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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (20. Oktober 2019 - 29. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Gelegenheit macht Mangel

Liebe Leserinnen und Leser,

die Kirche der Gegenwart gleicht einer Mangelwirtschaft. Glaubensmangel, Priestermangel, Gemeindemangel, Gläubigenmangel sind in aller Mund. Vor allem die Gläubigen – so scheint es in vielen Äußerungen derer, die in der Kirche Verantwortung zu tragen vorgeben – scheinen Mangelexistenzen zu sein. Das zweite Vatikanische Konzil erinnert die Bischöfe und die Pfarrer als deren Mitarbeiter im Dekret über die Hirtenaufgabe der Bischöfe „Christus Dominus“ daran, dass es ihr Auftrag und ihre Sorge ist,

„dass die Feier des eucharistischen Opfers Mitte und Höhepunkt des ganzen Lebens der christlichen Gemeinde ist. Ferner sollen sie darauf hinwirken, dass die Gläubigen durch den andächtigen und häufigen Empfang der Sakramente und durch die bewusste und tätige Teilnahme an der Liturgie mit geistlicher Speise genährt werden.“ (CD 30)

Stattdessen aber wird in Diskussionen angesichts sich abzeichnender geringer werdender Priesterzahlen die Gläubigen aufgefordert, sich übergemeindlich zu Eucharistiefeiern zu versammeln, wobei nicht selten die Bereitschaft, auch größere Entfernungen in Kauf zu nehmen, als Gradmesser eines lebendigen Glaubens herhalten muss. Da wird nicht danach gefragt, ob die Bewältigung größerer Entfernungen für ältere oder gehbehinderte Menschen überhaupt möglich ist. Es spielt auch keine Rolle, dass eine Gemeinde immer auch als Leib Christi ein lebendiger Organismus ist, den man nicht einfach mal so transplantieren kann, ohne dass es zu unerwünschten Begleiterscheinungen kommen kann. Stattdessen werden abstruse Ideen ins Spiel gebracht, man könne ja Busunternehmen beauftragen, die Menschen an zentralen Orten zum Gottesdienst zusammenzukarren. Ob so eine wirklich neue lebendige Gemeinde anstelle der real existierenden Gemeinden wachsen kann, wenn der Plan der Busshuttles jedes Beziehungsgeschehen bestimmt? Kann hier die Eucharistie wirklich noch „Mitte und Höhepunkt der christlichen Gemeinde“ sein, wenn die Gemeinde als solches offenkundig und bestenfalls nur noch als strukturelle Größe, aber nicht mehr als organisch gewachsener Leib Christi gedacht wird?

Fatal ist in jedem Fall, dass hier die Verantwortungen umgekehrt werden. Nimmt des Konzil noch die Bischöfe und Pfarrer in die Pflicht, wird nun die Verantwortung den Gläubigen zugeschustert und dieser vom Konzil her gerade nicht gedachte Paradigmenwechsel auch noch dadurch – man möchte fast sagen – perfide verbrämt, indem man den Skeptikern einen offenkundigen Mangel an Glaubensbereitschaft attestiert. Manch ein Priester wähnt sich auf diese Weise als Mitte der sakramentalen Gestalt der Kirche, dass die Menschen zu ihm pilgern müssen. Welch ein anderes Bild geben da die Wandermissionare und -apostel der frühen Kirche ab, die wie Paulus, Petrus, Andreas und Johannes, Judas Thaddäus und Thomas und die vielen anderen von Stadt zu Stadt zogen, um das Evangelium des vom Kreuzestod Auferstandenen in die Welt und unter die Völker zu tragen. Aus den so bewegten Aposteln sind heute residierende Pfarrer geworden. Nein: Die Christen leiden nicht an einem Glaubensmangel. Nein: Es gibt auch keinen Gläubigenmangel und einen Mangel an Gemeinden schon gar nicht. Es gibt wahrscheinlich noch nicht einmal einen Priestermangel – wenigstens in unseren Breiten nicht. Was es wohl gibt, ist ein Mangel an Flexibilität und Bewegung der Verantwortlichen, deren Bereitschaft, sich auf die Gemeinden zu zu bewegen offenkundig in jeder Hinsicht begrenzt ist. Dabei wäre es ja sogar ökologisch nachhaltiger, wenn sich wenige  durch die Lande zu den Gemeinden bewegten, als wenn ganze Gemeinden durch die Landschaft fahren.

Das Beklagen des Mangels hingegen ist bequem für die, die Verantwortung zu tragen vorgeben. In subtil vorgetäuschter Hilflosigkeit akzeptieren sie auf diese Weise einen Status quo und schieben die Verantwortung dann den Gläubigen zu. Das ist zwar irgendwie schäbig und schnöde, aber halt bequem. Das gleicht auf fatale Weise jener Situation, die den Hintergrund des Gleichnisses bildet, das Jesus im Evangelium vom 29. Sonntag im Jahreskreis im Lesejahr C erzählt:

In einer Stadt lebte ein Richter, der Gott nicht fürchtete und auf keinen Menschen Rücksicht nahm. (Lukas 18,2)

Der Richter ist mächtig. Er entscheidet über Recht oder Unrecht – und das offenkundig im Gleichnis völlig willkürlich, denn er fürchtet weder Gott noch Menschen. Er handelt nach eigenem Gutdünken. Wie auch immer er in seine Position geraten ist, er kann sich seine Arroganz offenkundig leisten.

Als Gegenspielerin des Richters stellt Jesus in seinem Gleichnis eine Witwe vor, die nach Macht und Ansehen, dem Richter kaum das Wasser reichen kann. Aber sie braucht ihn, um an ihr Recht zu kommen, weshalb sie immer wieder zu ihm geht und sagt:

Verschaff mir Recht gegen meinen Widersacher! (Lukas 18,3)

Der Text betont dabei mit der eher seltenen Form ἤρχετο (gesprochen: ércheto), der dritten Person Imperfekt von ἔρχεσθαι (gesprochen: érchesthai), die sich im Neuen Testament überhaupt nur viermal findet, dass es sich um ein „Kommen wieder und wieder“ handelt. Die grammatikalische Form signalisiert also schon in sich das Drängen der Witwe.

Dem wiederholten und ständigen Dränger der Witwe steht das aufschiebende Zögern des Richters als starker Kontrast gegenüber:

Er wollte lange Zeit nicht. (Lukas 18,4)

Mit der Gewalt des selbst Steine höhlenden steten Tropfens lässt die Witwe aber nicht nach. Sie hat nicht nur nichts zu verlieren; sie verlangt ihr Recht von dem, der Verantwortung dafür trägt. Und sie kommt zum Ziel, weil sie einfach lästig ist. Möglicherweise aus purer Bequemlichkeit und um seine Ruhe wiederzuerlangen, bewegt der sich doch:

Ich fürchte zwar Gott nicht und nehme auch auf keinen Menschen Rücksicht; weil mich diese Witwe aber nicht in Ruhe lässt, will ich ihr Recht verschaffen. Sonst kommt sie am Ende noch und schlägt mich ins Gesicht. (Lukas 18,4b.5)

Jesus selbst macht dann die Witwe zum Vorbild für die Glaubenden:

Hört, was der ungerechte Richter sagt! Sollte Gott seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, nicht zu ihrem Recht verhelfen, sondern bei ihnen zögern? Ich sage euch: Er wird ihnen unverzüglich ihr Recht verschaffen. Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, den Glauben auf der Erde finden? (Lukas 18,6b-8)

Der Abschluss ist bemerkenswert, denn er beinhaltet den Verweis auf das Gericht, dem Jesus selbst als Richter vorsitzen wird. Ja, er befürchtet einen eklatanten Mangel an Glauben – aber nicht bei denen, die ihr Recht einfordern, sondern bei denen, die vorgeben, Verantwortung zu haben, aber nicht gemäß ihrer Verantwortung handeln. Der so inszenierte perfide Rollentausch könnte Folgen haben, wenn die Gemeinden wie die Witwe in die Rolle der Mahner schlüpfen und ihrerseits das in der zweiten Lesung vom 29. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres C an Timotheus gerichtete Wort beherzigen:

Verkünde das Wort, tritt auf, ob gelegen oder ungelegen, überführe, weise zurecht, ermahne, in aller Geduld und Belehrung! (2 Timotheus 4,2)

Wenn die Eucharistie in die Mitte der Gemeinde gehört, dann müssen Bischöfe und Pfarrer endlich die ihnen zugeschriebene Verantwortung annehmen und nach Wegen such, wie das gewährleistet werden kann. Kreativität ist hier gefragt und Bewegungsfreude – geistlich wie körperlich. Es ist offenkundig wieder einmal an der Zeit, die Prioritäten neu zu justieren. Das Beklagen des Mangels kommt zu vielen zu gelegen; ungelegen hingegen scheint es wohl zu sein, angesichts der Bedeutung, die die Eucharistie als Quelle, Mitte und Höhepunkt der Gemeinde hat, nach Lösungen zu suchen, die den Menschen wieder ermöglicht, zu erleben, dass Jesus bei ihnen zu Gast ist und er in ihre Mitte einkehrt. Bedenkenträger gibt es viele, wo Verantwortungsträger gefordert wären ...

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Der Sauerteigplan


Oder: Evangelisieren ist eigentlich einfach, wenn man nicht ständig davon reden würde ...

Schillernd ist der Charakter des Wortes. Das gilt insbesondere für in Kirchenkreisen gerne verwendete Begriff wie "Charismenorientierung", "geistlich" und neuerdings auch "Evangelisierung". Soll es sich hier nicht um bloße Worthülsen handeln, muss auch offengelegt werden, was mit diesen Worten konkret gemeint ist. Nur so kann sich die schöpferische Macht des Wortes entfalten.

Zum Beitrag "Der Sauerteigplan" von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Was glauben Sie denn? - Die neue Kolummne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine

Wurzelschmerzen

Der Anschlag auf die Synagoge und die Morde von Halle bestürzen mich nicht nur, sie machen mich zornig. Unverständlich ist mir, wie manche Politiker die Tat als „Alarmzeichen“ interpretieren. Morde und Anschläge sind keine Alarmzeichen mehr. Sie sind der Ernstfall. Die Alarmzeichen hingegen waren in den letzten Jahren längst vernehmbar – auch bei uns in Wuppertal. Ob es die in den letzten Jahren immer wieder stattfindenden Nazi-Aufmärsche in Elberfeld, Barmen oder Oberbarmen waren – der Hass, der sich dort immer wieder auch in unverhohlenem Antisemitismus äußerte und äußert, war und ist unübersehbar. Wieviele „Alarmzeichen“ braucht es noch nach den Morden der NSU, der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und jetzt den Taten von Halle? Sind das alles nicht längst schon Ernstfälle eines rechten Terrors? Was glauben Sie denn?

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Wuppertaler Martinszug – Fackelträger und Ordner gesucht


Auch in diesem Jahr werden wieder Helfer für den Martinszug gesucht (Foto: Christoph Schönbach)

Die Katholische Citykirche Wuppertal sucht für den Wuppertaler Martinszug, der am Sonntag, dem 10.11.2019 um 17 Uhr auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld startet, wieder Fackelträger und Zugordner, die den Zug begleiten. Interessenten können sich ab sofort unter 0202-42969674 oder per Mail an martinszug@katholische-citykirche-wuppertal.de melden.

Die Ordner und Fackelträger erhalten am 10.11.2019 um 16.30 Uhr eine entsprechende Einweisung.

Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche auf der Alten Freiheit (Foto: W. Kleine)

Am Mittwoch, dem 23. Oktober 2019 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12-14 Uhr auf der Alten Freiheit in Wuppertal-Elberfeld stehen.


Sakramente im Leben der Kirche I: Taufe, Firmung, Eucharistie • Glaubensinformation in Wuppertal


 

Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ der Katholischen Citykirche Wuppertal spricht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine am Mittwoch, dem 23. Oktober 2019 um 19.00 Uhr über das Thema „Sakramente im Leben der Kirche I - Taufe, Firmung, Eucharistie“.

Sakramente sind besondere Zeichen der Nähe Gottes im Leben der Menschen. Gerade weil die alltägliche Gegenwart Gottes gewissermaßen zur Gewohnheit wird, bringt der sakramentale Ritus diese Gegenwart in besonderer Weise zu Bewusstsein. Dabei waren die Riten in früheren Zeiten selbst exsistentiell und dramatisch. Sie ergriffen den Menschen mit Leib und Seele. Das gilt insbesondere auch für das Sakrament der Taufe, das als Mitsterben und Mitauferstehen mit Christus verstanden und auch symbolisch vollzogen wurde.

Der Abend führt zuerst allgemein in das Verständnis der Sakramente ein. Danach werden im besonderen die sogenannten Initiationssakramente (Taufe, Firmung und Eucharistie) betrachtet. Wer diese drei Sakramente empfangen hat, ist nach römisch-katholischem Verständnis mit allen Recht und Pflichten in die Kirche eingegliedert.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Voraussichtlich wird die Veranstaltung per Facebook-Livestream in der Facebookseite der Katholischen Citykirche Wuppertal übertragen. Die Seite ist unter www.kck42.de/facebook öffentlich zugänglich.

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Helfer in schwierigen Lebenslagen am 28.10.2019


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Fürsprecher und Helfer in schwierigen Lebenslagen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden, hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (12.45 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Montag, dem 28. Oktober 2019 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 12.45 Uhr Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue in der Marienkirche eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am Dienstag, dem 29. Oktober 2019 um 18 Uhr in St. Antonius (Unterdörnen 137/Nähe Alter Markt in Wuppertal-Barmen) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Allerheiligenvigil • 31.10.2019 • 20.30 Uhr • St. Laurentius


Platzrede! • 6.11.2019 (geänderter Termin!) • 12 Uhr • Berliner Platz


Verkündigung mit Leidenschaft! - Dr. Werner Kleine bei der Platzrede im Oktober 2017. Diskussion ausdrücklich erwünscht! (Foto: Christoph Schönbach)

Von Beginn an ereignete sich die Verkündigung der frohen Botschaft in der Öffentlichkeit. Die situative Rahmenbedingung Bergpredigt oder die Feldrede Jesu, die im Matthäus- bzw. Lukasevangelium einen wesentlichen Teil der Verkündigung Jesu überliefern belegen dies ebenso wie die Pfingstrede des Petrus oder die Rede des Paulus auf dem Athener Areopag in der Apostelgeschichte. Dabei lässt schon die biblische Tradition eine enge Verbindung der Verkündigung der frohen Botschaft mit dem aktuellen Alltag der Zuhörerinnen und Zuhörer erkennen. 

Die Katholische Citykirche Wuppertal nimmt diese biblische Tradition mit einem neuen Projekt, den „Platzreden“ wieder auf. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine wird am Mittwoch, dem 6.11.2019 um 12 Uhr die vierte Platzrede in diesem Jahr auf dem Berliner Platz in Wuppertal-Oberbarmen halten. Dabei wird er ebenso auf theologische wie auf tagesaktuelle und lokalrelevante Inhalte eingehen. Der konstruktive Zwischenruf seitens des Publikums ist ausdrücklich erwünscht. 

Die Platzreden verstehen sich als ernsthafte Unterhaltung an einem besonderen öffentlichen Ort. Gerade der Berliner Platz, der jüngst als „gefährlicher Ort“ eingestuft wurde, wurde zum Auftakt gewählt. Wo sonst in der Stadt könnte die biblische Zusage des „Fürchtet euch nicht“ deutlicher zur Sprache kommen.

Die Platzreden werden in Kooperation mit dem „Berliner Plätzchen“, einer Einrichtung der kath. Pfarrgemeinde St. Johann Baptist gegenüber des Berliner Platzes, veranstaltet. Sie finden von März bis Oktober jeweils am letzten Mittwoch im Monat statt. Aufgrund terminlicher Abstimmungen findet diese Platzrede ausnahmsweise nicht wie vorgesehen am 30.10.2019, sondern am 6.11.2019 statt.

So, 08. Dezember 2019 - So, 08. März 2020

Dezember
49. Woche
So, 08. Dezember 2019 ganztägig
So, 08. Dezember 2019 10:30 St. Antonius, Pfarrzentrum
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 08. Dezember 2019 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 08. Dezember 2019 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

So, 08. Dezember 2019 17:00 St. Raphael
Windthorststraße 6
42389 Wuppertal
50. Woche
Mo, 09. Dezember 2019 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Di, 10. Dezember 2019 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Di, 10. Dezember 2019 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Mi, 11. Dezember 2019 11:00 - 15:30 Johannes-Rau-Platz

42275 Wuppertal-Barmen
Mi, 11. Dezember 2019 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Mi, 11. Dezember 2019 19:00 - 19:30 Ehe-, Lebens- und Familienberatung
Alte Freiheit 1
42103 Wuppertal
Mi, 11. Dezember 2019 19:30 St. Suitbertus
Kölner Straße/Ecke Chlodwigstraße
42119 Wuppertal
Do, 12. Dezember 2019 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 12. Dezember 2019 19:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Fr, 13. Dezember 2019 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Sa, 14. Dezember 2019 18:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 15. Dezember 2019 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 15. Dezember 2019 12:00 St. Antonius
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 15. Dezember 2019 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

So, 15. Dezember 2019 19:00 Laurentiusplatz

42103 Wuppertal-Elberfeld
51. Woche
Mo, 16. Dezember 2019 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Mo, 16. Dezember 2019 15:00 - 17:00 Eiscafé Giannone
Kaiserstraße 122
42329 Wuppertal
Di, 17. Dezember 2019 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Di, 17. Dezember 2019 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Di, 17. Dezember 2019 19:00 Berliner Plätzchen
Berliner Straße 173
42277 Wuppertal

Das persönliche Gebet ist ein Sprechen, ein Dialog, aber nicht in einen leeren Raum hinein, sondern auf jemanden zu. Mein Gebet hat eine Richtung. Ich wende mich an Ihn, der mich liebt und den wir Gott nennen. Das Wichtigste aber ist, regelmäßig zu beten und nicht aufzugeben. … Und verlass dich darauf, dein Beten wird gelingen und wirksam sein! Es ist nie vergeblich. Alle unsere Gebete werden beantwortet, wenn auch oft auf unvorhergesehene Weise und zu unverhoffter Zeit. Beten ist aber auch fordernd. Es ist eine Herausforderung. Beten ist unbequem und bringt außerdem ein gewisses Risiko mit sich. Denn im Gebet vernehmen wir unweigerlich die Stimme unseres Gewissens, das uns sagt, was wir tun oder nicht tun sollten.
(Franz Kardinal König)

Katholische Citykirche Wuppertal Katholische Citykirche Wuppertal,
Laurentiusstr. 7
42103 Wuppertal
Tel.: +49 (0)202-42 96 96 74
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