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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (8. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Liebe Leserinnen und Leser,

ein Schrecken ergreift die Menschen, wenn sie in Berührung mit dem Göttlichen kommen. Die Heilige Schrift kennt deshalb keine unmittelbaren Gottesbegegnungen. Die Herrlichkeit des Allmächtigen ist zu groß, als dass sie der Mensch ertragen könnte. So muss auch Mose sich von Gott belehren lassen, als er auf dem Sinai die Herrlichkeit Gottes schauen möchte:

Du kannst mein Angesicht nicht sehen; denn kein Mensch kann mich sehen und am Leben bleiben. (Exodus 33,20)

In der Heiligen Schrift jedenfalls begegnet Gott dem Menschen deshalb immer in vermittelter Weise. Mal sind es die Engel, hinter denen sich die Herrlichkeit Gottes verbirgt, mal wird die Erscheinung des Höchsten in Form von Naturereignissen geschildert. Niemals aber erscheint der, von dem man sich kein Bild machen darf, als raum-zeitliches Phänomen. Wer auch immer also behauptet, er habe in welcher Weise auch immer, einen mehr oder weniger unmittelbaren Kontakt zu Gott, müsste also entweder mindestens von Sinnen sein; andernfalls sollte er seine Wahrnehmung selbstkritisch überprüfen - wer weiß, was für Stimmen er gehört haben mag ...

Der Schrecken hingegen ist ein untrügliches Zeichen für eine Begegnung mit dem Göttlichen. Kein Prophet im Alten Testament, der nicht vom Schrecken, dem φόβος τοῦ θεοῦ (sprich "phobos tou theou" - Gottesschrecken), gepackt wurde, als er der Nähe Gottes gewahr wurde. Manch einer - wie Jona - ergreift gar die Flucht oder sucht - wie Jeremia mit Blick auf seine Jugend - Ausflüchte. Kein Wunder also, dass diejenigen, die selbst der vermittelten und verborgenen Gegenwart Gottes ausgesetzt sind, erst beruhigt werden müssen. Nicht umsonst lautet der Gruß der Engel: Fürchte dich nicht!

Wenn also die Begegnung mit Gott einen Ausdruck findet, dann ist es der Schrecken. Und vom Schrecken sind viele in diesen Zeiten ergriffen, die bisher noch sicheren Boden unter den Füßen zu haben glaubten. Man brauchte doch nur in den Katechismus schauen, um die sicheren Wahrheiten der katholischen Lehre vor Augen zu haben. Und manch einer kennt den Katechismus besser, als die Heilige Schrift, die doch immerhin das Wort Gottes ist.

Das sichere Haus des Katechismus ist aber papierener als mancher gedacht hat. Seit der Wahl von Papst Franziskus ist kein Buchstabe aus dem Katechismus zurückgenommen worden. Das ist auch nicht zu erwarten. Aber es wird deutlich, dass es nicht genügt, den Katechismus zu zitieren. Meist wird er ja auch zitiert, um das Verhalten anderer zu verurteilen. Zur Ehescheidung etwa heißt es im Katechismus der Katholischen Kirche (KKK):

"Die Ehescheidung ist ein schwerer Verstoß gegen das natürliche Sittengesetz. (...) Das Eingehen einer, wenn auch vom Zivilrecht anerkannten, neuen Verbindung verstärkt den Bruch noch zusätzlich." (KKK 2384)

Daraus wird folgert:

"Geschiedene, die zu Lebzeiten des rechtmäßigen Gatten wieder heiraten, verstoßen gegen den Plan und das Gesetz Gottes, wie Christus es gelehrt hat. Sie sind zwar nicht von der Kirche getrennt, dürfen aber die heilige Kommunion nicht empfangen. Sie können ihr Leben dennoch christlich führen, vor allem dadurch, dass sie ihr Kinder im Glauben erziehen." (KKK 1665)

Sicher geben diese beiden Beispiele nicht den Gesamtduktus des Katechismus wieder. Aber sie zeigen, dass gerade im Bereich der Morallehre monokausale Begründungen herangezogen werden, die die Lebensumstände und das Sosein der Menschen nicht in Rechnung stellen. Analog zu den Naturgesetzen, die immer und überall gelten, wird auch für den sittlichen Bereich ein natürliches Recht postuliert, das dann ebenfalls immer und überall gelten soll.

Allein phänomenologisch regen sich aber immer mehr Zweifel an der Existenz eines solchen natürlichen Sittengesetzes. Im Bereich der Ehe etwa müsste es durch alle Kulturen und Zeiten hindurch nur die Einehe geben, die doch natürlich erkannt werden müsste. Das ist aber offenkundig nicht der Fall. Gerade der Bereich der zwischenmenschlichen Beziehungen scheint erheblichen soziokulturellen und geschichtlichen Voraussetzungen zu unterliegen. So war die Schaffung eines kirchlichen Eherechtes sicher ein Segen, der in früheren Zeiten vor allem den Frauen zugute kam, die eben nicht einfach aus der Ehe entlassen und ihrem Schicksal überlassen werden konnten. Diese Voraussetzungen haben sich grundlegend geändert. Auch heute noch werden sicher die allermeisten Ehen mit dem Ziel einer lebenslangen ehelichen Gemeinschaft geschlossen.

Dass dieses Ideal für viele, aus welchem Grund auch immer, nicht erreicht wird, ergibt sich allein schon aus der Tatsache, dass jeder Mensch einer biographischen Entwicklung unterworfen ist. Das rechtfertigt sicher nicht eine leichtfertige Aufkündigung des Eheversprechens. Aber machen es sich die Menschen wirklich einfach damit? Wer auch immer das Scheitern einer Beziehung aktiv oder passiv miterlebt hat, weiß, welche dramatischen und bisweilen traumatischen Folgen eine solche Entwicklung für die Beteiligten hat. Nicht immer sind Schuld und Verantwortung für das Scheitern einer Ehe leicht auszumachen. Und selbst wenn - ist es dann angemessen, das derjenige Partner, dessen Ehe unverschuldet gescheitert ist, nun alleine weiterleben soll? Ist ein neuer Partner nicht doch ein Geschenk Gottes, weil es eben nicht gut ist, dass der Mensch allein bleibt (vgl. Genesis 2,18)?

Ein Schrecken erfasst nun in diesen Tagen, die, die bisher davon ausgingen, die Ehe sei vom Himmel gefallen. Jetzt merkte allerdings Kardinal Kasper in einem gleichermaßen viel beachteten wie viel diskutierten Vortrag vor dem Konsistorium an, man dürfe Ehe und Familie nicht romantisieren. Auch wenn die Unauflöslichkeit der Ehe grundsätzlich nicht hinterfragt werden kann, wissen doch eigentlich alle,

„dass es Situationen gibt, in denen jeder vernünftige Versuch, eine Ehe zu retten, dennoch umsonst bleibt. Der Heroismus eines verlassenen Partners, der alleinbleibt und alleine weitergeht, verdient unsere Bewunderung und Unterstützung. Aber viele verlassene Partner hängen um des Wohles der Kinder willen von einer neuen Beziehung und einer zivilen Heirat ab, auf die sie nicht verzichten können, ohne neue Schuld auf sich zu laden. Oft lasen diese Beziehungen sie nach den bitteren Erfahrungen der Vergangenheit neue Freude spüren...“ (Kardinal Kasper - Quelle: Radio Vatikan)

Kardinal Kasper entwirft schließlich fünf mögliche Bedingungen für einen Sakramentenempfang.

Die ehemals starre Haltung der Kirche bricht auf - und Schrecken ergreift die, die nicht glauben können, dass selbst Felsen natürlicher Veränderung unterworfen sind. Es ist vielleicht der Schrecken der Begegnung mit einem Gott, von dem es in der ersten Lesung des 8. Sonntags im Jahreskreis im Lesejahr A heißt:

Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht - Spruch des Herrn. (Jesaja 49,15)

Söhne wissen, dass sie ihre Mütter selbst dann noch auf ihrer Seite haben, wenn sie den größten Blödsinn gebaut haben. Väter sind da bisweilen wesentlich strenger. Gott ist unser Vater. Wenn es aber um das menschliche Scheitern geht, verhält er sich offenkundig wie eine Mutter. Wenn aber Gott barmherzig ist, darf die Kirche dann wirklich unbarmherzig sein? Ist die Barmherzigkeit nicht das eigentliche göttliche Recht?

Man sollte sich also davor hüten, allzu schnell ein Urteil zu fällen. Anders als bei den Naturgesetzen, bei denen das Allgemeine immer auch im Speziellen gilt, gilt das gerade im Bereich des menschlichen Lebens nicht. Die menschliche Freiheit macht allgemeingültige Aussagen schwer. Ohne dass damit der Sinn ethischer Regeln in Frage gestellt wäre, ohne die eine Gesellschaft nicht funktionieren kann, gilt doch die Mahnung des Paulus am Ende der zweiten Lesung des 8. Sonntags im Jahreskreis des Lesejahres A:

Richtet also nicht vor der Zeit; wartet, bis der Herr kommt, der das im Dunkeln Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen aufdecken wird. Dann wird jeder sein Lob von Gott erhalten. (1 Korinther 4,5)

Wer auch immer die Unauflöslichkeit der Ehe als Evangelium verkündet, verkündet sicher den Willen Gottes. Dem Willen Gottes entspricht es aber auch, dass der Mensch, der gefallen ist, Barmherzigkeit findet. Das Leben ist eben nicht nur schwarz auf weiß, wie die Buchstaben des Katechismus. Im  Gegenteil: Es ist schrecklich bunt.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Judas Thaddäus mit erfolgreichem Start – Hoch Zwei


Zeit und Gelegenheit zum Gespräch: Das Judas Thaddäus-Projekt in Sankt Marien in Elberfeld. (Foto: Eduard Urssu)

In Sankt Marien in Elberfeld startete am 28. Februar das Judas Thaddäus-Projekt. Die Kooperation aus Katholischer Citykirche Wuppertal, der Gemeindecaritas, des Sozialdienstes katholischer Frauen, der Notfallseelsorge, sowie der Obdachlosenseelsorge lud unter anderem in das Gemeindezentrum an der Hardtstraße ein. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, Menschen in hoffnungslosen Situationen Mut zu machen und Hilfestellungen anzubieten. Nicht nur seelsorgerisch, sondern auch ganz praktisch. Zum Beispiel mit einer warmen Mahlzeit.

Die Zielgruppe ist hierbei klar definiert: „Judas Thaddäus ist der Schutzpatron der hoffnungslosen Fälle. Daher finden hier unter anderem Menschen ohne Obdach kompetente Gesprächspartner“, sagt Pastoralreferent Dr. Werner Kleine. Aber auch die Einsamen und Gesprächsbedürftigen sind willkommen. Ins Gespräch kommen, gerade zum Start eines solchen Projekts, war den Veranstaltern dabei ganz wichtig. Hegte manch einer zuvor Zweifel, ob die angesprochenen Wuppertaler tatsächlich kommen würden, so sprach die Besucherzahl eine deutliche Sprache. „Wir haben neun Besucher gezählt“, sagt Projektinitiator Dr. Werner Kleine „dabei wären für die Auftaktveranstaltung drei Besucher schon ein Erfolg gewesen.“ Der Start macht Mut und bestätigt den Mitwirkenden, dass der Bedarf für dieses Angebot definitiv gegeben ist.

Familiengeschichten

Neben den meist alltäglichen Gesprächsthemen, gab es auch solche, die sich auf persönliche Erfahrungen mit dem „Beherzten“, dafür steht der Beiname Thaddäus, stützen. So erzählte eine Besucherin, dass ihre Mutter eine große Verehrerin des Heiligen gewesen sei – bis zum Tod: „Sie sagte mir, dass sie sich immer auf Judas Thaddäus verlassen könne und er ihr eines Tages den Zeitpunkt ihres Todes mitteilen werde. So kam es dann auch, auf den Tag genau.“

Judas Thaddäus (fast) überall

Den meisten Besuchern musste kaum noch erklärt werden, wer dieser Judas Thaddäus war. Obwohl er zu den zwölf von Jesus berufenen Aposteln zählt, gehört der Hl. Judas Thaddäus aber zu den fast vergessenen Aposteln und wird im Neuen Testament kaum erwähnt. Diese mangelnde Popularität scheint aber nur für die hiesige Region zu gelten. „Ich komme immer wieder mit Menschen ins Gespräch, die mir über ihre Verbindung zu Judas Thaddäus berichten“, sagt Notfallseelsorger Gerhard Dittscheidt. „Da war“, so der Pastoralreferent weiter „die Begegnung mit einem Taxifahrer bei unserem Chile-Urlaub, der neben dem Rosenkranz auch ein Judas Thaddäus-Heiligenbild an seinem Rückspiegel hängen hatte. Aber auch zuhause bin ich ihm begegnet, als einer Bekannten zufällig ein eben solches Heiligenbild aus dem Portemonnaie fiel. Judas Thaddäus ist bekannter, als man gemeinhin denkt.“ Tatsächlich ist Judas Thaddäus in Latein- und Mittelamerika schon fast so etwas wie ein Popstar unter den Heiligen. So versammeln sich ihm zu Ehren schon seit etlichen Jahren in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnungslos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen.

Eduard Urssu

Immer am 28. Eines Monats stehen die Projektbetreuer an der Wortmannstraße Ecke Hardtstraße bereit, um kompetente Hilfe anzubieten. Auch einen Teller warme Suppe, sowie einen starken Kaffee oder Tee gibt es - immer von 12 bis 13 Uhr. Dann findet in Sankt Marien eine kleine Andacht statt. Das Projekt ist bislang auf ein Jahr angelegt. Derzeit wird es unter anderem von der Wuppertaler Metzgerei Kaufmann unterstützt. Weitere Sponsoren können sich bei der Katholischen Citykirche Wuppertal unter Telefon 429 696 74 melden.

TalPassion - Es geht los!


Vernissage und Material

TalPassion - das neue Projekt der Katholischen Citykirche Wuppertal beginnt bald. TalPassion ist ein Kreuzweg in der Öffentlichkeit der Stadt. Die Wuppertaler Künsterlin Annette Marks erstellt acht Bilder. Ab Aschermittwoch, dem 5. März 2014, werden die Originale in der Laurentiusbasilika am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld gezeigt. Großformatige Reproduktionen der Bilder werden voraussichtlich ab dem 13. März 2014 in der Öffentlichkeit der Elberfelder Innenstadt zu sehen sein (der genaue Termin wird rechtzeitig auf dieser Homepage bekannt gegeben). Die Reproduktionen werden so gehängt, dass ein Weg entsteht, der an der ev. Sophienkirche an der Sophienstr. beginnt und durch die Elberfelder City bis zu St. Marienkirche an der Hardt (Wortmannstr.) führt.

TalPassion beginnt mit einer Vernissage am Donnerstag, dem 6. März 2014 um 19 Uhr in der Laurentiusbasilika (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld).

Zur TalPassion hat die Katholische Citykirche Wuppertal verschiedene Materialien veröffentlicht. Ab sofort kann eine CD für 7,50 EUR erworben werden, die neben den Bildern auch Andachtstexte und Powerpoint-Präsentationen enthält, die zum Beispiel im Unterricht eingesetzt werden können.

Folgende Artikel können erworben werden:

Postkarte mit Einzelmotiv - 1,00 EUR
Plakat mit Einzelmotiv (DIN A2) - 5,00 EUR
Material-CD zur TalPassion - 7,50 EUR
Katalog zur TalPassion - 10,00 EUR

Alle Materialien könne bei der Katholischen Citykirche Wuppertal (Tel: 0202-42969674 oder Mail) bestellt werden. Mit dem Erwerb unterstützen Sie die Finanzierung des Projektes TalPassion. Weitere Informationen finden Sie hier.

www.talpassion.de

ansprechBAR - die offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal


Die nächste offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal findet am Mittwoch, dem 5. März 2014, von 13.00-14.00 Uhr Uhr im Café Engel (Friedrich-Ebert-Str. 13 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Als Mitarbeiter der Katholischen Citykirche Wuppertal steht dann Pastoralreferent Dr. Werner Kleine zum Gespräch über Gott und die Welt, aber auch für kritische Fragen zur Verfügung.

Glaubensinformation: Christushymnen im Neuen Testament


Am Mittwoch, dem 19. Februar 2014 findet die nächste „Glaubensinformation in Wuppertal" statt. Das Thema des Abends lautet: "Christushymnen im Neuen Testament". Es referiert der Neutestamentler Dr. Werner Kleine.

Mit den Christushymnen liegen Texte vor, die ihren Platz im frühchristlichen Gottesdienst hatten. Ihr Ursprung reicht in die früheste Zeit der Kirche zurück. Teilweise dürften sie schon wenige Jahre nach Kreuzestod und Auferstehung Jesu Christi entstanden sein. Sie spiegeln damit nicht nur den Ursprung des Entstehens christlicher Theologie wieder. Sie legen auch Zeugnis für das Denken der ersten Christen und christlichen Gemeinden ab, die die Wurzeln bilden, aus denen die Kirche entstanden ist.

Der Abend beginnt um 19.00 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage).

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Sprechstunde für wiederverheiratet Geschiedene


Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (Kath. Wiedereintrittstelle) lädt zu einer Sprechstunde für wiederverheiratet Geschiedene ein. Die Sprechstunde findet am Donnerstag, dem 6. März 2014 um 14.30 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, 42103 Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) statt.

In der Sprechstunde steht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (Referent in der KGI Fides-Stelle Wuppertal) als Gesprächspartner zur Verfügung. Er ist während der Sprechstunde auch telefonisch unter 0202-42969675 zu erreichen.

Exerzitien in der Fastenzeit

Schwester Bernarda Eberz und Birgit Pfannkuchen werden in der Fastenzeit 2014 wieder Exerzitien in der Kath. Familienbildungsstätte (Bernhard-Letterhaus-Str. 8, Wuppertal-Barmen) anbieten. Für alle Interessierten findet dort am Freitag, dem 14. Februar 2014 um 19.15 Uhr ein Informationsabend statt. Die Gruppentreffen aller Teilnhemer werden am 7.3., 14.3., 21.3., 28.3. sowie am 4.4.2014 (jeweils Freitags) um 19.15 Uhr sein.
Anmeldung in der Kath. Familienbildungsstätte (Tel.: 0202-255058), bei Schwester Bernarda Ebert (Tel.: 0202-2990) oder bei Fr. Birgit Pfannkuchen (Tel.: 0174-75744526).

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am Dienstag, dem 11. März 2014 um 18.00 Uhr in St. Antonius (Unterdörnen 137/Nähe Alter Markt in Wuppertal-Barmen) und am Donnerstag, dem 13. März 2014 um 18.30 Uhr in der Basilika St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kirchenführung dauert etwa 60 Minuten.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Wuppertaler fahren zum Katholikentag in Regensburg


Der nächste Katholikentag findet vom 28.05. - 01.06.2014 in Regensburg statt. Es gibt für interessierte Wuppertalerinnen und Wuppertaler verschiedene Angebote der Teilnahme:

Die Pfarrgemeinde St. Laurentius bietet – vor allem für Familien – eine gemeinsame Fahrt an. Die Unterbringung erfolgt in einem Gemeinschaftsquartier. Anmeldeschluss für diese Gruppenfahrt ist der 28. März 2014. Nähere Informationen finden Sie im Internet: www.laurentius-wuppertal.de oder direkt bei Diakon Kurt Dohmen, Tel.: 0202-27025278.

Die Katholische Behindertenseelsorge Wuppertal bietet eine inklusive Fahrt zum Katholikentag an. Der Anmeldeschluss ist am 15. März 2014. Die Unterbringung erfolgt in Gemeinschafts- oder Privatquartieren. Die Kosten belaufen sich für einzelnen Teilnehmer auf 15 EUR, für Familien auf 30 EUR. Anmeldung und weitere Informationen bei Pfr. Werner Hodick, Tel.: 0179-3963784

Eine Dauerkarte für die Veranstaltungen des Katholikentages kostet jeweils 79 EUR (ermäßigt 59 EUR). Die Familienkarte kostet 125 EUR.

Auch die Katholische Citykirche Wuppertal wird auf Einladung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) auf dem Katholikentag vertreten sein. Das pastorale Konzept der Katholischen Citykirche Wuppertal findet mittlerweile bundesweite Beachtung und soll nun auch im Rahmen der Veranstaltung „Gott auf die Spur kommen. Zum Projekt Kirche neu und an neuen Orten“ auf dem Katholikentag vorgestellt werden.

Kirche im Radio


Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 2. Februar 2014 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der Homepage von "Himmel und Erde lokal" noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

Mo, 03. Oktober 2022 - So, 16. Oktober 2022

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Der Zusatz

Wovon lebt der arme Christ? Vom täglichen Brot. Darin ist er dem Vogel gleich. Aber der Vogel, wenn er auch kein Heide ist, ist doch kein Christ. Der Christ betet um das tägliche Brot. Er lebt vom täglichen Brot nicht so wie der Vogel oder der Abenteurer, der es nimmt, wo er es findet. Der Christ findet es, wo er es sucht, und er sucht es, indem er betet. Eben darum hat er, um zu leben, mehr als nur das tägliche Brot; dieses hat für ihn einen Zusatz, einen Wert und eine Sättigung, die es für den Vogel nicht haben kann: der Christ weiß, dass das tägliche Brot von Gott ist. Hat nicht auch eine sonst unbedeutende Gabe, eine Kleinigkeit, für den Liebenden unendlichen Wert, weil sie vom Geliebten kommt? Der Christ bittet wohl um das tägliche Brot und dankt dafür - was der Vogel nicht tut. Aber bitten und danken ist ihm wichtiger als die Nahrung; es ist seine Speise, wie es die Speise Christi war, den Willen des Vaters zu tun.
(S. Kierkegaard, Christliche Reden, 1848)

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