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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (3. Januar 2021 - Zweiter Sonntag nach Weihnachten, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Katharina Nowak

„Und das Wort ist Fleisch geworden“

Liebe Leserinnen und Leser,

wer durch die derzeitigen Regeln Weihnachten nicht in der gewohnten Weise mit Kirchgang, Familienfeier und Verwandtenbesuchen gestalten konnte, der mochte womöglich Zuflucht in den gigantischen Weiten des Internets suchen, wo auch an gestreamten Gottesdiensten kein Mangel herrschte. Manchmal fragte man sich allerdings, ob der Aufruf des Mainzer Bischofs Kohlgraf, in den Predigten nicht zu viel zu argumentieren und schlaue Gedanken vorzutragen, nicht auf allzu fruchtbaren Boden gefallen war. Ein Übermaß theologischer Reflektion schien mir bislang vielerorts nicht das Hauptproblem unserer Verkündigung zu sein, aber das liegt womöglich an meiner (Frosch-) Perspektive.


Jedenfalls wie auf Kommando erfreute uns der Regensburger Bischof mit tiefschürfenden Erwägungen zum Mannsein Jesu, das nach Auffassung der römisch-katholischen wie der orthodoxen Kirchen von „seiner natürlichen Zeichenhaftigkeit her“ zur Repräsentation des Hauptes der Kirche gehöre; wobei die Frage offen bleiben muss, wie das Urbild der Kirche, das ja an sich immer Maria sein soll, mit einem männlichen Haupt zusammen zu denken sein soll? Ikonographisch kommt man da ins Taumeln.

Aber inhaltlich sprang ihm der Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück zur Seite, der in der Herder Korrespondenz zum nämlichen Thema meinte, die sakramentale Repräsentation Christi durch männliche Priester sei „nach wie vor angemessen.“ Es folgen noch allerlei Erwägungen zu praktischen Problemen mit der Orthodoxie oder dem schismatischen Potential, die sicher angemessen zu bedenken sind, aber dann kommt doch noch die altbewährte Drohung mit dem Identitätsverlust, wenn Tück ausführt, es sei ein Grundkonflikt der Logik funktionaler Gleichstellung - wie es die westlichen Gesellschaften machen - mit der für die Kirche zu Recht leitenden Logik sakramentaler Repräsentation. Man fragt sich, wo man mit dem Kopfschütteln anfangen und dem Abwenden aufhören soll, wenn selbst angesehene Wissenschaftler ohne Argumente, sondern stattdessen mit mysteriösem Geraune von Heilsökonomie und der Forderung nach einem Sensorium für sakramentales Denken selbst gar nicht am inhaltlichen Diskurs teilnehmen, sondern stattdessen dunkel andeuten. Dass Jesus von Nazareth ein Mann war, ist für das Geschehen heute am Altar unserer Kirchen so bedeutend, wie dass er ein armer, jüdischer Zimmermannssohn war. Wo ist der inhaltliche Zusammenhang von Chromosomenart mit sakramentaler Repräsentation? Oder soll uns weisgemacht werden, Jesus habe nur als Mann sagen können, dass, wer ihn sieht, den Vater sieht? Der ja doch, wie wir seit Johannes Paul II. wissen, mehr weibliche als männliche Züge hat?

Zweifellos gibt es triftige Gründe, nicht zuletzt der Ungleichzeitigkeit der kulturellen Entwicklung auf der Welt, die es schwer machen, die notwendigen Entwicklungsschritte zu machen oder gar zu beschleunigen. Aber wir hätten schon viel früher anfangen können und sollten jetzt nicht mehr warten bis auch die letzte Frau die Kirche verlassen haben wird.

Es bleibt dabei: Offenbarung muss gedeutet werden, weil keine Sätze vom Himmel gefallen sind, sondern Gott den Menschen in ein Gespräch gezogen hat. Aber nicht den Protomenschen, gültig für alle Zeiten, sondern den ganz konkreten Menschen in aller Bedingtheit seiner Zeitgenossenschaft.

„Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.“ (Joh 1,18)

An dieser Kunde Anteil wünsche ich Ihnen, ganz hier und ganz heute.

Ihre
Katharina Nowak

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Und der Knabe schweigt


Neutestamentliche Betrachtungen zu einem außergewöhnlichen Weihnachtsfest 2020

Weihnachten wird im Corona-Jahr 2020 zur Herausforderung. Können Präsenzgottesdienste wichtige Hoffnungszeichen in dunkler Zeit sein oder setzen sie die Menschen einer Gefahr aus. Das sind möglicherweise die falschen Alternativen. Weihnachten wird im Corona-Jahr 2020 so oder so anders gefeiert werden. Weihnachten als das Fest, an dem der Ewige das menschliche Leben heiligt, hat in diesem Jahr eine ganz eigene Botschaft, die zukunftsweisend ist: Jetzt seid ihr dran!

Zum Beitrag "Und der Knabe schweigt" von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Künstler-Krippe – Festankündigung zum Dreikönigstag


Jesus ist in der Künstlerkrippe angekommen. Am 6.1.2021 werden die Weisen aus dem Morgenland kommen. (Foto: Christoph Schönbach)

Am Mittwoch, dem 6. Januar 2020, dem Dreikönigstag, findet um 12.00 Uhr an der Künstler-Krippe die alljährliche Festankündigung statt. Normalerweise kämen dann auch die Könige zur Krippe und würden dort feierlich empfangen, wenn sie Gold, Weihrauch und Myrrhe zum Jesuskind bringen. Wegen der Corona-Pandemie können leider die „echten“ Könige aus St. Laurentius, die Sternsinger, nicht kommen. Allerdings werden die Figuren der drei Könige der Krippe der Laurentiusbasilika dem Jesus-Kind an der Künstler-Krippe ihre Aufwartung machen und Gold, Weihrauch und Myrrhe bringen.

Traditionell werden am Dreikönigstag die Daten der beweglichen Feiertage des Kirchenjahres (Ostern, Pfings-ten, Christi Himmelfahrt, Fronleichnam) verkündet. Dieser Tradition folgend wird Pastoralreferent Dr. Wer-ner Kleine nach dem Einzug der Drei Könige die Festankündigung in der alt überlieferten Weise als Gesang vortragen. Die Dreikönigsfeier an der Künstler-Krippe wird mit dem Segen für das kommende Jahre beschlossen. Wegen der Corona-Pandemie ist eine Teilnahme vor Ort nur unter Wahrung der geltenden Infektionsschutzmaßnahmen möglich (dazu gehören das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie Wahrung der Abstandsregeln). Die Katholische Citykirche Wuppertal empfiehlt, sich die Festankündigung im Internet anzusehen. Die Festankündigung wird live gestreamt (www.kck42.de/krippelive) und hier auf der Homepage zu sehen sein.

Sternsingen 2021


Die diesjährige Sternsingeraktion steht unter besonderen Vorzeichen. Wegen der Corona-Pandemie werden die Sternsinger nicht, wie in den vergangenen Jahren, von Haus zu Haus ziehen können, um den Segen zu bringen. Trotzdem findet das Sternsingen statt. Die Gemeinden haben kreative Ideen entwickelt - vom Drive-In-Sternsingen über Segenstüten bis hin zu Onlinebesuchen. Der Segen kommt auch zu Ihnen - und spenden für die Kinder in den Gebieten der Welt, die der Unterstützung bedürfen, kann man natürlich auch. Wie das alles in Ihrer Gemeinde geht, erfahren Sie auf den Homepages Ihrer Gemeinde. Die finden Sie, wenn sie im Pfarrbüro24 (www.pfarrbuero24.de) unter "Angebote" auf "Kontaktaufnahme" klicken. Dort erhalten Sie die entsprechenden Informationen, wie Ihre Gemeinde zu erreichen ist - darunter auch die Internetadresse der Homepage. Sie können dort auch eine Kontaktaufnahme initiieren, um entsprechende Informationen zu erhalten.

Der Segen jedenfalls gilt:

20*C+M+B+21

"Christus Mansionem Benedicat" - Christus segne dieses Haus und alle die darin ein und ausgehen im Jahr 2021.

Vespern in St. Laurentius


Auch im Jahr 2021 wird jeden Donnerstag die Vesper der Katholischen Citykirche Wuppertal in St. Laurentius gefeiert. Sie findenwie gewohnt um 18.30 Uhr in der Laurentiusbasilika (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt. Allerdings sind weiterhind die notwendigen Abstände zu beachten. Die Mitfeiernden werden deshalb gebeten, sich der entsprechend positionierten Bestuhlungen zu bedienen. Außerdem werden zu möglichen Nachverfolgung die Kontaktdaten (Name und Telefon oder E-Mail-Adresse) erhoben. Bei der Vesper ist außerdem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes notwendig.

Man kann an den Vespergebeten auf unterschiedliche Weise teilnehmen: einfach hörend oder mitsingend. Die Vespern werden in der traditionellen Weise des katholischen Stundengebetes gesungen. Schon nach kurzer Zeit kann man die traditionellen Psalmengesänge mitsingen.

Jesus, der Christus - wahrer Mensch und wahrer Gott • Glaubensinformation als Webinar


Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ der Katholischen Citykirche Wuppertal spricht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine am Mittwoch, dem 20. Januar 2021 um 19.00 Uhr im Rahmen eines Webinars über das Thema „Jesus, der Christus - wahrer Mensch und wahrer Gott“.

Die Erfahrung, dass der am Kreuz hingerichtete Jesus von Nazareth von den Toten auferstanden ist, weckte unmittelbar die Frage danach, wer dieser Mann ist. Bereit im Neuen Testament reift die Erkenntnis, dass Gott selbst in Jesus Christus wirksam war. Die theologische Reflexion der ersten Jahrhunderte führt dann schließlich zu dem Bekenntnis, dass Jesus Christus wahrer Gott und wahrer Mensch ist - ein Bekenntnis, dass ohne die Auferstehung vom Kreuzestod undenkbar, für das Christentum gleichzeitig aber fundamental ist. Aus diesem Bekenntnis ergeben sich weitere Fragen: Was kann über den historischen Jesus gesagt werden? Wenn der Glaube an ihn fundamental ist, welche Bedeutung hat er für Israel und die Juden, deren Erwählung von Gott nie zurückgenommen wurde?

Der Abend, der eine gute Möglichkeit bietet, sich in besonderer Weise auf das Weihnachtsfest vorzubereiten, findet am Mittwoch, 20. Januar 2021 von 19.00-20.30 Uhr als Webinar (www.kck42.de/webinar) statt.

Die Glaubensinformation, die sonst immer als Präsenzveranstaltung im Katholischen Stadthaus in Wuppertal stattfindet, wird aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Beschränkungen als Webinar durchgeführt.

Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich am Mittwoch, dem 20. Januar 2021 ab etwa 18.50 Uhr unter folgendem Link zum Webinar zuschalten: www.kck42.de/webinar.

Eine Teilnahme ist sowohl via PC also auch Smartphone oder Tablet möglich. Eine gesonderte Software wird nicht benötigt. Für die Teilnahme ist u.U. die Angabe eines Namens und einer E-Mail-Adresse erforderlich. Auf Wunsch können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Webinar nur als Zuschauende teilnehmen, werden also nicht eingeblendet.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Die Reihe Glaubensinformation gibt es jetzt auch als Podcast bei iTunes, Spotify oder direkt als Feed für den Podcastplayer.

Video-Mitschnitte vergangener Glaubensinformationen gibt es als Playlist bei YouTube.

Kirche im Radio


Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 3. Januar 2021 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Podcast der Sendung "Himmel und Erde" noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"


Sa, 16. Januar 2021 - Fr, 16. April 2021

Januar
3. Woche
Mi, 20. Januar 2021 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Februar
5. Woche
Mi, 03. Februar 2021 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

6. Woche
Di, 09. Februar 2021 19:00 Berliner Plätzchen
Berliner Straße 173
42277 Wuppertal
7. Woche
Mi, 17. Februar 2021 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

März
9. Woche
Mi, 03. März 2021 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

11. Woche
Mi, 17. März 2021 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

13. Woche
Mi, 31. März 2021 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

April
15. Woche
Di, 13. April 2021 19:00 Berliner Plätzchen
Berliner Straße 173
42277 Wuppertal
Mi, 14. April 2021 19:00 - 20:30

Als aber Gott den Menschen anblickte, gefiel er Ihm sehr, weil Er ihn nach dem Gewand Seines Abbildes und nach Seinem Gleichnis geschaffen hatte, damit er mit dem vollen Ton seiner vernünftigen Stimme alle Wunderwerke Gottes verkünde. Der Mensch ist nämlich das vollkommenste Wunderwerk Gottes, weil Gott durch ihn erkannt wird und weil Gott alle Geschöpfe seinetwillen erschaffen hat. Ihm hat Er mit dem Kuss der wahren Liebe gestattet, durch seine Vernunft Ihn zu preisen und zu loben.
(Hildegard von Bingen)

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