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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (31. Januar 2016 - 4. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Liebe Leserinnen und Leser,

der freie Gedanke ist ein Luxus, den sich heutzutage nur noch wenige leisten. Das Denken vieler ist kontaminiert mit Angst und vagen Befürchtungen. Die Seuche panischer Verlustängste hat sich tief in die Hirne und Herzen gefressen. Sie äußert sich in den Symptomen, die das Schwarz-Weiß-Denken längst hinter sich gelassen hat und nur noch Dunkelbilder generiert. Alles erscheint dunkel. Gemalt wird nur noch in schwarz. Wie bei einer radioaktiven Kettenreaktion befeuern sich die Schwarzmaler gegenseitig. Die Kontamination frisst sich weiter vom Denken in die Herzen. Der Hass auf alles, was anders ist, ist der Fallout dieses intellektuellen Super-GAUs, den die Gegenwart erlebt.

Die dekontaminierende Kraft der Kritik hat gegenwärtig keine Konjunktur. Überfordert von einer Welt, die zunehmend als komplex erkannt wird, sehnt sich das Kind im Menschen nach dem mächtigen Wort, mit dem früher schon Vater und Mutter die Geister aus dem dunklen Kinderzimmer vertrieben haben. Alles hatte seine Ordnung, wenn man gemeinsam unter das Bett geschaut hatte, nur um zu sehen, dass dort nichts Bedrohliches war. Und zur Sicherheit blieb die Tür einen kleinen Spalt breit auf; der schmale Lichtstrahl war eine Verheißung der Gegenwart derer, die die Geister in Schach halten konnten. Man konnte sie nicht mehr ahnen als sehen. Aber der schmale Schimmer genügte als Verheißung, dass alles ein gutes Ende nehmen und die Sonne wie gewohnt am nächsten Tag aufgehen würde.

Angst ist ein enges Gefängnis. Der schmale Lichtstrahl verheißt eine Freiheit, die das Kinder freilich noch nicht erlangen kann. Es muss erst lernen, den Kampf mit den Mächten der Freiheit aufzunehmen. Freiheit ist nicht nur eine Verheißung. Freiheit birgt Gefahren. Man kann sich in ihr verlieren. Die Kindheit ablegend ringen Heranwachsende mit den Herausforderungen der Freiheit. Sie wähnen sich zwar zu allem fähig, möchten aber noch für nichts verantwortlich sein. Der Haushalt der Kräfte ist noch im Ungleichgewicht. Dass die Freiheit ihren Preis hat, ist eine Erkenntnis, die der am Leben gereifte Mensch erlangt. Nicht wenige aber scheitern an dieser Aufgabe. Freiheit ist anstrengend, gerade weil sie Verantwortung impliziert. Da ist es einfacher, die Schuld immer bei anderen zu suchen. Wer so denkt, bleibt aber unmündig. Er gräbt sich selbst im Stadium der Unmündigkeit ein.

Das Leben aber ist wesenhaft Entwicklung. Stillstand bedeutet Tod. Niemand kann bleiben. Niemand kann den Augenblick festhalten. Das hat Auswirkungen für die Entwicklung des Menschen. Er muss schreiten. Die Frage ist nur in welche Richtung. Er kann voranschreiten zur Reifung, oder zurückgehen und retardierend die verlorene Sicherheit der Kindheit ersehnen.

Reifung aber bedeutet Verantwortung. Der Erwachsene nimmt die Herausforderungen des Lebens an. Er weiß, dass das Leben eine unsichere Angelegenheit ist. Man mag den Lauf der Gestirne und Planeten berechnen; des Lebens und der Dinge Lauf eignet eine wesenhafte Unberechenbarkeit. Der Erwachsene weiß das. Er nimmt die Herausforderung an, ringt mit ihr und dem Leben, sucht nach Wegen und geht sie. Das Kind aber liegt im Bett, zieht die Decke über den Kopf und hofft, dass unter dem Bett nichts ist. Weil es sich aber nicht getraut, nachzusehen, steigt die Angst hoch. Die Angst kontaminiert sein Denken. Schatten und Geräusche nehmen unheimliche Gestalt an – eine Halluzination, mehr nicht; aber davon weiß das Kind noch nichts. Gott sei Dank ist dieser Lichtstrahl da, der einen Ausweg verheißt.

Der Lichtstrahl aus dem Flur vor dem Kinderzimmer verheißt die Sicherheit der elterlichen Gegenwart. Darauf ist das Kind konditioniert. So kann es die Schemen in Schach halten. Führt aber jeder Lichtstrahl, dem die verkinderten Erwachsenen folgen, in die ersehnte Geborgenheit?

Der frühkindliche Reflex des Schreis nach Ordnung fand seine Erfüllung in der machtvollen Gegenwart der Eltern. Er sitzt tief im Unterbewusstsein der Menschen. Die Angst vor Veränderung lässt gerade die Angstvollen nach der starken Hand rufen. Komplexe Herausforderungen und Lösungen sind keine Sache der Angstvollen. Einfache Denkmuster und Antworten sind das, was sie suchen und brauchen, eine starke Hand, die den schemenhaften Gestalten Einhalt gebietet und ihnen die Tür weist. Die Grenze wird dann zum Synonym einer scheinbaren Sicherheit. Man zieht dann Zäune – zuerst in den Köpfen, später dann in der Welt – die vordergründig die Herausforderung fernhalten, so dass man sich nicht mit ihr beschäftigen muss. Übersehen wird dabei aber meist, dass jeder Zaun auch zum eigenen Gefängnis wird. Wer sich nicht mehr vor die eigene Tür traut, sperrt sich selbst gewählt ein. Die Selbstaufgabe der Freiheit ist der Preis für eine eingebildete Sicherheit.

Schwarzseherinnen und –maler haben in solchen Zeiten Hochkonjunktur. In den schwarzen Visionen, die sie zeichnen, zünden sie hier und da Irrlichtern gleich kleine Funken an, nach denen die Ängstlichen begierig schnappen und ihnen folgen. Man erkennt in der selbstgewählten Dunkelheit keinen Weg mehr, denn die Tür, die dem Lichtstrahl der Verheißung Raum gab, hat man ja längst geschlossen. Da sind keine Eltern mehr, die Sicherheit geben. Man ist ja schließlich erwachsen. Aber im Herzen ängstigt sich ein Kind vor dem schwarzen Mann, dem bösen Wolf und der alten Hexe. Und die Bilder, die da hochsteigen sind mächtig. Das Licht aber, das Licht könnte den Weg weisen. Und so tappt der angstvolle Gernegroß laut singend durch den Dunkelwald seines Lebens den Irrlichtern derer hinterher, die law and order verheißen, aber nur zu awe and border führen. Erst, wenn es zu spät ist, wird das Kind erkennen, dass sich die Wirklichkeit, in die es sich da selbstgewählt hineinbegeben hat, ein wahrhafter Alptraum ist.

Die Seuche der gedanklichen Kontamination ist in diesen Tagen schon weit fortgeschritten. Gerade mit Blick auf die Herausforderungen der Gegenwart, die sich auch aus den Fluchtbewegungen ergibt, haben die Hochkonjunktur, die einfache Antworten haben. Sie rufen danach, die Grenzen zu schließen. Das Problem ist dann aus den Augen und damit aus dem Sinn. Was kümmert uns das ganze Elend, wo wir es doch so gut haben. Schließt die Türen, macht die Grenzen dicht, dann brauchen wir uns mit dem Leid nicht mehr zu beschäftigen. Lasst uns einen goldenen Käfig bauen, die Freiheit ist uns doch zu anstrengend. Hier drinnen sind wir sicher.

Einmal abgesehen davon, dass die Naivität derer, die so reden, außer Acht lässt, dass geschlossenen Grenzen für alle geschlossen sind: Wer soll den Kleinen im goldenen Käfig noch Wasser und Nahrung bringen, wenn man die Grenzen wirklich richtig dicht macht? Auch das eigentliche Problem ist nicht gelöst. Man hat es nur verschoben. Manch eine ist sogar dazu fähig, den Gebrauch von Waffen zum Schutz der Grenzen zu fordern, aber letztlich dann doch für nichts verantwortlich. Den Ruf nach dem Gesetz stimmen diese Menschen immer dann an, wenn es für andere gilt; den an sie selbst gerichteten Forderungen des Gesetzes weicht man aber lieber elegant aus.

Das ist die Art zu denken, die ängstlichen Kindern zu eigen ist. Erwachsenen stellen sich ihren Herausforderungen. Nicht umsonst heißt es in der zweiten Lesung vom 4. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahrs C:

Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was Kind an mir war. (1 Korinther 13,11)

Paulus nimmt für sich in Anspruch, wie ein Mann zu handeln und die Herausforderungen des Lebens anzunehmen. Wie er das tut, beschreibt er in den vorhergehenden Versen, in denen er das hohe Lied der Liebe singt.

Liebe – das ist auch so ein kontaminiertes Wort. Sein inflationärer Gebrauch hat es entwertet und verniedlicht. Liebe – das klingt harmlos, einfach lieb. Der liebe Jesus und der liebe Gott werden es schon richten. Und wenn sie es nicht tun, dann wendet sich der Mensch enttäuscht ab. Die so kontaminierte Liebe ist keine Herausforderung. Sie ist belanglos, seicht, ein oberflächliches Gefühl scheinbarer Geborgenheit, noch nicht einmal ein stilles Wasser, eher ein schlammiger Tümpel, oberflächenwarm, aber voll von klebrigem Schlick.

Schon in Paulus’ Zeiten muss es dieses Missverständnis gegeben haben. Er singt zwar von einer Liebe, ohne die alles nichts ist. Dann aber beschreibt er die Herausforderungen dieser Liebe:

Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. (1 Korinther 13,4-7)

Die Liebe, von der Paulus spricht, sucht nicht den eigenen Vorteil. Sie ist anders, als die kontaminierte Liebe, die vom anderen den Himmel erwartet, und die gerade deshalb so oft in Hass und Enttäuschung umschlägt, weil der andere sich als Mensch und nicht als Engel entpuppt. Den Himmel auf Erden kann eben nicht von Menschenhand erbaut werden.

Anders dagegen die Liebe, von der Paulus spricht. Sie weiß um die Herausforderungen des Lebens. Sie ist bereit, zu ertragen. Sie ist bereit, alles zu geben. Sie ist bereits, Widerstände zu überwinden. Sie ist bereit, allen Herausforderungen stand zu halten. Wer so liebt, ist alles andere als naiv. Wer so liebt, trotz den Stürmen des Lebens. Wer so liebt, sieht nicht nur sich. Wer so liebt, sieht vor allem den anderen, das Gegenüber. Wer so liebt, ringt um die Wahrheit. Wer so liebt, kann keine Grenzen bauen. Wer so liebt, weiß, dass alles Leben immer nur vorläufig ist, im Fluss, eine stetige Herausforderung, anstrengend, aber unendlich wertvoll. Wer je von solcher Liebe kontaminiert wurde, ist für die Banalität dunkler Visionen hoffnungslos verloren.

Diese Liebe ist nicht einfach schön. Sie provoziert. Wie sehr, musste bereits Jesus selbst erfahren. Das Evangelium vom 4. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres C berichtet davon. Zu Beginn seines öffentlichen Wirkens predigt er in der Synagoge von Nazareth. Es heißt, dass seine Rede Beifall fand. Die Zuhörer aber haben den tieferen Sinn seiner Worte und die ihnen innewohnende Herausforderung nicht verstanden. Er hatte aus dem Propheten Jesaja gelesen, in dem es heißt, dass ein Gnadenjahr des Herrn ausgerufen werde (vgl. Lukas 4,19). Man hatte schon von ihm gehört und erhoffte sich von ihm, einem der ihren, jetzt entsprechende Taten. Solchen Selbstverständlichkeiten aber tritt Jesus entgegen:

Sicher werdet ihr mir das Sprichwort vorhalten: Arzt, heile dich selbst! Wenn du in Kafarnaum so große Dinge getan hast, wie wir gehört haben, dann tu sie auch hier in deiner Heimat! Und er setzte hinzu: Amen, das sage ich euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt. (Lukas 4,23f)

Das wäre auch zu schön: Einer, der alle Problem löst. Gerade weil es einer der ihren ist, haben sie doch einen Anspruch darauf. Das aber ist nicht der Weg Jesu. Er nimmt den Menschen nichts ab, was die Menschen selbst tun können. Jeder muss die eigene Herausforderung annehmen.

So enttäuscht, schlägt die Stimmung schnell um. Aus dem „Willkommen“ wird ein „Hinaus mit ihm“. Die Menge gerät an den Abgrund – und Jesus mit ihnen. Seine Souveränität aber ist groß:

Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg. (Lukas 4,30)

Europa hat offenkundig die Lehren gerade aus der jüngeren Geschichte nicht gezogen. Abschottung, Populismus und die einfachen Lösungen haben die Menschen bisher immer genau so an und sogar in den Abgrund geführt wie die Verheißungen von Menschenhand gemachter Paradiese. Das Bedürfnis nach eng umgrenzter Sicherheit ist ein kindliches. Erwachsene Souveränität hingegen stellt sich den komplexen Herausforderungen. Denen, die wütend-trotzigen Kindern gleich die hilflosen Fäustchen ballen, muss vielleicht nur wieder die Tür einen Spalt breit geöffnet werden, auf, dass die Irrlichter ihr Macht im Licht der Wahrheit einbüßen. Das Wort des Herrn ist da eine gute Leuchte. Wo aber sind die Propheten, die es laut ausrufen? Fürchtet euch nicht! Stellt euch der Herausforderung! Jetzt!

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Neuer Kurs für erwachsene Firmbewerber


Am Mittwoch, dem 23. März 2016 startet der neue Vorbereitungskurs für erwachsene Firmbewerberinnen und -bewerber. Die Firmung wird im Rahmen einer Eucharistiefeier am Samstag, dem 14. Mai 2016 im Kölner Dom gespendet. Alle weiteren Informationen finden Sie hier:

KGI Fides Wuppertal: Firmkurs 1. Halbjahr

Vigilfeier zum Fest Darstellung des Herrn • 1.2.2016, 20.30 Uhr • St. Laurentius


Katholische Citykirche vor Ort


Dr. Werner Kleine vor Ort im Gespräch mit Passanten. (Foto: Christoph Schönbach)

Am Dienstag, dem 2. Februar 2016 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12.00-14.00 Uhr auf dem Von-der-Heydt-Platz in Wuppertal-Elberfeld stehen.


ansprechBAR - die offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal • 3.2.2016 • Kaffee Engel


Die nächste offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal findet am Dienstag, dem 3. Februar 2016, von 13.00-14.00 Uhr Uhr im Kaffee Engel (Friedrich-Ebert-Str. 13 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Als Mitarbeiter der Katholischen Citykirche Wuppertal steht dann Dipl. theol. Katharina Nowak und Pastoralreferent Dr. Werner Kleine zum Gespräch über Gott und die Welt, aber auch für kritische Fragen zur Verfügung.

Glaubensinformation: Mit der Bibel beten - Die Psalmen


Mit einer Liveübertragung aus Jerusalem

Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ lädt die Katholische Citykirche Wuppertal zu einem Abend über zu dem Thema „Mit der Bibel beten: Die Psalmen“ ein.

Die Psalmen sind mehr als ein Buch in der Heiligen Schrift. Die Psalmen bezeugen das existentielle Beten vor Gott in Freude und Dank, aber gerade auch in Not und Bedrohung. Als „Gebetbuch“ prägen sie auch das kirchliche Leben. In der Tradition der römisch-katholischen Kirchen werden täglich sieben Gebetszeiten abgehalten, in denen vor allem Psalmen gesungen bzw. gebetet werden – das sogenannte Stundengebet.

Die Psalmen sind eine lyrische Form des Betens. Der in Jerusalem (Israel) lebende und arbeitende Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner hat sie wissenschaftlich erforscht. Er wird an dem Abend live aus Jerusalem via „Skype“ zugeschaltet und von seiner Arbeit berichten, aber auch mit dem Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine und den anwesenden Teilnehmern diskutieren.

Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine sind außerdem Initiatoren und Autoren des Weblogs „Dei verbum“ (www.dei-verbum.de).

Der Abend findet am Mittwoch, dem 3. Februar 2016 von 19.00-20.30 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7 – am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld – 1. Etage) statt. 

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Sprechstunde für wiederverheiratet Geschiedene


Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (Kath. Wiedereintrittstelle) lädt zu einer Sprechstunde für wiederverheiratet Geschiedene ein. Die Sprechstunde findet am Donnerstag, dem 4. Februar 2016 um 14.30 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, 42103 Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) statt.

In der Sprechstunde steht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (Referent in der KGI Fides-Stelle Wuppertal) als Gesprächspartner zur Verfügung. Er ist während der Sprechstunde auch telefonisch unter 0202-42969675 zu erreichen.

Mittagsmusik zum Karnevalssamstag


Klangnacht in der Beyenburger Klosterkirche


Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am Donnerstag, dem 11. Februar 2016 um 19.00 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kirchenführung dauert etwa 60 Minuten.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Kirche im Radio


Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 7. Februar 2016 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Soundcloud-Account der Katholischen Citykirche Wuppertal (oder hier auf der Homepage) noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

Mo, 03. Oktober 2022 - So, 16. Oktober 2022

Keine Termine gefunden

Unbequem

Die frohe Botschaft Jesu ist keine bequeme Botschaft, sie war es nie. Das Evangelium ist nicht von dieser Welt; es ist Gottes Wort an die Welt und fordert ihren Widerspruch heraus. - „Lehren, mein lieber junger Mann, das ist kein Spaß. Gottes Wort, das ist glühendes Eisen. Und du willst es lehren, indem du es mit der Zange anfasst, um dir die Finger nicht zu verbrennen! Du willst nicht mit bei Händen danach greifen? Dass ich nicht lache.“
(G. Bernanos)

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