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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (16. Dezember 2018 - Dritter Adventssonntag, Lesejahr C)

Dr. Werner Kleine
Katharina Nowak

Demut und Dankbarkeit

Das Evangelium dieses dritten Adventssonntags stellt uns Johannes den Täufer und seine Predigt näher vor, die schon viel von der jesuanischen Botschaft beinhaltet, diese aber dennoch deutlich abgrenzend nur ankündigt:

„Ich taufe euch mit Wasser. Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Riemen der Sandalen zu lösen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.“ (Lk 3,16)

Demutsvoll und sich seiner eigenen Rolle bewusst, tritt Johannes hier auf. Diese Demut, die wohl jedem angesichts des göttlichen Geheimnisses gut zu Gesicht steht, scheint leider dem politischen Nachwuchs auf dem JUSO-Bundeskongress in weiten Teilen – rühmliche Ausnahmen sind in den Abstimmungsergebnissen und Redebeiträgen glücklicherweise aber auch zu erkennen - abhandengekommen zu sein, wenn allen Ernstes gefordert wird, die Regelungen des § 218, der einen Schwangerschaftsabbruch unter der Androhung von Freiheitsstrafen verbietet (wobei durch die Ausgabe von Beratungsscheinen bis zur 12. Woche ein Abbruch, zwar nicht erlaubt, aber straffrei gestellt ist), ersatzlos zu streichen. Dies hat zur Konsequenz, dass ein Kind bis zum Zeitpunkt der Geburt gesetzlich vollkommen schutzlos ist. Mit welcher Hybris erheben diese jungen Menschen sich darüber zu entscheiden, welches Leben wertiger ist als das andere. Wie kommt man auf die absurde Idee, die (vermeintliche) Selbstbestimmung einer Frau könne über der Existenzberechtigung eines Ungeborenen liegen. Bereits zu einem früheren Zeitpunkt ging es an dieser Stelle um das komplexe Thema von Abtreibungen und Lebensschutz, aber offenbar verliert es auch zwei Wochen vor Weihnachten, vor der Geburt und Menschwerdung Jesu nicht an Bedeutung. Über den vor wenigen Tagen verstorbenen Philosophen Robert Spaemann heißt es in einem kurzen Nachruf in der Rheinischen Post, dass er, dessen Dauerthemen „das Recht des ungeborenen Lebens, die Euthanasie und die Gentechnik“ waren, sich an eben diesen Punkten „kompromisslos [zeigte], weil für ihn der Mensch selbst auf dem Spiel stand“. Genau darum geht es, unsere (Mit-) Menschlichkeit steht auf dem Spiel, wenn wir unseren Mitmenschen die Existenzberechtigung, aber auch uns selbst die Fähigkeit, Verantwortung für unser eigenes Handeln zu tragen, absprechen.

Im gesamten Evangelienabschnitt geht es um das Thema der Verantwortung, des Maß-Haltens und der Nächstenliebe. Alles eigentlich selbstverständliche Dinge. Die Soldaten sollen niemanden misshandeln oder erpressen, die Zöllner nicht mehr verlangen, als das, was festgesetzt ist und jeder, der das Glück hat, genug Kleidung und Essen zu besitzen, möge abgeben, was er zu viel hat, an den, der zu wenig hat. Vor einigen Tagen fiel mir ein Text in die Hände, der – vielleicht sehr plakativ, aber dennoch eindrucksvoll deutlich macht, wie viele Dinge wir in unserem eigenen Leben hinnehmen, ohne uns ihres Wertes bewusst zu sein und aufzeigt, wie der Blickwinkel auf vermeintliche Probleme verändert werden kann:

Ich bin dankbar:
-für die Steuern, die ich zahle, weil das bedeutet, ich habe Arbeit und Einkommen
-für die Hose, die ein bisschen zu eng sitzt, weil das bedeutet, ich habe genug zu essen
-für das Durcheinander nach einer Feier, das ich aufräumen muss, weil das bedeutet, ich war von lieben Menschen umgeben
-für den Rasen der gemäht, die Fenster, die geputzt werden müssen, weil das bedeutet, ich habe ein Zuhause
-für die laut geäußerte Beschwerde über die Regierung, weil das bedeutet, wir leben in einem freien Land und haben das Recht auf freie Meinungsäußerung
-für die Parklücke, ganz hinten in der äußersten Ecke des Parkplatzes, weil das bedeutet, dass ich mir ein Auto leisten kann
-für die Frau, die in der Gemeinde hinter mir sitzt und falsch singt, weil das bedeutet, dass ich gut hören kann
-für Müdigkeit, schmerzende Muskeln am Ende eines Tages, weil das bedeutet, ich bin fähig hart zu arbeiten
-für den Wecker, der morgens klingelt, weil das bedeutet, mir wird ein neuer Tag geschenkt.
(Stephan Rehm)

Ich wünsche uns eine Gesellschaft, die dankbar ist für das, was sie hat. Die solidarisch ist mit denen, die nicht so viel haben und vor allem, die keinem Menschen, ob geboren oder ungeboren, jung oder alt, gläubig oder ungläubig, Mann oder Frau, schwarz oder weiß, das Recht verweigert, einen neuen Tag geschenkt zu bekommen. Dann dürfen wir uns – jeder einzelne, aber auch alle zusammen zusagen lassen:

„Der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der Rettung bringt. Er freut sich und jubelt über dich, er schweigt in seiner Liebe, er jubelt über dich und frohlockt, wie man frohlockt an einem Festtag.“ (Zef 3,17)

Eine gute letzte Woche vor dem Hochfest der Geburt des Herrn wünscht Ihnen
Ihre Katharina Nowak

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

10 Jahre Graffiti-Krippe Wuppertal


Die Graffiti-Krippe entsteht wieder auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld. Das Bild zeigt die Krippe kurz vor dem dritten Advent. (Foto: Christoph Schönbach)

Die Graffiti-Krippe feiert Jubiläum. Schon zum zehnten Mal entsteht sie auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld. Dem Jubiläum entsprechend hat sie in diesem Jahr die Grundform einer großen Torte - aber nicht nur deshalb. Schließlich weist die Graffiti-Krippe auch auf das Fest der Geburt Jesu Christi hin, das sich zum 2018. Mal jährt.

Bereits seit dem 1. Advent ist der Graffiti-Künstler Martin Heuwold dabei. die Graffiti-Krippe mit Leben zu füllen. In den vergangenen zehn Jahren wurde er dabei von insgesamt sechs anderen Künstlern unterstützt, die auch in diesem Jahr zum Jubiläum einen Teil zur Graffiti-Krippe beisteuern.

Am Montag, dem 24. Dezember 2018 (Heilig Abend) wird die Graffiti-Krippe um Punkt 12 Uhr vollendet. Dann findet nicht nur der erste weihnachtliche Gottesdienst in Wuppertal auf dem Laurentiusplatz statt, in dem die traditionelle Ankündigung des Weihnachtsfestes, das Martyrologium, gesungen wird; dann wird auch das Jesuskind in die Krippe gelegt - oder besser: gesprüht.

Fotos zur Entstehung der zehnten Graffiti-Krippe gibt es bei flickr, Facebook oder Instagram

Graffiti-Krippe für zu Hause


Die von der Lebenshilfe Wuppertal erstellte Mini-Graffiti-Krippe (Foto:Christoph Schönbach)

Die Graffiti-Krippe, die die Katholische Citykirche Wuppertal seit 2009 in Zusammenarbeit mit dem Graffiti-Künstler Martin "Megx" Heuwold im Advent auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld entstehen lässt, ist längst über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Auch in diesem Jahr wird wieder eine Graffiti-Krippe gestaltet.

Die Graffiti-Krippe aus dem Jahr 2014 war ein besonderes Highlight. Sie bestand aus einem Stall und mehreren Quadern, die die einzelnen Figuren darstellten. Sogenannte "Tags" identifizierten die jeweiligen Figuren.

Diese Krippe hat die Katholische Citykirche Wuppertal nun in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Wuppertal im Miniaturformat bauen lassen. Sie umfasst einen Stall (zerlegbar in vier Elemente) sowie insgesamt neun Holzfiguren mit den Figuren-"Tags" im Graffiti-Style.

Die Mini-Graffiti-Krippe kann über die Katholische Citykirche Wuppertal für 19,50 EUR erworben werden (bei Versand fallen zuzüglich Portokosten in Höhe von 2,50 EUR an). Vorbestellungen sind ab sofort per Mail an graffitikrippe@katholische-citykirche-wuppertal.de möglich.

Die Auflage ist limitiert. Bestellungen werden nach Eingang bearbeitet.

Zur Graffiti-Krippe ist auch ein Buch erschienen, das die Graffiti-Krippen 2009-2013 dokumentiert. Es ist im Theophilus-Verlag erschienen. Weitere Informationen finden Sie hier: Die Graffiti Krippe 2009-2013 (hrsg. von W. Kleine)

Wuppertaler Graffiti-Krippe - Das Buch


Wie baut man eine Krippe? – Mit dieser Frage fing alles an, als Einzelhändler aus Wuppertal-Elberfeld gemeinsam mit der Katholischen Citykirche Wuppertal im Advent 2009 eine Krippe auf dem Laurentiusplatz errichten wollten. Herausgekommen ist eine einzigartige Krippe: Die Wuppertaler Graffiti-Krippe. Sie entsteht in jedem Advent neu, um die alte Botschaft von der Menschwerdung Gottes zu verkünden: Gott ist unter den Menschen, mitten in der Stadt, hier und heute, immer wieder neu – so neu, wie die Graffiti-Krippen, die seit 2009 jedes Jahr auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld entstehen.

Jetzt gibt es das Buch zur Wuppertaler Graffiti-Krippe. Das Buch dokumentiert auf 72 farbigen Seiten die Graffiti-Krippen der Jahre 2009-2013 (Format 21x15 cm).

Das Buch ist jetzt erhältlich:

Die Graffiti Krippe 2009 bis 2013
hrsg. von Werner Kleine
Wuppertal 2014
ISBN: 9-783-945524-00-8
Preis: 25,95 €

Zur Buchbestellung

Wenn Küssen schwanger macht


Ein biblischer Essay zum Hochfest der unbefleckten Empfängnis der Jungfrau und Gottesmutter Maria (Mariä Empfängnis)

Weihnachten ist bei genauer Betrachtung ein wahrhaft erotisches Fest. Hier werden nicht einfach zwei ein Fleisch, wie es die Schöpfungsordnung vorsieht. Gott selbst wird Mensch, das Wort wird Fleisch. Wenn Sexualität aber Teil des Schöpfungssegens ist, kann dann Liebe Sünde sein?

Zum Beitrag "Wenn Küssen schwaner macht" von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Was glauben Sie denn? - Die neue Kolummne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Schaltzeit

Wieder ist Advent. Advent ist Schaltzeit. Wie auf Knopfdruck ertönen aus den Radiosendern Lieder von rotnasigen Rentieren namens Rudolf, Menschen, die letztes Jahr Weihnachten ihr Herz verschenkt haben und – Wham! – erstaunt waren, dass auch bei diesem Geschenk nach den Feiertagen mit Umtausch zu rechnen ist, oder von Träumen, die postfaktisch dem Klimawandel trotzend eine weiße Weihnacht besingen. „Stille, geschenkte Zeit, Einkehr und Besinnung“ – tönt es alljährlich im Advent hingegen von den Kanzeln der Kirchen, wobei ein „inmitten der Glühweinstände der Weihnachtsmärkte“ den Kontrast noch erhöht und deutlich wird, dass der wirkliche, der echte, der wahre Advent doch eher einen Hauch von Langeweile denn verheißener Ewigkeit verströmt, wenn alle in sich versunken in das kleine flackernde Licht der Adventskranzkerzen schauen. Mit dem ersten Advent wird der Schalter umgelegt. Jetzt hat stade Zeit zu sein. Achtung: Besinnung! – lautet der Befehl. Was glauben Sie denn?

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Friedenslicht aus Bethlehem kommt zur Graffiti-Krippe


Am Sonntag, dem 16. Dezember 2018 kommt das Friedenslicht aus Bethlehem um 19 Uhr zur Graffiti-Krippe auf den Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld. Dort wird es an Interessierte verteilt, unter anderem auch an Vertreterinnen und Vertreter der katholischen Gemeinden in Wuppertal, die das Friedenslicht in ihre Kirchen tragen. Wer das Friedenslicht mit nach Hause nehmen möchte, kann eine Kerze gegen Spende für die Arbeit des Pfadfinderstammes „Die Gallier“ Wuppertal erwerben.

Das Friedenslicht wird von dem Pfadfinderstamme „Die Gallier“ aus St. Konrad (Wuppertal-Hatzfeld) nach Wuppertal gebracht. Das Friedenslicht wurde in Bethlehem entzündet und am Nachmittag des 16.12.2018 im Kölner Dom übernommen. Am Abend des 16.12.2018 wird die Ankunft des Friedenslichtes in Wuppertal an der Graffiti-Krippe mit einer Andacht gefeiert, bevor es dann weiterverteilt wird.

Das Friedenslicht wird auf Initiative des Österreichichen Rundfunks (ORF) jedes Jahr durch ein anderes "Friedenslicht-Kind" entzündet. Das Friedenslicht wird mit dem Flugzeug von Betlehem nach Wien transportiert. Von dort bringen es Pfadfinderinnen und Pfadfinder am 3. Advent nach Deutschland.

Das Friedenslicht wird seit 1986 verteilt. Seit 1994 auch an "alle Menschen guten Willens" in Deutschland. Eine Aktion der Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände (RDP/RdP) und der Altpfadfinder (VDAPG).

Weitere Informationen: www.friedenslicht.de.

Vorweihnacht im Eiscafé • 17.12.2018 (ab 15 Uhr) • Eiscafé Giannone (Kaiserstr. 122, Wuppertal-Vohwinkel)


Licht in der Dunkelheit. Der Prophet Jesaja und das Weihnachtsfest • Dei Verbum direkt (Diskussion zu Bibel)


Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine im Streitgespräch (Foto: Christoph Schönbach)

Seit März 2015 betreibt die Katholische Citykirche Wuppertal den biblischen Weblog "Dei Verbum" (www.dei-verbum.de). In wöchentlichen Beiträgen zeigen der in Jerusalem lebende Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine, dass die Bibel auch für heutige Fragen in Kirche und Gesellschaft relevant ist.

Begleitend zum Weblog gibt es regelmäßig Live-Diskussionen (Dei Verbum direkt). Das nächste offene Gespräch findet am Dienstag, dem 18. Dezember 2018 um 19.00 Uhr im Berliner Plätzchen (Berliner Str. 173/Ecke Langobardenstr. in Wuppertal-Oberbarmen) zum Thema „Licht in der Dunkelheit. Der Prophet Jesaja und das Weihnachtsfest“ statt.

 Es sind insbesondere die messianischen Verheißungen des Propheten Jesaja, die die christliche Adventszeit, aber auch das Verständnis des Weihnachtsfestes prägen. Bereits die frühen Christen haben das Jesusgeschehen unter anderem im Licht der Schriften des Propheten Jesaja gedeutet – und fanden bei ihm auch Hinweise auf die weihnachtlichen Ereignisse. Die Frage, wie Jesus Christus, der durch die Auferstehung vom Kreuzestod als Sohn Gottes offenbar geworden ist, beschäftigte bereits die frühen Christen. Aus der Erkenntnis, dass sich Jesus Christus in der Auferstehung vom Tod als Messias geoffenbart hat, lenkten ihr Augenmerk unter anderem auf eben jene messianischen Verheißung des Propheten Jesaja, der nicht nur vom Licht in der Dunkelheit spricht, sondern auch von einer jungen Frau, die ein Kind empfangen wird. Dr. Till Magnus Steiner, der diesmal aus Jerusalem anreist und live vor Ort sein wird, und Dr. Werner Kleine werden ausgewählte Texte aus dem Buch des Propheten Jesaja diskutieren und so eine eher unbekannte Facette der Weihnachtstradition erschließen. André Enthöfer wird die Diskussion durch musikalische Beiträge und Intermezzi bereichern.

Voraussichtlich wird die Diskussion per Facebook-Livestream (erreichbar unter www.kck42.de/live) in Echtzeit ins Internet übertragen.

„Der Duft des Himmels“ – Weihrauchausstellung der Katholischen Citykirche Wuppertal


Im Rahmen des Projektes „Katholische Citykirche vor Ort“ zeigt die Katholische Citykirche Wuppertal am  Mittwoch, dem 19. Dezember 2018 in der Zeit von 11-15 Uhr noch einmal die Weichrauchausstellung „Der Duft des Himmels“. Das Zelt der Katholischen Citykirche Wuppertal steht dann auf dem Laurentiusplatz (Wuppertal-Elberfeld) (bei schlechtem Wetter in der Laurentiuskirche). Dort werden über 40 verschiedene Weihrauchsorten ausgestellt. Außerdem gibt es Informationen zu Herstellung und liturgischer Verwendung. Alle Weihrauchsorten können auch ausprobiert werden. Darüber hinaus erhalten die Besucher eine Karte mit einer Weihrauchprobe und weiteren Informationen zum Weihrauch.

Weihrauch spielt in der katholischen Liturgie eine wichtige Rolle. Als Duft symbolisiert er die Gegenwart des Göttlichen, die sich – wie der Duft – überall hin verbreitet, gleichzeitig aber nicht „dingfest“ gemacht werden kann. Ein zweiter Aspekt ergibt sich aus dem Hinweis des Psalm 141, dass die Gebete der Gläubigen wie Weihrauch zu Gott emporsteigen. Außerdem ist Weihrauch nach Auskunft der Heiligen Schrift der „Duft des Himmels“, heißt es doch im Propheten Jesaja und im Buch der Offenbarung des Johannes, dass die Engel am Throne Gottes unablässig Rauchopfer darbringen.

Auch am Weihnachtsfest hat Weihrauch eine besondere Bedeutung, heißt es doch in der Bibel, dass die drei Weisen aus dem Morgenland dem neugeborenen Gottessohn Gold, Myrrhe und Weihrauch (als Zeichen seiner Göttlichkeit) schenkten.

Weitere Informationen zur Weihrauchausstellung

Zwischen Ankunft und Wiederkunft - eine Einführung in das Fest und den Festkreis von Weihnachten • Glaubensinformation in Wuppertal


Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ bietet die Katholische Citykirche Wuppertal einen Abend zur Einführung in die Gottesdienste, Liturgien und Riten der Weihnachtszeit an. Beginnend mit der Christmette werden die verschiedenen Feste und Feiern der Weihnachtszeit (bis zum Dreikönigsfest) vorgestellt und er-klärt. Dabei stehen vor allem die liturgischen Feiern und Gottesdienste mit ihren weihnachtlichen Besonderhei-ten (etwa dem Martyrologium in der Christmette oder der Festankündigung am Dreikönigsfest) im Vorder-grund. Aber auch andere weihnachtliche Bräuche, die – wie das Kindelwiegen – teilweise in Vergessenheit gera-ten sind, werden vorgestellt.

Der Abend, der eine gute Möglichkeit bietet, sich in besonderer Weise auf das Weihnachtsfest vorzubereiten, findet am Mittwoch, 19. Dezember 2018 von 19.00-20.30 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7 – am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld – 1. Etage) statt. Es referiert Pastoralreferent Dr. Werner Kleine.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Helfer in schwierigen Lebenslagen am 28.12.2018


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Fürsprecher und Helfer in schwierigen Lebenslagen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden, hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Freitag, dem 28. Dezember 2018 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue in der Marienkirche eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

ansprechBAR - die offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal • 2.1.2019 • Kaffee Engel


Die nächste offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal findet am Mittwoch, dem 2. Januar 2019, von 13.00-14.00 Uhr Uhr im Kaffee Engel (Friedrich-Ebert-Str. 13 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Als Mitarbeiter der Katholischen Citykirche Wuppertal steht dann Katharina Nowak von der Katholischen Citykirche Wuppertal zum Gespräch über Gott und die Welt, aber auch für kritische Fragen zur Verfügung.

Kirche im Radio


Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 6. Januar 2019 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Soundcloud-Account der Katholischen Citykirche Wuppertal (oder hier auf der Homepage) noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

Mi, 20. Februar 2019 - Mo, 20. Mai 2019

Februar
8. Woche
Do, 21. Februar 2019 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 21. Februar 2019 18:30 - 19:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 24. Februar 2019 10:30 St. Antonius, Pfarrzentrum
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 24. Februar 2019 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 24. Februar 2019 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

9. Woche
Di, 26. Februar 2019 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Mi, 27. Februar 2019 19:00 - 20:30 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal
Do, 28. Februar 2019 12:00 - 14:00 Pfarrzentrum St. Marien
Hardtstraße 18
42107 Wuppertal
Do, 28. Februar 2019 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 28. Februar 2019 18:30 - 19:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 28. Februar 2019 19:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
März
So, 03. März 2019 10:30 St. Antonius
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 03. März 2019 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 03. März 2019 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

10. Woche
Di, 05. März 2019 16:00 - 18:00 Treff
Auer Schulstr. 1
42103 Wuppertal-Elberfeld
Di, 05. März 2019 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Mi, 06. März 2019 12:00 Berliner Platz

42277 Wuppertal - Barmen
Mi, 06. März 2019 13:30 - 14:30 Cafe Engel
Friedrich-Ebert-Straße 14
42103 Wuppertal
Mi, 06. März 2019 19:00 - 20:30 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal
Do, 07. März 2019 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 07. März 2019 14:30 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal
Do, 07. März 2019 18:30 - 19:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 10. März 2019 10:30 St. Antonius, Pfarrzentrum
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 10. März 2019 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 10. März 2019 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

Die Freude kommt aus der Erwartung, aus der Gegenwart, aus der liebenden Nähe. Hat der Christ von alledem mehr als andere Menschen? Die Frage ist, ob er Christus hat; ob er auf dem Weg ist Christus zu werden: „zu lieben, wie er liebt; zu helfen, wie er hilft; zu geben, wie er gibt; zu dienen, wie er dient, zu retten, wie er rettet. Vierundzwanzig Stunden mit ihm zu sein und ihn in seiner elendesten Verkleidung zu berühren.“
(Mutter Teresa von Kalkutta)

Katholische Citykirche Wuppertal Katholische Citykirche Wuppertal,
Laurentiusstr. 7
42103 Wuppertal
Tel.: +49 (0)202-42 96 96 74
Fax: +49 (0)202-42 96 96 77
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