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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (13. Dezember 2015 - 3. Adventssonntag, Lesejahr C)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Liebe Leserinnen und Leser,

der Wind ist ein Meister der Wahrheit. Wo er den Staub verweht, tritt Verborgenes zutage. Die Aerosole und Kleinstsandpartikel die er mitführt, erodieren selbst härteste Felsen. Wie Wasser formt auch der Wind Landschaften. Wasser und Wind sind so schöpfungskräftig wie wahrheitsmächtig. Die Sonne kann nur bescheinen, was Wind und Wasser freigelegt haben.

Die Macht des Windes kann fast zärtlich sein, wenn er als Brise Haut und Haar fast streichelt. Als Sturm entfaltet er aber ach ungeheure Energien, vor denen sich die Zaudernden verzagt zurückziehen. Wer immer seine Nase in den Wind hebt, darf sich jedenfalls nicht wundern, wenn der Wind sie umweht.

Der Wind ist ein Meister der Wahrheit. Er legt das Verborgenen offen – manchmal mit der Kraft des Sturmes; manchmal aber auch mit dem bloßen Hauch, der die Spreu vom Weizen trennt.

Der moderne Mensch kann dieses Bild nur schwer verstehen. Die modernen Erntetechniken brauchen die sanfte Macht des Windes nicht mehr, die Friedrich Hölderlin noch vor Augen gehabt haben muss, wenn er in seinem dem Landgrafen von Homburg gewidmetem Gedicht „Patmos“ den Vorgang der Korngewinnung in lyrische Verse fasst:

Es ist der Wurf des Säemanns, wenn er fasst
mit der Schaufel den Weizen,
und wirft, dem Klaren zu, ihn schwingend über die Tenne.
Ihm fällt die Schale vor den Füßen, aber
ans Ende kommet das Korn,
und nicht ein Übel ists, wenn einiges
verloren gehet und von der Rede
verhallet der lebendige Laut,
denn göttliches Werk auch gleichet dem unsern.

Der Wind ist es, der die Spreu vom Weizen trennt, wodurch das Korn zum Ende kommt. Das Korn an sich besteht aus dem eigentlichen Weizen, der von der Schale – der Spreu – umschlossen wird. Der Weizen ist für den Menschen nutzbar, die Spreu wertlos. Um den genießbaren Bestandteil des Korns gewinnen zu können, muss man also die Weizen von der Spreu befreien, also Verwertbares von Unverwertbarem trennen. Hierzu drischt man auf die Körner ein. Auf diese Weise werden Spreu und Weizen freigelegt. Um sie voneinander zu trennen, benötigte man beispielsweise eine Worfel. Die Worfel ist ein flacher Korb, mit dessen Hilfe man das Spreu-Weizen-Gemisch in die Luft warf. Der Wind trug die leichtere Spreu fort, während das schwere Getreidekorn zurück in den Korb fiel. Was auf diese Weise verlorengeht, ist kein Übel. Es ist wertlos und unbrauchbar.

Das Bild vom Spreu und vom Weizen ist den Menschen vertraut. Vor allem die Glaubenden kennen es als Gerichtsbild. Es spielt eine wichtige Rolle in der Gerichtspredigt Johannes des Täufers, die im Evangelium vom dritten Adventssonntag im Lesejahr C verkündet wird. Sein Reden und Handeln weckte Erwartungen im Volk. Er redete wohl anders als die vielen, die zaudernd und zagend vor den Unbilden der Geschichte den Weg des geringsten Widerstandes vor allem für sich selbst suchten. Hier aber redete einer, der nicht ins Bild passt. Schon seine äußere Erscheinung muss außergewöhnlich gewesen sein – außergewöhnlich, aber eben nicht abstoßend. Man stellt sich diese Prediger aus der Wüste in seinem Gewand aus Kamelhaar, der sich nur von wilden Heuschrecken ernährt, meist zu herunter gekommen vor. Aber einmal ehrlich: Würde man so einem Gehör schenken? Wohl kaum.

Unabhängig davon, wie asketisch Johannes nun wirklich gelebt haben mag – Heuschrecken und wilder Honig werden in manchen Gegenden durchaus als Delikatessen angesehen -, sein Dasein und seine Lebensweise als solche bildete einen Kontrast zu allgemeinen Lebenspraxis. Er suchte nicht die Sicherheit und Annehmlichkeiten der Stadt. Dort hätte er sich, wie es alle machen, die den Schein des gesellschaftlichen Friedens suchen, mit den verschiedenen Interessen, die es nun einmal gibt, arrangieren müssen. Die Gesellschaft lebt vom sozialen Kompromiss. Das geht auch gar nicht anders, weil es ohne das permanente Zugeständnis zu unlösbaren Konflikten zwischen den machthabenden Gruppen käme. Allein: Dieser gesellschaftliche Scheinfriede führt als Kollateralschaden meist unhaltbare Zustände der Ohnmächtigen herbei. Es sind diejenigen, die keine Macht und Stimme haben, auf deren Kosten die Kompromisse von Frieden und Wohlstand für die Wenigen geschlossen werden.

Johannes suchte nicht das Ansehen des falschen Friedens. Er zog sich zurück von der Bigotterie des frommen Luxus. Sein Luxus war die Freiheit, die es ihm ermöglichte wie Wind und Wasser die Wahrheit freizulegen.

Seine Erscheinung muss beeindruckend gewesen sein. Haltung und Botschaft stimmten überein. Diesem Mann konnte man zuhören. Diesen Mann konnte man ansehen. Und sie kamen, wie sie halt kommen, wenn einer die Wahrheit sagt. Es kamen vor allem die, die genug hatten von den immer gleichen Beschwichtigungen. Es kamen die Soldaten und die Zöllner, die einfachen Leute, aber auch die Mächtigen, die sich vor so einem mehr fürchteten als vor dem Feind, mit dem man sich durch geschickte Verhandlung immer noch geeinigt hatte. Die Wahrheit hingegen lässt keine Kompromisse zu.

Die Botschaft Johannes des Täufers ist einfach und klar. Wie später Jesus weist auch er keinen zurück. Er urteilt nicht über die Menschen und ihr Dasein; er urteilt über ihr Handeln. So stellt er nicht in Frage, dass es Zöllner geben muss; wohl stellt er das in Frage, was bei Zöllner damals wohl so üblich war, weil es ja jeder machte:

Verlangt nicht mehr, als festgesetzt ist. (Lukas 3,13)

Er klagte die Soldaten nicht an, weil sie Soldaten waren. Wohl aber klagt er den Sadismus derer an, die in Ermangelung echter Macht ihre Frustration an den noch Schwächeren ausließen:

Misshandelt niemand, erpresst niemand, begnügt euch mit eurem Sold! (Lukas 3,14)

Selbst den einfachen Leuten, die über einen bescheidenen Wohlstand verfügten, kann er so ins Gewissen reden:

Wer zwei Gewänder hat, der gebe eines davon dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso. (Lukas 3,11)

Es gibt eben immer noch jemanden, dem es noch schlechter geht, als einem selbst. Gerechtigkeit kann erst entstehen, wenn hier keine Kompromisse mehr gemacht werden. Friede wird erst sein, wenn es keinen mehr gibt, der kein letztes Hemd mehr hat.

Man sagt häufig, Johannes der Täufer sei ein Bußprediger gewesen. Die Predigt Johannes des Täufers, die im Evangelium vom dritten Adventssonntag im Lesejahr C verkündet wird, hat zu Beginn freilich wenig von einer Bußpredigt. Er verkündet eher einfache Wahrheiten für das gesellschaftliche Zusammenleben, die so offenkundig sind, das man sich schon wundern muss, dass sie überhaupt gesagt werden müssen. Aber sie müssen immer wieder gesagt werden, weil es zu viele gibt, die auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind.

Gerade das scheint Johannes den Täufer von den anderen Machern schöner Worte und Kreatoren belangloser Banalitäten, die das Volk durch Sedieren regieren statt den soziale Gerechtigkeit zu schaffen, unterschieden zu haben. Seine Worte entfachten einen Sturm, der die Wahrheit freilegte und im Volk eine Erwartung weckte:

Alle überlegten im Stillen, ob Johannes nicht vielleicht selbst der Messias sei. (Lukas 3,15b)

Die Antwort des Johannes auf dieses Ansinnen aber ist wohl zuerst ernüchternd gewesen:

Ich taufe euch nur mit Wasser. Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. Schon hält er die Schaufel in der Hand, um die Spreu vom Weizen zu trennen und den Weizen in seine Scheune zu bringen; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen. (Lukas 3,16f)

Nicht er ist der Messias, sondern ein anderer, der später kommt. Er wird noch stärker sein. Und er wird die Entscheidung bringen. Es ist mehr als die Wahrheit des Wassers. Es wird die Wahrheit des Windes sein, der wie ein Feuersturm daherfährt und die Spreu vom Weizen trennt.

In dem Bild, das Johannes der Täufer benutzt, kommt das Gericht zum Ausdruck. Der, der nach ihm kommt, wird der Richter sein. Anders aber als die meisten – vor allem unter den Glaubenden – meinen, wird dieses Gericht nicht zwischen den Guten und den Schlechten unterscheiden, sondern den Menschen als Ganzes der Wahrheitsmacht des Windes aussetzen. Spreu und Weizen bilden ja zusammen das eine Korn. Der Mensch an sich ist dieses Korn. Der Mensch an sich, sei er glaubend oder nicht-glaubend, trägt in sich das, was ihm zum Leben im Reiche Gottes gereicht, und das, was dort nicht verwertbar ist. Es ist der Feuersturm des Heiligen Geistes, der diese Spreu vom Weizen trennt.

Paulus benutzt im 1. Korintherbrief ein vergleichbares Bild. Mit Blick auf das Gericht Gottes schreibt er dort:

Ob aber jemand auf dem Grund mit Gold, Silber, kostbaren Steinen, mit Holz, Heu oder Stroh weiterbaut: das Werk eines jeden wird offenbar werden; jener Tag wird es sichtbar machen, weil es im Feuer offenbart wird. Das Feuer wird prüfen, was das Werk eines jeden taugt. Hält das stand, was er aufgebaut hat, so empfängt er Lohn. Brennt es nieder, dann muss er den Verlust tragen. Er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durch Feuer hindurch. (1 Korinther 3,12-15)

Später im 2. Korintherbrief wird er den Gedanken auf den Punkt bringen:

Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder seinen Lohn empfängt für das Gute oder Böse, das er im irdischen Leben getan hat. (2 Korinther 5,10)

Das Gericht von dem Paulus und letztlich auch Johannes der Täufer sprechen, scheidet nicht die Menschen in Gute und Schlechte. Es scheidet Gutes und Schlechtes im Menschen selbst. Niemand kann diesem Gericht ausweichen, das eher ein Prozess ist, in dem sich der Mensch selbst erkennt.

Das Ziel des Gerichtes ist das Leben. Johannes der Täufer beschreibt das nahezu unscheinbar, wenn er darauf hinweist, dass der, der nach ihm kommt die Spreu vom Weizen trennt, um

den Weizen in die Scheune zu bringen. (Lukas 3,17)

Wie leider viel zu oft, gibt die Einheitsübersetzung den Text nur oberflächlich wieder. Im griechischen Urtext findet man hier die Wendung συναγαγεῖν τὸν σῖτον εἰς τὴν ἀποθήκη αὐτοῦ (gesprochen: synagageîn tòn sîton eis tèn apothéke autoû – wörtlich übersetzt: den Weizen in seiner Scheune zusammenführen). Der griechische Text beinhaltet zwei bemerkenswerte Begriffe, die auch im heutigen Leben noch Bedeutung haben: Synagoge und Apotheke. Die Apotheke ist die Scheune, in der der Weizen zusammengeführt (Synagoge – Zusammenführung) wird.

Johannes der Täufer kannte keine Apotheken im modernen Sinn. Und doch lässt das Bild in den Ohren des modernen Menschen neue Assoziationen zu, die das Wesen des göttlichen Gerichtes zutreffend beschreiben. Das Gericht Gottes dient der Heilung und Gerechtmachung des Menschen. Das Kranke und Schädigende wird vom Gesunden getrennt, damit das Gesunde wachsen kann. Das ist das Gericht Gottes. Es ist nichts, das den normalen Menschen an sich ängstigen muss, denn Gott will das Heil der Menschen. Er ist es, der im Gericht die letzte Gerechtigkeit aufrichten wird.

Der Mensch als Korn wird also im Gericht Gottes gewogen. Die Erdenzeit ist die Zeit, in der das Korn wachsen und reifen kann. In die Erde gelegt hat es Zeit, sich zu entwickeln und Frucht hervorzubringen. Die Zeit ist der Vorhof des göttlichen Gerichtes. Es ist die Zeit, in der die Plädoyers geschrieben werden – Plädoyers, die mehr Taten als Wort sind. Es ist die Zeit, in der – um es einmal mit Paulus zu sagen – die Baustoffe für das ewige Haus im Himmel hergestellt werden: Spreu und Stroh oder Gold und Edelsteine. Was wird wohl im Feuersturm des Geistes, diesem Windhauch der Wahrheit, Bestand haben?

Johannes der Täufer kennt die Richtung aus der der Wind weht. Deshalb weiß er, wie man die Energie des Windes nutzen kann: Niemand misshandeln, niemand übervorteilen, niemand nackt und hungrig sein lassen. Niemand muss ein letztes Hemd geben. Solange es aber Menschen gibt, die noch nicht einmal ein letztes Hemd haben, kann kein Friede sein, da mögen die Feste und Feiern noch so schön wirken, die Ästhetik des schönen Scheins die eigenen Sinne benebeln und die Selbstsuggestion der eigenen Auserwählt- und Besonderheit noch so perfekt konstruiert sein. Der Wind Gottes, der mal als zarter Hauch, mal mit Donnerhalt, vor allem aber mit Geistessturm daherfährt, wird es offenbaren.

Wer auch immer die Energie dieses Windes nutzen will, er muss die Nase in den Wind halten. Wer sich hier verzagt und zaudernd wegduckt, hat das Urteil über sich schon selbst gesprochen. So kann man nicht jubeln, jauchzen und frohlocken, wie es in der ersten Lesung vom dritten Adventssonntag im Lesejahr C heißt. Nein, dazu muss man aufstehen, die Hände in den Himmel recken, mit beiden Beinen auf dem Boden stehen – wie eine Weizenähre, die im Boden wurzelt und sich dem Himmel entgegenstrecken stolz ihre Frucht präsentiert.

Ihr Christen, wovor fürchtet ihr euch? Freut euch und jubelt, Gott ist doch schon in eurer Mitte:

Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! (Philipper 4,4)

Wie oft noch muss dieser Ruf des Paulus erklingen?

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete dritte Adventswoche,

Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Katholische Gottesdienste in der Weihnachtszeit


Die Katholische Citykirche Wuppertal hat eine Übersicht über die katholischen Gottesdienste, die am Heiligen Abend und in der Weihnachtszeit in Wuppertal gefeiert werden, veröffentlicht:

Übersicht über die katholischen Weihnachtsgottesdienste in Wuppertal 

Die Graffiti-Krippe entsteht


Die Graffiti-Krippe auf dem Laurentiustag nach der ersten Aktion (Foto: Christoph Schönbach)

Die Arbeiten an der Graffiti-Krippe 2015 haben begonnen. Auf dem Laurentiusplatz ist zur Zeit die erste Ebene zu sehen. Auf einer 5 Meter breiten und 2,80 Meter hohen Wand ist ein Sternenhimmel zu sehen, in dem das Wort "Gott" zu erahnen ist. Das Staunen des Menschen über die Größe des Universums führt nicht nur zu der Frage nach dem Ursprung allen Seins. Es lässt auch die wahre Größe Gottes erahnen. In den nächsten Tagen werden die Arbeiten fortgeführt.

Weitere Informationen zur Graffiti-Krippe 2015

Aufgestanden!


Ein biblisch-adventlicher Perspektivwechsel

Die Advents- und Weihnachtszeit wird in der abendländischen Kultur mit vielfältigem Brauchtum begangen. Der allgegenwärtige Sternenglitzer droht aber die eigentliche Dimension des Festes zu überdecken. Die Zeit von Advent und Weihnachten ist dabei alles andere als romantisch. Es ist die Zeit für einen Aufstand!

Zum Beitrag von Dr. Werner Kleine

Den Beitrag als Audio bei Soundcloud anhören

Graffiti-Krippe für zu Hause


Die von der Lebenshilfe Wuppertal erstellte Mini-Graffiti-Krippe (Foto:Christoph Schönbach)

Die Graffiti-Krippe, die die Katholische Citykirche Wuppertal seit 2009 in Zusammenarbeit mit dem Graffiti-Künstler Martin "Megx" Heuwold im Advent auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld entstehen lässt, ist längst über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Auch in diesem Jahr wird wieder eine Graffiti-Krippe gestaltet.

Die Graffiti-Krippe aus dem Jahr 2014 war ein besonderes Highlight. Sie bestand aus einem Stall und mehreren Quadern, die die einzelnen Figuren darstellten. Sogenannte "Tags" identifizierten die jeweiligen Figuren.

Diese Krippe hat die Katholische Citykirche Wuppertal nun in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Wuppertal im Miniaturformat bauen lassen. Sie umfasst einen Stall (zerlegbar in vier Elemente) sowie insgesamt neun Holzfiguren mit den Figuren-"Tags" im Graffiti-Style.

Die Mini-Graffiti-Krippe kann über die Katholische Citykirche Wuppertal für 29,50 EUR erworben werden (bei Versand fallen zuzüglich Portokosten in Höhe von 2,50 EUR an). Vorbestellungen sind ab sofort per Mail an graffitikrippe@katholische-citykirche-wuppertal.de möglich.

Die Auflage ist limitiert. Bestellungen werden nach Eingang bearbeitet.

Zur Graffiti-Krippe ist auch ein Buch erschienen, das die Graffiti-Krippen 2009-2013 dokumentiert. Es ist im Theophilus-Verlag erschienen. Weitere Informationen finden Sie hier: Die Graffiti Krippe 2009-2013 (hrsg. von W. Kleine)

Der Wuppertaler Königsweg


Der König am Eiscafé Giannone im Westen des Wuppertaler Königsweges. (Foto. W. Kleine)

Acht Könige sind in Wuppertal auf dem Weg zur Graffiti-Krippe. Auf dem Wuppertaler Königsweg folgen sie dem Stern, der die Geburt des Gottessohnes ankündigt. Sie machen an verschiedenen Stellen in der Stadt Halt. Sie suchen dabei kirchliche und nicht-kirchliche Orte auf und fordern die, die ihnen begegnen auf, herauszufinden, wohin der Weg sie führt.

Seit dem 26. November 2015 sind die Könige, die der Bonner Holzkünstler und Diakon Ralf Knoblauch geschaffen hat, in Wuppertal. Bis zum 6.1.2016 werden sie noch in der Stadt zu Gast sein. Am 6.1.2016, dem Dreikönigstag, kommen sie an der Graffiti-Krippe zusammen, um dem Kind in der Krippe ihre Aufwartung zu machen und die Feste für das kommende Jahr anzukünden.

Die Könige warten auf Sie. Sie können ihnen begegnen und sie suchen. Sie sind da. Mitten in der Stadt. Sie sind auf dem Wuppertaler Königsweg.

Mehr zum "Wuppertaler Königsweg"

Erstkommunion-Vorbereitung für Kinder mit einer Behinderung


Pfr. Werner Hodick und Kommunionkinder bei der Feier 2015 in St. Konrad. (Foto: privat)

Für Kinder, die aus den verschiedensten Gründen nicht in ihrer Heimatgemeinde an der Erstkommunion-Vorbereitung teilnehmen können oder wollen, gibt es die Möglichkeit, zusammen mit behinderten und nichtbehinderten Kindern in St. Konrad auf die Erstkommunion vorbereitet zu werden. Die katholische Behindertenseelsorge versucht, möglichst jedem eine angepasste und gut mitvollziehbare Art der Vorbereitung (und auch der Feier) zu bieten. Interessierte melden sich bitte bei Pfarrer Werner Hodick, Tel. 0179-3963784 oder per Email werner.hodick@erzbistum-koeln.de.

„Der Duft des Himmels“ – Weihrauchausstellung der Katholischen Citykirche Wuppertal


Die Weihrauchausstellung präsentiert über 40 Arten des Räucherharzes. (Foto: Werner Kleine)

Im Rahmen des Projektes „Katholische Citykirche vor Ort“ zeigt die Katholische Citykirche Wuppertal am Mittwoch, dem 16. Dezember 2015 von 11.00-15.00 Uhr noch einmal die Weichrauchausstellung „Der Duft des Himmels“. Das Zelt der Katholischen Citykirche Wuppertal steht dann an der Graffiti-Krippe auf dem Laurentiusplatz (Wuppertal-Elberfeld). Bei schlechtem Wetter wird die Ausstellung in der Laurentiuskirche aufgebaut.

Die Weihrauchausstellung zeigt über 40 verschiedene Weihrauchsorten. Außerdem gibt es Informationen zu Herstellung und liturgischer Verwendung. Alle Weihrauchsorten können auch ausprobiert werden. Darüber hinaus erhalten die Besucher eine Karte mit einer Weihrauchprobe und weiteren Informationen zum Weihrauch.

Weihrauch spielt in der katholischen Liturgie eine wichtige Rolle. Als Duft symbolisiert er die Gegenwart des Göttlichen, die sich – wie der Duft – überall hin verbreitet, gleichzeitig aber nicht „dingfest“ gemacht werden kann. Ein zweiter Aspekt ergibt sich aus dem Hinweis des Psalm 141, dass die Gebete der Gläubigen wie Weihrauch zu Gott emporsteigen. Außerdem ist Weihrauch nach Auskunft der Heiligen Schrift der „Duft des Himmels“, heißt es doch im Propheten Jesaja und im Buch der Offenbarung des Johannes, dass die Engel am Throne Gottes unablässig Rauchopfer darbringen.

Auch am Weihnachtsfest hat Weihrauch eine besondere Bedeutung, heißt es doch in der Bibel, dass die drei Weisen aus dem Morgenland dem neugeborenen Gottessohn Gold, Myrrhe und Weihrauch (als Zeichen seiner Göttlichkeit) schenkten.

Weitere Informationen zur Weihrauchausstellung

Glaubensinformation: Zwischen An- und Wiederkunft: Weihnachten und der weihnachtliche Festkreis – eine Einführung


Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ bietet die Katholische Citykirche Wuppertal einen Abend zur Einführung in die Gottesdienste, Liturgien und Riten der Weihnachtszeit an. Beginnend mit der Christmette werden die verschiedenen Feste und Feiern der Weihnachtszeit (bis zum Dreikönigsfest) vorgestellt und erklärt. Dabei stehen vor allem die liturgischen Feiern und Gottesdienste mit ihren weihnachtlichen Besonderheiten (etwa dem Martyrologium in der Christmette oder der Festankündigung am Dreikönigsfest) im Vorder-grund. Aber auch andere weihnachtliche Bräuche, die – wie das Kindelwiegen – teilweise in Vergessenheit geraten sind, werden vorgestellt.

Der Abend, der eine gute Möglichkeit bietet, sich in besonderer Weise auf das Weihnachtsfest vorzubereiten, findet am Mittwoch, 16. Dezember 2015 von 19.00-20.30 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7 – am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld – 1. Etage) statt. Es referiert Pastoralreferent Dr. Werner Kleine.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Einfach biblisch: Eine besondere Weihnachtsvorbereitung im Berliner Plätzchen


Seit März 2015 unterhält die Katholische Citykirche Wuppertal den Weblog „Dei Verbum“ (www.dei-verbum.de). Das lateinische „Dei Verbum“ heißt übersetzt „Gottes Wort“. In dem Weblog veröffentlichen der in Jerusalem lebende Alttestamentler Dr. des. Till Magnus Steiner und der Neutestamentler Dr. Werner Kleine aus Wuppertal wöchentlich Beiträge, die aktuelle gesellschaftliche und kirchliche Themen aus der Sicht der Bibel betrachten und reflektieren.
Ergänzend zum Weblog bietet die Katholische Citykirche Wuppertal auch Live-Veranstaltungen an. So lädt die Katholische Citykirche Wuppertal vor Weihnachten zu zwei Veranstaltungen ein, die im „Berliner Plätzchen“ (Berliner Str. 173/Ecke Langobardenstr. in Wuppertal-Oberbarmen) ein.

Am Samstag, dem 19. Dezember 2015 bietet Dr. des. Till Magnus Steiner von 15.00-18.00 Uhr eine Workshop mit einer Bibelarbeit zu den neutestamentlichen Kindheitsgeschichten und zum Lukasevangelium an. Das Lukasevangelium prägt im Jahr 2016 den liturgischen Jahreskreis der katholischen Kirche.

Am Montag, dem 21. Dezember 2015 nähern sich Dr. des. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine in einer „weihnachtlichen Performance“ der Weihnachtserzählung des Lukas an. Sie diskutieren dann nicht nur miteinander, sondern laden auch die Teilnehmer ein, in die Diskussion einzusteigen. Der alt bekannte Text, den wohl jeder mit Weihnachten verbindet, wird so neu und aktuell zum Klingen gebracht.
Der Wuppertaler Klarinettist André Enthöfer wird die Performance musikalisch begleiten.


Rückblick: Nikolauszug 2015


Der Nikolaus vor der Laurentiusbasilika. (Foto: Werner Kleine)

Schon zum siebten Mal lud die Katholische Citykirche Wuppertal gmeeinsam mit der IG Friedrich-Ebert-Str. zum Wuppertaler Nikolauszug ein. Und so zog der Bischof Nikolaus am 5.12.2015, dem Vorabend des Nikolaustages, gemeinsam mit seiner Gehilfin und dem Pony Winniepooh über die Friedrich-Ebert-Str. Mehr als 200 Wuppertalerinnen und Wuppertaler - darunter zahlreiche Kinder - folgten ihm auf dem Weg vor die Laurentiuskirche. Der Zug machte an zahlreichen Stationen auf der Friedrich-Ebert-Str. halt. Adventliche Musik eines Bläserquartetts und gesungene Adventslieder brachten nicht nur die Botschaft der Nächstenliebe ins Viertel, sondern kündeten auch das nahende Fest der Menschwerdung Gottes an.

Auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Laurentiusplatz verteilte Nikolaus schließlich kleine Geschenke an die zahlreichen Kinder, bevor der Zug an der Graffiti-Krippe endete und Nikolaus weiterzog, um noch andere Kinder zu besuchen.

Zur Fotogalerie "Nikolauszug 2015"

Adventliche Gottesdienste in St. Laurentius


In St. Laurentius feier die Kath. Citykirche Wuppertal in der Adventszeit verschiedene Gottesdienste (Foto: Werner Kleine)

Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt an den Werktagen in der Adventszeit (außer Donnerstags) jeweils um 12.30 Uhr zu adventlichen Mittagsgebeten in die St. Laurentius-Kirche am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld ein. Die Mittagsgebete werden in der Form der traditionellen Sext, einer von fünf sog. „Horen“ des täglichen Stundengebetes, gesungen. Ab dem 17. Dezember 2015 werden sie zusätzlich um die sogenannten O-Antiphonen erweitert. Die adventlichen Mittagsgebete dauern etwa 10-15 Minuten. Sie stellen eine besondere Möglichkeit des Innehaltens in der Adventszeit dar.

An jedem Donnerstag lädt die Katholische Kirche in Wuppertal um 12.30 Uhr zum sogenannten „Mittagsstopp“ in die Laurentiuskirche ein.

Außerdem werden die jeweils Donnerstags um 18.30 Uhr in St. Laurentius gefeierten Vespern als adventliche Lichtfeiern begangen.
Die Lichtfeiern beginnen mit einem Lichtritus (dem sogenannten Lucernar), der neben der feierlichen Entzündung des Lichtes und dessen Weitergabe an die Gottesdienstteilnehmer auch einen Lichthymnus enthält. Daran schließt sich das traditionelle Abendlob (Vesper) an.

So, 09. August 2020 - Sa, 22. August 2020

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Die Freude

Die Freude kommt aus der Erwartung, aus der Gegenwart, aus der liebenden Nähe. Hat der Christ von alledem mehr als andere Menschen? Die Frage ist, ob er Christus hat; ob er auf dem Weg ist Christus zu werden: „zu lieben, wie er liebt; zu helfen, wie er hilft; zu geben, wie er gibt; zu dienen, wie er dient, zu retten, wie er rettet. Vierundzwanzig Stunden mit ihm zu sein und ihn in seiner elendesten Verkleidung zu berühren.“
(Mutter Teresa von Kalkutta)

Katholische Citykirche Wuppertal Katholische Citykirche Wuppertal,
Laurentiusstr. 7
42103 Wuppertal
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