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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (20. September 2015 - 25. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Liebe Leserinnen und Leser,

die Sehnsucht nach Harmonie kann nie ohne den Klang der Dissonanz sein. Erst wenn sich die Spannung der Dissonanz in die Harmonie hinein auflöst, wird der Moment des Glücks erfahrbar. Die Harmonie darf nur einen Moment dauern. Sonst verbreitet sie ihr klebriges Gift. Ein Leben in einem reinen C-Dur-Klang ist nicht nur langweilig. Es ist die Hölle. Die Dissonanz erst bringt Spannung und Würze. Wer auch immer die reine Harmonie sucht, wird sie nicht finden, wenn er des Lebens Dissonanz verleugnet. Harmonie und Dissonanz stehen in einer wechselseitigen Beziehung.

Es besteht kein Zweifel, dass dem Menschen in der Regel die Harmonie besser gefällt als die Dissonanz. Gerade weil die Bilder, die tagtäglich die heimelige Atmosphäre die Schutzzone des heimischen Wohnzimmers erreichen, eine mitunter verstörende Lebenswirklichkeit zeigen, wird das Bedürfnis nach Harmonie noch gesteigert. Die Dissonanz der Realität muss doch aufgelöst werden. Und die Strategien sind vielfältig. Nicht wenige dürften eine innere Distanz zu den verstörenden Bildern aufbauen und sich auf das Glück des eigenen Lebens in Frieden und Harmonie zuprosten. Man schüttelt sich dann wohlig grausend ob so viel Elendes in der Welt. Aber was kann man als Einzelner da schon ausrichten.

Andere empfinden die dargestellte Dissonanz als massive Bedrohung der eigenen Harmonie. Sie werden von Angst und Panik erfasst, die sich in einem hysterischen Schrei manifestieren, der sich der furchtsam engen Kehle entringt. Wo die Hysterie regiert, hat der Verstand schon lange verloren. Die Harmonie, die sich diese Menschen ersehen, ist - wie wir in unserem Land von 1933-1945 erfahren mussten - tatsächlich die Hölle.

Es gibt noch eine Reaktion auf die harmoniestörende Dissonanz. Diese Reaktion ist neu. Man versucht die Dissonanz mit Freundlichkeit niederzuklatschen. Es ist fast wie bei dem berühmten Stück "Für Elise" von Ludwig van Beethoven, von dem man nicht weiß, ob es nicht doch der Feder eines gewissen Ludwig Nohl entstammt: Die Dissonanz der kleinen Sekunde wird durch die banal-spielerische Trillerhaftigkeit zu einer schmucken Preziose, einer Petitesse, die ihre Dissonanz fast ironisch zur Schau stellt und gar nicht erst ernst nimmt. E-Dis-E-Dis-E - da kann man schon einmal ins Träumen geraten ... Wehe aber, wenn die Töne zusammenklingen. Ein Schrei im Ohr der Harmoniesüchtigen, kaum zu überhören, kaum zu ertragen. Der Traum war doch so schön ...

Die Gegenwart kennt angesichts der Bilder heimatvertriebener Menschen, die sich vor den in Windeseile aufgebauten Stacheldrahtzäunen stauen alle Facetten der Harmoniesucht. Die große Mehrheit wird kopfschüttelnd, aber schweigend das Vesperbrot vertilgen. Eine kleine schreiende Minderheit weiß nicht wohin mit der eigenen Angst und versucht die Dissonanz des Lebens mit Feuer und Steinen zu bekämpfen. Viele aber versuchen dem Schrecken mit Freundlichkeit zu begegnen und die Harmonie herbei zu lächeln. Die Bilder derer, die versuchen, eine Willkommenskultur zu pflegen und den müde und mit traumatisiertem Tunnelblick aus den Zügen steigenden Menschen mit der Not der eigenen Nächstenliebe auf den Pelz zu rücken, denn Nähe erzeugt Wärme, vor allem auch für das eigene dissonanzzerscheuerte Herz.

Im Hebräerbrief heißt es lakonisch:

Da wir nun einen erhabenen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, lasst uns an dem Bekenntnis festhalten. Wir haben ja nicht einen Hohenpriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat. (Hebräerbrief 4,14f)

Jesus Christus, den wir Christen als menschgewordenen Sohn Gottes bekennen, kennt also auch diese merkwürdige Sehnsucht nach Harmonie. Er kennt die Furcht vor dem Fremden, wie im Evangelium vom 23. Sonntag des Jahreskreises im Lesejahr B zu hören war. Die Skepsis Jesu der fremden und zudem noch heidnischen Syrophönizierin gegenüber musste die Frau erst überwinden. Aber auch nach der Überwindung ist nichts von überbordender Freundlichkeit zu spüren. Die Distanz bleibt. Die Begegnung ist einfach zu kurz. Ebenso wie das beklatschte Willkommen am Bahnhof noch keine Gastfreundschaft ist. Die Willkommenskultur - welch ein merkwürdiges Wort - mag noch irgendwie gelingen. Aber werden wir auch gastfreundlich sein können, wenn die Fremden bleiben? Wie werden die Reaktionen sein, wenn auf den Klatschmarsch die Dissonanz deutscher Nachbarschaftlichkeit folgt, wenn sich Kulturen nicht mehr nur im Vorübergehen begegnen und der Moment, in dem der Geber auf die dankbar leuchtenden Augen der von ihm Begabten wartet, sich in eine Realität verwandelt, in der die einen träumen und die anderen Traumata mit sich tragen.

Das Beispiel Jesu lehrt, sich der Realität zu stellen. Und zur Realität gehört die Dissonanz. Dissonanz ist Reibung, Spannung, Energie. Dissonanz ist Dynamik, die ein Musikstück ebenso vorantreibt, wie das Leben. Und Jesus stellt sich dieser Dissonanz. Mehr noch: Er erzeugt sie. Er ist es, der sie in der Begegnung mit der Syrophönizierin schafft. Erst aus dieser Dissonanz heraus kann die Überwindung geschehen, und mit ihr die Heilung.

Christen sind allerdings von Natur aus keine wirklich dissonanzfreudigen Menschen. Die Schmach des Kreuzes ist eigentlich kaum zu ertragen. Der Qualtod war ein Fluch. Nur verschämt sprechen die Evangelien davon. Wo Mel Gibson 2004 in seinem Blutepos "The Passion of the Christ" nicht genug von schmerzschreienden und blutberauschten Bildern bekommen konnte, bei denen man auf den schon Geschundenen immer noch einen Stein warf und die Bilder ihr Übriges taten, den Gekreuzigten zur Schau gestellt zu entwürdigen, bemerken die Evangelien lapidar:

Sie kreuzigen ihn.

Die frühen Christen schämte sich des Kreuzes. Ja, sie bekannten den Gekreuzigten als Auferstandenen. Gerade der vom Fluchtod Auferstandene ist die große Dissonanz des Christentums: Der am Kreuz von Gott Verlassene wird von Gott von den Toten auferweckt. Einen größeren Widerspruch kann es kaum geben, eine dissonante Spannung, die es auszuhalten gilt, die vorantreibt zur Suche der Erkenntnis, die man eben nicht einfach bekennen kann, weil sie Konsequenzen hat. Wer an den gekreuzigt Auferstandenen glaubt, kann nicht mehr für sich leben. Weil Gottes Sohn so tief gefallen ist, kann kein wahrhaft Christgläubiger an den aus dem Leben Gefallenen vorbei gehen. Wenn selbst der Auferstandene die Dissonanz der Todesmale trägt, muss sich der Gottsucher der Dissonanz der lebendigen Realität aussetzen.

Dass das kaum auszuhalten ist, haben die Christen durch alle Zeiten bewiesen. Das Kreuz war nicht immer ein frommes Symbol. Über 400 Jahre haben Christen den Gekreuzigten nicht dargestellt. Die älteste öffentliche Kreuzigungsdarstellung findet sich erst zu Beginn des 5. Jahrhunderts auf der Portaltür der römischen Basilika Santa Sabina. Und dort wird der Gekreuzigte schon als Auferstandener gezeigt. Wahrhaft: Die Christen wissen, wie man der Darstellung des Fluch- und Martertodes den Schrecken nehmen kann. Und sie protestieren fromm, wenn sie darauf hingewiesen werden, dass man den Blick auf den Geschundenen kaum erträgt. Das Kreuz ist harmlos geworden. Zu harmlos, um noch zu stören.

Wie das Evangelium vom 25. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres B zu berichten weiß, suchten auch die Jünger Jesu eher die harmlose Harmonie:

In jener Zeit zogen Jesus und seine Jünger durch Galiläa. Jesus wollte aber nicht, dass jemand davon erfuhr; denn er wollte seine Jünger über etwas belehren. Er sagte zu ihnen: Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert, und sie werden ihn töten; doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen. (Markus 9,30f)

Jesus zieht sich zurück. Er geht auf Distanz. Die Euphorie des Anfangs, dem sogenannten galiläischen Frühling, liegt schon zurück. Die Realität holt ihn ein. Er spürt die Kräfte, die gegen ihn arbeiten. Er ahnt sein Schicksal. Er weiht die Seinen in seine verstörenden Gedanken ein. Die aber haben für derlei Dissonanz in der schönen Gemeinschaft kein Gespür. Sie reagieren mit völligem Unverständnis:

Aber sie verstanden den Sinn seiner Worte nicht, scheuten sich jedoch, ihn zu fragen. (Markus 9,32)

Man ist doch so schön beisammen. Warum heute an morgen denken? Doch, doch, die Zukunft ist wichtig. Da gilt es Pläne zu machen. Pläne für die Zeit des Sieges, wenn das Reich Gottes Wirklichkeit wird:

Sie kamen nach Kafarnaum. Als er dann im Haus war, fragte er sie: Worüber habt ihr unterwegs gesprochen? Sie schwiegen, denn sie hatten unterwegs miteinander darüber gesprochen, wer von ihnen der Größte sei. (Markus 9,33f)

Offenkundig waren sich die Jünger einig, dass das alles kampflos, ohne Anstrengung und in voller Harmonie geschehen würde. Jesus, das war doch ein Wundermann. Sie hatten es doch immer wieder gesehen, wie er mit dem bloßen Wort die Mächte der Unterwelt beherrschte. In seinem Gefolge konnte man nur Sieger sein. Er würde die Dinge schon richten. Da konnte man doch jetzt schon einmal darüber sprechen, wer der Größte ist. Mit dem Mund sind das noch heute viele. Mit dem Herz und der Hand schon weniger.

Peinlich ertappt wie kleine Kinder in ihren Allmachtsphantasien bleibt ihnen nur Schweigen übrig. Da ist sie wieder: Die Dissonanz im eben noch harmonischen Hochgefühl. Und es ist diese Dissonanz, die die Energie für einen Erkenntnisgewinn hat:

Da setzte er sich, rief die Zwölf und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein. (Markus 9,35)

Das stellt so ziemlich alles auf den Kopf. Die Ordnung der Dinge wird auf den Kopf gestellt. Menschen wissen um die Harmonie der Ordnung von Oben unten, Links und Rechts, Groß und Klein, Vorne und Hinten. Das Wort Jesu zerstört diese schöne Harmonie wie eine über das Vinyl kratzende Nadel, ein enervierendes Geräusch, das sich in den Synapsen fest setzt und gleich wieder beklatschend harmonisiert werden muss: Wie viele bezeichnen sich auch heute noch in der Kirche eitel kriechend als Diener und gebärden sich doch als Herren? Wie viele pflegen eine eitle Demut und überheben sich gerade darin über die vielen, die in ihren Augen nicht fromm genug sind? Wie viele wähnen sich im Besitz der Erkenntnis Gottes und scheuen doch die Begegnung mit dem Abbild Gottes, den Menschen, in deren Antlitz die Gegenwart Gottes gerade dann aufleuchtet, wenn sie so am Boden liegen, wie er es getan hat, bevor man ihn kreuzigte? Wie schön sie doch klingen kann, die Dissonanz der Geringseins, wenn man sie heuchelnd trillern kann - e-dis-e-dis-e ...

Jesus scheint auch das geahnt zu haben. Er kennt die Seinen eben. Worte bleiben, was sie sind: Worte, Laute, die erst in die Luft gesprochen zu Schall werden, um dann doch im Wind zu verwehen. Worte allein reichen nicht. Es braucht Fakten. Vor allem Bilder. Bilder sind mächtig. Bilder wirken. Und Jesus setzt ein Bild:

Er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen: Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat. (Markus 9,36f)

Um ein Kind in die Arme zu nehmen, muss sich ein Erwachsener bücken. Er muss sich auf Augenhöhe begeben. Aber Jesus geht noch über den Augenblick hinaus. Er spricht von "aufnehmen". Das ist mehr als ein Willkommen. Das ist Gastfreundschaft über den klatschharmonischen Augenblick hinaus. Und Gäste können sehr anstrengend sein.

Es gibt keine Alternative: Wer Gott suchen will, wird ihm nur begegnen können, wenn er ihm Herberge gibt. Die Herberge im Herzen reicht da nicht. Das ist zu eitel. Gott begegnet im Gegenüber. Wer ihn finden will, muss in das Antlitz der Nächsten schauen. Wer Gott im Herzen Heimat geben will, muss den Nächsten im eigenen Herzen Heimat geben. Die Fremden, die jetzt auf den vielen Bildern zu sehen sind, werden zu Nachbarn werden, zu Nächsten. Nach dem Willkommensjubel wird der Alltag nachbarschaftlicher Nähe eintreten - Dissonanzen vorprogrammiert! Wie dieses Stück wohl klingen wird, wenn das banale Geklatsche endlich die Ohren frei gibt für den wahren Klang dieser Komposition, die das Leben der Gegenwart schreibt. Auf ihr Christen: Spielt dieses Lied des Lebens mit, mit den kleinen und großen Sekunden! Vor allem aber macht Terz, wenn jemand die Dissonanz meiden möchte. Ein reiner, nicht endender C-Dur-Klang - das ist die Hölle ...

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche,

Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Nacht der Mystik


Bereits in den Proben zur "Nacht der Mystik" war bei aller Verschiedenheit der Tradition die gemeinsame Suche nach der Erkenntnis Gottes bei Marvin Dillmann, Hagit Noam und Werner Kleine zu spüren. (Foto: Christoph Schönbach)

Im Rahmen der Aktion Wuppertal-24-Stunden-Live lud die Katholische Citykirche Wuppertal am 18. September 2015 zu einer "Nacht der Mystik" in die Laurentiusbasilika in Wuppertal-Elberfeld ein. Die Jüdin Hagit Noam (Jerusalem), der sufistische Muslim Marvin Dillmann und der römisch-katholische Christ Werner Kleine (beide Wuppertal) traten in einen besonderen Dialog. Der Gesang von Hagit Noam und Werner Kleine sowie das musikalische Spiel von Marvin Dillmann (Didgeridoo und Trommeln) brachten die drei großen Religionen in eine besondere Interaktion, die nicht nur das Gemeinsame wie das je Eigene zum Klingen brachte; vor allem wurde deutlich, dass die Suche nach Gott das große gemeinsame Ziel ist.

Wir werden in Kürze auf unserer Homepage www.katholische-citykirche-wuppertal.de eine Dokumentation dieser bemerkenswerten Nacht vorlegen.

Tiersegnung • 4.10.2015 • 17 Uhr • Laurentiusplatz (Wuppertal-Elberfeld)


Der Breuer-Kolping-Weg - Führung mit Elke Brychta am 20. September 2015


Adolph Kolping

Gregor Breuer und Adolph Kolping – zwei Persönlichkeiten, die im Wuppertal des 19. Jahrhunderts gewirkt haben. Was verband die beiden katholischen Lehrer und Sozialreformer und welches gesellschaftspolitische Engagement entwickelten sie? Diese besondere Stadtführung zur lokalen Sozial-, Bildungs- und Religionsgeschichte gibt u.a. auch Einblicke in die Geschichte des ältesten Wuppertaler Gymnasiums und des „Kapellchen“ sowie der Kirchlichen Hochschule als Einrichtung der Bekennenden Kirche.

Der nächste Breuer-Kolping-Weg beginnt am Sonntag, dem 20. September 2015 um 14.00 Uhr am Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium (am Denkmal Pallas Athene), Johannisberg 20 (u.a. zu erreichen über die Bushaltestelle Historische Stadthalle). Ende ist gegen 16.15 Uhr. Teilnahmegebühr: 3 Euro.
Mit der Historikerin Elke Brychta. In Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal, Solingen und Remscheid.

Mehr unter www.laurentiusweg.de.

Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche vor Ort

Am Mittwoch, dem 23. September 2015 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12.00-14.00 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz in Wuppertal-Elberfeld stehen.

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Patron der Hoffnungslosen am 28.9.2015


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Montag, dem 28. September 2015 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Kirchenführung in St. Johann Baptist (Wuppertal-Oberbarmen)


St. Johann Baptist in Wuppertal-Oberbarmen (Foto: Ulrich Beyer)

Im Rahmen der Veranstaltungen und Feiern anlässlich des 125jährigen Kirchweihjubiläums St.Johann Baptist Oberbarmen setzt die Kirchengemeinde in den folgenden Wochen weitere Schwerpunkte.

Am Sonntag, 27.9.2015 um 17.00 Uhr wird die lebendige Tradition der Oberbarmer Kirche St. Johann Baptist vorgestellt. Dabei werden nach einer Konzeption von Hans-Joachim Ossé historische Fakten, theologische Aspekte und musikalische Impulse ( an der Orgel Kantor Thomas Grunwald) diese Kirchenführung vertiefen, um das Haus Gottes unter den Menschen lebendig werden zu lassen.

Im Anschluss daran wird in der Kirche eine Ausstellung eröffnet, die auf 17 Bildtafeln die Entstehung und Entwicklung dieses Kirchbaues des 19. Jahrhunderts von damals bis heute dokumentiert.

Alle Interessenten und die, die sich der Kirche St. Johann Baptist an der Normannenstr.71 verbunden fühlen, sind dazu herzlich eingeladen.

Was die Bibel heute zu sagen hat: Dei Verbum – neue Reihe und neuer Weblog der Katholischen Citykirche Wuppertal


Seit März 2015 betreibt die Katholische Citykirche Wuppertal den Weblog „Dei verbum“ (www.dei-verbum.de). „Dei verbum“ bedeutet „Wort Gottes“. Im Weblog greifen der in Jerusalem lebende und arbei-tende Alttestamentler Dr. des. Till Magnus Steiner und der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine aktuelle Themen aus Kirche und Gesellschaft auf und betrachten sie aus biblischer Perspektive. Jeden Dienstag erscheint ein neuer Beitrag.

Zum Weblog „Dei Verbum“ gehört die Reihe „Dei Verbum“. In Präsenzveranstaltungen stellen sich die beiden Theologen einer Live-Diskussion Alle zwei Monate werden auch hier aktuelle Themen aufgegriffen und aus Sicht der Bibel exegetisch fundiert diskutiert.

Der erste Abend der Präsenzreihe findet am Dienstag, dem 29. September 2015 um 19.00 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, 42103 Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) statt. Dr. des. Till Magnus Steiner wird dann einen Impulsvortrag über die „Relevanz der Bibel heute“ halten. An den Impulsvortrag schließt sich eine Vor-stellung des Weblogs an. Schließlich wird je ein Text aus dem Alten und dem Neuen Testament mit der Gele-genheit zur Diskussion vorgestellt.

Wie im Weblog wird deutlich werden: Die Bibel ist mehr als ein altes Buch. Ihre Botschaft ist heute so aktuell wie zur Zeit ihrer Entstehung. Das in der Bibel überlieferte Wort Gottes ist lebendig.

Mehr unter www.dei-verbum.de. 

Führung durch das Archiv der Pfarrgemeinde St. Johann Baptist (Wuppertal-Oberbarmen)

Jeweils montags, 28.9. / 5.10.  um 17.00 Uhr stellt die Kirchengemeinde ihr Archiv vor. Der Archivar Hans-Joachim Ossé gibt Einblick in die Arbeitsweise des Archivs und öffnet das „Geschichtsbuch“ der Pfarrkirche und Gemeinde. Wegen beschränkter Teilnehmerzahl ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. (660433) Ort: Pastoralbüro Normannenstr.73.


St. Johann Baptist in alten Zeiten - ein Bild aus dem Gemeindearchiv.

Glaubensinformation: Schöpfung in Freiheit und aus Liebe - Das Verhältnis von Gott und Welt in biblischer Perspektive


Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ der Katholischen Citykirche Wuppertal spricht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine am Mittwoch, dem 30. September 2015 um 19.00 Uhr über das Thema „Schöpfung in Freiheit und aus Leibe - Das Verhätlnis von Gott und Welt in biblischer Perspektive“.

Die Frage, woher das Sein der Schöpfung ist, gehört zu den Grundfragen der Menschheit. Kann ein Sein aus dem reinen Nichts ohne Zutun eines Schöpfers entstehen? Oder ist die Annahme eines Schöpfergottes nicht doch wahrscheinlicher? Wenn es einen Schöpfer gibt, was kann man über ihn aus dem Sosein der Welt aussagen? Das sind Fragen, denen die Glaubensinformation an diesem Abend nachgeht. Dabei wird vor allem den biblischen Antworten nachgegangen. Es wird deutlich werden, wie modern die Antworten der biblischen Schriftsteller sind, die sich nicht zuletzt auch der Frage nach dem Verhältnis von Zeit und Ewigkeit gestellt haben.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Fr, 24. Januar 2020 - Do, 06. Februar 2020

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Einer von uns

Jesus  ist einer von uns, einer neben uns, er steht in der Reihe der Vielen. Aber er vermag wahrhaftig für uns und für die Welt zu stehen. Er ist gekommen, wirklich gekommen, aufgebrochen aus dem Herzen Gottes selbst, her zu uns. Er hat sein Menschsein angenommen, und indem er es annahm, Mensch zu sein, nahm er uns an, so wie wir sind, und nahm zugleich an unserer Stelle und für uns Gott an, die ganze, alles fordernde Wucht seines heiligen Willens.
(Klaus Hemmerle)

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