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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (7. September 2014 - 23. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Liebe Leserinnen und Leser,

die Täuschung des Zustandes absoluter Freiheit genießt der Mensch nur wenige Jahre. Die Entdeckung der eigenen Möglichkeiten, die Freiheit von Verantwortung, die Erkenntnis des eigenen Selbst - all das wird den weiteren Lebensweg prägen, zum Guten wie zum Schlechten. Denn nicht jeder erlebt diese Illusion eigener Mächtigkeit; für nicht wenige wird diese Zeit eine Zeit der schlechten Erinnerungen, der Ohnmacht und des Versagens sein. Trotzdem wird diese Zeit oft glorifiziert, diese Zeit der Jugend, in der alles möglich schien und der ungeliebte Schutz der Eltern einen Raum der Sicherheit gewährte, die den Schein der Freiheit erst ermöglichte.

Soziologische Studien versuchen den Zeitraum der Jugend immer wieder neu zu definieren. Oft wird der Definition der Faktor wirtschaftlicher Abhängigkeit vom Elternhaus zugrunde gelegt. Dann kann es schon einmal sein, dass die Jugend erst mit 29 Jahren oder später endet. Faktisch aber wird man sagen müssen, dass die Jugend im Sinne der Individuation, also der Selbstfindung, meist mit dem Ende der Schulzeit zusammen fällt. Der Beginn eines Ausbildung oder eines Studiums, früher auch der Wehr- oder Zivildienst, setzen der vermeintlichen Freiheit nicht nur ein jähes Ende; häufig ist er auch mit einem Wechsel der Beziehungen verbunden. Die alten Freundschaften der Jugend lösen sich auf, weil die Bezugsgruppen sich ändern. An die Stelle der Schulklasse tritt das universitäre Seminar, an die Stelle der Jugendgruppe der Ausbildungsgang. Neue Leute werden wichtig. Auch Mobilität ist angesagt, denn wer fortkommen will, muss flexibel sein. Die Geburtsstadt wird zum Ort der Erinnerung in einer Zeit, in der man der Erwerbstätigkeit folgend an neuen Orten Wohnsitz nimmt.

Die Jugendzeit dürfte also jenseits aller berechtigten soziologischen und psychologischen Definitionen in Zeiten des G8-Abiturs mit etwa 18 Jahren beendet sein. Faktisch dauert das scheinbare Freiheitserleben damit wohl nicht mehr als 3-4 Jahre an - 3-4 Jahre, die prägend für das weitere Leben sein werden. Später wird man sich an diese kleine Lebensspanne intensiver Emotionen mit Wehmut erinnern - als wenn nach 3-4 Jahren das Leben vorbei wäre. Es gibt deshalb kaum eine Institution oder Vereinigung, die nicht ihr zukünftiges Heil in der Jugendarbeit sieht. Kirche und Parteien, Gewerkschaften und Umweltschutzorganisationen, Sportvereine und Hilfsdienste - alle sind bestrebt, die Jugend zu erreichen. Die Etats der Jugendarbeit sind oft so gut ausgestattet, dass man den Eindruck gewinnen könnte, danach käme nichts mehr.

Der Mensch ist in hohem Maß beeinflussbar in diesen 3-4 Jahren. Um sich selbst zu finden braucht der Mensch Orientierungspunkte. In der Pubertät können da selten die Eltern wegweisend sein - höchsten im Sinne der Abgrenzung. Die Außenorientierung ist Teil der Selbstfindung. Der Vogel muss, um fliegen zu lernen, das Nest verlassen. Das macht ihn anfällig für Gefahren, von denen er vielleicht einmal gehört hat, die er aber nicht wirklich kennt. Und weil er ja jetzt in der Lage ist, die Flügel auszubreiten, glaubt er das sei schon der Flug. Wer soll ihm denn jetzt noch hereinreden?

Die Zeit der Jugend ist deshalb höchst ambivalent. Der junge Mensch ist in hohem Maß verführ- und beeinflussbar. Es gibt viele, die ihm einreden, er können höher fliegen als alle, die es vor ihm gewagt hätten. Er müsse nur den richtigen Weisungen folgen. Wer hörte das nicht gerne. Im Suff der eigenen Freiheitstrunkenheit erscheinen da die Mahnungen der Weisen wie eine Spielverderbnis, die einem das Leben nicht gönnt.

Vor allem die Einredung der eigenen Besonderheit hört der Jugendliche gerne. "Du bist berufen!", "Wir kennen den wahren Weg für Dich!", "Dein Talent ist einzigartig!" - wer fühlte sich da nicht geschmeichelt. Ein Mensch aber, der sich selbst noch nicht gefunden hat, glaubt plötzlich in einer besonderen Weise über die anderen herausgehoben zu sein. Wer sich eben noch im Spiegel als Spatz wahrgenommen hat, glaubt nach geschickter Einredung plötzlich ein Adler zu sein. Manch einer entdeckt viel zu spät, das seine Flügelspannweite gerade einmal für den Flug eines Sperlings reicht. Er hätte wie ein Sperling fliegen können. Weil er aber glaubte ein Adler zu sein, ist er zu hoch geflogen. Der Schwindel raubt ihm Sinn, Verstand und Orientierung - aber er ist nun allein auf sich gestellt. Die Schmeichler sind fort. Wie soll er jetzt landen mit den Flügeln eines Sperlings?

Wie verführerisch die Zeit der Jugend ist, ist auch in diesen Tagen wieder zu erkennen. Im Nordirak kämpfen viele in ihrer Jugend radikalisierte Menschen, weil man ihnen eingeredet hat, sie seien Märtyrer und würden von einem Gott für ihre grausamen Taten belohnt, den sie den Barmherzigen nennen. Vielen dürfte schon schnell klar geworden sein, dass man sie belogen hat. Man hat ihnen eingeredet, sie könnten hoch fliegen. Jetzt ist ihnen in der Höhe schwindelig geworden und Schrecken und Panik hat sie ergriffen. Aber niemand hat ihnen gezeigt, wie sie wieder nach unten kommen. In ihrer Selbstüberschätzung haben sie tödliche Fakten geschaffen. In ihrer jugendlichen Eitelkeit haben sie andere gedemütigt und sich so ihrer eigenen Würde beraubt. Die geile Ergötzung an der eigenen Macht hat ihre Seele beschädigt und traumatisiert. Um der eigenen Schande zu entgehen, reden sie sich entweder ein, sie würden den Willen Gottes erfüllen - und morden wohl weiter, bis ihnen die Kraft ausgeht und sie abstürzen, wie ein zu hoch geflogener Spatz; oder sie erblicken mit Schrecken sich selbst und wollen diesem Schrecken eine Ende setzen - wie die 30 britischen Dschihadisten, die nach Hause wollen. Diese Terroristen sind Kinder; Kinder, denen man eine tödliche Waffe in die Hand gedrückt und eingeredet hat, sie seien Gotteskrieger; Kinder, die aus Angst vor der von ihnen verursachten Dunkelheit nur noch nach Hause wollen, wo die Eltern die Dämonen immer schon vertrieben haben.

Die Verführer sind nicht weit weg. Sie sind mitten unter uns. Ein Aufschrei geht in diesen Tagen durch das Land, weil in Wuppertal ein dutzend zauselbärtiger Gesellen durch die Stadt zieht und eine "Scharia controlled Zone" errichtet, die sie als "Scharia police" kontrolliert. Die Selbstanmaßung ist unbeschreiblich und nicht zu tolerieren. Wer sich das Video angeschaut hat, wie de Islamist Sven Lau schmeichlerisch die Kontrollierten aufruft, dem wahren Weg zu folgen, in die Umma, also die islamische Gemeinschaft zurückzukehren, und die Darul Arqam Moschee der Salafisten in der Wuppertaler Klophausstraße zu besuchen, der erkennt die Macht der Verführung. Das ist keine einfache Einladung zum Gottesdienst. Das ist der erste Schritt einer Beeinflussung, die den, der dieser Einladung folgt in eine Abhängigkeit treibt, der er sich nicht so schnell entziehen kann.

Es ist nicht so, dass die Verführer der Jugend nur in den Reihen islamistischer Extremisten zu finden sind. Es gibt sie überall dort, wo Kritik und Zweifel ausgeredet werden und nicht zugelassen werden. Wachsamkeit ist angesagt, wenn der Zweifel weggebetet und Kritik mit Verweis auf einen göttlichen Willen, den doch nur Gott allein kennen kann, abgewiesen wird.

Wo Kritik und Zweifel sind, da sind das Ringen um die Wahrheit, konstruktiver Streit und Auseinandersetzung nicht fern. Wer die Wahrheit sucht, kann dem nicht aus dem Weg gehen. Es ist paradox - aber gerade im Streit wird der Respekt vor dem Anderen erst fassbar. Wer streitet, ist am Anderen interessiert. Wer wahrhaft streitet, wird den anderen zu überzeugen suchen - aber eben auch von ihm verlangen, den möglichen eigenen Irrtum aufzudecken. Es ist die Liebe zur Wahrheit, die in die Selbstrelativierung führt. Wer die Wahrheit sucht, weiß, dass er sie nur finden kann, wenn er sich dem Anderen öffnet. Gerade hierin liegt der tiefere Sinn der Worte des Paulus, die in der zweiten Lesung vom 23. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres A verkündet werden:

Bleibt niemand etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander immer. Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt. (Römerbrief 13,8)

Die Wirkungen dieser geschuldeten Liebe entfaltet hingegen das Evangelium vom 23. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres A:

Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit, denn jede Sache muss durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden. Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner. (Matthäus 18,15-17)

Wer die Wahrheit liebt, kann nicht schweigen. Er darf das Feld auch nicht denen überlassen, die um der Verführung willen reden. Das Schweigen der Guten überlässt das Feld denen, die nichts Gutes im Schilde führen. Wer das Gute will, kann also nicht schweigen, weil

die Liebe dem Nächsten nichts Böses tut. (Römerbrief 13,10)

Nichts Gutes zu tun, gibt dem Bösen aber Raum. Um der Liebe und der Wahrheit willen darf man also nicht schweigen.

Das führt zu der Frage, was angesichts der gegenwärtigen Verführungen Jugendlicher getan wird. Die Kirche betreibt mit nicht unerheblichem Aufwand Jugendarbeit. Nightfever und geistliche Gemeinschaften werden von höchsten Kirchenkreisen gefördert. Anbetend schweigen die Jugendlichen auf der Suche nach der eigenen Berufung vor dem Allerheiligsten. Gleichzeitig werden Altersgenossen auf den Straßen der Stadt mit Heilsversprechen anderer Art um den Verstand gebracht. Wer den Verführern nicht das Feld überlassen will, muss die Jugend stark und wachsam machen. Beten ist gut und wichtig, denken aber ist notwendig. Eine kirchliche Jugendarbeit, die sich vor der Straße drückt, verfehlt den Menschen. Ein Religionsunterricht, der den Verstand der Jugend nicht schärft, betrügt um die Wahrheit. Es ist Zeit, dass die Guten in Kirche und Gesellschaft sich zusammen tun und das Schweigen beenden. Die Zeit der Jugend ist kostbar. Aus ihre erblüht das Leben eines Menschen. Man darf die Jugend nicht der Fäulnis der Verführer überlassen. Es ist Zeit, das Schweigen zu beenden!

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Kirche im Radio


Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 7. September 2014 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der Homepage von "Himmel und Erde lokal" noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

Auf den Spuren der Bibel


Die Kath. Citykirche Wuppertal lädt zusammen mit der erzb. Bibelschule Köln zu einem Bibeltag im Wuppertaler Zoo ein. (Foto: Werner Kleine)

"Tag der Schöpfung" - ein Bibelspaziergang durch den Wuppertaler Zoo

Das Wort Gottes ist Wort des Lebens. Gott ruft durch sein Wort die Schöpfung in das Dasein. Das ist Grund genug, am jährlichen Tag der Schöpfung auch das Wort Gottes in besonderer Weise zu betrachten. In den letzten Jahren fand anlässlich des Schöpfungstages am 1. September eine Wanderung mit der Bibel durch den Königsforst statt. In diesem Jahr stehen die Mitgeschöpfe des Menschen im Mittelpunkt. Bei einem gemeinsamen Spaziergang durch den Wuppertaler Zoo, der mit seiner Parkanlage nicht nur zu den ältesten, sondern auch schönsten Zoos gehört, werden verschiedene Bibelstellen betrachtet, die gerade die Tiere als Teil der Schöpfung sehen. Der an die Menschen gerichtete Schöpfungsauftrag umfasst gerade auch die Verantwortung für seine Mitgeschöpfe. So erscheinen alt- und neutestamentliche Texte nicht nur in einem besonderen Licht; es wird auch deutlich, welchen Reichtum das Wort Gottes für das Leben selbst hat.

Dazu laden ein die Erzbischöfliche Bibel- und Liturgieschule und die Katholische Citykirche Wuppertal.

Referent: Dr. Werner Kleine

Sonntag, der 7. September 2014
Ort und Treffpunkt    14 Uhr, Zoologischer Garten der Stadt Wuppertal, Haupteingang, Hubertusallee 30, 42117 Wuppertal
14.00 - 17.00 Uhr

Erwachsene 7 Euro, Kinder 3 Euro (bezuschusste Preise)
Die Gebühr wird vor Ort in bar eingesammelt und wird ausnahmslos für den Eintritt in den Zoo verwendet. Bitte halten Sie Kleingeld bereit!

Anmeldung:
Erzbischöfliche Bibel- und Liturgieschule
Marzellenstraße 26, 50668 Köln
0221-1642-7000 oder E-Mail an sigrid.klawitter@erzbistum-koeln.de

Anmeldeschluss: 27. August 2014

Handy und Smartphone für Senioren


Zu kleine Knöpfe, komplizierte Menüs – das macht älteren Handynutzern besonders zu schaffen. Und wenn Jugendliche sich über Smartphones unterhalten, können ältere Menschen meist nicht mehr folgen. Viele sind einfach nur ratlos und lassen das Handy oder Smartphone lieber zu Hause in der Schublade liegen.
Das muss nicht sein. Das Katholische Bildungswerk bietet vom 8.-18. September nachmittags Aufbau- und Vertiefungskurse besonders für ältere Menschen an, in denen der Umgang mit Handy und Smartphone gelernt und geübt werden kann. Information und Anmeldung erhalten Sie unter Tel.: 0202-49583-0.

Katholische Citykirche vor Ort


Katholische Citykirche vor Ort

Am Mittwoch, dem 10. September 2014 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 11.00-15.00 Uhr auf der Alten Freiheit in Wuppertal-Elberfeld zu finden sein.

Glaubensinformation: Das Credo - Glaubensformeln im Neuen Testament


Am Mittwoch, dem 10. September 2014 lädt die Katholische Citykirche Wuppertal wieder zur „Glaubensinformation in Wuppertal“. Das Thema des Abends lautet: „Glaubensformeln im Neuen Testament“. Bereits in den Anfängen des Christentums bildeten sich wenige Jahre nach Entstehen der ersten Gemeinden formelhafte Glaubensbekenntnisse heraus, die teilweise in den Schriften des Neuen Testamentes – vor allem in den Paulusbriefen – erhalten sind. Diese Glaubensformeln werden im Verlauf des Abends vorgestellt, in ihren historischen Kontext eingeordnet und inhaltlich erläutert. Auf diese Weise werden die Urwurzeln des christlichen Glaubens deutlich. Der Abend beginnt um 19.30 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage). Es referiert Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet im Rahmen der Aktion Wuppertal-24-Stunden-Live am Freitag, dem 12. September 2014 um 20.00 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kirchenführung dauert etwa 60 Minuten.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Pfarrfest in St. Konrad (Wuppertal-Hatzfeld)


Faires Fest 2014


Auch in diesem Jahr lädt der Wuppertaler Katholikenrat gemeinsam mit der evangelischen CityKirche Elberfeld zum Fairen Fest ein. Das Faire Fest findet am Samstag, dem 13. September 2014 von 11.00-16.00 Uhr auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld statt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf fairen Produktionsbedingungen für Bekleidungstextilien: „Die letztes Jahr bekannt gewordenen Unglücksfälle in Textilfabriken in Bangladesch haben die Bevölkerung für die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie sensibilisiert. Umso wichtiger erscheint es uns, die Wuppertaler Bürger über Konsumalternativen des fairen Handels zu informieren“, so die Vorsitzende des organisierenden Sachausschusses, Dr. Birgit Timmermann, zur Aktualität des Themas.

Das Faire Fest bietet ein ebenso informatives wie unterhaltsames Programm: Interviews mit Experten aus der Entwicklungszusammenarbeit werden eingerahmt von afrikanischen Chorgesängen, zahlreichen Mitmachaktionen sowie Workshops, einer Upcycling-Modenschau und einem Markt der Möglichkeiten, der von lokalen Eine-Welt-Gruppen auf die Beine gestellt wird.

Das Faire Fest ist gleichzeitig die Auftaktveranstaltung der Fairen Wcohen vom 13.-28. September, einem bundesweiten Aktionszeitraum rund um das Thema Fairer Handel.

 Flyer Faires Fest 2014

Der Breuer-Kolping-Weg - Führung mit Elke Brychta am 28. September 2014


Adolph Kolping

Gregor Breuer und Adolph Kolping – zwei Persönlichkeiten, die im Wuppertal des 19. Jahrhunderts gewirkt haben. Was verband die beiden katholischen Lehrer und Sozialreformer und welches gesellschaftspolitische Engagement entwickelten sie? Diese besondere Stadtführung zur lokalen Sozial-, Bildungs- und Religionsgeschichte gibt u.a. auch Einblicke in die Geschichte des ältesten Wuppertaler Gymnasiums und des „Kapellchen“ sowie der Kirchlichen Hochschule als Einrichtung der Bekennenden Kirche.

Der nächste Breuer-Kolping-Weg beginnt am Sonntag, dem 28. September 2014 um 15.00 Uhr am Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium (am Denkmal Pallas Athene), Johannisberg 20 (u.a. zu erreichen über die Bushaltestelle Historische Stadthalle). Ende ist gegen 17.15 Uhr. Teilnahmegebühr: 3 Euro.
Mit der Historikerin Elke Brychta. In Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal, Solingen und Remscheid.

Mehr unter www.laurentiusweg.de.

Chorwoche in St. Laurentius (Wuppertal-Elberfeld)


Vom 8. September bis zum 14. September 2014 findet an der Basilika St. Laurentius Wuppertal eine Chorwoche für alle Interessierten und Singbegeisterten statt.
Geprobt wird an fünf Abenden – von Montag bis Freitag, jeweils zwischen 19.30 Uhr und 21.30 Uhr – im Breuersaal (Auer Schulstraße 5) die Messe solennelle op. 16 für zwei Orgeln und vierstimmig gemischten Chor von Louis Vierne. Zum Abschluss werden die erarbeiteten Messteile am Sonntag, dem 14.9. im Gottesdienst um 11.30 Uhr in der Basilika St. Laurentius aufgeführt. Gesamtleitung: Kantor Tobias Brändle, Korrepetition und Stimmproben: Patrick Kampf.
Anmeldungen werden ab sofort gerne entgegengenommen im Pfarrbüro St. Laurentius (0202371330) oder im Internet unter bit.ly/chorwoche14.

Tiersegnung • Samstag, 4. Oktober 2014, 17 Uhr • Laurentiusplatz (Wuppertal-Elberfeld)


Mo, 03. Oktober 2022 - So, 16. Oktober 2022

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Die Gefahr der Unterlassung

Nicht nur durch falsche Lehren wird das Leben einer Gemeinde bedroht. Häufiger ist das falsche Tun und die Unterlassung des rechten Tuns. Jeder Einzelne trägt mit und ist mitverantwortlich. Jeder, der gut ist und gut denkt und handelt, stärkt die Kraft des Guten in der Gemeinde Gottes.
(aus dem Schott-Messbuch, Einführung in den 23. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A)

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