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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (23. Juni 2019 - 12. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Leutedenken

Liebe Leserinnen und Leser,

„Was sollen die Leute bloß denken?“ – wer kennt ihn nicht, diesen Satz, den besorgte Eltern ihrem frühreifen Nachwuchs entgegenhielten, wenn das an den Tag gelegte Verhalten nicht ganz den Vorstellungen der Erziehungsberechtigten entsprach. Die unfassbare Masse der „Leute“ übte damit die Funktion aus, die – jahreszeitlich bedingt – der Nikolaus, das Christkind oder auch der Osterhase übernahmen, in meteorologischen Varianten aber auch der „liebe“ Gott persönlich, der im Donner eines Gewitters gar nicht lieb zu schimpfen vermochte. Immer aber wussten diese anderen über einen besser Bescheid, als man selbst. Sie stellten so aber nicht nur die eigene Selbstwahrnehmung radikal in Frage; letztlich torpedierten sie auch die Autorität der Eltern, waren sie doch offensichtlich stärker als jene älteren Verwandten ersten Grades, mussten (und müssen) sich diese doch der Macht jener bedienen, um die eigenen Vorstellungen weniger durch die Kraft der Argumente, sondern die Macht drohender Peinlichkeit und Scham des Gesichtsverlustes durchzusetzen.

„Was sollen die Leute bloß denken?“ – zweifelsohne eine Frage mit Potential, wenn auch mit nicht positiver Valenz. Dabei hatten die Leute in der Vergangenheit meist ein Gesicht. Es waren oft die unmittelbaren Nachbarn, die gemeint waren. Sie hatten Namen und Gestalt. Es waren Menschen, die im alltäglichen Umgang gar nicht so machtvoll erschienen, wie es in der elterlichen Frage suggeriert wurde. Hatten nicht manche von ihnen eigenen Marotten und verhielten sich skurril? Interessierten diese Leute sich für das, was man selbst über sie dachte? Und was passierte, wenn diese Leute – ja was eigentlich – dachten?

Fragen über Fragen, die in meist jugendlichem Alter in die Antwort mündeten (und hoffentlich immer noch münden): Es ist egal, was die Leute denken! Die Frage an sich wird als hilfloser Erziehungsversuch demaskiert – ebenso wie der Nikolaus, das Christkind, der Osterhase und ein schimpfender „lieber“ Gott, der sich dann doch eher als zweifellos energiereiche, aber letztlich doch natürliche Folgeerscheinung einer zweifelsohne energiereichen elektromagnetischen Entladung zwischen zwei zueinander in konträrer elektrostatischer Spannung stehenden Polen erweist.

Im digitalen Zeitalter sind die Leute zunehmend gesichtsloser geworden. Im Unterschied zu früher denken die Leute heute lauter. In Kommentaren in den sogenannten sozialen Medien, in Tweets und Postings lassen sie ihren Gedanken freien Lauf – und legen dabei nur allzu oft Zeugnis vom eigenen Unvermögen zu Denken ab. Die menschliche Kritik- und Gafflust bringt es dabei mit sich, dass die negativen Gedanken rein quantitativ die Oberhand zu haben scheinen. Es gaffen ja in der Regel mehr Leute bei Unfällen, als bereit sind, erste Hilfe zu leisten. Und überhaupt: Ist nicht geschimpft schon genug gelobt? In jedem Fall scheinen die Kommentarspalten, Tweets und Postings die schlimmsten Befürchtungen von Vätern und Müttern zu bestätigen: Die Leute denken nichts Gutes über einen!

Die kindliche Urangst vor den Leuten findet in den sogenannten „sozialen Medien“, die sich oft genug als nicht wirklich sozial erweisen, eine unheimliche Bestätigung: Man sollte sich vor den Leuten hüten!

Nach der Meinung der Leute zu fragen, scheint da nachgerade absurd zu sein. Und doch ist es genau diese Frage, die Jesus am Beginn des Evangeliums vom 12. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres C stellt:

„Für wen halten mich die Leute?“ Lukas 9,18

Der hier mit „Leute“ übersetzte Begriff ὄχλος (gesprochen: óchlos) meint wörtlich die gesichtslose Volksmenge. Das „gesunde Volksempfinden“ ist genauso gesichtslos, mitunter aber auch menschenverachtend. Und doch fragt Jesus genau nach dem, für wen die Leute in der Menge ihn halten.

Die Frage an sich ist bemerkenswert – allein schon wegen der proaktiven Weise, in der Jesus fragt. Er reagiert nicht auf den Vorwurf, wofür die Leute ihn halten sollen. Er stellt die Frage selbst: „Für wen halten mich die Leute?“ Allein durch diese Proaktion nimmt er der Frage die vermeintliche Drohung. Er strebt danach, die Meinung der Leute offenzulegen und sie wahrzunehmen. Nur so kann die gesichtslose Meinungsmacht der Leute ihrer numinosen und nebulösen Macht beraubt werden. Und tatsächlich – das, was die Leute über Jesus denken, kommt in der Antwort seiner Jünger auf den Tisch:

„Einige für Johannes den Täufer, andere für Elíja; wieder andere sagen: Einer der alten Propheten ist auferstanden.“ Lukas 9,19

Das alles sind Zuschreibungen, die alles andere als negativ sind. Die Haltung der Leute Jesus gegenüber ist positiv. Diese positive Dimension konnte erst durch die proaktive Frage Jesu offenbar werden. Das Gerücht über das, was auch immer die Leute denken könnten, hat sich in der Konkretion verflüchtigt. Die Nebel sind einer Klarheit gewichen. Und mit dieser Klarheit kann man umgehen – selbst wenn die Ansichten der Leute negativ gewesen wären (und sie werden es im Leben Jesu werden ...). Mit allem, was konkret ist, kann man umgehen. Was nebulös ist, bleibt hingegen schemenhaft, dringt wie feuchter, modriger Dunst in die Ritzen der Seelen ein und entfaltet dort eine zersetzende Kraft, die sie nur hat, weil die Konkretion vermieden wird.

Jesus aber ist noch nicht am Ende mit seinen Fragen. Er weiß jetzt, was die Leute von ihm denken. Was aber denken seine engsten Gefährten?

„Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ Lukas 9,20a

Die Antwort des Petrus, der stellvertretend für die anderen antwortet, scheint so einfach:

„Für den Christus Gottes.“ Lukas 9,20b

Was hier als klare Ansage daherkommt, scheint doch noch nicht verstanden und reif für die Welt zu sein. Deshalb verbietet Jesus den Seinen, davon vor anderen zu sprechen. Sie haben etwas Wahres erkannt – aber noch nicht in seiner ganzen Dimension, denn

„der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohepriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er muss getötet und am dritten Tage auferweckt werden.“ Lukas 9,22

Das Christus-Sein Jesu – sein Messiastum – ist kein triumphaler Aspekt. Niemand wird ihm später zujubeln. Genau darin teilt er das Schicksal der Propheten. Die Ansicht der Leute war also nicht so verkehrt – im Gegenteil: Das Schicksal der Propheten steht auch Jesus bevor. Als „Christus Gottes“ aber, als der Messias des Herrn, steht er in einer noch ganz anderen Qualität in der Einheit mit Gott. Diese Offenbarung aber wird erst in seiner Auferstehung geschehen. Was auch immer die Jünger unter „Christus Gottes“ verstehen – die volle Dimension dieses Bekenntnisses dürfte ihnen ebenso wenig klar gewesen sein, wie die ganz persönlichen Folgen für sie selbst:

„Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten.“ Lukas 9,23f

Lukas ist hier in seiner Darstellung der Überlieferung gnädiger als Matthäus, der in der Parallelerzählung Petrus Jesus tadeln lässt, worauf dieser Petrus als Satan zurückweist (vgl. Matthäus 16,21-23). All das spielt bei Lukas keine Rolle. Bei ihm markiert die Erzählung einen Übergang. Es folgen Weisungen an die Jünger, an seinen Worten festzuhalten, sodann die Verklärung auf dem Tabor. Danach bricht die Gemeinschaft nach Jerusalem auf, wo sich der irdische Weg Jesu am Kreuz vollenden und in seiner Auferstehung ein neuer Aufbruch für die Jünger wirksam werden wird. In Jerusalem werden es wieder „die Leute“ sein, die das Urteil über ihn fällen werden; und auch für die Jünger selbst werden es immer wieder „die Leute“ sein, die sie anklagen, vor Gerichte zerren und verurteilen werden. Es werden aber auch immer „Leute“ sein, die ihnen zuhören und durch ihre Verkündigung Jesus nachfolgen. Was auch immer „die Leute“ denken mögen – wirksam wird es erst, wenn man die Leute selbst fragt, was sie denken! Dann kann man hören und mit dem Gehörten – sei es für einen negativ, sei es positiv – umgehen. Vielleicht läge darin ein erster Schritt für die Verantwortlichen in der Kirche der Gegenwart: Die Leute fragen, was sie denken, anstatt zu glauben, man wüsste schon, wie die Leute ticken. Meist wird Letzteres dann doch viel zu negativ eingeschätzt – ein Irrtum, dem schon viele Eltern erliegen. Fragt sie einfach, die Leute. Vielleicht ist die Überraschung größer als man erwartet, wenn man feststellt, dass die Leute eigentlich schon auf einem guten Weg sind ...

Ich wünsche Ihnen eine frohe Woche,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Mensch, Adam


Ein neuer Blick auf die biblische Anthropologie

Schon oft hat die Kirche es unternommen, die Welt zu erklären. Oft tat und tut sie es von der Warte des vermeintlichen Besitzes der Wahrheit aus. Und oft genug musste sie früher oder später erkennen, dass die Wahrheit größer ist und tiefer geht, als es auf den ersten Blick erscheint. Das gilt auch für die Frage, was oder wer der Mensch eigentlich ist. Ist er bloß Mann und Frau, wie der Katechismus es sagt, oder männlich und weiblich, wie das Wort Gottes bezeugt? Der kleine Unterschied aber macht wahrhaftig einen Unterschied!

Zum Beitrag "Mensch, Adam" von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Alter und neuer Bund? Altes und neues Israel? - Das Verhältnis von Juden und Christen neu verstehen • Dei Verbum direkt (Diskussion zu Bibel)


Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine im Streitgespräch (Foto: Christoph Schönbach)

Seit März 2015 betreibt die Katholische Citykirche Wuppertal den biblischen Weblog "Dei Verbum" (www.dei-verbum.de). In wöchentlichen Beiträgen zeigen der in Jerusalem lebende Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine, dass die Bibel auch für heutige Fragen in Kirche und Gesellschaft relevant ist.

Begleitend zum Weblog gibt es regelmäßig Live-Diskussionen (Dei Verbum direkt). Das nächste offene Gespräch findet am Dienstag, dem 25. Juni 2019 um 19.00 Uhr im Berliner Plätzchen (Berliner Str. 173/Ecke Langobardenstr. in Wuppertal-Oberbarmen) zum Thema „Alter und neuer Bund? Altes und neues Israel? - Das Verhältnis von Juden und Christen neu verstehen“ statt.

Das Christentum begann nicht als eigenständige Religion, sondern als innerjüdische Bewegung. Schon früh setzte freilich – von Antiochien ausgehend – die Heidenmission ein. Damit entstand eine nicht nur innerkirchliche Konfliktlinie. Das Miteinander von Juden- und Heidenchristen wurde auf dem sogenannten Apostelkonzil geklärt und brauchte dennoch seine Zeit, bis die innerkirchlichen Schwierigkeiten behoben waren. Eklatanter jedoch war in der frühkirchlichen der Konflikt zwischenjenen, die in Jesus Christus den Messias erkannten und den Juden, die das ablehnten. Gerade weil die frühe Kirche zunehmend Heiden, also Nichtjuden integrierte, verschärfte sich das Verhältnis zum Judentum zusätzlich – bis es schließlich um die erste Jahrhundertwende zum Bruch kam.

Weite Teile des Neuen Testamentes spiegeln diesen Konflikt wieder. Schon bei Paulus findet sich die Rede vom Alten und vom Neuen Bund – der Alte Bund ist der mosaische Bund Gottes mit Israel, der Neue Bund der in Kreuzestod und Auferstehung Jesu Christi begründete Bund, der über Israel hinausgeht. Freilich insinuiert die Rede vom Alten und vom Neuen eine Bevorzugung des Neuen. Hält diese Interpretation dem biblischen Befund stand? Oder muss das Verhältnis von Altem und Neuem Bund neu gedacht werden? Ja: Muss nicht vielleicht sogar eine neue Redeweise gefunden werden, damit tradierte Ressentiments nicht immer neu belebt werden? Ob und wie das Verhältnis von Juden und Christen in der Gegenwart neu verstanden werden kann, ist Gegenstand der Diskussion zwischen dem Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und dem Neutestamentler Dr. Werner Kleine.

Voraussichtlich wird die Diskussion per Facebook-Livestream (erreichbar unter www.kck42.de/live) in Echtzeit ins Internet übertragen.

Platzrede! • 26.6.2019 • 12 Uhr • Berliner Platz


Verkündigung mit Leidenschaft! - Dr. Werner Kleine bei der Platzrede im Oktober 2017. Diskussion ausdrücklich erwünscht! (Foto: Christoph Schönbach)

Von Beginn an ereignete sich die Verkündigung der frohen Botschaft in der Öffentlichkeit. Die situative Rahmenbedingung Bergpredigt oder die Feldrede Jesu, die im Matthäus- bzw. Lukasevangelium einen wesentlichen Teil der Verkündigung Jesu überliefern belegen dies ebenso wie die Pfingstrede des Petrus oder die Rede des Paulus auf dem Athener Areopag in der Apostelgeschichte. Dabei lässt schon die biblische Tradition eine enge Verbindung der Verkündigung der frohen Botschaft mit dem aktuellen Alltag der Zuhörerinnen und Zuhörer erkennen. 

Die Katholische Citykirche Wuppertal nimmt diese biblische Tradition mit einem neuen Projekt, den „Platzreden“ wieder auf. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine wird am Mittwoch, dem 26. April 2019 um 12 Uhr die nächste Platzrede in diesem Jahr auf dem Berliner Platz in Wuppertal-Oberbarmen halten. Dabei wird er ebenso auf theologische wie auf tagesaktuelle und lokalrelevante Inhalte eingehen. Der konstruktive Zwischenruf seitens des Publikums ist ausdrücklich erwünscht. 

Die Platzreden verstehen sich als ernsthafte Unterhaltung an einem besonderen öffentlichen Ort. Gerade der Berliner Platz, der jüngst als „gefährlicher Ort“ eingestuft wurde, wurde zum Auftakt gewählt. Wo sonst in der Stadt könnte die biblische Zusage des „Fürchtet euch nicht“ deutlicher zur Sprache kommen.

Die Platzreden werden in Kooperation mit dem „Berliner Plätzchen“, einer Einrichtung der kath. Pfarrgemeinde St. Johann Baptist gegenüber des Berliner Platzes, veranstaltet.

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Helfer in schwierigen Lebenslagen am 28.6.2019


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Fürsprecher und Helfer in schwierigen Lebenslagen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden, hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (12.45 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Freitag, dem 28. Juni 2019 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 12.45 Uhr Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue in der Marienkirche eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche auf der Alten Freiheit (Foto: W. Kleine)

Am Mittwoch, dem 2. Juli 2019 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12-14 Uhr auf Alte Markt in Wuppertal-Barmen stehen.

ansprechBAR - die offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal • 3.7.2019 • Kaffee Engel


Die nächste offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal findet am Mittwoch, dem 3. Juli 2019, von 13.00-14.00 Uhr Uhr im Kaffee Engel (Friedrich-Ebert-Str. 13 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Als Mitarbeiter der Katholischen Citykirche Wuppertal steht dann Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal zum Gespräch über Gott und die Welt, aber auch für kritische Fragen zur Verfügung.

Ein himmlischer Wegbegleiter für unterwegs - das Buch Tobit • Glaubensinformation in Wuppertal


Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt am Mittwoch, dem 3. Juli 2019 um 19.00 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) zur „Glaubensinformation in Wuppertal“ ein. Das Thema lautet: „Ein himmlischer Wegbegleiter für unterwegs - das Buch Tobit“. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine wird durch den Abend führen.

Manch einer kann sich vielleicht noch an ein Bild erinnern, das in manch einem Schlafzimmer der Großelterngeneration hing. In recht naiver Weise gemalt zeigte es einen Jungen und ein Mädchen, die über eine Brücke gehen. Der Junge trägt einen Fisch in der Hand, während den beiden ein Hund folgt. Die ganze Szenerie wird von einem engelgleichen Wesen bewacht - dem Schutzengel, der den Weg der beiden behütet. Dieses Schutzengelbild geht auf das Buch Tobit zurück - eine Novelle aus der Septuaginta, der griechischen Version des Alten Testamentes, die nicht in der hebräischen Bibel enthalten ist. Aus evangelischer Sicht gehört sie deshalb zu den Apokryphen, für Katholiken ist sie Bestandteil des biblischen Kanon.

Die Tobitnovelle erzählt von Tobias, dem Sohn des erblindeten Tobit, der noch im Kindesalter von ihm auf eine nicht ungefährliche Mission geschickt wird. Deshalb soll er sich einen Wegbegleiter suchen, den er in Raphael findet. Raphael ist ein Engel Gottes, aber nicht als solcher erkennbar. Tobias wird auf dem Weg reifen, manch Abenteuer bestehen, die Frau fürs Leben finden und schließlich sogar zur Heilung seines Vaters beitragen. Die Tobit- Novelle ist auf der einen Seite eine Coming of Age-Erzählung, auf der anderen Seite aber auch eine nicht ohne Humor erzählte Geschichte, die dazu auffordert, den Abenteuern des Lebens offen entgegenzugehen, steht doch am Ende die Gewissheit, dass Gott das Seine tun wird, um den Weg der Mutigen zu schützen - und sei es durch Engel, die gar nicht wie Engel aussehen. Wer weiß schon, ob diese Engel nicht schon längst neben uns sind?

Der Abend, der die akuelle Saison der Glaubensinformation beschließt, führt in die wunderbar erzählte Tobitlegende ein. Die nächste Glaubensinformation findet dann wieder am 28. August 2019 statt.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Voraussichtlich wird die Veranstaltung per Facebook-Livestream in der Facebookseite der Katholischen Citykirche Wuppertal übertragen. Die Seite ist unter www.kck42.de/facebook öffentlich zugänglich.

Reisesegen mit Fahrzeugsegnung


Vor dem Ferien- und Reisebeginn lädt die Katholische Citykirche Wuppertal am Donnerstag, dem 11. Juli 2019 um 18.30 Uhr auf den Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld zu einem Reisesegen mit anschließender Fahrzeugsegnung ein. Alle Reisenden können mit oder ohne Gefährt den Reisesegen im Rahmen einer kurzen Andacht empfangen.

Das Unterwegssein gehört zu den Urerfahrungen nicht nur des christlichen Glaubens. Im Segen wird die Gegenwart Gottes auf allen Wegen vergegenwärtigt und erinnert, dass die Reisenden den Menschen, die ihnen auf ihrer Reise begegnen mit Respekt begegnen, sind sie doch selbst Söhne und Töchter des einen Gottes. Daran mahnt auch die Fahrzeugsegnung: Die Lenkerinnen und Lenker der so gesegneten Gefährte sollen ihrer Verantwortung gewahr werden.

So mit dem Segen Gottes unterwegs zu sein, öffnet die Augen neu für Länder, Kulturen, Menschen, Natur und die Schöpfung - eine von Gott gewollte, wunderbare Vielfalt des Lebens.

Maria auf der Spur: Radwallfahrt zum Mariendom nach Neviges


Der Mariendom in Neviges ist das Ziel einer besonderen Radwallfahrt. Sie widmet sich der Muttergottes Maria, die als „Madonna del Ghisallo“ auch als Schutzpatronin der Fahrradfahrer angerufen wird. Die Radwallfahrt startet mit dem Reisesegen und einer Andacht in Wuppertal-Vohwinkel an der Kirche St. Ludger. Hier wird besonders der Heiligen der Fahrradfahrer, der Madonna del Ghisallo gedacht. Danach führt die Strecke über ausgewiesene Radwege nach Wülfrath zur Kirche St. Maximin. auch dort ist ein spiritueller Impuls eingeplant. Weiter auf der Strecke wird das Ziel der Radwallfahrt, der Mariendom in Neviges, erreicht. Ein Gottesdienst in dieser einzigartigen Kirche ist Höhepunkt und zugleich Abschluss der Wallfahrt. Mit anschließendem Kaffee und Kuchen im dortigen Pilgersaal klingt die Radwallfahrt aus. 

Tourenlänge: ca. 25km, Halbtagestour ca. 4 Std. 

Offene Teilnahme nach Anmeldung, Keine Kosten- Spenden für Verpflegung erbeten 

Anmeldung unter: Franziskanerkloster Neviges, Wallfahrtssekretariat , Tel. 02053 931840; kontakt@mariendom.de 

In Kooperation mit dem Franziskanerkloster Velbert-Neviges, dem Kreisdekanat Mettmann, der Katholische City-Kirche Wuppertal, 

Uhrzeit: 11:00 bis ca. 15:00 Uhr

Treffpunkt: St. Ludger, Wuppertal-Vohwinkel (Beginn mit einer Andacht bei der Madonna del Ghisallo, der Schutzpatronin der Radfahrer).

Chorprojekt zur Laurentius-Oktav 2019


Spatzenmesse
Missa in C von Wolfgang Amadeus Mozart (KV 220)

Zur Festmesse am Samstag, 10. 8. 2019 um 17 Uhr in der Basilika St. Laurentius

Die Leitung hat Christina von Eynern

Herzlich eingeladen sind geübte Chorsänger, die Spatzenmesse zum Fest des Hl. Laurentius aufzuführen! Die schöne Messe erfreut uns mit einprägsamen Themen und empfindsamer Melodik und ist bestens geeignet, den Chorsängern die Sommerpause zu füllen.

Die Proben finden statt im Pfarrsaal St. Suitbertus (Chlodwigstr. 27, 42119 Wuppertal-Elberfeld) am:

Montag, 5. 8.
Dienstag, 6. 8.
Mittwoch, 7. 8.
Freitag, 9. 8. Jeweils von 19 bis 21 Uhr.
Am Samstag wird ab 15 Uhr an St. Laurentius geprobt.

Für den 2. Juli ist eine erste Verständigungsprobe möglich. Informationen folgen nach der Anmeldung.

Der Pfarrsaal St. Suitbertus ist vom Hauptbahnhof Wuppertal aus zu Fuß zu erreichen. Parkmöglichkeiten an der Stadthalle sind in 250m Entfernung.

Bitte senden Sie Ihre Anmeldung mit Namen, Stimmlage, E-Mail und Telefonnummer an christina.voneynern@laurentius.wuppertal.de oder melden Sie sich im Pfarrbüro St. Laurentius (Friedrich-Ebert-Straße 22, 42103 Wuppertal-Elberfeld, Tel.: 0202-371330).

Fr, 06. Dezember 2019 - Fr, 06. März 2020

Dezember
49. Woche
Fr, 06. Dezember 2019 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 08. Dezember 2019 ganztägig
So, 08. Dezember 2019 10:30 St. Antonius, Pfarrzentrum
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 08. Dezember 2019 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 08. Dezember 2019 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

So, 08. Dezember 2019 17:00 St. Raphael
Windthorststraße 6
42389 Wuppertal
50. Woche
Mo, 09. Dezember 2019 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Di, 10. Dezember 2019 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Di, 10. Dezember 2019 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
Mi, 11. Dezember 2019 11:00 - 15:30 Johannes-Rau-Platz

42275 Wuppertal-Barmen
Mi, 11. Dezember 2019 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Mi, 11. Dezember 2019 19:00 - 19:30 Ehe-, Lebens- und Familienberatung
Alte Freiheit 1
42103 Wuppertal
Mi, 11. Dezember 2019 19:30 St. Suitbertus
Kölner Straße/Ecke Chlodwigstraße
42119 Wuppertal
Do, 12. Dezember 2019 12:30 - 12:45 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 12. Dezember 2019 19:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Fr, 13. Dezember 2019 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Sa, 14. Dezember 2019 18:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 15. Dezember 2019 11:30 St. Konrad
Hatzfelder Str. 265
42281 Wuppertal
So, 15. Dezember 2019 12:00 St. Antonius
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal
So, 15. Dezember 2019 15:03 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

So, 15. Dezember 2019 19:00 Laurentiusplatz

42103 Wuppertal-Elberfeld
51. Woche
Mo, 16. Dezember 2019 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Mo, 16. Dezember 2019 15:00 - 17:00 Eiscafé Giannone
Kaiserstraße 122
42329 Wuppertal
Di, 17. Dezember 2019 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Di, 17. Dezember 2019 17:00 St. Antonius, Turmkapelle
Unterdörnen 137
42275 Wuppertal

Sich in die Nachfolge Jesu zu begeben bedeutet, sein Kreuz auf sich zu nehmen – wir alle haben unser Kreuz … –, um ihn auf seinem Weg zu begleiten, einem unbequemen Weg, der nicht der Weg des Erfolgs, des flüchtigen Ruhmes ist, sondern jener, der zur wahren Freiheit führt, zu der Freiheit, die uns vom Egoismus und der Sünde befreit. Es geht darum, jener weltlichen Denkart eine eindeutige Absage zu erteilen, die das „Ich“ und die eigenen Interessen in den Mittelpunkt des Daseins stellt: das ist nicht das, was Jesus von uns will! Jesus dagegen lädt uns ein, das eigene Leben für ihn, für das Evangelium zu verlieren, um es erneuert, verwirklicht und wahrhaft zu empfangen.
(Papst Franziskus)

Katholische Citykirche Wuppertal Katholische Citykirche Wuppertal,
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42103 Wuppertal
Tel.: +49 (0)202-42 96 96 74
Fax: +49 (0)202-42 96 96 77
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