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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (28. Mai 2017 - 7. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr A)

Dr. Werner Kleine
Katharina Nowak

10 Thesen zur menschlichen Leitkultur – Teil 3

Liebe Leserinnen und Leser,

vermutlich ist das Tötungsverbot dasjenige, das wohl nahezu jeder Mensch blind unterschreiben würde. Natürlich hat nichts und niemand über das Ende eines Menschenlebens zu entscheiden. 

Dennoch ist das Thema allgegenwärtig. Kein Tag vergeht, an dem wir nicht in der Zeitung von Mord und Totschlag lesen. Kriege werden an verschiedenen Stellen der Welt geführt und auch wir sind daran mindestens indirekt beteiligt durch Absendung von Soldaten in Kriegsgebiete und unsere umfangreichen Rüstungsexporte. Terroranschläge beenden sooft menschliches Leben so sinnlos.

Und wie gehen wir eigentlich mit den Grenzbereichen des Lebens um? Beispielsweise am Beginn des Lebens? Die Haltung der Kirche ist (mittlerweile) eindeutig: mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle beginnt das menschliche Leben. Wie Weihbischof Dominikus Schwaderlapp es noch vor einigen Tagen in einem Video bei Facebook veröffentlichte: in diesen verschmolzenen Zellen ist alles angelegt, was diesen Menschen einmal kennzeichnen wird. Die Augenfarbe genauso wie die genetisch disponierten Charaktereigenschaften und besonderen Merkmale. Sobald menschliches Leben begonnen hat, ist es unserem Zugriff entzogen und das Recht des Kindes auf Leben steht über allem anderen. 

Soweit die Morallehre der Amtskirche. Würden wir – auch unter aktiven Christen – eine Umfrage machen, sähe das Ergebnis wohl anders aus. Auch wenn Wahrheit keine Frage von Mehrheiten ist, bleibt ja die Frage, warum die Bereitschaft das Leben als Leben anzuerkennen und es darum für unbedingt schützenswert zu halten, am Beginn des Lebens vielfach eher nicht so ausgeprägt ist. Da werden als Erklärung für Abtreibungen viele weitere „Rechte“ ins Feld geführt. Die Eltern sind noch zu jung und können diese Verantwortung nicht tragen. Die Mutter muss erst ihre Ausbildung beenden, so kann sie dem Kind ja nichts bieten. Die Familie hat bereits zwei Kinder und ein drittes wäre einfach nicht tragbar. Es „passt“ jetzt einfach nicht und „mein Bauch gehört mir“ sind nur einige der Argumente, die immer wieder dazu zu hören sind. Und ein weiterer Punkt darf nicht außer Acht gelassen werden: es ist keineswegs so, dass der Zeitpunkt, wann menschliches Leben beginnt, in der Kirche selbst immer unumstritten war. Bis ins 19. Jahrhundert wurde noch vielfach davon ausgegangen, dass die Beseelung, die ein Lebewesen erst zum Mensch macht, sukzessive erfolgt und erst frühestens 40 Tagen nach der Empfängnis abgeschlossen ist. 

Die Kirche steht in dieser Frage vor der schweren Herausforderung, die Lebensrealitäten der Menschen ernst zu nehmen, aber dennoch für jedes Leben zu kämpfen. Die vor einigen Jahren getroffene Entscheidung, aus dem staatlichen Beratungssystem auszusteigen, war hier vielleicht das falsche Signal. Es hilft nicht zu sagen: „wir stellen keinen Beratungsschein mehr aus“, um damit aus der Verantwortung zu sein. Nur wenn wir den Menschen offen begegnen und alle zur Verfügung stehenden Hilfsmöglichkeiten anbieten, sind wir dem Auftrag, für jedes einzelne Kind zu kämpfen, nachgekommen. Eltern, die entschlossen sind, das Kind nicht zu bekommen und die wirklich nur den Beratungsschein benötigen, werden nicht zu einer kirchlichen Beratungsstelle gehen. Solche aber, die nach Beratung suchen, die für sie zunächst noch ergebnisoffen ist, kämen vielleicht schon. Wenn allerdings, wie durch die Entscheidung keine Beratungsscheine mehr auszustellen, das Ergebnis der Beratung vorher feststeht, werden diese Eltern nicht kommen und wir ergreifen eine große Chance eben nicht. Überspitzt formuliert ist dies ein Phänomen, das auch in Jesu Leidensgeschichte eine große Rolle gespielt hat: „ich wasche meine Hände in Unschuld“. Sonderbar, Pilatus zum Vorbild zu nehmen.

Um nicht missverstanden zu werden: Das menschliche Leben ist unbedingt schützenswert, vom ersten Moment seiner Existenz an. Der Mensch bleibt der gleiche, auch wenn sich die Erscheinungsform ändert, auch ein Neugeborenes sieht ja deutlich anders aus, als ein 80jähriger Mensch. Und selbstverständlich ist es die Aufgabe der Kirche, dieses von Gott geschenkte und gewollte Leben zu schützen, aber es ist unabdingbar, dabei auch die Realitäten zu betrachten und den Weg zur wählen, der den größten „Erfolg“ verspricht, und nicht den, der einfach nur den Schein wahrt. Entscheidend ist diesem Thema mit großer Sensibilität zu begegnen. Nicht umsonst heißen die entsprechenden Beratungsstellen: Schwangerschafts- und Konfliktberatung. Die Menschen, die diese Beratung in Anspruch nehmen, befinden sich in einer Konfliktsituation, die für sie nur einen Ausweg erkennen lässt. Und den Blick in dieser Situation im Sinne des Lebens zu weiten, das ist originäre Aufgabe der Kirche. Mit der Moralkeule werden wir da nicht weiterkommen, mit Hilfs- und Begleitangeboten aber vielleicht manchmal schon. 

Selbstverständlich beinhaltet dieses fünfte Gebot noch eine Vielzahl weiterer ethischer Diskussionen: Sterbehilfe, Organspende, Umgang mit Suizid(-versuchen) und vieles mehr, diese auch nur anzureißen, ist hier zu wenig Platz.

Und auch das 6. Gebot behandelt ein großes Problemfeld: Du sollst nicht ehebrechen.

Was wird daraus erkennbar, dass Gott dieses Gebot als eines der zehn wichtigsten Regeln für uns Menschen betrachtet? Dass dieses engste zwischenmenschliche, geschlechtliche Miteinander, die Ehe, etwas so wertvolles ist, dass es unbedingt geschützt werden muss. Zur damaligen Zeit bedeutete der Verlust der ehelichen Gemeinschaft, also dass die Frau aus der Ehe entlassen wurde, gleichzeitig oft den Verlust der Existenzgrundlage der Frau. Insofern ist dieses Gebot zunächst ein „Schutzgebot“ für die Frau. Auch wenn die gesellschaftliche Situation heute so ist, dass beide Ehepartner wirtschaftlich mehr oder weniger auf eigenen Beinen stehen und es durch das Familienrecht abgesichert, auch über die Ehe hinaus, Unterhaltsverpflichtungen gibt, dieser „Schutz“ hier also nicht mehr so notwendig ist, bleibt die Notwendigkeit dieses Gebotes dennoch bestehen. Da wir durch die geschlechtliche Vereinigung an der Neuschaffung menschlichen Lebens und damit am göttlichen Schöpfungsplan beteiligt sein können, soll diese eheliche Gemeinschaft, weder von innen noch von außen gefährdet werden. 

Aus kirchlicher Sicht ist eine sakramentale, vor Gott geschlossene Ehe, einzigartig und unauflöslich, was eine zweite Ehe ausschließt (sofern der erste Ehepartner noch lebt – dies aktiv zu beeinflussen, verbietet aber das vorherige Gebot ;-)). Die gesellschaftliche Realität ist aber eine andere, jede zweite bis dritte Ehe wird geschieden (wobei bei diesen Zahlen hier nur von den zivilen Ehen ausgegangen wird).

Kirchlich problematisch wird es, wenn eine zweite Ehe geschlossen wird, denn dies hat dann den Ausschluss von den Sakramenten zur Folge. Das Problem der wiederverheiratet Geschiedenen und ihre Zulassung zu den Sakramenten ist umfangreich diskutiert und den Umgang damit hat Papst Franziskus ja weitgehend in die Hände der Ortskirchen gelegt. Damit ist das Thema aber keinesfalls hinreichend bedacht, denn der wichtige Auftrag an die Pastoral lautet: Begleitung aller Menschen in ihren jeweiligen Lebenssituationen. In Hoch-zeiten ebenso wie in Phasen physischer und psychischer Tiefschläge. Wie bereits in einem der vorherigen Texte festgehalten, stellt Gott keine Bedingungen, wenn er sich als „Ich bin der ich bin da“ vorstellt. Dem nachzufolgen ist auch unsere Aufgabe. Das Leben kann eben nicht am Reißbrett entworfen werden. Viele Menschen geraten unverschuldet oder manchmal sicher auch verschuldet in schwere Lebenskrisen, gerade da ist es notwendig, dass die Kirche „da“ ist und sich nicht abkehrt. 

Deshalb ist der Auftrag, der mit diesem Gebot zusammenhängt, ein vielfacher. Zunächst im Hinblick auf „uns“ als Kirche. Die Botschaft, die Gott uns mitteilt, ist eindeutig: ich möchte, dass ihr euch verbindet und ein Fleisch werdet (vgl. Mt 19,4ff.), dass ihr fruchtbar seid und euch vermehret (vgl. Gen 1,28) und dass ihr die Ehe nicht brecht (vgl. Ex 20, 14), euch also treu seid. Der Anspruch und das Ideal, das mit einer Ehe aus kirchlicher Sicht verbunden ist, ist ein sehr hoher, so soll doch der eheliche Bund nicht weniger als den Bund zwischen Gott und den Menschen abbilden. Darum besteht auch immer die Gefahr an diesem Anspruch zu scheitern. Hier spielt das Kernthema von Papst Franziskus eine große Rolle: Barmherzigkeit. Sowohl uns selbst als auch den Menschen gegenüber, die zu uns kommen, unseren Rat, unsere Begleitung und unser Verständnis suchen. Orientieren wir uns dabei an unserem „ich bin da“-Gott und sind einfach da, wenn wir gebraucht werden.

Natürlich richtet sich dieses Gebot aber in erster Linie an die Verheirateten selber. Brecht nicht die Ehe. So wie meine Treue währt, so sollt auch ihr einander die Treue halten – in guten wie in schlechten Tagen, in Gesundheit und Krankheit. Es geht nicht darum, nicht scheitern zu dürfen, sondern den Respekt vor der Ehe nicht zu verlieren und sie nicht vorschnell aufzugeben. 

Ich wünsche uns allen eine gute kommende Woche, in der wir den Wert des Lebens und den Wert der Liebe immer wieder neu erkennen und so Gottes Botschaft folgen.

Ihre Katharina Nowak

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Timewarp!


Ein Einwurf zur ewigen Wiederkehr der Frage des Frauenpriestertums

Die Frage nach dem Frauenpriestertum bleibt auf der Tagesordnung - allen lehramtlichen Ordnungsrufen zum Trotz. Gleichwohl scheint der Diskurs keinen Fortschritt zu verzeichnen. Das liegt auch daran, dass immer wieder vermeintlich biblische Argumente angeführt werden, die bei genauerem Hinsehen dann doch in einem anderen Licht erscheinen. Gleichwertigkeit und Gleichartigkeit jedenfalls sind keine Kategorien, die vor Gott zählen - wohl die grundlegende Gleichwürdigkeit des Menschen, der auch als Mann und Frau immer Ebenbild des Schöpfers ist.

Zum Beitrag von Dr. Werner Kleine

Der Beitrag zum Anhören bei SoundCloud

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Katholische Gottesdienste in Wuppertal zu Pfingsten 2017

Pfingsten ist das Hochfest, mit dem 50 Tage nach Ostern die Osterzeit schließt. Es ist neben Ostern und Weihnachten das dritte große Fest im Kirchenjahr. Die Kirche vergegenwärtigt die Herabkunft des Hl. Geistes, der nicht nur die Verkündigungstätigkeit der Apostel initiiert, sondern letztlich auch zur Gründung der ersten Gemeinde und damit der Kirche führt.

Übersicht über die katholischen Gottesdienste zu Pfingsten in Wuppertal

Christusfest


Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Patron der Hoffnungslosen am 28.5.2017


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Sonntag, dem 28. Mai 2017 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue in der Marienkirche eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Leben aus dem Tod - eine mystagogische Friedhofsführung


Das Kreuz ist auch auf dem kath. Friedhof Hochstr. ein Zeichen des Sieges des Lebens über den Tod. (Foto: Werner Kleine)

Nach der großen Resonanz auf die ersten mystagogische Friedhofsführung im Februar 2016 lädt die Katholische Citykirche Wuppertal auf Anregung der katholischen Pfarrgemeinde Herz Jesu (Elberfeld) erneut zu einer "mystagogischen Friedhofsführung" auf den Kath. Friedhof Hochstr. in Wuppertal-Elberfeld ein. Diese Friedhofsführung der besonderen Art beginnt am Montag, dem 29. Mai 2017 um 16.00 Uhr am Eingang des Kath. Friedhofs (an der Friedhofskapelle – Hochstr. 11, Wuppertal-Elberfeld). Die Führung wird von Pastoralreferent Dr. Werner Kleine geleitet.

Der Tod ist wie die Geburt ein Teil des Lebens. Für Christen kommt das Leben im Tod zu sich selbst. Friedhöfe sind deshalb nicht bloß Ruhestätten. Grab- und Gedenksteine legen Zeugnis vom Leben derer ab, die hier bestattet sind – und es sind bei weitem nicht nur die Geburts- und Todesdaten, die hiervon zeugen. Die mystagogische Führung auf dem Friedhof Hochstr. erschließt die Begegnung von Leben und Tod auf eine ganz besondere Weise. Es wird deutlich: Der Tod ist kein Ende, sondern Vollendung.

Platzreden!


Diskussion erwünscht! - Dr. Werner Kleine stellte sich bei der ersten Platzrede auch den Reaktionen der Passanten. (Foto: Christoph Schönbach)

Von Beginn an ereignete sich die Verkündigung der frohen Botschaft in der Öffentlichkeit. Die situative Rahmenbedingung Bergpredigt oder die Feldrede Jesu, die im Matthäus- bzw. Lukasevangelium einen wesentlichen Teil der Verkündigung Jesu überliefern belegen dies ebenso wie die Pfingstrede des Petrus oder die Rede des Paulus auf dem Athener Areopag in der Apostelgeschichte. Dabei lässt schon die biblische Tradition eine enge Verbindung der Verkündigung der frohen Botschaft mit dem aktuellen Alltag der Zuhörerinnen und Zuhörer erkennen. 

Die Katholische Citykirche Wuppertal nimmt diese biblische Tradition mit einem neuen Projekt, den „Platzreden“ wieder auf. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine wird am Mittwoch, dem 10. Mai 2017 um 12 Uhr die erste Platzrede auf dem Berliner Platz in Wuppertal-Oberbarmen halten. Dabei wird er ebenso auf theologische wie auf tagesaktuelle und lokalrelevante Inhalte eingehen. Der konstruktive Zwischenruf seitens des Publikums ist ausdrücklich erwünscht. 

Die Platzreden verstehen sich als ernsthafte Unterhaltung an einem besonderen öffentlichen Ort. Gerade der Berliner Platz, der jüngst als „gefährlicher Ort“ eingestuft wurde, wurde zum Auftakt gewählt. Wo sonst in der Stadt könnte die biblische Zusage des „Fürchtet euch nicht“ deutlicher zur Sprache kommen.

Eine weitere Platzrede ist für Mittwoch, dem 31. Mai 2017, 12 Uhr, ebenfalls Berliner Platz vorgesehen. 

Die ersten beiden Platzreden werden in Kooperation mit dem „Berliner Plätzchen“, einer Einrichtung der kath. Pfarrgemeinde St. Johann Baptist gegenüber des Berliner Platzes, veranstaltet. Die Reihe soll zukünftig in loser Folge, ggfls. auch an anderen Plätzen der Stadt, fortgesetzt werden.

Der Schöpfer und seine Schöpfung - eine Verhältnisbestimmung • Glaubensinformation in Wuppertal


Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt am Mittwoch, dem 31.Mai 2017 von 19.00-20.30 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7 – am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld – 1. Etage) wieder zur Glaubensinformation ein. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine spricht dann über das Thema „Der Schöpfer und seine Schöpfung - eine Verhältnisbestimmung“.

Der Glaube an einen allmächtigen Schöpfergott wirft vielfältige Fragen auf. Wie können in einer an sich als gut gedachten Schöpfung Tod und Leid existieren ohne dass der allmächtige Schöpfer korrigierend eingreift? Warum schweigt Gott angesichts des Leides in der Welt? Diese sogenannte „Theodizee“-Frage mag man mit der Ablehnung des Glaubens an einen Schöpfergott beantworten; allein: die Ablehnung Gottes macht das Leid weder ungeschehen noch sinnvoller. Vielmehr wirft die Welt, so wie sie ist, die Frage nach dem Verhältnis von Schöpfer und Schöpfung auf. Es zeigt sich, dass ein allmächtiger Schöpfergott an sich auch ohnmächtig sein muss – sonst wäre die Welt, wie biblische Überlieferungen wie die Noah-Erzählung zeigen – dem Untergang geweiht. Der Ruf nach der Allmacht Gottes wird so letztlich auch zum Auftrag an den Menschen.

Voraussichtlich wird die Veranstaltung per Facebook-Livestream in der Facebookseite der Katholischen Citykirche Wuppertal übertragen. Die Seite ist unter www.kck42.de/facebook öffentlich zugänglich.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Sprechstunde für wiederverheiratet Geschiedene


Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (Kath. Wiedereintrittstelle) lädt zu einer Sprechstunde für wiederverheiratet Geschiedene ein. Die Sprechstunde findet am Donnerstag, dem 1. Juni 2017 um 14.00 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, 42103 Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) statt.

In der Sprechstunde steht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (Referent in der KGI Fides-Stelle Wuppertal) als Gesprächspartner zur Verfügung. Er ist während der Sprechstunde auch telefonisch unter 0202-42969675 zu erreichen.

Pfingstvigil • 3. Juni 2017, 20.30 Uhr • St. Laurentius


ansprechBAR - die offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal • 7.6.2017 • Kaffee Engel


Die nächste offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal findet am Mittwoch, dem 7. Juni 2017, von 13.00-14.00 Uhr Uhr im Kaffee Engel (Friedrich-Ebert-Str. 13 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Als Mitarbeiter der Katholischen Citykirche Wuppertal steht dann Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal zum Gespräch über Gott und die Welt, aber auch für kritische Fragen zur Verfügung.

Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche auf der Alten Freiheit (Foto: W. Kleine)

Am Donnerstag, dem 8. Juni 2017 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12.00-14.00 Uhr auf der Alten Freiheit in Wuppertal-Elberfeld stehen.

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am Donnerstag, dem 8. Juni 2017 um 19.00 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz, Wuppertal-Elberfeld) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kirchenführung dauert etwa 60 Minuten.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Didgeridoo und Gottes Wort • Ökumenischer Gottesdienst der Citykirchen


Kirche im Radio


Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 3.  Juni 2017 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Soundcloud-Account der Katholischen Citykirche Wuppertal (oder hier auf der Homepage) noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

Mo, 25. Juni 2018 - So, 08. Juli 2018

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Das Geheimnis Gottes

„Brüder, vor der Sünde der Menschen schreckt nicht zurück! Liebt den Menschen auch in seiner Sünde, denn das ist das Ebenbild der Liebe Gottes, das Höchste der Liebe. Liebt die ganze Schöpfung Gottes, das ganze All, wie jedes Sandkörnchen. Liebt jedes Blättchen und jeden Strahl Gottes. Liebt die Tiere, liebt jedes Gewächs und jedes Ding. Wenn du jedes Ding liebst, dann wird sich dir in den Dingen das Geheimnis Gottes offenbaren. Ist es dir offenbar geworden, so wirst du jeden Tag mehr und mehr die Wahrheit erkennen. Und schließlich wirst du die ganze Welt in allumfassender Liebe umspannen.“
(F.-M. Dostojewski)

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