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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (20. November 2016 - Christkönigssonntag, Lesejahr C)

Dr. Werner Kleine
Katharina Nowak

„Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein“

Liebe Leserinnen und Leser,

das heutige Evangelium beinhaltet aus meiner Sicht einen DER Kernsätze und einen Verständnisschlüssel unseres Glaubens: Jesus sagt zu dem neben ihm gekreuzigten Verbrecher:

Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein. (Lk 23,43).

Und zwar gibt Jesus dieses Versprechen ohne lange vorhergehende Glaubensgespräche. Es geht ein kurzer Dialog zwischen den beiden rechts und links von Jesus gekreuzigten Männern voraus, denn der eine verspottet, trotz seiner eigenen aussichtslosen Situation, Jesus:

Bist du nicht der Messias? Dann hilf dir selbst und auch uns! (Lk 23, 39)

woraufhin der andere ihn zurecht weist:

Nicht einmal du fürchtest Gott? Dich hat doch das gleiche Urteil getroffen. Uns geschieht Recht, wir erhalten den Lohn für unsere Taten; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. (Lk 23,40f.).

Der Mann hat, zumindest entsteht dieser Eindruck, auch aufgrund seiner eigenen „Charakterisierung“ (Uns geschieht Recht, wir erhalten den Lohn für unsere Taten), viel Unrecht und Verbrechen begangen, also kein Leben, das als „gottgefällig“ bezeichnet werden könnte, geführt. Aber am Ende seines Lebens, im wahrsten Sinne des Wortes, im Angesicht Gottes, erkennt er diese eigene Schuld und seine Sünde, also sein von Gott getrennt sein, und bekennt sich in diesem – letzten Lebens- -Moment zu Gott, indem er seinen Sohn als Gott bezeichnet und identifiziert. Das `reicht` Jesus für die feste Zusage: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein. Ohne Kompromisse, ohne Wenn und Aber. 

HEUTE MIT Jesus im PARADIES. Ein größeres Versprechen kann er nicht geben.

Paulus beschreibt dieses Versprechen und was es vollkommen neues – Jesu Auferstehung ist ja der Anfang einer neuen Schöpfung - für uns alle bedeutet, sehr umfangreich in der heutigen Lesung im Brief an die Kolosser, denn

durch ihn haben wir die Erlösung (Kol 1,14) und er hat euch/(uns) fähig gemacht, Anteil zu haben am Los der Heiligen, die im Licht sind. (Kol 1,12).

Durch eine umfassende Beschreibung Jesu

Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung. Denn in ihm wurde alles erschaffen im Himmel und auf Erden, das Sichtbare und das Unsichtbare, Throne und Herrschaften, Mächte und Gewalten; alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen. Er ist vor aller Schöpfung, in ihm hat alles Bestand. Er ist das Haupt des Leibes, der Leib aber ist die Kirche. Er ist der Ursprung, der Erstgeborene der Toten; so hat er in allem den Vorrang. (Kol1,15ff.)

und den Hinweis darauf, dass Gott diesen Weg seiner Menschwerdung gewählt hat, um alles in der Welt zu Christus zu führen, bekommen wir eine Ahnung davon, was uns dereinst erwartet. Jeden von uns. Dies ist sich, gerade im Umgang mit sich selbst und auch den Mitmenschen, besonders im jetzt zu Ende gehenden Jahr der Barmherzigkeit, immer wieder vor Augen zu führen. Jeder (!) ist ein geliebtes und gewolltes Kind Gottes, das – die menschliche Freiheit wahrend – nach Vollendung seines irdischen Lebens, im ewigen Leben bei Gott leben wird. Diese barmherzige Brille Gottes müssen wir uns immer wieder aufsetzen. Das heißt nicht, dass jeder einfach vor sich hin leben kann, „ohne Rücksicht auf Verluste“ und nur auf den eigenen Vorteil bedacht und dabei im übertragenen oder wörtlichen Sinne, über Leichen gehen „darf“, natürlich bleibt der Anspruch sich der Nachfolge Jesu gemäß zu verhalten, aber Gott lässt uns nicht fallen, und das sollten wir auch weder uns selber noch unseren Nächsten lassen, wenn wir an diesem Anspruch scheitern. Im Haus des Herrn sind viele Wohnungen, vermutlich unterschiedlich eingerichtet. Wir werden uns unsere Nachbarn dort nicht aussuchen können, aber wir werden mit ihnen und mit Gott im Paradies sein. Und das ist gut so.

Ich wünsche jedem von uns in der kommenden Woche viele Erfahrungen dieser Art, die aufscheinen lassen, dass am Ende für alle das Paradies steht. Vergessen wir diese Botschaft nicht im Alltag! Und vergessen wir vor allem nicht, diese im tiefsten Kern FROHE Botschaft auch zu verkünden. Jesus ist nicht nur für alle Menschen geboren, wie wir in ein paar Wochen wieder feiern werden, sondern auch für jeden und jede gestorben und auferstanden. Nur so können wir uns alle sagen lassen: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein. Wenn wir dieses Wissen lebendig halten und weiter verbreiten, schaffen wir es vielleicht – gemeinsam – dass ein Stück dieses Paradieses schon hier auf Erden durchscheinen kann. Jeder kann so die Welt ein bisschen heller und ein bisschen paradiesischer machen. Die Botschaft jedenfalls hat es verdient unter die Menschen gebracht zu werden. Haben wir den Mut dazu – auch wenn es vielleicht noch oder nicht mehr mainstream ist. Jesus hatte ihn auch!

Ihre Katharina Nowak

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Graffiti-Krippe 2016


So könnte die Graffiti-Krippe 2016 aussehen (Entwurf von Martin Heuwold/Foto: Werner Kleine)

Bereits zum achten Mal entsteht in der Adventszeit 2016 auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld die „Wuppertaler Graffiti-Krippe“. Die Graffiti-Krippe gehört mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Advents- und Weihnachtszeit in Wuppertal und ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Die Wuppertalerinnen und Wuppertaler erwarten bereits mit Spannung, wie sie in diesem Jahr gestaltet wird.

Die Graffiti-Krippe wird auch diesmal von dem Wuppertaler Graffiti-Künstler Martin Heuwold realisiert, der auch die Gestaltung der bisherigen Graffiti-Krippen übernommen hat. Er wird in diesem Jahr von Ognjen Pavic unterstützt.

Die Graffiti-Krippe ist jedes Jahr anders gestaltet. Von eher avantgardistischen Projekten bis hin zu mehr klassischen Darstellungen reicht die Bandbreite. In diesem Jahr spielen die Flüchtlingsbewegungen der letzten anderthalb Jahre eine wichtige Rolle. Unter den in Wuppertal angekommenen Flüchtlingen, vor allem aus dem Nahen Osten, befinden sich auch zahlreiche Christen. Schätzungen zufolge sind etwa 20% der Flüchtlinge Christen. Etwa die Hälfte gehört orthodoxen Kirchen an, die andere Hälfte den mit Rom unierten orientalischen Kirchen. Hier in Wuppertal entsteht aus dieser Gruppe heraus derzeit eine arabisch-sprachige christliche Gemeinde, die mittlerweile weit über 100 Personen umfasst.

Bei den Christen aus dem Nahen Osten spielen – nicht nur in der Liturgie – Ikonen eine wichtige Rolle. Das soll in der diesjährigen Graffiti-Krippe aufgegriffen werden. Sie wird die Stilistik der Ikonen aufgreifen, die mit den Mitteln der Graffiti-Kunst umgesetzt wird. Im Mittelpunkt steht dabei die weihnachtliche Botschaft. Insgesamt soll so – im Stil orthodoxer Kreuzwege, die mit der Verkündigung an Maria einsetzen und den gesamten Lebensweg Jesu als Kreuzweg begreifen – ein Triptychon entstehen, das wesentliche Szenen der Weihnachtsgeschichte darstellt.

Wie in den letzten Jahren wird die Krippe wieder sukzessive im Advent in verschiedenen Live-Aktionen entstehen. Die Arbeiten beginnen in der ersten Adventswoche. Am Heiligen Abend wird dann das Jesus-Kind in die Krippe „gesprüht“.

Graffiti-Krippe für zu Hause


Die von der Lebenshilfe Wuppertal erstellte Mini-Graffiti-Krippe (Foto:Christoph Schönbach)

Die Graffiti-Krippe, die die Katholische Citykirche Wuppertal seit 2009 in Zusammenarbeit mit dem Graffiti-Künstler Martin "Megx" Heuwold im Advent auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld entstehen lässt, ist längst über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Auch in diesem Jahr wird wieder eine Graffiti-Krippe gestaltet.

Die Graffiti-Krippe aus dem Jahr 2014 war ein besonderes Highlight. Sie bestand aus einem Stall und mehreren Quadern, die die einzelnen Figuren darstellten. Sogenannte "Tags" identifizierten die jeweiligen Figuren.

Diese Krippe hat die Katholische Citykirche Wuppertal nun in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Wuppertal im Miniaturformat bauen lassen. Sie umfasst einen Stall (zerlegbar in vier Elemente) sowie insgesamt neun Holzfiguren mit den Figuren-"Tags" im Graffiti-Style.

Die Mini-Graffiti-Krippe kann über die Katholische Citykirche Wuppertal für 29,50 EUR erworben werden (bei Versand fallen zuzüglich Portokosten in Höhe von 2,50 EUR an). Vorbestellungen sind ab sofort per Mail an graffitikrippe@katholische-citykirche-wuppertal.de möglich.

Die Auflage ist limitiert. Bestellungen werden nach Eingang bearbeitet.

Zur Graffiti-Krippe ist auch ein Buch erschienen, das die Graffiti-Krippen 2009-2013 dokumentiert. Es ist im Theophilus-Verlag erschienen. Weitere Informationen finden Sie hier: Die Graffiti Krippe 2009-2013 (hrsg. von W. Kleine)

Wenn Illusionen faul werden


Gedanken eines Neutestamentlers zum Versagen der Prognosen anlässlich der Präsidentschaftswahlen in den USA 2016

Umfragen versprechen im Anschein der Seriösität sichere Vorhersagen der Zukunft. Die tatsächlichen Wahlergebnisse etwa beim Brexit oder der Präsidentschaftswahl 2016 in den USA zeigen aber, dass die Prognosen schnell versagen. Die Scheinsicherheiten zerplatzen dann in bösem Erwachen. Es scheint gegenwärtig notwendiger denn je, die Kunst des selbstständigen Denkens und Differenzierens wieder zu erlernen.

Zum Beitrag von Dr. Werner Kleine

Der Beitrag zum Anhören bei Soundcloud

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Zwischen Alltag und Hochfest: Das Kirchenjahr und seine Feste • Glaubensinformation in Wuppertal


Am Mittwoch, dem 23. November 2016 lädt die Katholische Citykirche Wuppertal wieder zur „Glaubensinformation in Wuppertal“ mit dem Thema „Zwischen Alltag und Hochfest: Das Kirchenjahr und seine Feste“ ein.

Mit dem 1. Advent beginnt in den christlichen Kirchen das neue Kirchenjahr. Der Kirchenjahreskreis ist von verschiedenen Festen gekennzeichnet (insbesondere Ostern, Pfingsten und Weihnachten), der Termine teils feststehen, teils variabel sind. Der Abend führt in die theologische Bedeutung der verschiedenen Festkreise ein, erläutert die Terminierungen und die innere Zuordnung der Feste zueinander.

 

Der Abend beginnt um 19.00 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage). Es referiert Dipl. Theol. Katharina Nowak von der Katholischen Citykirche Wuppertal.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Ökumenischer Gottesdienst zum Beginn des Kirchenjahres


Dr. Werner Kleine und Erhard Ufermann laden zum ökumenischen Gottesdienst in die Citykirche Elberfeld ein.

Bereits traditionell ist der ökumenische Gottesdienst anlässlich des Beginns des neuen Kirchenjahres, zu dem die Evangelische Citykirche Elberfeld und die Katholische Citykirche Wuppertal am Vorabend des 1. Advents einladen. Der Gottesdienst findet am Samstag, dem 26. November 2016 um 18.00 Uhr in der Evangelischen Citykirche Elberfeld/Alte reformierte Kirche am Kirchplatz in Wuppertal-Elberfeld statt. Die Liturgie leitet Pfarrer Erhard Ufermann, die Predigt hält Pastoralreferent Dr. Werner Kleine.

Adventliche Mittagsgebete und Lichtfeiern in St. Laurentius (Wuppertal-Elberfeld)


In St. Laurentius finden in der Adventszeit besondere Gottesdienste statt. (Foto: W. Kleine)

Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt an den Werktagen in der Adventszeit (außer Donnerstags) jeweils um 12.30 Uhr zu adventlichen Mittagsgebeten in die St. Laurentius-Kirche am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld ein. Die Mittagsgebete werden in der Form der traditionellen Sext, einer von sieben sog. „Horen“ des täglichen Stundengebetes, gesungen. Ab dem 19. Dezember 2016 werden sie zusätzlich um die sogenannten O-Antiphonen erweitert. Die O-Antiphonen an sich werden üblicherweise ab dem 17. Dezember in der Vesper gesungen. Die adventlichen Mittagsgebete dauern etwa 10-15 Minuten. Sie stellen eine besondere Möglichkeit des Innehaltens in der Adventszeit dar.

An jedem Donnerstag lädt die Katholische Kirche in Wuppertal um 12.30 Uhr zum sogenannten „Mittagsstopp“ in die Laurentiuskirche ein.

Außerdem werden die jeweils Donnerstags um 18.30 Uhr in St. Laurentius gefeierten Vespern als adventliche Lichtfeiern begangen. Die Lichtfeiern beginnen mit einem Lichtritus (dem sogenannten Lucernar), der neben der feierlichen Entzündung des Lichtes und dessen Weitergabe an die Gottesdienstteilnehmer auch einen Lichthymnus enthält. Daran schließt sich das traditionelle Abendlob (Vesper) an.

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Patron der Hoffnungslosen am 28.10.2016


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Montag, dem 28. November 2016 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Sprechstunde für wiederverheiratet Geschiedene


Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (Kath. Wiedereintrittstelle) lädt zu einer Sprechstunde für wiederverheiratet Geschiedene ein. Die Sprechstunde findet am Donnerstag, dem 1. Dezember 2016 um 14.30 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, 42103 Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) statt.

In der Sprechstunde steht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (Referent in der KGI Fides-Stelle Wuppertal) als Gesprächspartner zur Verfügung. Er ist während der Sprechstunde auch telefonisch unter 0202-42969675 zu erreichen.

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am Donnerstag, dem 1. Dezember 2016 um 19.00 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kirchenführung dauert etwa 60 Minuten.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Nikolauszug im Luisenviertel


Mo, 03. Oktober 2022 - So, 16. Oktober 2022

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Das Weizenkorn

Das Weizenkorn (Der Großinquisitor:) „Hättest du Krone und Schwert genommen, so hätten sich dir alle freudig unterworfen. In einer einzigen Hand wäre die Herrschaft über die Leiber und über die Seelen vereint, und das Reich des ewigen Friedens wäre angebrochen. Du hast es versäumt ... Du stiegst nicht herab vom Kreuz, als man dir mit Spott und Hohn zurief: Steig herab vom Kreuz, und wir werden glauben, dass du Gottes Sohn bist. Du stiegst nicht herab, weil du die Menschen nicht durch ein Wunder zu Sklaven machen wolltest, weil dich nach freier und nicht nach einer durch Wunder erzwungenen Liebe verlangte ...
(Dostojewski, Die Brüder Karamasoff)

Jesus antwortet nicht auf diesen Vorwurf.. Dostojewski aber hat seinem Buch die Worte vorausgestellt: „Wahrhaftig, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.“

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