derer ab, die hier bestattet sind – und es sind bei weitem nicht nur die Geburts- und Todesdaten, die hiervon zeugen. Die mystagogische Führung auf dem Friedhof Hochstr. erschließt die Begegnung von Leben und Tod auf eine ganz besondere Weise. Es wird deutlich: Der Tod ist kein Ende, sondern Vollendung.

Platzreden!


Diskussion erwünscht! - Dr Werner Kleine bei der ersten Platzrede auf dem Berliner Platz in Wuppertal-Oberbarmen. (Foto: Christoph Schönbach)

Von Beginn an ereignete sich die Verkündigung der frohen Botschaft in der Öffentlichkeit. Die situative Rahmenbedingung Bergpredigt oder die Feldrede Jesu, die im Matthäus- bzw. Lukasevangelium einen wesentlichen Teil der Verkündigung Jesu überliefern belegen dies ebenso wie die Pfingstrede des Petrus oder die Rede des Paulus auf dem Athener Areopag in der Apostelgeschichte. Dabei lässt schon die biblische Tradition eine enge Verbindung der Verkündigung der frohen Botschaft mit dem aktuellen Alltag der Zuhörerinnen und Zuhörer erkennen. 

Die Katholische Citykirche Wuppertal nimmt diese biblische Tradition mit einem neuen Projekt, den „Platzreden“ wieder auf. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine wird am Mittwoch, dem 10. Mai 2017 um 12 Uhr die erste Platzrede auf dem Berliner Platz in Wuppertal-Oberbarmen halten. Dabei wird er ebenso auf theologische wie auf tagesaktuelle und lokalrelevante Inhalte eingehen. Der konstruktive Zwischenruf seitens des Publikums ist ausdrücklich erwünscht. 

Die Platzreden verstehen sich als ernsthafte Unterhaltung an einem besonderen öffentlichen Ort. Gerade der Berliner Platz, der jüngst als „gefährlicher Ort“ eingestuft wurde, wurde zum Auftakt gewählt. Wo sonst in der Stadt könnte die biblische Zusage des „Fürchtet euch nicht“ deutlicher zur Sprache kommen.

Eine weitere Platzrede ist für Mittwoch, dem 31. Mai 2017, 12 Uhr, ebenfalls Berliner Platz vorgesehen. 

Die ersten beiden Platzreden werden in Kooperation mit dem „Berliner Plätzchen“, einer Einrichtung der kath. Pfarrgemeinde St. Johann Baptist gegenüber des Berliner Platzes, veranstaltet. Die Reihe soll zukünftig in loser Folge, ggfls. auch an anderen Plätzen der Stadt, fortgesetzt werden.

Sprechstunde für wiederverheiratet Geschiedene


Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (Kath. Wiedereintrittstelle) lädt zu einer Sprechstunde für wiederverheiratet Geschiedene ein. Die Sprechstunde findet am Donnerstag, dem 1. Juni 2017 um 14.00 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, 42103 Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) statt.

In der Sprechstunde steht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (Referent in der KGI Fides-Stelle Wuppertal) als Gesprächspartner zur Verfügung. Er ist während der Sprechstunde auch telefonisch unter 0202-42969675 zu erreichen.

Pfingstvigil • 3. Juni 2017, 20.30 Uhr • St. Laurentius


Oster-Konzert-Reihe in St. Laurentius


Auch in diesem Jahr feiern wir die siebenwöchige Osterzeit, das höchste Fest unseres Glaubens, mit besonderen Konzerten:
Der LaurentiusChor bringt unter der Leitung von Kantor Hans Küblbeck als Wuppertaler Erstaufführung am Samstag, 13. Mai um 20 Uhr „The Armed Man - A Mass for Peace“ von Karl Jenkins (*1944) in unserer Basilika zu Gehör. Der Wunsch und die Zusage des auferstandenen Herrn Jesus Christus an seine Jünger „Friede sei mit euch!“ ist nach wie vor aktuell und erklingt in diesem Werk in ergreifender Musik.
Zum Abschluß kommt am 3. Juni der langjährige Präses für Kirchenmusik in Deutschland Prof. Dr. Wolfgang Bretschneider mit einem pfingstlichen Orgelprogramm nach St. Laurentius. Dieses Konzert beginnt wegen der anschließend City-Vigil zum Pfingstfest, die Prof. Bretschneider auch an der Orgel begleiten wird, bereits um 19:30 Uhr und wird von der Schola Gregoriana Laurentiana unter der Leitung von Kantor Hans Küblbeck mitgestaltet.

Dozentenkonzert des DTKV


Mo, 09. Dezember 2019 - So, 22. Dezember 2019

Keine Termine gefunden

Raum für Gott

Wenn man einmal Gott in sich hat, dann ist das fürs Leben. Es gibt keinen Zweifel. Man kann andere Zweifel haben, aber dieser besondere wird sich niemals mehr einstellen ... Ohne ihn kann ich nichts tun. Aber selbst Gott könnte nichts für jemand tun, der keinen Raum für ihn gelassen hat. Man muss völlig leer sein, um ihn einzulassen, damit er sein Werk tun kann.
(Mutter Teresa)

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