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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (14. Februar 2021 - 6. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Echte Nachfolge

Liebe Leserinnen und Leser,

der moderne Mensch hat das Warten verlernt. Alles muss schnell wieder so funktionieren, wie er es gewohnt ist. Bestenfalls sind kleine Variationen der vermeintlichen Normalität gewünscht – kleine, feine Dissonanzen, die dem Alltag Würze geben, den gewohnten Trott aber nicht allzu sehr stören. Die Normalität an sich aber soll im Großen und Ganzen fortdauern. Jede größere Veränderung aber bedeutet eine Störung dieses grauen Grundrauschens wohlständiger Behäbigkeit. Der Wahlspruch des modernen Menschen westlicher Prägung lautet deshalb „Bitte nicht stören!“. Kommen da Menschen, die vor Krieg im Nahen Osten oder Dürrekatastrophen in Afrika fliehen – „Bitte nicht stören!“. Auftauender Permafrost, schmelzende Gletscher und die Ausbreitung von Wüsten führen vor Augen, dass der Klimawandel längst kein schleichender Prozess mehr ist – „Bitte nicht stören!“. Ein kleines Virus verursacht eine Pandemie, die Leben nimmt, Leben erschwert, Leben bedroht – „Bitte nicht stören!“. Solange ich nicht betroffen bin, möchte ich – bittschön! – nicht gestört werden! – das ist die Maxime des modernen Menschen westlicher Prägung. Der kognitive Aktionsradius endet am eigenen Gartenzaun. Dahinter liegen fremde, andere Welten, die einen nichts angehen. Dass aber schon der Samen des Unkrauts aus der Nachbarschaft vor den Grenzen des eigenen Gartens keinen Halt macht, dürfte schon Menetekel genug sein, dass die zwischenmenschlichen Vernetzungen selbst bei größtem Unwillen nicht zu leugnen sind. Da hilft auch kein Gezeter am Maschendrahtzaun, der Nachbar möge doch bitte sein Unkraut selbst vernichten!

Die Befindlichkeiten des gemeinen Menschen westlicher Prägung aber sind stärker. Krisen haben lösbar zu sein – und zwar stante pede! Sofort! Man möchte schließlich nicht gestört werden, in seinem Stammkaffee den gewohnten Koffeindrink zu sich nehmen, sich im Kino die Zeit vertreiben und endlich wieder dem gewohnten Trott nachgehen. Aber dann kam Corona ...

Corona kränkt den modernen Menschen. Das SARS-CoV-2-Virus liefert den Menschen an sich selbst aus. Er muss jetzt warten. Warten bis die Inzidenzen so niedrig sind, dass die Pandemie sich nicht exponentiell entwickelt und das Gesundheitssystem vor die Wand fährt. Warten auf einen Impfstoff, der in rasanter Geschwindigkeit entwickelt, aber noch nicht in ebenso rasanter Geschwindigkeit für die Massen bereit gestellt werden kann. Warten auf die neuesten Entscheidungen, um die Politikerinnen und Politiker ringen im Abwägen zwischen gesundheitlichen, juristischen, wirtschaftlichen und noch vielen anderen Parametern, um dem Eid, den sie geschworen haben, nämlich dem Wohl des Volkes zu dienen, möglichst gerecht zu werden. Und dann kommen noch neue Mutationen, die alles wieder in Frage stellen. Wird der Impfstoff noch wirken? Was wird werden, wenn die Virusmutante ansteckender ist als ihre Vorgängerviren? Wieder warten?

Wieder warten! Warten könnte eine Tugend sein – wenn man sich nicht so selbst ausgeliefert wäre! Das ist wohl das schwerste in diesen viralen Zeiten: Die Last des eigenen Ich ertragen zu lernen. Dieses Ich ist das Wesen, mit dem die Mitmenschen immer schon klar kommen mussten. Kann man sich denn nun selbst aushalten?

Paulus – in seiner Streitbarkeit sicher kein einfacher Zeitgenosse – scheint da mit sich im Reinen zu sein. In der zweiten Lesung vom 6. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres B empfiehlt er unumwunden:

Nehmt mich zum Vorbild, wie ich Christus zum Vorbild nehme! 1 Korinther 11,1

Das klingt auf den ersten Blick doch schon recht eitel – wäre da nicht die Selbstrelativierung einen Vers zu vor:

Auch ich suche allen in allem entgegenzukommen; ich suche nicht meinen Nutzen, sondern den Nutzen aller, damit sie gerettet werden. 1 Korinther 10,33

Das ist der entscheidende Hinweis: Probleme, die alle angehen, kann man nur nutzen, wenn man den Blick von sich weg zu den anderen wendet. Die Frage lautete nicht nur in diesen Zeiten: Was nutzt den anderen? Das ist weniger altruistisch, als es auf den ersten Blick erscheint. Zum einen kommt man, wenn auch die anderen so denken, selbst in nutznießerischen Genuss des Handelns anderer; zum anderen aber vermehrt sich der Nutzen der Gemeinschaft – und steigert so den Wohlstand aller. Das ist der Hintergrund der Weisungen der ersten Lesung vom 6. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres B, die auch gut 2.500 Jahre nach ihrer schriftlichen Niederlegung nichts an Aktualität eingebüßt hat. Mehr noch: Es scheint, als spreche diese Lesung in diese pandemische Zeit. Statt mit Aussatz schlagen sich die Zeitgenossen mit einem Corona-Virus herum. Ansonsten klingt das alles doch fast wie aus einem Bulletin der letzten Konferenz der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten:

Der Aussätzige mit dem Anzeichen soll eingerissene Kleider tragen und das Kopfhaar ungekämmt lassen; er soll den Bart verhüllen und ausrufen: Unrein! Unrein! Solange das Anzeichen an ihm besteht, bleibt er unrein; er ist unrein. Er soll abgesondert wohnen, außerhalb des Lagers soll er sich aufhalten. Levitikus 13,45f

Hat sich soviel verändert? Kein Friseur darf sich gegenwärtig um ungekämmtes Haar kümmern, Masken verhüllen die Bärte und wer infiziert ist muss sich in Quarantäne absondern.

Und doch ist etwas entscheidend anders. Heilung von Aussatz war damals nahezu unmöglich. Wer nicht gerade dem menschgewordenen Sohn Gottes begegnete, dürfte kaum Chancen auf Heilung gehabt haben. Aber auch die Begegnung mit Jesus von Nazareth an sich macht nicht heil. Das Entscheidende liegt in der Motivation des kranken Mannes. Davon erzählt das Evangelium vom sechsten Sonntag im Jahreskreis:

In jener Zeit kam ein Aussätziger zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn  du willst, kannst du mich rein machen. Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will – werde rein! Sogleich verschwand der Aussatz und der Mann war rein. Markus 1,40-42

Der Kranke wendet sich aus eigener Motivation an Jesus. Dazu muss er eine Grenze überschreiten. Er muss die Isolation verlassen – ein hohes Risiko. Wenn das Schule machte, dann wäre die Verbreitung mit Aussatz nicht aufzuhalten. Wenigsten bleibt er auf Abstand – auch darauf verweist die Bemerkung, dass er auf die Knie fällt. Das Risiko aber bleibt. Der Kranke weiß um dieses Risiko. Er hat alles auf diese Karte gesetzt:

Wenn du willst, kannst du mich rein machen. Markus 1,40c

Es ist diese Hoffnung, die die Grenzüberschreitung motiviert. Das allein ist die Legitimation der Aufhebung des Wartens. Und danach? Rückkehr zur Normalität? So sieht es jedenfalls auf den ersten Blick aus, denn der Kranke soll sich dem Priester zeigen und das vorgeschriebene Opfer für seine Heilung darbringen. So könnte er wieder resozialisiert werden. Es kommt aber anders. Nichts ist mehr so, wie es war – auch für Jesus nicht, der sich nicht mehr blicken lassen kann, ohne dass die Menschen zu ihm kommen. Mit der Ruhe im eigenen Vorgarten ist es vorbei ...

Heute haben Kranke keine Chance mehr, dem menschgewordenen Sohn Gottes leibhaftig zu begegnen. Aber viele befinden sich in der Nachfolge des fleischgewordenen Wortes Gottes. Es ist ja jenes Wort, das Wirklichkeit schafft, das Universum gebiert und Leben erweckt. Die vielen Forscherinnen und Forscher folgen diesen Spuren des Schöpfers. Sie folgen dem Höchsten nach, um Lösungen für die Probleme der Gegenwart zu finden, Mittel der Heilung, Zeichen der Hoffnung. Wer forscht weiß um den Wert des Wartens. Bis es heißt: Heureka! – Ich habe es gefunden! – braucht Erkenntnis Zeit. Warten gehört zum Geschäft derer, die so auf den Spuren des Schöpfers unterwegs sind. Und wenn man als Forscherin oder Forscher gar nicht an den Schöpfer glaubt? Es ist dem Schöpfer offenkundig egal, denn er lässt sich und seine Gesetze auch so entdecken – zum Heil der Menschen.

Ich wünsche Ihnen gesegnete Woche!
Bleiben Sie gesund und helfen Sie anderen, gesund zu bleiben!

Glück auf,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Aschermittwoch – Gottesdienst für Corona-Tote auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld


Die Corona-Pandemie fordert Menschenleben. Dabei ist es letztlich unerheblich, ob jemand an, mit oder durch das Corona-Virus stirbt: Das Leben endet zu früh. Hinter jeder und jedem Toten stehen Menschen, die trauern. Dabei sterben viele hinter verschlossenen Türen auf den Intensivstationen – oft ohne den letzten Beistand durch ihnen nahestehende Menschen.
 
Mittlerweile ist auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld eine Gedenkstätte für Corona-Tote entstanden. Weitere Gedenkorte sind im Innenhof von St. Antonius (Wuppertal-Barmen), an der evangelischen Citykirche Elberfeld (Wuppertal-Elberfeld) sowie an St. Mariä Empfängnis (Wuppertal-Vohwinkel). Eine weitere Gedenkstätte entsteht möglicherweise an der Utopiastadt am Mirker Bahnhof (entsprechende Gespräch laufen noch).

Am Aschermittwoch, dem 17. Februar 2021 wird um 17 Uhr an der Gedenkstätte auf dem Laurentiusplatz ein Gottesdienst stattfinden, der in besonderer Weise der Corona-Toten gedenkt. Der Aschermittwoch ist in der christlichen Tradition nicht nur der Beginn der österlichen Bußzeit (im Volksmund auch als Fastenzeit bekannt). Er ist neben dem Karfreitag ein Fast- und Abstinenztag, der in besonderer Weise das Gedenken der eigenen Sterblichkeit, aber auch der Umkehr in den Mittelpunkt stellt. Üblicherweise ist hiermit auch das Zeichen des Aschenkreuzes verbunden, das wegen der geltenden Hygienebedingungen nicht in er traditionellen Weise ausgeteilt werden kann.
 
Das Gedenken an die eigene Sterblichkeit und der Ruf zu Umkehr bilden den Anlass für diesen besonderen Aschermittwochsgottesdienst im Zeichen der Pandemie. Die an, mit oder durch das Corona-Virus Verstorbenen mahnen die Lebenden. Ihnen die Ehre zu geben und gleichzeitig immer wieder zu einem solidarischen Handeln umzukehren, ist der Anlass für diesen besonderen Gottesdienst auf dem Laurentiusplatz.
 
Es wird darauf hingewiesen, dass an den Gedenkorten die notwendigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen (Mund-Nasen-Schutz, Abstand halten) zu beachten sind.

Der Gottesdienst wird auch live bei Facebook übertragen:

Zum Facebook-Livestream am 17.2.2021 (live ab etwa 16.45 Uhr)

Omterà? No!


Neutestamentliche Überwindungen einer ekklesialen Bunkermentalität

Wenn es um das Selbstverständnis der Kirche geht, hatte (und hat) das Schweigen Konjunktur bei vielen Verantwortlichen. Nichts sollte die Heiligkeit der Kirche in Gefahr bringen. Gerade das Schweigen aber beschädigt eben diese Heiligkeit - und es ist ein Zeichen mangelnden Gottvertrauens. Damit die Kirche wieder des Glaubens würdig werden kann, darf nichts im Verborgenen bleiben. Nichts!

Zum Beitrag "Omertà? No! von Dr. Werner Kleine

Der Beitrag zum Anhören bei Soundcloud

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Nachgesehen: Dei Verbum direkt • Von Hirten und Herden im Alten Testament und heute


Das Gleichnis vom guten Hirten gehört zu den sicher bekanntesten im Neuen Testament. Als Jesus es erzählte, gehörten Hirten und Herden zum realen Lebensumwelt. Heutzutage kommen sie im Alltag der Menschen nur selten vor. Die Rede von Hirten und Herden spielt aber schon im Alten Testament eine bedeutende und weitreichende Rolle, kommt in ihm doch nicht nur die Fürsorge Gottes für sein Volk zum Ausdruck; es wird auch zur Mahnung für die, die das Volk Israel führen und leiten. Dabei ist die reale Lebensweise der Hirten in der damaligen Zeit weit entfernt von romantischen Idealisierungen. Die Herden gehören nicht den Hirten; diese sind vielmehr, nicht selten als Tagelöhner, ihren Herren Rechenschaft schuldig. Hirten tragen Verantwortung ohne Macht zu besitzen. Wer auch immer sich heute als Hirte bezeichnet, muss sich an den biblischen Vorbildern messen lassen – und das gilt insbesondere für die Rede von Hirten und Herden im Alten Testament, das vor allem ein altehrwürdiges Testament ist! Darüber diskutierten Dr. Till Magnus Steiner und Dr. Werner Kleine am 3.3.2021.

Nachgesehen: Beten lernen mit Jesus - Das Vaterunser (Glaubensinformation)


Das Vaterunser ist das zentrale Gebet, das Christen aller Konfessionen vereint. Die Bibel überliefert es in zwei Versionen im Matthäus- und im Lukasevangelium. Die liturgische Fassung, die als Gebet bekannt ist, bildet eine Zusammenfassung beider Versionen.

Vor gut drei Jahren ist durch eine Äußerung Papst Franziskus‘ vor allem die sogenannte sechste Bitte („Und führe uns nicht in Versuchung“) in den Fokus der Diskussionen geraten. Ausgangspunkt ist die Frage, ob Gott überhaupt in Versuchung führen kann. Tatsächlich spricht die Bibel verschiedentlich davon, dass Menschen von Gott auf die Probe gestellt werden. Trotzdem spricht der Papst davon, dass er lieber beten würde „und führe uns durch die Versuchung“. Kann man aber das Vater unser, das ja das Gebet Jesu ist, einfach ändern? Geht es da nicht um mehr als um bloße Übersetzungsfragen?

Mitschnitt des Webinars mit Dr. Werner Kleine in der Reihe „Glaubensinformation“ vom 3.2.2021

In der Folge wird mehrfach auf ein Materialblatt verwiesen, dass hier heruntergeladen werden kann (pdf):

Materialblatt zum Thema

Alle bisher gesendeten und aufgezeichneten Glaubensinformationen können in einer Youtube-Playlist nachgesehen werden:

Youtube-Playlist "Glaubensinformation"

Die Glaubensinformation gibt es auch als Audio-Podcast, der unter http://podcast.pr-werner-kleine.de/feed/podcast/glaubensinformation - auch in jedem Podcast-Catcher - abonniert werden kann.

Sakramente im Leben der Kirche II: Buße und Krankensalbung • Glaubensinformation in Wuppertal


Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ der Katholischen Citykirche Wuppertal spricht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine am Mittwoch, dem 17. Februar 2021 um 19.00 Uhr im Rahmen eines Webinars über das Thema „Sakramente im Leben der Kirche II – Buße und Krankensalbung“.

Sakramente sind symbolische Handlungen, die in existentiellen Situationen das Heilshandeln Gottes vergegenwärtigen. Die katholische Kirche kennt sieben Sakramente, die im biblisch belegten Willen Gottes begründet sind. In den sakramentalen Zeichenhandlungen erfährt der Mensch auf unmittelbare und symbolische Weise die Zusage der Nähe Gottes.

Buße (auch „Sakrament der Versöhnung“ genannt) und Krankensalbung werden in diesem Zusammenhang auch als Sakramente der Heilung und Tröstung bezeichnet. Gerade in krisenhaften Lebenssituationen, die von Schuld oder einer das Leben bedrohenden Krankheit gezeichnet sind, sprechen die beiden Sakramente die Nähe Gottes in Wort und Tat zu. Es sind intensive Sakramente, die die gebrochene Existenz des Menschen ernst nehmen und gerade darin ein Hoffnungszeichen aufrichten.

Pastoralreferent Dr. Werner Kleine wird an dem Abend die allgemeine Bedeutung der Sakramente erschließen und von hierher die Sakramente der Versöhnung (Buße) und der Krankensalbung in den Blick nehmen.

Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich am Mittwoch, dem 17. Februar 2021 ab etwa 18.50 Uhr unter folgendem Link zum Webinar zuschalten: www.kck42.de/webinar.

Eine Teilnahme ist sowohl via PC als auch Smartphone oder Tablet möglich. Eine gesonderte Software wird nicht benötigt. Für die Teilnahme ist u.U. die Angabe eines Namens und einer E-Mail-Adresse erforderlich. Auf Wunsch können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Webinar nur als Zuschauende teilnehmen, werden also nicht eingeblendet.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Die Reihe Glaubensinformation gibt es jetzt auch als Podcast bei iTunes, Spotify oder direkt als Feed für den Podcastplayer.

Video-Mitschnitte vergangener Glaubensinformationen gibt es als Playlist bei YouTube.

Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler • 3.3.2021


Die KGI-Fides-Stelle Wuppertal lädt am Mittwoch, dem 3. März 2021 um 11.30 Uhr wieder zum Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler ein. Wegen der zur Eindämmung der Corona-Pandemie notwendigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen findet die Sprechstunde online statt. Interessierte Personen können sich um 11.30 Uhr bei Zoom einwählen und an der Sprechstunde teilnehmen. Der Link funktioniert auch ohne Zoom-Account. Interessierte werden in einen Wartebereich geleitet und von dort aus zugeschaltet, so dass Einzelgespräche in vertraulicher Atmosphäre möglich sind.

Einwahl bei Zoom (3.3.2021, 11.30 Uhr)


In eigener Sache • Seelsorge in Corona-Zeiten


Die Corona-Pandemie währt nun fast ein Jahr. Die notwendigen Mapnahmen für den Hygiene- und Infektionsschutz betreffen auch die Arbeit der Katholischen Citykirche Wuppertal. Nicht alle Verantstaltungen - inbesondere diejenigen, die in der Öffentlichkeit stattfinden - können in der gewohnten Weise durchgeführt werden. Auch Seelsorge und Katechese, wie die Vorbereitung Erwachsener auf den Eintritt in die katholische Kirche durch Taufe, Konversion oder Wiedereintritt, bedürfen in diesen Zeiten besonderer Rahmenbedingungen. Sie sind aber möglich. Zwar verzichten wir gegenwärtig weitesgehend auf Präsenzgespräche, wir versuchen aber kreative Wege zu finden. Sie können uns deshalb weiterin unter 0202-42969674 oder per Mail an info(at)katholische-citykirche-wuppertal.de erreichen. Auch stehen wir für Videogespräch via Zoom, Skype oder andere Möglichkeiten zur Verfügung. Melden Sie sich gerne bei uns.

Corona-Tote sichtbar machen – Orte des Gedenkens in Wuppertal


Die Corona-Pandemie fordert Menschenleben. Dabei ist es letztlich unerheblich, ob jemand an, mit oder durch das Corona-Virus stirbt: Das Leben endet zu früh. Hinter jeder und jedem Toten stehen Menschen, die trauern. Dabei sterben viele hinter verschlossenen Türen auf den Intensivstationen – oft ohne den letzten Beistand durch ihnen nahestehende Menschen.
 
Es wird Zeit, die Corona-Toten sichtbar zu machen. Deshalb schließt sich die Katholische Citykirche Wuppertal in Zusammenarbeit mit Wolfang Rosenbaum, der die Idee hatte, der Initiative „Corona-Tote sichtbar machen“ des Berliner Künstlers Christian Y. Schmidt an. In Berlin hat man begonnen, am Stierbrunnen am Prenzlauer Berg öffentlich Kerzen für die Corona-Toten aufzustellen. Diese Möglichkeit soll es ab kommenden Sonntag (31.1.2021) auch in Wuppertal geben. Es werden vier Gedenkorte sein: Am Laurentiusplatz (am Ort der Künstler-Krippe), an der evangelischen Citykirche Elberfeld, im Innenhof von St. Antonius in Barmen und voraussichtlich auch an der Utopia-Stadt am Mirker Bahnhof. Außerdem gibt es Überlegungen für einen fünften Gedenkort an St. Mariä Empfängnis in Vohwinkel. Die Gedenkorte sind durch ein Plakat mit der Aufschrift „Gedenken für die Coronatoten“ kenntlich gemacht.
 
Eine Stadt macht die Corona-Toten sichtbar. Sie sind weiter bei uns. Es sind Menschen, die ein Leben hatten. An den Gedenkorten besteht die Möglichkeit, eine mitgebrachte Kerze zu entzünden, zu verweilen und der Corona-Toten zu gedenken. Auch andere Möglichkeiten des Gedenkens sind erwünscht.
 
Es wird darauf hingewiesen, dass an den Gedenkorten die notwendigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen (Mund-Nasen-Schutz, Abstand halten) zu beachten sind.
 
Die Katholische Citykirche Wuppertal bedankt sich bei den Kooperationspartnern – der Utopiastadt, St. Antonius, der ev. Citykirche Elberfeld, St. Maria Empfängnis und der Stadt Wuppertal, die für den Laurentiusplatz die entsprechenden Genehmigungen erteilt hat.

KHG Wuppertal sucht Sekretär/in (m/w/d)


Die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) Wuppertal sucht eine/n neue/n Sekretär/in (m/w/d). Alle wichtigen Informationen finden sich in der Ausschreibung:

 Ausschreibung Sekretär/in (m/w/d) KHG Wuppertal

Fr, 03. Dezember 2021 - Do, 03. März 2022

Dezember
48. Woche
Fr, 03. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Sa, 04. Dezember 2021 12:05 - 12:25 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 05. Dezember 2021 12:00 Eiscafé Giannone
Kaiserstraße 122
42329 Wuppertal
So, 05. Dezember 2021 17:00 Deweerth'scher Garten

42103 Wuppertal-Elberfeld
49. Woche
Mo, 06. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Mo, 06. Dezember 2021 17:00 Steingarten an der Nordbahntrasse
Am Bahnhof Loh
Wuppertal
Di, 07. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Mi, 08. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 09. Dezember 2021 18:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Fr, 10. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 12. Dezember 2021 12:00 Eiscafé Giannone
Kaiserstraße 122
42329 Wuppertal
50. Woche
Mo, 13. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Di, 14. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Di, 14. Dezember 2021 19:00 - 20:30 Berliner Plätzchen
Berliner Straße 173
42277 Wuppertal
Mi, 15. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Mi, 15. Dezember 2021 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Do, 16. Dezember 2021 18:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Do, 16. Dezember 2021 19:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Fr, 17. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Sa, 18. Dezember 2021 12:05 - 12:25 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
So, 19. Dezember 2021 12:00 Eiscafé Giannone
Kaiserstraße 122
42329 Wuppertal
51. Woche
Mo, 20. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Di, 21. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Mi, 22. Dezember 2021 11:00 - 15:00 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal
Mi, 22. Dezember 2021 12:30 Basilika St. Laurentius
Laurentiusplatz
42103 Wuppertal

Was wäre, wenn es Jesus von Nazaret nicht gegeben hätte? Um es deutlich zu sagen: Die Würde und Einmaligkeit des Menschen als Person, gerade auch die Würde der behinderten, kranken und schwachen Menschen, wäre wohl nicht ans Licht gekommen. Ich weiß, dass das neuzeitliche Programm der Freiheit und Menschenrechte sich oft gegen das Christentum durchsetzen musste. Und doch: Ohne Jesus von Nazaret gäbe es wohl kein universalisierbares Bewusstsein von Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit, von Menschenrecht und Menschenpflicht. Ein vermeintlich aufgeklärtes Reden von Humanität und Toleranz vergisst, dass diese Grundlagen unserer Gesellschaft ohne das Christentum nicht in der Welt wären.
(Franz Kamphaus)

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