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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (19. Dezember 2021 - Vierter Adventssonntag, Lesejahr C) (Kopie 1)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Die erste Prophetin

Liebe Leserinnen und Leser,

Stille ist die Sache des göttlichen Geistes nicht – wenigstens nicht, wenn man seinem Wehen in den Worten der Heiligen Schrift folgt. Wenn Gott spricht, sich mitteilt, im Flügelschlagen der Engel oder im Wehen seines Geistes dann wird es laut. Wie Donnerhall ist seine Stimme, wie das Rauschen mächtiger Wassermaßen, wie Sturm und Feuerzungen. Gut – wenigstens der Prophet Elija macht die Erfahrung, dass Gott auch im leisen Säuseln ist (vgl. 1 Könige 19,13). Warum sollte Gott auch nicht in darin sein? Er ist doch in allem, was atmet, in allem, was ist gegenwärtig, verdankt sich doch alles Sein seinem schöpferischen Wort. Aber selbst in der Erzählung vom Propheten Elija fällt auf, dass es nicht heißt, Gott sei im Säuseln. Vielmehr muss der Prophet, der gegenüber den Baalspriestern mächtige Zeichen im Auftrag des Höchsten sprechen ließ (vgl. 1 Könige 18), dass das alleine eben nicht reicht. Gott ist mehr als Naturgewalt. Er ist mehr als Donnerhall, Wasserrauschen und Feuersgluten. Er ist nicht nur im Großen, sondern auch im Kleinen. Wer hier das eine gegen das andere ausspielt – und war egal von welcher Richtung – der versucht sich an einer Zähmung des Höchsten. Und so spricht Gott in der Elijah-Erzählung erst, als das Säuseln verklungen ist und Elijah seine Lektion gelernt hat:

Nach dem Feuer kam ein sanftes, leises Säuseln. Als Elija es hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel, trat hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle. Da vernahm er eine Stimme, die ihm zurief: Was willst du hier, Elija? 1 Könige 19,12-14

Tatsächlich ruft auch hier die Stimme, die zu Elija spricht. Sie flüstert nicht. Gott teilt sich vernehmlich mit. Wo er wahrgenommen wird, mag der Mensch staunend schweigen – und darf es doch nicht zu lange, weil die von Gott Begeisterten nicht schweigen können.

Kann es da verwundern, wenn Elisabet, die die Mutter Johannes des Täufers werden wird, nicht schweigen kann, als Maria zu ihr kommt? Im Evangelium vom vierten Adventssonntag im Lesejahr C heißt es deshalb:

Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Lukas 1,41f

Das laute Rufen ist doch angesichts der Umstände, die Lukas schildert, an sich doch eigentlich merkwürdig. Maria geht in das Haus des Zacharias und der Elisabet. Es scheinen nur Maria und Elisabet anwesend zu sein. Ein verhältnismäßig kleiner, geschlossener Raum, zwei Frauen, die einander kennen, ein Gruß – all das legt kein lautes Rufen nahe. Dabei ist Lukas in seiner Darstellung drastisch, wenn er von einer κραυγὴ μεγάλη (gesprochen: kraugè megále) spricht. Κραυγή  (kraugé) meint dabei wörtlich mehr Geschrei als lautes Rufen und das wird durch das Adjektiv μεγάλη (megále) – „groß“ – noch verstärkt. Elisabet macht also ein großes Geschrei. Sie schreit mehr als sie ruft:

Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, in dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Und selig, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ. Lukas 1,42-44

Elisabet wird offenkundig mit Leib und Seele ergriffen. Sie ist mit ihrer ganzen Existenz erfüllt von der Gegenwart des Geistes – ausgelöst durch die Ankunft Mariens. Und sie kann nicht schweigen. Sie redet nicht, nein, sie schreit den Segen heraus – ganz nach Art der Propheten.

Das steht in einem bedeutsamen Gegensatz zum Schicksal ihres Mannes Zacharias, der noch mit Stummheit geschlagen ist. Er konnte nicht glauben, dass Gott ihm noch einen Sohn schenkt. Da hilft es auch nichts, dass er Priester ist (vgl. Lukas 1,5). Der Status an sich ist nichts, wenn die Offenheit für die Botschaft fehlt. So wird nicht er zum ersten Propheten im Lukasevangelium, sondern sein Frau Elisabet. Sie ist es, die nach Prophetenart die Botschaft Gottes mit lauter Stimme – nein, mit lautem Geschrei verkündet. Echte Propheten und Prophetinnen scheren sich dabei nicht um die Umstände. Nicht ohne Grund lautet der Auftrag im 2. Timotheusbrief:

Verkünde das Wort, tritt auf, ob gelegen oder ungelegen, überführe, weise zurecht, ermahne, in aller Geduld und Belehrung! 2 Timotheus 4,2

Elisabet greift dieser Weisung Jahrzehnte früher schon vor. Sie ist die erste Prophetin, die erkennt, dass das Wort Gottes in jeder Hinsicht Fleisch werden und immer neu Gestalt annehmen will (vgl. Johannes 1,14).

Ist es nicht bemerkenswert, dass es im Lukasevangelium am Anfang und am Ende die Frauen sind, die das Evangelium verkünden? Am vierten Adventssonntag im Lesejahr C ist es Elisabet, am Ostersonntag wird es Maria von Magdala sein. Merkwürdig, dass die römisch-katholische Tradition diese Prophetien nicht so recht würdigt. Der Priester Zacharias jedenfalls bleibt stumm. Er muss erst sehen, um glauben zu können. Elisabet ist da längst weiter.

Gott teilt sich mit – durch Männer und durch Frauen. Wo er spricht, spricht er unüberhörbar. Vielleicht ist sie wieder da, die Zeit der Propheten und Prophetinnen. Es wird Zeit, dass sie wieder laut rufen, vielleicht sogar schreien – gerade jetzt, wo die Kirche stumm zu werden droht …

Ich wünsche Ihnen gesegnete Weihnachten!
Bleiben Sie gesund und helfen Sie anderen, gesund zu bleiben!

Glück auf,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Weihnachten zu Hause in der Familie


Es ist ein besonderes Weihnachtsfest, das wir in diesem Jahr begehen. Die Corona-Pandemie bringt viele Veränderungen mit sich. Aber auch unter diesen besonderen Bedingungen kann man Weihnachten feiern. Katharina Nowak, theologische Assistentin in der Katholischen Citykirche Wuppertal hat dazu eine kleine Broschüre erarbeitet. Dort finden sich nicht nur Vorschläge für eine weihnachtliche Andacht zu Hause in der Familie, sondern auch kleine Riten, die im Kreis der Familie begangen werden können - wie etwa ein Lichtritus oder das Kindelwiegen. Die Broschüre steht als pdf-Datei zum Download bereit.

Jesus kommt und wir feiern Weihnachten - ein ganz besonderes Weihnachten, an dem wir so besonders wie nie aufeinander aufpassen sollen.

 Broschüre "Weihnachten zu Hause in der Familie"

Nachgesehen: "Meine Seele preist die Größe des Herrn" (Lukas 1,46) - Die widerständige Gottesgebärerin Mirjam von Nazareth (Glaubensinformation)


Mirjam von Nazareth, die Mutter Jesu, wird insbesondere auch in der römisch-katholischen Tradition verehrt. Sie gilt als Urbild des Glaubens, die ganz „Ja“ zum göttlichen Plan gesagt haben soll. Bei näherer Betrachtung der biblischen Text zeigt sich allerdings ein differenziertes Bild. Mirjam, wie sie wohl tatsächlich genannt wurde, ist eine selbstbewusste, ja widerständige Frau, die sich gerade nicht einfach in ihr Schicksal ergibt. Wohl aber nimmt sie ihr Schicksal als Herausforderung an und ermächtigt sich selbst. Ein Blick unter die Oberfläche der biblischen Texte bringt neue Perspektiven zum Vorschein, die eine allzu fromme Marienverehrung hinterfragt. Die Gottesgebärerin Mirjam kann Vorbild sein, die Herausforderungen des Lebens anzunehmen und zu gestalten – gerade dann, wenn sie schicksalhaft erscheinen.

Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 15.12.2021 als Webinar stattfand.

Weiterführende Links:

 

Alle bisher gesendeten und aufgezeichneten Glaubensinformationen können in einer Youtube-Playlist nachgesehen werden:

Youtube-Playlist "Glaubensinformation"

Die Glaubensinformation gibt es auch als Audio-Podcast, der unter http://podcast.pr-werner-kleine.de/feed/podcast/glaubensinformation - auch in jedem Podcast-Catcher - abonniert werden kann.

Nachgesehen: Dei Verbum direkt • Die weihnachtlichen Lieder des Neuen Testamentes


Weihnachten ist in unserer Kultur wohl das sinnlichste der christlichen Feste. Dazu gehören auch die adventlichen und weihnachtlichen Lieder, die dem Fest seinen besonderen Charakter verleihen. Da kann es kaum verwundern, dass die drei neutestamentlichen Cantica – das Benedictus, das Magnificat und das Nunc dimittis – ihren Platz in der Schilderung der weihnachtlichen Ereignisse des Lukas haben. Es sind besondere Weihnachts-lieder, die von Aufbruch, Freiheit und Ermächtigung singen. Wer so singt, will mehr als ein weihnachtliches Gefühl. Wer so singt, bekennt, dass Gott in der Welt ist. Weihnachten wird anders sein.

Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine erschließen die biblischen Texte – wie immer vor Weihnachten mit der Unterstützung des Klarinettisten Andre Endhöfer, der die Texte auf seine Weise interpretieren wird. Mitschnitt der Diskussion vom 14.12.2021.

Was glauben sie denn? - Die Kolumne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Hart, aber herzlos!

Gaudete! – so nennt die Tradition der Kirche den dritten Adventssonntag.

„Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch!“ (Phil 4,4)

– so lautet der namensgebende Eröffnungsvers der römisch-katholischen Liturgie. In der Tat dürfte bei vielen selbst in diesen pandemischen Zeiten die Vorfreude auf das Weihnachtsfest steigen. Weihnachten ist ein eigentümliches, heimeliges Fest, dem sich niemand so ganz entziehen kann. Oder hat man je gehört, dass handfeste Nichtglaubende an Weihnachten nichts schenken würden? Was glauben Sie denn?

Wie auch immer man zum Glauben an die Menschwerdung Gottes stehen mag, die in zwei Wochen gefeiert wird, - so richtig kalt lässt sie niemanden. Dabei haben die historischen Umstände damals wohl wenig mit den romantischen Bildern gemein, die heute das Fest der Heiligen Nacht prägen. Nach dem Lukasevangelium soll ein kaiserlicher Erlass die Ursache dafür gewesen sein, dass sich der Handwerker Josef mit seiner schwangeren Frau Mirjam von Nazareth auf den Weg nach Bethelehm machen muss. Der Eintrag in Steuerlisten steht an. Dass es solche Zählungen tatsächlich gegeben hat, ist mittlerweile durch einen Papyrus aus dem Archiv der Jüdin Babatha archäologisch belegt. Auch sie muss sich römischen Steuerschätzung beteiligen, für die sie im Jahr 127 n.d.Z. mit ihrem Mann Judanes von Maoza in der Provinz Arabia nach Rabbath reist. Aus gleichem Grund haben sich auch Josef und Maria auf den Weg nach Bethlehem gemacht. Fünf bis sechs Tagesmärsche brauchte man wohl für die etwa 150 Kilometer lange Strecke von Nazareth nach Bethlehem. Dort war dann kein Platz in der Herberge. Dort kam das Paar unter – der Rest ist Geschichte.

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Die Kirche und das Geld


Wie Kontrolle Vertrauen möglich macht – und ihr Fehlen zerstört

Wenn es ums Geld geht, hört der Spaß auf. Das ist im Staat so und in der Kirche sowieso. Man konnte es im Bistum Limburg sehen und jetzt im Erzbistum Köln. Geld ist Vertrauenssache - und das Vertrauen geht schnell, wenn nicht sauber mit dem Geld umgegangen wird. Auch und gerade in der Kirche entscheidet sich nicht zuletzt am Umgang mit dem Geld, ob vertrauensvolle Zusammenarbeit überhaupt noch möglich ist. Es verwundert daher kaum, dass schon das Neue Testament dem Geld große Aufmerksamkeit widmet.

Zum Beitrag "Die Kirche und das Geld" von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Adventliche Gottesdienste im Eiscafé Giannone


Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt an den Adventssonntagen jeweilsum 12 Uhr zum „Advent im Eisca-fé" ein. Dann werden im Eiscafé Giannone (Kaiserstr. 122 in Wuppertal-Vohwinkel)  jeweils kurze adventlichen Wortgottesdienste mit vorweihnachtlicher Musik gefeiert. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine wird dann je-weils auch eine kurze Predigt halten. Musikalisch wird er durch ein kleines Ensemble um den Klarinettisten Christoph Hilger unterstützt.

Am 1. Advent 2021 (Sonntag, 28.11.2021) wird außerdem das Wuppertaler Adventslicht gesegnet. Es brennt dann im Eiscafé und kann dort von Interessierten in einem entsprechenden Gefäß mit nach Hause genommen werden. Gerade in diesen pandemischen Zeiten steht das Wuppertaler Adventslicht für Mut und Solidarität. So wie Licht heller wird, wenn es geteilt wird, so steht auch das Wuppertaler Adventslicht für ein solidarisches Handeln, durch das die Stärkeren die Schwächeren schützen.

Auch an den folgenden Adventssonntagen findet jeweils um 12 Uhr im Eiscafé Giannone ein adventlicher Got-tesdienst statt. Im Anschluss an die Gottesdienste kann übrigens der Adventssegen empfangen werden. Dann segnet Pastoralreferent Dr. Werner Kleine Menschen und Dinge, die den Besitzern am Herzen liegen. Den Segen über Gegenstände zu sprechen, erinnert die Besitzer an ihren verantwortungsvollen Gebrauch.

Zwischen Ankunft und Wiederkunft - eine Einführung in das Fest und den Festkreis von Weihnachten • Glaubensinformation Wuppertal


Im Rahmen der Reihe "Glaubensinformation" bietet die Katholische Citykirche Wuppertal einen Abend zur Einführung in die Gottesdienste, Liturgien und Riten der Weihnachtszeit an. Beginnend mit der Christmette werden die verschiedenen Feste und Feiern der Weihnachtszeit (bis zum Dreikönigsfest) vorgestellt und erklärt. Dabei stehen vor allem die liturgischen Feiern und Gottesdienste mit ihren weihnachtlichen Besonderheiten (etwa dem Martyrologium in der Christmette oder der Festankündigung am Dreikönigsfest) im Vordergrund. Aber auch andere weihnachtliche Bräuche, die – wie das Kindelwiegen – teilweise in Vergessenheit geraten sind, werden vorgestellt.

Der Abend, der eine gute Möglichkeit bietet, sich in besonderer Weise auf das Weihnachtsfest vorzubereiten, findet am Mittwoch, 22. Dezember 2021 von 19.00-20.30 Uhr als Webinar (www.kck42.de/webinar) statt. Es referiert Pastoralreferent Dr. Werner Kleine.

Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich am Mittwoch, dem 22. Dezember 2021 ab etwa 18.50 Uhr unter folgendem Link zum Webinar zuschalten: www.kck42.de/webinar.

Eine Teilnahme ist sowohl via PC als auch Smartphone oder Tablet möglich. Eine gesonderte Software wird nicht benötigt. Für die Teilnahme ist u.U. die Angabe eines Namens und einer E-Mail-Adresse erforderlich. Auf Wunsch können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Webinar nur als Zuschauende teilnehmen, werden also nicht eingeblendet.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Die Reihe Glaubensinformation gibt es jetzt auch als Podcast bei iTunes, Spotify oder direkt als Feed für den Podcastplayer.

Video-Mitschnitte vergangener Glaubensinformationen gibt es als Playlist bei YouTube.

Jesus kommt an! - Weihnachtlicher Gottesdienst zur Vollendung der Künstler-Krippe


Die Künstlerkrippe 2021 wirf in der Adventszeit Fragen und Rätsel auf. Am Heiligen Abend fertig gestellt. Eines ist gewiss: Jesus wird kommen! (Foto: Christoph Schönbach)

Am Heiligen Abend wird die Künstler-Krippe fertig gestellt. Die Künstlerin Annette Marks wird am Freitag, dem 24. Dezember 2021 um punkt 12 Uhr das Jesus-Kind in die Künstler-Krippe legen. Dann wird nach zehn Graffiti-Krippen in den vergangenen Jahren die zweite Künstler-Krippe fertiggestellt werden.

Wenn die Krippe fertig gestellt ist, wird Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal in der alten traditionellen Weise das Martyrologium, die Ankündigung des Weihnachtsfestes, an der Künstler-Krippe singen und die Weihnachtsbotschaft nach dem Matthäus-Evangelium verkünden. Außerdem bläst er das Shofar-Horn - ein jüdisches Instrument, mit dem unter anderem die Ankunft des Königs angekündigt wird.

Mit der Fertigstellung der Künstler-Krippe beginnt so um 12 Uhr der erste weihnachtliche Gottesdienst des Jahres 2021 in Wuppertal.

Wegen der Corona-Pandemie und der entsprechenden Infektionsschutzmaßnahmen bitten wir von einer Präsenz vor Ort abzusehen und stattdessen den Gottesdienst online mitzufeiern.

Der Gottesdienst kann hier auf der Homepage bzw. bei Facebook live verfolgt werden:

www.kck42.de/krippelive

Weihnachtsgottesdienste in Wuppertal


Die Katholische Kirche in Wuppertal hat eine Übersicht über alle katholischen Weihnachtsgottesdienste in Wuppertal veröffentlicht. Wegen der Corona-Pandemie sind gegebenfalls die entsprechendne Regeln einzuhalten, über die Sie sich auf den Homepages der Gemeinden informieren können. Auch sind möglicherweise vorab Anmeldungen erfoderlich.

Übersicht über die katholischen Weihnachtsgottesdienste in Wuppertal

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Helfer in schwierigen Lebenslagen am 28.11.2021


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Fürsprecher und Helfer in schwierigen Lebenslagen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden, hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst an der Judas-Thaddäus-Statue (12.45 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Imbiss ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Dienstag, dem 28. Dezember 2021  in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Auch weiterhin kann die Wallfahrt nur unter den coronabedingten Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen stattfinden. Das traditionelle Mittagessen muss leider ausfallen. Die Wallfahrt findet um 12.45 Uhr Uhr bei der Judas-Thaddäus-Statue in der Marienkirche mit einer Kurzandacht statt. Anschließend gibt es einen Imbiss zur Mitnahme. Bei entsprechenden Witterungsbedingungen besteht vor der Kirche im Freien außerdem die Möglichkeit zum Gespräch. Während der Andacht muss ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Wir bitten dringend darum, die notwendigen Abstände einzuhalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Gottesdienst für Corona-Tote am Gedenkstein im Steingarten von Martin Michels (Bahnhof Loh - Nordbahntrasse) • Freitag, 31.12.2021, 15 Uhr


Die Corona-Pandemie fordert Menschenleben. Dabei ist es letztlich unerheblich, ob jemand an, mit oder durch das Corona-Virus stirbt: Das Leben endet zu früh. Hinter jeder und jedem Toten stehen Menschen, die trauern. Dabei sterben viele hinter verschlossenen Türen auf den Intensivstationen – oft ohne den letzten Beistand durch ihnen nahestehende Menschen.

Mittlerweile grassiert die Corona-Pandemie grassiert in der vierten Welle und fordert immer mehr Menschenleben. Dabei ist es letztlich unerheblich, ob jemand an, mit oder durch das Corona-Virus stirbt: Das Leben endet zu früh. Hinter jeder und jedem Toten stehen Menschen, die trauern. Dabei sterben viele hinter verschlossenen Türen auf den Intensivstationen – oft ohne den letzten Beistand durch ihnen nahestehende Menschen.

Im Frühjahr 2021 hatte die Katholische Citykirche Wuppertal nach einer Idee von Wolfgang Rosenbaum, ei-nem Anwohner im Elberfelder Luisenviertel, vier Gedenkstätten für Corona-Tote eingerichtet: Neben der Gedenkstätte für Corona-Tote auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld fanden (und finden) sich weite-re Gedenkorte im Innenhof von St. Antonius (Wuppertal-Barmen), an der evangelischen Citykirche Elberfeld (Wuppertal-Elberfeld) sowie an St. Mariä Empfängnis (Wuppertal-Vohwinkel).

Nachdem im Sommer die Außengastronomie wieder in Betrieb gehen konnte, wurde die zentrale Gedenkstät-te mit dem Gedenkstein für Corona-Tote zum Steingarten von Martin Michels am Bahnhof Loh verlegt. Dort werden nun die Gedenkfeiern für die Corona-Toten wieder aufgenommen. Die nächste Gedenkfeier findet am Freitag, dem 31. Dezember 2021 wird um 15 Uhr am Steingarten von Martin Michels am Bahnhof Loh an der Nordbahntrasse statt.

Die an, mit oder durch das Corona-Virus Verstorbenen mahnen die Lebenden. Ihnen die Ehre zu geben und gleichzeitig immer wieder zu einem solidarischen Handeln umzukehren, ist der Anlass für diesen besonderen Gottesdienst.

Es wird darauf hingewiesen, dass an den Gedenkorten die notwendigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen (Mund-Nasen-Schutz, Abstand halten) zu beachten sind.

Der Gottesdienst wird auch live bei Facebook übertragen (www.kck42.de/gottesdienst).

Kirche im Radio


Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 2. Januar 2022 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Podcast der Sendung "Himmel und Erde" noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"


Mo, 28. November 2022 - Di, 28. Februar 2023

November
48. Woche
Mo, 28. November 2022 12:45 St. Marien (Elberfeld)
Hardtstr. 1
42107 Wuppertal
Dezember
Do, 01. Dezember 2022 12:15 - 13:15 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal
Do, 01. Dezember 2022 14:30 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal
So, 04. Dezember 2022 12:00 Eiscafé Giannone
Kaiserstraße 122
42329 Wuppertal
So, 04. Dezember 2022 12:00 Berliner Plätzchen
Berliner Straße 173
42277 Wuppertal
So, 04. Dezember 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

49. Woche
Mo, 05. Dezember 2022 17:00 Deweerth'scher Garten

42103 Wuppertal-Elberfeld
Di, 06. Dezember 2022 11:00 - 15:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Mi, 07. Dezember 2022 13:00 Cafe Engel
Friedrich-Ebert-Straße 14
42103 Wuppertal
Mi, 07. Dezember 2022 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

So, 11. Dezember 2022 12:00 Eiscafé Giannone
Kaiserstraße 122
42329 Wuppertal
So, 11. Dezember 2022 15:03 - 15:08 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

50. Woche
Mi, 14. Dezember 2022 19:30 St. Suitbertus
Kölner Straße/Ecke Chlodwigstraße
42119 Wuppertal
Do, 15. Dezember 2022 19:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 18. Dezember 2022 12:00 Eiscafé Giannone
Kaiserstraße 122
42329 Wuppertal
So, 18. Dezember 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

51. Woche
Di, 20. Dezember 2022 19:00 - 20:30 online als Webinar unter www.kck42.de/deiverbum

Mi, 21. Dezember 2022 11:00 - 15:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Mi, 21. Dezember 2022 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Do, 22. Dezember 2022 12:15 - 13:15 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal
Do, 22. Dezember 2022 17:00 Geschwister-Scholl-Platz
Barmen
Sa, 24. Dezember 2022 12:00 Laurentiusplatz

42103 Wuppertal-Elberfeld
So, 25. Dezember 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

52. Woche
Mi, 28. Dezember 2022 12:45 St. Marien (Elberfeld)
Hardtstr. 1
42107 Wuppertal
Januar
52. Woche
So, 01. Januar 2023 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

Die „großen Dinge“ sind nichts anderes, als dass Maria Gottes Mutter geworden ist. In diesem Werk sind ihr so viele und große Güter gegeben, dass sie niemand begreifen kann; denn daraus kommt alle Ehre und alle Seligkeit, daraus kommt es, dass sie innerhalb des ganzen Menschengeschlechtes eine einzigartige Person ist über alle.
Und sie selber kann dem keinen Namen geben vor überschwänglicher Größe und muss es dabei bewenden lassen, dass sie in ihrer Inbrunst losbricht und hervorsprudelt, es seien große Dinge, die nicht mit Worten zu erschöpfen noch zu ermessen seien. In einem Wort hat man darum alle ihre Ehre zusammengefasst: wenn man sie nämlich „Gottes Mutter“ nennt.
(Martin Luther)

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42103 Wuppertal
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