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Katholische Citykirche Wuppertal

Hinweis: Der nächste Newsletter erscheint am 9. August 2015.

Das Wort zur Woche (21. Juni 2015 - 12. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Liebe Leserinnen und Leser,

Grenzen zu ziehen ist dem Wesen des Menschen an sich eigentümlich. Allein die Körperlichkeit des Menschen begrenzt ihn. Der Leib des Menschen umfasst diese Einheit von Seele und Körper, die seine Person begründet und ihn von anderen Leib-Seele-Einheiten unterscheidet. Person wird der Mensch unter anderem erst durch diese Begrenzung des ihm zukommenden Raums und der ihm gegebenen Zeit. Beides ist begrenzt und verortet in dem großen Raum-Zeit-Kontinuum, in dem sich immer der Mensch immer neue Abgrenzungen formuliert: Galaxien, Sonnensysteme, Planeten, Planetoiden, Kometen, Meteore und Meteoriden. Des Menschen Lust ist die De-finition, die Abgrenzung (so die deutsche Übersetzung des lateinischen Wortes "definitio"). Er braucht die Definition, um die Welt im wahrsten Sinn des Wortes begreifen zu können. Hier und da, hüben und drüben, jetzt und bald - oder schon früher, oben und unten - erst durch die Definition, durch die Abgrenzung erhält die Welt für den Menschen eine Struktur. Es verwundert also nicht, dass schon im Paradies die Abgrenzung zum Wesen des Menschen gehörte, er, der jedem Lebewesen seinen Namen gibt:

Gott, der Herr, formte aus dem Ackerboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und führte sie dem Menschen zu, um zu sehen, wie er sie benennen würde. Und wie der Mensch jedes lebendige Wesen benannte, so sollte es heißen. Der Mensch gab Namen allem Vieh, den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes. (Genesis 2,19-20)

Der kurze Text ist bemerkenswert. Gott macht den Menschen zu seinem Kompagnon, also zu seinem Gefährten. Er, der schafft, überlässt seinem Gefährten die hoheitliche Aufgabe der Namensgebung, der Definition. Bereits hier, am Beginn der Raum-Zeit-Geschichte des Menschen, wird deutlich, wie groß das Vertrauen Gottes in den Menschen ist. Der Mensch hat noch keine Erkenntnis. Er ist noch unmündig wie ein Kind, das sich seiner Nacktheit noch nicht bewusst ist. So heißt es wenige Verse später:

Beide, Adam und seine Frau, waren nackt, aber sie schämten sich nicht voreinander. (Genesis 2,25)

Bereits als dem noch Erkenntnis fehlenden Mängelwesen verfügt der Mensch also schon über hoheitliche Kompetenz. Er erschließt sich die Schöpfung durch Definition und Namensgebung. Und er erschließt sie sich von sich aus als Mitte der Welt. Der Mensch hält sich selbst für die Mitte einer Welt, die um ihn herum ist. In dieser hoheitlichen Unmündigkeit fällt ihm auf, dass ihm eine Gefährtin fehlt. Er erkennt den Schöpfer nicht als Gefährten, ihn, der sein Geschöpf zum Partner gemacht hat.

Der Schöpfer ist ob der mangelnden Erkenntnis seines Geschöpfes nicht gram. Er erschafft ihm eine Gefährten, die seinesgleichen ist. Aus seiner Seite wird sie genommen, so dass sie sich auf Augenhöhe - Seite an Seite begegnen können. Der Schöpfer ist als Partner wohl zu groß für das Menschenkind.

Überhaupt schaut der Mensch nicht gerne auf zu seinem Schöpfer. Seine Größe ist für ihn nicht erfassbar. Sie übersteigt seine Erkenntnis. So wähnt er sich selbst als Krone und Mittelpunkt der Schöpfung. Aber die Menschenkinder wachsen heran und erlangen Erkenntnis:

Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben. Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse. Da sah die Frau, dass es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, dass der Baum eine Augenweide war udn dazu verlockte, klug zu werden. Sie nahm von seinen Früchten und aß; uns sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und auch er aß. Da gingen beiden die Augen auf udn sie erkannten, dass sie nackt waren. Sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich einen Schurz. (Genesis 3,4-7)

Mit der Erkenntnis kommt die Scham - und die Selbsterkenntnis der eigenen fragilen Vergänglichkeit. Es ist eine Erkenntnis, die der Stolz des Menschen, der doch so gerne die Mitte der Welt sein möchte, kaum ertragen kann. Gott setzt diesem Streben des Menschen von Beginn an eine Grenze. Er entgrenzt ihn aus dem Garten Eden, diesem Garten der Unschuld, die der Mensch verloren hat, als er so sein wollte wie Gott. Weil er so sein will wie Gott, muss er die Welt nun bestellen und beschaffen. Wahrlich: Gott nimmt den Menschen als Partner ernst. Er mutet ihm zu, die Welt zu bestellen, schöpferisch tätig zu werden, um sein Leben zu sichern. Der verständige Mensch ist dem Paradies entgrenzt, weil er es nicht mehr braucht. Das Paradies ist ihm zu klein geworden. Die Welt wartet auf ihn und er muss in die Welt, denn eine Rückkehr in das Paradies der kindlichen Unschuld ist ihm, der wie Gott sein wollte, nicht mehr möglich.

Aber das Problem der Raum-Zeit bleibt. Mit jedem Schritt, den der Mensch auf den Horizont, diese Grenze zwischen Erde und Himmel zugeht, weicht der Horizont einen Schritt weiter. Die Illusion, Mittelpunkt einer solchen Welt zu sein, ist mächtig. Und die dem Menschen gegebenen Macht ist groß. Er verändert die Schöpfung, er schafft sich seine Welt. Die Größe seiner Macht erschreckt ihn wohl. Und so zieht er neue Grenzen auf dem Planeten, der ihm gegeben ist und an den er gebunden ist - zu lebensfeindlich ist die den Planeten Erde umgebende Dunkelheit des Alls. Er zieht Grenzen auf diesem Planeten, die den Nationen und Völkern ihre eigenen Territorien zuweisen. Hier ich, dort du. Und gerade das Volk der Deutschen ist ein Meister in der Ziehung von Grenzen. Kein Eigenheim, kein Schrebergarten, der nicht seine liebevoll gestaltete und doch wehrhafte Einfriedung hätte, die zeigt: Das gehört mir und hier bin ich der Herr, der bestimmt, und die Frau, die das sagen hat: Hier bin ich, der ich bin!

Die Verteidigung des Eigentums gehört denn auch zu den selbstverständlichen Rechten, die der Mensch zu haben glaubt. Er realisiert nicht mehr, dass Gott ihm eine Welt anvertraut hat, eine Welt, die keine Grenzen kannte. Der Mensch aber braucht die Grenzen, um die Welt begreifen zu können. Als Erdenwesen fehlt ihm freilich der Überblick. Er erliegt der Illusion, die Grenzen seien Teil der Schöpfung. Und so beruft er sich auf ein Eigentum, das ihm bestenfalls geliehen ist. Den Zweifel, der so an ihm nagt, bekämpft er durch höhere und bessere Grenzen, die wehrhafter sind und das Fremde außen vor halten, jenes Fremde, das das Eigene zu bedrohen scheint, auf das man ein gottgegebenes Anrecht zu haben glaubt.

Jene, denen es vergönnt war, die Erdenverhaftung hinter sich zu lassen und in der Schwerelosigkeit des Alls auf den Heimatplaneten der Erdlinge in seiner ganzen Schönheit sehen zu können, berichten übereinstimmend, dass sie keine Grenzen erkennen konnten. Es ist dieser eine Planet in seiner Gänze, der dem Menschen von Gott anvertraut ist. Die Grenzen selbst sind menschengemachte Definitionen, Illusionen einer Macht der Machbarkeit und Beherrschbarkeit, die bei jedem Naturereignis in Frage gestellt wird. Jeder Sturm sollte den Menschen eigentlich zur Bescheidenheit mahnen, so wie es Gott in der ersten Lesung vom 12. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres B tut:

Der Herr antwortete dem Ijob aus dem Wettersturm und sprach: Wer verschloss das Meer mit Toren, als schäumend es dem Mutterschoß entquoll, als Wolken ich zum Kleid ihm machte, ihm zur Windel dunklen Dunst, als ich ihm ausbrach meine Grenze, ihm Tor und Riegel setzte und sprach: Bis hierher darfst du und nicht weiter, hier muss sich legen deiner Wogen Stolz? (Ijob 38,1.8-11)

Der Illusion der Macht, Grenzen setzen zu können, wird von Gott selbst immer wieder eine Grenze gesetzt. Der Mensch, der sich wirklich selbst erkennen will, muss die Perspektive wechseln. Er muss von der Illusion, selbst Mittelpunkt der Welt zu sein, Abschied nehmen und sich in Relation zu Gott begreifen. Angesichts seiner Größe wird der Mensch erst erkennen, was er ist: Mensch, Partner Gottes, Gefährte - aber nie und nimmer Schöpfer. Die Gottespartnerschaft verleiht ihm Würde, nicht aber Schöpfungsgewalt. Die Schöpfung ist ihm anvertraut, auf dass er sie hüte und hege, nicht aber dass er sie als sein selbstverständliches Eigentum betrachte. Angesichts der Größe des Weltalls, das der Mensch in die kleine Welt seiner Definitionen pressen möchte, sollte dem Menschen immer wieder neu die Frage aller Fragen in Ohren, Herz und Seele klingen:

Wer ist es, der den Ratschluss verdunkelt, mit Gerede ohne Einsicht? (Ijob 38,2)

Wer zur Antwort bereit ist, wird sagen: Ich bin es, der seine raum-zeitliche Nacktheit mit dem Feigenblatt der Eitelkeit bedeckt; ich, der glaubt, seine leiblich-seelisch begrenzte Person zum Mittelpunkt der Welt erheben zu können; ich, der meint, alles müsse um ihn kreisen; ich, der bereit ist, Grenzen zu ziehen, um das Fremde abzuwehren, und Definitionen so zu verändern, dass sie meinen Befindlichkeiten entsprechen.

Ein solcher Mensch schließlich wird erkennen. Mit Ijob wird er erschrocken wie ein Kind antworten:

Siehe, ich bin zu gering. Was kann ich dir erwidern? Ich lege meine Hand auf meinen Mund. Einmal habe ich geredet, ich tue es nicht wieder; ein zweites Mal, doch nun nicht mehr! (Ijob 40,3-5)

Aber Gott wollte einen Gefährten, einen Partner. Gott wollte, dass der Mensch mündig ist. Gott braucht keine ängstlichen Kinder, sondern Frauen und Männer der Tat, die nicht sein wollen wie Gott, und doch das göttliche Werk tun:

Da antwortete der Herr dem Ijob aus dem Wettersturm udn sprach: Auf, gürte deine Lenden wie ein Mann! Ich will dich fragen, du belehre mich! Willst du wirklich mein Recht zerbrechen, mich schuldig sprechen, damit du Recht behältst? (Ijob 40,6-8)

Wie Ijob muss der Mensch schließlich sein Dilemma erkennen. Er ist nicht Gott, er ist noch nicht einmal wie Gott, aber er ist der Gefährte Gottes, sein irdischer Kompagnon, dem Gott Grenzen setzt, damit er sein kann, was er ist - Mensch:

Da antwortete Ijob dem Herrn und sprach: Ich hab erkannt, dass du alles vermagst; kein Vorhaben ist dir verwehrt. Wer ist es, der ohne Einsicht den Rat verdunkelt? So habe ich denn im Unverstand geredet über Dinge, die zu wunderbar für mich und unbegreiflich sind. Hör doch, ich will nun reden, ich will dich fragen, du belehre mich! Vom Hörensagen nur hatte ich von dir vernommen; jetzt aber hat mein Auge dich geschaut. Darum widerrufe ich und atme auf, in Staub und Asche. (Ijob 42,1-6)

Erst wenn der Mensch seine raum-zeitliche Begrenzung erkennt, wird er die Größe seiner Existenz erkennen. Es ist die Erkenntnis der eigenen Grenzen, die die wahre Menschlichkeit zum Vorschein bringt, eine Menschlichkeit, die die verlieren, die glauben, anderen Grenzen aufzeigen zu müssen. Wie Borderliner überheben sich diese Menschen, sie überschätzen sich selbst, schaden in ihre Impulsivität, das vermeintlich Eigene verteidigen zu müssen, anderen und verlieren schließlich die Fähigkeit, wahre Beziehungen aufzubauen. Einsam sitzen sie dann in der Mitte ihres umzäunten Gartens, der eben kein Garten Eden ist. Dort, wo der Baum des Lebens stand, sitzt er nun, der selbst ernannte Gartenzwerg und ängstigt sich vor der Welt draußen vor dem Tor, wo der Tagwind weht und eine Stimme ruft:

Adam, wo bist Du? (Genesis 3,9)

Aber Gartenzwerge antworten schon aus Prinzip nicht.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Kontrolle ist gut, Freiheit ist besser


Ein biblischer Beitrag zur Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung

Die Vorratsdatenspeicherung betrifft wesentliche Grundpfeiler der Gesellschaft. Auch wenn die Unterstellung eines Generalverdachtes nicht zutreffen sollte, wird doch um einer vermeintlichen Sicherheit willen die menschliche Freiheit eingegrenzt. Der Blick in das Neue Testament zeigt, dass Allwissenheit der Barmherzigkeit bedarf, um Freiheit zu ermöglichen - denn die Allwissenheit Gottes zielt nicht auf Strafe, sondern auf Gerechtigkeit.

Zum Beitrag von Dr. Werner Kleine

Glockenläuten in Wuppertal - 23.000 Glockenschläge: Solidaritätsabend für Flüchtlinge


Der "Dicke Pitter" im Kölner Dom wird am 19.6.2015 um 20.00 Uhr das Totengeläut für die im Mittelmeer verstorbenen Flüchtlinge eröffnen (Foto: Frank Vincentz - cc by sa 3.0/wikimedia commons)

Rainer Maria Kardinal Woelki, der Erzbischof von Köln, lud für Freitag, den 19. Juni 2015 unter dem Leitwort „23.000 Glockenschläge“ zu einem Solidaritätsabend für Flüchtlinge ein. Zentraler Ort des Solidaritätsabends war eine Veranstaltung auf dem Roncalliplatz in Köln. Im Mittelpunkt des Abends stand ein Totengedenken für die Flüchtlinge, die auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken sind. Seit dem Jahr 2000 sind etwa 23.000 Menschen dort gestorben. Zu ihrem Gedenken läuteten am Freitagabend im gesamten Erzbistum Köln von Wuppertal über Düsseldorf, Köln bis nach Bonn 23.000 Glockenschläge. Das Totengeläut wurde von der Petersglocke, dem „Dicken Pitter“ im Kölner Dom angeführt. Der Erzbischof von Köln hatte alle Kirchengemeinden im Erzbistum Köln eingeladen, in das Totengeläut einzustimmen. Insgesamt nahmen im Erzbistum Köln 230 Kirchen ab 20 Uhr an diesem besonderen Totengedenken teil. Für jeden Flüchtling, der im Mittelmeer sein Leben verloren hat, erklang ein Glockenschlag. So forderte das Erzbistum Köln eine „Globalisierung der Nächstenliebe“.

In Wuppertal beteiligten sich zahlreiche katholische Kirchengemeinden an dem Totengedenken.
St. Laurentius (Wuppertal-Elberfeld): in den vier zur Kirchengemeinde St. Laurentius gehörenden Kirchen (St. Joseph/Nützenberger Str., St. Marien/Wortmannstr., St. Suitbertus/Kölner Str., St. Laurentius/Laurentiusplatz) wurde am 19.6.2015 um 20.00 Uhr jeweils eine Glocke als Totenglocke läuten.
Herz Jesu (Wuppertal-Elberfeld): In den Kirchen St. Michael/Leipziger Str. und Herz Jesu/Ludwigstr wurde die Totenglocke geläutet. Die Kirche Christkönig/Katernberg verfügt über kein Geläut.
Hl. Ewalde (Cronenberg): Läuten der Glocken der Pfarrkirche (Hauptstr.).
St. Joseph (Ronsdorf): Ab 20.00 läutete alle 15 Minute die große Glocke der Pfarrkirche (Remscheider Str.).
Seelsorgebereich Wuppertaler Westen: In den Pfarrkirchen St. Mariä Empfängnis/Edith-Stein-Str. (Vohwinkel) und St. Remigius/Garterlaie (Sonnborn) erklangen ab 20.00 Uhr die Glocken.
St. Antonius (Wuppertal-Barmen): Läuten der Totenglocke um 9.15 Uhr und 15.00 Uhr
St. Joseph (Wuppertal-Ronsdorf): Läuten der großen Glocke 15 Min. am Freitag um 20.00 Uhr.
Seelsorgebereich Barmen-Nordost: In allen fünf Kirchen des Seelsorgebereiches (St. Johann Baptist/Normannenstr., St. Mariä Himmelfahrt/Im Kämpchen, St. Marien/St.-Martins-Weg, St. Konrad/Hatzfelder Str., St. Pius X/Liebigstr.) erklang das Geläut.
Seelsorgebereich Wupperbogen Ost: In St. Raphael/Windthorststr. (Langerfeld), St. Maria Magdalena/Beyenburger Freiheit (Beyenburg) und St. Elisabeth/Hauffstr. (Heckinghausen) beteiligten sich an der Aktion und läuteten die Glocken ab 20.05 Uhr.

Nachgehört: Was hält uns noch in der Katholischen Kirche?

Am 14. Juni 2015 hielt Dr. Werner Kleine anlässlich des Vereinsfestes der "Unitas Ruhrania" in Essen-Werden einen Vortrag zu dem Thema "Was hält uns noch in der katholischen Kirche?". Wir präsentieren hier einen Mitschnitt des Vortrages.

Der Breuer-Kolping-Weg - Führung mit Elke Brychta am 24. Juni 2015


Adolph Kolping

Gregor Breuer und Adolph Kolping – zwei Persönlichkeiten, die im Wuppertal des 19. Jahrhunderts gewirkt haben. Was verband die beiden katholischen Lehrer und Sozialreformer und welches gesellschaftspolitische Engagement entwickelten sie? Diese besondere Stadtführung zur lokalen Sozial-, Bildungs- und Religionsgeschichte gibt u.a. auch Einblicke in die Geschichte des ältesten Wuppertaler Gymnasiums und des „Kapellchen“ sowie der Kirchlichen Hochschule als Einrichtung der Bekennenden Kirche.

Der nächste Breuer-Kolping-Weg beginnt am Mittwoch, dem 24. Juni 2015 um 14.00 Uhr am Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium (am Denkmal Pallas Athene), Johannisberg 20 (u.a. zu erreichen über die Bushaltestelle Historische Stadthalle). Ende ist gegen 16.15 Uhr. Teilnahmegebühr: 3 Euro.
Mit der Historikerin Elke Brychta. In Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal, Solingen und Remscheid.

Mehr unter www.laurentiusweg.de.

Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche vor Ort

Am Mittwoch, dem 24. Juni 2015 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12.00-14.00 Uhr auf dem Von-der-Heydt-Platz in Wuppertal-Elberfeld stehen.

Glaubensinformation: Unterwegs mit Engel - Das Buch Tobit


Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt zur „Glaubensinformation in Wuppertal“ ein. Am Mittwoch, dem 24. Juni 2015 liest und erläutert Dr. Gunther Fleischer von der erzbischöflichen Bibel- und Liturgieschule Köln um 19.30 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) aus dem Buch Tobit.

Das Buch Tobit gehört zu den alttestamentlichen Schriften, die in der Septuaginta – einer griechischen Übersetzung des Alten Testamentes, die etwa um 100 v. Chr. vorlag – überliefert sind. Es beschreibt den Weg des jungen Tobias, der im Auftrag seines erblindeten Vaters Tobit unterwegs ist. Auf dem Weg muss Tobias nicht nur diverse Abenteuer bestehen, sondern erfährt auch eine persönliche Reifung. Bei all dem begleitet ihn Raphael, ein Engel, der aber nicht als solcher erkennbar ist. Die Tobias-Novelle ist ein vielschichtiges Lehrstück, aber auch ein Stück feinsinniger und gleichzeitig humorvoller Literatur, die einen ganz besonderen Blick in das Alte Testament gewährt.

Das für Mittwoch, dem 24. Juni 2015 ursprünglich angekündigte Thema "'Alles, was atmet, lobe den Herr' (Psalm 150,6) - Tier und Mensch in der Bibel" findet nun am MIttwoch, dem 12. August 2015 um 19.00 Uhr statt.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler • 25.6.2015


Die KGI-Fides-Stelle Wuppertal lädt am Donnerstag, dem 25. Juni 2015 um 14.30 Uhr wieder zum Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler in das Katholische Stadthaus (Laurentiusstr. 7 in Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) ein.

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am am Donnerstag, dem 25. Juni 2015 um 19.00 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kirchenführung dauert etwa 60 Minuten.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Patron der Hoffnungslosen am 28.6.2015


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Sonntag, dem 28. Juni 2015 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Laurentiusweg - Führung mit Elke Brychta am 17. Juli 2015


Die ehemals selbstständige Stadt Elberfeld und der heutige Stadtteil Wuppertals ist von alters her mit der Person des Heiligen Laurentius verbunden. Er ist ist nicht nur Patron von Elberfeld und Wuppertal, er hat auch Geschichte und Gesicht Elberfelds geprägt. Der Elberfelder Laurentiusweg führt Sie an wichtige Orte Elberfelds und erschließt den heutigen Stadtteil aus einer neuen Perspektive.

Die Wuppertaler Historikerin Elke Brychta leitet die nächste Führung am Freitag, dem 17. Juli 2015. Sie beginnt um 17.00 Uhr an der Alten Reformierten Kirche (Kirchplatz 1) in Wuppertal-Elberfeld. Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf 3,00 EUR.

Mehr unter www.laurentiusweg.de.

Neuer Kurs für erwachsene Firmbewerber


KGI Fides-Stelle Wuppertal

Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (kath. Wiedereintrittsstelle) bereitet unter anderem Erwachsene, die getauft oder gefirmt werden möchten, auf den Empfang dieser Sakramente vor.

Der nächste Firmkurs für Erwachsene beginnt am Mittwoch, dem 21. Oktober 2015 um 19.00 Uhr im Kath. Stadthaus (Laurentiusstr. 7 in Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage). Weitere Termine finden Sie hier. Die Erwachsenenfirmung für das gesamte Erzbistum Köln findet in diesem Jahr am Freitag, dem 4. Dezember 2015 um 18 Uhr im der Laurentiusbasilika in Wuppertal-Elberfeld statt.

Erwachsene, die an der Firmvorbereitung interessiert sind, können sich ab sofort bei Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (KGI Fides-Stelle Wuppertal – Tel.: 0202-42969674 – Mail: werner.kleine@kgi-wuppertal.de) melden. In einem ersten Gespräch werden dann weitere Einzelheiten geklärt.

Weitere Informationen unter www.kgi-wuppertal.de.

Fr, 24. Januar 2020 - Do, 06. Februar 2020

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Furcht und Angst

Furcht und Angst weichen nie ganz von uns. Aber langsam verlieren sie die Macht über uns; eine tiefere und zentralere Erfahrung beginnt sich abzuzeichnen: die Erfahrung der Dankbarkeit, Dankbarkeit ist die Erkenntnis. dass das Leben in all seinen Erscheinungsformen ein Geschenk ist, für das wir danken möchten. Je näher wir Gott im Gebet kommen, umso mehr erkennen wir den unendlichen Reichtum seiner Gaben. Vielleicht lernen wir dann sogar, in unseren Leiden und Schmerzen sein Geschenk zu sehen.
(Henri J. M. Nouwen)

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