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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (23. Oktober 2016 - 30. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Kampf-Kunst-Wahrheit

Liebe Leserinnen und Leser,

dunkler wird es in diesen Tagen, die Schatten werden länger. Das Äquinoktium ist noch nicht lange Vergangenheit. Die Sehnsucht nach heller Wärme und lichter Freude erwacht aber jetzt schon in den Seelen der Menschen. Der Nebel der immer tiefer dräuenden Wolken aber drückt so manchen jetzt schon aufs Gemüt.

Der Mensch als Wesen, das mit der Fähigkeit der Phantasie begabt ist, kennt viele Fluchtmöglichkeiten aus der dunklen Gegenwart. Immer weniger benötigt er dazu die Pfade der eigenen Träume. Augmented Reality heißt die Heilsverheißung der Gegenwart. Wo früher ein virtuelles Brett vor dem Kopf den Blick auf das Offensichtliche verstellte, tragen immer mehr Zeitgeister einen Plastikkasten mit integrierter High-End-Technik vor dem Lobus frontalis, jenem Teil des Gehirns, der einst als das menschlichste galt, wird er doch von manch einem Autor gar als „Organ der Zivilisation“ bezeichnet. Der Evolution hat es gefallen, dem Lobus frontalis die Regulierung der kognitiven Prozesse zuzuweisen, so dass der Mensch an sich in der Lage ist, situationsgerechte Handlungen auszuführen. Der Stirnlappen prägt somit in wesentlicher Weise die Persönlichkeit und das Sozialverhalten eines Individuums. Von hier aus wird die angemessen Interaktion mit der Umwelt gesteuert, in der sich das Individuum nicht zuletzt durch seine Sinne verortet, jene Sensoren, die bereits durch einen High-Tech-Plastikkasten so manipuliert werden können, dass der Mensch Welt und Wirklichkeit enthoben Scheinwelten für real hält. Augmented Reality nennen das die intelligenten Designer der Gegenwart, wörtlich also erweiterte Wirklichkeit. Das vor Augenscheinliche wird zur Realität erklärt; der Mensch überlässt sich der Täuschung der Sinne. Hier zeigt sich, dass diejenigen, die nur dem vertrauen, was sie sehen, hören und fühlen, nur allzu schnell den Boden unter den Füßen verlieren können: Am Abgrund stehend mag die virtuelle Scheinwelt das Tor zum Garten Eden suggerieren, von dem nur noch ein Schritt trennt, jener Schritt, der dem Leben in der physischen Welt ebenso ein jähes Ende bereiten wird, wie den selbstinszenierten Traumwelten aus Polymeren.

Die Parallelwelt aus Plaste und Elaste ist aber nicht der einzige Fluchtort, dem Menschen angesichts der harten Realität der Welt, wie sie ist, zustreben. Der Mensch ist auch in der Lage, die Herausforderungen der Gegenwart einfach wegzulächeln. Lachen verursacht unter anderem die Ausschüttung Endorphine aus, jenes vom Körper selbst erzeugte Opioid, das neben schmerzstillender Wirkung auch noch gute Laune macht. Endorphine können süchtig machen. Sportler kennen das, vor allem Extremsportler. Man muss nur durchhalten, um über den Punkt der Endorphinausschüttung hinwegzukommen. Regelrecht high werden sie dann, wenn sie den Schmerz nicht mehr spüren und sich dem Rausch der Hormone hingeben können. Interessanterweise kann der gleiche Vorgang auch durch intensives Beten herbeigeführt werden. So stellt der Psychologe Eckart Straube auf die Frage, ob der Glaube wie ein Placebo sei, das nur wirke, wenn jemand davon überzeugt ist, fest:

Ja und nein. Sicher ist die Überzeugung da, durch das Beten etwas zu verändern. Aber wenn jemand intensiv betet oder meditiert, kann man auch deutliche physiologische Veränderungen feststellen, Aktivitätsmuster im Gehirn verändern sich.
Wir wissen, dass Psyche und Körperprozesse eng verschaltet sind. Starke Änderung auf der einen Ebene führen zu Veränderungen auf der anderen: Die Psyche kann das Immunsystem beeinflussen, sie wirkt auf das Hormonsystem, Endorphine werden ausgeschüttet, sie sind Teil der Immunantwort des Körpers. (Quelle: Süddeutsche.de, Kann Glaube heilen?, 17. Mai 2010, http://www.sueddeutsche.de/wissen/religion-kann-glaube-heilen-1.597234 [Stand: 22. Oktober 2016])

Der harten Wirklichkeit fröhlich glaubend ins Gebet vertieft zu entfliehen ist eine beliebte Taktik, der so manche Beterin und so mancher Fromme frönt. Mit Inbrunst erschallt dann immer noch das Lied vom Haus voll Glorie, das auch dann noch über alle Lande schaut, wenn bereits die Außenmauern höchst sanierungsbedürftig sind, um vom Inneren ganz zu schweigen. Man merkt dann schnell an, dass die Freude in vielen kirchlichen Auseinandersetzungen fehle, und zitiert dann gerne einen Vers aus dem Philipperbrief, in dem Paulus der Gemeinde zuruft:

Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! (Philipper 4,4)

Meist wird dabei übersehen, dass die Freude im Herrn nicht vom inneren und äußeren Kampf, der Auseinandersetzung und dem diskursiven Ringen um den Weg der Wahrheit entbindet. Der paulinische Aufruf zur Freude steht ja nicht im luftleeren Raum. Er ist eine Motivation angesichts eines solchen Ringens, heißt es doch unmittelbar vorher:

Darum, meine geliebten Brüder, nach denen ich mich sehne, meine Freude und mein Ehrenkranz, steht fest in der Gemeinschaft mit dem Herrn, liebe Brüder. Ich ermahne Evodia und ich ermahne Syntyche, einmütig zu sein im Herrn. Ja, ich bitte auch dich, treuer Gefährte, nimm dich ihrer an! Sie haben mit mir für das Evangelium gekämpft, zusammen mit Klemens und meinen anderen Mitarbeitern. Ihre Namen stehen im Buch des Lebens. (Philipper 4,1-3)

Und den Aufruf zur Freude weiterführend schreibt er:

Eure Güte werde allen Menschen bekannt. Der Herr ist nahe. Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus bewahren. Schließlich, Brüder: Was immer wahrhaft, edel, recht, was lauter, liebenswert, ansprechend ist, was Tugend heißt und lobenswert ist, darauf seid bedacht! Was ihr gelernt und angenommen, gehört und an mir gesehen habt, das tut! Und der Gott des Friedens wird mit euch sein. (Philipper 4,5-9)

Bei dem Aufruf zur Freude geht es also nicht um jene banale Freude, die die Auseinandersetzung leugnet, so als genüge es, selig lächelnd ein Bild frommen Kitsches zu erzeugen, das ebenso künstlich ist, wie die modernen Welten aus Plastik, Bits und Bytes. Die Freude, zu der Paulus aufruft, leugnet weder die dräuenden Nebel der Zeiten noch die Notwendigkeit zu Auseinandersetzung und zum Kampf für das Evangelium. Im Gegenteil: Sie wächst gerade im Annehmen dieser Herausforderungen, weil sie ein Ziel vor Augen hat, für das es sich zu kämpfen lohnt: Die endgültige Erkenntnis der Wahrheit. Um diese Erkenntnis muss gerungen werden mit der Welt und in der Gemeinschaft der Glaubenden, denn der wahrhaft Ringende, der sich kein frohes Brett vor die Stirne klebt, weiß, dass er sich der Wahrheit nur unter den Einschränkungen der physischen Welt nähern kann:

Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin. Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe. (1 Korinther 13,12f)

Auch hier steht die Trias „Glaube – Hoffnung – Liebe“ nicht als Leugnung einer harten Wirklichkeit, sondern als Haltung, mit deren Hilfe in der physischen Realität der tiefer liegende Urgrund des Seins erkannt werden kann: hier nur schemenhaft und nebulös, dereinst in aller Klarheit von Angesicht zu Angesicht.

Genau diese Haltung ist es, die einer banalen Frömmigkeit der Freude im Wege steht. Die Freude, von der Paulus spricht, geht tiefer. Sie ist eine Haltung, mehr noch: Sie begründet eine Haltung, die im Ringen mit den Widrigkeiten des Lebens nicht verzweifeln lässt, ohne die Widrigkeiten des Lebens zu leugnen. Diese Freude an der Wahrheit führt geradezu in den Kampf für das Evangelium, in das innere und äußere Ringen um den Weg zur Wahrheit hinein. In dieser Freude, die sich nicht im Lächeln erschöpft, können die Freunde und Freundinnen der Wahrheit und Weisheit sogar dann noch das Haupt erheben, wenn sie das physische Ende real vor Augen haben, so wie der Autor des 2. Timotheusbriefes, der in der zweiten Lesung vom 30. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres C schreibt:

Ich werde nunmehr geopfert, und die Zeit meines Aufbruchs ist nahe. Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, die Treue gehalten. Schon jetzt liegt für mich der Kranz der Gerechtigkeit bereit, den mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, aber nicht nur mir, sondern allen, die sehnsüchtig auf sein Erscheinen warten. (2 Timotheus 4,6-8)

Der Text der zweiten Lesung vom 30. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres C setzt unvermittelt ein. Warum soll der Schreiber des Briefes geopfert werden? Um was für ein Opfer handelt es sich?

Das griechische Wort, das hier verwendet wird, lautet: σπένδειν (gesprochen: spéndein). Es heißt wortwörtlich „ein Trankopfer darbringen“. Es geht hier also nicht um ein Opfer im kultischen Sinn. Vielmehr beschreibt das Wort das griechische Äquivalent der in der deutschen Sprache bekannten Redewendung „Blut vergießen“. Die Hinrichtung des Autors steht also bevor. Die Sprachwendung deutet eine Hinrichtung durch das Schwert an.

Das nahe Ende deutet der Autor als „Zeit des Aufbruchs“. Auch hier lohnt sich ein Blick auf den griechischen Text, denn mit „Aufbruch“ wird das griechische Wort ἀνάλυσις (gesprochen: análysis) wiedergegeben. Ἀνάλυσις heißt auch „Auflösung“; in dieser Funktion ist der Begriff nicht nur Schülerinnen und Schülern aus dem Mathematikunterricht bekannt. Dem Autor des 2. Timotheusbriefes steht die große Analyse bevor, die Auflösung der physische Nebel, die auch die Erkenntnis der Wahrheit hemmen, der Aufbruch in die klare Erkenntnis, von der nur der Tod ihn trennt. Er hat den guten Kampf um den Weg der Wahrheit gekämpft, ein Weg, dessen Lauf nun zum Ende kommt; er hat die Gewissheit, dass er nun zur vollen Erkenntnis gelangen wird. Als Lohn für seinen Kampf wird er den Siegerkranz der Gerechtigkeit erhalten, der allen gebührt, die um den Weg der Wahrheit aufrichtig und ohne falsche Illusionen ringen. Der fröhlich Fromme mag selig lächeln, die Freunde der Wahrheit wissen, gut zu kämpfen.

Wie sehr dieser Kampf nach außen, vor allem aber nach innen unausweichlich ist, zeigt der Text, der in der zweiten Lesung vom 30. Sonntag im Jahreskreis ausgelassen wird. So kommt es zu der unvermittelt wirkenden Aussage:

Bei meiner ersten Verteidigung ist niemand für mich eingetreten; alle haben mich im Stich gelassen. Möge es ihnen nicht angerechnet werden. (2 Timotheus 4,16)

Wer hat den Autor des Briefes denn im Stich gelassen? Und für wen bitte er um Nachsicht?

Die Antwort ergibt sich in der Auslassung der Lesung:

Demas hat mich aus Liebe zu dieser Welt verlassen und ist nach Thessalonich gegangen; Kreszenz ging nach Galatien, Titus nach Dalmatien. Nur Lukas ist noch bei mir. Bring Markus mit, denn er wird mir ein guter Helfer sein. Tychikus habe ich nach Ephesus geschickt. Wenn du kommst, bring den Mantel mit, den ich in Troas bei Karpus gelassen habe, auch die Bücher, vor allem die Pergamente. Alexander, der Schmied, hat mir viel Böses getan; der Herr wird ihm vergelten, wie es seine Taten verdienen. (2 Timotheus 4,10-14)

Die Einsamkeit, die der Autor des Schreibens verspürt, ist mit Händen zu greifen. Er macht sich keine Illusionen mehr; keine Überhöhung der Realität kann ihn von der Erkenntnis der harten Wirklichkeit abhalten. Manch einen seiner Gefährten hat er selbst weggeschickt – vielleicht, damit sie sich in Sicherheit bringen; mach einer aber hat ihn auch aus offenkundig banalen Gründen verlassen. Sie haben die Härte des Ringens um den Weg der Wahrheit nicht ausgehalten und sich in ihre Privatwelten zurückgezogen. Manch einer, wie Alexander der Schmied, hat ihn sogar verraten und hintergangen. Nur noch einer, der Lukas heißt, ist bei ihm. Und er sehnt sich nach Unterstützung, denn niemand ist mehr da, der ihn verteidigen kann. Und so bittet er:

Beeil dich, komm bald zu mir! (2 Timotheus 4,9)

Der Bitte aber folgt auch eine Warnung vor den Umtrieben des Schmiedes Alexander:

Nimm auch du dich vor ihm in Acht, denn er hat unsere Lehre heftig bekämpft. (2 Timotheus 4,15)

Die Wahrheit ist eben von flüchtigem Wesen. Sie muss immer wieder neu errungen und erkämpft werden. Wer den guten Kampf um die Wahrheit kämpft, wird früher oder später erfahren, was der Autor des 2. Timotheusbriefes seinem Adressaten warnend mit auf den Weg gibt:

Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln; und man wird der Wahrheit nicht mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden. (2 Timotheus 4,3f)

Deshalb ist für eine frömmelnde Freude wenig Zeit, wohl aber für eine kraftvoll-nüchterne Freude, die mit erhobenem Haupt der Wirklichkeit ins Angesicht sieht:

Du aber sei in allem nüchtern, ertrage das Leiden, verkünde das Evangelium, erfülle treu deinen Dienst! (2 Timotheus 4,5)

Diese kraftvolle Freude ist in einer inneren Gewissheit begründet, die sich in echter Lebenserfahrung begründet: Trotz der Verlassenheit in der ersten Verteidigung hat der Autor erfahren, wie sehr die Wahrheit Kraft im Kampf verleihen kann:

Aber der Herr stand mir zur Seite und gab mir Kraft, damit durch mich die Verkündigung vollendet wird und alle Heiden sie hören; und so wurde ich dem Rachen des Löwen entrissen. (2 Timotheus 4,17)

Und wenn diese Erfahrung schon in den Nebeln der physischen Gegenwart wirkt, wie sehr muss das dann für die Klarheit der unsichtbaren Welt gelten, deren Gewissheit sich ja gerade aus der Krafterfahrung der Gegenwart ergibt:

Der Herr wird mich allem Bösen entreißen, er wird mich retten und in sein himmlisches Reich führen. Ihm sei die Ehre in alle Ewigkeit. Amen. (2 Timotheus 4,18)

Hier redet kein bloß Frommer, hier schreibt kein Lächler, hier spricht keiner, dessen Glauben bloß ein anästhetisierendes Placebo der Weltverleugnung ist. Hier spricht ein Freund der Wahrheit, der weiß, dass sich die Gewissheit um den Urgrund allen physischen Scheins und Seins nur im Ringen und Kämpfen mit Welt und Wirklichkeit ergibt. Die Weisheit ist eine Kunst des guten Kampfes. Freut euch – aber richtig!

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Nachgeschaut: Dei Verbum direkt - Gott schweigt nicht!


Wider die Vergottung der Stille

Dr. Werner Kleine und Dr. Till Magnus Steiner sind, am 5. Oktober 2016 in der Reihe Dei Verbum - Direkt, der Frage nachgegangen, wie Gott sich in der Welt kundtut. Dabei ist nicht nur deutlich geworden, dass der Gott der Bibel laut und unüberhörbar spricht. Auch der Ansatz, dass man still sein müsse, um Gott zu hören, wird aus dieser Perspektive kritisch beleuchtet. Es wird deutlich werden, dass die, die sich auf den Gott der Bibel berufen, keine Leisetreter sein dürfen.

Zum Video

Passend zum Thema: Kath 2:30 - Wider die Vergottung der Stille von Dr. Werner Kleine

Wuppertaler Martinszug – Fackelträger und Ordner gesucht


Auch in diesem Jahr werden wieder Fackelträger und Ordner gesucht. (Foto: W. Kleine)

Die Katholische Citykirche Wuppertal sucht für den Wuppertaler Martinszug, der am Donnerstag, dem 10.11.2016 um 17 Uhr auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld startet, wieder ehrenamtliche Fackelträger und Zugordner, die den Zug begleiten. Interessenten können sich ab sofort unter 0202-42969674 oder per Mail an martinszug@katholische-citykirche-wuppertal.de melden.

Die Ordner und Fackelträger erhalten am 10.11.2016 um 16.30 Uhr eine entsprechende Einweisung.

Vigilfeier zum Hochfest Allerheiligen • 31.10.2016 • 20.30 Uhr • Kreuzkapelle der Laurentiusbasilika


Kunstauktion der Stiftung Seelsorge


Die in Wuppertal ansässige "Stiftung Seelsorge" lädt wieder zu jährlichen Kunstauktion ein, die am Montag, dem 14. November 2016 um 18.00 Uhr im Kundenforum der Stadtsparkasse Wuppertal am Islandufer in Wuppertal-Elberfeld stattfinden wird.

Bereits vom 10. November 2016 an können die zum Aufruf kommenden Bilder im Kundenforum zu den üblichen Öffnungszeiten angeschaut werden. Bieterkarten sind durch Zahlung von 10€ bereits im Vorfeld zu erwerben. Entsprechende Wünsche können bis spätestens 12. November 2016 per Mail an mail@stiftung-seelsorge.de gerichtet werden. Weitere Bieterkarten können am Abend der Versteigerung gegen Barzahlung erworben werden.

Zwei Professoren der Kunsthochschulen haben zugesagt, dass sie vor Beginn der eigentlichen Auktion einen lebendigen Diskurs über das Sammeln von Kunst führen werden: Prof. Annette Krisper-Beslic von der Kunsthochschule Halle, Burg Giebichenstein und Prof. Udo Dziersk von der Kunsthochschule Düsseldorf. Das Gespräch wird Frau Patrizia Cippa, Mitglied im Kuratorium der Stiftung Seelsorge, moderieren.

Die Stiftung Seelsorge wird in diesem Jahr den Erlös aus der Auktion zur Unterstützung der syrischen Christen verwenden, die in der Kirche St. Petrus, Blombacher Bach, in Laaken ihr neues geistliches Zentrum einrichten wollen. „Heimat geben“ ist also das Ziel Ihres Engagements für eine gute Sache. Sie machen sich eine Freude mit einem neuen Bild in Ihrem Zuhause und Sie helfen unseren „Neuen Nachbarn“.

 Einladungsschreibung zur Kunstauktion von Pfr. Michael Grütering (Vors. der Stiftung Seelsorge)

Weitere Informationen zur Stiftung Seelsorge: www.stiftung-seelsorge.de

Über die Entstehung der Gemeinde syrischer Christen in St. Petrus informiert der Weblog www.der-oelbaum.de.

Ökumenische Vesper in St. Laurentius


Die Fakultät 1 - Evangelische Theologie - der Bergischen Universität Wuppertal und die kath. Pfarrgemeinde St. Laurentiusladen anlässlich des 500jährige Reformationsjubiläums an jedem 1. und 3. Freitag im Semester um 19.00 Uhr zu einer ökumenischen Vesper in die Laurentiusbasilika (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) ein.

500 Jahre Reformation - das ist Anlass genug, in den drei Semestern um 2017 an das Abendlob ökumenisch zu feiern. Zu Psalmen und Liedern – viele aus der Zeit der Reformation – tritt jeweils die Betrachtung eines theologischen Werkes. Die ausgewählten Lesetexte stammen aus verschiedenen Zeiten der Kirchengeschichte und aus unterschiedlichen konfessionellen Traditionen; sie bringen zentrale Themen der Theologie und die Grundfragen des christlichen Lebens jeweils auf ihre ganz eigene Weise zur Sprache und sollen Impulse zum Nachdenken und zum Gespräch geben.

Das ganze Programm gibt es als pdf hier zum Download:

 Ökumenische Vespern in St. Laurentius

Laurentiuschor 1856-2016 - 160 Jahre und kein bisschen leise!


2. LAURENTIUS_CHOR_WOCHEN vom 1.-20.11.2016

Der LaurentiusChor hat sich dieses Jahr aus dem Kammerchor und der Chorgemeinschaft gebildet und führt die Tradition des von Johann Gregor Breuer 1856 an St. Laurentius gegründeten Chores weiter.

Musik in St. Laurentius hat eine lange Tradition. Zum Jubiläum wird der Chor das berühmte Oratorium Die Schöpfung von Joseph Haydn in einer neuartigen Kombination präsentieren: So werden in der Stadt von Pina Bausch Musik und Tanz in einen spannunsvollen Dialog treten. Tanz und Musik gehören zu den ältesten und elementarsten menschlichen Ausdrucksmitteln und finden sich schon im alten Testament. Die kolumbianische Tänzerin Juana del Mar Jiménez Infante, die derzeit ein Stipendium an der Company Tanztheater Wuppertal Pina Bausch absolviert, wird der Musik Haydns eine neuartige Dimension verleihen.

Ihre Fortsetzung finden die Laurentius_Chor_Wochen in dem Offenen Choral-Workshop vom 4.-6.11. mit dem Gregorianik-Experten Rudolf Fischer von der Hochschule für Kirchenmusik Regensburg. Dabei erforschen die Schola Gregoriana Laurentiana und interessierte Gastsänger zum Teil über 1000 Jahre alte Gesänge und tauchen in eine weit entfernte musikalische Welt ein. Das Ergebnis können Zuhörer am Sonntag 6.11. 16 Uhr unter dem Titel „Der Barmherzigkeit ist kein Ende“ in St. Laurentius hören. Anmeldung zum Workshop bei hans.kueblbeck@laurentius-wuppertal.de.

Prof. Dr. Wolfgang Bretschneider - langjähriger Vorsitzender des Allgemeinen Cäcilienverbandes und Koryphäe auf dem Gebiet der Kirchenmusik -  hat sein Kommen zugesagt für den Festgottesdienst am 13.11., 11:30 Uhr in St. Laurentius.

Zum Abschluß der Laurentius_Chor_Wochen laden die Kath. Jugendseelsorge und die LaurtentiusMusik vor allem junge Fans von Gospelmusik zum Offenen Workshop mit der farbigen Sängerin Onita Boone aus New York (Gewinnerin der SAT1-Show The winner is) ein. So kann Gospelmusik zum Erlebnis werden, zu hören im Jugendgottesdienst am 20.11., 18 Uhr in St. Laurentius.

Grundsätzlich ist der Zutritt zu allen Veranstaltungen frei, es wird am Ausgang jeweils um eine großzügige Spende gebeten! Die Teilnahmegebühr für den Gospelworkshop ist bis 25 Jahren 15 €, ab 26 Jahren 25 €. Anmeldung bei patrizia.cippa@kja.de.  

Mitmachkonzert zum Advent • St. Raphael (Wuppertal-Langerfeld)


In St. Raphael in Wuppertal-Langerfeld wird das erste Wuppertaler Adventsmitmachkonzert stattfinden (Foto: Atamari - CC BY-SA 3.0)

Am Sonntag, dem 4. Dezember 2016 wird in St. Raphael in Wuppertal-Langerfeld das erste Wuppertaler Adventsmitmachkonzert stattfinden.

Der zeitliche Rahmen sieht wie folgt aus:
13.45 Uhr Einlass und Platzbelegung
14.30 Uhr gemeinsame Probe
15.15 Uhr - ca. 16.00 Uhr Konzert

Mitmachen können nach vorheriger Anmeldung alle, die ein Instrument spielen, oder als Sänger fungieren. Die Noten für die jeweiligen Instrumente und mp3-Dateien können ab ca. Mitte Oktober aus dem Internet heruntergeladen werden.

Das ganze Konzert wird kostenlos sein. Für Kinder und Jugendliche ist es die Chance, mit ihrem Instrument aufzutreten. Die Initiatorin Ursula Tigges möchte den Wuppertalern einen besinnlichen Nachmittag im Advent bescheren, bei dem sie selbst aktiv mitwirken können - vielleicht der Beginn einer neuen Tradition im Wuppertal Osten.

Frauenbegegnungsabend in Hl. Ewalde: Frauen in den Weltreligionen


Die Gruppe der Katholischen Frauen Deutschlands (kfd) in Hl. Ewalde (Hauptstr. 96 in W.-Cronenberg) lädt am Mittwoch, 26.10.2016 um 19.30 h zu einem Frauenbegegnungsabend mit der Religionswissenschaftlerin Felicitas Theile aus Köln zum Thema "Frauen in den Weltreligionen - was wurde aus Evas Töchtern?" ein. Eins der Prinzipien des Grundgesetzes ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Wie sieht es damit in den Weltreligionen aus? Hat es Auswirkungen auf die Lebenssituationen von Frauen, die diese Religionen leben? Der Abend findet im Pfarrzentrum statt.

Sakramente im Leben der Kirche I: Taufe, Firmung, Eucharistie • Glaubensinformation in Wuppertal


Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ der Katholischen Citykirche Wuppertal spricht Dipl. Theol. Katharina Nowak am Mittwoch, dem 26. Oktober 2016 um 19.00 Uhr über das Thema „Sakramente im Leben der Kirche I - Taufe, Firmung, Eucharistie“.

Sakramente sind besondere Zeichen der Nähe Gottes im Leben der Menschen. Gerade weil die alltägliche Gegenwart Gottes gewissermaßen zur Gewohnheit wird, bringt der sakramentale Ritus diese Gegenwart in besonderer Weise zu Bewusstsein. Dabei waren die Riten in früheren Zeiten selbst exsistentiell und dramatisch. Sie ergriffen den Menschen mit Leib und Seele. Das gilt insbesondere auch für das Sakrament der Taufe, das als Mitsterben und Mitauferstehen mit Christus verstanden und auch symbolisch vollzogen wurde.

Der Abend führt zuerst allgemein in das Verständnis der Sakramente ein. Danach werden im besonderen die sogenannten Initiationssakramente (Taufe, Firmung und Eucharistie) betrachtet. Wer diese drei Sakramente empfangen hat, ist nach römisch-katholischem Verständnis mit allen Recht und Pflichten in die Kirche eingegliedert.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Kindertal-Tag - Die ganze Stadt für Wuppertal


Unter dem Motto „Die ganze Stadt für Wuppertal“ sind Vereine, Geschäfte, Institutionen und Initiativen aufgerufen, am Freitag, 28.10.2016, mit allen möglichen Aktionen für Kindertal Geld zu sammeln. Im vergangenen Jahr haben viele Wuppertaler für Kindertal Waffeln gebacken, gebastelt, gegrillt, gaben Geschäfte Rabatte, sammelten Firmenbelegschaften in der Kantine oder spendeten einen Stundenlohn und vieles, vieles mehr. Erlöst wurden über 70.000 Euro! Geld, das wir dringend benötigen, um armen Wuppertaler Kindern mit Kleidung, Kinderbetten oder Zuschüssen zu Erholungsmaßnahmen zu helfen. Nach der neuesten Analyse der Bertelsmann-Stiftung sind 16.000 Kinder in Wuppertal direkt von Armut betroffen!

Die Katholische Citykirche Wuppertal unterstützt das Anliegen der Aktion "Kindertal" ausdrücklich. Alle Aktionen werden bei Radio Wuppertal und auf der Kindertal-Homepage online veröffentlicht. Besonders gesprächswertige Initiativen haben eine gute Chance, bei Radio Wuppertal „on air“ zu gehen.

Weitere Informationen zur Aktion "Kindertal" gibt es unter www.kindertal.de.

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Patron der Hoffnungslosen am 28.10.2016


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Freitag, dem 28. Oktober 2016 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Laurentiusweg • Führung mit Elke Brychta am 29. Oktober 2016


Die ehemals selbstständige Stadt Elberfeld und der heutige Stadtteil Wuppertals ist von alters her mit der Person des Heiligen Laurentius verbunden. Er ist ist nicht nur Patron von Elberfeld und Wuppertal, er hat auch Geschichte und Gesicht Elberfelds geprägt. Der Elberfelder Laurentiusweg führt Sie an wichtige Orte Elberfelds und erschließt den heutigen Stadtteil aus einer neuen Perspektive.

Die Wuppertaler Historikerin Elke Brychta leitet die nächste Führung am Samstag, dem 29. Oktober 2016. Sie beginnt um 14.00 Uhr an der Alten Reformierten Kirche (Kirchplatz 1) in Wuppertal-Elberfeld. Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf 3,00 EUR.

Mehr unter www.laurentiusweg.de.

ansprechBAR - die offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal • 2.11.2016 • Kaffee Engel


Die nächste offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal findet am Mittwoch, dem 2. November 2016, von 13.00-14.00 Uhr Uhr im Kaffee Engel (Friedrich-Ebert-Str. 13 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Als Mitarbeiter der Katholischen Citykirche Wuppertal steht dann Pastoralreferent Dr. Werner Kleine zum Gespräch über Gott und die Welt, aber auch für kritische Fragen zur Verfügung.

Mo, 03. Oktober 2022 - So, 16. Oktober 2022

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Opfer und Gebet werden nur aus solchen Händen angenommen. die sich Ihm entgegenhalten. „Lasst uns nicht beten, ihr Brüder, wie es im Gleichnis der Pharisäer tat. Der Pharisäer, von der Prahlsucht besiegt, und der Zöllner, in Reue gebeugt, traten vor dich hin, den alleinigen Herrn. Jener rühmte sich und erhob sich über den anderen; so wurde er des Guten beraubt. Dieser hingegen verstummte und wurde der Gnade gewürdigt.
Erbarme dich unser! Nimm uns auf in die Zahl der Befreiten!
Heiland, hab Erbarmen mit mir!“
(Ostkirchliches Gebet)

Katholische Citykirche Wuppertal Katholische Citykirche Wuppertal,
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