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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (15. Mai 2016 - Pfingsten, Lesejahr C)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Lebendig machende Atemspende

Liebe Leserinnen und Leser,

Atmen gehört zu den Selbstverständlichkeiten des Lebens. An das Selbstverständliche ist man gewöhnt. Es ist gewöhnlich, zu atmen.

Freilich verstellt das den Blick für die Lebensnotwendigkeit des Atmens. In jedem Erste-Hilfe-Kurs lernen die Teilnehmer, dass selbst bei Bewusstlosen die Atmung zu prüfen ist. Der Atem zeugt von Leben. Wer atmet, lebt. Wer tot ist, hat aufgehört zu atmen.

Im Atem liegt Leben. Der Atem gibt Leben. Ob er wacht oder ob er schläft: der Atem verleiht ihm Leben. Eigentlich atmet er aber gar nicht selbst: Es atmet im Menschen. Für Glaubende besteht kein Zweifel: der Atem ist der Hauch Gottes. Sein Heiliger Geist ist es, der lebendig macht. So heißt es in der zweiten Schöpfungserzählung:

„Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen.“ (Genesis 2,7)

Im Menschen atmet also der Hauch Gottes. Der Heilige Geist atmet im Menschen. Deshalb heißt es im Antwortpsalm vom Pfingstsonntag über das Verhältnis des Schöpfers zu seinen Geschöpfen:

„Nimmst ihnen den Atem, so schwinden sie hin und kehren zurück zum Staub der Erde. Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen und du erneuerst das Antlitz der Erde.“ (Psalm 104,29f)

Der Geist Gottes ist der Erneuerer und Lebendigmacher. Der Atem ist eben keine Selbstverständlichkeit. Der Atem ist göttlicher Lebensimpuls. Wenn es aber Gott ist, der im Menschen atmet, dann wohnt Gott selbst im Menschen. Die Wohnung Gottes wird in der Bibel „Tempel“ genannt. Daran erinnert auch Paulus, wenn er fragt:

„Wisst ihr nicht, dass ihr Tempel Gottes seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ (1 Korinther 3,16)

Das ist Anspruch und Zuspruch zugleich. Wenn der Atem eben keine Selbstverständlichkeit ist, sondern die lebensspendende Kraft Gottes, dann können Christgläubige sich nicht damit abfinden, dass es denen, die atmen, schlecht geht. Im lebendigen Gegenüber strahlt immer auch die Gegenwart Gottes auf. Und dem Gegenüber erstrahlt die Gegenwart Gottes in einem selbst auf. Welch eine Ehre! Welch ein Auftrag! Dazu sind gerade wir Christen berufen. Denn der Auferstandene selbst erneuert den lebendig machende Atemspende des Schöpfers, wie es im Evangelium vom Pfingstsonntag im Lesejahr C heißt:

„Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfang den Heiligen Geist!“ (Johannes 20,21f)

Die Welt braucht immer wieder eine neue Atemspende. Gerade die Christen sind gerufen, Ersthelfer zu sein. Es ist der Geist Gottes, der die Welt beständig erneuert. Und es ist Christen eine Ehre, daran mitzuwirken. Hier und Heute wird die Welt wieder neu.

Ich wünsche Ihnen gesegnete eine gesegnete Woche,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Katholische Gottesdienste zu Pfingsten in Wuppertal

Eine Übersicht über alle katholischen Gottesdienste zum Pfingstfest 2016 in Wuppertal finden Sie hier:

 

Zum bevorstehenden Pfingstfest: Dei Verbum direkt - Pfingsten: Die ungehaltene Rede


Am 7. April 2016 diskutierten der Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine die Pfingserzählung, wie sie im 2. Kapitel der Apostelgeschichte überliefert ist. Wir dokumentieren hier das Video zur Diskussion:

Nachgehört: Vorstellung unseres biblischen Weblogs "Dei Verbum" in der Sendung "Kilowatt"


In der auf Radio Wuppertal ausgestrahlten Sendung "Kilowatt" wurde am 19.4.2016 ein ausführlicher Beitrag über den Weblog "Dei Verbum" der Katholischen Citykirche Wuppertal gesendet. Wir präsentieren hier den Mitschnitt der Sendung, in dem die Autoren des Weblogs - der in Jerusalem lebende Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine zu Wort kommen.

Glaubensinformation: Sakramente im Leben der Kirche III - Ehe und Weihe


Im Rahmen der Glaubensinformation lädt Katholische Citykirche Wuppertal am Mittwoch, dem 18. Mai 2016 um 19.00 Uhr zu Vortrag zum Thema "Gott, der Heilige Geist, und die Kirche" ein. Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal spricht dann über das Thema "Sakramente im Leben der Kirche III - Ehe und Weihe".

Die römisch-katholische Kirche sieht in Sakramenten Zeichen des Handelns Gottes am Menschen, die sich biblisch begründet im Willen Gottes verorten lassen. Der Abend führt nicht nur in die allgemeine Sakramentenlehre der römisch-katholischen Tradition ein und geht der Frage nach, was Sakramente sind und wie sie gefeiert werden. Anhand der sogenannten "Sakramente der Sendung" - Ehe und Weihe - wird die allgemeine Lehre konkretisiert. Der Abend ist der dritte Teil der Sakramentenreihe.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Didgeridoo und Gottes Wort • Ein ökumenischer Gottesdienst


Die Bibel im Gespräch - Dei Verbum direkt


Mündig ist, wer schuldig werden kann

Seit März 2015 betreibt die Katholische Citykirche Wuppertal den biblischen Weblog "Dei Verbum". In wöchentlichen Beiträgen zeigen der in Jerusalem lebende Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine, dass die Bibel auch für heutige Fragen in Kirche und Gesellschaft relevant ist.

Begleitend zum Weblog gibt es regelmäßig Live-Diskussionen. Das nächste offene Gespräch findet am Dienstag, dem 24. Mai 2016 um 19.00 Uhr im Berliner Plätzchen (Berliner Str. 173/Ecke Langobardenstr. in Wuppertal-Oberbarmen) statt. Dr. Werner Kleine wird dann mit Dr. Till Magnus Steiner, der per Video aus Jerusalem zugeschaltet wird, über die sogenannte Mythos vom "Sündenfall" (Genesis 3) diskutieren, die sich bei näherem Hinsehen doch als Erzählung von der Notwendigkeit des menschlichen Mündigwerdens erweist. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind zur aktiven Teilnahme an der Diskussion eingeladen.

Katholische Citykirche vor Ort


Katholische Citykirche Wuppertal vor Ort. (Foto: Werner Kleine)

Am Mittwoch, dem 25. Mai 2016 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12.00-14.00 Uhr auf der Alten Freiheit in Wuppertal-Elberfeld stehen.

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Patron der Hoffnungslosen am 28.5.2016


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Samstag, dem 28. Mai 2016 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Mo, 03. Oktober 2022 - So, 16. Oktober 2022

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Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte.
Hüte mich, du Heiliger Geist,
dass ich deine Gabe nie mehr verliere.

(Augustinus)

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