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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (12. Oktober 2014 - 28. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Liebe Leserinnen und Leser,

das Leben schreibt Geschichten, Erzählungen, die ein Leben überdauern können. Von manchen Menschen erzählt man noch, wenn die letzten Reste ihrer physischen Existenz längst zerfallen sind und in neue Formen irdischen Daseins aufgegangen sind. Auch wenn das Leben wird und vergeht - jeder Mensch schreibt seine Geschichte ein in das kollektive Gedächtnis der Menschheit. Und so, wie in komplexen Räderwerken die Veränderung eines noch so kleinen Parameters den Lauf der Dinge ändert, so prägt jedes Leben die Geschichte selbst. Das kollektive Gedächtnis der Menschheit bewahrt sie auf - oft unbewusst, manchmal bewusst, immer aber wirksam und wirklich.

Es ist daher kein Wunder, dass man über Generationen Geschichten erzählt. Kaum ein Familientreffen vergeht, ohne dass jemand mit den Worten "Wisst ihr noch ..." anhebt, eine der alten und allen bekannten Erzählungen vorzutragen - oft mit Worten, die die Zuhörer längst internalisiert haben, so dass jeder schon weiß, was als nächstes kommt und die Pointe trotzdem jedes Mal wie eine Erlösung Lachen oder Weinen auslöst. Die alten Geschichten der Ahnen schaffen Identität. Man vergewissert sich seiner Herkunft und Zugehörigkeit. Und auch, wenn mancher am Tisch die Augen ob der alten Kamellen rollt - sie gehören dazu, weil man ohne sie seine Geschichte verliert und nicht mehr weiß, warum man überhaupt zusammen gekommen ist. Es ist die Geschichte, die kollektive Erzählung, die die Menschen zusammenführt - eine Geschichte, die von Vergangenem berichtet, im Erzählen aber weiter geschrieben wird, auf dass man noch in Generationen etwas zum Reden und Weitertragen hat. Es ist die Geschichte, die dem Leben Bewusstsein verleiht.

Das Erzählen gehört zu den primären Formen menschlicher Existenz. Geschichten zu erzählen ist ein Teil des menschlichen Wesens. Es ist daher kein Wunder, dass das Wort Gottes von Anfang an Botschaft, weniger Lehre war. Das Wort Gottes wird in Kapiteln und nicht in Paragraphen erzählt. Das Wort Gottes ist erzählte Lebensgeschichte, eine Geschichte, in der Menschen Gott selbst entdeckt haben.

Man kann aus diesen Geschichten Gottes mit den Menschen sicher Folgerungen ziehen, wie der Mensch leben soll. Fängt man aber an, das lebendige Wort Gottes selbst in Regeln zu fassen, beraubt man es seines Wesens, nämlich der lebendigen Weitergabe. Das Wort Gottes kann man nicht regulieren, wohl aber erzählen und weitergeben.

Als das Wort Gottes in Jesus selbst Fleisch und Teil der lebendigen Geschichte der Menschen wurde, konnte es deshalb kein Regelwerk mitbringen. Paulus fasst das in drastische Worte, wenn er seinen Dienst der Verkündigung als Dienst des Geistes gegenüber dem Dienst am Buchstaben abgrenzt:

Wir haben durch Christus so großes Vertrauen zu Gott. Doch sind wir dazu nicht von uns aus fähig, als ob wir uns selbst etwas zuschreiben könnten; unsere Befähigung stammt vielmehr von Gott. Er hat uns fähig gemacht, Diener des Neuen Bundes zu sein, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig. (2 Korinther 3,4-6)

Wenn Paulus hier vom "Buchstaben" spricht, dann bezieht er sich auf einen Glauben, der sich rein an der Norm, am Gesetz orientiert, an einer strikten und lebensfremden Orientierung an der Thora, jenem jüdischen Gesetz, dass aus den Erzählungen des Pentateuch (den sog. "Fünf Büchern des Mose") 613 Ge- und Verbote herauskristallisiert, die das Leben des jüdischen Volkes als Ganzem wie des einzelnen Juden prägen. Paulus achtet die Thora hoch. In der Thora strahlt die Herrlichkeit Gottes auf. Christen sollten deshalb vorsichtig sein, die Thora abschätzig zu betrachten. Und doch sieht Paulus in der Thora nur etwas Vorläufiges, etwas, das auf das Wesentliche hinweist. Die Thora führt die Menschen aus seiner Sicht zur Verurteilung, während Gott die Gerechtigkeit der Menschen will. Deshalb folgert er:

Wenn aber schon der Dienst, der zum Tod führt und dessen Buchstaben in Stein gemeißelt waren, so herrlich war, dass die Israeliten das Gesicht des Mose nicht anschauen konnten, weil es eine Herrlichkeit ausstrahlte, die doch vergänglich war, wie sollte da der Dienst des Geistes nicht viel herrlicher sein? (2 Korinther 3,7f)

Der "Dienst des Geistes" besteht für Paulus in der Verkündigung

der Botschaft von der Herrlichkeit Christi, der Gottes Ebenbild ist. (2 Korinther 4,4b)

Und Paulus fügt hinzu:

Wir verkündigen nämlich nicht uns selbst, sondern Jesus Christus als den Herrn, uns aber als eure Knechte um Jesu willen. Denn Gott, der sprach: Aus Finsternis soll Licht aufleuchten!, er ist in unseren Herzen aufgeleuchtet, damit wir erleuchtet werden zur Erkenntnis des göttlichen Glanzes auf dem Antlitz Christi. (2 Korinther 4,5f)

Paulus verkündet das lebendige Wort Gottes, das Wort, das in Jesus Christus Fleisch wurde, der wie ein Sünder, ein Regelbrecher, ein von Gott Verstoßener starb; der durch die Auferstehung von den Toten genau diese Regel und Rede von der Sünde ad absurdum führt, weil nur Gott den Tod besiegen kann: Das Paradox des von Gott geretteten Gottverlassenen stellt jede Norm auf den Kopf. Die Geschichte muss neu geschrieben und erzählt werden - und Paulus ist einer der ersten Autoren, der eine Regel für alle kommenden Verkünder des lebendigen Wortes Gottes aufstellt:

Wir wollen ja nicht Herrn über euren Glauben sein, sondern wir sind Helfer zu eurer Freude; denn im Glauben seid ihr fest verwurzelt. (2 Korinther 1,24)

Der Verkünder ist also ein Freund und Helfer voller Vertrauen. Freunde und Helfer gehören der Exekutive an, nicht der Legislative. Sie führen aus; Regeln aufzustellen ist nicht ihr Metier.

Nun hat aber Jesus Christus, der Sohn Gottes, jenes fleischgewordene Wort des Ewigen eine Botschaft gebracht und kein Regelwerk. Er hat vom Reich Gottes erzählt und keine Gesetze promulgiert. Seine Methode war das Gleichnis und nicht die systematische Normierung. Seine Zumutung die Verantwortung des Einzelnen, der Stellung zu seiner Botschaft nehmen muss, und nicht die Sanktionierung der Übertreter eines Gesetzes. In seiner Verkündigung wird deutlich, dass der Mensch zum Fest des Lebens gerufen wird, vorbehaltlos, geliebt, frei. Er hält keinem eine Sünde vor, wohl aber vergibt er sie. Man könnte fast den schlimmen Verdacht haben, die Sünde gäbe es gar nicht und Jesus benutzt das Wort nur, weil er den Menschen, die es erfunden haben, seine Sinnlosigkeit aufzeigen möchte. Es ist ja die Sünde, die den Menschen von Gott trennt. Wie aber kann von Gott getrennt sein, wem Gott in Liebe verbunden ist. Wie kann von Gott getrennt sein, in wem Gott selbst im Heiligen Geist wohnt. Kann es Menschen geben, die von Gott getrennt sind? Selbst wenn der Mensch von dieser Freiheit Gebrauch macht, es steht in Gottes Freiheit selbst diesem Menschen nachzugehen wie der Hirte dem verlorenen Schaf.

Es verwundert daher, wie leicht kirchliche Würdenträger das Wort von der Sünde im Mund führen und dieses oder jenes als Sünde deklarieren. Könnten sie doch nur einen Vers des Wortes Gottes anführen, wo Jesus selbst die Sünde definiert und die Verurteilung ausspricht. Aber Jesus verweigert sich immer dann, wenn man ihn auf eine Regel festlegen will. Statt dessen erzählt er Geschichte, Gleichnisse wie das, das am 28. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres A verkündet wird.

Es ist ein verstörendes Gleichnis, das eher zum Weinen als zum Lachen führt. Ein Gleichnis, das erschreckt, weil es die Hörer und Leserinnen vor eine existentielle Frage nach der eigenen Bereitschaft führt. Sie werden - ob sie wollen oder nicht - Teil der Geschichte selbst. Jesus erzählt dieses Gleichnis innerhalb des Matthäusevangeliums in der Zeit der Entscheidung. Es ist Teil der Auseinandersetzung Jesu mit seinen Gegner in Jerusalem, wenige Tage bevor er gekreuzigt werden wird.

Das Gleichnis, das in Matthäus 22,1-14 erzählt wird, beginnt vertraut: Ein König bereitet die Hochzeit seines Sohnes vor. Er lädt Gäste eine, die aber unter mehr oder weniger vorgeschobenen Vorwänden die Einladung ablehnen. Die Verstörung beginnt bereits, wenn einige der Eingeladenen die Überbringer der Einladung misshandeln und der König dieses Verhalten drastisch sanktioniert. Was ein Fest der Freude werden sollte, endet in brutaler Gewalt, bevor das Fest beginnt.

Das Hochzeitsmahl ist aber schon vorbereitet. Man kann es schlecht verderben lassen. Auch wenn dem König - und wahrscheinlich auch dem Brautpaar - angesichts der Ereignisse nicht nach Feiern zumute gewesen sein dürfte, soll das Fest stattfinden. Nun werden die Diener erneut geschickt:

Geht hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein. (Matthäus 22,9)

Als sich der Festsaal mit den Straßenleuten gefüllt hat, tritt der König ein - und entdeckt einen Mann ohne Hochzeitsgewand. Auf die Frage:

Mein Freund, wie konntest du hier ohne Hochzeitsgewand erscheinen? (Matthäus 22,12)

weiß der Mann nichts zu antworten. Das hat für ihn fatale Folgen, die die Hörerinnen und Leser des Gleichnisses tief verstören:

Da befahl der König seinen Diener: Bindet ihm Hände und Füße, und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen. (Matthäus 22,13)

Das passt so überhaupt nicht zu dem lieben Jesus, den sich manche gerne zurecht machen. Sind denn nicht alle eingeladen?

Doch, es sind alle eingeladen, denn auch der Mann ohne Gewand ist der Einladung gefolgt. Es ist etwas anderes, das ihn disqualifiziert: Die fehlende Bereitschaft, ein Fest zu feiern. Matthäus spielt mit den Leserinnen und Hörern. Man kann sich das mit einem einfachen Experiment vergegenwärtigen. Lässt man vor seinem inneren Auge ein Bild entstehen, das die Situation direkt nach der Ankunft derer im Festsaal zeigt, die von der Straße weg eingeladen wurde, zeigt es Menschen in Alltagskleidung. In dem Moment, wo Matthäus den Mann ohne Hochzeitsgewand erwähnt, erscheinen alle aber wie aus dem Nichts festlich gekleidet. Matthäus erzählt aber nirgendwo, das Festgewänder angelegt worden wären. In diesem Fall hätte der Mann aber auch eine Antwort gehabt. Es war für ihn kein Gewand da, oder er würde antworten, dass er das sofort nachholen würde. Nichts dergleichen aber scheint Matthäus vorauszusetzen. Vielmehr scheint bei den Festgästen schon auf der Straße eine Bereitschaft zum Fest da gewesen zu sein, eine alltägliche Freude, die dem Mann abgängig ist.

Wer so freudlos zum Fest des Lebens kommt, den bestraft offenkundig das Leben. Es ist nicht die Sünde, die vom Fest fernhält. Das ist nicht das Kriterium. Es ist die fehlende Bereitschaft, sich über das Leben selbst zu freuen, dem Leben in seinem Höhen und Tiefen zu vertrauen, darauf zu vertrauen, dass Gott selbst die krummen Wege mitgeht.

Jesus verkündete die Botschaft vom nahen Reich Gottes, die Kirche versucht es durch Regeln zu zähmen. Jesus verkündete die Aufhebung der Sünde, die Würdenträger der Kirche führen sie wieder ein. Jesus machte uns aus Knechten zu Freunden, manch ein Prediger möchte lieber wieder Herr über den Glauben sein. Sie wollen eine Sünde rekultivieren, deren Fesseln die Kinder des Lichtes doch längst abgelegt haben. Nicht wenige von ihnen heulen deshalb und knirschen mit den Zähnen, weil sie Regeln suchen, wo frohe Botschaft ist.

Der Dresscode für das große Hochzeitsfest Gottes ist die Freude. Es ist nicht die billige Freude, die sich in dem wie gemeißelt aussehenden Grinsen der unerlöst Frommen manifestiert, sondern eine Freude, die wohl nur die empfinden können, die ein unerwartetes Geschenk bekommen haben. Niemand braucht sich die Einladung verdienen. Die Einladung gilt längst. Geht hin zum Fest! Geht hin und erzählt, erzählt Geschichten vom Leben! Schreibt diese Geschichte fort, diese Geschichte Gottes mit den Menschen! Pfeift diese Geschichte von den Dächern - pfeift sie über diejenigen, die mit Regeln Gott zähmen möchten!

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Im Wuppertaler Westen gibt es jetzt ein Findbuch für das Pfarrarchiv


Prof. Dr. Reimund Haas (hinten mitte) übergibt das Findbuch an Pfr. Torsten Kürbig (3. v. rechts) (Foto: Günter Monschau)

Von vier „Altregistraturen“ zum „Mittelpunktsarchiv“, dem Datenspeicher des Seelsorgebereichs Wuppertaler Westen

Vor dem Hintergrund des Wuppertaler Trödel-Marktes fand am Sonntag, 28. September in St. Maria Himmelfahrt in Vohwinkel im Hochamt um 11. Uhr die Übergabe von vier archivischen „Findbüchern“ zu einem weiteren Großprojekt der Wuppertaler Pfarrarchivpflege statt. Es hat weniger als ein  Jahr  gedauert, nachdem Herr Pfarrer Torsten Kürbig und die Kirchenvorstände der vordem vier Gemeinden, St. Bonifatius, St. Ludger, St. Maria Empfängnis und St. Remigius, sich dazu entschlossen hatten, dass die Firma history-today (Köln) von Herrn Tobias Dahl M.A. die vormals fast 100 Meter „altes Registraturgut“ bewertet, geordnet, verzeichnet und durch die Findbücher mit insgesamt 2215 Verzeichnungseinheiten erschlossen hatte. Unter der Fachaufsicht des Historischen Archivs des Erzbistums, für Wuppertal vertreten durch den Oberarchivrat i. K. Prof. Dr. Dr. h. c. Lic. theol. Reimund Haas, konnte damit das „Mittelpunktsarchiv“ für den Wuppertaler Westen errichtet und feierlich eröffnet werden. Nachdem Pastor Kürbig den Archivraum und die Findbücher gemäß dem Benedictionale gesegnet hatte, fand eine hocherfreute, überraschte und lebendiger Besichtigung der kartonierten Bestände im dicht besuchten Archivkeller statt. Die Findbücher sind damit gleichsam „Schlüssel zum Tresor der Pfarr- und Wuppertaler Ortsgeschichte“.
Reimund Haas

Himmel und Erde lokal - Die Sendung der Kirchen bei Radio Wuppertal

Die Jugendschutzstelle des Caritasverbandes Wuppertal/Solingen



Das Namibiaprojekt in Wuppertal-Dönberg


Weitere Beiträge und die Beiträge älterer "Himmel und Erde"-Sendungen finden Sie in unserem Soundcloud-Account.

Laurentiusweg - Führung mit Elke Brychta am 12. Oktober 2014


Die ehemals selbstständige Stadt Elberfeld und der heutige Stadtteil Wuppertals ist von alters her mit der Person des Heiligen Laurentius verbunden. Er ist ist nicht nur Patron von Elberfeld und Wuppertal, er hat auch Geschichte und Gesicht Elberfelds geprägt. Der Elberfelder Laurentiusweg führt Sie an wichtige Orte Elberfelds und erschließt den heutigen Stadtteil aus einer neuen Perspektive.

Die Wuppertaler Historikerin Elke Brychta leitet die nächste Führung am Sonntag, 12. Oktober 2014. Sie beginnt um 15.00 Uhr an der Alten Reformierten Kirche (Kirchplatz 1) in Wuppertal-Elberfeld. Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf 3,00 EUR.

Mehr unter www.laurentiusweg.de.

Cyber Crime


Mit Sicherheit durchs Netz
Andreas Bredemeier, Kriminalhauptkommissar

16. Oktober 2014
18:00-19:30 Uhr
Katholisches Stadthaus Wuppertal, Laurentiusstr. 7, 42103 Wuppertal

Kirchenbesichtigung für Menschen mit Behinderung in St. Laurentius • 19.10.2014


In St. Laurentius findet eine besondere Kirchenführung für Menschen mit Behinderung statt. (Foto: W. Kleine)

Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt vor allem, aber nicht nur, Menschen mit Behinderung zu einer Kirchenbesichtigung der besonderen Art in die Basilika St. Laurentius (Wuppertal-Elberfeld) ein. Es werden besondere Orte in der Kirche gezeigt, so etwa die Sakristei, das Kerzenlager aber auch der Kirchenraum mit Altar, Weihwasserbecken u.a. In Höhepunkt ist die Besichtigung des Glockenstuhls, dessen Besteigung allerdings nur für diejenigen möglich ist, die einigermaßen trittsicher sind.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung (Tel.: 0202-42969674 oder per Mail) erforderlich. Weitere Führungen werden folgen, so dass diejenigen, die jetzt nicht teilnehmen können, an einer zukünftigen Führung teilnehmen können. Die Aufnahme der Interessenten auf eine Warteliste ist möglich.

Katholische Citykirche vor Ort


Kath. Citykirche vor Ort

Am Mittwoch, dem 22. Oktober 2014 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 11.00-15.00 Uhr auf dem Von-der-Heydt-Platz in Wuppertal-Elberfeld zu finden sein.

Glaubensinformation: Himmel, Hölle, Fegefeuer - Was kommt nach dem Tod?


Am Mittwoch, dem 22. Oktober 2014 lädt die Katholische Citykirche Wuppertal wieder zur „Glaubensinformation in Wuppertal“. Das Thema des Abends lautet: „Himmel, Hölle, Fegefeuer – Was kommt nach dem Tod?“.

Die Frage nach dem Ziel des Lebens und nach dem, was nach dem Tod kommt, gehört zu den zentralen Fragen, denen sich jeder Mensch ausgesetzt sieht. In den heutigen Vorstellungen spielen dabei die mittelalterlich geprägten Bilder von Himmel und Hölle nach wie vor eine zentrale Rolle. Der Abend geht der Frage nach, was sich aus Sicht der modernen Theologie hinter Himmel, Hölle und Fegefeuer verbirgt und welche – biblisch begründeten – Antworten heute gegeben werden können. Es geht letztlich um nicht weniger als um die Frage einer letzten Gerechtigkeit.

Der Abend beginnt um 19.30 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage). Es referiert Pastoralreferent Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche Wuppertal.

Im Videopodcast der Katholischen Citykirche Wuppertal „Kath 2:30“ ist ein Video zum Thema „Himmel, Hölle, Fegefeuer“ veröffentlicht. Der Videopodcast ist unter www.kath-2-30.de zu erreichen.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet Donnerstag, dem 23. Oktober 2014 um 19.00 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kirchenführung dauert etwa 60 Minuten.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Mo, 03. Oktober 2022 - So, 16. Oktober 2022

Keine Termine gefunden

Fest ohne Ende

Es gibt kein Fest ohne brüderliche Gemeinschaft mit anderen Menschen. Das, was wir im Fest preisen, muss auf sinnlich-leibliche Weise Gestalt annehmen in Spiel, Tanz, Gesang und in der Musik, in symbolischen Zeichen und Bildern.

Gelingt es uns, den Gottesdienst wieder als Fest zu begehen, dann strahlt er auch in den Alltag hinein, dann kann unser ganzes Leben ein Fest mit dem Auferstandenen sein, dann setzt sich der Gottesdienst in unserem täglichen Leben fort, er kann unsere Mahlzeiten und die Begegnungen mit dem Mitmenschen prägen und beseelen. Dann ist unser Leben ein Fest ohne Ende.
(Ralph Sauer)

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