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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (18. Oktober 2015 - 29. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Liebe Leserinnen und Leser,

im Bewusstsein um die Erhabenheit seiner Würde neigt der Mensch dazu, sich die Welt schön zu denken. Ein Wesen wie er, begabt mit Verstand und Selbstbewusstsein, kann nur der Fixpunkt sein, den Archimedes suchte, um die Welt aus den Angeln zu heben. Wahrlich: Der Mensch macht sich die Welt nicht nur untertan. Er konstruiert sich seine eigenen Weltrealitäten. Er schafft sie immer wieder neu, um sie handhabbar und begreifbar zu machen. Der Mensch konstruiert sich seine Wirklichkeit selbst - und sei es um den Preis der Realitätsverweigerung.

Gerade der postmoderne Mensch der Gegenwart liebt sich selbst um dieser Selbstsuggestion absoluter Autonomie willen sehr. Sich narzisstisch im Glanz des eigenen Spiegelbildes sonnend konstatiert er, dass die Realität ihm zu gehorchen hat. Er ist die Macht, die gottgleich Wirklichkeiten schafft. Er verflucht, was sich ihm widersetzt. Wirklich hat gefälligst nur das zu sein, was er will. Dieser tolle Mensch ist nicht mehr ein Geschöpf, einer Welt ausgesetzt, deren Voraussetzungen ihm Leben ermöglichen, wenn er sich eben mit jenen Voraussetzungen auseinandersetzt. Nein, dem tollen Menschen von heute ist die Welt kein Gegenüber mehr, sondern bestenfalls Objekt, denn er schafft sich seine Welt selbst. Der tolle Mensch von heute ist ein Avatar, der die analoge Wirklichkeit der Welt nur dann braucht, wenn sie ihm in den Kram passt. Wenn sie hingegen zum Störfaktor seines Wünschens und Denkens wird, wird sie schlicht mit einem Bann belegt. Wo käme der tolle Mensch der Gegenwart denn hin, wenn er den Gesetzen der Wirklichkeit gehorchen müsste. Er ist es doch, der sagt, was geht und was nicht; er setzt doch die Maßstäbe, dessen größter er selbst ist, der Fixstern, die Sonne im Mittelpunkt des Egosmos. Wie groß muss er doch sein, weil die Welt um ihn kreist.

Als herausragender Vertreter des tollen Menschen der Gegenwart hat sich jüngst der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer erwiesen, der mit Blick auf die politischen Entscheidungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel bezüglich der Bewältigung des Flüchtlingsstroms kategorisch feststellt:

"Einfach zu sagen, in unserer Zeit lassen sich 3000 Kilometer Grenze nicht mehr schützen, ist eine Kapitulation des Rechtsstaats vor der Realität." (Quelle: Spiegel online - 10.10.2015)

Sicher kann und muss in der Politik über den Umgang mit der gegenwärtigen Herausforderung gerungen und gestritten werden, die sich in Europa durch die vielen aus ihrer Heimat durch Krieg und Verfolgung Vertriebenen stellt. Nun ist aber genau das die Realität, die die Voraussetzungen für das Handeln schafft. In der Tat: Es ist das Schicksal des Menschen in seinem Wesen als Geschöpf, dass er die Realität als Wirklichkeit anerkennen muss. Sie schafft den Rahmen für die Entfaltung seines Lebens. Der Mensch an sich ist seinem Wesen nach verdammt dazu, vor der Realität zu kapitulieren.

Die Realität kann ohne den Menschen sein, der Mensch aber nicht ohne die Realität. Toll geworden aber glaubt der Mensch von heute offenkundig, er habe sich dieser Wesenseigenschaft endlich entledigt und schaffe nur seine eigenen Rahmenbedingungen. In dieser autosuggestiven Totalautonomie kotzt ihn das Schicksal der Leidenden noch nicht einmal mehr an. So behauptete etwa Erwin Kress, der Vizepräsident der Humanistischen Verbandes Deutschlands, bei einer Podiumsdiskussion zum Thema "Humanes Sterben" am 14. September 2015 in Wuppertal, die autonome Entscheidung des Piloten der Germanwings-Maschine, das Flugzeug zum Absturz zu bringen, habe die autonomen Entscheidungen der 149 Passagiere und Crewmitglieder, die er mit in den Tod genommen hab, in keiner Weise beeinflusst. Das ist im wahrsten Sinn des Wortes toll ...

Die Realität kann dem tollen Menschen von heute nichts mehr anhaben. Er schafft sich seine eigene kleine tolle Wirklichkeit einfach selbst. Die Tollheit verbreitet sich viral. Sie macht keinen Halt vor der Kirche. Im Gegenteil: Das Bewusstsein der eigenen Erwählung trägt die Verführung der Selbstüberhebung in sich. Dabei benötigt die Erwählung keine Verobjektivierung mehr. Es genügt, sich selbst berufen zu wissen. Nicht mehr das Sein bestimmt hier das Bewusstsein, sondern das Bewusstsein bestimmt das Sein. Die Emotion wird zur Information. Wahr ist, was der Mensch fühlt, wie er sich fühlt, was er über sich denkt.

Tatsächlich schwindet in der Diktion kirchlicher Würdenträger das Bewusstsein für das Sein an sich. Es gibt kein Sein mehr. Der Mensch an sich muss stattdessen permanent irgendwozu berufen werden. Wer das glaubt, glaubt offenkundig nicht mehr, dass Gott den Menschen als Mann und Frau erschaffen hat - also als Menschen an sich. Das einfache Menschsein als Frau oder als Mann reicht nicht mehr; der Ruf ins Leben schon gar nicht. Der Mensch muss berufen sein - zum Amt oder zur Ehe. Die Ehe ist keine geschöpfliche conditio humana mehr, die sich aus seiner Geschöpflichkeit an sich ergibt; sie wird jetzt zur Berufung. Das ist toll!

So toll, dass man sich nur an den Kopf fassen mag. Denn diese kirchliche Konstruktion der Wirklichkeit führt dazu, dass nicht nur der Mensch an sich, in seiner ganzen Hinfälligkeit und in seinem Glücksstreben, aus dem Blick gerät. Die kirchliche Konstruktion der Wirklichkeit braucht auch Gott nicht mehr wirklich. Die Doktrin ersetzt den Willen Gottes. Sie wird als Wille Gottes verklärt. Die Doktrin ist das Licht, das diejenigen geschaffen haben, die die Doktrin formuliert haben. Wo käme man denn da hin, wenn die Doktrin, die reine Lehre vor der Realität kapitulieren würde ...

Die kirchlichen Konstrukteure der Wirklichkeit sind nicht nur tolle Menschen, sie brauchen auch tolle Menschen. Die digitalen Avatare dieser kirchlich konstruierten Wirklichkeit, die so gerne das "kath" nett finden, sind denn auch schnell dabei, die aus ihrer Sicht tollen Menschen von denen zu scheiden, die nie toll sein werden. Selig ist dann, wer sich im Licht der reinen Lehre sonnen kann. Der Glaube ist eben toll! Er ist auf keinen Fall etwas für Schwache und Gefallene, die nicht stark genug waren, den Forderungen der kirchlich doktrinierten Konstruktion der Wirklichkeit zu genügen.

Tatsächlich ist das Virus menschlicher Tollheit keine moderne Mutation. Es ist Teil der Schöpfung selbst. Es hat seinen Ursprung in der Gottebenbildlichkeit des Menschen, denn

Gott schuf den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. (Genesis 1,27)

Das aber genügte dem Menschen von Anfang an nicht. Er wollte nicht bloß Abbild sein, eine Art Kopie; denn Kopien sind immer schlechter als das Original. Nein! Gerade weil der Mensch weiß, dass er in den Augen Gottes nicht nur gut, sondern "sehr gut" (vgl. Genesis 1,31) war, wusste er, dass er toll sein musste. Deshalb genügte ja nur ein kleiner Impuls und mit seinem Mündigwerden erlangte er das Bewusstsein der Potenz, selbst Wirklichkeiten zu schaffen. Es genügte die Einflüsterung der Schlange, die den Menschen so richtig toll werden ließ:

Ihr werdet nicht sterben. Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse. (Genesis 3,4b.5)

Die Realitätsverleugnung der eigenen Sterblichkeit treibt den Menschen also zu den tollsten Dingen. Und die Jünger Christi sind vor dieser Tollheit nicht gefeit, wie das Evangelium vom 29. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres B zu berichten weiß:

In jener Zeit traten Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, zu ihm und sagten: Meister, wir möchten, dass du uns eine Bitte erfüllst. Er antwortete: Was soll ich für euch tun? Sie sagten zu ihm: Lass in deinem Reich einen von uns rechts und den andern links neben dir sitzen. (Markus 10,35-37)

Jesus versucht noch, dem Ansinnen der beiden apostolischen Karrieristen die blanke Realität der Nachfolge vor Augen zu halten:

Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder die Taufe auf euch nehmen, mit der ich getauft werde? (Markus 10,37)

Aber toll, wie sie sich nun aber einmal selbst finden, antworten sie:

Wir können es. (Markus 10,39a)

Das Kartenhaus der beiden Auserwählten ruht freilich auf wenig Fundament. Toll geworden mangelt es ihnen an der wahren Erkenntnis der Realitäten. Der Mensch mag sich seinen eigenen Wirklichkeiten schaffen, wirklich aber sind sie deshalb noch lange nicht. Gegen die selbstkontruierte Doktrin setzt Jesus deshalb des Lebens Lehre:

Ihr werdet den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe empfangen, mit der ich getauft werde. Doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die diese Plätze bestimmt sind. (Markus 10,39b-40)

Toll ist er nicht, der Tod, auf den Jesus hier anspielt, denn Taufe heißt auf griechisch βἀπτισμα (gesprochen: báptisma); und βἀπτισμα heißt Untertauchung. Die Taufe, das ist der Untergang. Nicht umsonst schreibt Paulus im Römerbrief:

Wisst ihr denn nicht, dass wir alle, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind. Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod. (Römer 6,3-4a)

Der Tod ist Wirklichkeit. Er ist sogar eine absolute Wirklichkeit. Er ist die einzige absolute Wirklichkeit, auf die sich der Mensch verlassen kann. Er ist todsicher.

Das findet der Mensch in der Regel gar nicht toll. Deshalb konstruiert er sich seine schönen Schein lieber selbst. Aber er wird auch in diesem schönen Schein untergehen.

Tatsächlich wird der Mensch erst zu sich selbst kommen, wenn er die Todgeweihtheit seines Seins in sein Bewusstsein lässt. Erst dann wird er wirklich Mensch werden. Erst dann werden die Verhältnisse zurecht gerückt. Nicht der Mensch ist das Absolutum. Es ist der Tod! Und erst wenn der Mensch sich seiner Todgeweihtheit bewusst wird, wird er von seiner Tollheit befreit. Er wird zum Menschen, als Frau und als Mann.

Befreit vom Druck der Tollheit wird der Mensch verstehen, was der Prediger der Gemeinde in dem Auszug aus dem Schreiben an die Hebräer mitteilt, der in der zweiten Lesung vom 29. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres B verkündet wird:

Da wir nun einen erhabenen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, lasst uns an dem Bekenntnis festhalten. Wir haben ja nicht einen Hohenpriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat. Lasst uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit. (Hebräer 4,14-16)

Der Prediger erinnert seine Gemeinde an die wahre Mitte. Es gibt nur einen wahren Hohenpriester. Es ist Jesus, der Sohn Gottes, dessen Kreuzestod und Auferstehung als Bekenntnis die Basis des Glaubens bilden. Der Sohn Gottes kennt die Schwäche der Menschen. Er kennt die Gefallenheit. Wer ihm nachfolgt, hat es nicht mehr nur nicht nötig, toll zu sein. Er kann nüchtern die wahre Wirklichkeit betrachten. Er erkennt, das er Geschöpf ist, das zum Leben berufen wurde. Er erkennt vor allem den Urgrund des Rufes. Es ist dieser Ruf zum Leben an sich, der Anlass zur Zuversicht gibt. Gott will, dass er lebt. Der Mensch weiß es, weil er lebt. Und das Leben ist mächtig. Es trotzt den Widrigkeiten der Wirklichkeit. Das Leben an sich lehrt, dass Gott gnädig ist. Paulus folgert das aus der Auferstehung:

Und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben. (Römer 6,4b)

Gerade weil Jesus selbst die Schwächen des Lebens und seine Widrigkeiten ausgekostet hat, gerade weil sein Schicksal eben nicht toll war, braucht der Mensch selbst nicht mehr toll zu sein:

Wenn wir nämlich ihm gleich geworden sind in seinem Tod, dann werden wir mit ihm auch in seiner Auferstehung vereinigt sein. (Römer 6,5)

Der Preis für die Auferstehung in das Licht Gottes hinein ist die Dunkelheit des Todes. Und im Tod sind alle Menschen gleich. Da gibt es nicht mehr Mann und Frau, Kleriker oder Laie, Europäer oder Flüchtling. Das ist genauso blanke Realität, wie die Lebensliebe Gottes. Wehe denen, die so toll sind, Wirklichkeiten zu schaffen, in denen die Menschen nicht mehr die Fülle des Lebens finden können.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche,

Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Wuppertaler Martinszug – Fackelträger und Ordner gesucht


Auch in diesem Jahr zieht St. Martin wieder durch das Luisenviertel (Foto: Werner Kleine)

Die Katholische Citykirche Wuppertal sucht für den Wuppertaler Martinszug, der am Dienstag, dem 10.11.2015 um 17 Uhr auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld startet, wieder Fackelträger und Zugordner, die den Zug begleiten. Interessenten können sich ab sofort unter 0202-42969674 oder per Mail an martinszug@katholische-citykirche-wuppertal.de melden.

Die Ordner und Fackelträger erhalten am 10.11.2015 um 16.30 Uhr eine entsprechende Einweisung.


 

Neue Kurse für erwachsene Firm- und Taufbewerber


KGI Fides-Stelle Wuppertal

Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (kath. Wiedereintrittsstelle) bereitet unter anderem Erwachsene, die getauft oder gefirmt werden möchten, auf den Empfang dieser Sakramente vor.

Der nächste Firmkurs für Erwachsene beginnt am Mittwoch, dem 21. Oktober 2015 um 19.00 Uhr im Kath. Stadthaus (Laurentiusstr. 7 in Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage). Weitere Termine finden Sie hier. Die Erwachsenenfirmung für das gesamte Erzbistum Köln findet in diesem Jahr am Freitag, dem 4. Dezember 2015 um 18 Uhr im der Laurentiusbasilika in Wuppertal-Elberfeld statt.

Erwachsene, die an der Firmvorbereitung interessiert sind, können sich ab sofort bei Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (KGI Fides-Stelle Wuppertal – Tel.: 0202-42969674 – Mail: werner.kleine@kgi-wuppertal.de) melden. In einem ersten Gespräch werden dann weitere Einzelheiten geklärt.

Auch Erwachsene, die getauft werden möchten, erhalten unter der genannten Adresse weitere Informationen.

Weitere Informationen unter www.kgi-wuppertal.de.

SkF sucht ehrenamtliche MitarbeiterInnen für Projekt "Dicht am Menschen"


Immer mehr Menschen sind auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Das Lotsen-Projekt „Dicht am Menschen“ des Fachbereichs Gemeinwesenarbeit des SkF e.V. Wuppertal sucht deshalb engagierte Ehrenamtliche, die andere Menschen mit einfachen Beratungs- und Hilfeangeboten unterstützen möchten. Es gibt schon ein engagiertes Team. Wir suchen jedoch dringend noch weitere Helferinnen und Helfer, da wir täglich 2 Stunden von 11:00 bis 13:00 Uhr für die Hilfesuchenden da sein möchten. Zu den Aufgaben der Lotsen können gehören:

• Ein offenes Ohr und Zeit, den Nöten zuzuhören
• Formulare ausfüllen
• Probleme erkennen und an entsprechende Fachstellen/Behörden vermitteln
• Begleitung zu Ämtern und Behörden
• Beratung und Unterstützung von Flüchtlingen und vieles mehr

Ihre Tätigkeit begleiten wir mit regelmäßigen Fortbildungen und professionellen Ansprechpartnern. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in einem wertschätzenden und kompetenten Team mitzuarbeiten, eigene Ideen einzubringen und diese mit unserer Hilfe umzusetzen.

Weitere Informationen:
Fachbereich Gemeinwesenarbeit
Heinrich-Böll-Straße 258
42277 Wuppertal

Ansprechpartnerinnen:
Antja Salmen (Projektleitung)
Tel.: 0202-2624239
E-Mail: antja.salmen@skf-wuppertal.de  

Sabine Münch (Fachbereichsleitung)
Tel: 0202-642663
E-Mail: sabine.muench@skf-wuppertal.de 

Eingang in die faszinierende Welt der Kirchenmusik


Foto: LoggaWiggler/CC0

Wer ein Konzert oder einen festlichen Gottesdienst in einer Kirche besucht, ist oft von der Wirkung der Musik im Kirchenraum begeistert. Das Erzbistum Köln bietet für Interessierte jetzt wieder eine Ausbildung an, die musikalischen Menschen Schlüsselqualifikationen für eine spätere Tätigkeit in der Kirchenmusik vermittelt. Diese Ausbildung kostet im Monat 65 Euro, sie dauert zwei Jahre und schließt mit der C-Prüfung ab. Der Einzelunterricht wird bei einem hauptamtlichen Kirchenmusiker am Wohnort angeboten. Der Gruppenunterricht findet samstags außerhalb der Schulferien von 12.30 bis 17.00 in der Musikhochschule Köln statt. Voraussetzungen sind Freude am Singen, solides Klavierspiel und Kenntnisse der allgemeinen Musiklehre. In einem unverbindlichen Gespräch mit Ihrem Regionalkantor Dieter Leibold (Telefon: 02191-4649511/E-Mail: dieter@leibold@erzbistum-koeln.de) können Sie sich genauer informieren lassen und ihre Fragen klären. Ihre Fragen beantwortet auch gerne Michael Koll, Referent für Kirchenmusik im Generalvikariat, Tel.: 0221/1642-1166.

Informationen finden Sie auch im Internet unter kirchenmusik-im-erzbistum-koeln.de. Lassen Sie sich überraschen, welche großartige Welt sich Ihnen öffnen kann und wie faszinierend die Vielfalt der Kirchenmusik ist.

Katholische Citykirche vor Ort


Auf der Straße im Gespräch - Dr. Werner Kleine (Foto: Christoph Schönbach)

Am Mittwoch, dem 21. Oktober 2015 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12.00-14.00 Uhr auf dem Alten Markt in Wuppertal-Barmen stehen.

Glaubensinformation: Sakramente im Leben der Kirche I - Taufe, Firmung, Eucharistie


Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ der Katholischen Citykirche Wuppertal spricht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine am Mittwoch, dem 21. Oktober 2015 um 19.00 Uhr über das Thema „Sakramente im Leben der Kirche I - Taufe, Firmung, Eucharistie“.

Sakramente sind besondere Zeichen der Nähe Gottes im Leben der Menschen. Gerade weil die alltägliche Gegenwart Gottes gewissermaßen zur Gewohnheit wird, bringt der sakramentale Ritus diese Gegenwart in besonderer Weise zu Bewusstsein. Dabei waren die Riten in früheren Zeiten selbst exsistentiell und dramatisch. Sie ergriffen den Menschen mit Leib und Seele. Das gilt insbesondere auch für das Sakrament der Taufe, das als Mitsterben und Mitauferstehen mit Christus verstanden und auch symbolisch vollzogen wurde.

Der Abend führt zuerst allgemein in das Verständnis der Sakramente ein. Danach werden im besonderen die sogenannten Initiationssakramente (Taufe, Firmung und Eucharistie) betrachtet. Wer diese drei Sakramente empfangen hat, ist nach römisch-katholischem Verständnis mit allen Recht und Pflichten in die Kirche eingegliedert.

Die nächste Glaubensinformation findet bereits am Mittwoch, dem 28. Oktober 2015 zum Thema "'Ihr seid ein Tempel Gottes' - Kirche und Gemeinde im Neuen Testament" statt.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Gedenkgottesdienst für Verstorbene


Am Donnerstag, dem 22. Oktober 2015, laden die Seelsorger des Petrus-Krankenhauses zu einem Gedenkgottesdienst für die dort Verstorbenen ein. Eingeladen sind Angehörige und Freunde, die den Verstorbenen nahe standen.

Der Gottesdienst beginnt um 18.00 Uhr in der Kapelle des Petrus-Krankenhauses (Carnaper Straße 48, Wuppertal-Barmen) in der 4. Etage. Anschließend besteht die Möglichkeit, den Abend gemeinsam mit den Seelsorgern ausklingen zu lassen.

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am am Donnerstag, dem 22. Oktober 2015 um 19.00 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kirchenführung dauert etwa 60 Minuten.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Ökumenischer Gottesdienst für Unbedachte in der Gemarker Kirche


Kerzen erinnern an die 75 Verstorbenen, derer in dem Gottesdienst für Unbedachte gedacht wurde. (Foto: ör)

Am Freitag den 23. Oktober 2015 wird in Wuppertal wieder jener Menschen, die ohne Geleit und ohne eine eigene Trauerfeier bestattet wurden, mit einem ökumenischen Gottesdienst gedacht. Die Gedenkfeier, der Superintendein Ilka Federschmidt und Stadtdechant Dr. Bruno Kurth vorstehen werden beginnt um 17.30 Uhr in der Gemarker Kirche in Barmen.

Sogenannte Sozialbestattungen ohne Trauerfeier finden dann statt, wenn das Ordnungsamt die Beisetzung organisiert hat, weil der Verstorbene keine Angehörigen hatte. »Menschen, die in unserer Stadt gelebt haben und hier verstorben sind, sollen nicht vergessen werden. Wir möchten uns gegen die Anonymität stellen«, begründete seinerzeit Oberbürgermeister Peter Jung die gemeinsame Initiative von Stadt und Kirchen.

Geht doch - Die ökumenische Pilgerschaft für Klimagerechtigkeit macht Station in Wuppertal


Geht doch! – Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit. Unter diesem Motto pilgern umweltengagierte Christinnen und Christen von Flensburg zur UN-Klimakonferenz in Paris. Vom 24. bis 26. Oktober 2015 machen die „Klimapilger“ Station in Wuppertal. Die Schwebebahnstadt markiert den Abschluss der ersten Hälfte des Pilgerweges. Ein breites Bündnis aus katholischen und evangelischen Kirchen, Entwicklungsdiensten und Missionswerken lädt an diesem Wochenende ein zum Bergfest mit einem vielfältigen Kultur- und Informationsprogramm „Auf Den Heiligen Berg“.

Am Samstag, dem 24. Oktober 2015 treffen die Pilger gegen 14.00 Uhr an der Wichernkapelle auf der Nordbahntrasse (Bergisches Plateau, Wuppertal-Wichlinghausen) ein. Dort werden sie unter anderem vom Kölner Generalvikar Dr. Dominik Meiering sowie Bundesumweltministerin Barabara Hendricks begrüßt. In einem Demonstrationszug geht es weiter auf der Nordbahntrasse bis zum Loher Bahnhof – und für die bleibenden Pilger bis zum Tagungshaus „Auf dem heiligen Berg“ (Ankunft gegen 17:00 Uhr).

Am Sonntag, dem 25. Oktober 2015, findet nicht nur für die Pilger um 10 Uhr ein PIlgergottesdienst in der Unterbarmer Hauptkirche (Martin-Luther-Str. 11 in Wuppertal-Unterbarmen) statt. Um 15 Uhr beginnt dann das Bergfest auf dem Gelände des Tagungshauses "Auf dem Heiligen Berg".

Am Montag, dem 26. Oktober brechen die Pilger dann in der Frühe zur nächsten Etappe auf.

Weitere Informationen zur Wuppertaler Station des ökumenischen Pilgerweges für Klimagerechtigkeit

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Patron der Hoffnungslosen am 28.10.2015


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Mittwoch, dem 28. Oktober 2015 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Helios Bürgerforum und 4. KEK Ethiknachmittag


Das Klinische Ethik-Komitee (KEK) der Helios KLinik Wuppertal lädt zu einem "HELIOS Bürgerforum und 4. KEK Ethiknachmittag" ein. Am Dienstag, dem 27. Oktober 2015 steht von 16.00 bis 18.30 Uhr das Thema "Wann ist der Mensch tot?" im Mittelpunkt. Das Bürgerforum findet im HELIOS Klinikum Wuppertal (Konferenzzentrum Haus 18 (Torbogen), Heusnerstr. 40, Wuppertal-Barmen) statt.

Im Klinischen Ethik-Komitee sind auch evangelische und katholische Seelsorgerinnen und Seelsorger Mitglied. Sie nehmen auch an der Diskussion um die Frage nach dem Ende des menschlichen Lebens teil.

Dem Tod des Menschen geht ein Sterbeprozess voraus, der jeden Einzelnen von uns ethisch und religiös vor besondere Herausforderungen stellt. Leidensfrei Sterben können ist der Wunsch jedes Menschen. Wie dies aus christlicher, islamischer oder jüdischer Sicht bewertet wird, soll in Kurzreferaten von 5 bis maximal 10 Minuten erläutert und zur Diskussion gestellt werden.

 Flyer zur Veranstaltung

Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler • 29.10.2015


Die KGI-Fides-Stelle Wuppertal lädt am Donnerstag, dem 29. Oktober 2015 um 12.30 Uhr wieder zum Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler in das Katholische Stadthaus (Laurentiusstr. 7 in Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) ein.

So, 09. August 2020 - Sa, 22. August 2020

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Und das Kreuz

Und das Kreuz ist immer noch da. Es lässt sich nicht in den Geschichtsbüchern wegleugnen, noch weniger aus unserem Leben. Das Kreuz verdeutlicht, dass die Liebe stärker ist als der Tod. Was hat Jesus anderes getan, als bis an die Grenzen seiner Liebe zu gehen? Das Geschehen am Kreuz bleibt auch für den modernen Menschen, sogar für den Atheisten, eine Provokation: eine Herausforderung und eine Frage. Jesus scheint ihnen die Frage zu stellen: Was machst du aus dem Tod? Was machst du mit deiner Liebe?
(Kardinal Marty)

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