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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (13. März 2022 - Zweiter Fastensonntag, Lesejahr C)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Wer Brücken baut, fesselt den Krieg

Liebe Leserinnen und Leser,

wie fragil die Illusion des Friedens ist, zeigt sich in diesen Tagen. Es braucht nur wenig, um einen Krieg mit all seinen Grausamkeiten, Vergewaltigungen, Plünderungen, Leiden und Tod zu entfesseln. Die Sprache ist dabei verräterisch: Wenn ein Krieg entfesselt wird, bedeutet Frieden, dass der Krieg in Ketten gelegt werden muss. Ungefesselt erscheint der Krieg – so jedenfalls die der vertrauten Sprachwendung zugrundeliegende Auffassung – als existentieller Normalzustand. Der Krieg ist triebhaft. Frieden ist nicht einfach die Abwesenheit von Krieg, sondern dessen Zähmung. Zähmung aber ist ein mühsames Unterfangen, eine Haltung, die der steten Wachsamkeit bedarf. Nun aber wurde in der Ukraine wieder einmal ein Krieg entfesselt. Oder waren die Fesseln morsch geworden, weil es denen, nein, weil es auch uns an Wachsamkeit mangelte, die wir uns an den Frieden gewöhnt hatten?

Dem Krieg zu eigen ist das Unverschämte, das stets Fordernde. Hat man je Menschen gesehen, die als Aggressoren Krieg führten und nach dem Sieg zufrieden waren? Die Geschichte ist voll von Feldherren – meist waren es jedenfalls Feldherren und weniger Feldherrinnen –, deren Kriegslüsternheit nicht zu stillen war. Nach dem Sieg ist vor der nächsten Schlacht. Niemand von denen, deren Selbstverständnis vom Siegen abhängt, kann mit dem Frieden leben. Niemand von jenen, die nur im Sieg den Sinn des Seins sehen, will Brücken bauen. Siegen heißt dann Leben. Weil aber der Frieden vom Ausgleich lebt, vom Geben und Nehmen, von der demütigen Selbstbeschränkung um des Respektes dem anderen gegenüber willen, ist er gerade keine Option. Der Krieg verlang nach mehr, nach mehr Siegen, nach mehr Unterwerfung. Der Krieg ist eine Droge. Er macht abhängig. Es gibt keine Zustand der Zufriedenheit. Der Krieg schafft Hass. Wer unterliegt, sinnt auf Rache, wer gewinnt, auf Unterwerfung. So wird es immer weitergehen in Aggression und Satisfaktion bis der Tod die letzte Herrschaft übernimmt – oder jemand kommt, der in der Lage ist, den Krieg wieder in Ketten zu legen. Unschädlich gemacht ist der Krieg auch dann nicht. Er ist nur gefesselt. Um den Krieg zu fesseln, helfen Kerzen und Gebete allein ebenso wenig wie die Beschwörung von Eisen und Steinen, sie mögen von sich aus eine Brücke bauen. Wer den Frieden will, muss sich selbst ermächtigen, ihn auch zu schaffen – und den Krieg zu binden. Der Frieden ist wohl nicht zu haben ohne Schwielen an den Händen …

Nicht nur das Volk Israel hat in seiner Geschichte immer wieder lernen müssen, das Frieden nur möglich ist, wenn der Krieg gefesselt wird. In der Sprache des Alten Testamentes tritt der Friede ein, wenn sich das Volk Israel zu Gott wendet. Es ist genau der Gott, von dem es bei Paulus heißt:

Mein ist die Vergeltung, ich werde vergelten, spricht der Herr. Römer 12,19c

Damit ist für Paulus gerade nicht gesagt, dass er ein rachsüchtiger Gott sei. Im Gegenteil: Indem Gott das Vergeltungsrecht für sich allein in Anspruch nimmt, entzieht er den Menschen das Kriegsrecht. Für die nämlich gilt:

Übt nicht selbst Vergeltung, Geliebte, sondern lasst Raum für das Zorngericht Gottes. Römer 12,19a

Im Gegenteil: Die Glaubenden sollen nicht nur Gottes Exklusivrecht über Leben und Tod achten und selbst dem Feind nicht das Lebensrecht absprechen, sondern ihm sogar Leben ermöglichen:

Wenn dein Feind Hunger hat, gib ihm zu essen, wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken; tust du das, dann sammelst du glühende Kohlen auf sein Haupt. Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute! Römer 12,20f

Wer den Feind nährt, statt ihn auszuhungern, wer ihm zu trinken gibt, statt seine Wasserleitungen zu zerstören, der zerstört nicht nur nicht, sondern der baut Brücken. Damit eine Brücke aber gebaut werden kann, braucht es an den Enden stabile Brückenköpfe. Es braucht die Bereitschaft, die Brücke an den Enden tragen zu wollen. Sicher: Es wird stabile Pfeiler brauchen, tragfähiges Material, über das man gehen kann – all das ist notwendig, keine Frage! Wo aber die Brückenköpfe am Anfang und am Ende fehlen, wird keine Brücke entstehen können. Das ist der Anfang für die Fesselung des Krieges und damit die Voraussetzung für Versöhnung – sei es im kleinen Bereich des Zwischenmenschlichen, sie es im Großen der Völkerverständigung. Was aber passiert, wenn Brücken zerstört werden, kann man im Buch des Propheten Jeremia lesen. Durch den Bund mit Gott hat sich Israel gebunden und so die Brücke mitgeschaffen, die Gott und sein Volk verbindet. Wo aber nur ein Brückenkopf abgebrochen wird, verliert die Brücke ihre Tragkraft. Das wird aus dem Wort des Herrn deutlich, das Jeremia Israel verkündet:

Aber ihr habt euch abgewandt und habt meinen Namen entweiht; denn jeder von euch hat seinen Sklaven und seine Sklavin zurückgeholt, die ihr doch völlig freigelassen hattet. Ihr habt sie mit Gewalt dazu gebracht, wieder eure Sklaven und Sklavinnen zu sein. Darum - so spricht der HERR: Ihr habt mir nicht gehorcht, jeder für seinen Stammesbruder und seinen Nächsten Freilassung auszurufen. - Siehe, ich rufe euch eine Freilassung aus - Spruch des HERRN - für Schwert, Pest und Hunger und ich mache euch zu einem Bild des Schreckens für alle Reiche der Erde. Ich mache die Männer, die meinen Bund verletzt und die Worte meines Bundes, den sie vor mir geschlossen hatten, nicht gehalten haben, dem Kalb gleich, das sie in zwei Hälften zerschnitten haben und zwischen dessen Stücken sie hindurchgegangen sind. Die Großen Judas und die Großen Jerusalems, die Höflinge, die Priester und das ganze Volk des Landes, die zwischen den Stücken des Kalbes hindurchgegangen sind, ich gebe sie in die Hand ihrer Feinde und in die Hand derer, die ihnen nach dem Leben trachten. Ihre Leichen sollen den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes zum Fraß dienen. Jeremia 34,16-20

Der Krieg wird entfesselt, weil die Fragilität des Friedens den eigenen Bedürfnissen geopfert wurde. Es reicht schon einer, der den Frieden um des eigenen Ichs willen nicht mehr will …

Das Bild von den in Hälften geschnittenen Tieren, durch die die Männer, die den Bund mit Gott seinerzeit geschlossen haben, prägt auch die erste Lesung vom zweiten Fastensonntag im Lesejahr C. Dort wird Abram, der noch nicht Abraham heißt, zuerst die göttliche Verheißung zuteil, seine Nachkommen werden zahlreich sein. Abram verlangt ein Zeichen. So sind wir Menschen: Wir möchten nicht nur glauben, sondern den Glauben im wahrsten Sinn des begreifen. Das Zeichen wird von Gott gewährt:

Der Herr antwortete ihm: Hol mir ein dreijähriges Rind, eine dreijährige Ziege, einen dreijährigen Widder, eine Turteltaube und eine junge Taube! Abram brachte ihm alle diese Tiere, schnitt sie in der Mitte durch und legte je einen Teil dem andern gegenüber; die Vögel aber zerschnitt er nicht. Genesis 15,9f

Das Zeichen, das an sich archaisch-verstörend ist, ist uns hier schon aus dem Buch Jeremia bekannt. Offenkundig dient das Zerteilen der Tiere und das durch sie Hindurchgehen die äußere Besiegelung eines Bundes. Die Tiere geben ihr Leben, um Frieden unter den Menschen zu schaffen – nichts anderem dient ja ein Vertrag. Es ist nicht bloß ein Handel. Es ist der Wert des Lebens, der in den toten Tierhälften sichtbar vor Augen liegt. Wenn keine Einigung möglich ist, wenn kein Friede wird, wird der Tod herrschen, der in den Tierhälften sichtbar vor Augen liegt. Deshalb müssen die Bundespartner auch durch die Tierhälften wandeln. Sie sind der Brückenkopf des Friedens: Die Erkenntnis des entfesselten Todes, wenn der Weg der Versöhnung nicht gegangen wird. Und genau dieses Schicksal stellt Gott dem Abram vor Augen, wenn man jene Verse mitliest, die in der ersten Lesung vom zweiten Fastensonntag im Lesejahr C leider ausgespart werden und so das vermeintliche Tieropfer merkwürdig in der Luft hängen lassen:

Da stießen Raubvögel auf die toten Tiere herab, doch Abram verscheuchte sie. Bei Sonnenuntergang fiel auf Abram ein tiefer Schlaf. Und siehe, Angst und großes Dunkel fielen auf ihn. Er sprach zu Abram: Du sollst wissen: Deine Nachkommen werden als Fremde in einem Land wohnen, das ihnen nicht gehört. Sie werden dort als Sklaven dienen und man wird sie vierhundert Jahre lang unterdrücken. Aber auch über das Volk, dem sie als Sklaven dienen, werde ich Gericht halten und nachher werden sie mit reicher Habe ausziehen. Du aber wirst in Frieden zu deinen Vätern heimgehen; im glücklichen Alter wirst du begraben werden. Erst die vierte Generation wird hierher zurückkehren; denn noch hat die Schuld der Amoriter nicht ihr volles Maß erreicht. Genesis 15,11-16

Wo der Krieg entfesselt wird, wird es Generationen dauern, bis Frieden wieder möglich wird. Menschen allein ist das – so jedenfalls die erste Lesung vom zweiten Fastensonntag im Lesejahr C – kaum möglich:

Die Sonne war untergegangen und es war dunkel geworden. Und siehe, ein rauchender Ofen und eine lodernde Fackel waren da; sie fuhren zwischen jenen Fleischstücken hindurch. An diesem Tag schloss der HERR mit Abram folgenden Bund: Deinen Nachkommen gebe ich dieses Land vom Strom Ägyptens bis zum großen Strom, dem Eufrat-Strom. Genesis 15,17f

Hier ist es Gott, der einseitig den Bund anbietet. Er geht allein durch die Fleischstücke hindurch. Das ist ein Zeichen: Wer den Frieden gewinnen und den Krieg fesseln will, darf nicht auf den ersten Schritt des Feindes warten – er muss den ersten Schritt tun. Auch der geliebte Feind wird Feind bleiben; aber er wird leben.

Wer das Leben wählt, muss Brücken bauen. Beten ist gut, hilft aber allein nicht. Erst wenn das Beten zur Ermächtigung vor Gott und von Gott her wird, dem Feind die Waffe aus der Hand zu nehmen, werden Brücken möglich werden. Das wird nicht ohne Kampf gehen. Der Krieg lässt sich nicht so einfach wieder fesseln. Dabei ist es naiv und illusorisch, den ersten Schritt vom anderen zu erwarten – zumal, wenn der andere als Aggressor auftritt. Auch der Friede muss wohl errungen werden – freilich wohl kaum mit den Waffen der Finsternis (vgl. Römer 13,12) – und zu denen gehören Mäßigung und die Zähmung der eigenen Begierden. Die Vergeltung ist allein Gottes Sache, wehrhafte Friedfertigkeit des Menschen Aufgabe, um den Krieg wieder in Ketten zu legen. Frieden für die Ukraine! Frieden auf Erden!

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche!

Glück auf,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Krisis? What Krisis?


Der vielfache sexuelle Missbrauch durch Kleriker bedeutet für die Betroffenen ein oft lebenslanges Trauma. Die Täter hingegen wollen sich nur allzu oft nicht ihrer Verantwortung stellen. Dem Gericht werden sie damit nicht entgehen.

Wie in jedem ordentlichen Drama geht es auch hier um einen großen Verlust und um die (scheinbare) Unmöglichkeit, an der gegenwärtigen Situation irgendwas ändern zu können. Ein fast übermächtiges Warum steht im Raum - unmittelbar als Anklage nach ganz oben formuliert. In einem inneren Dialog erwächst der Kläger jedoch zu seinem eigenen Anwalt. Er belegt quasi anhand von Bibelfragmenten, dass er von Gott verlassen worden ist. Hörbar unterstrichen wird das durch gegenläufige Soundeffekte, die den Kläger immer klarer und deutlicher werden lassen, während die geflüsterten Bibeltexte zunehmend verwässern. Das abschließende lapidare Mea Culpa verweist auf die Art und Weise, wie aktuell von Seiten der Katholischen Kirche mit den Opfern umgegangen wird.

Text und Vocals: Jörg Degenkolb-Değerli
Produziert von kck42

Zum Stück bei Soundcloud

Krieg in der Ukraine - Aufruf der Caritas der Diözese Liegnitz (Legnica)


Liebe Christinnen, Christen und alle Menschen guten Willens,

seit einigen Tagen verfolgen wir die Situation in der Ukraine mit großer Aufmerksamkeit. Wir können vor unseren Augen sehen, wie das Böse geschieht und wie Leid und Tod das ukrainische Volk treffen. Wir sind uns bewusst, dass ein wichtiger Teil der Krisenbewältigung die Einbeziehung und enge Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden sein wird. Wir danken Ihnen für Ihr Engagement und bitten alle Pfarrer und Pfarrgemeinden, den Bedürftigen zu helfen. Unter dem Motto "Wir unterstützen die Ukraine" führt die Caritas Polen zahlreiche Hilfsaktionen durch. Die Caritas der Diözese Legnica hat sich ebenfalls an dieser Hilfe beteiligt. Heute haben wir bereits die ersten 20.000,00 PLN (zwanzigtausend Zloty) für die aktuellen Krisenaktivitäten der ukrainischen Caritas gespendet.

Darüber hinaus erhalten wir Informationen über Orte in unserer Diözese, an denen in der nächsten Woche die Erstaufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine geplant ist. Dies wird zweifellos eine Herausforderung für uns alle sein. Wir sind uns darüber im Klaren, dass eine solche Hilfe lange Zeit in Anspruch nehmen wird und das Engagement bestimmter Personen sowie finanzielle Unterstützung erfordert, um diesen Menschen das Nötigste zum Leben zu geben. Ich danke daher allen Menschen guten Willens, die sich für diese Hilfe öffnen. Am 25. Februar dieses Jahres fand eine außerordentliche Sitzung der Diözesan-Caritasdirektoren aus ganz Polen statt.

Am 25. Februar diesen Jahres fand eine außerordentliche Sitzung der Diözesan-Caritasdirektoren aus ganz Polen statt, deren Beschlüsse uns vor Augen führten, wie wichtig die Logistik ist, wenn man Menschen in Not in so großem Umfang hilft. Ich bin froh, dass die Caritas Polen uns mit ihrer Erfahrung bei dieser Aufgabe hilft. Zu diesem Zweck haben wir eine spezielle E-Mail-Adresse eingerichtet: ukraina@caritaslegnica.pl. Über diese Mailadresse nehmen wir von Montag bis Freitag von 7.00 Uhr bis 15.00 Uhr Bewerbungen für die Bereitschaft an, den vom Krieg in der Ukraine Betroffenen zu helfen. Wir warten auf Informationen über Orte, Personen oder Einrichtungen, die in der Lage wären, Flüchtlinge aufzunehmen. Wir wollen diese Informationen sammeln und systematisieren, um mit Caritas Polen den Bewohnern der Ukraine, in der Krieg herrscht, aber auch denjenigen, die in naher Zukunft bei uns wohnen werden, in Form von Sachleistungen, finanziellen Mitteln und Gebeten helfen zu können.

Bei den Lebensmitteln brauchen wir Produkte mit langer Haltbarkeit und solche, die sich unter einfachen Bedingungen zubereiten lassen. Viele sind ohne ein Dach über dem Kopf und ohne den Besitz ihres Lebens. Als Antwort auf den Aufruf der Caritas Polen und die Botschaft des Bischofs von Legnica über die Hilfe für die Ukraine schließen wir uns an diesem Sonntag, dem 27. Februar, der Opfersammlung zur Unterstützung der Flüchtlinge an, die aus der Ukraine nach Polen kommen. Auch am Aschermittwoch werden wir in jeder Pfarrei Geld für diesen Zweck sammeln und das materielle Opfer durch Fasten und Gebet für den Frieden in der Welt und für alle Ukrainer ergänzen. Wir beteiligen uns auch an der Organisation von Aufenthaltsorten für Kriegsflüchtlinge in unserer Diözese.

Aus den Informationen, die wir erhalten haben, wissen wir, dass nächste Woche in einer der Pfarreien unserer Diözese die erste Gruppe von Familien eintreffen wird, die für einige Zeit bei uns leben werden. Wir möchten den lokalen Behörden für ihr Engagement in dieser Angelegenheit danken. Wir nehmen auch Sachspenden an, aber bitte kontaktieren Sie uns zuerst unter der angegebenen E-Mail-Adresse oder Telefonnummer. Geldspenden können auf das Konto der Caritas Legnica Diocese BNP Paribas S.A. überwiesen werden. PL04 1600 1156 1847 4540 1000 0001 mit der Aufschrift "Ukraine" Ich danke nochmals allen, die sich bereits an der Hilfe für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine beteiligt haben und bitte alle, uns zu unterstützen.

Pater Robert Serafin
Direktor der Caritas Diözese Legnica

Berliner Plätzchen – „Mein Wort“ – Prominente lesen aus der Bibel


In der österlichen Bußzeit (Fastenzeit) lesen an jedem Mittwoch bekannten Persönlichkeiten Wuppertal in der Zeit von 12.00-12.30 Uhr im Berliner Plätzchen (Berliner Str. 173/Ecke Langobardenstr. in Wuppertal-Oberbarmen) unter dem Motto „Mein Wort“ aus der Bibel. Die Lesungen werden musikalisch umrahmt. Außerdem besteht im Anschluss an die Lesungen Gelegenheit für einen kurzen Austausch.

Bereits am 9.3. las der Wuppertaler Oberbürgermeister Uwe Schneidewind aus der Heiligen Schrift.

Weitere Termine sind:

16.3. Dietmar Bell, MdL (Musik: Guido Tumbrink/Piano, Elisa Diummarresi/Sopran)
23.3. Burkhard Rücker, Bezirksbürgermeister (Musik: Thomas Grunwald/Piano, Angelika Kozinowksi-Erler/Violoncello)
30.3. Dörte Bald, Schauspielerin (Musik: Guido Tumbrink/Piano)
6.4. Dr. Bruno Kurth, Stadtdechant (Musik: Thomas Grunwald/Piano, Tomasz Kwiatkowski/Tenor)
13.4. Bruder Dirk, Mönch (Musik: Thomas Grunwald/Piano)

Die Teilnahme ist kostenlos.

 Plakat mit allen Daten und Terminen

Ohnmächtiger Verzicht und hilflose Trauer


Der verlorene Sinn des Fastens

Wer modern fastet, tut etwas für sich. Fasten ist eine Wellnesserscheinung geworden. In der Bibel hingegen ist Fasten ein erzwungener Verzicht. Man fastet im Angesicht des Todes. Gerade angesichts des Krieges in der Ukraine gewinnt dieses Fasten eine neue Dimesion: Sind wir bereit zum Verzicht, um den Frieden gewinnen zu können?

Zum Beitrag "Ohnmächtiger Verzicht und hilflose Trauer" von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Grüssauer Kreuzweg in Wuppertal


Kreuzigungsszene vom Grüssauer Kreuzweg

Die niederschlesische Stadt Legnica (Liegnitz) ist seit 1993 Partnerstadt Wuppertals, nachdem die Stadt Wup-pertal bereits 1952 eine Patenschaft für die ehemaligen Einwohner des früher deutschen Liegnitz übernommen hatte. Legnica (Liegnitz) ist Bischofsstadt. Kirchlicherseits bestehen zwischen der Katholischen Kirche in Wup-pertal und dem Bistum Liegnitz schon seit vielen Jahren enge Beziehungen. Zum Bistum Liegnitz gehört das Kloster Grüssau (polnisch: Krzeszowie), einer ehemaligen Zisterzienserabtei, in dessen Nähe sich seit dem Ende des 17. Jahrhunderts ein Kalvarienberg mit 32 Kreuzwegstationen und einer abschließenden Skulptur zur Wiederkunft Christi befindet. Sie wurden unter Abt Bernhard Rosa geschaffen, der von der Verabschiedung Jesu von seiner Mutter über mehrere Ereignisse hinweg bis zur Grablegung die Passion Jesu darstellt. Die Bil-der und Texte des „Großen Grüssauer Kreuzweges“ verlassen die klassische Anzahl der vierzehn Stationen, die in vielen römisch-katholischen Kirchen zu finden sind. Man hatte schon im Mittelalter versucht, den genauen Weg der Passion Jesu zu rekonstruieren und dabei so eng wie möglich den Texten der Evangelien zu folgen. Das versucht auch der Grüssauer Kreuzweg mit seinen 33 Stationen, wobei sich die Anzahl der Bilder hier an den Lebensjahren Jesu orientiert: Für jedes Jahr ein Bild.

Auf Initiative von Pfr. Dr. Michael Grütering zeigt die Katholische Citykirche in der diesjährigen österlichen Bußzeit, der sogenannten Fastenzeit, großformatige Repliken des Grüssauer Kreuzweges auf dem Laurentius-platz (in den Baumreihen vor dem Pfarrhaus von St. Laurentius). Ein Flyer, der in der Laurentiusbasilika ausliegt, informiert über die Darstellungen der einzelnen Stationen. Weitere Informationen sind über einen QR-Code, der auf den einzelnen Stationen zu finden ist, im Internet abrufbar (www.kck42.de/gruessauer-kreuzweg).  

Neben Kreuzwegandachten und Führungen zum Kreuzweg ist der Besuch des Bischofs der Diözese Legnica (Liegnitz) ein herausragendes Ereignis. Bischof Andreas Simieniewski wird am 9. März 2022 um 17 Uhr nach Wuppertal auf den Laurentiusplatz kommen, um dort eine Kreuzwegandacht zu leiten.

Der Grüssauer Kreuzweg wird bis Ostern 2022 auf dem Laurentiusplatz zu sehen sein.

7. Fahrradkreuzweg in Wuppertal • Andacht an der Fahrradkirche St. Ludger (Vohwinkel) • 19.3.2022 • 13.30 Uhr


Nach der coronabedingten Pause im letzten Jahr lädt die Katholische Citykirche Wuppertal gemeinsam mit dem Katholisch-sozialen Institut (KSI) und der Aktion Pfarr-Rad wieder zu einem besonderen Kreuzweg ein: Am Samstag, dem 19. März 2022 findet bereits dersiebte Wuppertaler Fahrradkreuzweg auf der Nordbahntrasse statt. Der Fahrradkreuzweg beginnt um 11.00 Uhr an der Fahrradkapelle am Bahnhof Wichlinghausen und endet gegen 13.30 Uhr an der katholischen Fahrradkirche St. Ludger (Ludgerweg in Wuppertal-Vohwinkel). Dort befindet sich eine Ikone der Madonna del Ghisallo, der Schutzpatronin der Radfahrer. 
 
An insgesamt sechs Stationen werden die Radfahrer Halt machen und den Kreuzweg Jesu auf eigene Weise betrachten. Das Beten des Kreuzweges spielt in der Tradition der römisch-katholischen Kirche eine wichtige Rolle. Es bedeutet das Betrachten und Mitvollziehen des Leidensweges Jesu. Tod und Auferstehung Jesus sind die Basis des christlichen Glaubens. Gerade im Kreuzweg wird die Solidarität des Sohnes Gottes mit den Leidenden intensiv erlebt. Dieses intensive Erleben prägt auch den Fahrradkreuzweg. Die einzelnen Stationen des Fahrradkreuzweges auf der Nordbahntrasse stehen in Verbindung mit den „vergessenen Orten aus der Nazi-Zeit“. An vielen Orten entlang der Nordbahntrasse wird an dieses dunkle Kapitel der jüngeren Vergangenheit, das vielen Menschen Not, Leid und Tod gebracht hat, erinnert. Der Kreuzweg ist ein Weg, den verfolgte Menschen auch heute noch gehen.
 
Vorraussichtlich werden die Pilger am Mirker Bahnhof eine kurze Rast einlegen. Alle Teilnehmer erhalten am Schluss des Kreuzweges an der Fahrradkirche eine Pilgerurkunde.
 
Für die kostenlose Teilnahme ist eine Anmeldung bis zum 14. März 2022 bei der Katholischen Citykirche Wuppertal erforderlich (Tel.: 0202-42969674 oder Mail: fahrradkreuzweg(at)katholische-citykirche-wuppertal.de).
 
Die Teilnahme geschieht auf eigene Gefahr und Verantwortung. Das Fahrrad des Teilnehmers muss verkehrssichersein. Die Straßenverkehrsordnung ist einzuhalten.
 
Der Wuppertaler Fahrradkreuzweg ist Teil des Projektes „Pfarr-Rad“ (www.pfarr-rad.de).

Der offene Himmel - eine Einführung in die Dramaturgie und die Zeichen der Eucharistiefeier • Glaubensinformation in Wuppertal


Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt am Mittwoch, dem 23. März 2022 um 19.00 Uhr wieder zur Glaubensinformation mit Pastoralreferent Dr. Werner Kleine ein. Das Thema lautet: „Der offene Himmel - eine Einführung in die Dramaturgie und die Zeichen der Eucharistiefeier“.  Eine Teilnahme am Webinar ist unter www.kck42.de/webinar möglich.

Die Eucharistiefeier bildet - so lehr das Zweite Vatikanische Konzil - Quelle, Mitte und Höhepunkt des kirchlichen Lebens. Sie ist die zentrale Versammlung des Volkes Gottes, das von hier aus in den Alltag gesandt wird und aus dem Alltag wieder zusam-menkommt, um das Sakrament der Eucharistie zu feiern. Die Feier selbst folgt einer Dramaturgie, die nicht nur über die Jahrhunderte gewachsen ist und dabei von jüdische, römischen und auch germanischen Quellen beeinflusst wurde. Dabei ist dies Prägung ein dynamischer, auch gegenwärtig noch nicht abgeschlossener Prozess.

Die Dramaturgie der Eucharistiefeier selbst ist geprägt von Zeichen, Riten und Symbolen, in denen sich ihr Wesen ereignet: Die Feier der Gemeinschaft der Menschen mit Gott, die die Gemeinschaft der Menschen untereinander begründet.

Die Glaubensinformation, die sonst immer als Präsenzveranstaltung im Katholischen Stadthaus in Wuppertal stattfindet, wird aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Beschränkungen als Webinar durchgeführt.

Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich am Mittwoch, dem 23. März 2022 ab etwa 18.50 Uhr unter folgendem Link zum Webinar zuschalten: www.kck42.de/webinar.

Eine Teilnahme ist sowohl via PC als auch Smartphone oder Tablet möglich. Eine gesonderte Software wird nicht benötigt. Für die Teilnahme ist u.U. die Angabe eines Namens und einer E-Mail-Adresse erforderlich. Auf Wunsch können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Webinar nur als Zuschauende teilnehmen, werden also nicht eingeblendet.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Die Reihe Glaubensinformation gibt es jetzt auch als Podcast bei iTunes, Spotify oder direkt als Feed für den Podcastplayer.

Video-Mitschnitte vergangener Glaubensinformationen gibt es als Playlist bei YouTube.

Vigilfeier zum Hochfest Verkündigung des Herrn • 24.3.2022 • 20.30 Uhr • St. Laurentius


Gottesdienst für Corona-Tote am Gedenkstein im Steingarten von Martin Michels (Bahnhof Loh - Nordbahntrasse) • Freitag, 25.3.2022 • 15 Uhr


Die Corona-Pandemie fordert Menschenleben. Dabei ist es letztlich unerheblich, ob jemand an, mit oder durch das Corona-Virus stirbt: Das Leben endet zu früh. Hinter jeder und jedem Toten stehen Menschen, die trauern. Dabei sterben viele hinter verschlossenen Türen auf den Intensivstationen – oft ohne den letzten Beistand durch ihnen nahestehende Menschen.

Mittlerweile grassiert die Corona-Pandemie grassiert in der vierten Welle und fordert immer mehr Menschenleben. Dabei ist es letztlich unerheblich, ob jemand an, mit oder durch das Corona-Virus stirbt: Das Leben endet zu früh. Hinter jeder und jedem Toten stehen Menschen, die trauern. Dabei sterben viele hinter verschlossenen Türen auf den Intensivstationen – oft ohne den letzten Beistand durch ihnen nahestehende Menschen.

Im Frühjahr 2021 hatte die Katholische Citykirche Wuppertal nach einer Idee von Wolfgang Rosenbaum, ei-nem Anwohner im Elberfelder Luisenviertel, vier Gedenkstätten für Corona-Tote eingerichtet: Neben der Gedenkstätte für Corona-Tote auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld fanden (und finden) sich weite-re Gedenkorte im Innenhof von St. Antonius (Wuppertal-Barmen), an der evangelischen Citykirche Elberfeld (Wuppertal-Elberfeld) sowie an St. Mariä Empfängnis (Wuppertal-Vohwinkel).

Nachdem im Sommer die Außengastronomie wieder in Betrieb gehen konnte, wurde die zentrale Gedenkstät-te mit dem Gedenkstein für Corona-Tote zum Steingarten von Martin Michels am Bahnhof Loh verlegt. Dort werden nun die Gedenkfeiern für die Corona-Toten wieder aufgenommen. Die nächste Gedenkfeier findet am Freitag, dem 25. März 2022 um 15 Uhr am Steingarten von Martin Michels am Bahnhof Loh an der Nordbahntrasse statt.

Die an, mit oder durch das Corona-Virus Verstorbenen mahnen die Lebenden. Ihnen die Ehre zu geben und gleichzeitig immer wieder zu einem solidarischen Handeln umzukehren, ist der Anlass für diesen besonderen Gottesdienst.

Es wird darauf hingewiesen, dass an den Gedenkorten die notwendigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen (Mund-Nasen-Schutz, Abstand halten) zu beachten sind.

Der Gottesdienst wird auch live bei Facebook unter www.kck42.de/facebook übertragen.

Fastenreden in Herz Jesu (Elberfeld)


Kirche und Gesellschaft: ein Dilemma?

Die Kirche als eine Gemeinschaft der Christen, die aktiv Gesellschaft (mit-)gestaltet, verliert für einen Großteil der Bürger und Bürgerinnen in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Eine moderne Gesellschaft im 21. Jahrhundert scheint mit Kirche nicht zusammenzupassen. Die katholische Sexualmoral, das Verhältnis zwischen Klerus und Laien und im Besonderen die Rolle der Frau sowie der Umgang mit Macht und sexuellem Missbrauch lassen selbst engagierte Christen und Christinnen Abstand nehmen von ihrer Kirche. Aus dem Blick gerät, welches Potential und welche Wirkkraft in Kirche liegt bzw. liegen kann. Doch auch unsere säkulare Gesellschaft befindet sich in einem »Dauernotstand«. Die Corona-Pandemie hat hier wie ein Katalysator funktioniert: Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst und mit ihr die soziale Ungerechtigkeit. Menschen fühlen sich »abgehängt«; in den sozialen Medien polarisieren und radikalisieren sich Meinungen und Emotionen.

Die FASTENREDEN HERZ JESU möchten Raum für eine Bestandsaufnahme geben, Kontroversen und Defizite von Kirche in den Blick nehmen und fragen, welchen Beitrag Kirche und ihre Gläubigen für ein gelingendes Zusammenleben in Gesellschaft leisten können.

 Flyer zu den Fastenreden in Herz Jesu


Di, 27. September 2022 - Di, 27. Dezember 2022

September
39. Woche
Di, 27. September 2022 19:00 - 20:30 Berliner Plätzchen
Berliner Straße 173
42277 Wuppertal
Mi, 28. September 2022 11:00 - 15:00 Von-der-Heydt-Platz

42103 Wuppertal
Mi, 28. September 2022 12:45 St. Marien (Elberfeld)
Hardtstr. 1
42107 Wuppertal
Mi, 28. September 2022 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Do, 29. September 2022 12:30 - 13:30 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal
Oktober
So, 02. Oktober 2022 12:00 Berliner Plätzchen
Berliner Straße 173
42277 Wuppertal
So, 02. Oktober 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

40. Woche
Di, 04. Oktober 2022 17:00 Laurentiusplatz

42103 Wuppertal-Elberfeld
Mi, 05. Oktober 2022 13:00 Cafe Engel
Friedrich-Ebert-Straße 14
42103 Wuppertal
Do, 06. Oktober 2022 12:15 - 13:15 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal
Sa, 08. Oktober 2022 15:00 - 17:15 Treffpunkt: Alte Reformierte Kirche
Kirchplatz 1
42103 Wuppertal
So, 09. Oktober 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

41. Woche
Mi, 12. Oktober 2022 11:00 - 15:00 Johannes-Rau-Platz

42275 Wuppertal-Barmen
Mi, 12. Oktober 2022 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Mi, 12. Oktober 2022 19:30 St. Suitbertus
Kölner Straße/Ecke Chlodwigstraße
42119 Wuppertal
Sa, 15. Oktober 2022 15:00 St. Ludger
Ludgerweg 11
42329 Wuppertal
So, 16. Oktober 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

42. Woche
So, 23. Oktober 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

43. Woche
Mi, 26. Oktober 2022 11:00 - 15:00 Herzogstraße/Ecke Kasinostraße

Mi, 26. Oktober 2022 19:00 - 20:30 zuschalten unter: www.kck42.de/webinar

Fr, 28. Oktober 2022 12:45 St. Marien (Elberfeld)
Hardtstr. 1
42107 Wuppertal
So, 30. Oktober 2022 15:03 - 15:18 Wichernkapelle (Nordbahntrasse - Bergisches Plateau)

November
44. Woche
Mi, 02. November 2022 13:00 Cafe Engel
Friedrich-Ebert-Straße 14
42103 Wuppertal
Mi, 02. November 2022 16:00 Treffpunkt Kath. Friedhof, Hochstraße 11, Wuppertal Elberfeld

Do, 03. November 2022 12:15 - 13:15 Kath. Stadthaus, 1. Etage
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal

Die entscheidende Veränderung des Menschen, die innere „Verklärung“ im Hinblick auf Christus (2 Kor 3, 18), vollzieht sich zumeist in der Stille, nicht im Lesen von Büchern, im Hören von Predigten, in Gesprächen und Diskussionen, die freilich unerlässliche Impulse geben können.
„Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn einer meine Stimme hört und mir auftut, so will ich Mahl mit ihm halten und er mit mir“ (Offb 3, 20). In der Innerlichkeit des Schweigens, wenn das Hören zum Lauschen wird, wird dieses Klopfen gehört, diese Stimme vernommen. Das Licht kommt zu denen, die Dunkel erfahren, das erweckende Wort zu denen, die selber nicht mehr das Wort haben. Dazu aber muss das Schweigen tief genug gehen und ausdauernd genug sein.
(Heinrich Spaemann)

Katholische Citykirche Wuppertal Katholische Citykirche Wuppertal,
Laurentiusstr. 7
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