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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (29. November 2015 - 1. Adventssonntag, Lesejahr C)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Liebe Leserinnen und Leser,

er hat Witterung aufgenommen. Mit der Nase auf dem Boden folgt er der Fährte. Es sind die alten Instinkte, die wirken. Der Mensch hat sie gezähmt und sich gefügig gemacht. Der ursprüngliche Beutetrieb ist aber noch intakt. Nur wer Beute macht, kann überleben. Leben – das ist für den Instinkt eben zuerst überleben. Und dazu muss die Nase auf den Boden, um die Fährte zu wittern, die ein Festfressen verspricht.

Der Philosoph Jörg Splett machte sich in einer 1987 an der Hochschule für Philosophie in München gehaltenen Vorlesung über den Hund als vermeintlichen einzig wahren Freund des Menschen lustig: Der Hund sei kein Freund, sondern einfach nur blöd, weil er in der Gesellschaft des Menschen letztlich immer noch einem instinktiven Trieb folgen würde. Der Mensch hat erkannt, dass er durch Dressur den hündischen Trieb manipulieren kann. Letztlich geht es aber immer nur um Belohnung. Der Hund tut alles für ein Bröckchen Futter.

Diese Erkennentis des Philosophen gefällt sicher nicht jedem. Der Hund wird doch immer noch als treuer Gefährte wahrgenommen, treuer als Menschen es sein können. Ehrlich gesagt aber ist die launige Bemerkung Jörg Spletts nicht frei von Wahrheit, denn der Hund ordnet sich Herrchen und Frauchen unter. Er winselt um deren Gunst. Er ist letztlich der niedere Teil in einem Rudel. Übernimmt er hingegen im familiären Rudel die Führung, erleben oder besser: erleiden seine Besitzer wohl ein Hundeleben.

Des Hundes Nase ist ein sensibles Organ. Nach neuesten Erkenntnissen ist der Hund mithilfe der Nase nicht nur in der Lage, Personen voneinander zu unterscheiden. Er kann auch Stimmungen, Krankheiten und andere Zustände mit ihr wahrnehmen. Die Nase ist wie beim Menschen unmittelbar mit dem limbischen System verbunden. Das limbische System ist unter anderem auch für das Triebverhalten zuständig. Der Instinkt wird also wesentlich auch von hier gesteuert. Es ist eine instinktive Kommunikation, die dem Hund – sei er gezähmt oder nicht – das Überleben ermöglicht. Er nimmt auf seine Weise die Zeichen der Zeit wahr, die eine entsprechende Reaktion notwendig machen.

Der Mensch ist nicht frei von Instinkten. Aber er hat es weitestgehend verlernt, instinktiv zu handeln. Ihm fehlen dafür einfach die entsprechenden Rezeptoren. Dass der Mensch trotzdem überlebt hat, verdankt er einer anderen Fähigkeit, die ihn wie vielleicht keine andere vom Tier unterscheidet: Der Mensch ist fähig zu Reflexion. Er forscht, er analysiert, er diagnostiziert, er sucht Verständnis – und er staunt. Hund mögen den Mond anbellen; der Mensch steht zuerst staunen vor diesem Gebilde am Himmel, das er in Mythen erst als Nachtbarke begreift, bevor er später die Zusammenhänge der Himmelsmechanik anwendet um schließlich zu verstehen, dass es die Gesetze der Schwerkraft sind, die den Mond auf seiner Bahn halten. Und auch damit ist der Mensch nicht zufrieden. Er forscht weiter. Er möchte zum Mond; und er fliegt zum Mond. Und wo dieser Forscherdrang gestillt ist, setzt er sich neue Ziele: den Mars. Und auch der Mars wird nicht die letzte Grenze sein, die der Mensch zu erreichen sucht. Im Anfang war das Staunen. Und der Hund bellt immer noch den Mond an.

Menschen, die bellen, deuten nicht. Der Mensch ist aber das Wesen, das den Dingen Bedeutung gibt. Das ist seine schöpfungsgemäße Berufung. Nicht umsonst heißt es im zweiten Schöpfungsbericht der Bibel nach der Erschaffung und Belebung des Adam, dieses mit Gottes Atem behauchten Lehmwesens:

Gott der Herr, formte aus dem Ackerboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und führte sie dem Menschen zu, um sehen, wie er sie benennen würde. Und wie der Mensch jedes lebendige Wesen benannte, so sollte es heißen. Der Mensch gab Namen allem Vieh, den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes. Aber eine Hilfe, die dem Menschen entsprach, fand er nicht. (Genesis 3,19f)

Der Mensch reagiert nicht instinktiv, sondern intuitiv und reflektiv. Die Intuition ermöglicht ein unmittelbares Erfassen von Zusammenhängen, die – später – mit dem Verstand reflektiert werden. Intuition beruht auf Erfahrung, Reflexion auf Bildung. Beides zusammen verhindert nicht nur, dass der Mensch hilflos seinen Trieben ausgeliefert ist; weil es ihm an Instinkt mangelt, wäre das sein Verderben. Vielmehr ermöglichen das Ineinander von Intuition und Reflexion auch das Erfassen und Bedeuten der Zeitzeichen, ihr Einordnen und Verstehen, vor allem aber das angemessene Reagieren und Gestalten. Der Mensch ist das Wesen, das kreativ schaffen kann. Er ist dem Reiz-Reaktions-Schema eben nicht hilflos ausgeliefert. Der Mensch übersteigt sich selbst – er transzendiert sich, wie man sagt –, stellt größere Zusammenhänge her und gewinnt so den Raum zum Leben. Der Mensch überlebt eben nicht bloß, er ist zum Leben gerufen, zu einem Leben in Fülle (vgl. Johannes 10,10)!

Intuition und Reflexion – diese beiden leiten im Idealfall das menschliche Handeln. Die Zeitzeichen der Gegenwart sind nach den Pariser Terroranschlägen vom 13. November 2015 aber alles andere als hoffnungsvoll. Nach den ersten affektiven Reaktionen, in denen der instinktive Ruf nach Rache und Vergeltung noch die Oberhand hatte, ist die Zeit hoffentlich wieder reif für Intuition und Reflexion. Angst und Rache sind von jeher schon schlechte Ratgeber, Verstand hingegen ist die eigentliche Stärke. Es gilt also die Zeichen der Zeit richtig zu deuten, wie es auch das Evangelium vom 1. Adventssonntag im Lesejahr C empfiehlt. Die Ausgangssituation scheint mit der aktuellen vergleichbar zu sein:

Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen, und auf der Erde werden die Völker bestürzt und ratlos sein über das Toben und Donnern des Meeres. Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über die Erde kommen; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. (Lukas 21,25f)

Die Angst ist an allen Ecken greifbar. Terrorwarnungen, auf offener Strecke angehaltene ICEs, evakuierte Bahnhöfe, abgesagte Fußball-Länderspiele – all das könnte geeignet sein, die Angst zu schüren. Aber die Bevölkerung bleibt in der Breite erstaunlich gelassen. Und das ist gut so. Wer sich der Angst hingibt, neigt dazu, sich zu verkrümmen und zu verkriechen. Stattdessen empfiehlt das Evangelium:

Wenn (all) das beginnt, dann richtet euch auf, und erhebt eure Häupter. (Lukas 21,28a)

Der Mensch steht aufrecht. Es ist sein Wesen, aufrecht zu stehen. So hat ihn Gott geschaffen: Dass er aufrecht steht in der Welt, aufrecht und frei. Der Mensch braucht nicht die Nase am Boden zu haben, um zu überleben. Er soll aufrecht stehen und den Blick erheben. Er soll erkennen und Erkenntnis suchen. Als wichtigste Erkenntnis nennt das Evangelium den Menschensohn:

Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf einer Wolke kommen sehen. (Lukas 21,27)

Nur von ihm her gewinnen Leben und Sein Sinn. Erst in seinem Schicksal offenbart sich das Wesen des Menschen – nicht nur des Menschen an sich, sondern jedes einzelnen Menschen. In Kreuzestod und Auferstehung wird offenbar, dass Gott auch die scheinbar Gottverlassenen nicht im Stich lässt. Der Tod hat schon verloren; er braucht mehr besiegt zu werden. Von hier aus ruft Jesus selbst im Evangelium vom 1. Adventssonntag im Lesejahr C aus:

Eure Erlösung ist nahe. (Lukas 21,28)

Die nahe Erlösung – das hört sich nach Vertröstung an. Hilft das angesichts der jüngsten Ereignisse in Paris, im Nahen Osten und in der Welt überhaupt weiter?

Wer nur vom Himmel Hilfe erwartet, reagiert wie ein Hündlein, der Herrchen und Frauchen um Fressen anwinselt. Der Mensch, wie Jesus ihn will, soll anders sein:

Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt. (Lukas 21,36)

Wacht und betet allezeit! Das kann nicht meinen, das der Mensch nur mit gefalteten Händen dasitzen soll. Die alltäglichen Verrichtungen würde ein solcher Mensch nicht mehr vollziehen. Ein solches Ansinnen wäre letztlich sein Verderben.

Wacht und betet allezeit! Das führt in eine andere Richtung. Spiritualität – diese moderne Wort, das so gerne inhaltlos für irgendwelche oberflächlich frömmelnden Handlungen, die der eigenen seelischen Wellness dienen, herhalten muss – ist nichts, was man tut. Spiritualität ist eine Haltung, aus der heraus das Leben in seiner ganzen Fülle gestaltet wird. Es ist die Haltung, die den Alltag durchdringt, das Denken und Handeln, das Entscheiden und das Vollziehen des Menschen in all seinen Dimensionen. Das Leben selbst wird so zum Gebet, ohne dass auch nur ein frommes Wort gesprochen würde. Es ist die Erkenntnis, vom Geist Gottes stetig neu angehaucht und lebendig gemacht zu werden.

Diese Erkenntnis ist in diesen Zeiten wichtiger denn je. Entscheidungen sind gefordert, Handlungen notwendig. Was ist richtig, was ist falsch? O Mensch, folge nicht deinen primären Trieben. Gebrauche die dir eigenen Gaben von Intuition und Reflexion. Du hast es bis zum Mond geschafft. Heul nicht, sondern sei wachsam und aufrecht. Erhebe dein Haupt, dann bist du Mensch und siehst Menschen. Wer aber  immer das Rudel braucht, um mit den anderen heulen zu können und wer so den anderen zum bloßen Opfer macht, auf die er herabschaut, ohne sich und den anderen aufzurichten, der hat den aufrechten Gang schon längst verloren. Allein ihm fehlt die Nase, mit der er Witterung zum Leben aufnehmen könnte.

Ich wünsche Ihnen eine aufrechten Beginn der Adventszeit und eine gesegnete Woche,

Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Graffiti-Krippe - nicht nur für zu Hause


Die von der Lebenshilfe Wuppertal erstellte Mini-Graffiti-Krippe (Foto:Christoph Schönbach)


Am Montag, dem 30. November 2015, beginnen die Arbeiten zur neuen Graffiti-Krippe auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal. Die Graffiti-Krippe, die die Katholische Citykirche Wuppertal seit 2009 in Zusammenarbeit mit dem Graffiti-Künstler Martin "Megx" Heuwold im Advent auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld entstehen lässt, ist längst über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Die Graffiti-Krippe aus dem Jahr 2014 war ein besonderes Highlight. Sie bestand aus einem Stall und mehreren Quadern, die die einzelnen Figuren darstellten. Sogenannte "Tags" identifizierten die jeweiligen Figuren.

Diese Krippe hat die Katholische Citykirche Wuppertal nun in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Wuppertal im Miniaturformat bauen lassen. Sie umfasst einen Stall (zerlegbar in vier Elemente) sowie insgesamt neun Holzfiguren mit den Figuren-"Tags" im Graffiti-Style.

Die Mini-Graffiti-Krippe kann über die Katholische Citykirche Wuppertal für 29,50 EUR erworben werden (bei Versand fallen zuzüglich Portokosten in Höhe von 2,50 EUR an). Vorbestellungen sind ab sofort per Mail an graffitikrippe@katholische-citykirche-wuppertal.de möglich.

Die Auflage ist limitiert. Bestellungen werden nach Eingang bearbeitet.

Zur Graffiti-Krippe ist auch ein Buch erschienen, das die Graffiti-Krippen 2009-2013 dokumentiert. Es ist im Theophilus-Verlag erschienen. Weitere Informationen finden Sie hier: Die Graffiti Krippe 2009-2013 (hrsg. von W. Kleine)

Adventliche Gottesdienste in St. Laurentius


In St. Laurentius feier die Kath. Citykirche Wuppertal in der Adventszeit verschiedene Gottesdienste (Foto: Werner Kleine)

Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt an den Werktagen in der Adventszeit (außer Donnerstags) jeweils um 12.30 Uhr zu adventlichen Mittagsgebeten in die St. Laurentius-Kirche am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld ein. Die Mittagsgebete werden in der Form der traditionellen Sext, einer von fünf sog. „Horen“ des täglichen Stundengebetes, gesungen. Ab dem 17. Dezember 2015 werden sie zusätzlich um die sogenannten O-Antiphonen erweitert. Die adventlichen Mittagsgebete dauern etwa 10-15 Minuten. Sie stellen eine besondere Möglichkeit des Innehaltens in der Adventszeit dar.

An jedem Donnerstag lädt die Katholische Kirche in Wuppertal um 12.30 Uhr zum sogenannten „Mittagsstopp“ in die Laurentiuskirche ein.

Außerdem werden die jeweils Donnerstags um 18.30 Uhr in St. Laurentius gefeierten Vespern als adventliche Lichtfeiern begangen.
Die Lichtfeiern beginnen mit einem Lichtritus (dem sogenannten Lucernar), der neben der feierlichen Entzündung des Lichtes und dessen Weitergabe an die Gottesdienstteilnehmer auch einen Lichthymnus enthält. Daran schließt sich das traditionelle Abendlob (Vesper) an.

ansprechBAR - die offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal • 1.12.2015 • Kaffee Engel


Die nächste offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal findet am Dienstag, dem 1. Dezember 2015, von 13.00-14.00 Uhr Uhr im Kaffee Engel (Friedrich-Ebert-Str. 13 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Als Mitarbeiter der Katholischen Citykirche Wuppertal steht dann Dipl. theol. Katharina Nowak und Pastoralreferent Dr. Werner Kleine zum Gespräch über Gott und die Welt, aber auch für kritische Fragen zur Verfügung.

Glaubensforum St. Laurentius: Was soll die Kirche den Familien sagen? – Familienpastoral zwischen Ideal und Wirklichkeit


Das Glaubensforum St. Laurentius startet nach längerer Pause wieder! Der erste Abend findet am Mittwoch, den 2. Dezember, um 20.00 Uhr im Kath. Stadthaus, Laurentiusstraße 7 statt. Pfr. Dr. Bruno Kurth geht es nach der Familiensynode in Rom um die Frage: Was soll die Kirche den Familien sagen? – Familienpastoral zwischen Ideal und Wirklichkeit.
Nach einem Impulsvortrag wird das Thema in Kleingruppen diskutiert.

Treffen der ZWAR-Basisgruppe "Laurentiusplatz"


... Sie sind zwischen 55 und 65 Jahre alt?
... Sie möchten Menschen in ähnlicher Lebenssituation kennenlernen?
... Sie haben Interessen, Wünsche und Ideen, die Sie gemeinsam mit anderen verwirklichen möchten?
... dann sind Sie herzlich willkommen zur ZWAR-Basisgruppe „Laurentiusplatz“!

Die ZWAR-Basisgruppe trifft sich am 3. Dezember 2015 von 19.00 – 21.00 Uhr im Kath. Stadthaus, Laurentiusstraße 7 in Elberfeld.

„Der Duft des Himmels“ – Weihrauchausstellung der Katholischen Citykirche Wuppertal


Die Weihrauchausstellung präsentiert über 40 Arten des Räucherharzes. (Foto: Werner Kleine)

Im Rahmen des Projektes „Katholische Citykirche vor Ort“ zeigt die Katholische Citykirche Wuppertal am Mittwoch, dem 2. Dezember 2015 von 11.00-15.00 Uhr sowie am  Mittwoch, dem 16. Dezember 2015 die Weichrauchausstellung „Der Duft des Himmels“. Das Zelt der Katholischen Citykirche Wuppertal steht dann an der Graffiti-Krippe auf dem Laurentiusplatz (Wuppertal-Elberfeld). Bei schlechtem Wetter wird die Ausstellung in der Laurentiuskirche aufgebaut.

Die Weihrauchausstellung zeigt über 40 verschiedene Weihrauchsorten. Außerdem gibt es Informationen zu Herstellung und liturgischer Verwendung. Alle Weihrauchsorten können auch ausprobiert werden. Darüber hinaus erhalten die Besucher eine Karte mit einer Weihrauchprobe und weiteren Informationen zum Weihrauch.

Weihrauch spielt in der katholischen Liturgie eine wichtige Rolle. Als Duft symbolisiert er die Gegenwart des Göttlichen, die sich – wie der Duft – überall hin verbreitet, gleichzeitig aber nicht „dingfest“ gemacht werden kann. Ein zweiter Aspekt ergibt sich aus dem Hinweis des Psalm 141, dass die Gebete der Gläubigen wie Weihrauch zu Gott emporsteigen. Außerdem ist Weihrauch nach Auskunft der Heiligen Schrift der „Duft des Himmels“, heißt es doch im Propheten Jesaja und im Buch der Offenbarung des Johannes, dass die Engel am Throne Gottes unablässig Rauchopfer darbringen.

Auch am Weihnachtsfest hat Weihrauch eine besondere Bedeutung, heißt es doch in der Bibel, dass die drei Weisen aus dem Morgenland dem neugeborenen Gottessohn Gold, Myrrhe und Weihrauch (als Zeichen seiner Göttlichkeit) schenkten.

Weitere Informationen zur Weihrauchausstellung

Sprechstunde für wiederverheiratet Geschiedene


Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (Kath. Wiedereintrittstelle) lädt zu einer Sprechstunde für wiederverheiratet Geschiedene ein. Die Sprechstunde findet am Donnerstag, dem 3. Dezember 2015 um 14.30 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, 42103 Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) statt.

In der Sprechstunde steht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (Referent in der KGI Fides-Stelle Wuppertal) als Gesprächspartner zur Verfügung. Er ist während der Sprechstunde auch telefonisch unter 0202-42969675 zu erreichen.

Erwachsenenfirmung für das Erzbistum Köln findet in Wuppertal statt


Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp wird in der Laurentiusbasilika das Sakrament der Firmung spenden. (Foto: Erzbistum Köln)

Am Freitag, dem 4. Dezember 2015 wird der Kölner Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) 42 Erwachsenen das Firmsakrament spenden. Die Feier der Erwachsenenfirmung beginnt um 18.00 Uhr. Vorher treffen sich die Firmbewerber um 16.00 Uhr im Kath. Stadthaus (Laurentiusstr. 7 in Wuppertal-Elberfeld).

25 Personen wurden in der KGI Fides-Stelle Köln vorbereitet, 12 in der KGI Fides-Stelle Düsseldorf und 3 in der KGI Fides-Stelle Wuppertal, 2 Personen in der KGI Fides-Stelle Bonn.

Die Erwachsenenfirmung findet zweimal jährlich statt. Zu Pfingsten wird sie immer im Kölner Dom gefeiert. Im November wird sie im jährlichen Wechsel in Düsseldorf bzw. Wuppertal durchgeführt. Zur Erwachsenenfirmung kommen die Firmbewerber aus dem gesamten Erzbistum Köln zusammen. In der Regel wurden die Firmbewerber in den KGI-Fides-Stellen (Kath. Wiedereintrittsstellen – KGI steht für Katholische Glaubensinformation/Fides=lat. „Glaube“) auf die Firmung vorbereitet. Im Erzbistum Köln gibt es insgesamt vier KGI-Fides-Stellen in Köln, Bonn, Düsseldorf und Wuppertal.

Nikolauszug durch das Luisenviertel • 5.12.2015, 17 Uhr


Ökumenischer Gottesdienst anlässlich des Welt-Aids-Tages


Die Alte reformierte Kirche (Foto: Morty - CC BA SY 3.0)

Am Sonntag, dem 6. Dezember 2015 findet in der evangelischen Citykirche Elberfeld am Kirchplatz um 18.00 Uhr anlässlich des Welt-Aids-Tages ein ökumenischer Gottesdienst statt. Der Gottesdienst wird vom Ökumenischen Arbeitskreis "Kirche und Aids" vorbereitet.




Der Ruf des Propheten • Adventliches im Berliner Plätzchen


Mi, 05. August 2020 - Di, 18. August 2020

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Wozu auf ihn warten, wenn er schon gekommen ist? Wozu nach ihm Ausschau halten, wenn er schon zu sehen ist? Ist der Advent nicht ein Abschnitt des Kirchenjahres „als ob“? Ein unaufrichtiges Vormachen, ein alljährliches Kinderspiel? Nein. Denn Er ist in dir noch nicht wieder geboren. Und du bist neu, bist anders als vor einem Jahr. Du siehst anders als vor einem Jahr. Du hörst anders, du denkst anders als vor einem Jahr. Er muss in dir neu geboren werden.
(M. Malinski)

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