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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (8. Mai 2016 - 7. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr C)

Dr. Werner Kleine
Katharina Nowak

Die Texte dieses Sonntags, entnommen dem Johannesevangelium und der Offenbarung des Johannes, legen einen Blick auf die Ewigkeit frei, vor der wir nur staunend und in glaubender Erwartungshaltung verharren können. Das Bild, dass hier gezeichnet wird, wirkt zumindest auf mich sehr hoffnungsvoll:

„Komm! Wer durstig ist, der komme. Wer will, empfange umsonst das Wasser des Lebens.“ (Offb 22, 17)
„Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast; denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind.“ (Joh 17, 22)

Trotzdem wird aber in beiden Texten auch deutlich, dass es bei den Zukunftsbeschreibungen, wenn die Welt dereinst vor ihrer Vollendung und damit der Wiederkunft Christi steht, um die Menschen geht, die sich für eine Nachfolge Jesu, für ein Leben im Glauben entschieden haben; nicht begrenzt auf „diese hier“, wie es im Johannesevangelium heißt, sondern Jesus bittet explizit 

„auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben.“ (Joh 17, 20)

Da dies aber doch in einer recht vagen Formulierung bleibt, liegt die „Beurteilung“ wer zu dieser Gruppe gehört, bei Gott selbst und wir dürfen hoffen, dass alle Menschen früher oder später ihren Weg zum Glauben und damit in die ewige Herrlichkeit bei Gott finden können.

Doch auch wenn der Blick auf die Vollendung zuversichtlich stimmt, so gibt es doch auch Hindernisse, manchmal zu bewältigen, manchmal aber auch – zumindest nach menschlichem Ermessen – endgültige und zerstörende Hindernisse. Davon berichtet die erste Lesung dieses Sonntags, indem sie die Steinigung des Stephanus, des ersten christlichen Märtyrers schildert.

Weil dieser Stephanus das bekennt, was Jesus – auch in den anderen beiden, bereits angesprochenen Textpassagen der Leseordnung dieses Sonntags – von seiner Wiederkunft sagt

„Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen“ (Apg 7, 56)

wird er aus der Stadt getrieben und gesteinigt. Doch hier wird seine Größe deutlich, denn er betet nicht nur für sich:

„Herr Jesus, nimm meinen Geist auf“ (Apg 7, 59),

sondern auch für seine Mörder:

„Herr, rechne ihnen diese Schuld nicht an.“ (Apg 7,60)

Was bedeuten diese Texte nun für uns? Zunächst einmal die Erkenntnis, dass es um ein universales Heil für alle geht. Nicht für einige wenige, sondern für alle; so bittet Jesus:

„Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vor der Erschaffung der Welt.“ (Joh 17, 24)

Denn wir dürfen gewiss sein, dass Jesus für alle Menschen in diese Welt gekommen ist! Es bleibt zu hoffen, dass dies auch den Zeitgenossen „aufgehen“ möge, die – mal wieder in unserer Geschichte – versuchen, Glaubensrichtungen in Gänze zu diskriminieren. Zur tieferen Erkenntnis aller ist es notwendig einen ehrlichen Dialog zu führen; dies geht aber nur vorurteilsfrei – auf allen Seiten. Nur, wenn „wir“ bereit sind uns mit den Glaubensüberzeugungen unserer muslimischen (neuen und alten) Mitbürger auseinander zu setzen, wird Dialog gelingen. Und auch nur mit denjenigen Muslimen, die uns als „Mit-Glaubenden“ begegnen und uns nicht als „Ungläubige“ verteufeln. Denn dies ist sicher nicht im Sinne Jesu, der für uns (und sicher auch aus unserer Sicht für alle) der Sohn Gottes, aber ja auch für die Muslime ein wichtiger Prophet ist. Für diese vorsichtige und sicher – auch mit den besten Absichten verbunden – nicht immer einfache Annäherung der verschiedenen Kulturkreise, die ja eng mit der religiösen Überzeugung verbunden ist, muss die Bitte Jesu als bedeutsame Überschrift gelten:

„damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist.“ (Joh 17, 26)

Ich wünsche uns allen eine von Herzen „liebevolle“ Woche, in der wir offen und dialogbereit auf unsere Mitmenschen zu gehen, verbunden in der Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft in der Ewigkeit Gottes, der uns durch seinen Sohn geoffenbart hat, dass er für alle Menschen einen Platz bereitet hat.

 

Ihre Katharina Nowak

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Die Bloßstellung


Eine neutestamentliche Anleitung, den Anfängen der Vernebelung zu wehren 

Parteien wie die AfD leben davon, Nebel der Angst zu erzeugen. Sie benennen keine Lösungen, sie haben keine Alternative. Die einzige Strategie, die der Demagogie entgegenwirken kann, ist der offene Diskurs. Eine bekannte Geschichte des Neuen Testamentes zeigt - neu gelesen -, wie die Bloßstellung zur Therapie werden kann.

Zum Beitrag von Dr. Werner Kleine

Der Beitrag als Audio bei Soundcloud

Zum bevorstehenden Pfingstfest: Dei Verbum direkt - Pfingsten: Die ungehaltene Rede


Am 7. April 2016 diskutierten der Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine die Pfingserzählung, wie sie im 2. Kapitel der Apostelgeschichte überliefert ist. Wir dokumentieren hier das Video zur Diskussion:

Ökumenischer Dankgottesdienst anlässlich des Umzuges der St. Anna-Klinik


Nach 112 Jahren traditionsreicher Geschichte der Geburtenhilfe, Gynäkologie und Neonatologie in dem Gebäude der Vogelsangstraße 106 in Wuppertal-Elberfeld beginnt eine neue Epoche mit dem Umzug Ende Mai 2016 in ein Gebäude des HELIOS Universitätsklinikum Wuppertal am Standort Barmen in der Heusnerstr. 40.
Mit einem ökumenischen Gottesdienst danken die Krankenhausseelsorger für das gemeinsam Erlebte und Gewirkte. Der ökumenische Gottesdienst wird am Dienstag, dem 10. Mai 2016 um 14.00 Uhr in der Kapelle der St. Anna-Klinik an der Vogelsangstraße gehalten.

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am Dienstag, dem 10. Mai 2016 um 18.00 Uhr in St. Antonius (Unterdörnen 137/Nähe Alter Markt in Wuppertal-Barmen) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kirchenführung dauert etwa 60 Minuten.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche vor Ort. (Foto: Werner Kleine)

Am Mittwoch, dem 11. Mai 2016 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12.00-14.00 Uhr auf dem Von-der-Heydt-Platz in Wuppertal-Elberfeld stehen.



Die Troja-Agonie


Am Donnerstag, dem 12. Mai 2016 ist die Theater-Akademie Köln zu Gast bei der Katholischen Citykirche Wuppertal, wenn um 20 Uhr das Stück "Die Troja-Agonie" in der Laurentiusbasilika (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) aufgeführt wird.

Troja ist gefallen. Die Männer sind vernichtet - bis zum letzten Mann. Trojas Schätze tragen Griechen fort. Im Palast treibt man die Frauen des Königshauses zusammen. Denn: „die Frauen bezahlen den bittersten Lohn: zum Leben verdammte Beute der Lust der Sieger“.
"Mit letzter Kraft zwingt Kassandra den Meeresgott Poseidon, Trojas Frauen in dieser letzten Stunde beizustehen. Doch was kann ein Gott dort machen, wo kein Tempel geblieben ist? Wo alles zerstört und nichts mehr heilig ist?
Poseidon bleibt, um Zeuge zu sein, Zeuge der Unmenschlichkeit der Sieger. Doch auch für die Frauen wird diese letzte Stunde zu einer Abrechnung mit der Vergangenheit, zum Dialog mit dem Gewissen und den Erinnerungen. 

In der „Troja-Agonie“ wird eine Vision zu Trojas Untergang gespielt, gesungen und getanzt.

Die Inszenierung wurde auf Theaterfestivals in Bremen und in Baranovichi (Weißrussland) mit insgesamt sieben Preisen ausgezeichnet.

Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

Trauergottesdienst für Sternenkinder


Dreimal im Jahr organisieren die Helios - St. Anna-Klinik, das Bethesda Krankenhaus und das Team der Sternenkinderambulanz gemeinsam eine Bestattung verstorben geborener Kinder. 

In einer würdevollen Zeremonie ist dann Gelegenheit für Eltern und Geschwister Abschied zu nehmen. 

Der Gottesdienst für die verstorbenen Babys findet am Freitag, dem 13. Mai 2016 um 13 Uhr auf dem neuen Gräberfeld auf dem Friedhof an der Schützenstraße statt.

Orgel und Schola zum Pfingstfest


Die Kirchenmusik an St. Laurentius - Laurentiusmusik - lädt zum Pfingstkonzert ein.

Zum Abschluss der 50-tägigen Osterzeit findet am Vorabend vom Pfingsten, am Samstag, den 14. Mai, um 19:30 Uhr ein Orgelkonzert in der Basilika St. Laurentius zu Wuppertal statt (Laurentiusplatz, 42103 Wuppertal). Unter dem Motto „L’orgue français à la Pentecôte“ erklingen französische Orgelwerke von Nicolas de Grigny, Olivier Messiaen und Louis Vierne sowie Improvisationen, die allesamt das Pfingstereignis musikalisch betrachten.

An der großen Orgel der Basilika spielt Simon Botschen, Kirchenmusiker der Pfarrei St. Laurentius. Die Schola Gregoriana an St. Laurentius singt unter der Leitung von Hans Küblbeck ausgewählte Gesänge aus dem Gregorianischen Repertoire zu Pfingsten.

Der Eintritt ist frei — Spenden sind herzlich willkommen.

Pfingstvigil (mit Tauferinnerung) • 14.5.2016, 20.30 Uhr • St. Laurentius


Glaubensinformation: Sakramente im Leben der Kirche III - Ehe und Weihe


Im Rahmen der Glaubensinformation lädt Katholische Citykirche Wuppertal am Mittwoch, dem 18. Mai 2016 um 19.00 Uhr zu Vortrag zum Thema "Gott, der Heilige Geist, und die Kirche" ein. Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal spricht dann über das Thema "Sakramente im Leben der Kirche III - Ehe und Weihe".

Die römisch-katholische Kirche sieht in Sakramenten Zeichen des Handelns Gottes am Menschen, die sich biblisch begründet im Willen Gottes verorten lassen. Der Abend führt nicht nur in die allgemeine Sakramentenlehre der römisch-katholischen Tradition ein und geht der Frage nach, was Sakramente sind und wie sie gefeiert werden. Anhand der sogenannten "Sakramente der Sendung" - Ehe und Weihe - wird die allgemeine Lehre konkretisiert. Der Abend ist der dritte Teil der Sakramentenreihe.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Didgeridoo und Gottes Wort • Ein ökumenischer Gottesdienst


Mo, 03. Oktober 2022 - So, 16. Oktober 2022

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Der Abgrund

Es ist in jedem Menschen ein Abgrund, der nur von Gott ausgefüllt werden kann. Je mehr wir im Dunkel des Glaubens Gottes Schönheit erahnen, desto brennender wächst in uns das Verlangen, die Liebe, die Sehnsucht nach IHM.
(B. Pascal)

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