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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (20. Dezember 2020 - Vierter Adventssonntag, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Letzte Worte

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist die Zeit der Rückblicke. Vom Ende her betrachtet erscheinen die Erfahrungen und Ereignisse der Vergangenheit in einem besonderen Licht. Was vor Jahresfrist noch nicht zu ahnen war, ist Wirklichkeit geworden. Es gehört wohl zum Menschsein, dass an zentralen Wendepunkten – und dazu gehören auch die Jahreswenden – Bilanz gezogen wird. Wird aus dem, was war, für die Zukunft Gutes werden können?

Man kennt die Ambivalenz der guten Vorsätze, deren Halbwertzeit oft nicht bis zum Ende des nächsten Tages währt. Man kann halt nicht wissen, was kommt; wohl weiß man, was war. Die Summe der Erfahrungen kann nicht geändert werden. Die Hoffnung auf das kommende hingegen ist bleibend flexibel. Was aber ist, wenn nach dem Ende nichts mehr kommt? Was ist, wenn die Bilanz endgültig und eben keine Zwischensumme mehr ist?

Von hier aus betrachtet haben letzte Worte ein besonderes Gewicht. Sie sind so bedeutsam, dass sie von großen Persönlichkeiten nicht nur überliefert, sondern ihnen mitunter sogar in den Mund gelegt werden. Hat Papst Johannes Paul II wirklich „Amen“ gesagt, bevor er starb? Und hauchte Julius Cäsar wirklich mit letzter Kraft „Et tu, Brute“, „Auch Du, Brutus“? Wer kann das schon sagen. Heute, ja heute würde das alles wahrscheinlich live via Smartphone ins Internet übertragen. Ohne diese Profanierung des Endes aber haben letzte Worte die Kraft, Legenden zu bilden. Von Jesus, dem fleischgewordenen Logos, werden sogar sieben letzte Worte überliefert, die er am Kreuz gesprochen, geschrien oder ausgehaucht haben soll.

Letzte Worte sind auch in der zweiten Lesung vom vierten Advent im Lesejahr B zu hören. Es sind keine letzten Worte eines ganzen Lebens, wohl aber die letzten Worte, die von Paulus durch die Zeiten hindurch authentisch vernehmen. Der Römerbrief ist das letzte und jüngste seiner Briefe, die bis heute überliefert wurden. Er wurde wahrscheinlich in Korinth um das Jahr 55 unserer Zeitrechnung geschrieben. Paulus wird noch einige Jahre leben – und er hat noch einiges vor. In Röm 15,30-32 bittet er die Gemeinde in Rom um das begleitende Gebet für seine Reise nach Jerusalem. Dort will er wohl die auf dem Apostelkonzil vereinbarte „Sammlung für die Armen“ (vgl. Gal 2,10) übergeben – und es ist wohl nicht sicher, ob die jüdisch-christlichen Mitglieder der Urgemeinde die heidenchristliche Gabe annehmen werden. Deshalb bittet er die ihm noch unbekannte römische Gemeinde um deren Gebet und kündigt gleichzeitig seinen Besuch an:

Ich bitte euch aber, Brüder und Schwestern, bei unserem Herrn Jesus Christus und bei der Liebe des Geistes: Kämpft mit mir in den Gebeten für mich vor Gott, dass ich vor den Ungehorsamen in Judäa gerettet werde, dass mein Dienst an Jerusalem von den Heiligen dankbar aufgenommen wird und dass ich, wenn es Gottes Wille ist, voll Freude zu euch kommen kann, um mit euch eine Zeit der Ruhe zu verbringen! Röm 15,30-32

Der Römerbrief nimmt unter den paulinischen Briefen eine Sonderstellung ein. Alle Briefe schreibt er entweder an Gemeinden, die er gegründet hat, oder – im Fall des Philemonbriefes – an eine ihm bekannte Person. Dei Gemeinde zu Rom aber hat er weder gegründet noch kennt er sie persönlich. Aber er möchte sie besuchen. Mit dem Römerbrief stellt er sich gewissermaßen vor – auch theologisch. Deshalb ist der Römerbrief als Ganzes eine Art theologisches Testament des Paulus, die Summe seiner Theologie. Wie so oft in Texten kommt insbesondere dem Schluss eine große Bedeutung zu. Anfang, vor allem aber das Ende sind die markanten Pole, die in Erinnerung bleiben. Das kann man schon bei der Tagesschau sehen:  Die erste Meldung ist markant und als Topmeldung so bedeutsam, dass sie in Erinnerung bleibt. Auch das, was am Ende gesagt wird, bleibt präsent. Um sich an die Meldungen dazwischen zu erinnern, braucht es meist etwas Zeit. Deshalb ist es für viele Anchorwomen bzw. Anchormen zu Gewohnheit geworden, eigene Schlussakzente zu setzen. Die Exegese spricht hier auch vom „Achtergewicht“, denn das Ende bleibt auch nach dem Schluss präsent und setzt so seine eigenen Akzente. Deshalb sind letzte Worte so bedeutsam.

In der zweiten Lesung vom vierten Advent im Lesejahr B sind nun die letzten vernehmbaren Worte des Paulus durch die Zeiten zu hören:

Ehre sei dem, der die Macht hat, euch Kraft zu geben - gemäß meinem Evangelium und der Botschaft von Jesus Christus, gemäß der Offenbarung jenes Geheimnisses, das seit ewigen Zeiten unausgesprochen war, jetzt aber nach dem Willen des ewigen Gottes offenbart und durch prophetische Schriften kundgemacht wurde, um alle Heiden zum Gehorsam des Glaubens zu führen. Ihm, dem einen, weisen Gott, sei Ehre durch Jesus Christus in alle Ewigkeit! Amen. Römer 16,25-27

Es sind nicht viele Worte, die hier gemacht werden. Die Lesung ist kurz. In diesen Tagen aber, in denen die Menschheit im Allgemeinen durch das Corona-Virus herausgefordert ist, die Kirche aber durch immer neue Meldungen über den bemerkenswert desaströsen Umgang mit den von Missbrauch Betroffenen im Besonderen ihrer Glaubwürdigkeit verlustig zu gehen droht, wird die Vielschichtigkeit letzter Worte in ihrer ganzen Potenz deutlich. Den einen vermögen sie als Hoffnungszeichen zu erscheinen, den anderen hingegen als Mahnung – ganz so, wie es Paulus an anderer Stelle sagt:

Dank sei Gott, der uns stets im Triumphzug Christi mitführt und durch uns den Geruch seiner Erkenntnis an allen Orten verbreitet! Denn wir sind Christi Wohlgeruch für Gott unter denen, die gerettet werden, wie unter denen, die verloren gehen. Den einen sind wir Todesgeruch, der Tod bringt; den anderen Lebensgeruch, der Leben bringt. Wer aber ist dazu fähig? Denn wir sind nicht wie die vielen anderen, die mit dem Wort Gottes Geschäfte machen. Wir verkünden es aufrichtig, von Gott her und vor Gott in Christus. 2 Korinther 2,13-17

In seinen letzten, im Römerbrief überlieferten Worten legt Paulus den Fokus unmittelbar auf Gott. Ihm allein gilt die Ehre, er allein hat die Macht, Kraft zu geben. Gott ist Ursprung und Ziel allen Seins. Dann aber wendet Paulus – fast abrupt die Perspektive auf sich selbst. Er war und ist es ja, dessen Evangelium und Botschaft von Jesus Christus diesen Gott bekannt gemacht hat. Er hat dieses Wissen um die Macht Gottes freilich nicht aus sich selbst, sondern aufgrund einer Offenbarung Gottes selbst. Diese allerdings hat er nicht exklusiv – sie ist schon in den prophetischen Schriften erkennbar. Das Ziel ist die Verkündigung dieses Gottes unter den Heiden – also unter den nichtjüdischen Völkern, mit dem Ziel, dass

ihm, dem einen, weisen Gott, (...) Ehre [sei] durch Jesus Christus in alle Ewigkeit! Römer 16,27

In ähnlicher Weise formuliert Paulus das Ziel seines Lebens, für das er verkündet und handelt, im 2. Korintherbrief:

In allem werdet ihr reich genug sein zu jeder selbstlosen Güte; sie wird durch uns Dank an Gott hervorrufen. Denn dieser heilige Dienst füllt nicht nur die leeren Hände der Heiligen, sondern wird weiterwirken als vielfältiger Dank an Gott. Vom Zeugnis eines solchen Dienstes bewegt, werden sie Gott dafür preisen, dass ihr euch gehorsam zum Evangelium Christi bekannt und dass ihr ihnen und allen selbstlos geholfen habt. In ihrem Gebet für euch werden sie sich angesichts der übergroßen Gnade, die Gott euch geschenkt hat, eng mit euch verbunden fühlen. Dank sei Gott für sein unfassbares Geschenk! 2 Korinther 9,11-15

Auch das sind letzte Worte des Paulus – am Ende seines in 2 Korinther 1-9 überlieferten Briefes, mit dem er in Korinther für die Durchführung seiner Kollekte für die Jerusalemer Urgemeinde wirbt. Diese Sammlung ist ihm wichtig, weil in ihr deutlich wird, dass er Worten auch Taten folgen lässt. Ohne Taten bleiben Worte immer nur leere Versprechen. Daran erinnert Paulus mit seinen letzten, den allerletzten Worten im Römerbrief: Wer verkündet, muss auch handeln. Wer die Macht Gottes anruft, muss ihm gehorchen. Hier aber gilt:

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Wer den Tempel Gottes zerstört, den wird Gott zerstören. Denn Gottes Tempel ist heilig und der seid ihr. 1 Korinther 3,16f

Für die Herausforderungen der Corona-Pandemie heißt das, dass alles zu tun ist, um der Ehre Gottes willen das Leben anderer wie das eigene zu schützen; der Leib selbst ist ja ein Tempel Gottes! Für die, die in der Kirche Verantwortung haben und angesichts der vielen, die von Missbrauch betroffen sind, durch ihr Handeln die Glaubwürdigkeit der Kirche aufs Spiel setzen, werden diese letzten Worte des Paulus aber zur Mahnung:

Wer den Tempel Gottes zerstört, den wird Gott zerstören. 1 Korinther 3,17

Und das gilt auch und insbesondere für den Fall unterlassener Hilfeleistungen, zu denen auch ein voreiliger Schutz der Täter vor den Betroffenen gehört. Welche Summe werden die ziehen können, die der Kirche, nicht aber Gott die Ehre gegeben haben, dessen Tempel in den Leibern und Seelen der Opfer geschändet wurden. Welche Summe eines Lebens will man Gott, der allein die Macht hat, zurückgeben? Das Ende des Jahres naht, Gott kommt zur Welt ... es ist Zeit, Bilanz zu ziehen ... und aus dieser Bilanz die richtigen Schlüsse. Noch ist Zeit ... bevor die letzten Worte gesprochen werden müssen.

Ich wünsche Ihnen gesegnete vierte Adventswoche!
Bleiben Sie gesund und helfen Sie anderen, gesund zu bleiben!

Glück auf,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Weihnachten zu Hause in der Familie


Es ist ein besonderes Weihnachtsfest, das wir in diesem Jahr begehen. Die Corona-Pandemie bringt viele Veränderungen mit sich. Aber auch unter diesen besonderen Bedingungen kann man Weihnachten feiern. Katharina Nowak, theologische Assistentin in der Katholischen Citykirche Wuppertal hat dazu eine kleine Broschüre erarbeitet. Dort finden sich nicht nur Vorschläge für eine weihnachtliche Andacht zu Hause in der Familie, sondern auch kleine Riten, die im Kreis der Familie begangen werden können - wie etwa ein Lichtritus oder das Kindelwiegen. Die Broschüre steht als pdf-Datei zum Download bereit.

Jesus kommt und wir feiern Weihnachten - ein ganz besonderes Weihnachten, an dem wir so besonders wie nie aufeinander aufpassen sollen.

 Broschüre "Weihnachten zu Hause in der Familie"

Was glauben Sie denn? - Die neue Kolumne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine

Last Christmas

Ein Traum wird wahr. Über Jahre haben die Kirchen sich gegen den adventlichen Kitsch und den weihnachtlichen Kommerz gewehrt und gegen Weihnachtsmärkte gewettert, wo in der Adventszeit schon „O du fröhliche“ und „Stille Nacht“ aus den Lautsprechern dröhnte. Man bepredigte mit großer Erfolglosigkeit das sture und verstockte Volk, das schon seit November die heimischen Fenster beleuchtete und mit dem 1. Advent jene Tannenbäume aufstellte, die am Heiligen Abend ihre grünen Nadeln leise rieseln ließen – ein Vorgang, der vor dem Klimawandel dem Schnee zukam. Der darf dann einige Tage später schon an die frische Luft. Weihnachten ist halt am 26.12. vorbei. Sylvester kann kommen. Da kann die Kirche so viel reden, wie sie will! Was glauben Sie denn?

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Mensch, Jesus!


Neutestamentliche Korrekturen geistverkümmerter Fleischeslüste

Eine Theologie, die der Wahrheit verpflichtet ist, kann sich nicht mit halben Wahrheiten zufrieden geben. Jesus war ein Mann - keine Frage. Aber ist diese Eigenschaft auch essentiell? Das Mannsein Jesu spielt im Neuen Testament jedenfalls keine Rolle, sein Menschsein sehr wohl.

Zum Beitrag "Mensch, Jesus!" von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Nachgesehen: Zwischen Ankunft und Wiederkunft - eine Einführung in das Fest und den Festkreis von Weihnachten (Glaubensinformation)


Weihnachten im Zeichen der Corona-Pandemie. 2020 wird es in jeder Hinsicht ein besonderes Fest werden. Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ bietet die Katholische Citykirche Wuppertal einen Abend zur Einführung in die Gottesdienste, Liturgien und Riten der Weihnachtszeit an. Beginnend mit der Christmette werden die verschiedenen Feste und Feiern der Weihnachtszeit (bis zum Dreikönigsfest) vorgestellt und erklärt. Dabei stehen vor allem die liturgischen Feiern und Gottesdienste mit ihren weihnachtlichen Besonderheiten (etwa dem Martyrologium in der Christmette oder der Festankündigung am Dreikönigsfest) im Vordergrund. Aber auch andere weihnachtliche Bräuche, die – wie das Kindelwiegen – teilweise in Vergessenheit geraten sind, werden vorgestellt - und erweisen sich als wegweisend für ein Weihnachtsfest in pandemischen Zeiten!

Mitschnitt des Webinars in der Reihe "Glaubensinformation", das Dr. Werner Kleine am 16.12.2020 hielt.

In der Folge wird mehrfach auf ein Materialblatt verwiesen, dass hier heruntergeladen werden kann (pdf): www.kck42.de/materialblatt

Alle bisher gesendeten und aufgezeichneten Glaubensinformationen können in einer Youtube-Playlist nachgesehen werden:

Youtube-Playlist "Glaubensinformation"

Die Glaubensinformation gibt es auch als Audio-Podcast, der unter http://podcast.pr-werner-kleine.de/feed/podcast/glaubensinformation - auch in jedem Podcast-Catcher - abonniert werden kann.

Jesus kommt an! - Weihnachtlicher Gottesdienst zur Vollendung der Künstler-Krippe


Die Künstlerkrippe 2020 wird am Heiligen Abend fertig gestellt (Foto: Christoph Schönbach)

Am Heiligen Abend wird die Künstler-Krippe fertig gestellt. Die Künstlerin Annette Marks wird am Dienstag, dem 24. Dezember 2020 um punkt 12 Uhr das Jesus-Kind in die Künstler-Krippe legen. Dann wird nach zehn Graffiti-Krippen in den vergangenen Jahren die zweite Künstler-Krippe fertiggestellt werden.

Wenn die Krippe fertig gestellt ist, wird Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal in der alten traditionellen Weise das Martyrologium, die Ankündigung des Weihnachtsfestes, an der Künstler-Krippe singen und die Weihnachtsbotschaft nach dem Matthäus-Evangelium verkünden. Außerdem bläst er das Shofar-Horn - ein jüdisches Instrument, mit dem unter anderem die Ankunft des Königs angekündigt wird.

Mit der Fertigstellung der Künstler-Krippe beginnt so um 12 Uhr der erste weihnachtliche Gottesdienst des Jahres 2020 in Wuppertal.

Wegen der Corona-Pandemie und der entsprechenden Infektionsschutzmaßnahmen bitten wir von einer Präsenz vor Ort abzusehen und stattdessen den Gottesdienst online mitzufeiern.

Der Gottesdienst kann hier auf der Homepage bzw. bei Facebook live verfolgt werden:

www.kck42.de/krippelive

Weihnachtsgottesdienste in Wuppertal


Es sind besondere Zeiten, in denen dieses Jahr Weihnachten gefeiert wird. Das Fest findet in jedem Fall statt. Unsicher ist, in welchem Rahme es gefeiert werden kann. Wie so oft, sind alle aufgerufen, dem biblischen Rat zu folgen, wie er von Paulus im 1. Korintherbrief formuliert wird: "Alles ist mir erlaubt - aber nicht alles nützt mir." (1 Korinther 6,12).

Das gilt insbesondere für alle privaten Weihnachtsfeiern in Zeiten der Corona-Pandemie, vor allem aber auch für Gottesdienste. Zur Zeit (Stand 18.12.2020) planen viele katholische Gemeinden in Wuppertal noch Präsenzgottesdienste. Eine Übersicht finden Sie hier:

Katholische Gottesdienste zu Weihnachten in Wuppertal

Die corona-bedingten Infektionsschutzmaßnahmen können kurzfristige Änderungen nötig machen. Bitte beachten Sie deshalb die Informationen auf den Homepages der Pfarrgemeinden. Hier kann Ihnen der neue Service "Pfarrbüro24" weiterhelfen. Nach Eingabe Ihrer Anschrift erhalten Sie alle relevanten Kontaktinformationen Ihrer Pfarrgemeinde - auch, sofern vorhanden, die Internetadresse der entsprechenden Homepage.

 

www.pfarrbuero24.de

Bitte feiern Sie Weihnachten in diesem Jahr so, dass Sie und andere gesund bleiben!

Messianische Zeiten • Dei Verbum direkt (Diskussion zu Bibel)


Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine im Streitgespräch (Foto: Christoph Schönbach)

Seit März 2015 betreibt die Katholische Citykirche Wuppertal den biblischen Weblog "Dei Verbum" (www.dei-verbum.de). In wöchentlichen Beiträgen zeigen der in Jerusalem lebende Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine, dass die Bibel auch für heutige Fragen in Kirche und Gesellschaft relevant ist.

Begleitend zum Weblog gibt es regelmäßig Live-Diskussionen (Dei Verbum direkt). Das nächste offene Gespräch findet am Dienstag, dem 22. Dezember 2020 um 19.00 Uhr statt. Aufgrund der derzeit geltenden Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie wird das Gespräch zwischen Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine ausschließlich im Internet  zu sehen sein - als Livestream via Facebook (am 22.12.2020 ab 19.00 Uhr unter www.kck42.de/live und später als Aufzeichnung auch auf YouTube).

In Kreuzestod und Auferstehung Jesu erkennen die frühen Christen seine besondere Erwählung. Sie bekennen Jesus als den Christus – den Gesalbten, den Messias. Vom Messias, dem Gesandten Gottes, sprechen schon die Schriften des Alten Testamentes. Sie werden von Christen nun in einem neuen Licht gedeutet. So entstehen Deutungen, die wirkmächtig sind, aber nicht unbedingt der ursprünglichen Intention der Texte entsprechen. Dabei kann gerade die Besinnung auf den ursprünglichen Sinn der Verheißungen inspirierend sein für ein neues Verständnis der Menschwerdung Gottes, die Christen an Weihnachten feiern.
 
Dr. Till Magnus Steiner, der aus Jerusalem via Internet zugeschaltet wird, und Dr. Werner Kleine werden verschiedene biblische Texte zum Thema diskutieren.

Traditionell wird dieser Abend kurz vor Weihnachten musikalisch von Andre Enthöfer (Klarinette) begleitet.

Direkt zum Facebook-Livestream am 22.12.2020: www.kck42.de/live

Graffiti-Krippe für zu Hause


Die von der Lebenshilfe Wuppertal erstellte Mini-Graffiti-Krippe (Foto:Christoph Schönbach)

Die Graffiti- bzw. Künstler-Krippe, die die Katholische Citykirche Wuppertal seit 2009 im Advent auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld entstehen lässt, ist längst über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Auch in diesem Jahr wird wieder eine Künstler-Krippe gestaltet.

Die Graffiti-Krippe aus dem Jahr 2014 war ein besonderes Highlight. Sie bestand aus einem Stall und mehreren Quadern, die die einzelnen Figuren darstellten. Sogenannte "Tags" identifizierten die jeweiligen Figuren.

Diese Krippe hat die Katholische Citykirche Wuppertal  in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Wuppertal im Miniaturformat bauen lassen. Sie umfasst einen Stall (zerlegbar in vier Elemente) sowie insgesamt neun Holzfiguren mit den Figuren-"Tags" im Graffiti-Style.

Die Mini-Graffiti-Krippe kann über die Katholische Citykirche Wuppertal für 12,00 EUR erworben werden (bei Versand fallen zuzüglich Portokosten in Höhe von 2,50 EUR an). Vorbestellungen sind ab sofort per Mail an graffitikrippe@katholische-citykirche-wuppertal.de möglich.

Die Auflage ist limitiert. Bestellungen werden nach Eingang bearbeitet.

Zur Graffiti-Krippe ist auch ein Buch erschienen, das die Graffiti-Krippen 2009-2013 dokumentiert. Es ist im Theophilus-Verlag erschienen. Weitere Informationen finden Sie hier: Die Graffiti Krippe 2009-2013 (hrsg. von W. Kleine)

Kirche im Radio


Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 3. Januar 2021 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Podcast der Sendung "Himmel und Erde" noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"


Sa, 16. Januar 2021 - Fr, 16. April 2021

Januar
3. Woche
Mi, 20. Januar 2021 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Februar
5. Woche
Mi, 03. Februar 2021 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

6. Woche
Di, 09. Februar 2021 19:00 Berliner Plätzchen
Berliner Straße 173
42277 Wuppertal
7. Woche
Mi, 17. Februar 2021 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

März
9. Woche
Mi, 03. März 2021 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

11. Woche
Mi, 17. März 2021 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

13. Woche
Mi, 31. März 2021 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

April
15. Woche
Di, 13. April 2021 19:00 Berliner Plätzchen
Berliner Straße 173
42277 Wuppertal
Mi, 14. April 2021 19:00 - 20:30

Wozu auf den warten,  der schon gekommen ist? Ist der Advent nicht ein Abschnitt des Kirchenjahres „als ob“? Ein unaufrichtiges Vormachen, ein alljährliches Kinderspiel? „Nein, denn er ist in dir noch nicht wieder geboren. Und du bist neu. Du bist anders als vor einem Jahr. Du siehst anders als vor einem Jahr. Du hörst anders als vor einem Jahr. Du denkst anders als vor einem Jahr. Er muss in dir neu geboren werden.“
(Mieczyslaw Malinski)

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