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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (5. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr A)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Liebe Leserinnen und Leser,

manch eine Beziehung leidet unter der zur Gewohnheit gewordenen Vertrautheit. Jede Geste, jedes Wort wird vorhersehbar. So braucht man einander gar nicht mehr wahrzunehmen oder zuzuhören. Man weiß doch, wie es ausgeht. Aus vollstem Vertrauen entsteht das Gefühl der Langeweile. Manch einer Liebe, die abenteuerlich begann, blüht in Ödnis. Weil die Vertrautheit keine Verheißung mehr bereit hält, geht dann manch einer auf der Suche nach Leben seine eigenen Wege.

Wer dieser Falle entgehen möchte, darf das Vertraute eben nicht zur Gewohnheit werden lassen. Das Vertraute immer neu zu entdecken die Herausforderung. Das Vertraute mit unvertrauten Augen anzusehen, so als würde man es eben zum ersten Mal sehen, die Aufgabe.

Es gibt nicht nur Menschen, die der Ödnis der Vertrautheit erliegen. Auch Texte teilen dieses Schicksal. Wie ein Reflex weiß man schon nach wenigen Worten, worum es geht. "Hat der alte Hexenmeister ..." - und schon klingt im Ohr "Walle! Walle!" Und auch wenn manch einer bei Herrn Ribbeck an einen sakkotragenden Fußballtrainer denkt, die Birne werden viele trotzdem nicht aus dem Kopf bekommen.

Zu den Texten, bei denen man im allgemeinen schon weiß, worum es geht, gehört auch die erste Lesung vom 5. Sonntag der Osterzeit im Lesejahr A. Es ist ein Text, der nicht nur dem Schicksal der Vertrautheit anheim fällt; auch die traditionelle Interpretation verhindert, ihn genauer zu betrachten, weil doch eigentlich schon alles bekannt ist. Es ist der Text von der Wahl der Sieben, die landläufig als die sieben Diakone beschrieben werden. Und genau an diesem Punkt erliegt der Leser bzw. die Hörerin dem Gift der Gewohnheit, mit dem man versucht, den Text zu zähmen.

Dabei verdient gerade dieser Text eine genaue Betrachtung. Er ist wegweisend, weil er Neues erzählt. Es ist etwas geschehen. Die Zwölf, die Jesu öffentliches Wirken begleitet haben, die Augen- und Ohrenzeugen seiner Worte und Werke waren, scheinen überfordert. Nach dem grandiosen Erfolg der ersten Predigt ist die Gemeinde stark und schnell gewachsen. Aber die Gemeinde ist nicht homogen. Schon am Pfingstfest wird deutlich, dass hier nicht nur Jerusalemer Juden angesprochen werden. Am 50. Tag nach dem Paschafest feierte man damals und heute Schawuot, das Wochenfest. Die Juden vergegenwärtigen den Empfang der zweiten zehn Gebote am Sinai. Außerdem ist Schawuot ein Erntefest, da damals zu dieser Zeit der Weizen geerntet wurde. Anlass genug für eine Pilgerfahrt nach Jerusalem.

Und so war die Stadt Jerusalem auch zu Schawuot im Jahr des Kreuzestodes und der Auferstehung Jesu wieder einmal berstend voll. Juden von überall waren dann in der Stadt. Die Aufzählung in der Apostelgeschichte nennt ihre Herkunftsländer. Aber es sind Juden, die zu Schawuot die Pfingstpredigt des Petrus hören. Aus ihnen sind es dann 3.000, die zum Glauben an den Auferstandenen kommen und sich taufen lassen.

Von Beginn an ist die Kirche deshalb vielgestaltig und vielfältig. Diese Inhomogenität ist energiegeladen, denn das Fremde im Eigenen ist immer eine Herausforderung. Die viel beschworene Einheit ist ein bleibender Auftrag. Nur allzu oft wurde und wird versucht, die Kraft und Energie der Vielfalt zu zähmen. Dabei ist es gerade die Vielfalt der Feind der Gewohnheit. Sie ist aber auch die Quelle von Konflikten und Krisen.

Eine solche Krise steht auch der jungen Kirche ins Haus. Die rasant gewachsene Gemeinde ist nicht nur vielgestaltig; ihre Inhomogenität birgt einen Grundkonflikt. Der aus Galiläa stammende Zwölferkreis gehört den sogenannten Hebräern an. Sie sind in Jerusalem gewissermaßen "zu Hause". Die anderen Juden aber sprechen weitestgehend griechisch, der damaligen Verkehrssprache. Es ist nicht gesagt, dass das die Zwölf kein Griechisch gesprochen hätten. Im eigenen Land aber spricht man die Muttersprache - also Aramäisch.

Sprache prägt die Identität. Wo unterschiedliche Sprachen gesprochen werden, entstehen kulturelle Untergruppen. So war es auch damals in Jerusalem. Und da dem Menschen das Eigene immer näher ist als das Fremde, fühlen sich die griechisch sprechenden Juden übervorteilt. Es heißt, dass

ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden. (Apostelgeschichte 6,1)

Der Satz lässt auf einiges schließen. Lukas als Autor der Apostelgeschichte blickte wenige Kapitel vorher noch auf einen nahezu glückseligen Zustand der Urgemeinde zurück:

Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatte alle Dinge gemeinsam. Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nach dem es einer nötig hatte. (Apostelgeschichte 2,44f)

Jetzt aber sieht es schon ganz anders aus. Ein wenig kirchlicher Alltag hat schon genügt, und die Witwen, die in der damaligen Zeit sozial besonders gefährdet waren, der griechisch sprechenden Juden geraten aus dem Blick.

Es ist eine neue Situation, eine unerwartete Herausforderung, der sich die Zwölf ausgesetzt sehen. Unangefochten sind die das Fundament der Urgemeinde und der Kirche. Sie begreifen die Krise nicht als Gefahr, sondern als Herausforderung. Ihr Handeln setzt Maßstäbe:

Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen und erklärten: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen. Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit; ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen. (Apostelgeschichte 6,2f)

Sie entscheiden nicht alleine. Die Gemeinde als Ganzes wird zusammengerufen und an der Lösung des Problems beteiligt. Sieben Männer aus der Mitte der griechisch sprechenden Juden sollen gewählt werden. Ihnen wird die Sorge für die Verteilung der Güter übertragen.

Diese Entscheidung ist weise. Denn das Eigene ist immer näher als das Fremde. Und für das Eigene zu sorgen fällt leichter. Es ist gut, Verantwortliche aus der Mitte der Betroffenen zu wählen. Sie sind die eigentlichen Experten in eigener Sache. Sie verstehen ohne viele Worte. Sie wissen, was Sache ist. Und sie wissen, was ihre Leute brauchen.

Die Namen der sieben Gewählten sind alle griechisch. Sie bilden eine eigene Gruppe. Aber sie stehen in Verbindung mit den Zwölfen. Sie arbeiten nicht neben ihnen oder gegen sie. Als Zeichen des Auftrags und der Bevollmächtigung legen ihnen die Apostel die Hände auf und beten. Die Handauflegung als Zeichen der Bevollmächtigung ist zur Zeit des Lukas schon ein festes Element gewesen. Es wird das prägende Symbol der Ordination werden, der Weihe, durch die heute noch die apostolische Vollmacht auf die Bischöfe übertragen wird und von ihnen auf die Priester und Diakone.

Diakone - das ist der semantische Reflex, den viele erleben, wenn sie die Erzählung aus der Apostelgeschichte hören, die in der ersten Lesung am 5. Sonntag der Osterzeit im Lesejahr A verkündet wird. Allein: Von Diakonen ist hier überhaupt nicht die Rede. Das Wort kommt noch nicht einmal vor. Lediglich von einem "Dienst an den Tischen" (διακονία/diakonia - V.2) als "Aufgabe" (χρεία/chreia) ist die Rede (V. 3). Einen Dienst (διακονία/diakonia) üben hingegen  die Zwölf aus, nämlich den Dienst am Wort (V. 4).

Der Dienst am Wort allein gefährdete allerdings die Tischgemeinschaft. Und gerade diese Tischgemeinschaft war in der Tat in der damaligen Kirche in Gefahr - nicht nur in Jerusalem. In der frühen Kirche schwelte ein Grundkonflikt zwischen hebräisch sprechenden Judenchristen und griechisch sprechenden Heidenchristen. Es war die Frage, ob die Taufe die Beschneidung voraussetzt, die zum Streitpunkt wurde. In Antiochien, der Stadt, der auch die sieben Gewählten entstammen, war ein neuer theologischer Ansatz entstanden. Die griechisch sprechenden Juden, die das Evangelium angenommen hatten, nannten sich zum ersten Mal Christen. Sie verkündeten ein Evangelium der Gesetzesfreiheit. Anders als die Zwölf in Jerusalem hielt man sich nicht mehr an die Thora. Folglich war auch die Beschneidung nicht mehr notwendig, um die Taufe zu empfangen.

Welche Konsequenzen das für die Gemeinschaft von Juden- und Heidenchristen hatte, lässt sich noch aus einer Bemerkung des Paulus im Galaterbrief erahnen:

Als Kephas aber nach Antiochia gekommen war, bin ich ihm offen entgegengetreten, weil er sich ins Unrecht gesetzt hatte. Bevor nämlich Leute aus dem Kreis um Jakobus eintrafen, pflegte er zusammen mit den Heiden zu essen. Nach ihrer Ankunft aber zog er sich von den Heiden zurück und trennte sich von ihnen, weil er die Beschnittenen fürchtete. (Galaterbrief 2,11f)

Es ist also kein Zufall, dass gerade der Dienst an den Tischen zum Auftrag erklärt wird.

Im Hintergrund des Textes stellt also nicht die urkirchliche Einführung des Diakonenamtes. Im Hintergrund des Textes steht ein grundlegender Konflikt - und das Ringen um seine Bewältigung.

Konflikte sind Störungen der Gewohnheit. Sie können zerstören, wenn man ihrer Bewältigung ausweicht und seiner Wege geht. Sie können aber auch verstören und herausfordern, sich zusammen zu setzen und nach Lösungen zu suchen. Neues entsteht. Neue Wege werden gegangen. Und sie können Frucht bringen aus dem Boden der Vertrautheit - einer Vertrautheit, die die Sicherheit gibt, sich aufeinander verlassen zu können in guten und schlechten Tagen. Eine Vertrautheit, die im Konflikt reift und wächst, weil die Gewohnheit ihr Feind ist. Wer ein solches Vertrauen hat, ist unzähmbar!

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Neues Kath 2:30-Video: Episode 32 - Bekenntnisfreiheit


Anlässlich der Aktion „TalPassion“ wurde in Wuppertal eine Diskussion um die Frage eröffnet, wie öffentlich das Bekenntnis der Kirche sein darf. Zu einem wesentlichen Grundpfeiler der Demokratie gehört die Meinungsfreiheit. Untrennbar mit ihr verbunden ist die Bekenntnisfreiheit. Ein neutraler Staat hat beide zu schützen und die Ausübung von Meinungs- und Bekenntnisfreiheit zu fördern. Gerade an Orten, die dem demokratischen Diskurs offen stehen, müssen deshalb Meinungs- und Bekenntnisfreiheit. Keine Weltanschauung darf sie exklusiv für sich beanspruchen, keiner darf sie verwehrt werden. Auch wenn die Entscheidung für eine Religion oder Weltanschauung die private Angelegenheit des Einzelnen ist, die öffentliche Ausübung und die Ermöglichung des öffentlichen Bekenntnisses sind Grundwerte jeder Demokratie, zu der auch der kritische Diskurs der Weltanschauungen gehört.

Stadtdechant Dr. Bruno Kurth übermittelt Grußwort auf EKD-Konferenz


EKD-Präses Manfred Schneider, Günther Beckstein (Vizepräses der Synode der EKD) und der Wuppertaler Stadtdechant Dr. Bruno Kurth beim Eröffnungsgottesdienst der EKD-Konferenz (Foto: Werner Kleine).

Am Donnerstag, dem 15. Mai 2014, beginnt das von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) initiierte "Zukunftsforum 2014 für die Mittlere Ebene". Zum Eröffnungsgottesdienst auf dem Laurentiusplatz um 15 Uhr sind alle Wuppertaler herzlich eingeladen. Dort soll an die Barmer Theologische Erklärung, die vor 80 Jahren in Barmen-Gemarke von Vertretern der Bekennenden Kirche gegen die Irrlehren des Nationalsozialismus verabschiedet wurde, erinnert werden. Das Zukunftsforum, zu dem etwa 800 Verantwortliche aus den Kirchenkreisen und Dekanaten der evangelischen Landeskirchen erwartet werden, wird in Wuppertal und dem Ruhrgebiet über den kirchlichen Reformprozess auf der regionalen Ebene beraten.

Im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) wird der Wuppertaler Stadtdechant Dr. Bruno Kurth ein Grußwort des Vorsitzenden der Ökumenekommission der DBK Bischof Gerhard Feige überbringen.

„Du hast mich erforscht, und Du kennst mich“ (Psalm 139,1)


In dem Gottesdienst wurde 35 Kerzen für die entzündet, die im vergangenen Jahr unbedacht bestattet wurden. (Foto: Werner Jacken)

Große Anteilnahme beim Gottesdienst für Unbedachte

Die Würde des Menschen endet nicht mit dem Tod. Der Respekt vor den Toten, ihrem gelebten Leben ist ein Auftrag für die Lebenden. Wie eine Gesellschaft diesen Respekt zeigt, sagt immer auch etwas über sie selbst aus. Die christliche Hoffnung auf die Auferstehung vom Tode geht sogar noch einen Schritt weiter. Die zwischenmenschliche Gemeinschaft endet nicht mit dem Tod, sie geht über ihn hinaus. Trauerfeiern und Totengedenken bringen das zum Ausdruck.

Es gehört allerdings zur gesellschaftlichen Realität, dass manche Menschen ohne Trauerfeier oder Geleit bestattet werden. Meist gibt es keine Angehörigen, die für eine Trauerfeier zuständig sind. In diesen Fällen stehen die Kommunen in der Pflicht für eine  Bestattung zu sorgen.

Es ist bemerkenswert, dass jetzt von seiten der Stadt Wuppertal das Anliegen einer Trauerfeier für Unbedachte an die evangelische und katholische Kirche herangetragen wurde. Uwe Temme, der Leiter des Ressorts Soziales bei der Stadt Wuppertal, wollte sich mit dem Umstand einer einfachen Bestattung nicht zufrieden geben. Sie droht ein reiner Verwaltungsakt zu werden. Zu einer würdigen Bestattung gehört für ihn auch eine Trauerfeier, in der das Leben des Einzelnen gewürdigt wird. Niemand sollte in Wuppertal unbedacht bestattet werden. „Menschen, die in unserer Stadt gelebt haben und hier verstorben sind, sollen nicht vergessen werden. Wir möchten uns gegen die Anonymität stellen“, begründet deshalb auch der Wuppertaler Oberbürgermeister Peter Jung die Initiative von Stadt und Kirchen.

Das ist für die Kirchen schon lange eine Selbstverständlichkeit. So ist bei sogenannten Ordnungsamtsbeerdigungen verstorbener Katholiken in Wuppertal immer ein katholischer Geistlicher anwesend; sie werden  also nicht „unbedacht“ verabschiedet. Gerade weil aber jeder Mensch von Gott ins Dasein gerufen wurde, stieß die Initiative von Uwe Temme bei Stadtdechant Dr. Bruno Kurth und Superintendentin Ilka Federschmidt auf offene Ohren.

So fand am 9. Mai 2014 der erste Gottesdienst für Unbedachte unter der Leitung von Stadtdechant Dr. Bruno Kurth in St. Laurentius statt. In ihrer Predigt wies Superintendentin Ilka Federschmidt darauf hin, dass „die Liebe Gottes, die niemanden vergisst, die eines jeden Menschen gedenkt, ihre Namen auch unserem Gedenken“ befiehlt. So wurden schließlich die Namen der 35 Menschen, die im vergangenen Jahr unbedacht bestattet wurden von Uwe Temme, Oberbürgermeister Peter Jung, Diakoniedirektor Dr. Martin Hamburger und Caritasdirektor Dr. Christoph Humburg verlesen; für jede Person wurde eine Kerze entzündet.

An dem Gottesdienst wirkten außerdem Pastoralreferent Herbert Scholl (Seelsorger für Obdachlose, Drogenabhängige und Prostituierte in Wuppertal) sowie Pfarrerin Norma Lennartz mit. Herbert Scholl feiert jährlich auf der Wuppertaler „Platte“ einen Gottesdienst für verstorbene Drogenabhängige und ihre Angehörigen.

text:Kl

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am Dienstag, dem 20. Mai 2014 um 18.00 Uhr in St. Antonius (Unterdörnen 137/Nähe Alter Markt in Wuppertal-Barmen) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kirchenführung dauert etwa 60 Minuten.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

TalPassion - Führung in der Osterzeit


TalPassion ist ein öffentlich sichtbarer Kreuzweg. Acht Planen ergeben einen Weg, der an der Sophienkirche (Sophienstr.) beginnt, über die Laurentiusbasilika und den Kasinokreisel zur ev. Citykirche Elberfeld führt. Von dort geht es über das Uhrenmuseum Abeler zum Verwaltungsgebäude Elberfeld am Neumarkt. Die TalPassion endet schließlich an der Marienkirche in der Wortmannstr.

Am Mittwoch, dem 21. Mai 2014 findet eine Führung statt, die dem Weg der TalPassion folgt. Der Weg wird begleitet von Nicole Hoffzimmer von der Katholischen Citykirche Wuppertal. Er beginnt um 14 Uhr an der Sophienkirche und endet gegen 15.30 Uhr an der Marienkirche.

Weitere Termine unter www.talpassion.de (Menüpunkt "Die Termine").

Katholische Citykirche vor Ort


Katholische Citykirchevor Ort

Am Mittwoch, dem 28. Mai 2014 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 11.00-15.00 Uhr auf dem Von-der-Heydt-Platz in Wuppertal-Elberfeld zu finden sein.

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Patron der Hoffnunslosen am 28.5.2014


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Mittwoch, dem 28. Mai 2014 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

TalPassion - Führung durch den Kreuzweg mit der Künstlerin Annette Marks in der Basilika St. Laurentius


Am Samstag, dem 31. Mai 2014 findet jeweils um 11.00 Uhr Uhr in der Basilika St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) eine Führung zu den Originalen der TalPassion mit der Künstlerin Annette Marks statt, die die Bilder des Kreuzweges erstellt hat.

Weitere Termine unter www.talpassion.de (Menüpunkt "Die Termine").

Glaubensinformation: Gott, er Heilige Geist und die Kirche


Die nächste "Glaubensinformation" findet am Mittwoch, dem 28. Mai 2014 um 19.00 Uhr im m Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7 – am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld – 1. Etage) statt. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine spricht dann über das Thema "Gott, der Heilige Geist und die Kirche".

Christen bekenne Gott als dreifaltig. Der eine Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. Der Heilige Geist, besser wäre es "Heiliger Hauch" zu übersetzen, ist das göttliche Lebensprinzip. Er ist der Atem, der das Leben gibt. Christen erkennen im Heiligen Geist die Gegenwart Gottes im Menschen selbst. Deshalb ist es auch der Heilige Geist, der das innere Prinzip der Kirche ist. Die Kirche selbst wird durch das Wirken des Heiligen Geistes begründet.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Pfingstnovenen in St. Laurentius


Die Pfingstnovenen finden in der Laurentiusbasilika statt (Foto: Werner Kleine).

Die Katholische Citykirche Wuppertal und die Kirchenmusik an St. Laurentius laden vor Pfingsten vom 30. Mai – 6. Juni 2014 an den Werktagen jeweils um 12.30 Uhr zu einer Pfingstnovene nach St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) ein.

Die Pfingstnovenen werden traditionell in der Zeit zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten gebetet. Sie sind auf das Pfingstfest ausgerichtet und sind in besonderer Weise der Anrufung des Heiligen Geistes gewidmet. Die Pfingstnovenen sind kurze Gottesdienste (10-15 Minuten). In St. Laurentius werden sie in der Form des mittäglichen Stundengebetes gehalten: Im Zentrum stehen Psalmgesänge und der mittelalterliche Hymnus „Veni creator spiritus“ („Komm, Schöpfer Geist ...“). Der Gottesdienst findet im Altarraum der Laurentiuskirche statt.

Ökumenisch Pfingstvigil • 7. Juni 2014 • 20.30 Uhr • St. Laurentius


Mo, 03. Oktober 2022 - So, 16. Oktober 2022

Keine Termine gefunden

Du allein

Zu wem sollte ich rufen, Herr,
zu wem meine Zuflucht nehmen,
wenn nicht zu dir?
Alles, was nicht Gott ist,
kann meine Hoffnung nicht erfüllen.
Gott selbst verlange und suche ich;
an dich allein, mein Gott,
wende ich mich, um dich zu erlangen.
Du allein hast meine Seele erschaffen können,
du allein kannst sie aufs Neue erschaffen;
du allein hast ihr dein Bildnis einprägen könne,
du allein kannst sie umprägen
und ihr dein ausgelöschtes Antlitz wieder eindrücken,
welches ist Jesus Christus,
mein Heiland, der dein Bild ist
und das Zeichen deines Wesens.
(Blaise Pascal)

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42103 Wuppertal
Tel.: +49 (0)202-42 96 96 74
Fax: +49 (0)202-42 96 96 77
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