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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (11. April 2021 - Zweiter Sonntag der Osterzeit/Weißer Sonntag, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Das Ideal

Liebe Leserinnen und Leser,

die Kirche der Gegenwart hat jeden moralischen Anspruch verloren. Wie will sie angesichts des bigotten Umgangs mit Missbrauchten anderen ins Gewissen reden? Zweifellos hat sie sich selbst den moralischen Zeigefinger, den sie so gerne erhob, amputiert – weil sie mehr um den eigenen Ruf und den Schein makelloser Reinheit bemüht war als um das Mitleiden mit Betroffenen. Der großen Selbsterbarmung steht die noch größere Ungerechtigkeit gegenüber, die man den Missbrauchten gegenüber walten ließ. Darf man dabei allerdings von „der Kirche“ sprechen? Das ist bei näherer Betrachtung zu undifferenziert, denn es würde die Kirche mit denen identifizieren, die in der Kirche als Kleriker, als Auserwählte erscheinen. Zweifellos ist die Kirche als Gemeinschaft der Heiligen die Gemeinschaft derer, die am Heiligen partizipieren – und das dürften nicht nur Kleriker sein; schon gar nicht, wenn es sich um Kleriker handelt, die Missbrauchstäter sind. Es ist unverständlich und moralisch verwerflich, dass solche Männer im Priestergewand sich noch hinter die Altäre des Brotes und des Wortes stellten, das Brot in ihre unehrwürdigen Hände nahmen und den Menschen ins Gewissen predigten. Es ist unehrenhaft, wenn selbst hochrangige Bischöfe den Selbstentehrten Gnade und Schutz angedeihen ließen, gleichzeitig aber über alles, jede und jeden den Stab brachen, der der reinen Lehre des Katechismus nicht entsprachen: Homosexuelle, die in Partnerschaften leben, wiederverheiratet Geschiedene und vor allem Frauen in Konfliktsituationen wurden schnell als Sünderinnen und Sünder beurteilt und gescholten, die sich der Sakramente während die ehrlosen Missbrauchstäter weiterhin fröhlich Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi wandelten. Laien hingegen, die sich vergangen hatten, wurden rasch aus dem Dienst entfernt. So sehr Moral eine Frage des Forums Internums ist – vor dem Gerichtshof der Welt hat haben die Verantwortlichen das Urteil über sich selbst so gesprochen. Wie will man kraftvoll das Evangelium dessen verkünden, der denen, die auf der rechten Seite stehen, nicht nur verheißt:

Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Matthäus 25,40

Die auf der linken Seite Stehenden mahnt er eben auch:

Das ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. Matthäus 25,45

Wie man handelt, spricht man das Urteil über sich selbst – und das gilt unterschiedslos für Laien wie für Kleriker. Mehr noch: Je höher die Würde des Amtes, desto tiefer die Gefahr des Falls. Es ist wie bei Ikarus: Wer Täter, weil sie scheinbar seinesgleichen sind, wachsweich behandelt, wird abstürzen ... Gibt es für eine solche Kirche der Gegenwart überhaupt noch eine Chance?

Die erste Lesung vom Weißen Sonntag, dem zweiten Sonntag der Osterzeit, stellt den Leserinnen und Hörern ein ideales Kirchenbild vor Augen:

Die Menge derer, die gläubig geworden waren, war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam. Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung Jesu, des Herrn, und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen. Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. Denn alle, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös  und legten ihn den Aposteln zu Füßen. Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte. Apostelgeschichte 4,32-35

Das scheint ein wahrhaft paradiesischer Urzustand der frühen Gemeinde gewesen zu sein. Alle hatten sich lieb, alle teilten miteinander, was sie hatten. War es wirklich so?

Schon wenige Verse wird Lukas vom Betrug des Hananias und der Saphira berichten (vgl. Apostelgeschichte 5,1-11), die zwar ihr Grundstück verkauften, einen Teil des Erlöses aber für sich behielten. Die Strafe ist drakonisch, denn Hananias und Saphira werden beide sterben. In ihrem Handeln gegen das gemeindliche Ideal hatten sie das Urteil über sich selbst gesprochen.

Nun erzählt diese Geschichte auch, dass gerade hohe Ideale früher oder später das Scheitern der Menschen bedeuten. Wahrscheinlich war es um die Gemeinde, für die Lukas schreibt, selbst nicht zum Besten gestellt. Anderen neutestamentlichen Texten, die in etwa gleichem Zeitraum entstanden sind wie das Lukasevangelium, kann man entnehmen, dass die Glaubenspraxis bei vielen schon erlahmt war. Der Autor des Schreibens an die Hebräer etwa mahnt:

Lasst uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen! Lasst uns nicht unseren Zusammenkünften fernbleiben, wie es einigen zur Gewohnheit geworden ist, sondern ermuntert einander, und das umso mehr, als ihr seht, dass der Tag naht! Hebräer 10,24f

Auch der Autor des Jakobusbriefes mahnt wohl nicht ohne Grund, wenn er folgende Worte an seine Adressaten richtet:

Wisset, meine geliebten Brüder und Schwestern: Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn; denn der Zorn eines Mannes schafft keine Gerechtigkeit vor Gott. Darum legt alles Schmutzige und die viele Bosheit ab und nehmt in Sanftmut das Wort an, das in euch eingepflanzt worden ist und die Macht hat, euch zu retten! Werdet aber Täter des Wortes und nicht nur Hörer, sonst betrügt ihr euch selbst! Wer nur Hörer des Wortes ist und nicht danach handelt, gleicht einem Menschen, der sein eigenes Gesicht im Spiegel betrachtet: Er betrachtet sich, geht weg und schon hat er vergessen, wie er aussah. Jakobus 1,19-24

Auch in den Gemeinden der frühen Kirche hat es also schon eine beobachtbare und schädliche Differenz zwischen Reden und Handeln gegeben. Das Wort Gottes aber will getan werden, wenn es wirksam werden soll. Das ist der eigentliche Grund, wenn es in der ersten Lesung dieses Sonntags heißt:

Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung Jesu, des Herrn, und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen. Apostelgeschichte 4,33

Im griechischen Urtext ist hier von einer δύναμις μεγάλη (gesprochen: dynamis megále) die Rede, wenn einer großen Kraft gesprochen wird. Als δύναμις (dynamis) werden in den synoptischen Evangelien aber auch jene jesuanischen Machterweise bezeichnet, die im Volksglauben gerne als „Wunder“ bezeichnet werden. Dabei geht es bei Jesus aber gar nicht um übernatürliche Taten, sondern um die Kongruenz von Reden und Handeln, um Aufrichtung der Gefallen, Integration der am Rand Stehenden, um Ermächtigung der Ohnmächtigen. Die große Kraft der Apostel entfaltet ihre Wirkung nur dann, wenn sie in ihrem Zeugnis dem jesuanischen Vorbild nachfolgen.

Genau das aber hat eine Kirche, die in ihrer Geschichte immer wieder mehr um den eigenen Ruf als um die Aufrichtung der Menschen bemüht war, immer wieder verraten. Im Streben um den schönen Schein selbstgemachter Heiligkeit haben Verkünderinnen und Verkünder, Weihelose wie Weihevolle sie die Botschaft Jesu Christi immer wieder korrumpiert. Der Verrat ist umso größer, je christusähnlicher man sich selbst wähnt. Es ist kein Wunder, dass eine Verkündigung, die auf der Bigotterie beruht, anders zu handeln als man redet, keine Kraft mehr entfaltet. Wer andere, die nur das Leben suchen, der Sünde zeiht, jene aber, die anderen des Lebens Seele genommen haben, mit nebulöser Barmherzigkeit umhüllt, kann nicht kraftvoll verkünden.

Das lukanische Ideal einer heiligmäßigen Urgemeinde mag es vielleicht nie gegeben haben. Wenn es sie gab, hat sie den Idealzustand schnell verloren. Der Auftrag für die Verkünderinnen und Verkünder, wortgewaltig und tatkräftigt zu verkünden, bleibt bestehen. Eines nämlich ist klar: Gott war und ist parteiisch – und er wird es immer sein. Er steht an der Seite der Schwachen. Wer Hand an Kinder gelegt hat und wer solche schützt, hat sein Urteil über sich selbst schon gesprochen. Wie mahnt Jesus doch für solche Fälle:

Wehe der Welt wegen der Ärgernisse! Es muss zwar Ärgernisse geben; doch wehe dem Menschen, durch den das Ärgernis kommt! Wenn dir deine Hand oder dein Fuß Ärgernis gibt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Es ist besser für dich, verstümmelt oder lahm in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen und zwei Füßen in das ewige Feuer geworfen zu werden. Und wenn dir dein Auge Ärgernis gibt, dann reiß es aus! Es ist besser für dich, einäugig in das Leben zu kommen, als mit zwei Augen in das Feuer der Hölle geworfen zu werden. Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters. Matthäus 18,7-10

Damit ist eigentlich alles gesagt ... um wieder kraftvoll verkünden zu können, müssen den Worten Taten folgen. Die Engel der Kleinen schauen da gerade jetzt ganz genau hin ...

Ich wünsche Ihnen gesegnete Woche!
Bleiben Sie gesund und helfen Sie anderen, gesund zu bleiben!

Glück auf,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Einstürzende Altbauten


Österliche Betrachtungen eines Neutestamentlers

Eine Tradition, die danach strebt, dass alles so bleibt, wie es ist, ist ein Diätprogramm. Wer aber auf Diät ist, will weniger weniger, nicht mehr. Österlich ist das nicht. Ostern ist mehr als Aufbruch, es ist ein Bruch mit Althergebrachtem. Ostern ist, wenn Gott den zur Sünde gemachten rettet, auf dass Gerechtigkeit für alle wird. Wahrhaftig: Ostern ist ein Segen!

Zum Beitrag "Einstürzende Altbauten" von Dr. Werner Kleine

Der Beitrag zum Anhören bei Soundcloud

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Was glauben Sie denn? - Die neue Kolumne in der WZ

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine

Jetzt ist Schabbat!

Es ist Schabbat, Samstag, der siebte Tag, Zwischenzeit. Die europäische Kultur hat es verlernt, am siebten Tag zu ruhen. Der Sonntag ist zum Wochenende geworden. Dabei ist er eigentlich der Wochenbeginn, der erste Tag, der Tag der Schöpfung, der Tag, an dem alles begann. Es war wohl Kaiser Konstantin, der den Tag der Sonne zum freien Tag erklärte. Schließlich wurde am ersten Tag der Woche nach christlicher Überlieferung die Auferstehung Jesu offenbar. Am Karfreitag sah alles noch anders aus. Der große Aufbruch, die Erneuerung, die Botschaft vom nahen Reich Gottes – all das schien gescheitert. Der Rabbi aus Nazareth endete am Kreuz – verflucht und gottverlassen. Kein Wunder, dass seine Leute das Weite suchten. Was glauben Sie denn?

Nach der Überlieferung stirbt er an einem Rüsttag, also dem Tag vor dem Schabbat – wohl in der neunten Stunde, also etwa um 15. Als sicher kann gelten, dass sein Tod im Umfeld des Pesachfestes eintritt. Es ist Frühjahr. Das Äquinoktium, die Tag- und Nachgleiche ist nicht fern. Die Sonne wird also etwa gegen 18 Uhr untergehen. Es wird der Beginn eines neuen Tages sein, heißt es doch in der ersten Schöpfungserzählen: „Es ward Abend, es ward Morgen, ein Tag“. Mit dem Sonnenuntergang also wird der Schabbat beginnen, der Tag der Ruhe.

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An St. Laurentius weht die Regenbogenfahne


Foto: PGR St. Laurentius

An St. Laurentius weht auf Initiative des Pfarrgemeinderates die Regenbogenfahne. Hierzu schreibt der Pfarrgemeinderat in einer Stellungnahme:

"Am 15. März hat die römische Glaubenskongregation eine Erklärung veröffentlicht, die festhält, dass in der katholischen Kirche „Segnungen homosexueller Partnerschaften“ grundsätzlich nicht möglich sind.  Dieses Schreiben wird von vielen so gedeutet, dass die katholische Kirche homosexuelle Menschen ablehnen würde. Menschen – auch in unseren Gemeinden – fühlen sich vor den Kopf gestoßen.

Der Pfarrgemeinderat von St. Laurentius hat daher mit großer Mehrheit entschieden, das Beispiel anderer Kirchengemeinden und Organisationen in unserem Bistum und anderen Diözesen aufzugreifen und an unserer Basilika die Regenbogenflagge zu hissen. Der Regenbogen ist ein Symbol des Friedens und der Verständigung. Er ist ein Symbol derjenigen, die sich für die Rechte nicht-heterosexueller Menschen einsetzen. Und für Christen und Juden ist er das Symbol für Gottes Bund mit uns Menschen."

 Die gesamte Stellungnahme des Pfarrgemeinderates von St. Laurentius im Wortlaut (pdf)

Tod und Auferstehung im Alten Testament • Dei Verbum direkt (Diskussion zu Bibel)


Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine im Streitgespräch (Foto: Christoph Schönbach)

Seit März 2015 betreibt die Katholische Citykirche Wuppertal den biblischen Weblog "Dei Verbum" (www.dei-verbum.de). In wöchentlichen Beiträgen zeigen der in Jerusalem lebende Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine, dass die Bibel auch für heutige Fragen in Kirche und Gesellschaft relevant ist.

Begleitend zum Weblog gibt es regelmäßig Live-Diskussionen (Dei Verbum direkt). Das nächste offene Gespräch findet am Dienstag, dem 13. April 2021 um 19.00 Uhr statt. Aufgrund der derzeit geltenden Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie wird das Gespräch zwischen Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine ausschließlich im Internet als Webinar statt. Eine Liveteilnahme ist unter www.kck42.de/deiverbum möglich. Außerdem wird die Diskussion als Livestream via Facebook zu sehen sein (am 13.4.2021 ab 19.00 Uhr unter www.kck42.de/live und später als Aufzeichnung auch auf YouTube).

Kreuzestod und Auferstehung Jesu Christi sind das Fundament des christlichen Glaubens. Auch die Texte des Neuen Testamentes haben hier ihren inneren Kern. Allerdings entstehen sie nicht in einem luftleeren Raum. Bereits im vorchristlichen Judentum findet eine intensive Auseinandersetzung mit dem Tod und der Frage, was danach kommt statt. Es bilden sich zentrale Denkschulen, von denen manche die Auferstehung der Toten ab-lehnen, manche aber glauben. Es sind Denkschulen, die auch im Neuen Testament in den Gruppen der Schriftgelehrten und Sadduzäer auf der einen und der Pharisäer auf der anderen Seite begegnen. Die Auseinandersetzung um die Frage des Todes und dem, was danach kommt, reicht deshalb weit ins Alte Testament.

Dr. Till Magnus Steiner, der aus Jerusalem via Internet zugeschaltet wird, und Dr. Werner Kleine werden aus-gewählte biblische Texte zum Thema diskutieren und begeben sich auf eine interessant Spurensuche.

Teilnahme am Webinar: www.kck42.de/deiverbum

Direkt zum Facebook-Livestream am 13.4.2021: www.kck42.de/live

Das ist doch apokryph! - Außerbiblische Auferstehungsevangelien • Glaubensinformation in Wuppertal


Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ der Katholischen Citykirche Wuppertal spricht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine am Mittwoch, dem 14. April um 19.00 Uhr im Rahmen eines Webinars über das Thema „Das ist doch apokryph! - Außerbiblische Auferstehungsevangelien“.

Kreuzestod und Auferstehung bilden die innere Mitte des christlichen Glaubens. Schon das älteste Glaubensbe-kenntnis, das im 1. Korintherbrief überliefert ist, formuliert dieses Fundament der Christenheit. Die Auferste-hungsberichte in den Evangelien entfalten in merkwürdig vorsichtiger Erzählweise dieses zentrale Bekenntnis. Schon hier wird deutlich, dass die Erfahrung und Begegnung mit dem Auferstandenen selbst für die unmittelba-ren Zeugen nicht einfach zu fassen und doch von solcher Realität ist, dass sie für sie zu einer Lebenswende wird. Es kann daher nicht verwundern, dass auch außerbiblisch viele Texte entstehen, die versuchen, die Aufer-stehung zu begreifen. Innerhalb der christlichen Überlieferung finden sich so zahlreiche apokryphe Auferste-hungsevangelien (apokryph ist griechisch und heißt „verborgen“). Sie weisen auf eine lebendige und streitbare Überlieferung hin, in der immer wieder die Figuren Maria von Magdala und Petrus konkurrieren. Andererseits finden sich auch Texte, die von der Befreiung der Toten aus der Unterwelt durch den Auferstandenen erzäh-len. Es war eine lebendige Zeit, deren Echo bis heute nachwirkt. Der Abend stellt eine Auswahl dieser Texte vor, führt in ihr Verständnis ein und zeigt auf, wie sehr diese Schriften die christliche Vorstellungswelt bis heute beeinflussen.

Die Glaubensinformation, die sonst immer als Präsenzveranstaltung im Katholischen Stadthaus in Wuppertal stattfindet, wird aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Beschränkungen als Webinar durchgeführt.

Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich am Mittwoch, dem 14. April 2021 ab etwa 18.50 Uhr unter folgendem Link zum Webinar zuschalten: www.kck42.de/webinar.

Eine Teilnahme ist sowohl via PC als auch Smartphone oder Tablet möglich. Eine gesonderte Software wird nicht benötigt. Für die Teilnahme ist u.U. die Angabe eines Namens und einer E-Mail-Adresse erforderlich. Auf Wunsch können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Webinar nur als Zuschauende teilnehmen, werden also nicht eingeblendet.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Die Reihe Glaubensinformation gibt es jetzt auch als Podcast bei iTunes, Spotify oder direkt als Feed für den Podcastplayer.

Video-Mitschnitte vergangener Glaubensinformationen gibt es als Playlist bei YouTube.

Gottesdienst für Corona-Tote auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld • Mittwoch, 21.4.2021, 17 Uhr


Die Corona-Pandemie fordert Menschenleben. Dabei ist es letztlich unerheblich, ob jemand an, mit oder durch das Corona-Virus stirbt: Das Leben endet zu früh. Hinter jeder und jedem Toten stehen Menschen, die trauern. Dabei sterben viele hinter verschlossenen Türen auf den Intensivstationen – oft ohne den letzten Beistand durch ihnen nahestehende Menschen.
 
Mittlerweile ist auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld eine Gedenkstätte für Corona-Tote entstanden. Weitere Gedenkorte sind im Innenhof von St. Antonius (Wuppertal-Barmen), an der evangelischen Citykirche Elberfeld (Wuppertal-Elberfeld) sowie an St. Mariä Empfängnis (Wuppertal-Vohwinkel). Eine weitere Gedenkstätte entsteht möglicherweise an der Utopiastadt am Mirker Bahnhof (entsprechende Gespräch laufen noch).

Am Mittwoch, dem 21. April 2021 wird um 17 Uhr an der Gedenkstätte auf dem Laurentiusplatz ein zweiter Gottesdienst stattfinden, der in besonderer Weise der Corona-Toten gedenkt.

Es wird darauf hingewiesen, dass an den Gedenkorten die notwendigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen (Mund-Nasen-Schutz, Abstand halten) zu beachten sind.

Der Gottesdienst wird auch live bei Facebook übertragen (www.kck42.de/gottesdienst).

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am Dienstag, dem 27. April 2021 um 18 Uhr in St. Antonius (Unterdörnen 137/Nähe Alter Markt in Wuppertal-Barmen) statt. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Hygienemaßnahmen können maximal fünf Personen an der Führung teilnehmen. Eine vorherige Anmeldung bis spätestens Montag, dem 26. April 2021, per E-Mail an sekretariat(at)katholische-citykirche-wuppertal.de oder telefonisch unter 0202-42969674 ist zwinged erforderlich.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Helfer in schwierigen Lebenslagen am 28.4.2021


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Fürsprecher und Helfer in schwierigen Lebenslagen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden, hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst an der Judas-Thaddhäus-Statue (12.45 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Imbiss ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet - nach langer durch die Corona-Pandemie bedingter Unterbrechung - am Mittwoch, dem 28. April 2021  in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Auch weiterhin kann die Wallfahrt nur unter den coronabedingten Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen stattfinden. Das traditionelle Mittagessen muss leider ausfallen. Die Wallfahrt findet um 12.45 Uhr Uhr bei der Judas-Thaddäus-Statue in der Marienkirche mit einer Kurzandacht statt. Anschließend gibt es einen Imbiss zur Mitnahme. Bei entsprechenden Witterungsbedingungen besteht vor der Kirche im Freien außerdem die Möglichkeit zum Gespräch. Während der Andacht muss ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Wir bitten dringend darum, die notwendigen Abstände einzuhalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.


Sa, 04. Dezember 2021 - Fr, 04. März 2022

Dezember
48. Woche
Sa, 04. Dezember 2021 12:05 - 12:25 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 05. Dezember 2021 12:00 Eiscafé Giannone
Kaiserstraße 122
42329 Wuppertal
So, 05. Dezember 2021 17:00 Deweerth'scher Garten

42103 Wuppertal-Elberfeld
49. Woche
Mo, 06. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Mo, 06. Dezember 2021 17:00 Steingarten an der Nordbahntrasse
Am Bahnhof Loh
Wuppertal
Di, 07. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Mi, 08. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 09. Dezember 2021 18:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Fr, 10. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 12. Dezember 2021 12:00 Eiscafé Giannone
Kaiserstraße 122
42329 Wuppertal
50. Woche
Mo, 13. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Di, 14. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Di, 14. Dezember 2021 19:00 - 20:30 Berliner Plätzchen
Berliner Straße 173
42277 Wuppertal
Mi, 15. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Mi, 15. Dezember 2021 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Do, 16. Dezember 2021 18:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 16. Dezember 2021 19:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Fr, 17. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Sa, 18. Dezember 2021 12:05 - 12:25 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 19. Dezember 2021 12:00 Eiscafé Giannone
Kaiserstraße 122
42329 Wuppertal
51. Woche
Mo, 20. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Di, 21. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Mi, 22. Dezember 2021 11:00 - 15:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Mi, 22. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 23. Dezember 2021 18:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal

Manche Christen sind zutiefst verstört, wenn behauptet wird, ihr Glaube beruhe auf einer Illusion. Zweifel können sie beschleichen, doch sie brauchen uns nicht zu beunruhigen. Eine innere Freiheit wird den Weg vom Zweifel zum Vertrauen öffnen. Das Evangelium sagt jedem Menschen unablässig: „Suche, ja suche, und du wirst finden!“
(Frère Roger, Taizé)

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