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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (14. Juni 2015 - 11. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Katharina Nowak

Säet und lasst wachsen

Das Evangelium dieses Sonntages beinhaltet einen der zentralen Kerngedanken unserer citypastoralen Arbeit, und eigentlich jeder seelsorglichen Arbeit, insbesondere der Sakramentenvorbereitung, ja eigentlich kirchlicher Arbeit überhaupt.

Unsere Textstelle lautet:

„Der Same sprosst und wächst, ohne, dass er es weiter wahrnimmt“ (Mk 4, 27)

Oft werden wir angesprochen, wer unsere Zielgruppe ist, für wen wir unsere Angebote machen, ob es Erfolgszahlen gibt und ob die Menge an „Werbematerialien“ wie Veranstaltungsflyer o.ä. verhältnismäßig ist. Die Antworten lauten immer gleich: für alle, es gibt nichts messbares und: Ja!

Ja, wir müssen viel aussäen und es wachsen lassen. Auch wenn einiges, so berichtet die Bibel an anderer Stelle, auch auf unfruchtbaren Boden fallen wird und verdorrt. Wir wissen aber nicht welcher Boden endgültig unfruchtbar ist oder auch uns nur so erscheinen mag. Auf manchen Boden fallen unsere verschiedenartigen Angebote  vielleicht erst einmal ohne weiter aufzugehen, aber vielleicht bleibt der Kern eines Samenkornes lebendig, und erhält doch irgendwann die Möglichkeit zum Austrieb.

Diesen Ansatz sollten wir als Kirche immer bei all unserem Handeln haben. Natürlich kann man vordergründig den Eindruck haben, dass das Wissen, die Glaubenserfahrungen und persönlichen Zugänge, die wir jungen Erwachsenen während ihrer Firmvorbereitung  zu vermitteln versuchen, auf wenig Interesse stoßen, dass wir als „von vorgestern“ belächelt werden und die Lebensrealität der jungen Menschen mit der Realität der Kirche, der Bibel und des Glaubens kaum Berührungspunkte hat. Aber vielleicht erinnert sich nur einer von 40 Firmlingen in ein paar Jahren noch an irgendwas oder irgendwen, vielleicht keimt etwas und lässt eine tiefe Sehnsucht spüren, die bisher verborgen lag. Dafür lohnt es sich! 

Oft machen wir die Erfahrung, dass Menschen an unserem regelmäßigen Infostand im Vorbeigehen ein Paket Streichhölzer mitnehmen, auf dem innen unsere Visitenkarte abgedruckt ist. Und dass sich diese Menschen dann, manchmal Jahre später, aufgrund dieser Karte, dieses Streichholzbriefchens, an uns wenden mit einer Frage, einem Anliegen, dem Wunsch näher mit der Kirche, mit unserem Glauben und damit auch Gott in Kontakt zu kommen. Es wäre doch fatal, diese Möglichkeit nicht zu nutzen.

In einer sehr eindrucksvollen Predigt bei einem Firmgottesdienst vergangene Woche hat Weihbischof Puff den Blick auf genau diese Fragestellung gelegt und sehr realistisch eingeordnet: vielleicht sind einige hier, weil die Oma die Bezahlung des Führerscheins in Aussicht gestellt hat, wenn ihr euch firmen lasst; vielleicht möchten einige von Euch mit uns als Kirche gar nichts zu tun haben, aber es gehen alle aus der Klasse, also geht ihr mit. Deshalb ist der Heilige Geist auch nur ein Angebot. Ein Angebot, das zunächst im „stand by“ geschenkt wird. Erst wenn ihr aktiviert, wann auch immer, erst wenn ihr den „gefällt mir-Button“ drückt, der in Kirchensprache „Amen“ heißt, beginnt das Abenteuer. Genau darum geht es! Gott macht das Angebot seiner Liebe und seiner Lebensbegleitung. Ein immer offen bleibendes Angebot. Nur das vermitteln wir, wenn wir „aussäen“ ohne sofortige, ja ohne überhaupt „Ernte“ zu erwarten. 

Ich wünsche Ihnen und uns eine gute Woche, in der eine Menge Saatgut der Glaubensüberzeugung ausgestreut wird und vielleicht auch manchmal etwas keimt und wächst. Vielleicht bei mir selber, vielleicht bei einem anderen. Die Wege des Herrn sind unergründlich, stellen wir uns Ihnen nicht in den Weg, sondern lassen uns von ihnen „beauftragen“.

Ihre Katharina Nowak

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Ein biblisches Regierungsprogramm für den G7-Gipfel


Mit Psalm 27 gegen Armut und für nationale Interesse

Beim G7-Gipfel geht es um die wichtigen politischen Themen der Gegenwart - es wird nach Wegen aus den aktuellen Krisen gesucht. Es geht um den Kampf für Gerechtigkeit und gegen Armut. Ein Programmtext hierfür sollte Psalm 72 sein.

Zum Beitrag von Till Magnus Steiner

"Fürchte dich nicht!" - Engel im Neuen Testament

Mitschnitt des Vortrages, den Dr. Werner Kleine am 9.6.2015 im Rahmen der Reihe "Dombibelforum" im Kölner Domforum: Engel in der Heiligen Schrift: "Der Engel sprach: 'Fürchte dich nicht!' - Engel im Neuen Testament" gehalten hat.

Praxis Seelsorge öffnet an der Berliner Straße


Die katholische Kirchengemeinde St. Johann Baptist in Wuppertal-Oberbarmen startet gemeinsam mit der Katholischen Citykirche Wuppertal und anderen Kooperationspartnern ein neues pastorales Projekt. In der alten Apotheke (Langobardenstr./Ecke Berliner Str. in Wuppertal-Oberbarmen) entsteht gegenüber dem Berli-ner Platz der Begegnungsort „Berliner Plätzchen“. Hier werden kulturelle Veranstaltungen, Diskussion und Gespräche angeboten werden. Vor allem die Kompetenzen der Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils sollen hier einen Ort der Entfaltung bekommen.

Mit dem Projekt „Berliner Plätzchen“ macht sich die Gemeinde auf den Weg zu den Menschen. Kirche wird dort präsent, wo die Menschen sind.

Unter anderem wird in Kürze im „Berliner Plätzchen“ die „Praxis Seelsorge“ eröffnen – eine wöchentliche Sprechzeit. Die „Praxis Seelsorge“ öffnet sofort jeweils Mittwochs von 12-14 Uhr. Dann wird eine Seelsorgerin bzw. ein Seelsorger für Gespräche zur Verfügung stehen. Die Gespräche stehen unter seelsorglicher Schweigepflicht.

Himmel und Erde lokal - Die Sendung der Kirchen bei Radio Wuppertal

Der Breuer-Kolping-Weg - Führung mit Elke Brychta am 24. Juni 2015


Adolph Kolping

Gregor Breuer und Adolph Kolping – zwei Persönlichkeiten, die im Wuppertal des 19. Jahrhunderts gewirkt haben. Was verband die beiden katholischen Lehrer und Sozialreformer und welches gesellschaftspolitische Engagement entwickelten sie? Diese besondere Stadtführung zur lokalen Sozial-, Bildungs- und Religionsgeschichte gibt u.a. auch Einblicke in die Geschichte des ältesten Wuppertaler Gymnasiums und des „Kapellchen“ sowie der Kirchlichen Hochschule als Einrichtung der Bekennenden Kirche.

Der nächste Breuer-Kolping-Weg beginnt am Mittwoch, dem 24. Juni 2015 um 14.00 Uhr am Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium (am Denkmal Pallas Athene), Johannisberg 20 (u.a. zu erreichen über die Bushaltestelle Historische Stadthalle). Ende ist gegen 16.15 Uhr. Teilnahmegebühr: 3 Euro.
Mit der Historikerin Elke Brychta. In Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal, Solingen und Remscheid.

Mehr unter www.laurentiusweg.de.

Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche vor Ort

Am Mittwoch, dem 24. Juni 2015 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12.00-14.00 Uhr auf dem Von-der-Heydt-Platz in Wuppertal-Elberfeld stehen.

Glaubensinformation: Unterwegs mit Engel - Das Buch Tobit (Achtung: Terminverschiebung)


Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt zur „Glaubensinformation in Wuppertal“ ein. Am Mittwoch, dem 24. Juni 2015 (die für den 10. Juni 2015 angekündigte Glaubeninformation wurde verschoben!) liest und erläutert Dr. Gunther Fleischer von der erzbischöflichen Bibel- und Liturgieschule Köln um 19.30 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) aus dem Buch Tobit.

Das Buch Tobit gehört zu den alttestamentlichen Schriften, die in der Septuaginta – einer griechischen Übersetzung des Alten Testamentes, die etwa um 100 v. Chr. vorlag – überliefert sind. Es beschreibt den Weg des jungen Tobias, der im Auftrag seines erblindeten Vaters Tobit unterwegs ist. Auf dem Weg muss Tobias nicht nur diverse Abenteuer bestehen, sondern erfährt auch eine persönliche Reifung. Bei all dem begleitet ihn Raphael, ein Engel, der aber nicht als solcher erkennbar ist. Die Tobias-Novelle ist ein vielschichtiges Lehrstück, aber auch ein Stück feinsinniger und gleichzeitig humorvoller Literatur, die einen ganz besonderen Blick in das Alte Testament gewährt.

Das für Mittwoch, dem 24. Juni 2015 ursprünglich angekündigte Thema "'Alles, was atmet, lobe den Herr' (Psalm 150,6) - Tier und Mensch in der Bibel" findet nun am MIttwoch, dem 12. August 2015 um 19.00 Uhr statt.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler • 25.6.2015


Die KGI-Fides-Stelle Wuppertal lädt am Donnerstag, dem 25. Juni 2015 um 14.30 Uhr wieder zum Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler in das Katholische Stadthaus (Laurentiusstr. 7 in Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) ein.

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am am Donnerstag, dem 25. Juni 2015 um 19.00 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kirchenführung dauert etwa 60 Minuten.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Patron der Hoffnungslosen am 28.6.2015


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Sonntag, dem 28. Juni 2015 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Zeit für uns - ein Angebot der kath. Eheberatung Wuppertal


In Partnerschaften durchleben zwei Menschen miteinander das Leben in seiner bunten Fülle. Immer wieder stoßen sie dabei auf Phasen des Übergangs, in denen eine Neuorientierung ansteht. Manche dieser Übergänge sind relativ vorhersehbar wie der Beginn der Familienphase, der Auszug der Kinder oder der Eintritt in den Ruhestand. Andere treffen uns mehr oder minder unvorbereitet, z. B. eine bedrohliche Erkrankung oder auch der Verlust des Arbeitsplatzes.

So stellen Paare im Alltag immer wieder fest, dass es nicht ausreicht „zusammenzuhalten“. Wir alle haben heute den Anspruch auf Dauer in einer Liebesbeziehung zu leben. Damit dies gelingen kann, ist es wichtig das Miteinander zu pflegen und die Beziehung immer wieder neu zu beleben.

In diesem Seminar ist die Möglichkeit

  • sich Zeit zu nehmen für die Partnerschaft
  • den bisher beschrittenen gemeinsamen Weg zu würdigen
  • konstruktive Lösungen für Konflikte zu finden
  • Ideen für neue Gemeinsamkeiten zu entwickeln
  • das Gespräch miteinander zu beleben
  • die gemeinsame Zukunft in den Blick zu nehmen

Sowohl der Abstand vom Alltag als auch die reizvolle Landschaft, in denen das Bildungshaus liegt, werden Sie in diesem Prozess unterstützen.

Methodisch wechseln sich Übungen, Paargespräch in der Gruppe und der Austausch in gleichgeschlechtlichen Gruppen ab.

Termin: Fr, 19.06., 16.00 h – So, 21.06.2015, 14.00 h

Ort: Tagungshotel Maria in der Aue, In der Aue 1, 42929 Wermelskirchen

Leitung: Sabine Wittwer, Dipl. Sozialpädagogin, Familientherapeutin, EFL-Beraterin

Richard Jost, Dipl. Psychologe, Dipl. Sozialpädagoge, EFL-Berater

Kosten: 125 € pro Peron. Darin sind die Übernachtungs- und Verpflegungskosten enthalten.

Anmeldung: EFL-Beratungsstelle Wuppertal, Tel. 0202-456 111, Fax: 0202-456 914, Mail: info@efl-wuppertal.de

Kooperationspartner: Kath. Bildungswerk Wuppertal-Solingen-Remscheid

So, 09. August 2020 - Sa, 22. August 2020

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Geliebte Gegenwart

Wir sehen Gott nicht, der uns doch gegenwärtig ist. Wohl sind wir seiner Gegenwart durch den Glauben gewiss, aber wir vergessen es oft, weil wir mit unseren Augen Gott nicht sehen, und wir betragen uns, als wäre Gott weit von uns entfernt. - Wer in der Stille des Herzens das Gefühl von der geliebten Gegenwart Gottes bewahrt, der ist glücklich. Seine Vereinigung mit der göttlichen Güte wird immerfort, wenn auch unmerklich, wachsen und sein ganzes Wesen mit unendlicher Milde durchtränken.
(Franz von Sales)

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