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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (15. November 2015 - 33. Sonntag im Jahrekreis, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Liebe Leserinnen und Leser,

es sind die Tage der Not, in der viele Wort gemacht werden. Der Schockstarre des Entsetzens und dem Moment erschrockenen Schweigens folgen Erklärungsversuche, die das Unfassbare begreifbar zu machen versuchen. Es sind die immer gleichen Worte, die in solchen Momenten zu hören sind. Geradezu rituell versichern sich die Getroffenen gegenseitig der Solidarität. Und das ist gut so!

Die Feigheit der Attentäter in Paris hat über 120 Menschen das Leben gekostet. Nach allem, was man in dem Moment, in dem diese Zeilen entstehen, gut einen Tag nach der Attacke, weiß, sollen die Angreifer gerufen haben „Das ist für Syrien“. Sie kämpfen bis an die Zähne bewaffnet einen Kampf gegen Unbewaffnete. Mannhaftigkeit sieht anders aus. Märtyrertum auch. Es sind die Mächte der Finsternis die so kämpfen, verdunkelte Seelen, die das Leben verachten. Wer aber das Leben verachtet, das eigene wie das fremde, verachtet auch den Geber des Lebens.

Es gibt keine Worte die das Unfassbare begreifen können. Sinnloses kann auch durch noch so viele Zeichen, Gesten, Rituale und Erklärungsversuche nicht mit Sinn aufgeladen werden. Und doch werden viele Worte gemacht. Worte verbinden. Sie helfen, die Sinnlosigkeit zu überleben. Es muss geredet werden, um die Trauer bewältigen zu können.

Trauer ist notwendig. Wahrhafte Trauer verträgt keinen Hass. Trauer ist grausam, weil in ihr der irreversible Verlust etwa eines geliebten Menschen gegen alle Widerstände realisiert werden muss. Trauer verändert. Nichts ist mehr so, wie es einmal war. Die alten Sicher- und Verlässlichkeiten sind unwiederbringlich verloren. Sie werden auch nicht wiederkommen. Aus der Erinnerung an das Vergangene kann aber eine neues Bewusstsein entstehen. Wenn es entsteht, entsteht es langsam. Aus der Asche kann neues Leben erwachsen, wenn man ihm eine Chance gibt. Langsam, behutsam, mächtig.

Trauer ist still und wortreich. In der wortreichen Stille vergegenwärtigt die Trauer das Vergangene. Alte Geschichten werden erinnert und wieder und wieder erzählt. Das macht den Verlust mit bisweilen klarer und reiner Schmerzhaftigkeit bewusster. Aber es hält das Vergangene lebendig. Erst so kann neues Bewusstsein erwachsen. Die Erinnerung ist der Nährboden für das Neue.

Mit den Anschlägen von Paris am 13. November 2015 ist eine neue Ära angebrochen. Es ist Trauerzeit. Wie jede Trauer führt sie die Betroffenen an den Rand des Verstandes. Die Trauer selbst wird zum Scheideweg: Der eine Weg ist lang; er muss errungen werden. Wer sich ihm stellt, wird die Trauer bewältigen und eines Tages – keiner kennt den Tag und die Stunde – stärker als zuvor  ein neues Bewusstsein und neue Lebenskraft finden. Dieser Weg führt über die Erinnerung. Er ist schmerzvoll, weil die Trauer schmerzvoll ist.

Der andere Weg ist kurz. Er folgt dem Impuls der Rache. Er will die schnelle Genugtuung für den Verlust. Er fordert Wiedergutmachung. Der Verlust aber ist unwiederbringlich. Weil es kein „Wieder“ geben kann, macht sich Hass breit, Hass gegen alles und jeden. Es werden Sündenböcke gesucht und Schuldige. Gewalt wird mit Gewalt beantwortet. Vergeltung wird gefordert. Wer so trauert, macht nicht viele Worte, er schreitet zur Tat. Statt sich mutig der Realität zu stellen, überlässt man sich der Wut. Es ist die Spirale des Todes, in der Gewalt und Gegengewalt regieren, in der die Trauer das Nachsehen hat, weil am Ende der Eskalation niemand mehr da ist, der trauern kann. Der kurze Weg der Rache führt nicht ins Leben sondern in den Tod.

Ein bemerkenswertes Beispiel an mangelnder Trauerfähigkeit zeigte kurz nachdem die Attentate von Paris bekannt wurden Matthias Matussek, der von sich selbst in seinem Buch „Das katholische Abenteuer“ sagt:

„Mein Katholizismus ist übrigens nicht demokratisch. Er ist nicht konsensabhängig. Er ist keine Sache von Gremien und Thesenpapieren. Glaubenswahrheiten sind keine Abstimmungssache. Mein Katholizismus ist auf dunkle Art monarchistisch. Als Jesus von Pilatus gefragt wird: ‚Bist du der König der Juden?’, verweigert er stolz die Antwort. Er sagt: ‚Mein Reich ist nicht von dieser Welt.’ Das ist so anders, dass wir es gar nicht ermessen können.“

Nun hat Matthias Matussek mit einem Facebook-Posting angesichts der Pariser Anschläge erkennen lassen, dass er nicht nur nichts von der Wahrheit des Evangeliums verstanden hat. Er hat auch gezeigt, dass sein Herz letztlich so voll Hass sein muss, dass kein Platz für die Liebe Jesu sein kann. Matthias Matussek schrieb:

„Ich schätze mal, der Terror von Paris wird auch unsere Debatten über offene  Grenzen und einer Viertelmillion unregistrierter junger islamischer Männer im lande eine ganz neue frische Richtung bewegen ..“ (sic! – gefolgt von einem Smiley - Quelle: Facebookscreenshot)

Wem angesichts der Toten als erstes solche Gedanken durch den Kopf gehen, der phantasiert wohl auch angesichts des Gekreuzigten als erstes wohl von „dunklen Monarchien“. Nein, diese Art zu denken ist zur recht für die, die in der Nachfolge Jesu das Kreuz auf sich nehmen, nicht konsensfähig.

Typen wie Matussek nehmen für sich gerne in Anspruch, die tiefer liegenden Wahrheiten der Gegenwart zu erkennen. Sie sind die Unheilspropheten der Gegenwart, die die Trauer nicht aushalten, sondern im Terror die Zeichen der Endzeit sehen, den Anbruch des apokalyptischen Kampfes. Sie zeigen dieselben Impulse wie die Terroristen, die Allahu akhbar rufend sich selbst zu Gotteskämpfern erheben. Bloß: Was ist das für ein Gott der seine Kämpfer gegen Unbewaffnete aussendet? Die einen schießen gegen Kaffeehaus- und Konzertbesucher; und ihre Mordtaten wird jetzt durch den Kampf gegen Flüchtlinge vergolten?

In der ersten Lesung vom 33. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres B wird die apokalyptische Vision des Propheten Daniel verkündet. Es ist schon fatal, dass die Leseordnung der katholischen Kirche diesen Text ausgerechnet zwei Tage nach den Pariser Attentaten vorsieht. Der Text beschreibt den endzeitlichen Kampf. Dieser Kampf wird aber nicht von Menschen oder Gotteskriegern geführt, sondern von Michael, dem großen Engelfürsten:

In jener Zeit tritt Michael auf, der große Engelfürst, der für die Söhne deines Volkes eintritt. Dann kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit. Doch dein Volk wird in jener Zeit gerettet, jeder, der im Buch verzeichnet ist. (Daniel 12,1)

Der Gott, den Christen wie Juden verehren, braucht keine Menschen, die für ihn kämpfen. Im Gegenteil: Er rettet sein Volk selbst. Sein Erzengel tritt für die Menschen ein. Hier liegt der tiefe Sinn der alttestamentlich Warnung:

Mein ist die Rache, ich werde vergelten, spricht der Herr. (Römer 12,19, Deuteronomium 32,35.41 zitierend)

Gott nimmt dem Menschen das Racherecht aus der Hand. Er allein ist Herr über Leben und Tod. Er ist der Richter. Wenn vergolten wird – wenn! – dann ist es allein Gottes Sache. Paulus folgert von hier aus:

Vergeltet niemand Böses mit Bösem! (Römer 12,17)

Auch die Apokalyptik Daniels ruft zur Besonnenheit auf:

Die Verständigen werden strahlen, wie der Himmel strahlt; und die Männer, die viele zum rechten Tun geführt haben, werden immer und ewig wie die Sterne leuchten. (Daniel 12,3)

Wer die Zeichen der Zeit also richtig zu deuten vermag, wird sich nicht billigen Rachegelüsten hingeben. Er wird sich an Gott erinnern, der allein die Seinen rettet. Dass das keine billige Vertröstung ist, zeigt das Evangelium vom 33. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres B:

In jenen Tagen, nach der großen Not, wird sich die Sonne verfinstern, und der Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommen sehen. (Markus 13,24-26)

Die Parallelität zur Danielvision ist unübersehbar. Im Menschensohn agiert Gott selbst. Das Schicksal des Menschensohnes wird so selbst zur Botschaft. Der Menschensohn bleibt von menschlicher Gewalt nicht verschont. Er kämpft aber nicht mit dem Schwert. Im Gegenteil. Im Anbeginn der gegen ihn gerichteten Gewalt ermahnt er den Jünger – im Johannesevangelium ist es Petrus –, der die Angreifer im Garten Gethsemane mit dem Schwert bekämpfen will und in blinder Wut einem Tempeldiener ein Ohr abschlägt:

Steck dein Schwert in die Scheide; denn alle, die zu Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen. (Matthäus 26,52)

Der Weg des Menschsohnes ist nicht der von Gewalt und Gegengewalt. In ihm solidarisiert sich Gott mit den Schwachen. Er stirbt den Tod der scheinbaren Gottverlassenheit, aus dem heraus erst die letzte Gerechtigkeit Gottes sichtbar wird: Es ist Gott, der das letzte Wort hat. Es ist Gott, der Gerechtigkeit schafft. Wehe, wer sein Recht in die eigenen Hände nimmt.

Gott kann keine Krieger gebrauchen. Er braucht Verständige. Er braucht die, die im Angesicht der Not zu wahrer Trauer fähig sind und die Geschichten von ihm erzählen – Geschichten von diesem Gott, der immer wieder die Seinen aus der Not errettet hat. Das ist hart, vielleicht auch grausem, weil es nichts vom Schmerz nimmt, den die Trauer bereitet. Wütend um sich zu schlagen ist leicht. Der Weg Gottes ist das nicht.

Die Zeichen der Zeit müssen gedeutet werden. Es ist die Zeit der Entscheidung. Europa steht am Scheideweg. Wird es sich auf seine Geschichte und seine Wurzeln besinnen? Es auf dann auf den Felsen bauen, von dem der Psalmist sagt:

Gott, du mein Fels, meine Burg, mein Retter. (Psalm 18,2)

Oder wird es panisch werden und durcheinander laufen wie die Hasen?

Hasenfuß oder Fels – Europa, quo vadis? Kämpfe nicht gegen die Schwachen und Wehrlosen, wie es die selbsternannten Gotteskrieger tun, sondern mit den Waffen des Lichtes und der Gerechtigkeit:

Seid also standhaft: Gürtet euch mit Wahrheit, zieht als Panzer die Gerechtigkeit an und als Schuhe die Bereitschaft, für das Evangelium vom Frieden zu kämpfen. Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen. Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes! (Epheser 6,14-17)

In diesen Tagen der Not und der unendlichen Trauer müssen viele Wort gemacht werden. Wenn es seine Werte halten will – und sie müssen gehalten werden! – dann wird es sich auf seine Geschichte und seine Wurzeln besinnen – auf das fleischgewordene Wort Gottes. Es müssen viele Worte gemacht werden. Sehr viele. Europa, steh auf und sprich!

Ich wünsche Ihnen gerade in der Trauer eine gesegnete Woche,

Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Graffiti-Krippe für zu Hause


Die von der Lebenshilfe Wuppertal erstellte Mini-Graffiti-Krippe (Foto: Werner Kleine)

Die Graffiti-Krippe, die die Katholische Citykirche Wuppertal seit 2009 in Zusammenarbeit mit dem Graffiti-Künstler Martin "Megx" Heuwold im Advent auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld entstehen lässt, ist längst über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Auch in diesem Jahr wird wieder eine Graffiti-Krippe gestaltet.

Die Graffiti-Krippe aus dem Jahr 2014 war ein besonderes Highlight. Sie bestand aus einem Stall und mehreren Quadern, die die einzelnen Figuren darstellten. Sogenannte "Tags" identifizierten die jeweiligen Figuren.

Diese Krippe hat die Katholische Citykirche Wuppertal nun in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Wuppertal im Miniaturformat bauen lassen. Sie umfasst einen Stall (zerlegbar in vier Elemente) sowie insgesamt neun Holzfiguren mit den Figuren-"Tags" im Graffiti-Style.

Die Mini-Graffiti-Krippe kann über die Katholische Citykirche Wuppertal für 29,50 EUR erworben werden (bei Versand fallen zuzüglich Portokosten in Höhe von 2,50 EUR an). Vorbestellungen sind ab sofort per Mail an graffitikrippe@katholische-citykirche-wuppertal.de möglich.

Die Auflage ist limitiert. Bestellungen werden nach Eingang bearbeitet.

Zur Graffiti-Krippe ist auch ein Buch erschienen, das die Graffiti-Krippen 2009-2013 dokumentiert. Es ist im Theophilus-Verlag erschienen. Weitere Informationen finden Sie hier: Die Graffiti Krippe 2009-2013 (hrst. von W. Kleine)

4.000 Teilnehmer beim siebten Wuppertaler Martinszug


St. Martin teilt den Mantel auf dem Laurentiusplatz (Foto: Michael Schad)

Am Dienstag, dem 10.11.2015 fand der siebte Wuppertaler Martinszug statt, den die Katholische Citykirche Wuppertal in Zusammenarbeit mit der IG Friedrich-Ebert-Str. und dem Stadtmarketing Wuppertal veranstaltet.

Insgesamt nahmen geschätzte 4.000 Personen an dem siebten Wuppertaler Martinszug teil, davon über 1.500 Kinder, die am Schluss des Martinszuges einen Weckmann erhielten, den die Bäcker der IG Friedrich-Ebert-Str. gestiftet hatten (Bäckerei Polick, Bäckerei Scharrenberg und Bäckerei Steinbrink von der IG Friedrich-Ebert-Str. stifteten über 1.200 Weckmänner, die alle verteilt wurden). Das THW Wuppertal sorgte ebenso wie die Freiwillige Feuerwehr Elberfeld, die Polizei Wuppertal und das Deutsche Rote Kreuz Wuppertal für einen sicheren Verlauf des Zuges. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer trugen das ihre zum Gelingen bei. Der ambulante Hospizdient des Caritasverbandes Wuppertal sorgte gegen eine Spende für warme Getränke.

Als St. Martin war Evelyn Biesenbach aus Kürten auf dem Pferd Clarino dabei und teilte mit Hans Osterberg als Bettler den Mantel.

Der nächste Wuppertaler Martinszug beginnt am Donnerstag, dem 10. November 2016 um 17 Uhr auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld.

Fotos zum siebten Wuppertaler Martinszug

Flüchtlinge in der Bibel: Dei Verbum – neue Reihe und neuer Weblog der Katholischen Citykirche Wuppertal


Seit März 2015 betreibt die Katholische Citykirche Wuppertal den Weblog „Dei verbum“ (www.dei-verbum.de). „Dei verbum“ bedeutet „Wort Gottes“. Im Weblog greifen der in Jerusalem lebende und arbeitende Alttestamentler Dr. des. Till Magnus Steiner und der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine aktuelle Themen aus Kirche und Gesellschaft auf und betrachten sie aus biblischer Perspektive. Jeden Dienstag erscheint ein neuer Beitrag.

Zum Weblog „Dei Verbum“ gehört die Reihe „Dei Verbum“. In Präsenzveranstaltungen stellen sich die beiden Theologen einer Live-Diskussion Alle zwei Monate werden auch hier aktuelle Themen aufgegriffen und aus Sicht der Bibel exegetisch fundiert diskutiert.

Der zweite Abend der Präsenzreihe findet am Dienstag, dem 17. November 2015 um 18.00 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, 42103 Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) statt. Im Zentrum des Abends steht das Thema „Flüchtlinge und die Bibel“. Dr. des. Till Magnus Steiner wird dann via Skype aus Jerusalem zugeschaltet, Dr. Werner Kleine wird vor Ort sein. Es werden verschiedene Texte aus der Bibel zum Thema vorgestellt und diskutiert.

Wie im Weblog wird deutlich werden: Die Bibel ist mehr als ein altes Buch. Ihre Botschaft ist heute so aktuell wie zur Zeit ihrer Entstehung. Das in der Bibel überlieferte Wort Gottes ist lebendig.

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am am Dienstag, dem 17. November 2015 um 18.00 Uhr in St. Antonius (Unterdörnen 137/Nähe Alter Markt in Wuppertal-Barmen) statt. Eine weitere mystagogische Kirchenführung wird am Donnerstag, dem 26. November 2015 um 19.00 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) angeboten.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kirchenführung dauert etwa 60 Minuten.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche vor Ort

Am Mittwoch, dem 18. November 2015 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12.00-14.00 Uhr auf Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld stehen.

Glaubensinformation: Zwischen Hochfest und Alltag - Das Kirchenjahr und seine Feste


Am Mittwoch, dem 25. November 2015 lädt die Katholische Citykirche Wuppertal wieder zur „Glaubensinformation in Wuppertal“ mit dem Thema „Zwischen Hochfest und Alltag: Das Kirchenjahr und seine Feste“ ein. 

Mit dem 1. Advent beginnt in den christlichen Kirchen das neue Kirchenjahr. Der Kirchenjahreskreis ist von verschiedenen Festen gekennzeichnet (insbesondere Ostern, Pfingsten und Weihnachten), der Termine teils feststehen, teils variabel sind. Der Abend führt in die theologische Bedeutung der verschiedenen Festkreise ein, erläutert die Terminierungen und die innere Zuordnung der Feste zueinander.

 

Der Abend beginnt um 19.00 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage). Es referiert Dipl. theol. Katharina Nowak von der Katholischen Citykirche Wuppertal.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Podiumsdiskussion: Gregorianischer Choral noch zeitgemäß?


Puer natus est - Auszug aus dem Choralbuch Bamberg (um 1500 n. Chr.) (Foto: Wikicommons - gemeinfrei)

Anlässlich der Laurentius-Chor-Wochen lädt die Kirchenmusik an St. Laurentius "musica sacra" zu einer prominent besetzten Podiumsdiskussion zum Thema "Gregorianischer Choral noch zeitgemäß?" ein. Die Diskussion findet am Mittwoch, dem 25. November 2015 um 20.00 Uhr im Breuersaal (Auer Schulstr. 9, Wuppertal-Elberfeld) statt.

Der Gregorianische Choral gilt in der katholischen Kirche als Vorbild jedweder Kirchenmusik. Seine stringente Orientierung am Wort Gottes, das durch die Melodie interpretiert und vergegenwärtigt wird, ist stilprägend für das Kirchenlied. Jenseits aller Wellnessorientierung, in der der Choral bisweilen verwendet wird, eignet ihm bis heute eine Kraft, die nicht bloß mystisch ist; der Choral fordert zur Begegnung mit dem Wort Gottes heraus.

Auf dem Podium diskutieren der führende Choralspezialist Prof. Dr. Stefan Klöckner (Essen - bekannt durch zahlreiche Hörfunkübertragungen des von ihm geleiteten Ensembles "Vox Werdensis"), die kath. Stadtjugendseelsorgerin Patricia Cippa, Stadtdechant Dr. Bruno Kurth und Kantor Hans Küblbeck. Die Moderation hat Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal. Der Eintritt ist frei.

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Patron der Hoffnungslosen am 28.11.2015


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Samstag, dem 28. November 2015 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Aus organisatorischen Gründen findet die Begegnung diesmal in der Marienkapelle (Zugang durch die Marienkirche) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Refugees Welcome - Ankunft und Aufbruch • Ökumenischer Gottesdienst zum Advent


Refugees welcome - zum Gottesdienst zum Advent in der Alten reformierten Kirche Elberfeld (Foto: Morty - CC BA SY 3.0)

Am 1. Advent beginnt für Christen das neue Kirchenjahr. Aus diesem Anlass feiern die evangelische Citykirche Elberfeld und die Katholische Citykirche Wuppertal schon seit vielen Jahren einen ökumenischen Gottesdienst in der Alten reformierten Kirche (Kirchplatz in Wuppertal-Elberfeld). Der Gottesdienst beginnt am Samstag, dem 28. November 2015 um 18.30 Uhr.

In diesem Jahr sind besonders die in Wuppertal lebenden Flüchtlinge eingeladen. Die Einladung gilt besonders den christlichen Flüchtlingen. Der Gottesdienst setzt zum Beginn des Adventes ein Zeichen christlicher Verbundenheit über die Konfessionen hinweg.

Gemeinsam mit den Stadtwerken Wuppertal (WSW) wird ein kostenloser Shuttle-Service eingerichtet, so dass die Flüchtlinge von den Notunterkünften in Wuppertal zur Alten reformierten Kirche hin und zurück gebracht werden.

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es die Gelegenheit zu Begegnung und zum Kennenlernen im Weltcafé der Citykirche Elberfeld.

Chorwochen in St. Laurentius


In St. Laurentius (Wuppertal-Elberfeld) finden vom 1.-25.11.2015 zum ersten Mal die Laurentius-Chor-Wochen statt. Die Chorwochen bieten nicht nur ein reichhaltiges Konzertprogramm, sondern auch zahlreiche Veranstaltungen wie etwa Podiumsdiskussionen, die tiefer in das Verständnis der Kirchenmusik einführen. Außerdem feiert die Schola Gregoriana an St. Laurentius ihr 25jähriges Bestehen.

 Flyer mit dem gesamten Programm der Laurentius-Chor-Wochen

Fr, 24. Januar 2020 - Do, 06. Februar 2020

Keine Termine gefunden

Entwicklung ohne Bekehrung?

Wir leben in einer Welt, die auf Entwicklung setzt und diese mit allen Mächten der Intelligenz und des Geldes vorantreibt. Die Bibel sagt: Es geht für den Menschen, der sich von seinem Ursprung, von dem lebendigen Gott, abwandte, zuallererst um Bekehrung, nicht um Entwicklung; Entwicklung ohne Bekehrung führt in den Untergang. Das Verlassen des Ursprungs führt zum Ende allen Lebens. Die Bibel kennt im Grunde genommen nur dieses eine Thema: dieses Entweder-oder, von dem Heil und Unheil abhängt: der Verlust Gottes und damit des Lebens - oder die Heimkehr.
(Heinrich Spaemann)

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