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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (9. August 2015 - 19. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Liebe Leserinnen und Leser,

in Zeiten, in denen reflexhafte Reaktionen regieren, braucht es keine Reflexionen. Die Konditionierung tritt an die Stelle des Denkens. Die Last der Vernunft wird von denen genommen, die ihr Handeln schon lange nicht mehr rechtfertigen wollen. Die je aktuelle Emotion tut sich schwer mit verstandesmäßiger Information. Die radikale Reduktion der Komplexität der Wirklichkeit auf selbstkonstruierte Passmuster macht das Leben einfach. Und das ist effizient. Schließlich ist das Gehirn energiehungrig. Wer über ausgeprägte Reflexe verfügt, kann hier seinen Energiehaushalt schonen.

Den Drang zu dieser besonderen Art, Energie zu sparen, kann man gegenwärtig wieder hervorragend beobachten. Die sogenannten sozialen Netzwerke entpuppen sich dabei als Orte menschlicher Selbstoffenbarung. Wer die Kommentare unter den Meldungen liest, wird sich schnell der Illusion, der Mensch sei die Krone der Schöpfung, begabt mit Verstand und Selbstbewusstsein, die ihn vom Tier unterscheiden, entledigen. Vielmehr scheinen Facebook, Twitter und Co. ein riesiges Labor zu sein, in dem die ehemals mit Hunden durchgeführten pawlow'schen Reiz-Reaktions-Experimente nun in globalem Ausmaß an Menschen durchgeführt werden. Und wie Pawlow seinerzeit den Hund durch bloßes Läuten eines Glöckchens zum Sabbern brachte, weil dieser durch das Geräusch auf Futtergabe konditioniert war, so reagiert das animal rationale heute noch auf bestimmte Worte mit den immer gleichen Reflexen. Man braucht nur "Flüchtling" sagen bzw. schreiben - und schon werden in Facebook Fratzen sichtbar, die die Angst vor ihrem eigenen Dasein und dessen Herausforderungen auf andere, die sie nicht kennen, die ihnen nichts nehmen, die ihr Dasein weder schlechter noch besser machen, abwälzen. Wenn es nicht in sich selbst reflexhaft wäre, möchte man ihnen zurufen, doch das eigene ärmliche Dasein mit denen der Flüchtlinge, die es doch angeblich um so viel besser haben, zu tauschen. In diesem längst konditionierten Spiel des kommunikativen Ping-Pongs kommt man nur keinen Schritt weiter.

Neben diesem Phänomen der konditionierten Projektion ist gegenwärtig aber noch ein anderes wunderbares Geheimnis menschlicher Reaktionsfähigkeit zu beachten: die konditionierte Distinktion. Auch sie ist ein altes Schema. Die Last der Verantwortung für das eigene Handeln wiegt zu schwer. Deshalb neigt der Mensch entweder zur schwärmerischen Spiritualisierung, in der er der Schwere des Seins selbstsuggestiv entfliehen kann; oder aber er diabolisiert die unzweifelhaft zum Sein gehörenden negativen Aspekte, indem er sie einkapselt und von sich selbst trennt. Der sich so seine Seele selbst verstümmelnde Mensch ist dann für das Böse nicht mehr verantwortlich. Es betrifft ihn nicht. Der Teufel ist dann überall am Werk, nur der Mensch ist nicht betroffen. Er braucht sich auch nicht zu ändern. Er braucht keine Verantwortung zu übernehmen. Denn er ist ja nicht verantwortlich.

Letzteres ist ein sehr beliebtes Reiz-Reaktions-Schema. Wenn der sogenannte IS im Namen des wahren Islam mordet, braucht es nicht lange, bis gemäßigte Muslime konstatieren, die IS-Schergen seien ja keine wahren Muslime. Wenn im Ruhrgebiet Libanesenclans gegeneinander Krieg führen, braucht es nicht lange, bis gemäßigte Landsleute feststellen, jene seien keine echten Libanesen, sondern eigentlich Türken (als wenn das besser wäre, weil sofort türkische Landsleute konstatieren, es seien eigentlich Kurden, die von Kurden dann wieder als unechte Kurden identifiziert werden). Wenn in Freital ein nach eigenen Angaben sturzbetrunkener Rentner angesichts einer Pro-Asyl-Demonstration den Hitlergruß zeigt, ist das natürlich kein echter Deutscher. Und wenn in Zentralafrika Christen Muslime zwangstaufen - Sie ahnen es, liebe Leserin und lieber Leser, sind das natürlich keine wahren Christen - zumindest keine katholischen!

Schuld, das sind sowieso immer die anderen. Da kann man sich getrost in die Leichtigkeit des Seins des eigenen Sessels zurück lehnen. Denn was hat der Libanese mit unechten Libanesen zu schaffen, die sich in Essen-Altendorf die Köpfe einschlagen, oder der Türke mit den unechten Türken von Duisburg-Marxloh. Und was haben Christen überhaupt mit Muslimen zu tun. Sollen die sich doch um ihre eigenen Problem kümmern ...

Reflexe sind unwillkürliche, schnelle, wegen ihres erprobten Erfolges aber immer auch gleichartige Reaktionen auf einen gegebenen Reiz. Das spontane Zurückziehen der Hand von der heißen Herdplatte verhütet schlimmeren Schaden. Reflexe sichern also das eigene Überleben. Der Mensch aber ist als soziales, vor allem aber mit Verstand begabtem Wesen der Herrschaft der Reflexe nicht hilflos ausgeliefert. Um des Menschseins und der Menschlichkeit willen, muss der Mensch lernen, seine Reflexe zu beherrschen. Der Reflex an sich ist als unwillkürliche Spontanreaktion nichts schlimmes. Der Reflex ist affektiv. Der Mensch in sich aber reflexiv. Er ist in der Lage, den Reflex zu reflektieren. Der Mensch ist das Wesen, das auch für seinen affektiven Reaktionen Verantwortung übernehmen kann und muss.

Kommunikation - gerade schriftliche - ist allerdings selten affektiv. Wo in einer Live-Situation noch ein Wort das andere geben mag, ist in der schriftlichen Kommunikation immer eine zeitversetzende Reaktion gegeben, die Reflexion ermöglicht. Wer früher einen Brief schrieb, las ihn sich noch einmal durch, legte ihn in einen Umschlag, den er adressieren und frankieren musste, bevor man ihn schließlich zum Briefkasten brachte. Erst dann war das Schreiben unwiederbringlich auf den Weg gebracht. Viel Zeit, zu überlegen, ob man das Geschriebene wirklich so und überhaupt abschicken wollte. Das tat der menschlichen Kommunikation gut. Gedanken konnten reifen und mit ihnen der Mensch.

Heutzutage sind die Finger zu schnell bei der Enter-Taste, als das die Seele des Menschen hinterher kommen könnte. Der Reflex hat die Reflexion entmündigt. Und weil die, die das Denken noch nicht verlernt haben, die Enter-Taste nicht mehr drücken, hat es den Anschein, dass diejenigen, die in der virtuellen Welt ihre offenkundig angsterfüllten Reflexe nicht mehr im Griff haben, in der Mehrheit sind. Die scheinbare Sicherheit dieser virtuellen Mehrheitsverhältnisse veranlasst viele mittlerweile, die Masken fallen zu lassen und sich in die Schar der "besorgten Bürger" einzureihen, jener form- und gesichtslosen Masse, die außer Bitterkeit und Geschrei wenig Sinnhaftes zum Gelingen der Gesellschaft beizutragen haben.

Auch Christen sind nicht davor gefeit. Wie sehr das Phänomen der konditionierten Distinktion auch bei denen eingewurzelt ist, die sich auf der richtigen Seite des Heiles wähnen, konnte man wieder bei dem jährlich stattfindenden Kongress "Freude am Glauben", der 2015 in Fulda tagte, erkennen. Nicht nur, dass der schweizerische Bischof Dr. Vitus Huonder mit einer exegetisch mehr als fragwürdigen Berufung auf die Bibel feststellte, dass das Alte Testament für Homosexualität die Todesstrafe forderte (was er später als Missverständnis verstanden wissen wollte); auch der Journalist Jürgen Liminski weicht einer kritischen Diskussion über Ehe und Familie aus, indem er andere Positionen als die seine in merkwürdiger Weise diskreditiert, wie die Redaktionsleiterin der Zeitschrift "Christ und Welt", Christiane Florin, in ihrem Beitrag "Freude am Glauben, naturtrüb" beschreibt..

Die Bitternis und Angst muss groß sein, bei denen, die ihr eigenes kleines Ich nur durch konditionierte Distinktion zu schützen vermögen. Die Frucht solcher Haltungen sind Beleidigungen, Geschrei, Zorn, Bitterkeit und Geschrei. An diesen Früchten kann man die Angstchristen erkennen. Aber es gibt Heilung, wie es der Autor des Epheserbriefes es in der zweiten Lesung vom 19. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres B beschreibt:

Beleidigt nicht den Heiligen Geist Gottes, dessen Siegel ihr tragt für den Tag der Erlösung. Jede Art von Bitterkeit, Wut, Zorn, Geschrei und Lästerung und alles Böse verbannt aus eurer Mitte! Seid gütig zueinander, seid barmherzig, vergebt einander, weil auch Gott euch durch Christus vergeben hat. Ahmt Gott nach als seine geliebten Kinder, und liebt einander, weil auch Christus uns geliebt und sich für uns hingegeben hat als Gabe und als Opfer, das Gott gefällt. (Epheserbrief 4,30-5,2)

Das alles mag sich theoretisch anhören, schön und fromm. So schön und fromm, das es schon wieder unwirklich ist. Solche Appelle verhallen doch schnell in der konditionierten Projektion - soll doch der andere ...

Das Evangelium vom 19. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres B spricht da eine sehr drastische Sprache, wenn es den, durch den Gott uns vergeben hat, selbst zu Wort kommen lässt:

Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt. (Johannes 6,51)

Fleisch - griechisch σάρξ (gesprochen: sárx) - das ist mehr als konkret. Das Brot, das Jesus geben wird, ist σάρξ/Fleisch - da ist kein Platz für fromme Spiritualisierungen. Dieses Fleisch-Jesu-Brot gibt er zu essen. Wer dieses Sarx-Brot isst, nimmt ihn auf, vereinigt sich mit ihm, gibt ihm Herberge. Wer ihn so in sich trägt, seinen Geist atmet, muss neue Reflexe lernen. Aus der abwehrenden Hand muss die helfende werden. Die Fäuste müssen sich zum Gruß öffnen. Das jedwede Kommunikation verunmöglichende Geschrei muss verstummen. Wer eben noch reden wollte, muss hören lernen. Und vor der Entertaste wartet die Denkpause: Mensch! Wenn du Mensch bist, denke! Werde nicht Opfer deiner Reflexe. Befreie dich von den Konditionierungen. Du bist Mensch und kein sabbernder Hund. 

Mit der Leichtigkeit des Seins im Sessel wird es vorbei sein für diejenigen, die so Verantwortung übernehmen. Nach der Denkpause wird es Zeit, die Entertaste zu drücken und denen in die tippenden Finger zu fallen, die den Sabber nicht halten können. Es ist die Nachahmung dessen, der sein Leben für die vielen hingegeben hat, konkret und spirituell unprätentiös, die das gebietet. Es ist der Geist Gottes, der in uns atmet, der uns zu Menschen macht - Menschen, die Libanesen, Türken, Kurden, Rumänen und Deutsche seinen können, Muslime, Juden und Christen, Männer und Frauen, Hetero- und Homosexuelle - sie alle bleiben Menschen; Menschen, die nach dem Abbild Gottes geschaffen wurden. Wer fällt denen in die Arme und Finger, und manchmal auf den Mund, die das nicht begreifen wollen?

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Hochfest in Wuppertal am 10. August 2015 – Gedenktag des Heiligen Laurentius - Gründung der Laurentiusbruderschaft


In jedem Jahr feiert die katholische Kirche am 10. August das Fest des Heiligen Laurentius. Der Legende nach starb Laurentius am 10. August 258 in Rom den Märtyrertod. Als Diakon war er vor allem für die Versorgung der Armen in Rom zuständig. Weil er sich weigerte, die kirchlichen Güter, die für die Versorgung der Armen vorgesehen waren, dem römischen Kaiser Decius zu übergeben, wurde er zum Tode verurteilt.

Der Heilige Laurentius war Stadtpatron Elberfelds und ist Stadtpatron Wuppertals. Der Feiertag des Heiligen Laurentius ist in der katholischen Kirche ohnehin ein sogenanntes „Fest“, also ein hochrangiger Feiertag, der weltweit begangen wird. In Wuppertal hat der Tag des Heiligen Laurentius als Tag des Stadtpatrons sogar den Rang eines „Hochfestes“, das durch kein anderes Fest verdrängt werden kann.

Weil in der katholischen Tradition, die in diesem Punkt auf die jüdischen Wurzeln zurückgeht, die liturgischen Tage mit dem Sonnenuntergang des Vorabends beginnen, läuten die katholischen Kirchen in Wuppertal das Hochfest des Heiligen Laurentius als des Wuppertaler Stadtpatrons am Vorabend des 10. August 2015 mit einem festlichen Geläut ein. Nach dem Festgeläut wird dann um 19 Uhr in der Basilika St. Laurentius die Vesper gefeiert. In der Vesper wird außerdem durch die feierliche Aufnahme der ersten Mitglieder die Laurentiusbruderschaft gegründet, die sich nicht nur dem Gedenken des Hl. Laurentius widmet, sondern auch sein besonders den Armen gewidmetes Werk heute neu belebt. Eine besondere Aktion ist das "Laurentiusbrot", das in der Vesper gesegnet und anschließend zugunsten des Kinderhospizes Burgholz verkauft wird.

Weitere Informationen zum Heiligen Laurentius unter www.stadtpatron-wuppertal.de.

Gedenkläuten zum 70. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima


Auch in St. Antonius in Wuppertal-Barmen läuten am Donnerstag morgen zum Gedenken an die Opfer des ersten Atombombenabwurfs vor 70 Jahren.

Am Donnerstag, dem 6. August 2015 jährte sich zum 70. Mal der erste Abwurf einer Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima. Der Abwurf ereignete sich um 8:15:17 Uhr. Die Bombe explodierte 45 Sekunden später um 8:16:02 Uhr über der Stadt.
Der Wuppertaler Oberbürgermeister Peter Jung ist anlässlich des Jahrestages an die evangelische und katholische Kirche in Wuppertal mit der Idee zu einem Gedenkläuten herangetreten. Der Wuppertaler Stadtdechant Dr. Bruno Kurth unterstützte dieses Anliegen ausdrücklich und hat die katholischen Kirchengemeinden in Wuppertal gebeten, zum Zeitpunkt des Abwurfes die Totenglocke zu läuten.
Am Donnerstag, dem 6. August 2015 läuteten viele Wuppertaler Kirchengemeinden am frühen Morgen zum Gedenken an den ersten Atombombenabwurf und die Menschen, die Opfer der Atombombe geworden sind, die Totenglocke.

Die Organspende, der Atem und das Leben


Wann ist ein Mensch tot?

Die Zahl der Organspender sinkt und ein Skandal folgt dem nächsten – dabei geht es doch um Leben und Tod. Die Deutsche Bischofskonferenz hat nun eine Handreichung zur Organspende veröffentlicht, in der der Ganzhirntod als grundlegendes Kriterium für den Tod eines Menschen festgehalten wird. Mit der Debatte um die Organspende stellt sich die fundamentale Frage: Wann ist ein Mensch tot?

Zum Beitrag von Dr. des. Till Magnus Steiner

Zum Anhören gibt es den Beitrag auch in unserem Soundcloud-Account.

St. Laurentius sucht Ehrenamtskoordinator/in


Zum 1.10.2015 sucht die kath. Pfarrgemeinde St. Laurentius in Wuppertal-Elberfeld eine/n Ehrenamtskoordinator/in. Die Stelle hat einen Beschäftigungsumfang von 50% (19,5 Wochenstunden).

 Weitere Informationen können hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Nachdenken und Reden allein ist zu wenig


Dr. Bruno Kurth hielt die Gedenkrede am 20.7.2015.

Am 20. Juli 2015 fand das jährliche Gedenken zum gescheiterten Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 im Deweerth’schen Garten in Wuppertal-Elberfeld statt, zu der die Stadt Wuppertal, die jüdische Kultusgemeinde und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Wuppertal eingeladen haben. Die Gedenkrede vor 180 Teilnehmern hielt in diesem Jahr der Wuppertaler Stadtdechant Dr. Bruno Kurth. Er geht in seiner bemerkenswerten und berührenden Rede der Frage nach, was das für Menschen waren, die Widerstand leisteten. Dabei erinnerte er vor allem an Wuppertalerinnen und Wuppertaler wie Maria Husemann oder Bernhard Letterhaus. Es waren vor allem aber auch die einfachen Menschen, die Widerstand gezeigt haben und nicht wenige Familienmenschen. Die Mahnung Maria Husemanns zitierend, dass nie mehr vorkommen darf, was sie erlebt habe, kommt der Wuppertaler Stadtdechant zu dem Schluss, dass Nachdenken und Reden allein zu wenig ist.

Den vollständigen Wortlaut der Rede Dr. Bruno Kurths finden Sie in unserem Weblog Kath 2:30: Nachdenken und Reden allein ist zu wenig.

Glaubensinformation: "Alles, was atmet, lobe den Herrn" (Psalm 150,6)


Tier und Mensch in der Bibel

Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt zur „Glaubensinformation in Wuppertal“ ein. Am Mittwoch, dem 12. August 2015 geht der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine um 19.00 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) der biblischen Bedeutung der Tiere für Mensch und Umwelt nach.

Es ist erstaunlich, wieviele Tiere in der Heiligen Schrift Erwähnung finden. In den Schöpfungsberichten bevölkern sie bereits vor der Erschaffung des Menschen die Erde. Dem Menschen werden sie als Mitgeschöpfe anvertraut. Der Auftrag, sich die Schöpfung "untertan" zu machen, wird mit dem Auftrag des Beschützens und Hegens verbunden.
Tiere sind aber mehr als Mitgeschöpfe. Als atmende Wesen sind sie beseelt. Biblisch gesprochen verherrlichen sie ihren Schöpfer. Allein deshalb schon sind sie der einfachen Verfügbarkeit des Menschen enthoben.

Die nächste Glaubensinformation findet dann am Mittwoch, dem 19. August 2015 um 19.00 Uhr statt. Dann lautet das Thema: "Credo - das Glaubensbekenntnis von Nicäa und Konstantinopel".

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Laurentiusempfang des Wuppertaler Katholikenrates - Rektor der Bergischen Universität hält Festvortrag


Auch in diesem Jahr lädt der Wuppertaler Katholikenrat anlässlich des Hochfestes des Hl. Laurentius, dem Wuppertaler Stadtpatron, zum Laurentiusempfang ein. Der Laurentiusempfang beginnt am Freitag, dem 14. August 2015 um 18.00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Laurentiusbasilika (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld). Anschließend findet der eigentliche Empfang im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7) statt, bei dem unter anderem der Rektor der Bergischen Universität Wuppertal, Prof. Dr. Lambert T. Koch, über das Thema „Orientierungslose Gesellschaft – Kompass Kirche“ sprechen wird.

Weitere Informationen unter www.katholikenrat-wuppertal.de.

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am am Donnerstag, dem 20. August 2015 um 19.00 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kirchenführung dauert etwa 60 Minuten.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Taizégebet • 22.8.2015 • 17 Uhr


So, 09. August 2020 - Sa, 22. August 2020

Keine Termine gefunden

Der Leib Christi

Willst du den Leib Christi verstehen, dann höre, was der Apostel zu den Gläubigen sagt: Ihr seid der Leib Christi, und jeder Einzelne ist Glied an ihm (1 Kor 12,27). Wenn ihr also der Leib Christi und seine Glieder seid, dann ist es euer eigenes Mysterium, das auf den Tisch des Herrn gelegt wird; was ihr empfangt, ist euer Mysterium. Zu dem, was ihr seid, antwortet ihr: Amen, und antwortend unterschreibt ihr es. Du hörst, was man dir sagt: Der Leib Christi, und du antwortest: Amen. Sei also wirklich der Leib Christi, damit dein Amen wahr ist.
(Augustinus)

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