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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (Dritter Fastensonntag, Lesejahr A)

Dr. Werner Kleine
Nicole Hoffzimmer

Liebe Leserinnen und Leser,

allerorten hört man in diesen Tagen Murren und Klagen. Sich zu beschweren, scheint fast schon zum guten Ton zu gehören. Es wird zu wenig verdient, die Reichen sind zu reich, die Armen zu arm und die Steuern zu hoch. Uns stören Bildungs- und Gesundheitssystem und die laufenden Preiserhöhungen. Wir haben zu wenig Freizeit und Urlaub und wollen die Autobahn bitte für uns alleine haben. Und wenn gar nichts mehr hilft, beschweren wir uns eben über das Wetter - einen „Brennpunkt“ im Ersten sind Schnee oder Hitze allemal wert.

Die erste Lesung des Dritten Fastensonntages des Lesejahres A erzählt uns eine ähnliche Geschichte. Das Volk Israel befindet sich nach dem Auszug aus Ägypten immer noch auf seiner Wanderung durch die Wüste und murrt gegen Mose und Aaron, denn es hungert und dürstet. Lieber wäre es, so die Stimmen, in Ägypten gestorben, als hier in der Wüste zu Grunde zu gehen.

„Warum hast du uns überhaupt aus Ägypten hierher geführt? Um uns, unsere Söhne und unser Vieh verdursten zu lassen?“

Eigentlich ist dieses Murren der Israeliten doch aber nicht verwunderlich. Es wurde ihnen das gelobte Land verheißen, eines, in dem Milch und Honig fließen, und jetzt sitzen sie hier in der Wüste und verdursten. Da darf man schonmal die Beherrschung verlieren, oder? Was hat man jetzt von diesem Gott? Wohin war man gekommen? Und dabei verlangen die Israeliten noch nicht einmal nach dem großen Luxus - hier geht es um das pure Überleben. Und ein Ende der Gottverlassenheit ist nicht abzusehen.

Dabei scheint dieses Murren der Israeliten doch ein anderes zu sein als das, das wir in unserer westlichen Welt gemeinhin an den Tag legen. Wir jammern, wie man so sagt, „auf hohem Niveau“. Natürlich gibt es auch bei uns Menschen, denen die elementarsten Dinge zum Überleben fehlen, keine Frage, doch unser Murren ist oft nur eins nach dem „Noch mehr“. Wir leben in einem demokratisch verfassten Land, haben Wahlrecht und Krankenversicherungspflicht, das ist doch schonmal etwas. Mehr auf jeden Fall, als viele Menschen in anderen Ländern haben. Brot und Wasser, das, was der Mensch am Nötigsten braucht, haben wir. Wir haben sogar Nahrung im Überfluss, so viel, dass Brot überproduziert wird und am Tagesende entsorgt werden muss. Wir verschwenden Nahrungsmittel und murren trotzdem. Ist das zu verstehen?

Die Israeliten bangen um ihre Existenz. Und was macht Gott in dieser Situation? Der scheint es aushalten zu können, dass sein Volk gegen ihn murrt, dass es ihn herausfordert und auf die Probe stellt:

„Den Ort nannte er Massa und Meriba (Probe und Streit), weil die Israeliten Streit begonnen und den Herrn auf die Probe gestellt hatten, indem sie sagten: Ist der Herr in unserer Mitte oder nicht?“

Er lässt sein Volk in der Wüste nicht allein. Er vertröstet es nicht und diskutiert nichts weg. Gott handelt, indem er den Mose anweist, die Quelle unter den Steinen zu suchen:

„Dann schlag an den Felsen! Es wird Wasser herauskommen und das Volk kann trinken.“

Er ist der treue Gott für den, der auf ihn vertraut, aber auch für den, dem dieses Vertrauen nicht immer so leicht fällt. Und er sichert das Überleben.

Natürlich leben auch wir nicht im Land der Verheißung, daran gibt es nichts zu deuteln. Aber wir leben auch nicht im Jammertal, das es uns erlauben würde, unsere Lebenszeit mit Murren zu verschwenden. Gott ist da, das ist seine Verheißung an uns. Er versorgt uns mit dem, was wir zum Leben brauchen, mit Brot und Wasser und den Quellen des Lebens, die wir entdecken können, Quellen, aus denen Lebendigkeit, Zufriedenheit und Glück sprudeln, fern von allem Unmut und allem Murren. Vielleicht gilt es, diesen Gott, der sich uns verheißt, in dieser Fastenzeit wieder neu zu erfahren - als Quelle unseres Lebens.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche,
Ihre Nicole Hoffzimmer, Theologische Assistentin
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

WDR Bericht zur TalPassion


Der WDR berichtete in der Lokalzeit Bergisch Land vom 20. März 2014 über die TalPassion.

Vigilfeier zum Hochfest "Verkündigung des Herrn" • 24.3.2014 • 20.30 Uhr • St. Laurentius (Wuppertal-Elberfeld)


Die Predigt hält Pastoralreferent Dr. Werner Kleine.

Katholische Citykirche vor Ort


Citykirche vor Ort

Am Mittwoch, dem 26. März 2014 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal dann in der Zeit von 11.00-15.00 Uhr auf dem Alten Freiheit in Wuppertal-Elberfeld zu finden sein.

TalPassion - der Kreuzweg in der Basilika St. Laurentius


Am Donnerstag, dem 27. März 2014 findet um 14.00 Uhr in der Basilika St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) eine Führung zu den Originalen der TalPassion statt. Neben kurzen Erläuterungen wird auch der Kreuzweg gebetet. Die Leitung hat Pastoralreferent Dr. Werner Kleine

Weitere Termine unter www.talpassion.de (Menüpunkt "Die Termine").

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am 28. März 2014 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

ansprechBAR - die offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal


Die nächste offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal findet am Mittwoch, dem 2. April 2014, von 13.00-14.00 Uhr Uhr im Café Engel (Friedrich-Ebert-Str. 13 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Als Mitarbeiter der Katholischen Citykirche Wuppertal steht dann Pastoralreferent Dr. Werner Kleine zum Gespräch über Gott und die Welt, aber auch für kritische Fragen zur Verfügung.

Glaubensinformation: Deutungen des Todes Jesu


Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ lädt die Katholische Citykirche Wuppertal zu einem Abend über die „Deutungen des Todes Jesu“ im Neuen Testament ein.

Tod und Auferstehung Jesu Christi bilden nicht nur die innere Mitte des christliche Glaubens. Sie sind auch eine Herausforderung für das Verstehen, insofern der Kreuzestod als Zeichen der Gottverlassenheit, die Auferstehung aber als Werk Gottes verstanden wird. Gerade die frühen Christen sahen sich vor die Aufgabe gestellt, diesen Widerspruch theologisch zu bewältigen. Das Neue Testament spiegelt in weiten Teilen das Ringen um die Deutung des Todes Jesu wieder – und es kommt zu unterschiedlichen Ansätzen, die in ihrer Breite auch heute noch von Bedeutung sind. Eins ist allen Ansätzen gemeinsam: In Jesu Tod und Auferstehen hat Gott ein einmaliges Zeichen der Hoffnung für die Menschheit gesetzt.

Der Abend findet am Mittwoch, 2. April 2014 von 19.00-20.30 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7 – am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld – 1. Etage) statt. Es referiert der Neutestamentler Pastoralreferent Dr. Werner Kleine.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Sprechstunde für wiederverheiratet Geschiedene


Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (Kath. Wiedereintrittstelle) lädt zu einer Sprechstunde für wiederverheiratet Geschiedene ein. Die Sprechstunde findet am Donnerstag, dem 3. April 2014 um 14.30 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, 42103 Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) statt.

In der Sprechstunde steht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (Referent in der KGI Fides-Stelle Wuppertal) als Gesprächspartner zur Verfügung. Er ist während der Sprechstunde auch telefonisch unter 0202-42969675 zu erreichen.

logisch!-Video: Inklusion in der Arbeitswelt


Das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ist in den letzten Jahrzehnten immer wieder neu definiert worden. Galten gerade geistig Behinderte noch in der Mitte des 20. Jahrhunderts als nicht bildungsfähig, ist die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben heute durch die UN Behindertenrechtskonvention als Menschrecht deklariert. Dieses mit dem Stichwort "Inklusion" verbundene Menschrecht darf aber die besonderen je individuellen Bedürfnisse Behinderter nicht aus dem Blick verlieren. Gerade in der Arbeitswelt ist es für viele Menschen mit Behinderung wichtig, einen Schutzraum zu habne, in dem sie ihre Talente entfalten können. Die Vielschichtigkeit der Diskussion um die Inklusion zeigen wir in unserem Videobeitrag zum Thema „Inklusion in der Arbeitswelt“, mit Aussagen von Josef Neumann (SPD), G. Paul-Roemer (Soziologe) und Frank Suhre (Lebenshilfe Wuppertal) und Kevin Wagner (Lebenshilfe Wuppertal).

Mitschnitt: Beten mit der Bibel • Vortrag von Dr. Werner Kleine vom 17.3.2014 (Solingen)


Ein Mitschnitt des Vortrages "Beten mit der Bibel", den Dr. Werner Kleine am 17.3.2014 im Rahmen der Fastengespräche des Pfarrverbandes MiNor in Solingen gehalten hat.

2. Ökumenischer Schwebebahn-Jugendkreuzweg • 5.4.2014


Zum zweiten Mal nach 2011 lädt ein Organisationsteam von  Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der katholischen und evangelischen Jugendarbeit zum „Ökumenischen Schwebebahn-Jugendkreuzweg“ (ÖSJK) nach Wuppertal ein. Auf Grundlage der Bilder aus dem „Ökumenischen Kreuzweg der Jugend“, die jedes Jahr neu ausgewählt werden, werden die Stationen  entlang ausgewählter Plätze an Schwebebahn-Haltestellen gestaltet. Die Motive im Jahr 2014 stammen aus dem Isenheimer Altar (16. Jahrhundert). Die Themen der alten Bilder wie „zeigen“, „flehen“, „zerbrechen“ oder „leiden“ werden durch Mitmach-Aktionen zum heutigen und eigenen Leben in Beziehung gesetzt.
Begonnen wird am 05.04.2014 um 15.30 Uhr mit zwei kurzen ökumenischen Auftaktgottesdiensten in Vohwinkel und Oberbarmen. Von 16 – 19 Uhr können dann die einzelnen Stationen unterhalb der Schwebebahn-Haltestellen  Zoo/ Stadion, Pestalozzistraße, Kluse, Adlerbrücke und Alter Markt besucht werden. Als zentrale Abschlussveranstaltung wird um 19.30 Uhr ein ökumenischer Jugendgottesdienst in St. Laurentius, Elberfeld, gefeiert.
Die jugendlichen Pilgerinnen und Pilger erhalten hierzu im Vorfeld ein „Pilgerticket“, eine von den WSW gesponserte Fahrkarte, auf der man sich den Besuch einer Station abstempeln lassen kann. Ebenfalls sorgen die WSW für einen erhöhten Fahrplantakt, um den Besucherstrom gut abfangen zu können.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.schwebebahnkreuzweg.de
oder bei Bettina Piechaczek, Referentin in der Katholischen Jugendagentur Wuppertal (www.kja-wuppertal.de), Email: bettina.piechaczek@kja.de, Tel. 0202/ 97852-15.

(B. Piechaczek)

Mo, 03. Oktober 2022 - So, 16. Oktober 2022

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Die gute Wirklichkeit

Es gibt Lebensstunden, in denen es sich verdichtet:
Gott weiß um mich.
Gott ist nicht jenseits der Sterne -
er ist nahe.
Zum Schweigen kommen, still werden
und im Glauben da sein,
offen werden für diese gute Wirklichkeit:
Gott ist da zu mir hin: der gütige Gott.
Gottes Antlitz ist mir zugewandt.
(J. Bours)

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