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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (7. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Liebe Leserinnen und Leser,

der Ursprung des Glaubens ist nicht eine göttliche Offenbarung, sondern eine menschliche Ahnung - die Ahnung angesichts der Erkenntnis der eigenen Kleinheit und Schwäche angesichts der Größe der Welt. Es ist eine zuerst innerweltliche Ahnung, die dem modernen Menschen fast nicht mehr möglich ist. Für frühere Generationen genügte wohl ein Blick in die überwältigende Pracht eines unverstellten Sternenhimmels, um mit Staunen, aber ohne viele Worte vor die Frage geführt zu werden: Was ist der Mensch?

Weil diese Menschen sich angesichts der sie umgebenden kosmologischen Größe in Frage gestellt sahen, waren die Fragen nach Grund, Herkunft und Ziel des Menschen und seiner Existenz eine notwendige Folge. Fragen fordern zu Antworten heraus. Der Mensch ist das Wesen, das seiner Existenz Sinn verleihen muss. Die instinktive Sinnsuche liegt in den menschlichen Genen. Allerdings geht auch ein Tier nicht um des Beutemachens willen auf die Jagd, sondern um seine Existenz zu sichern, deren Gefährdung durch so etwas scheinbar Banales wie Hunger angezeigt wird. So folgt auch der Mensch seinem Sinninstinkt nicht ohne Grund. Es bedarf eines "Hunger"-Impulses, der den Sinninstinkt in Gang setzt.

Das Staunen ist ein solcher "Hunger"-Impuls. Das Staunen geht dem modernen Menschen immer mehr verloren. Es ist schon außergewöhnlich, überhaupt noch einen unverstellten Sternenhimmel zu sehen. So wurde unlängst der Nationalpark Eifel von der International Dark Sky Association zum Sternenpark erhoben, weil er zu den wenigen Orten gehört, wo der Sternenhimmel noch ohne Lichtverschmutzung angeschaut werden kann. Nirgends sonst in Deutschland ist die Milchstraße so unverstellt sichtbar.

Aber auch sonst ist das Staunen schwer geworden. Wer heute aufwächst, wird schon mit computergesteuerter Technik groß. Energie und Wasser stehen in unserer Gesellschaft wie selbstverständlich jedem zur Verfügung. Die Beschaffung von Nahrung ist angesichts fast umfassender Ladenöffnungszeiten kein Problem mehr. Und sollte der Supermarkt doch einmal geschlossen haben, ist die nächste Tanke nicht mehr weit. Was gibt es da zu staunen?

Gestaunt wird nicht mehr, höchstens gemeckert: Über die Minuten währende Zugverspätung, die Wartezeit beim Arzt oder die Zustände der Straßen. Der Wohlstand ist so selbstverständlich geworden, dass er zu kosmologischen Grundausstattung des modernen Menschen in der westlichen Welt gehört. In eine satte Welt hineingeboren zu werden, macht den Hunger nicht zu einer existenzgefährdenden Katastrophe, sondern zu einer Unverschämtheit, zu deren Beseitigung man schließlich einen garantierten Rechtsanspruch hat.

Wo kein Staunen, da keine Sinnsuche. Hier liegt die Ursache für die eigentliche Krise des Glaubens. Die Menschen wollen vielleicht glauben, aber sie haben keinen Grund dafür. Daran ändern auch die übliche Plattitüden nichts, die dem Menschen eine tiefe Sehnsucht nach Gott unterstellen, um dann in homiletischer Attitüde anzumahnen, dass man ihn vor allem in den Sakramenten der Eucharistie und der Beichte begegnen könne. Wie soll jemand die Gegenwart des Höchsten in der Eucharistie entdecken, wenn er noch nicht einmal eine Ahnung vom Höchsten hat, weil er sich selbst für den Mittelpunkt der Welt hält: "Ich habe eine Recht darauf, zu sein, was ich bin, weil ich dafür gearbeitet und bezahlt habe."

Es ist diese Ich-Fixierung des modernen Menschen, die dem Staunen entgegen steht. Der Anschein der individuellen Besonderheit bestimmt sein Bewusstsein. Und dieser Anschein strahlt. Wo Ich ist, kann erst einmal kein Wir sein. Und das Du ist nur ein Spiegel, in dem der Anschein des eigenen Ich strahlen darf. Eine andere Berechtigung hat das Gegenüber nicht. Wer will denn noch die Sterne leuchten sehen angesichts der ganzen Strahlemänner und -frauen?

Das Phänomen der Selbststrahlung scheint nicht neu zu sein. Im der Lesung aus dem Buch Levitikus, die am 7. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres A zu hören sein wird, heißt es:

Du sollst den Nächsten lieben wie dich selbst (Levitikus 19,18)

Dieses alttestamentliche Gebot wird von Jesus selbst aktualisiert. Kaum eine Predigt über dieses Wort vergeht, ohne dass darauf hingewiesen wird, dass selbstverständlich zuerst die Selbstliebe steht. Man könne den Nächsten schließlich nur lieben, wenn man sich zuerst selbst liebt.

Als wenn das das Problem wäre. Stattdessen dient diese doch etwas einseitige Deutung dazu, die vermeintlich vorgängige Selbstliebe als Schutzbehauptung zu nehmen, man müsse jetzt endlich einmal etwas für sich tun.

Freilich steht in dem Wort nichts von einer vorgängigen Selbstliebe, die es erst aufzubauen gälte. Gott erinnert das Volk Israel durch Mose daran, dass es über die Selbstliebe den Nächsten nicht vergessen darf. In der eigenen Selbstverliebtheit hat das Volk den Nächsten vergessen. Deshalb mahnt Gott in dem Text:

Du sollst in deinem Herzen keinen Hass gegen deinen Bruder tragen. Weise deinen Stammesgenossen zurecht, so wirst du seinetwegen keine Schuld auf dich laden. (Levitikus 19,17)

Nicht der eigene Vorteil steht im Mittelpunkt, sondern das Wohl des Nächsten ist vorgängig. Aus diesem Grund kann man sich auch nicht einfach heraushalten, als ginge einen das Verhalten des Nächsten nichts an. Vor Gott zählt offenkundig nicht nur, was man getan hat, sondern auch, was man nicht getan hat. Den Nächsten nicht von einer falschen Handlung abgehalten zu haben, macht den Menschen mitschuldig.

Das Buch Levitikus nennt auch den Grund dafür:

Rede zur ganzen Gemeinde der Israeliten, und sag zu ihnen: Seid heilig, denn ich, der Herr, euer Gott, bin heilig. (Levitikus 19,2)

Das Volk Israel ist heilig, weil Gott heilig ist. Wie das zu verstehen ist, führt Paulus in der aus dem 1. Korintherbrief stammenden zweiten Lesung des 7. Sonntags im Jahreskreis des Lesejahres A aus:

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Wer den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben. Denn Gottes Tempel ist heilig, und der seid ihr. (1 Korintherbrief 3,16f)

Der Mensch selbst ist Wohnstatt Gottes. Gott wohnt im Heiligen Geist in den Menschen. Das deutsche "Heiliger Geist" ist dabei eine missverständliche Wiedergabe des hebräischen Ruach, das im griechischen mit Pneuma und im Lateinischen mit Spiritus übersetzt wird. Alle drei Begriffe heißen eigentlich "Hauch" oder "Atem". Der Geist Gottes ist der Atem, der die Welt am Leben erhält. Er ist der lebenspendende Hauch, durch den Adam ins Leben kam. Der Mensch, der atmet lebt. Es ist eigentlich staunenswert, dass der Mensch unwillkürlich atmet. Ob er wacht oder schläft: Der Atem erhält sein Leben.

Biologen und Mediziner werden den Atem als bioelektrische Reaktion verstehen. Die eigentliche Ursache des Atmens aber werden sie damit nicht erfassen. Das Staunen über dieses existenzgewährende Phänomen hat in der jüdisch-christlichen Tradition dazu geführt, Gott als den Urheber des Lebens zu erkennen. Er ist es der im Menschen atmet. Für Paulus ist das der Grund, den Menschen als Tempel Gottes zu verstehen: Gott wohnt in seinem Atem im Menschen

Wer auch immer Gott begegnen will, braucht sich daher nur hin zum Nächsten wenden. Der Blick weg vom eigenen Ich hin zum Nächsten kann dabei tatsächlich staunen machen, denn Gott scheint nicht wählerisch zu sein: Offenkundig atmet nicht nur die Frommen, sondern auch in denen, in denen man es gar nicht vermutet. Es ist immer ein und derselbe Gott. Das ist der tiefere Grund für die Mahnung Jesu aus dem Evangelium vom 7. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres A:

Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. (Matthäus 5,43-45)

Es führt aber auch zu der Konsequenz, dass sich in der Art und Weise, wie der Mensch seinem Nächsten begegnet immer auch seine Beziehung zu Gott sichtbar wird: Wer nur an das eigene Heil denkt, wird Gott gerade nicht begegnen. Die Anbetung Gottes geschieht eben nicht nur im Kniefall vor dem Allerheiligsten, sondern vor allem auch in der Hinwendung zum Nächsten. Und den Nächsten sucht man sich nicht aus! Der Nächste ist der Mensch, der uns als nächstes begegnet. Sicher kann man nicht alle mögen. Dass man aber alle lieben muss, ist der Auftrag für die, die glauben, dass Gott ist. Man kann wirklich nur staunen, was Gott uns da zumutet.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Der Wuppertaler Journalist Øle Schmidt, der in Mexiko lebt, berichtet in seiner hörenswerten Reportage "Marías Pakt mit San Judas Tadeo!" von der dortigen Taddhäus-Wallfahrt.

Kaum bekannt ist, dass es auch in Wuppertal eine Verehrung des Hl. Judas Thaddäus gibt. Zwei Statuen, die sich in St. Marien in Wuppertal-Barmen und St. Marien in Wuppertal-Elberfeld befinden, zeugen davon. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge nimmt die Katholische Citykirche Wuppertal die Idee aus Mexiko-Stadt auf und lädt alle, die hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Erstmalig findet das Projekt am 28. Februar 2014 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Katholische Citykirche vor Ort


Katholische Citykirche vor Ort

Am Mittwoch, dem 26. Februar 2014 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal dann in der Zeit von 11.00-15.00 Uhr auf dem Kerstenplatz in Wuppertal-Elberfeld zu finden sein.

Kinderkarneval in St. Laurentius (Wuppertal-Elberfeld)


Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler


Die KGI-Fides-Stelle Wuppertal lädt am Donnerstag, dem 27. Februar 2014 um 12.30 Uhr wieder zum Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler in das Katholische Stadthaus (Laurentiusstr. 7 in Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) ein.

ansprechBAR - die offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal


Die nächste offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal findet am Mittwoch, dem 5. März 2014, von 13.00-14.00 Uhr Uhr im Café Engel (Friedrich-Ebert-Str. 13 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Als Mitarbeiter der Katholischen Citykirche Wuppertal steht dann Pastoralreferent Dr. Werner Kleine zum Gespräch über Gott und die Welt, aber auch für kritische Fragen zur Verfügung.

TalPassion - Am Aschermittwoch geht es los


TalPassion - das neue Projekt der Katholischen Citykirche Wuppertal beginnt bald. TalPassion ist ein Kreuzweg in der Öffentlichkeit der Stadt. Die Wuppertaler Künsterlin Annette Marks erstellt acht Bilder. Ab Aschermittwoch, dem 5. März 2014, werden die Originale in der Laurentiusbasilika am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld zu sehen sein. Großformatige Reproduktionen der Bilder werden in der Öffentlichkeit der Elberfelder Innenstadt zu sehen sein. Die Reproduktionen werden so gehängt, dass ein Weg entsteht, der an der ev. Sophienkirche an der Sophienstr. beginnt und durch die Elberfelder City bis zu St. Marienkirche an der Hardt (Wortmannstr.) führt.

Die Bilder von Annette Marks fordern den Betrachter heraus. Wer die Bilder sieht, wird Stellung nehmen. Es wird deutlich: Kreuz und Auferstehung Jesu Christi sind mehr als nur ein historisches Ereignis, das vergangen ist. Kreuz und Auferstehung Jesu Christi haben Bedeutung im Hier und Jetzt.

Die Vernissage zur TalPassion ist am Donnerstag, dem 6. März 2014 um 19 Uhr in der Laurentiusbasilika (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld).

www.talpassion.de

Glaubensinformation: Jesus Christus, der Sohn Gottes


Am Mittwoch, dem 19. Februar 2014 findet die nächste „Glaubensinformation in Wuppertal" statt. Das Thema des Abends lautet: "Christushymnen im Neuen Testament". Es referiert der Neutestamentler Dr. Werner Kleine.

Mit den Christushymnen liegen Texte vor, die ihren Platz im frühchristlichen Gottesdienst hatten. Ihr Ursprung reicht in die früheste Zeit der Kirche zurück. Teilweise dürften sie schon wenige Jahre nach Kreuzestod und Auferstehung Jesu Christi entstanden sein. Sie spiegeln damit nicht nur den Ursprung des Entstehens christlicher Theologie wieder. Sie legen auch Zeugnis für das Denken der ersten Christen und christlichen Gemeinden ab, die die Wurzeln bilden, aus denen die Kirche entstanden ist.

Der Abend beginnt um 19.00 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage).

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Sprechstunde für wiederverheiratet Geschiedene


Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (Kath. Wiedereintrittstelle) lädt zu einer Sprechstunde für wiederverheiratet Geschiedene ein. Die Sprechstunde findet am Donnerstag, dem 6. März 2014 um 14.30 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, 42103 Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) statt.

In der Sprechstunde steht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (Referent in der KGI Fides-Stelle Wuppertal) als Gesprächspartner zur Verfügung. Er ist während der Sprechstunde auch telefonisch unter 0202-42969675 zu erreichen.

Neu auf Kath 2:30: Die Erniesierung von Politik und Kirche


Ernie aus der Sesamstraße konnte noch nie ein Geheimnis für sich behalten. Er platzte immer vor Stolz, wenn er etwas Geheimes erfuhr. Dass aber auch Politik und Kirche von einer zunehmenden Erniesierung erfasst werden, ist doch mehr als bedenklich - meint Dr. Werner Kleine in seinem satirischen Kath 2:30-Beitrag "Die Erniesierung von Politik und Kirche".

Unser Mann in Lateinamerika: Marías Pakt mit San Judas Tadeo!


María hat einen Pakt mit San Judas Tadeo geschlossen (Foto: Øle Schmidt)

Jeden Monat am achtundzwanzigsten Tag versammeln sich Tausende vor der Kirche San Hipólito. Doch es sieht mehr nach einem Rockkonzert aus, als nach einer religiösen Prozession. Die 21-jährige Maria ist immer dabei. Viele Junge, aber auch Alte ehren dort gemeinsam San Judas Tadeo. Nein, nicht der Judas, der Jesus verraten hat, der andere Apostel, der ihm bis in den Tod die Treue gehalten hat. In der mexikanischen Hauptstadt ist San Judas seit einigen Jahren eine Art religiöser Kurt Cobain; der Erlöser für die Kleindealer und Gelegenheitshuren, für die Tagelöhner und Obdachlosen. Für all die Vergessenen an der Peripherie, die Papst Franziskus gerne wieder im Schoß der Kirche sähe. Jeden Tag betet Maria zu San Judas, bis an ihr Lebensende trägt sie ihn bei sich: als Tattoo auf ihrer rechten Wade. Doch warum hat Maria sich dem Heiligen der Unheiligen verpflichtet?

Øle Schmidt - unser Mann in Lateinamerika - berichtet im Auftrag der Katholische Citykirche Wuppertal über die Verehrung eines außergewöhnlichen Heiligen, der auch in Wuppertal nicht unbekannt ist. In St. Marien in Wuppertal-Elberfeld und in St. Marien in Wuppertal-Barmen gibt es ebenfalls Judas-Thaddäus-Statuen. Wer ohne Hoffnung ist, findet hier ein offenes Ohr. Ab dem 28. Januar 2013 wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) ein besonderes Angebot für alle, die Hoffnung suchen, stattfinden, das von der Wallfahrt aus Mexiko-Stadt inspiriert ist. Mehr erfahren Sie hier.

TalPassion sucht Unterstützer


In der Fastenzeit des Jahres 2014 kehrt der Kreuzweg zurück in die Öffentlichkeit der Stadt. Wuppertal erlebt eine außergewöhnliche Kunstaktion. Die Wuppertaler Künstlerin Annette Marks setzt sich mit der alten Überlieferung von Tod und Auferstehung Jesu, den die Christen als Sohn Gottes bekennen, auseinander. Die Sprache ihrer Bilder ist modern. Sie zeigt, dass die alte Tradition auch heute noch lebendig ist. Acht Bilder von großem Format stellen das Geschehen dar, dessen Bekenntnis die Mitte des christlichen Glaubens ist. Mitten in der Öffentlichkeit der Stadt – umgeben von Händlern und Touristen, Beamten und Bürgern, Frommen und Skeptikern – ereignet sich der Kreuzweg heute. Ein Kreuzweg in Wuppertal – TalPassion.

TalPassion ist nicht nur ein Projekt für die Menschen. Es will Menschen gewinnen - und das von Anfang an. TalPassion wird hauptsächlich durch Spenden finanziert. Auch Sie können mithelfen, indem Sie unsere Spendenkampagne unterstützen.Sie das Projekt mit einer Spende oder einem Betrag unterstützen, für den Sie ein sogenanntes "Dankeschön" bekommen. Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Möglichkeiten. Wir freuen uns über jede Unterstützung.

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Kirche im Radio


Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 2. Februar 2014 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der Homepage von "Himmel und Erde lokal" noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

Mo, 03. Oktober 2022 - So, 16. Oktober 2022

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Erziehung

Was hat Jesus eigentlich getan? Er hat nichts geschrieben, gar nichts. Erziehung geschieht nicht durch das geschriebene Wort. Er war wie ein Lehrer, der sagt: Hört einmal! Ich werde euch keine Fragen stellen, aber ich werde Tag und Nacht ununterbrochen bei euch sein.
Sobald wir erkennen, was das Zusammenleben, das gemeinsame Leben, zu dem wir verpflichtet sind, erfordert, finden wir praktisch alle Normen der göttlichen Erziehung wieder. Alles im Leben ist eine Sache des Dabeiseins, auf den Alltag kommt es an.
(Jean Steinmann)

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