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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (14. März 2021 - Vierter Fastensonntag, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Nächtliche Einsichten

Liebe Leserinnen und Leser,

die Nacht ist wahrheitstauglich. Wenn der Sinn äußeren Sehens behindert ist, schärfen sich nicht nur die anderen Sinne. Man hört und riecht nicht nur besser, der Tastsinn ist nicht nur sensibler; der Verlust der Macht der Bilder, die die Aufmerksamkeit im hellen Taglicht absorbiert und nur allzu oft zu Fehlschlüssen verleitet, macht den Geist frei für das innere Sehen. Es ist schon bemerkenswert, wie oft in der Bibel erwähnt wird, dass es Nacht ist. Schon die Schöpfung beginnt mit der Nacht, heißt es doch:

Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. Gott sah, dass das Licht gut war. Und Gott schied das Licht von der Finsternis. Und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag. (Genesis 1,3-5)

Die Nacht gebiert den Tag. Die Nacht ist schöpferisch. Das Licht wird aus dem Dunkel erschaffen. Es wundert daher nicht, dass viele bedeutende Ereignisse mit der Nacht verbunden sind. Die Befreiung Israels aus Ägypten beginnt nächtens (vgl. Exodus 2,6-8), es wird Nacht sein, wenn Jesus mit den Seinen das letzte Abendmahl halten wird und das Heilsgeschehen seinen Lauf nimmt und es ist der Schutz der Nacht, in dem Leben aus dem Tod geschieht. Die Nacht ist der Ort der Offenbarung, wenn keine irdischen Bilder den Geist ablenken und stören. Die Nacht ist der Ort der Erkenntnis und der Einsicht.

Es ist auch Nacht, als der Pharisäer Nikodemus zu Jesus kommt. Johannes berichtet von dieser eindrücklichen Begegnung – und zwar ziemlich am Beginn seines Evangeliums. Der Erzählung von dieser Begegnung geht der sogenannte Prolog, die Berufung der ersten Jünger und die Hochzeit von Kana voraus, aber auch die sogenannte Tempelreinigung. Letztere wird von den synoptischen Evanglisten Matthäus, Markus und Lukas am Tag nach dem Einzug Jesu in Jerusalem, also in der letzten Woche seines irdischen Lebens verortet. Dort ist sie sogar der letzte Funke, der das ohnehin konfliktbeladene Pulverfass zwischen Jesus und seinen Gegner zünden und zum letztendlichen Beschluss führt, ihn hinrichten zu lassen. Im Johannesevangelium ist die Dramaturgie anders. Dort steht die Tempelreinigung wie ein Fanal relativ am Beginn des Evangeliums. So wird klar, worum es geht. Hier kommt ein Prophet, durch den Gott selbst offenbar wird – mehr noch, dessen Leib selbst zum Tempel wird:

Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder und in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten? Er aber meinte den Tempel seines Leibes. Als er von den Toten auferweckt war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte. (Johannes 2,19-22)

Anders als in den synoptischen Evangelien, deren Dramaturgie in der Darstellung der Euphorie des Beginns der Bewegung im galiläischen Frühling beginnt und der Konflikt sich erst sukzessive anbahnt, ist er im Johannesevangelium von Anfang an präsent. Johannes berichtet nicht nur, er deutet das Jesusgeschehen auch theologisch: Jesus ist der Zeuge der Wahrheit, die man nur erkennen kann, wenn man nicht bloß dem äußeren Anschein glaubt, sondern die Fähigkeit des inneren Sehens und Erkennens schärft. Die groß angelegte Erzählung von der Heilung des Blindgeborenen wird an späterer Stelle diesen Aspekt mit erzählerischer Verve entfalten (vgl. Johannes 9,1-42). Das ist ohnehin bemerkenswert bei Johannes, dass er theologische Reflexionen häufig als Dialog teilweise dissonant gegenüberstehender Perspektiven entfaltet: Hier die Wahrheit, dort die Uneinsichtigkeit – hier die Erkenntnis, dort die Blindheit.

Das Evangelium vom vierten Fastensonntag im Lesejahr B verkündet ebenfalls einen Dialog – allerdings leider nur einen Ausschnitt. Bei einem nächtlichen Besuch des Pharisäers Nikodemus bei Jesus geht es um nicht weniger als um die Frage der Erkenntnis der Wahrheit. Es ist ein Gespräch auf hohem Niveau – weniger ein konfliktives Streitgespräch, wohl ein intellektuelles Ringen um die wahre Erkenntnis. Dieser Nikodemus ist an Jesus interessiert – und er wird es über den Tod Jesu hinaus bleiben, gibt er doch dem Gekreuzigten bei seiner Bestattung noch die letzte Ehre (vgl. Johannes 19,39). So wird der Pharisäer Nikodemus zu einer personellen Klammer im Johannesevangelium. Ausgerechnet ein Pharisäer? – möchte manch eine und manch einer da ausrufen ... Ja! Ausgerechnet ein Pharisäer – möchte man da antworten, denn Jesus war den Pharisäern, die selbst an die Auferstehung glaubten, theologisch durchaus nahe. Es verwundert daher nicht, dass er immer wieder mit ihnen in Kontakt tritt. Die Episode der Begegnung Jesu mit der Sünderin, von der Lukas erzählt, spielt sich etwa bei einem Gastmahl ab, zu dem Jesus von einem Pharisäer eingeladen wurde (vgl. Lukas 7,36-50). Auch später noch werden Pharisäer in den Dunstkreis der nachösterlichen Jesusbewegung geraten – wie nicht zuletzt Paulus, der sich in Philipper 3,5 selbst als Pharisäer bezeichnet. Ist es nicht merkwürdig, wie hier die Geschichte des Christentums ein offenkundig einseitiges Vorurteil ausgebildet hat?

Jesus jedenfalls scheint dem Pharisäer Nikodemus mit hohem Respekt zu begegnen. Dieser erkennt in Jesus die besondere Gegenwart Gottes. Von einem Bekenntnis, dieser Jesus von Nazareth sei wahrer Mensch und wahrer Gott ist das noch weit entfernt. Aber der Sensus für das Besondere, dass um diesen Jesus ist, ist offenkundig da. So kreist dieses Nachtgespräch in den ersten Versen auch um die Frage der Ursache für diese besondere Aura. Es geht um das Geborensein aus dem Fleisch, dem Sichtbaren und Vergänglichen, und das Wiedergeborenwerden aus dem Geist, dem Nicht-Sichtbaren und Ewigen. Das widerstrebt dem nur mit den sinnlichen Augen Sehenden. Wer sich nur auf den äußeren Anschein beschränkt, kann nicht zur tieferen Erkenntnis gelangen. Man wird das Wesen Jesu nur erkennen können, wenn man sich auf diesen tieferen Blick einlässt, der freilich erst von der Auferstehung des Gekreuzigten her möglich wird. Ohne diese Perspektive wird man nur einen Handwerkerssohn aus Nazareth erkennen, dessen spinnerte Ideen für Unruhe gesorgt haben und dessen historische Existenz von manchen, die sich nur auf den Augenschein verlassen wollen, auch heute noch angezweifelt wird.

Dieses Gegenüber von bloß äußerem Sehen und wahrem Erkennen wird von Jesus selbst zur Sprache gebracht. Wenige Verse vor Beginn jenes Abschnittes, der am vierten Fastensonntag im Lesejahr B verkündet wird, heißt es:

Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist.  Nikodemus erwiderte ihm: Wie kann das geschehen?  Jesus antwortete: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht? Amen, amen, ich sage dir: Was wir wissen, davon reden wir, und was wir gesehen haben, das bezeugen wir und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an. Wenn ich zu euch über irdische Dinge gesprochen habe und ihr nicht glaubt, wie werdet ihr glauben, wenn ich zu euch über himmlische Dinge spreche? (Johannes 3,8-12)

Was nun folgt – und was am vierten Fastensonntag im Lesejahr B als Evangelium verkündet wird – ist nicht weniger als eine Vorwegnahme dessen, was zwischen Karfreitag und Ostern geschehen wird. Auch hier ist es kein Zufall, dass das Gespräch Nächtens stattfindet. Das Heilige kann nur im Schutz der Nacht offenbar werden, das Licht nur aus dem Dunkel geboren werden. Das Evangelium dieses Sonntages hebt unvermittelt an:

Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat. (Johannes 3,14f)

Jesus spielt hier auf eine Erfahrung an, die das Volk Israel während der Wüstenwanderung nach dem Auszug aus Ägypten machte. Sie wird in Numeri 4,4-9 überliefert. Das Volk Israel lehnt sich gegen Gott auf und jammert über die Folgen des Auszuges aus Ägypten. Kein Brot und kein Wasser, nur elende Nahrung statt der Sklavennahrung in Ägypten. Gott aber statuiert an dem jammernden Volk ein Exempel. Er schickt giftige und todbringende Feuerschlangen. Gott gibt dem Mose aber auch ein Heilmittel:

Mach dir eine Feuerschlange und häng sie an einer Stange auf! Jeder, der gebissen wird, wird am Leben bleiben, wenn er sie ansieht. Mose machte also eine Schlange aus Kupfer und hängte sie an einer Stange auf. Wenn nun jemand von einer Schlange gebissen wurde und zu der Kupferschlange aufblickte, blieb er am Leben. (Numeri 21,8f)

Die Moral der Geschichte liegt auf der Hand: Wer angesichts einer Herausforderung jammert, wird sich um das Leben bringen; wer sich hingegen der herausfordernden Gefahr von Angesicht zu Angesicht stellt, wird ermächtigt zum Leben.

Das Bemerkenswerte an der jesuanischen Relecture dieser Erzählung im Gespräch mit dem Pharisäer Nikodemus liegt in der Deutung dieses Geschehens auf sein eigenes Schicksal. Das aber steht – zumindest in der erzählten Zeit des Johannesevangeliums – noch bevor. In der Zeit, in der Johannes sein Evangelium erzählt, aber steht – zumindest für die, die an die Auferstehung des Gekreuzigten glauben – schon fest, dass der Tod vom Leben überwunden ist. Jesus hat dem Tod ins Auge geschaut – und er lebt! Deshalb gilt für ihn das Kreuz nicht als Fluch oder Scheitern, sondern als Erhöhung. Es kommt also in der Tat auf den Blick an, mit dem man auf das Geschehen schaut. Von der Auferstehung her wird das wahre Wesen Jesu erkennbar – jenes Wesen, dass in diesem Nachtgespräch aufleuchtet, vollends aber erst in der Osternacht offenbar wird – zumindest für jene, die ihre Erkenntnis nicht nur dem äußeren Anschein widmen.

Eine solche Wahrheit aber hat Folgen, eine Erkenntnis führt zu praktischen Konsequenzen:

Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind. (Johannes 3,20f)

Wahrheit ist nämlich nicht bloß ein Akt der Erkenntnis, sondern zuvorderst eine Tat. Wer die Wahrheit erkennt, nicht aber nach ihr handelt, richtet sich – hier und jetzt. Das aber gilt nicht nur für die Erkenntnis des Glaubens an das fleischgewordene Wort Gottes (vgl. Johannes 1,14), sondern eigentlich für das Leben selbst. So, wie Mose eine Schlange macht und das Bild des Unheils den Israeliten vor Augen führt, damit sie nicht wegsehen, sondern hinschauen, so sollen auch wir heute unsere Herausforderungen annehmen: Ob es die Corona-Pandemie ist oder der Missbrauch Minderjähriger durch Kleriker oder anders mehr – Wegschauen ist keine Option der Wahrheit! So heilig die Nacht ist – sie muss zum Licht werden, wenn die Finsternis nicht siegen soll. Aufklärung und Offenbarung – das ist kein Widerspruch, ganz im Gegenteil! Beides führt die zur Erkenntnis, die nicht nur dem äußeren Anschein glauben ...

Ich wünsche Ihnen erkenntnisreiche Woche!
Bleiben Sie gesund und helfen Sie anderen, gesund zu bleiben!

Glück auf,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Was glauben Sie denn? - Die neue Kolumne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine

Da hilft nur noch beten ... auch nicht weiter

Nur ein Klick ... alles ist nur ein Klick entfernt. Die nächste Schulstunde, die nächste Konferenz, das nächste Shoppingerlebnis, ja, sogar der Gottesdienst – alles ist nur einen Klick entfernt. Click and collect, click and meet, click and pray! Man kann wirklich froh sein, dass wir im digitalen Zeitalter leben. Manch ein Kirchenvertreter berichtet ja auch schon euphorisch von den hohen Klickzahlen. Man würde so viel mehr Leute erreichen, als sonst zu den Gottesdiensten kämen. Wenn das mal nicht täuscht, denn ein bloßer Klick sagt ja noch nichts darüber aus, wie nachhaltig der Klick gewirkt hat. Haben die Leute da wirklich die ganze Zeit den Gottesdienst mitverfolgt? Oder waren sie nach ein paar Sekunden schon wieder weg? Geklickt hat man schnell – und weitergeklickt oft noch schneller. Was glauben Sie denn?

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Ertüchtigt und ermächtigt


Oder: Warum es die Kirche überhaupt gibt

Wenn es eng wird, berufen sich einige, die in der Kirche Verantwortung tragen, gerne darauf, dass die Kirche für dieses oder jenes keine Vollmacht habe. In anderen Fragen scheint es dieses Problem nicht zu geben. In der Tat zeigt ein Blick in das Neue Testament, dass die Kirche ertüchtigt ist und sich von Anfang an ermächtigt sah, das Werk Jesu eigenverantwortlich fortzuführen - auch und gerade da, wo es keine Worte Jesu gab. Das ist der Beginn echter Theologie, die denkt und nicht nur repetiert.

Zum Beitrag "Ertüchtigt und ermächtigt" von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Nachgesehen: Glaubst Du noch oder vertraust Du schon? - Heilungserzählungen im NT (Glaubensinformation)


Jesu Lehre geschieht nicht nur im Wort, sondern auch in der Tat. Die wirkliche Begegnung mit ihm ist nach dem Zeugnis der Evangelien für viele heilsam. Dabei fällt auf, dass die vermeintlichen Wunder in sich vieldeutig sind. Nicht jeder sieht in ihnen die Wirksamkeit der Macht Gottes; im Gegenteil: manche werfen Jesus vor, mit finsteren Mächten in Verbindung zu stehen. Dabei stehen die Wunder und Heilungen Jesu nicht für sich. Sie müssen im Zusammenhang mit seiner Botschaft vom anbrechenden Reich Gottes gesehen werden. Sie sind tatkräftige Verkündigung, die dann wirksam wird, wenn der Mensch sich im Glauben auf sie einlässt. Und das Neue Testament weiß zu berichten, dass diese Art der Verkündigung auch in der frühen Kirche üblich war.

Auf der Basis der in den Evangelien überlieferten Heilungs- und Wundererzählungen geht der Kurs der Frage nach, was Wunder überhaupt sind und welche Rolle sie in der Verkündigung Jesu und der frühen Kirche spielen. Dabei wird auch ein Blick auf den zeitgenössischen Kontext nötig sein, wie er sich etwa in mancher apokryphen Schrift widerspiegelt. Schließlich kommt auch in den Blick, wie man sich heute – in aufgeklärten Zeiten – den Wundern Jesu nähern kann.

Pastoralreferent Dr. Werner Kleine hat am 3. März 2021 im Rahmen der Reihe "Glaubensinformation" die neutestamentlichen Heilungserzählungen erschlossen und gedeutet.

Alle bisher gesendeten und aufgezeichneten Glaubensinformationen können in einer Youtube-Playlist nachgesehen werden:

Youtube-Playlist "Glaubensinformation"

Die Glaubensinformation gibt es auch als Audio-Podcast, der unter http://podcast.pr-werner-kleine.de/feed/podcast/glaubensinformation - auch in jedem Podcast-Catcher - abonniert werden kann.

Der gottverlassene Sohn Gottes - die Passion nach Markus • Glaubensinformation in Wuppertal


Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ der Katholischen Citykirche Wuppertal spricht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine am Mittwoch, dem 17. März 2021 um 19.00 Uhr im Rahmen eines Webinars über das Thema „Der gottverlassene Sohn Gottes - die Passion nach Markus“.

Die Markuspassion ist der älteste biblische Passionsbericht. Er bildet Ziel und Zentrum des Markusevangeliums, das auch als Passionsbericht mit ausführlicher Einleitung bezeichnet wurde. Passion und Auferstehung Jesu Christi sind Grundlage des christlichen Glaubens. Mit der Markuspassion liegt ein Zeugnis der frühchristlichen Annäherung und theologischen Darstellung diese zentralen Aspekte christlichen Glaubens vor.

Der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine erschließt an diesem Abend den markinischen Passionsbericht.

Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich am Mittwoch, dem 17. März 2021 ab etwa 18.50 Uhr unter folgendem Link zum Webinar zuschalten: www.kck42.de/webinar.

Eine Teilnahme ist sowohl via PC als auch Smartphone oder Tablet möglich. Eine gesonderte Software wird nicht benötigt. Für die Teilnahme ist u.U. die Angabe eines Namens und einer E-Mail-Adresse erforderlich. Auf Wunsch können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Webinar nur als Zuschauende teilnehmen, werden also nicht eingeblendet.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Die Reihe Glaubensinformation gibt es jetzt auch als Podcast bei iTunes, Spotify oder direkt als Feed für den Podcastplayer.

Video-Mitschnitte vergangener Glaubensinformationen gibt es als Playlist bei YouTube.

Gottesdienst für Corona-Tote auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld • Mittwoch, 24.3.2021, 17 Uhr


Die Corona-Pandemie fordert Menschenleben. Dabei ist es letztlich unerheblich, ob jemand an, mit oder durch das Corona-Virus stirbt: Das Leben endet zu früh. Hinter jeder und jedem Toten stehen Menschen, die trauern. Dabei sterben viele hinter verschlossenen Türen auf den Intensivstationen – oft ohne den letzten Beistand durch ihnen nahestehende Menschen.
 
Mittlerweile ist auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld eine Gedenkstätte für Corona-Tote entstanden. Weitere Gedenkorte sind im Innenhof von St. Antonius (Wuppertal-Barmen), an der evangelischen Citykirche Elberfeld (Wuppertal-Elberfeld) sowie an St. Mariä Empfängnis (Wuppertal-Vohwinkel). Eine weitere Gedenkstätte entsteht möglicherweise an der Utopiastadt am Mirker Bahnhof (entsprechende Gespräch laufen noch).

Am Mittwoch, dem 24. März 2021 wird um 17 Uhr an der Gedenkstätte auf dem Laurentiusplatz ein zweiter Gottesdienst stattfinden, der in besonderer Weise der Corona-Toten gedenkt.

Es wird darauf hingewiesen, dass an den Gedenkorten die notwendigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen (Mund-Nasen-Schutz, Abstand halten) zu beachten sind.

Der Gottesdienst wird auch live bei Facebook übertragen (www.kck42.de/facebook).

Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler • 25.3.2021


Die KGI-Fides-Stelle Wuppertal lädt am Mittwoch, dem 25. März 2021 um 12.30 Uhr wieder zum Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler ein. Wegen der zur Eindämmung der Corona-Pandemie notwendigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen findet die Sprechstunde online statt. Interessierte Personen können sich um 12.30 Uhr bei Zoom einwählen und an der Sprechstunde teilnehmen. Der Link funktioniert auch ohne Zoom-Account. Interessierte werden in einen Wartebereich geleitet und von dort aus zugeschaltet, so dass Einzelgespräche in vertraulicher Atmosphäre möglich sind.

Einwahl bei Zoom (25.3.2021, 12.30 Uhr) oder unter www.kck42.de/dialog

Kreuzwegandacht für Fahrradfahrer in Wuppertal • Fahrradkirche St. Ludger (Vohwinkel) • 27.3.2021 • 15 Uhr


In den letzten Jahren hatte die Katholische Citykirche Wuppertal gemeinsam mit dem Medienkompetenzzentrum im Katholisch-Sozialen Institut (KSI), der Aktion AUTOFASTEN im Erzbistum Köln und dem Projekt pfarr-rad.de zu einem besonderen Kreuzweg ein, dem Wuppertaler Fahrradkreuzweg auf der Nordbahntrasse. Dieser besondere Kreuzweg kann in diesem Jahr aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen nicht in der gewohnten Weise stattfinden. Stattdessen findet am Samstag, dem 27. März 2021 um 15.00 Uhr eine Kreuzwegandacht für Fahrradfahrer an der Fahrradkirche St. Ludger (Ludgerweg in Wuppertal-Vohwinkel) statt. Dort befindet sich eine Ikone der Madonna del Ghisallo, der Schutzpatronin der Radfahrer.
 
Der Kreuzweg erinnert an den Leidensweg Jesu am Karfreitag. Sein Leiden und Sterben bilden nicht den Schlusspunkt. Vom Kreuzestod auferstanden erscheint der Tod besiegt. Für alle Christen ist die Auferstehung des Gekreuzigten das Fundament des christlichen Glaubens schlechthin. Von den Toten auferstehen kann aber nur, wer den Tod erfahren hat. Deshalb gehört der Kreuzweg zu den elementaren Erfahrungen des christlichen Glaubens, der in der Kreuzwegandacht vergegenwärtigt wird.
 
Die Teilnahme geschieht auf eigene Gefahr und Verantwortung. Alle Radfahrerinnen und Radfahrer, aber auch andere Interessierte sind herzlich willkommen. Eine geführte Tour, wie bei den Fahrradkreuzwegen sonst üblich, wird es allerdings nicht geben.
 
Im Anschluss an die Kreuzwegandacht wird es vor der Kapelle an der frischen Luft eine kleine Stärkung geben.

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Helfer in schwierigen Lebenslagen am 28.3.2021


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Fürsprecher und Helfer in schwierigen Lebenslagen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden, hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst an der Judas-Thaddhäus-Statue (12.45 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet - nach langer durch die Corona-Pandemie bedingter Unterbrechung - am Sonntag, dem 28. März 2021  in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Auch weiterhin kann die Wallfahrt nur unter den coronabedingten Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen stattfinden. Das traditionelle Mittagessen muss leider ausfallen. Die Wallfahrt findet um 12.45 Uhr Uhr bei der Judas-Thaddäus-Statue in der Marienkirche mit einer Kurzandacht statt. Anschließend gibt es einen Imbiss zur Mitnahme. Bei entsprechenden Witterungsbedingungen besteht vor der Kirche im Freien außerdem die Möglichkeit zum Gespräch. Während der Andacht muss ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Wir bitten dringend darum, die notwendigen Abstände einzuhalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Trauermette • Karfreitag (2.4.2021) • 20.30 Uhr • St. Lauentius


Aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen ist der Zugang zur Trauermette zahlenmäßig begrenzt (maximal 90 Mitfeiernde) und nur mit einem Ticket möglich, dass Sie unter www.kck42.de/trauermette oder durch das unten stehende Widget buchen können. Bei Problemen mit der Buchung wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat unter 0202-42969674.

Di, 20. April 2021 - Di, 20. Juli 2021

April
16. Woche
Do, 22. April 2021 18:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
17. Woche
Di, 27. April 2021 18:00 St. Antonius
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Mi, 28. April 2021 12:45 St. Marien (Elberfeld)
Hardtstr. 1
42107 Wuppertal
Mi, 28. April 2021 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Do, 29. April 2021 18:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Fr, 30. April 2021 17:00 Laurentiusplatz

42103 Wuppertal-Elberfeld
Mai
18. Woche
Do, 06. Mai 2021 18:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Sa, 08. Mai 2021 15:00 - 17:15
19. Woche
Mi, 12. Mai 2021 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

20. Woche
Do, 20. Mai 2021 18:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Fr, 21. Mai 2021 17:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Sa, 22. Mai 2021 20:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
21. Woche
Mi, 26. Mai 2021 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Do, 27. Mai 2021 18:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Juni
23. Woche
Di, 08. Juni 2021 19:00 Berliner Plätzchen
Berliner Straße 173
42277 Wuppertal
Mi, 09. Juni 2021 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Do, 10. Juni 2021 18:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
24. Woche
Do, 17. Juni 2021 18:30
25. Woche
Mi, 23. Juni 2021 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Do, 24. Juni 2021 18:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal

Das Letzte, das Entscheidende, das wirklich alles Durchleuchtende und Beurteilende kommt nicht von uns, sondern von Gott. Er richtet; er, und im Letzten nicht wir, kennt unser Herz; er durchschaut das Verborgene und wird es ans Licht bringen. … Irgendwo sind wir uns selbst die Unbekanntesten. In Wirklichkeit können wir nur zu Gott und seiner Gnade fliehen, in Wirklichkeit können wir, die Armen, die Hilflosen und Gebrechlichen, immer nur zu Gott beten, dass er das Krumme gerade und das Bergige eben und das Finstere licht mache.
(Karl Rahner)

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