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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (26. März 2017 - Vierter Fastensonntag, Lesejahr A)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Hoffnungslust

Liebe Leserinnen und Leser,

die Krise ist eine Verheißung. Sie fordert Entscheidungsstärke. Wer sich vor der Entscheidung drückt, mag zwar den Standort sichern. Zukünftige Wege aber bleiben ihm, der den sicheren Ort liebt, verborgen. Das Leben aber kennt keinen Stillstand. Es ist Fortschreiten, Fortschritt auf unbekannten Pfaden. Was zurückliegt, ist bekannt, aber vergangen. Was kommt, ist unbekannt, muss aber beschritten werden. Das Jetzt aber ist der Moment, der nicht verweilen kann. Jedes Jetzt wird sofort zur bekannten Vergangenheit. Unfähig, die Gegenwart fixieren zu können, ist der Mensch verdammt zum Fortschreiten in seinem Leben. Wer in der Krise stehen bleibt, hört auf zu leben. Der sichere Ort – sein Name ist „Tod“.

Wissen kann man nur Vergangenes. Zukünftiges kann man erhoffen, ersehnen, erträumen. Das Zukünftige schmeckt nach Leben. Es ist voller Dynamik. Man kann sich vor dem Zukünftigen auch fürchten und ängstigen. Das Unbekannte ist das Nicht-Gewusste. Und das Nicht-Gewusste erscheint dem Menschen unheimlich. Ohne Heim aber ist der Mensch schutzlos. Schutzlosigkeit aber bedeutet Herausforderung, Gefahr, Anstrengung – Leben eben. Der zukunftsfähige Mensch lebt. Leben bedeutet, Zukunft haben.

Das ist der Auftrag des Menschen: Das, was auf ihn aus der Zukunft zukommt, als Herausforderung annehmen. Und die Zukunft stellt immer wieder neue Aufgaben. Der Mensch muss sich entscheiden – jeden Tag, jede Stunde, jede Minute. Es sind unzählige kleine und große Entscheidungen, die der Mensch immer wieder neu treffen muss. Und jede Entscheidung determiniert den weiteren Weg. Es ist die Zeit, die die Entscheidung irreversibel macht. Einmal getroffen, mag man später umdenken und umkehren. Aber getroffen wurde die Entscheidung; als solche ist sie unumkehrbar. Der eingeschlagene Weg – oder der Stillstand – sie sind Bestandteil der Zeit, gelebter Zeit, geworden. Sie sind in die Erfahrung des Menschen eingegangen, in ein subjektives Wissen, das die Intuition bereichert und zukünftige Entscheidungen beeinflussen wird. Entschieden muss aber werden – daran führt kein Weg vorbei. Und wer am Scheideweg einfach geradeaus weiter so weiterläuft, wie er bisher gegangen ist, landet schnell in unwegsamen Dickicht oder sumpfigem Gelände. Wer die Zeichen der Zeit nicht zu lesen imstande ist, ja, wer glaubt, zu wissen, ohne wirklich des Lebens abenteuerliche Lust geschmeckt zu haben, dem fehlt nicht nur das Vertrauen in eine verheißungsvolle Zukunft; ein solcher Mensch wird sich in sich selbst verirren und eingesunken in den mitleidigen Morast der eigenen Entscheidungsunfähigkeit seine eigene Eitelkeit beweinen, die ihn glauben machte, er, der Wissende, könnte dem Leben das Abenteuer durch Dogmen, Regeln und Normen austreiben.

Der Ewige aber ist Leben. Der Ewige lässt sich nicht zähmen. Der Ewige bereitet Lust. Er liebt die Lust am Leben – so wie es im Psalm 23 heißt, der am vierten Fastensonntag im Lesejahr A als Antwortpsalm verkündet wird:

Der HERR ist mein Hirt,
nichts wird mir fehlen.
Er lässt mich lagern auf grünen Auen
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Meine Lebenskraft bringt er zurück.
Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit,
getreu seinem Namen.
Auch wenn ich gehe im finsteren Tal,
ich fürchte kein Unheil;
Denn du bist bei mir,
dein Stock und dein Stab, sie trösten mich.
Du deckst mir den Tisch
vor den Augen meiner Feinde.
Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt,
übervoll ist mein Becher.
Ja, Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang
und heimkehren werde ich ins Haus des HERRN
für lange Zeiten.
(Psalm 23 – EÜ 2016)

Es sind Bilder voll Überfluss, die der Psalm vor Augen stellt. Wer sich auf Gott, den Herrn einlässt, der wird ein Leben in Überfluss und Lust verbringen. Selbst das finstere Tal, die dunklen Wege des Lebens, das Unheimlich der Zukünftigen wird ein solcher Mensch nicht fürchten. Sein Wissen, das auf Lebenserfahrung beruht, macht ihn stark. Es ist das Wissen darum, dass Gott ein Gott des Lebens ist und das auch nach dürren Zeiten ein reich gedeckter Tisch wartet. Der Psalm leugnet nicht, dass es Feinde gibt. Er leugnet nicht, dass es dunkle Wegstrecken gibt. Er ist weit entfernt davon, das Bild eines sorglosen Schlaraffenlandes zu zeichnen. Aber es ist die erfahrungsgesättigte Hoffnung eines solchen Menschen, die das Vertrauen rechtfertigt, das am Ende des Weges ein reich gedeckter Tisch wartet, der vor den Augen der Feinde die Hoffnung gerade nicht zuschanden werden lässt.

Paulus beschreibt im Römerbrief das Wesen der Hoffnung:

Denn auf Hoffnung hin sind wir gerettet. Hoffnung aber, die man schon erfüllt sieht, ist keine Hoffnung. Denn wir kann man auf etwas hoffen, das man sieht? Hoffen wir aber auf das, was wir nicht sehen, dann harren wir aus in Geduld. (Römer 8,24f – EÜ 2016)

Die Hoffnung ist also auf etwas Zukünftiges gerichtet. Vergangenes kann man nicht erhoffen; Vergangenes kann man bloß wissen. Und doch ist die Hoffnung nicht frei von Gewissheit. Im Gegenteil: Es ist gerade die Hoffnung, die den Menschen aufrichtet – gerade auch angesichts existentieller Dunkelheiten:

Wir rühmen uns der Bedrängnisse; denn wir wissen: Bedrängnis bewirkt Geduld; Geduld aber Bewährung, Bewährung Hoffnung. Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist. (Römer 5,3-5 – EÜ 2016)

Die Hoffnung, von der Paulus hier spricht, gründet sich auf zwei Säulen: Zuerst auf der Erfahrung, die er hier als Bewährung bezeichnet. Wer sich geduldig den Herausforderungen des Lebens stellt, wird sich in diesen Herausforderungen bewähren. Jede Herausforderung, der sich ein Mensch stellt und die er bewältigt, wird so zu einer Art Training, einem Erfahrungswissen, dass ihn auch zukünftige Herausforderungen gelassen erwarten lässt. Er weiß ja aus Erfahrung, dass er darauf hoffen darf, dass er auch diese Herausforderungen bewältigen wird.

Die zweite Säule besteht in Gott selbst. Sein Liebe wirkt im Heiligen Geist im Menschen. Es ist ja dieser Hauch Gottes, der dem Menschen Leben gibt, ohne den nichts, was Atem hat, leben könnte. Der Atem als Lebensimpuls ist menschlicher Willkür entzogen. Der Mensch kann den Atem nicht machen. Und doch atmet er. Der Atem erscheint als göttliches Lebensprinzip im Menschen. Es ist Gott selbst, der im Menschen atmet und ihm so Leben gibt. Von hierher wird deutlich, warum Paulus in 1 Korinther 3,16f davon spricht, dass die Glaubenden darum wissen sollten, dass sie Tempel Gottes sind und der Hauch Gottes in ihnen wohnt. Von hierher wird auch das deutsche Wort „Geist“ verständlich, das sprachlich mit „Gast“ verwandt ist. Der Geist Gottes wird nicht ohne Grund in der Pfingstsequenz auch als hospes animae, als „Gast der Seele“ besungen. Gott ist zu Gast im Menschen, er wohnt in ihm. Es ist diese unaufgebbare Nähe Gottes, die nicht nur die unerschütterliche Hoffnung des Paulus begründet. Ein Gott, der durch seinen Atem leben gibt – und das in jedem Atemzug verlässlich neu unter Beweis stellt – ist nicht nur ein Gott des Lebens. Er ist wahrhaftig auch der Gott der Hoffnung, so dass Paulus voller hoffnungsgesättigter Zuversicht ausrufen kann:

Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit allem Frieden im Glauben, damit ihr reich werdet an Hoffnung in der Kraft des Heiligen Geistes. (Römer 15,13 – EÜ 2016)

In der Hoffnung ist eine Menge Lebenslust und Risikofreude. Die Hoffnung lässt sich nicht zähmen. Sie scheut das Abenteuer des Lebens nicht. Sie blickt aufrecht in die Zukunft. Wer voller Hoffnung ist, der wird den Blick nicht vom Kommenden abwenden, der wird voller Erwartung auf dem Weg des Lebens voranschreiten. An den Scheidewegen des Lebens wird er sich entscheiden – und, wenn sich die getroffene Entscheidung als falsch erweist, um eine Erfahrung bereichert den Mut zu Umdenken und Umkehr haben. Selbst Irrwege können so die Hoffnung stärken. Freilich muss man voranschreiten. Das Neue des Lebens wartet; das Unerwartete aber macht das Leben prall.

Leben in Fülle kann nicht haben, wer nur den Besitz wahren will anstatt des Lebens Lust zu kosten. Ein solcher gleicht den Pharisäern aus dem Evangelium vom vierten Fastensonntag im Lesejahr A, die nicht glauben können, was sie mit eigenen Augen wahrnehmen: Der Blindgeborene sieht wieder. Immer wieder berufen sie sich auf ihr vermeintliches Wissen. Sie „wissen“, dass Jesus ein Sünder ist (Johannes 9,24) und dass Gott einen Sünder nicht erhört (Johannes 9,31). Sie „wissen“, dass Gott zu Mose gesprochen hat, aber woher Jesus kommt, wissen sie nicht (Johannes 9,29). Sie „wissen“, das Blinde nicht sehend werden können, denn davon haben sie noch nie gehört (Johannes 9,32).

Wovon man noch nichts gehört hat, das kann einfach nicht wahr sein. Die Zeichen der Zeit sind immer auch die Zeichen des Geistes Gottes, denn aus dem Geist entspringt die Zeit. Man sollte den Zeitgeist also nicht schmähen, es könnte auch der Geist Gottes sein, der in der Zeit wirkt.

Die Kirche steht wieder einmal an einem Scheideweg – so wie sie es zu allen Zeiten tut. Das Neue, das Unbekannte kommt auf sie zu. Die, die in der Kirche Ansehen zu haben scheinen, aber bleiben stehen. Was sie wissen ist, wie sie hierhin gekommen sind. Das ist Vergangenheit. Sie wissen, dass sie entscheiden müssen, wie die Kirche voranschreiten soll. Die altbewährten Entscheidungen, die, den Kleriker als eigentlich Berufenen im Mittelpunkt der Entscheidungen stehend, das Volk Gottes um den Priester scharrten und dementsprechend in Ermangelung ausreichender Amtsträger die Bereiche immer größer machten, haben sich als untauglich erwiesen. Es wäre Zeit, umzukehren und neue Erfahrungen zu sammeln. Der Geist Gottes weht bereits aus der neuen Richtung. Was aber machen die, die in der Kirche Ansehen zu haben scheinen, sie bleiben stehen – und setzen sich hin, um zu beraten. Noch nie haben hat man davon gehört, dass es anders gewesen sein soll: Kirche ist doch erst da Kirche, wo der Kleriker ist. Und so sitzen sie und finden doch keine Antwort auf die Herausforderungen der Zeit. Aus der Zukunft weht der warme Atem Gottes. Vertraut auf ihn. Er wird seine Kirche auch in diese Zeit führen – aber es sind neue Wege. Sein Stecken und sein Stab haben doch bisher auch Halt gegeben. Er ist doch die eigentliche Mitte seine Volkes. Bleibt nicht sitzen, denn das Leben ist schon weitergezogen – und mit ihm die Menschen. Hört ihr denn den Ruf Gottes nicht? Hofft, geht, lebt! Es gibt nur ein unverzeihliche Schuld, das gottgeschenkte Leben nicht zu leben! Noch aber ist Hoffnung wider alle Hoffnung.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Zielvorgabe!


oder: Wer einen Weg beginnt, muss ihn vom Ende her denken

Der Aufbruch Abrahams ist längst zu jenem pastoralen Paradigma avanciert, das im Beschwören des allein auf Gott vertrauenden Glaubens schon den Prototyp des Aufbruchs erblickt. Bei näherem Hinsehen aber zeigt die Abrahamerzählung, dass der Weg nicht nur kein Ziel ist, sondern ein klar definiertes Ziel braucht. Bereits der Aufbruch muss vom Ende her gedacht werden.

Zum Beitrag von Dr. Werner Kleine

Der Beitrag zum Anhören bei Soundcloud

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Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Patron der Hoffnungslosen am 28.3.2017


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Dienstag, dem 28. März 2017 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue in der Marienkirche eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler • 30.3.2017


Die KGI-Fides-Stelle Wuppertal lädt am Donnerstag, dem 30. März 2017 um 13.00 Uhr wieder zum Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler in das Katholische Stadthaus (Laurentiusstr. 7 in Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) ein.

Passions-Konzert in St. Laurentius


Die LAURENTIUS_MUSIK lädt am 2. April (5. Fastensonntag / Passionssonntag) um 16 Uhr herzlich zum Passions-Konzert in die St. Laurentius-Basilika ein. Das Laurentius-Vokalensemble singt unter der Leitung des Laurentius-Kantors Hans Küblbeck von Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525-1594) Auszüge aus den Lamentationes Jeremiae Prophetae (Klagelieder des Propheten Jeremia) sowie die Leidensgeschichte unseres Herrn Jesus Christus nach Johannes in der Vertonung durch Heinrich Schütz (1585-1672). Den Evangelisten-Part singt Herr Tomasz Kwiatkowski (aus dem Wuppertaler Opern-Ensemble). Eintritt frei - Spenden erbeten! 

ansprechBAR - die offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal • 5.4.2017 • Kaffee Engel


Die nächste offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal findet am Mittwoch, dem 5. April 2017, von 13.00-14.00 Uhr Uhr im Kaffee Engel (Friedrich-Ebert-Str. 13 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Als Mitarbeiter der Katholischen Citykirche Wuppertal steht dann Katharina Nowak von der Katholischen Citykirche Wuppertal zum Gespräch über Gott und die Welt, aber auch für kritische Fragen zur Verfügung.

Sühne und Opfertod - Biblische Deutungen des Kreuzestodes Jesu • Glaubensinformation in Wuppertal


Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt am Mittwoch, dem 5. April 2017 um 19.00 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) zur „Glaubensinformation in Wuppertal“ ein. Das Thema lautet: „Sühne und Opfertod - Biblische Deutungen des Kreuzestodes Jesu“.

Kreuzestod und Auferstehung Jesu Christi bilden die Basis und das Zentrum des christlichen Glaubens schlechthin. Dabei bedeutet der Glaube an den vom Kreuzestod Auferstandenen eine doppelte Herausforderung. Nicht nur, dass die Auferstehung vom Tod als solches der allgemein menschlichen Erfahrung widerspricht; auch die Tatsache, dass der Kreuzestod als Fluchtod der Gottverlassenheit galt, die Auferstehung aber - wenn überhaupt - nur fortgewirkt sein kann, ist in sich paradox. Beide Aspekte stellen die frühe Christenheit vor eine bemerkenswerte Herausforderung: Sie müssen sowohl die Glaubwürdigkeit des Auferstehungsglaubens muss hergestellten, als auch das Paradox der Auferstehung vom Kreuzestod bewältigen. Das Neue Testament legt in vielfältiger Weise Zeugnis davon ab, wie die frühchristlichen Theologen dieser Herausforderung begegnet sind. Der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine geht in der Glaubensinformation auf eine Spurensuche.

Voraussichtlich wird die Veranstaltung per Facebook-Livestream in der Facebookseite der Katholischen Citykirche Wuppertal übertragen. Die Seite ist öffentlich zugänglich. Der Link wird in Kürze hier veröffentlicht.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche auf der Alten Freiheit (Foto: W. Kleine)

Am Donnerstag, dem 6. April 2017 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12.00-14.00 Uhr auf der Alten Freiheit in Wuppertal-Elberfeld stehen.

Sprechstunde für wiederverheiratet Geschiedene


Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (Kath. Wiedereintrittstelle) lädt zu einer Sprechstunde für wiederverheiratet Geschiedene ein. Die Sprechstunde findet am Donnerstag, dem 6. April 2017 um 14.00 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, 42103 Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) statt.

In der Sprechstunde steht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (Referent in der KGI Fides-Stelle Wuppertal) als Gesprächspartner zur Verfügung. Er ist während der Sprechstunde auch telefonisch unter 0202-42969675 zu erreichen.

3. Wuppertaler Fahrradkreuzweg • nun am 8. April 2017


Eigentlich sollte der 3. Wuppertaler Fahrradkreuzweg am 18. März 2017 stattfinden. Aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen musste er aber verschoben werden. So lädt die Katholische Citykirche Wuppertal nun gemeinsam mit der Stabsabteilung Kommunikation des Erzbistums Köln (Kulturkommunikation) am Samstag, dem 08. April 2017 ein, dem Wuppertaler Fahrradkreuzweg auf der Nordbahntrasse zu folgen. Der Fahrradkreuzweg beginnt um 11.00 Uhr an der Fahrradkapelle am Bahnhof Wichlinghausen und endet gegen 13.30 Uhr an der Kirche St. Ludger (Ludgerweg in Wuppertal-Vohwinkel). Dort befindet sich eine Ikone der Madonna del Ghisallo, der Schutzpatronin der Radfahrer. Zur Zeit gibt es seitens der Katholischen Kirche Überlegungen, St. Ludger als Fahrradkirche einzurichten.
 
An insgesamt sechs Stationen werden die Radfahrer Halt machen und den Kreuzweg Jesu auf eigene Weise betrachten. Das Beten des Kreuzweges spielt in der Tradition der römisch-katholischen Kirche eine wichtige Rolle. Es bedeutet das Betrachten und Mitvollziehen des Leidensweges Jesu. Tod und Auferstehung Jesus sind die Basis des christlichen Glaubens. Gerade im Kreuzweg wird die Solidarität des Sohnes Gottes mit den Leidenden intensiv erlebt. Dieses intensive Erleben prägt auch den Fahrradkreuzweg. Die einzelnen Stationen des Fahrradkreuzweges auf der Nordbahntrasse stehen in Verbindung mit den „vergessenen Orten aus der Nazi-Zeit“. An vielen Orten entlang der Nordbahntrasse wird an dieses dunkle Kapitel der jüngeren Vergangenheit, das vielen Menschen Not, Leid und Tod gebracht hat, erinnert. Der Kreuzweg ist ein Weg, den verfolgte Menschen auch heute noch gehen.
 
Am Mirker Bahnhof werden die Pilger eine kurze Rast einlegen. Alle Teilnehmer erhalten am Schluss des Kreuzweges am Homanndamm einen Pilgerausweis.
 
Für die kostenlose Teilnahme ist erneut eine Anmeldung bis zum 6. April 2017 bei der Katholischen Citykirche Wuppertal erforderlich (Tel.: 0202-42969674 oder Mail: info@katholische-citykirche-wuppertal.de). Bitte melden Sie sich auch dann noch einmal an, wenn Sie sich bereits für den 18. März registriert hatten.
 
Die Teilnahme geschieht auf eigene Gefahr und Verantwortung. Das Fahrrad des Teilnehmers muss verkehrssicher sein. Die Straßenverkehrsordnung ist einzuhalten.
 
Der Wuppertaler Fahrradkreuzweg ist Teil des Projektes „Pfarr-Rad“ (www.pfarr-rad.de).

Neue Kurse für erwachsene Firm- und Taufbewerber


KGI Fides-Stelle Wuppertal

Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (kath. Wiedereintrittsstelle) bereitet unter anderem Erwachsene, die getauft oder gefirmt werden möchten, auf den Empfang dieser Sakramente vor.

Der nächste Firmkurs für Erwachsene beginnt am Mittwoch, dem 12. April 2017 um 19.00 Uhr im Kath. Stadthaus (Laurentiusstr. 7 in Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage). Weitere Termine finden Sie hier. Die Erwachsenenfirmung für das gesamte Erzbistum Köln findet in diesem Jahr am Sonntag, dem 18. Dezember 2016 um 12 Uhr im St. Maximilian in Düsseldorf statt.

Erwachsene, die an der Firmvorbereitung interessiert sind, können sich ab sofort bei Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (KGI Fides-Stelle Wuppertal – Tel.: 0202-42969674 – Mail: werner.kleine@kgi-wuppertal.de) melden. 

Auch Erwachsene, die getauft werden möchten, erhalten unter der genannten Adresse weitere Informationen.

Weitere Informationen unter www.kgi-wuppertal.de.

Dr. Werner Kleine spricht im Domradio

Vom 3.-8 April 2017 legt Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal jeden morgen um 7.55 Uhr im Kölner Domradio das Tagesevangelium aus.

Kirche im Radio


Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 2. April 2017 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Soundcloud-Account der Katholischen Citykirche Wuppertal (oder hier auf der Homepage) noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

Mo, 22. April 2019 - So, 05. Mai 2019

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Die Antwort

Der Christ ist ein Mensch, dem Christus begegnet ist. Er weiß sich angesprochen und zur Antwort gerufen. Die Antwort des geheilten Blinden war in dem Kyrie-Ruf beschlossen: Herr, ich glaube. Was ist aus diesem Mann später geworden? Sein Name wird uns verschwiegen. Können wir uns vorstellen, dass sein Glaube irgendwie verdunstet ist? - „Wer mir nachfolgt, geht nicht in der Finsternis; er hat das Licht des Lebens.“
(aus dem Schott-Messbuch)

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