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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (29. April 2018 - 5. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Katharina Nowak

Wenn das Herz uns aber nicht verurteilt, haben wir gegenüber Gott Zuversicht

„Meine Kinder,“ - so fordert uns die 2. Lesung des heutigen Sonntags aus dem 1. Johannesbrief auf, -„wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit.“ (1 Joh 3,18)

Vor wenigen Tagen erst beklagte im WDR ein Münsteraner Pfarrer, Franziskus stehe ja für einen Wandel in der Kirche, aber bisher „ist auch hier außer mit Worten nur wenig geschehen, jedenfalls wenig Konkretes.“ Fehlt es uns heute also an Taten, haben wir von unserm Papst nur Worte? Nun gilt ja heute sicher noch mehr als zu der Zeit, in der Stalin das Wort prägte, dass der Papst nicht über Divisionen verfügt, sondern allein mit der Macht des Wortes seine Aufgabe wahrnehmen muss. 

Aber nehmen auch Kritiker des Papstes wahr, welche Anstrengung es kosten muss, zwischen so divergierenden Positionen in der Weltkirche wie etwa der Petrusbruderschaft und der Gruppe „Wir sind Kirche“ zu stehen und sich dabei weder zerreißen zu lassen, noch verrückt zu werden? 

Ich glaube, wir stehen hier an einer Grundfrage nicht nur unseres Glaubens, sondern überhaupt unserer Existenz, wenn unser stetes Streben nach Eindeutigkeit uns zugleich immer stärker in Konfrontation und Auseinandersetzung führt. Thomas Bauer führt in seinem kleinen Büchlein „Die Vereindeutigung der Welt“ hellsichtig vor Augen, wie sehr die Fokussierung auf einen der beiden Pole - entweder Eindeutigkeit oder Gleichgültigkeit - menschliche Möglichkeiten reduziert und vor allem menschliche Entwicklung beschleunigt und radikalisiert. Vielleicht wäre es besser, Zweideutigkeit auszuhalten und gerade anzustreben? Peter Wust spricht von Ungewissheit und Wagnis zur Ermöglichung menschlicher Existenz — wie sollte das gehen, als Mensch zu wagen, wenn doch alles gewiss wäre? 

Thomas Bauer beschreibt ein hübsches und interessantes Beispiel aus der Persienmission des 17. und 18. Jahrhunderts, wo Rücksicht auf eine einflussreiche Familie in das Dilemma der Tolerierung deren Übung der Kinderehe führte. Was tun? Hilfe sollte in Rom gefunden werden, doch der Brief bekam die Antwort, nihil esse respondendum. Ein förmlicher Beschluss, nicht zu antworten. Genial. Ein Dilemma muss man nicht unbedingt auflösen, man kann es auch einfach stehenlassen, so wie der Papst auch die zunächst vier, heute zwei, Kardinäle zu bescheiden scheint mit ihren „Dubia“. Und zumindest gibt es bisher ja auch auf die Anfrage der sieben deutschen Bischöfe hinsichtlich des Umgangs mit dem Kommunionempfang in konfessionsverschiedenen Ehen, (noch) keine wirkliche Antwort, die über eine Gesprächseinladung hinausgeht. Also scheint es, dass der Papst auch hier nicht gewillt ist zu entscheiden.

Aber ist das denn mit dem Evangelium zu verbinden? Verlangt Jesus doch an jeder Stelle Eindeutigkeit und Klarheit: 

„Dein Ja sei ein Ja, Dein Nein ein Nein, alles andere ist von Übel.“ (Mt 5,37)?

 Hier ist auf eine kleine Nuance des heutigen Evangeliums hinzuweisen, in der die beständige Verbindung von uns als Reben mit ihm dem Weinstock gefordert wird. Aber wir sind nicht diejenigen, die den anderen Reben ihre Andersartigkeit vorzuhalten hätten. Wir sind nämlich nicht die Winzer: „Mein Vater ist der Winzer“ und der wird dann die fruchtlosen Reben abschneiden und die fruchtbringenden reinigen. Diese Zeit bis zur Ernte ist unsere Zeit der Entwicklung, vielleicht der Ungewissheit und des Wagnisses. Hier müssen wir Zweifel, Uneindeutigkeit, eben Ambiguität aushalten. Aber auch hier erfahren wir Trost: 

„Liebe Schwestern und Brüder, wenn das Herz uns aber nicht verurteilt, haben wir gegenüber Gott Zuversicht.“ (1 Joh 3,21)

Von Herzen wünsche ich Ihnen für die kommende Woche Gottes Segen, damit sie mit dem Psalmisten singen können: „Die Armen sollen essen und sich sättigen; den Herrn sollen preisen, die ihn suchen. Aufleben soll euer Herz für immer.“

Ihre Katharina Nowak

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Laurentiusweg • Führung mit Elke Brychta am 28. April 2018


Die ehemals selbstständige Stadt Elberfeld und der heutige Stadtteil Wuppertals ist von alters her mit der Person des Heiligen Laurentius verbunden. Er ist ist nicht nur Patron von Elberfeld und Wuppertal, er hat auch Geschichte und Gesicht Elberfelds geprägt. Der Elberfelder Laurentiusweg führt Sie an wichtige Orte Elberfelds und erschließt den heutigen Stadtteil aus einer neuen Perspektive.

Die Wuppertaler Historikerin Elke Brychta leitet die nächste Führung am Samstag, dem 28. April 2018. Sie beginnt um 14.00 Uhr an der Alten Reformierten Kirche (Kirchplatz 1) in Wuppertal-Elberfeld. Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf 3,00 EUR.

Mehr unter www.laurentiusweg.de.

ansprechBAR - die offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal • 2.5.2018 • Kaffee Engel


Die nächste offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal findet am Mittwoch, dem 2. Mai 2018, von 13.00-14.00 Uhr Uhr im Kaffee Engel (Friedrich-Ebert-Str. 13 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Als Mitarbeiter der Katholischen Citykirche Wuppertal steht dann Diplom-Theologin Katharina Nowak von der Katholischen Citykirche Wuppertal zum Gespräch über Gott und die Welt, aber auch für kritische Fragen zur Verfügung.

Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche auf der Alten Freiheit (Foto: W. Kleine)

Am Mittwoch, dem 9. Mai 2018 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12.00-14.00 Uhr auf dem Von-der-Heydt-Platz in Wuppertal-Elberfeld stehen.

Lebendigmacher und Anstifter - Gott, der Heilige Geist und die Kirche • Glaubensinformation in Wuppertal


Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ lädt die Katholische Citykirche Wuppertal am Mittwoch, dem 9. Mai 2018 um 19 Uhr in das Katholische Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) ein. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine geht dann dem Thema „Lebendigmacher und Anstifter - Gott, der Heilige Geist und die Kirche“ nach.

Christen verehren den einen Gott als Vater, Sohn und Heiligen Geist. Speziell der Heilige Geist ist der Lebendigmacher, der lebenspendende Atem Gottes. So gesehen ist Gott in allem, was atmet gegenwärtig. Nicht ohne Grund heißt es deshalb in Psalm 150: „Alles, was atmet, lobt den Herrn“.

Dieser Gedanke ist für Christen essentiell. Auf der Erkenntnis, das alles, was atmet, im Heiligen Geist Gottes atmet – unabhängig von religiöser Erkenntnis und konfessionellem Bekenntnis -, beruht der Gedanke der Fein-des- und der Nächstenliebe. Aber auch die biblische Rede, der Mensch sei Tempel Gottes, hat hier ihren Grund, denn Gott ist es, der im Menschen selbst atmet und ihm Leben gibt. Die Gemeinschaft derer schließ-lich, die das erkennen und sich dazu bekennen, bilden die Kirche. Nicht ohne Grund ist daher der Glaubensar-tikel über die Kirche im Glaubensbekenntnis eng mit dem Bekenntnis zum Heiligen Geist verbunden.

Voraussichtlich wird die Veranstaltung per Facebook-Livestream in der Facebookseite der Katholischen Citykirche Wuppertal übertragen. Die Seite ist unter www.kck42.de/facebook öffentlich zugänglich.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Pfingstkonzert zugunsten des Kinderhospizes


Das Bundesjuristenorchester widmet sein jährliches großes Benefizkonzert am Pfingstmontag in der Wuppertaler Friedhofskirche dem Bergischen Kinder- und Jugendhospiz Burgholz.

Das Bundesjuristenorchester wurde im Jahr 2002 gegründet. Vom Studenten bis zum Pensionär, vom Richter über den Rechtspfleger bis zum Rechtsanwalt und Notar sind nahezu alle juristischen Berufsgruppen aus ganz Deutschland vertreten. Geleitet wird das Bundesjuristenorchester von Georg Dücker. Schirmherr ist der Bundesjustizminister.
Einmal im Jahr stellen die Musiker ihre Probenarbeit im Rahmen eines großen Wohltätigkeitskonzertes vor. Für dieses Highlight 2018 haben sie Wuppertal auserkoren.
Mit der 3. Sinfonie in Es-Dur von Ludwig van Beethoven und Haydn Variationen in B-Dur von Johannes Brahms lädt das Orchester zusammen mit dem Caritasverband Wuppertal/Solingen und der Diakonie Wuppertal am Pfingstmontag, 21. Mai, in die wunderschöne Friedhofskirche mit ihrer großartigen Akustik an der Hochstraße 15, 42105 Wuppertal, ein. Einlass 10.30 Uhr, Konzert-Beginn 11.00 Uhr.

Der Erlös aus dem Konzert kommt in Gänze dem Bergischen Kinder- und Jugendhospiz Burgholz zu Gute.

Karten zum Preis von 20 Euro kann man unter Tel. 0202 695577110 vorbestellen bzw. im Vorverkauf unter www.wuppertal-live.de erwerben. Vorverkaufsstellen sind in Wuppertal die Ticket-Zentrale und das Musikhaus Landsiedel-Becker, in Solingen das Solinger Tageblatt und in Remscheid Gottl. Schmidt, Papier und Schreibwaren.

Das Bergische Kinder- und Jugendhospiz Burgholz ist vor allem auf Spenden und Zuwendungen angewiesen, um Eltern und Geschwistern zu ermöglichen, mit den lebenszeitverkürzt erkrankten Kindern aufgenommen zu werden.

Osterkonzerte in St. Suibertus


So, 24. Juni 2018 - Mo, 24. September 2018

Juni
25. Woche
So, 24. Juni 2018 10:30 St. Antonius, Pfarrzentrum
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 24. Juni 2018 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 24. Juni 2018 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

26. Woche
Di, 26. Juni 2018 11:00 - 15:00 Alte Freiheit
Alte Freiheit
42103 Wuppertal
Di, 26. Juni 2018 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Mi, 27. Juni 2018 12:00 Berliner Platz

42277 Wuppertal - Barmen
Do, 28. Juni 2018 12:00 - 14:00 St. Marien (Elberfeld)
Hardtstr. 1
42107 Wuppertal
Do, 28. Juni 2018 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 28. Juni 2018 12:30 - 13:30 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal
Do, 28. Juni 2018 19:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Sa, 30. Juni 2018 18:30 St. Ludger
Ludgerweg 11
42329 Wuppertal
Juli
So, 01. Juli 2018 09:30 St. Remigius
Garterlaie 27
42327 Wuppertal
So, 01. Juli 2018 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 01. Juli 2018 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

27. Woche
Di, 03. Juli 2018 16:00 - 18:00 Treff
Auer Schulstr. 1
42103 Wuppertal-Elberfeld
Di, 03. Juli 2018 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Di, 03. Juli 2018 18:00 St. Antonius
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Mi, 04. Juli 2018 13:00 - 14:00 Cafe Engel
Friedrich-Ebert-Straße 14
42103 Wuppertal
Mi, 04. Juli 2018 19:00 - 20:30 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal
Do, 05. Juli 2018 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 05. Juli 2018 14:30 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal
Sa, 07. Juli 2018 11:50 St. Ludger
Ludgerweg 11
42329 Wuppertal
So, 08. Juli 2018 10:30 St. Antonius, Pfarrzentrum
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 08. Juli 2018 10:30 St. Antonius
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 08. Juli 2018 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal

Was zählt

Wir mögen wunderbare Werke vollbringen, zählen werden nur jene, die der barmherzigen Liebe Christi in uns entspringen. Am Abend unseres Lebens wird es die Liebe sein, nach der wir beurteilt werden, die Liebe, die wir allmählich in uns haben wachsen und sich entfalten lassen, in Barmherzigkeit für jeden Menschen in der Kirche und in der Welt. Unsere Hinwendung gilt allen Menschen ohne Ausnahme, weil in jedem Menschen Zeichen Christi, unseres Bruders, erkennbar sind.
(Frère Roger)

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